Carsten Brzeskis Blog

Unser Chefvolkswirt äußert sich kurz und prägnant zu aktuellen volkswirtschaftlichen Entwicklungen und Ereignissen. Die konjunkturellen Entwicklungen in Deutschland und Europa, Entscheidungen der Zentralbanken sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten bilden dabei die Schwerpunkte seiner Kommentare.

Carsten Brzeski

Chefvolkswirt

Seit März 2013 ist Carsten Brzeski Chefvolkswirt für Deutschland und Österreich der ING. Er ist seit Anfang 2008 Mitglied des Research Teams der ING Bank und anerkannter Experte für wirtschaftliche und politische Entwicklungen in Deutschland und Europa, einschließlich der Geldpolitik der EZB.
 

E-Mail: carsten.brzeski@ing.de

 

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Pressebilder zum Download 

Der Chart zeigt das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Vertrauen in die nationale Regierung (2010-2020).
Quelle: Refinitiv

Eine Frage des Vertrauens?

Im vergangenen Jahr ist das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Deutschland gesunken und das Vertrauen in die Regierung lag niedriger als noch im Jahr 2019. Was zunächst scheinen mag, wie zwei völlig voneinander losgelöste Informationen, ist Bestandteil der Economics of Trust. Ist der Wohlstand einer Volkswirtschaft auch eine Frage des Vertrauens?
4 min Lesedauer
Pärchen mittleren Alters liest Zeitung im Bett mit Hund

Carsten’s Corner: Die EZB wird von der Realität eingeholt

Die Europäische Zentralbank verringert das Tempo ihrer Anleihekäufe unter dem Krisenprogramm PEPP und erkennt das Risiko einer höheren Inflationsrate an. Was das bedeutet und warum die Ära des extrem billigen Geldes trotzdem noch lange nicht vorbei ist, analysiert Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Inga Fechner. Außerdem: Was würde passieren, wenn die EZB die geldpolitischen Zügel doch schneller straffer anziehen müsste? Und ist angesichts steigender Wachstums- und Inflationsraten das japanische Szenario noch intakt?
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die Gini-Koeffizienten der Einkommens- und Nettovermögensverteilung für verschiedene Länder der Eurozone.
Quelle: Eurostat, OECD, Global Wealth Databook

Mehr Wohneigentum, weniger Vermögensungleichheit?

Die Bundestagswahl steht vor der Tür und in einem Punkt sind sich alle großen Parteien einig: Deutschland braucht mehr bezahlbaren Wohnraum. Und nicht nur das, die meisten Parteien planen scheinbar auch, auf verschiedenste Weise die Eigentumsquote zu erhöhen. Tatsächlich ist der Anteil an Eigenheimbesitzern in Deutschland so gering wie in keinem anderen Land der Eurozone, was unter anderem der Grund dafür sein dürfte, dass bei relativ geringer Einkommensungleichheit die Ungleichheit der Vermögensverteilung auf dem höchsten Niveau derselbigen liegt.
4 min Lesedauer
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Carsten’s Corner: Immer wieder Inflation – und warum die Notenbanken nichts unternehmen

Über 5 Prozent in den USA, fast 4 Prozent in Deutschland: Die Inflationsraten gehen derzeit durch die Decke. Während die Fed schon den Einstieg in den Ausstieg aus der ultralockeren Geldpolitik vorbereitet, will die Europäische Zentralbank noch nichts davon wissen. Im Gespräch mit Sebastian Franke erklärt Carsten Brzeski, warum für die EZB die niedrigen Inflationsprognosen der kommenden Jahre wichtiger sind als die hohen Zahlen im Hier und Jetzt.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die Verkaufspreiserwartung verschiedener Sektoren als Saldo aus positiven und negativen Antworten.
Quelle: DG ECFIN Business & Consumer Survey, August 2021

Ab in die zweite Runde?

Die Inflationsrate lag in den vergangenen Monaten so hoch wie lange nicht mehr. In diesem Zusammenhang wird gerne auf die temporären Sondereffekte verwiesen. Aber auch sogenannte Zweitrunden-Effekte, die zu einem persistenteren Preisanstieg und somit zu langfristig höherer Inflation führen könnten, kamen zuletzt zur Sprache.
4 min Lesedauer
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Carsten’s Corner: Mit Mut und Geduld zum Aktienmarkt

Warum sollte man am Aktienmarkt investieren? Und warum sollten sich gerade Frauen für die Geldanlage interessieren? Ilse Munnikhof, Expertise Lead Investment Advice bei der ING Deutschland, erklärt im Gespräch mit Inga Fechner und Franziska Biehl, worauf es ankommt, wenn man den ersten Schritt am Wertpapiermarkt plant und wie man das Thema „Investieren“ auch den Jüngsten vermitteln kann. Außerdem stellt Sie klar, dass mutig und geduldig sein nicht nur auf dem Finanzmarkt, sondern auch in der Karriereplanung den entscheidenden Unterschied machen könnte.
1 min Lesedauer
Aktuelles von den Märkten

Aktuelles von den Märkten im August 2021

Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto „Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft“ über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die größten Häfen der Welt
Quelle: Marine Department Hong Kong, BTS, Lloyds, ING Economic & Financial Analysis. Ab Rang 11 Vergleich Ranking 2019 zu 2000

An Asien führt kein Weg vorbei

Die deutsche Wirtschaft hat sich zwischen April und Juni dieses Jahres zunehmend von den Auswirkungen der Pandemie erholt. Die ursprüngliche Schätzung für das zweite Quartal wurde mit 0,1 Prozentpunkten sogar leicht nach oben revidiert, womit das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent gestiegen ist. Doch insgesamt bleibt die Wirtschaftsleistung noch unter dem Vorkrisenniveau. Ein Faktor könnte dabei vor allem dem produzierenden Gewerbe bei der Erholungsparty einen Strich durch die Rechnung machen: die anhaltenden Lieferkettenprobleme.
3 min Lesedauer
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Carsten’s Corner: Geldpolitische Pfadfinder

Auf Spurensuche in den USA – Hinweise auf die künftige geldpolitische Ausrichtung der US-amerikanischen Notenbank, der Fed, dürften interessierte Marktteilnehmer sehr wahrscheinlich nächste Woche während des Jackson Hole Symposiums finden. Warum es sich nicht nur lohnen wird hinzusehen, sondern genau zuzuhören, erklärt Chefvolkswirt Carsten Brzeski im Gespräch mit Franziska Biehl. Und kann man aktuell Zentralbank sagen, ohne auch der Inflation genauer auf den Zahn zu fühlen? Unsere Ökonomen finden nicht.
1 min Lesedauer
Der Chart zeigt die Preisniveaus für Konsumausgaben der Haushalte in verschiedenen Eurozone-Ländern, Deutschland=100
Quelle: Destatis, Stand Mai 2021

Kaufkraft-Kulinarik

Wenn es darum geht die Kaufkraft verschiedener Länder untereinander zu vergleichen, wurde in den vergangenen Jahren tief in der Kulinarik-Kiste gekramt. Sowohl Brotaufstriche als auch Burger wurden zweckentfremdet – interessant sind dabei aber vor allem die Rückschlüsse, die über das Verbraucherverhalten gezogen werden können.
4 min Lesedauer