Privatkunden

Rund ums Direkt-Depot

Sie können ein neues oder ein weiteres Direkt-Depot über folgende Kanäle eröffnen:

  • Online in nur 3 Minuten
  • In der App Banking to go - wenn Sie schon Kund*in sind
  • Per Telefon: Sie erreichen uns von Montag bis Freitag zwischen 07:30 Uhr und 22:00 Uhr unter: 069 / 50 60 30 50.
  • Per Brief: Schicken Sie uns Ihren ausgefüllten Direkt-Depot Antrag zu.

Für Ihre Eröffnung brauchen wir nur Ihre persönlichen Daten und Ihren Personalausweis.

Hat Ihnen jemand das Direkt-Depot empfohlen? Dann machen Sie ihr oder ihm eine Freude: Nutzen Sie für die Eröffnung das „Kunden werben Kunden“-Programm. Dann bekommt dieser Mensch eine tolle Prämie.

Bitte beachten Sie: Wir führen ausschließlich Depots für natürliche Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die im eigenen wirtschaftlichen Interesse handeln. Inhaberinnen und Inhaber von Gemeinschaftsdepots müssen unter einem Dach wohnen und eine gemeinsame Adresse haben.

Erklärvideo: So eröffnen Sie ein Depot auf unserer Website. (YouTube, 2:49 min)

Erklärvideo: Depot im Online-Banking eröffnen - so funktionierts. (YouTube, 1:45 min)

Sie können das Direkt-Depot Junior ausschließlich schriftlich eröffnen. Nutzen Sie dazu das Online-Formular (PDF, 873 KB). Einfach ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben an uns senden.

Bei der Eröffnung von Depots für Minderjährige sind wir als Bank an enge gesetzliche Vorgaben gebunden. Deshalb brauchen wir zusätzlich zum Eröffnungs-Antrag eine Kopie der Geburtsurkunde des Kindes als Legitimationsnachweis, wenn das Kind noch kein anderes Junior-Konto bei der ING hat.

Gut zu wissen: Bei der Depot-Eröffnung müssen sich alle Depotinhaber*innen identifizieren. Das geht ganz automatisch während der Depot-Eröffnung. Halten Sie einfach Ihren Personalausweis bereit, falls Sie noch kein Konto bei uns haben.

Sie wollen Wertpapiere bzw. Depots von anderen Banken, Sparkassen oder Fondsgesellschaften im Inland zu uns übertragen? Nutzen Sie den kostenlosen Depotwechselservice im Internetbanking und gehen Sie hierzu auf Service > Depot > Depotüberträge. Den Rest übernehmen wir für Sie. Wenn Kosten für inländische Depotüberträge anfallen, erstatten wir diese in voller Höhe.

Sie haben Ihre Zugangsdaten gerade nicht parat oder sind noch keine Kundin oder Kunde bei uns? Dann nutzen Sie den Depotwechselservice einfach hier.

Wenn Sie ein Depot aus dem Ausland übertragen wollen, füllen Sie das Formular Auftrag zur Depotübertragung (Depoteinzug) (PDF, 68 KB) aus und schicken Sie es per Post an uns.

Wichtig zu wissen: Der Übertrag dauert in der Regel 1 bis 3 Wochen.

Erklärvideo: So übertragen Sie Ihr Depot zur ING (YouTube, 2:07 min)

So einfach können Sie unsere Wertpapier-Services nutzen:

  • Im Online-Banking in Web und App
  • Per Telefon:
    Sie erreichen uns von Montag bis Freitag zwischen 07:30 Uhr und 22:00 Uhr unter: 069 / 50 60 30 50. Mehr Informationen zum Telebanking gibts hier. Bitte beachten Sie: Wenn Sie eine Order telefonisch über einen Kundenbetreuer aufgeben, berechnen wir 14,90 Euro Servicegebühren.
  • Per Brief:
    Schreiben Sie einfach einen formlosen Brief an die ING.

Besonderheiten für Gemeinschaftsdepots:

  • Gemeinschaftsdepots werden grundsätzlich als „Oder-Konto“ geführt. Das heißt, jede(r) Depotinhaber*in kann unabhängig vom anderen über das Direkt-Depot verfügen.
  • Beide Depotinhaber*innen haben eigenständige Zugangsdaten. Dazu sind wir gesetzlich verpflichtet, damit wir nachvollziehen  können, welche Person eine Transaktion durchgeführt hat.

