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Ökologisch modernisieren & Co

Energieeffizient bauen mit der KfW

Wenn Ihre Immobilie in die Jahre kommt und eine Sanierung ansteht, achten Sie auf Energieeffizienz – das bringt mehr Nachhaltigkeit und verschönert zu Hause Ihr Leben. Denn energieeffizient zu sanieren erhöht die Wohnqualität. Auch rechnerisch lohnt es sich, auf Energieeffizienz zu bauen. Weil vieles von der KfW gefördert wird, weil Sie dauerhaft Heizkosten sparen und weil es sich für den Klimaschutz auszahlt. Rund ums energetische Sanieren finden Sie alles Wichtige auf dieser Seite.

Die 5 wichtigsten Fragen + Antworten

Ein vorhandenes Gebäude so umzubauen, dass sein Energieverbrauch minimiert wird - das ist energetische Sanierung, manchmal auch thermische Sanierung genannt. Dabei wird der Energieverbrauch für die Heizung, für Warmwasser und für die Lüftung des Gebäudes gesenkt. Die Immobilie wird energieefizzient. Mit derselben Bedeutung spricht man oft auch von energetischer Modernisierung oder davon, einen Altbau ökologisch umzubauen.

Kommt ganz darauf an, wie viel Sie machen wollen: Eine Kellerdecke können Sie vielleicht schon für um die 5.000 Euro neu dämmen. Wenn Sie 50.000 Euro investieren, haben Sie danach oft auch eine neue Heizung mit Gas-Brennwerttechnik inklusive Schornsteinsanierung und neuem Speicher sowie eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung - und dazu noch den gesamten Putz mit Wärmedämmverbundsystem saniert. „Investieren“ ist dabei ein gutes Stichwort, denn die sanierte Immobilie spart Energiekosten – und die KfW vergibt Fördergelder bis maximal 48.000 Euro, die Sie nicht zurückzahlen müssen. In Summe rechnet sich energetisches Sanieren daher oft auch finanziell.

Typischerweise modernisieren die meisten Menschen in Deutschland so: Am liebsten wird die Heizung erneuert, gerne mit Austausch der Heizungspumpe und BAFA-Pumpenförderung. Was die Häufigkeit energetischer Sanierungen angeht, folgen darauf neue Fenster sowie die Dämmung der Kellerdecke, der Außenwände und des Daches. Oft werden auch Heizkörper und Heizungsrohre getauscht. Auch weniger aufwendige Modernisierungen wie der Wechsel der Heizungsthermostate, ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage oder eine Dämmung der Rohre sind beliebt. Für Ihre energetische Sanierung bekommen Sie die beste Orientierung durch eine professionelle Energieberatung.

Je nachdem, was für Sie wichtig ist: Für die Umwelt (und Ihr Gewissen) lohnt sich energetische Sanierung schon ab dem Moment, ab dem Ihre Immobilie weniger Energie verbraucht. Finanziell betrachtet ist die energetische Modernisierung eines Altbaus oft sogar ein richtig gutes Investment. Denn über die KfW gibt der Staat bis zu 48.000 Euro als Geschenk dazu. Und Sie sparen Monat für Monat bei den Energiekosten Ihres Zuhauses. Vielleicht wird nicht jeder Altbau durch die energetische Sanierung gleich zum Effizienzhaus - doch machen Sie sich einfach mal schlau: Mit dem KfW-Check sehen Sie schon mit wenigen Klicks, mit wie viel Förderung Sie rechnen können.

Gut zu wissen: Das Einsparpotenzial kann enorm sein  denn während Sie mit der schlechtesten Energieeffizienzklasse H oft bei über 25 Euro Energiekosten pro Quadratmeter Wohnfläche im Jahr liegen, sind es in der Energieffizienzklasse A+ nur 2 (!) Euro, bei jeweils 6 Cent pro Kilowattstunde. Ganz zu schweigen von dem deutlich höheren Verkaufswert Ihrer Immobilie, wenn Sie einen guten Energieausweis vorzeigen können. Sie können also auch später deutlich mehr Wert an Ihre Kinder vererben.

Ob Sie vom Gesetzt her energetisch modernisieren müssen, regelt die EnergieEinsparverordnung: Besitzen Sie einen Altbau, sind Sie nicht gezwungen, Ihr Haus umfassend energetisch zu sanieren. Wenn Sie aber Sanierungsarbeiten beauftragen, müssen die auch den Vorgaben der EnergieEinsparverordnung entsprechen.

Kaufen Sie eine bereits bestehende Immobilie, haben Sie grundsätzlich gewisse Pflichten zur energetischen Sanierung. Wann wurde das Haus denn gebaut? Gebäude, die ab 01.02.2002 errichtet wurden, erfüllen schon die meisten Anforderungen der Verordnung. Da ist der Sanierungsbedarf meist nicht groß. Mehr zu sanieren gibts oft bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die vor dem 01.02.2002 erbaut worden sind. Kaufen Sie so ein haus, sind Sie innerhalb von zwei Jahren nach Einzug zur Sanierung verpflichtet, wenn die in der Einsparverordnung festgelegten Standards nicht eingehalten werden. Typische Maßnahmen sind dann: Heizung austauschen und die Rohrleitungen sowie das Dach oder den Dachboden dämmen.

In Sachen Heizung klingts erstmal kompliztiert – doch haben Sie keine Angst vor der Technik! Öl- und Gasheizungen dürfen nur 30 Jahre lang laufen, dann müssen Standard- und Konstanttemperaturkessel saniert werden. Diese Pflicht gilt nicht für Niedertemperatur- und Brennwerttechnik.

