Strom emissionsfrei erzeugen
So gehts
Sie machen sich unabhängiger vom Netzstrompreis
Sie unterstützen die Energiewende
Sie erzeugen Strom emissionsfrei
Sie profitieren von staatlicher Förderung
Diese und weitere Maßnahmen zur Modernisierung setzen Sie einfach und günstig mit dem Wohnkredit um.
Photovoltaik - auf dieser Website geben wir Rat
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Solarstrom: die Grundlagen
Verschiedene Anlagen stehen zur Wahl. Lesen Sie mehr zu Funktionsweise, Vorteilen und Wissenswertem im Detail.
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Ihr Dach: Machen Sie den Check
Ausrichtung, Neigung, Verschattung. Welche baulichen Voraussetzungen gelten? Wie der Solarkataster hilft, lesen Sie auf dieser Website.
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Maßnahmen, die sich rechnen
Eine intelligent geplante Anlage hat das Potenzial, sich schnell zu rechnen. Sie spart langfristig Geld und fördert die Unabhängigkeit. Weiter unten erfahren Sie mehr.
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Schritt für Schritt mit dem iSFP
Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) planen Sie Ihre Sanierungen langfristig. Lesen Sie mehr zum iSFP und zu Förderungen am Ende der Website.
Photovoltaik-Anlagen im Detail
Aufdach-Anlage
Art der Installation: Eine Unterkonstruktion wird direkt auf dem bestehenden Dach montiert und fest verankert. Darauf werden dann die Photovoltaik-Module verschraubt.
Vorteile: Besonders kostengünstige und an verschiedene Dachtypen (Schräg- , Steil-, aber auch Flachdach) anpassbare Installationsvariante. Hat jeder Fachbetrieb im Angebot, langjährig am Markt aktive Anbieter haben in der Regel viel Erfahrung mit der Installation.
Gut zu wissen: die klassische und am häufigsten installierte Variante. Beim vom klassischen Dachziegel abweichender Eindeckung (Beispiel: Schieferdach), sollte ein spezialisierter Fachbetrieb beauftragt werden, da hier entsprechend passende Befestigungsmethoden anzuwenden sind.
Indach-Anlage
Art der Installation: Bei Indachsystemen werden die Solarmodule direkt in die Dacheindeckung integriert, sodass sie einen integralen Bestandteil der Gebäudearchitektur bilden.
Vorteile: Diese Lösung wird von vielen als ästhetisch ansprechender gegenüber einer Aufdach-Anlage empfunden. Sie ist besonders sinnvoll bei einem Neubau oder einer anstehenden Dachsanierung.
Gut zu wissen: Die Anfangsinvestitionen können hier im Vergleich zu Aufdach-Anlagen höher sein.
Sonderfall Flachdach
Art der Installation: Die Module werden aufgeständert, um den optimalen Neigungswinkel und die Ausrichtung unabhängig von der Dachneigung zu gewährleisten. Sie werden ballastiert, um wind- und unwetterfest zu stehen.
Vorteile: Die Optik des Gebäudes wird in vielen Fällen nicht verändert, die Module sind von Straße und Gehweg aus oft nicht sichtbar.
Gut zu wissen: Dass sich nur Schräg-Dächer für Photovoltaik eignen, ist ein immer noch gerne geteilter Mythos. Auch auf Flachdächern können PV-Anlagen gewinnbringend betrieben werden. Allerdings ist durch die Ballastierung mit einer höheren Belastung des Dachs im Vergleich zu Schräg- und Steildach-Anlagen zu rechnen. Mehr dazu weiter unten.
Balkonkraftwerke
Art der Installation: Eine geringe Anzahl Module (2-4) werden am Balkongeländer befestigt oder auf einer geeigneten Fläche (Garagendach, Garten) aufgeständert.
Vorteile: Wenig Flächenverbrauch, auch für Mieter eine spannende Option. Schnelle, einfache und kostengünstige Möglichkeit, um die Grundlast des Haushalts zu reduzieren. Kann bei Auszug mit „umgezogen“ werden.