Besonderheiten für Junior-Depots:

  • Damit eine Geldanlage für Kinder nicht durch spekulative Anlagen gefährdet wird, sind risikoreiche Anlageklassen in einem Direkt-Depot Junior ausgeschlossen. Dazu gehören beispielsweise Zertifikate und gehebelte Produkte (Produktgruppe D und E) für den Handel. Mehr Infos.
  • Für Minderjährigen-Depots richten wir keine Vollmachten ein.

Als Verrechnungskonto bezeichnen wir ein Girokonto oder ein Extra-Konto, das Sie bei uns haben. Darüber werden alle Geldumsätze des Direkt-Depots abgewickelt. Sie haben noch kein Konto bei uns? Bei der Eröffnung eines Direkt-Depots eröffnen wir automatisch ein Extra-Konto als Verrechnungskonto für Sie. Mehr Informationen zu den Konditionen zum Extra-Konto finden Sie hier.

Sie haben schon ein Extra-Konto oder Girokonto bei uns? Dann bestimmen Sie bei Depoteröffnung, welches davon Sie als Verrechnungskonto des Direkt-Depots nutzen möchten. 

So ändern Sie Ihr Verrechnungskonto:
Am schnellsten geht die Änderung direkt im Internetbanking. Gehen Sie einfach auf Service > Depot. Suchen Sie das gewünschte Direkt-Depot aus und wählen Sie bei Verrechnungskonto > Ändern. Bitte beachten Sie, dass das Verrechnungskonto immer dem/der Depotinhaber*in gehören muss.

Die aktuelle Entwicklung Ihrer Wertpapier-Investments finden Sie in Ihrem Online-Banking im Web und in der App. Die Bewertung erfolgt während der regulären Handelszeiten in Realtime!

Detaillierte Informationen zu Ihren Wertpapier-Positionen erhalten Sie über den Button "Bestandsdetails“ in Ihrem Internetbanking, wenn Sie eines Ihrer Wertpapiere auswählen. Halten Sie z.B. Belegschaftsaktien, wird Ihnen die Sperrfrist angezeigt. Außerdem bekommen Sie folgende Infos:

  • Abgeltungssteuerfreier Altbestand
  • Endfälligkeitsdatum, z.B. bei Anleihen und Zertifikaten
  • Wertpapier-Umsätze der jeweiligen Depotpositionen

Aus verschiedenen Gründen kann es vorkommen, dass Einstandskurse einzelner Wertpapiere nicht vorhanden sind. Möchten Sie deren Kursentwicklung trotzdem nachvollziehen, können Sie die Einstandswerte in Ihrem Direkt-Depot ergänzen.

So einfach gehts:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Internetbanking ein und wählen Sie Ihr betroffenes Direkt-Depot aus.
  2. Gehen Sie bei dem gewünschten Wertpapier auf "Bestandsdetails".
  3. In der folgenden Übersicht gehen Sie auf "Einstandswerte pflegen". Geben Sie hier den Kaufbetrag inkl. eventueller Orderprovisionen und sonstiger Gebühren ein – daraus wird der jeweilige Einstandskurs ermittelt. Diese Informationen finden Sie auf Ihrer Kaufabrechnung. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit "Speichern".
  4. Ihren Auftrag können Sie dann abschließend mit Ihrem Freigabeverfahren bestätigen.

Bitte beachten Sie: Eine Anpassung ist nur für fehlende Einstandswerte möglich. Ihre Änderung hat keine Auswirkung auf die steuerliche Behandlung.

Sie können Ihr Direkt-Depot jederzeit kostenfrei und ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Nutzen Sie einfach das Internetbanking: Log-in Banking > Service > Produkteinstellungen > Depot > Direkt-Depot > Depot löschen.

Bevor Sie das Direkt-Depot kündigen, muss es leer sein. Eventuell vorhandene Wertpapiere können Sie verkaufen, an ein anderes Depot übertragen oder wertlos ausbuchen lassen. Wichtig: Es können immer nur ganze Anteile an eine andere Bank übertragen werden. Bruchstücke verkaufen Sie vorher einfach bei uns.

Bitte beachten Sie: Sie wollen Ihr Verrechnungskonto sowie evtl. eingerichtete Freistellungsaufträge auch löschen? Das geht separat in Ihrem Internetbanking.

