Altersvorsorge

Warum Sie jetzt schon an später denken sollten │18.01.2019

Glückliches Ehepaar bei der Planung ihrer Altersvorsorge

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Viele Menschen glauben, dass für die Altersvorsorge noch viel Zeit bleibt. Warum Sie jetzt schon mit der Rentenplanung anfangen sollten. 

Die meisten Leute haben sehr romantische Vorstellungen vom Leben als Rentner. Sie sehen sich als grauhaariges Ehepaar, das Zeit mit den Enkeln verbringt, Ausflüge im Cabrio macht und auf Kreuzfahrt geht zu entlegenen Inseln, die sie schon immer mal besuchen wollten. Leider sieht die Wirklichkeit für viele Menschen anders aus: ohne angemessene Finanzplanung kann es oft passieren, dass man sogar ohne die notwendigen Mittel für einen weitaus bescheideneren Lebensstil dasteht. Und da die Menschen heute immer älter werden, ist es wichtiger als je zuvor, sich über die Zukunft Gedanken zu machen.

Entscheidende Faktoren dabei sind die sinkende gesetzliche Rente und die Tatsache, dass die meisten Menschen nicht genug Rücklagen für ihren späteren Lebensbedarf bilden. Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 kümmern sich 40 % der Deutschen nicht speziell um eine Eigenvorsorge. Und bei Frauen liegt der Anteil sogar 15 % niedriger als bei Männern.

Aber warum ist die Planung der Altersvorsorge für viele ein so schwieriges Thema? Und können wir unser Verhalten ändern, um die häufigsten Fehler zu vermeiden?

Eine der größten Herausforderungen, der wir in Bezug auf Altersvorsorge gegenüberstehen, ist dass uns das Rentenalter noch weit entfernt erscheint. Wir neigen dazu, unsere aktuellen Bedürfnisse vor die Bedürfnisse zu stellen, die wir möglicherweise in der Zukunft haben werden. Meist fällt es uns schwer, uns mit unserem weit entfernten „zukünftigen Selbst“ zu identifizieren. So können wir uns nicht wirklich vorstellen, was wir benötigen, um im Alter sorglos leben zu können.

Eine weitere Herausforderung besteht in der Vielzahl und Komplexität von Altersvorsorgeprodukten. Diese Komplexität und Unklarheit über unseren zukünftigen Bedarf führt oft dazu, dass einige sich überhaupt nicht um eine Sicherung des Alterseinkommens kümmern. Und jedes weitere Jahr der Untätigkeit ist ein Jahr eines zusätzlich verlorenen Zinseszinses.

Die jüngsten Reformen in Deutschland haben eine finanzielle Eigenvorsorge für viele Menschen attraktiver gemacht – durch die Riester-Rente und Betriebsrentensysteme mit Steuervorteilen für diejenigen, die sich dafür entscheiden. Eine einfache Möglichkeit besteht also darin, mit Ihrem Arbeitgeber über eine betriebliche Zusatzvorsorge zu sprechen. Es werden verschiedene Formen der betrieblichen Altersvorsorge angeboten, wie beispielsweise die Direktzusage, bei der der Arbeitgeber eine bestimmte Summe zahlt, wenn Sie das Rentenalter erreichen.

Vorsorgepläne wie diese sind oft eine gute Möglichkeit, die Altersvorsorge gedanklich abzuhaken – denn wenn diese erst einmal bestehen, läuft das Sparen nahezu von allein kontinuierlich weiter. So können schon ein paar Gespräche am Arbeitsplatz sie hoffentlich schnell auf den richtigen Weg in die Zukunft bringen.

Die Planung der Altersvorsorge hat einen wichtigen Einfluss auf unser Leben und unsere finanzielle Zukunft. Und angesichts der Herausforderungen, denen wir uns dabei gegenübersehen, ist alles, was das Einrichten eines Sparplans und Zahlung von Sparbeiträgen vereinfacht, von großem Nutzen. Nehmen Sie sich also jetzt die Zeit, damit die große Vision von Kreuzfahrten und Ausflügen im Cabrio für Sie wahrscheinlicher wird. 