Dämmen ist Pflicht für Heizungs- und Warmwasserleitungen in kalten Kellern. Auch die oberste Geschossdecke oder wahlweise das Dach eines Altbaus müssen Hauskäufer/-innen laut EnergieEinsparverordnung dämmen.

Sehen wirs positiv: Je mehr Sie sanieren (müssen), desto mehr Aussicht haben Sie auch auf eine höhere KfW-Förderung für energieeffiziente Sanierung!

Ökologisch bauen und modernisieren

Energieeffizienz ist Klimaschutz

Ökologisch bauen und modernisieren ist wichtiger als jemals zuvor - denn der Klimawandel klopft an die Haustür: Die beiden letzten Jahre waren die wärmsten, die je gemessen wurden, und Deutschland gehörte laut Germanwatch 2018 zu den drei am stärksten von Extremwettern betroffenen Ländern der Welt. Um die Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu halten, gilt es, die Emission von Treibhausgasen drastisch zu reduzieren.

Laut Bundesumweltamt verursachen wir durch Wohnen fast ein Viertel des gesamten CO₂-Ausstoßes. Energetische Sanierung wirkt genau hier – und jede Immobilie, die energieeffizienter wird, hilft. Vielleicht wollen ja auch Sie diese Chance nutzen: Sie schützen so das Klima und tragen dazu bei, dass wir unseren Kindern eine etwas bessere Welt hinterlassen. Nebenbei senkt die energetische Sanierung Ihre monatlichen Kosten und geschenkt gibts auch was. Denn der Staat zahlt häufig über die KfW einen Teil Ihrer Investitionen und lockt mit Tilgungszuschüssen oder Steuervorteilen.

Ihr Weg zu mehr Energieeffizienz
Die vier Schritte zur energieeffizienten Immobilie
  1. 1
    Beraten lassen

    Finden Sie eine*n Energieberater*in für sich - oft wird sogar das Honorar dafür gefördert.

  2. 2
    Plan machen

    Den Plan für Ihre energetische Sanierung halten Sie am Ende der Energieberatung in den Händen.

  3. 3
    Förderung beantragen

    Staatliche Förderung gibts oft von der KfW. Wir besprechen, wie das geht.

  4. 4
    Den Rest finanzieren

    Zusammen mit unserer Baufinanzierung erledigen wir auch die Abwicklung mit der KfW für Sie.

Beratung für energetisches Sanieren

Energieberatung hilft Ihnen dabei, energieeffizient zu sanieren

Zum Glück brauchen Sie nicht alles selbst zu wissen oder zu machen - denn es gibt auch in Ihrer Nähe richtig gute Expertinnen und Experten für die energetische Sanierung. Als Ergebnis einer professionellen Energieberatung bekommen Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellt, den Sie dann Schritt für Schritt verwirklichen können.

Eine Liste mit Expertinnen und Experten in Ihrer Nähe finden Sie bei der Deutschen Energie Agentur. In vielen Fällen werden die Kosten für die Energieberatung sogar vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert, bis maximal 1.300 Euro. Die Förderung beantragt die Energeberaterin oder der Energieberater übrigens selbst und zieht sie gleich von Ihrer Rechnung ab.

Energetisch sanieren spart überall Geld

Effizient Energie nutzen und schöner wohnen
Energetische Sanierung – das ist alles möglich

1. Dach dämmmen
Keine ungenutzte Energie in die Atmosphäre!

2. Solarzellen
Für warmes Wasser

3. Außenwand dämmen
Keine kalten Wände, sondern angenehmes Raumklima

4. Neue Fenster
Dreifachverglasung reduziert Lärm um 50%

5. Neue Heizung
Spart oft die Hälfte der Ressourcen

6. Kellerdecke dämmen
Warmer Fußboden, kein Zug mehr

Energetische Sanierung - alles klar?

Pumpentausch, Brennstoffzelle, hydraulischer Abgleich klingen kompliziert, doch es geht einfach darum, in ein besseres Leben zu investieren.

Lohnt sich finanziell

Am Anfang investieren Sie etwas Geld in die energetische Sanierung. Dann holen Sie sich sofort die Förderung für energieeffizientes Umbauen - und sparen Monat für Monat bei den Energiekosten, ein Leben lang. Was das fürs Klima bringt und als wertvolles Erbe für Ihre Kinder, ist natürlich auch nicht zu vergessen.

Und Sie wohnen schöner

Adieu Zugluft, hallo warmer Fußboden! Warum ist es so schön ruhig hier? Ach ja, der Lärm bleibt draußen vor den neuen Fenstern! Eine energetische Modernisierung erhöht spürbar die Wohnqualität bei Ihnen zu Hause. Kann es für Ihr Geld etwas Sinnvolleres zu tun geben? Das Gesamtpaket zählt, auf zur Energieeffizienz!

Was kostet es, ein Haus energetisch zu sanieren?

Ca. 5.000 - 120.000 Euro Investition (je nachdem, was Sie vorhaben)

- maximal 48.000 Euro KfW-Förderung (mit KfW-Kredit 151)

- bis zu 50% Ihrer Heizkosten (je nach Energieeffizienzklasse)

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= Gutes Ergebnis für Sie, Ihre Kinder und die Umwelt

Weiter geht es im Gespräch

Welches KfW-Programm für Ihre energetische Sanierung in Frage kommt und wie sich das rechnet, sehen wir gemeinsam im Beratungsgespräch. Fragen Sie für Ihre Modernisierung einfach schon mal unverbindlich unsere Finanzierung an!

Wissenswertes zur energetischen Sanierung

Energieberatung!

Mit Energieberater*in effizienter sanieren

Umwelt schützen, Geld sparen

Energieeffizientes Bauen und Sanieren lohnt sich!

Geld vom Staat

Wie fördert die KfW Ihre energetische Sanierung?