Kaufen und Verkaufen

Mit dem kostenlosen Direkt-Depot können Sie alle Wertpapiere handeln, die an einer deutschen Börse notiert sind. Das heißt: Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate und Hebelprodukte. Zusätzlich können Sie auch Aktien im Ausland (USA, Kanada) handeln.

Besonderheit: Sogenannte PRIIPs relevante Wertpapiere können aus rechtlichen Gründen nur gehandelt werden, wenn uns das vorgeschriebene Basisinformationsblatt vorliegt. Dieses muss uns der Hersteller (Emittent) des Wertpapiers liefern.

Um mit besonders risikoreichen Produkten wie Zertifikaten oder gehebelten Produkten zu handeln, brauchen Sie besondere Kenntnisse und Erfahrungen – und eine gesonderte Zulassung. Ihre Kenntnisse und Erfahrungen können Sie ganz einfach in Ihrem Internetbanking anpassen.

Bei uns können Sie Wertpapiere an allen deutschen Börsen (einschließlich Xetra) handeln und außerbörslich im Direkthandel. Aktien können Sie auch in den USA oder Kanada handeln.
(Ausführliche Informationen über Handelsplätze)

Wertpapiere kaufen und verkaufen können Sie einfach in Ihrem Direkt-Depot im Online-Banking im Web und in der App sowie telefonisch.

So einfach gehts:

  1. Suchen Sie Ihr gewünschtes Wertpapier und wählen Sie „Kaufen“ oder „Verkaufen“.
  2. In Ihrem Online-Banking und der App wählen Sie dann einen Handelsplatz aus.
  3. Nun können Sie angeben, wie viele Stücke Sie kaufen oder verkaufen wollen, wie lange Ihre Order gültig sein soll und ob Sie ein Limit setzen möchten.
  4. Bei einem Kauf im Online-Banking können Sie außerdem entscheiden, ob Sie eine Folgeorder (Next Order) aufgeben möchten. Das ist eine Verkaufsorder, die nach der Ausführung der Kauforder aktiv wird. So sichern Sie sich beim Kauf direkt ab, um Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern.
  5. Anschließend nur noch übernehmen und freigeben.

Erklärvideo: So kaufen Sie Wertpapiere direkt im Online-Banking. (YouTube, 2:14 min)

Erklärvideo: Wertpapiere direkt in der App kaufen - so funktionierts. (YouTube, 1:54 min)

Grundsätzlich können Sie nur noch nicht ausgeführte Orders ändern oder löschen. Ihre offenen Orders finden Sie im Online-Banking im Web und in der App: In Ihrem Direkt-Depot unter „Ordermanager“. Dort können Sie diese entsprechend anpassen.

Bei einer aufgegebenen Order können Sie das Orderlimit ändern (außer bei Orders im Direkthandel). Das geht über Ihren Ordermanager. Änderungen von Stückzahl, Handelsplatz oder Ordergültigkeit sind leider nicht möglich. Löschen Sie dafür einfach Ihre Order und legen Sie eine neue an.

Eine noch nicht ausgeführte Order können Sie jederzeit löschen.

Die Buying Power Ihres Direkt-Depots zeigt an, für welchen (Höchst-)Betrag Sie Kauforders erteilen können. Sie ist insbesondere abhängig von:

  • Dem Saldo Ihres Verrechnungskontos
  • Offenen, noch nicht abgerechneten Kauf-, Zeichnungs- und Sparplanorders
  • Ausgeführten, noch nicht abgerechneten Verkaufsorders

Ihre Buying Power kann nie unter 0 Euro liegen, weil wir keine „Kredite“ zum Kauf von Wertpapieren anbieten.

Sie wollen mehr Infos über die Höhe und Zusammensetzung Ihrer aktuellen Buying Power? Schauen Sie dazu in Ihrem Internetbanking bei "Wertpapier kaufen" auf das "i" neben "Buying Power".

Gut zu wissen: Wenn kurzfristig Geld per Lastschrift auf Ihrem Verrechnungskonto eingeht, erscheint es eventuell noch nicht in Ihrer Buying Power. Das liegt daran, dass die andere Bank vier Tage Zeit hat, um einer Lastschrift zu widersprechen.

In der Regel entstehen Bruchstücke im Depot durch Wertpapier-Sparpläne, wenn der Kurs des Wertpapiers höher als Ihre Sparplanrate ist und deshalb nur ein Teil des Wertpapiers in Ihr Depot wandert – also ein sogenanntes Bruchstück.