Tipps zur Rentenplanung

  • Wenn man über einen besonders langen Zeitraum Rentenbeiträge geleistet hat, kann man im Alter von 63 Jahren in Rente gehen.
    In Deutschland gibt es ein Gesetz, nach dem man – wenn man über 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat und vor 1953 geboren wurde – früher in Rente gehen kann als der nationale Durchschnitt.
  • Wenn man im Ausland Rentenbeiträge gezahlt hat, kann man diese übertragen und in Deutschland erhalten.
    Deutsche Staatsbürger, die im Ausland gelebt und gearbeitet haben, aber dann in Deutschland in Rente gehen, können ihre Rentenansprüche auf ihr deutsches Konto übertragen. Das funktioniert auch anders herum: Rentenansprüche aus Deutschland können in ein anderes Wohnsitzland übertragen werden.

Häufige Fehler bei der Rentenplanung

  • Stellen Sie keine unrealistischen Annahmen bezüglich Ihres Bedarfs im Rentenalter auf.
    Wenn Ihre Annahmen zu hoch sind, erscheint Ihre Zielsetzung für die Altersvorsorge unerreichbar. Wenn Sie unterschätzen, wie viel Alterseinkommen Sie benötigen, könnten Sie im Rentenalter in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Als Faustregel gilt, dass man 80 % seines aktuellen Jahreseinkommens benötigt, um im Rentenalter sorglos leben zu können.
  • Beginnen Sie nicht zu spät mit der Altersvorsorge.
    Viele Menschen glauben, dass für die Altersvorsorge noch viel Zeit bleibt. Es gibt nie einen richtigen Zeitpunkt mit dem Sparen anzufangen – frühzeitig damit zu beginnen macht es also einfacher, Ihre Zielsetzung zu erreichen, da Sie mehr Zeit für die Altersvorsorge zur Verfügung haben.

Tipps & Tricks für die Altersvorsorge

  • Lassen Sie sich von einem Experten einen Altersvorsorgeplan erstellen.
    Die meisten finanziellen Fragen zur richtigen Altersvorsorge können beantwortet werden, indem man einen Finanzplan erstellt. Dieser berücksichtigt Ihren Zahlungsfluss, Versicherungen, Investitionen und andere wichtige Faktoren. Der Finanzplaner kann Lücken in Ihrem Plan identifizieren und Sie auf den richtigen Weg bringen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Ehepartner über die Rente.
    Ein häufiger Fehler bei der Altersvorsorge ist, dass Ehepartner diese nicht besprechen. Paare, die sich um Altersvorsorge kümmern, vergessen oft, die Auswirkungen der Rente auf ihre Ehe und Veränderungen im Alltag zu berücksichtigen. Ein regelmäßiges Gespräch über Rentenentscheidungen hilft, unerwartete Probleme oder schwierige Situationen in der Zukunft zu vermeiden. Zu den unangenehmen Überraschungen könnte gehören, im Rentenalter weniger Geld zum Leben zu haben oder entscheiden zu müssen, wer das Familienvermögen erbt.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (32)


Kommentare

DR

16.03.2019

der ganze Artikel ist doch eher oberflächlich...


HL

06.03.2019

Was soll der Quatsch mit dem Hinweis, dass vor 1953 geborene mit 63 in Rente (nach 45 Versicherungsjahren) gehen können? Dieser Personenkreis ist bereits in Rente oder kann sofort ohne Abschläge in Rente gehen


Schilling Jörg

26.02.2019

Von wegen >"sprechen sie mit Anlageberatern<" ,... !
Immer und immer wieder sind die Provisionen für die Anlageberater das wichtigste .
Für Leien nicht unbedingt Nachvollziehbare/Undurchschaubare Anlagen sind dann nach Jahren der >Genick-Bruch< ; na Danke auch !

Die/Der Berater oft nicht mehr zu greifen.

"Also Vorsicht" ...


Henrik Schilling

25.02.2019

Mit 60 in Rente. Denkste.
Es sieht nämlich so aus: O,3% Kürzung Monatlich-3,6% im Jahr-18% in 5 Jahren. Das verdoppelt sich dadurch das Du
auch weniger einzahlst.
Das bedeutet, Du hast ein Leben lang für nix geschaft.