Gut zu wissen: Balkonkraftwerke profitieren von einer vereinfachten Anmeldung und benötigen nicht zwingend Fachpersonal für Installation und Inbetriebnahme. Sie erhalten keine Einspeisevergütung und ein Speicher lohnt sich kaum. Amortisationszeiten liegen dafür oft bei lediglich 3-5 Jahren. Einige Gemeinden und Kommunen fördern diese „Anlagen für jedermann“ mit Zuschüssen.
Solarfassade
Art der Installation: Die Module werden entweder direkt in die Gebäudehülle integriert oder als vorgehängte Elemente an der Fassade montiert.
Vorteile: Die Hauswand wird zur aktiven Energiequelle, ohne zusätzliche Dachfläche zu benötigen. Die Lösung eignet sich demnach besonders, wenn das Dach anderweitig belegt oder aus anderen Gründen nicht zur Installation nutzbar ist.
Gut zu wissen: Dass Photovoltaik nur auf dem Dach funktioniert, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Auch vertikal installierte Module können Strom erzeugen – im Winter oft überraschend effizient, weil die tief stehende Sonne besonders gut genutzt wird.
Machen Sie den Dach-Check
Physikalische Kriterien: Ausrichtung / Neigung / Verschattung
Dachausrichtung: Viele wissen, dass die optimale Ausrichtung für den höchsten Ertrag nach Süden ist. Allerdings sind auch Dächer mit Ost- und Westausrichtung sehr gut geeignet, da sie eine gleichmäßigere Stromproduktion über den Tagesverlauf ermöglichen. Norddächer sind in der Regel weniger geeignet, da sie weniger Sonnenlicht erreicht.
Dachneigung: Der ideale Neigungswinkel für Solarmodule liegt meist zwischen 30 und 45 Grad. Abweichungen von unter 25 oder über 60 Grad können den Ertrag um bis zu 10% verringern. Flacher als 10 bis 15 Grad sollten Dachmodule generell nicht geneigt sein, damit sie vom Regen noch gereinigt werden können.
Verschattung: Schattenwurf durch umliegende Bäume, höhere Gebäude, Schornsteine, Gauben, Antennen oder Satellitenschüsseln kann den Ertrag der PV-Anlage erheblich mindern. Eine oberflächliche Einschätzung der Verschattung ist nicht ausreichend, da Schatten dynamisch sind und sich im Laufe des Tages und der Jahreszeiten ändern. Im Winter steht die Sonne tiefer, was den Schattenwurf verlängert.
Bei einer detaillierten, professionellen Analyse, die den dynamischen Schattenwurf berücksichtigt, helfen unsere Modernisierungspartner. Eine fachkundige Beratung empfehlen wir insbesondere für Besitzer von Norddächern. Je nach Effizienz der Module, kann auch bei dieser Lage eine ertragsbringende Belegung erfolgen.
Bauliche Voraussetzungen: Statik / Zustand / Alter
Statik: Eine Solaranlage stellt eine zusätzliche Last für das Dach dar. Bei Schräg- und Steildächern beträgt das Gewicht der Module meist 15 bis 25 kg/m², während bei ballastiert aufgeständerten Flachdächern sogar mit bis zu 70 kg/m² gerechnet werden muss. Bei Hausdächern, die älter als 30 Jahre sind, ist es ratsam, die Tragfähigkeit des Daches durch einen erfahrenen Statiker oder Dachdecker prüfen zu lassen.
Zustand: Das Dach sollte sich in einem stabilen und intakten Zustand befinden. Eine asbestfreie Dacheindeckung ist eine unbedingte Voraussetzung.
Alter: Idealerweise sollte das Dach eine Restlebensdauer von mindestens 25 Jahren aufweisen, um die Lebensdauer der PV-Anlage zu decken.
Tipp: Die Planung einer PV-Anlage kann der Anstoß für eine dringend notwendige Dachsanierung sein. Wenn das Dach nicht die nötige Statik oder Restlebensdauer aufweist, muss es saniert werden, bevor eine PV-Anlage installiert wird. Dies erhöht zwar die Anfangsinvestition, ist aber eine notwendige Voraussetzung für eine langfristig funktionierende und sichere PV-Anlage.