Je nach Wertpapier-Art gibt es verschiedene Möglichkeiten für einen Verkauf von Bruchstücken:

  • Fonds: über die Fondsgesellschaft zu folgenden Konditionen
  • Aktien, ETFs: kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ (in der Order automatisch ausgewählt) zum Schlusskurs der Börse Tradegate Exchange
  • Zertifikate: kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ (in der Order automatisch ausgewählt) zum Schlusskurs der Börse Frankfurt

Sie haben von einem Wertpapier sowohl ganze Stücke als auch Bruchstücke im Bestand? Dann wird eine Verkaufsorder automatisch aufgeteilt: Ganze Stücke können Sie als Hauptorder an einem beliebigen Handelsplatz platzieren. Bruchstücke werden als Nebenorder automatisch und kostenlos über den Handelsplatz „Direktgeschäft Inland“ am Ende des Tages ausgeführt. Der Ausführungskurs für beide Orders ist der Kurs der Hauptorder.

Sie können Bruchstücke wie jeden anderen Verkauf in Ihrem Online-Banking im Web und in der App erteilen.

Limits

Wenn Sie beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers bei Limittyp „billigst“ oder „bestens“ wählen, wird die Order automatisch ohne Limit (Marketorder) aufgegeben und zum nächstmöglichen Preis ausgeführt.

Dabei gilt:

  • „Billigst“ bei Kauforders: Es wird zum nächsten verfügbaren Kurs gekauft.
  • „Bestens“ bei Verkaufsorders: Es wird zum nächsten verfügbaren Kurs verkauft.

Vorteil:

  • Sie können Ihr Wertpapier schnell kaufen oder verkaufen.
  • Sie können sicher sein, dass Ihre Order ausgeführt wird.

Nachteil:

  • Der Ausführungskurs ist der nächste und damit nicht immer der beste Kurs des Tages.

Sie können beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers bei Limittyp „Limit“ wählen. Damit legen Sie fest, zu welchem Mindestkurs Ihr Verkauf oder zu welchem Maximalkurs Ihr Kauf ausgeführt werden soll. Sobald Ihr Limit erreicht ist, wird Ihre Order also mit diesem oder mit einem besseren Kurs ausgeführt.

Vorteil:

Ihre Order wird nur ab bzw. bis zu einem bestimmten Limit ausgeführt.

Nachteil:
Ihre Order kann eventuell nicht ausgeführt werden, weil Ihr Limit nicht erreicht wird.

 

Wenn Sie diese Einstellung beim Kauf oder Verkauf Ihres Wertpapiers wählen, setzen Sie eine bestimmte Kursschwelle fest, die der Kurs des Wertpapiers knacken soll. Sobald dieser Kurs erreicht ist, wird Ihre Order zur Ausführung freigeschaltet und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Dabei gilt:

  • Bei Kauforders „Start-Buy“: Sie wollen erst bei steigenden Kursen einsteigen? Dann geben Sie einfach die  Kursschwelle an. Wird diese Schwelle erreicht, geht Ihre Order automatisch „billigst“ in die Ausführung.
  • Bei Verkaufsorders „Stop-Loss“: Sie wollen eine Art Absicherung bei plötzlich stark fallenden Preisen? Geben Sie einfach eine Kursschwelle an. Sobald diese Schwelle erreicht wird, geht Ihre Order automatisch „bestens“ in die Ausführung.

Vorteil:
Sie platzieren Ihre Order so, dass Sie bestimmte Bedingungen abwarten. So können Sie zum Beispiel bei einer positiven Kursentwicklung von weiter steigenden Kursen partizipieren oder die möglichen Verluste bei einem Verkauf und fallenden Kursen begrenzen.

Nachteil:
Es kann passieren, dass der Kurs sich nach der Orderausführung wieder zu Ihren Ungunsten verändert.

Mit dieser Einstellung bei einem Kauf oder Verkauf Ihres Wertpapiers legen Sie fest, zu welchem Kurs Sie höchstens kaufen und mindestens verkaufen wollen. Sie legen eine Kursschwelle fest, also eine Richtung, in die sich das Wertpapier Ihrem Wunsch nach entwickeln soll. Wird diese Kursschwelle erreicht, wird Ihre Order limitiert eingestellt. Die Ausführung erfolgt dann gemäß Ihrem gesetzten Limit – besser oder gar nicht.

Vorteil:
Sie legen fest, welchen Maximalbetrag Sie investieren wollen bei einem Kauf bzw. welchen Mindesterlös bei einem Verkauf.

Nachteil:
Ihre Order wird vielleicht nicht ausgeführt, weil das Limit nach dem Stop und weiteren Kursveränderungen nicht mehr erreicht wird.

Hinweis:
Eine solche Order können Sie nicht an allen Handelsplätzen erteilen. Die Handelsplätze Berlin, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Kanada bieten diese Orders nicht an.

Wenn Sie einen dynamischen Start-Buy oder Stop-Loss für Ihre Order wählen, bewegt sich Ihre gesetzte Kursschwelle – die Sie vor Ihrem Kauf oder Verkauf erreichen möchten – mit der Entwicklung des Kurses. Der absolute Abstand zwischen Ihrer Kursschwelle und dem aktuellen Kurs zum Zeitpunkt der Ordererteilung bleibt also immer gleich. Sobald der Kurs sich dann in die Richtung Ihres Limits entwickelt und dieses schließlich durchbricht, wird die Order ausgeführt.

Dabei gilt:

  • Für Kauforders „Dynamischer Start-Buy“: Bei fallenden Kursen wird die Kursschwelle im gleichen Abstand nach unten angepasst. Steigt der Kurs hingegen um diesen Abstand, wird der Start-Buy aktiv und Ihr Wertpapier automatisch gekauft.
  • Für Verkaufsorders „Dynamischer Stop-Loss“: Bei steigenden Kursen wird die Kursschwelle im gleichen Abstand nach oben angepasst. Fällt der Kurs hingegen um diesen Abstand, wird der Stop-Loss aktiv und Ihr Bestand automatisch verkauft.

Vorteil:
Ihre Kursschwelle passt sich automatisch an, wenn sich der Wertpapier-Kurs positiv für Sie entwickelt.

Nachteil:
Es kann passieren, dass Ihre Order nicht ausgeführt wird, weil sich der Kurs entgegen Ihrer Erwartung entwickelt.

Wichtig zu wissen:

  • Eine solche Order können Sie nicht an allen Handelsplätzen erteilen. Die Handelsplätze Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg bieten diese Orders nicht an.
  • Kurs zur Überwachung: Briefkurs (ASK) bei Start-Buy-Schwelle und Geldkurs (BID) bei Stop-Loss-Schwelle. Hierbei werden auch sogenannte Ticks berücksichtigt. Das sind von Börsen und Emittenten ermittelte Preise. Die angepasste Start-Buy- oder Stop-Loss-Schwelle können Sie für Orders im Ordermanager unter den Orderdetails am Handelsplatz Direkthandel einsehen.

Mit einem Kombilimit können Sie eine limitierte Verkaufsorder mit einem Stop-Loss oder eine limitierte Kauforder mit einem Start-Buy kombinieren. Grundsätzlich werden also jeweils zwei Orders für den Kauf oder zwei Orders für den Verkauf gleichzeitig erteilt. OCO steht dabei für „One-Cancels-the-Other“: Eine Order eliminiert die andere nach der Ausführung.

Vorteil:
Mit einem Kombilimit können Sie sich gleichzeitig gegen Kursverluste absichern und von Kursgewinnen profitieren. Also sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse setzen.

Hinweis:
Eine solche Order können Sie nicht an allen Handelsplätzen erteilen. Die Handelsplätze Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg bieten diese Orders nicht an.

Ein Beispiel:
Für den Verkauf einer Aktie, die aktuell bei 10 Euro steht, setzen Sie einen Stop-Loss bei 9 Euro und sichern sich so gegen größere Kursverluste ab. Dies ist Ihre Kursschwelle zum Verkauf nach unten hin. Gleichzeitig erteilen Sie in derselben Order ein Verkaufslimit von 12,50 Euro, um Kursgewinne automatisch zu realisieren. Dies ist Ihre Kursschwelle zum Verkauf nach oben hin. Sobald die Aktie auf 9 Euro fällt, wird sie bestens verkauft und das Verkaufslimit von 12,50 Euro gleichzeitig gestrichen. Oder: Sobald die Aktie auf 12,50 Euro steigt, wird die Aktie verkauft und das Stop-Loss von 9 Euro gleichzeitig gestrichen.