Lassen Sie sich von unseren Modernisierungspartnern beraten!
Tipp: Nutzen Sie Ihren Solarkataster
Ein Solarkataster ist ein digitales Tool, das zeigt, wie gut Dächer für Photovoltaik oder Solarthermie geeignet sind.
Per interaktiver Karte können Hausbesitzer prüfen, ob sich ihre Dachfläche für Solaranlagen lohnt. Dabei werden Faktoren wie Ausrichtung, Neigung und Verschattung berücksichtigt.
Viele Bundesländer und Kommunen stellen eigene Solarkataster online bereit. So können Sie regional prüfen, wie hoch Ihr Solarpotenzial ist, und direkt mit der Planung starten.
Eine Liste aller verfügbaren Solarkataster finden Sie hier.
Rechner: Dachfläche / Ertrag / Wirtschaftlichkeit
Es gibt diverse Tools und Anbieter die Online-Rechner bereitstellen.
Wir empfehlen folgende:
Dachfläche – Berechnen Sie die Installationsfläche mit diesem Rechner
Ertrag – Berechnen Sie den zu erwartenden Ertrag Ihrer Anlage mit diesem Rechner
Wirtschaftlichkeit – Berechnen Sie die mögliche Ersparnis mit dem Rechner unseres Modernisierungspartners 1komma5
Schritt für Schritt
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1
Individuelle Beratung und der iSFP:
Ziehen Sie einen dena-zertifizierten Experten hinzu. Diese finden Sie in der Liste unserer Modernisierungspartner. Diese Experten unterstützen Sie bei der Erstellung Ihres individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) und übernehmen nötige Antragstellungen zur Förderung. Von der BAFA erhalten Sie für diese Leistungen eine staatliche Förderung.
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2
Maßnahme auswählen und planen:
Basierend auf dem iSFP wählen Sie passende Maßnahmen aus.
- Wahl von Art und Umfang der PV-Anlage: Wählen Sie die für Sie passende Anlage. Prüfen Sie, ob ein Speicher sinnvoll ist und einen passenden Platz finden würde.
- Weitere Maßnahmen: Betrachten Sie das Gebäude ganzheitlich und informieren Sie sich in unseren Ratgebern zu Dämmen & Lüften, Heizungsanlagen sowie Fenster & Haustüren.
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3
Finanzierung und Förderung beantragen:
Staatliche Förderungen unterstützen Sie bei der Umsetzung, Ihr iSFP informiert sogar über alle technischen Angaben, die für die Förderfähigkeit essenziell sind.
Prüfen Sie Fördermittel der KfW und der BAFA
- Für die Installation von PV-Anlagen bietet die KfW das Förderprogramm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ an, das bis zu 100 Prozent der Kosten als Förderdarlehen finanziert. Dies umfasst nicht nur die Anschaffungskosten der Solarmodule, sondern auch die Planung, notwendige Baumaßnahmen, Installationskosten und den Anschluss an das öffentliche Stromnetz.
- Bei diesen Anträgen ist der Zeitpunkt oft entscheidend, damit die Förderung auch gewährt werden kann. Informieren Sie sich bei der Förderanstalt oder lassen Sie sich von unseren Modernisierungspartnern helfen.
- Prüfen Sie Ihren Finanzbedarf und beantragen Sie ggf. einen entsprechenden Kredit. Wir bieten Ihnen den Wohnkredit und den Wohnkredit Energy an.
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4
Umsetzen und begleiten:
Lassen Sie die Sanierungsmaßnahmen von qualifizierten Fachbetrieben durchführen.
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5
Registrierung und Steuervorteile
- Netzgekoppelte PV-Anlagen müssen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert und beim lokalen Netzbetreiber angemeldet werden. Diese Anmeldungen sind kostenfrei.
- PV-Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung (kWp) sind dauerhaft von der Mehrwertsteuer befreit. Zudem sind Einnahmen aus der Eigenstromversorgung für Anlagen bis 30 kWp seit 2022 rückwirkend von der Einkommensteuer befreit.
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