Ordergültigkeit

Sie können beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren selbst eine Gültigkeit bestimmen. Wählen Sie dazu einfach aus dem Auswahlfeld "Order gültig bis":

  • Sofort gültig: unmittelbare Orderausführung; kommt die Ausführung nicht sofort zustande, erlischt die Order. Das sehen Sie sofort in Ihrem Ordermanager.
  • Tagesende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendertages
  • Monatsende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendermonats
  • Maximal: automatische Hinterlegung der maximal möglichen Ordergültigkeit des jeweiligen Handelsplatzes
    Xetra, Börsen, Frankfurt (Zertifikate): 360 Tage
    Direkthandel: 90 Tage (Ausnahme bei Fonds: 360 Tage)
    Auslandshandel USA, Kanada: 90 Tage
    Alle Aufträge sind über den Jahreswechsel weiterhin gültig.
  • Datum: gültig bis zu einem von Ihnen definierten Wunschtermin innerhalb der maximalen Gültigkeit des Handelsplatzes

Wenn Sie keine Gültigkeit auswählen:
Dann gilt die Vorauswahl: Die Orders mit der Gültigkeit „automatisch“ sind bei unlimitierten (billigst/bestens) Orders sofort oder bis zum Ende des Kalendertags gültig, alle restlichen Orders bis zum Monatsende.

Besondere Varianten der Ordergültigkeit stehen Ihnen am Handelsplatz Xetra zur Verfügung:

  • Sofort gültig (IOC):
    Eine Immediate-or-Cancel (IOC)-Order wird sofort und vollständig oder so weit wie möglich ausgeführt. Nicht ausgeführte Teile der Order werden sofort gelöscht. Bei der Ausführung des Auftrags kann es zu Teilausführungen kommen.
  • Sofort + vollständig (FOK):
    Eine Fill-or-Kill (FOK)-Order wird entweder sofort und vollständig ausgeführt oder gar nicht. Es sind auch mehrere Teilausführungen möglich. Das heißt: Wenn die Order nicht vollständig ausgeführt werden kann, wird sie komplett gelöscht.

Sparplan

Für Ihren Sparplan bieten wir Ihnen eine Auswahl verschiedener Fonds, ETFs, Aktien und Zertifikaten an. Los gehts schon ab 1 Euro Sparplanrate. Dabei fallen pro Ausführung folgende Kosten an:

  • Aktien- und Zertifikate-Sparpläne: 1,75% der Sparsumme
  • ETF-Sparpläne: 1,75% der Sparsumme (Alle Ausführungen ab dem 01.04.2021 kosten Sie 0 Euro)
  • Fonds-Sparpläne: Hier gilt der jeweilige Ausgabeaufschlag

Tipp: Bei vielen Sparplänen können Sie sich die Ausführungsgebühr sparen! Schauen Sie einfach auf unserer Website nach mehr Infos zum Wertpapier-Sparen.

Das geht ganz einfach:

  • In Ihrem Online-Banking im Web und in der App
  • Per Telefon unter: 069 / 50 60 30 50.
    Für den Anruf halten Sie bitte Ihre 10-stellige Konto-/Depotnummer bzw. Ihre Zugangsnummer (die letzten 10 Stellen Ihrer IBAN) und Telebanking PIN zur Legitimation bereit. Bitte beachten Sie auch unsere Konditionen.

Bei der Einrichtung können Sie folgende Optionen wählen:

  • Ihre individuelle Sparplanrate zwischen 1 Euro und 5.000 Euro
  • Spartermin: 1. oder 15. des Monats
  • Häufigkeit der Ausführung (Fälligkeit): 1-mal im Monat, jeden 2. Monat oder 1-mal im Quartal
  • Dynamik, also eine jährliche prozentuale Erhöhung Ihrer Sparplanrate

Ihren Sparplan können Sie natürlich jederzeit kostenlos anpassen. Alle Ihre Sparpläne finden Sie in Ihrem Online-Banking im Web und in der App unter Depot > Ordermanager > Sparplan.

Erklärvideo: So legen Sie einen Wertpapier-Sparplan im Online-Banking an. (YouTube, 2:51 min)

Ausschüttungen und Erträge

Bei unseren sparplanfähigen Fonds und ETFs werden Ausschüttungen ab einem Betrag von 75 Euro wieder in das Wertpapier investiert. Dies ist unabhängig davon, ob Sie den Fonds oder ETF als Sparplan oder als einmalige Anlage gekauft oder übertragen haben. Die automatische Wiederanlage ist ab 01.04.2021 gebührenfrei. 

Sie möchten die Ausschüttung auf Ihrem Konto behalten? Kein Problem. Lassen Sie uns das einfach wissen. Senden Sie uns einfach einen TAN-autorisierten Auftrag. Sie finden die Funktion "Auftrag an die ING" in Ihrem Internetbanking unter Service > Kommunikation.
Diese Änderung gilt dann für Ihr gesamtes Direkt-Depot – nicht nur für dieses eine Wertpapier.

Ob Sie für eine Gutschrift berechtigt sind, hängt davon ab, ob Sie die Wertpapiere zum Börsenschluss des jeweiligen Stichtags (Schlusstag) – vor dem Ex-Tag – in Ihrem Depot haben. Bei deutschen Aktien ist der Schlusstag in der Regel der Tag, an dem die Hauptversammlung stattfindet.

Bei ausländischen Gesellschaften, die häufig mehrmals pro Jahr zahlen, gilt grundsätzlich dieselbe Regelung. Sie müssen die Papiere vor dem Ex-Tag in Ihrem Depot haben und dürfen frühestens nach der Ex-Notierung wieder verkaufen, um die Dividende zu erhalten.

Mehr zum Anspruch auf Dividende erfahren

Sie brauchen sich um nichts zu kümmern: Nach der Fälligkeit schreiben wir Ihnen den entsprechenden Betrag automatisch auf Ihr Depot-Verrechnungskonto gut.

Sollte der Betrag in einer anderen Währung als Euro gezahlt werden, übernehmen wir für Sie die Konvertierung in Euro. Die Auszahlung erfolgt dadurch einen Tag später, allerdings mit einer vordatierten Wertstellung auf den ursprünglichen Endfälligkeitstag. Es entsteht also kein Zinsverlust für Sie.

Eine Kapitalmaßnahme ist als Ereignis definiert, das eine wesentliche Änderung an einem Unternehmen mit sich bringt.

Man unterscheidet zwischen

  • Obligatorischen Kapitalmaßnahmen: Sie müssen nichts tun als Aktionär*in. Die Maßnahme kann Sie aber direkt betreffen, z.B. durch Aktiensplits oder Konsolidierungen.
  • Freiwillige Kapitalmaßnahmen: Bei einer freiwilligen Maßnahme werden Sie als Aktionär*in um Teilnahme gebeten. Ohne Reaktion der Aktionär*innen kann das Unternehmen nicht fortfahren.
    Keine Sorge, wir informieren Sie, wenn es eine solche Maßnahme gibt.

Bei freiwilligen Kapitalmaßnahmen ist eine Weisung von Ihnen als Aktionär*in erforderlich. Diese können Sie ganz einfach online im Internetbanking erteilen. Details zu möglichen Kosten finden Sie hier.

Sie haben Aktien einer deutschen Aktiengesellschaft und es steht eine Hauptversammlung an? Dann informieren wir Sie darüber automatisch in Ihrer Post-Box bzw. per Brief. Alle Informationen zur Hauptversammlung der Gesellschaft finden Sie direkt im Internetbanking.

So einfach bestellen Sie Ihre Eintrittskarte:
Bei Inhaberaktien:

  • Sie bekommen eine Einladung von uns.
  • Bestellen Sie Ihre Eintrittskarte einfach in Ihrem Internetbanking unter Service > Depot-Verwaltung > Hauptversammlungen. Bitte beachten Sie den letzten Zeitpunkt für die Bestellung in Ihrer Einladung.

Bei Namensaktien:

  • Sie bekommen die Einladung und Ihre Eintrittskarte direkt von der Gesellschaft.

Der Versand kann ein paar Tage dauern. Im Internetbanking finden Sie pünktlich vor der Hauptversammlung Ihre Ticketnummer. Wichtig: Zusammen mit einem gültigen Pass oder Personalausweis ist das Ihr Zugang zur Veranstaltung.

Sie möchten nicht selbst zur Hauptversammlung gehen, Ihre Stimme aber weitergeben?
Erteilen Sie einfach eine Vollmacht – entweder für eine Person oder eine Schutzgemeinschaft. Die Vollmacht füllen Sie jeweils direkt auf der Rückseite Ihrer Eintrittskarte aus. Schutzgemeinschaften sind:
Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (Düsseldorf) – DSW
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (München) – SdK
Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. (Köln)

Abrechnung und Steuern

Wertstellung (= Valuta) für in Deutschland gehandelte Wertpapiere ist grundsätzlich 2–3 Bankarbeitstage nach der Transaktion. Im Direkthandel nach 20 Uhr, im Auslandshandel gilt eine Frist von 3 Bankarbeitstagen.

Die Abbuchung oder Gutschrift auf dem Verrechnungskonto findet also immer erst 2 bzw. 3 Bankarbeitstage nach der Ausführung des erteilten Auftrags statt.
Über Verkaufserlöse können Sie aber schon direkt nach der Ausführung verfügen.
Ihre Wertpapier-Abrechnung bekommen Sie über Ihre Post-Box. Ein Versand per Post ist nur auf ausdrücklichen Wunsch möglich und kostet Porto.

Der Abwicklungskurs Ihrer Order ist immer der Kurs, der zum Zeitpunkt der Ausführung der Order notiert. Dieser Kurs kann vom Kurs bei Orderaufgabe abweichen, da sich Kurse zwischen Anzeige, Aufgabe und Abschluss ständig verändern. Um dies auszuschließen, setzen Sie einfach ein Limit.

Zu zwei oder mehreren Teilausführungen kommt es, wenn eine Order nicht in einer einzelnen Transaktion ausgeführt werden kann. Die Order muss dann in mehreren Teilen ausgeführt werden, bis sie komplett erfüllt ist. Es kann also zu mehreren Teilausführungen am gleichen Börsentag kommen.

Welche Kosten fallen an?

  • Für Teilausführungen berechnen wir keine zusätzliche Orderprovision – Sie zahlen nur einmal für Ihre Order.
  • Eine eventuelle Handelsplatzgebühr wird bei Teilausführung nur einmal pro Ausführungstag berechnet (In- und Auslandshandel).
  • Von Börsen in Rechnung gestellte Börsenentgelte/Courtage werden pro Ausführung weitergegeben.

Zur Abrechnung von Zahlungen in Fremdwährungen (z.B. Kapitalmaßnahmen, Fälligkeiten, Fondsgeschäften oder Ertragsabrechnungen) ist eine Umrechnung in Euro notwendig. Die Umrechnung wird einmal am Tag von einem Dienstleister durchgeführt. Maßgeblich für die Ermittlung des Devisenkurses ist der Tag, an dem wir die Zahlung erhalten. Dieser kann von der eigentlichen Valuta abweichen.
Die tagesaktuellen Devisenkurse können Sie hier einsehen: Zu den Devisenkursen von Clearstream
Auf den ermittelten Devisenkurs wird ein Aufschlag (Verkauf) bzw. ein Abschlag (Ankauf) von 0,25% berechnet.

Bei Käufen oder Verkäufen über einen deutschen Handelsplatz wird der Devisenkurs vom Händler*in oder Makler*in vorgegeben. Darauf haben wir keinen Einfluss. Bei diesen Geschäften entfällt der oben genannte Auf- bzw. Abschlag. Die Höhe des Devisenkurses können Sie auf Ihren Abrechnungsbelegen nachverfolgen.

Wir informieren Sie über alle Depotbestände am Jahresende in einem Jahresdepotauszug. Internetbanking-Nutzerinnen und -Nutzer finden ihren Depotauszug in ihrer persönlichen Post-Box. Kunden und Kundinnen, die keine Post-Box haben, bekommen den Depotauszug postalisch. Hier finden Sie alles Wissenswerte zu den Jahresendbelegen

Über das Internetbanking können Sie sich jederzeit selbst Saldenbestätigungen ausdrucken. Das geht rückwirkend für die letzten 12 Monate.

Gehen Sie dafür auf Service > Produkteinstellungen > Depot > Direkt-Depot > Kontosaldo - Saldenbestätigung > Anfordern.

Sie haben Wertpapiere von ausländischen Unternehmen in Ihrem Depot? Dann kann es sein, dass Sie Quellensteuer auf die Erträge wie z.B. die Dividenden zahlen müssen. Hier finden Sie alles Wichtige rund um das Thema Quellensteuer

Sie möchten persönlich mit uns sprechen? Dann sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie da – Mo. bis Fr. von 7:30 bis 22:00 Uhr

069 / 50 500 107