"Wahrheitssager"

24.02.2019

Hallo alle Betroffene. Die beste Altersvorsorge ist immer noch, daß alle Betroffene zusammen auf die Straße gehen und somit diese Situation energisch Ausdruck verleihen! Anders geht es leider nicht!!! In solchen Kommentaren seine Missgunst ausdrücken, ist vertarne Energie, da dies die Politik nicht annähernd kümmert. Deshalb mein Aufruf: Alle auf die Straßen, die etwas bewegen wollen! Was ich auch noch mitbekommen habe, hört sich leider nicht so gut an, daß es den Deutschen leider noch viel zu gut geht, denn dann wären die Straßen
diesbezüglich nicht so leer!
Und für die, die nicht auf die Straße wollen, sei gesagt: Wenn es finanziell überhaupt möglich ist, ist das "Kopfkissen" oder auch Schließfach die einzig richtige private Altersvorsorge! Da weis keiner was drin ist und es bedient sich auch kein dritter Schmarotzer daran!


Peter Keil

22.02.2019

Viele Fachleute (oder solche die sich dafür halten, auch Politiker) raten zu einer Betriebsrente um ein zufriedenstellenden Einkommen in der Rentenzeit zu erhalten . Auf Betriebsrenten werden allerdings seit der Einführung des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) im Jahr 2004 Sozialabgaben fällig, und zwar in vollem Umfang, also Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil zusammen. Und das auch auf zu dieser Zeit bereits bestehenden Betriebsrenten. Diese von der Politik legitimierte "Entnahme" aus meinem Eigentum, halte ich schlichtweg für Diebstahl und stellt die Ratschlägen der Politiker, selbst für eine spätere Rentenaufbesserung Sorge zu tragen, ad absurdum.


ING

22.02.2019

Hallo Uli, leider können wir an diese Stelle nicht nachvollziehen, was genau im Telefonat mit uns gesagt wurde - wir verstehen aber, dass Sie nicht zufrieden sind. Geben Sie uns und unseren Kollegen doch noch eine 2. Chance, Sie von unserem guten Service zu überzeugen: Unter 069 - 50 60 30 50 können Sie Ihre Fragen stellen, unsere Kollegen sind gern für Sie da. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Rentner2050

22.02.2019

Wartet mal bis BlackRock unter geht
Dann gibt es weder ING-DiBa noch Rentenkassen oder Staatsanleihen.
Wenn BlackRock unter geht braucht keiner mehr auf dieser Welt über Rente oder Sparen zu Sprechen.

Amerika Stellt 5% der Weltbevölkerung
Verwaltet aber mehr als 75% des Weltweiten Geldes.


Rentner Michael

22.02.2019

Ich bin seit einem Jahr Rentner, und kann nun den Rentenbetrug in vollen Zügen genießen. Habe 49 Jahre Jahre als Fachangestellter gearbeitet und mir fehlen dennoch ca.700€ zu meinem letzten Nettoeinkommen. Es ist seit mehreren Jahrzehnten bekannt, dass sich die Rentensituation kontinuierlich verändert zum Nachteil kommender Rentnergenerationen. Was wurde politisch daraus gemacht, nichts als nur immer das dumme Gerede von längerer Arbeitszeit. Mit der Regierung Schröder wurde dem Kapital Tür und Tor geöffnet um mit billigen Arbeitskräften fette Gewinne einzustreichen und Deutschland als Billiglohnland bekannt zu machen. Die Rechnung geht jetzt langsam auf zu Lasten der Beschäftigten mit dem Erfolg dass Deutschland eine Flut von Armutsrentnern erwartet. Wir stehen hier erst am Anfang. Zum rechtzeitigen Beginn einer privaten Rente sei soviel zu sagen, dass einfach viele Menschen das Geld dafür schlicht nicht haben. Werden die Menschen richtig entlohnt ist auch Geld für eine sinnvolle Altersabsicherung da. Heute lese ich dass Deutschland 5 mal in Folge einen Rekordüberschuß der Einnahmen zu verbuchen hat. Geht es aber um das
Thema Rente bekommen alle politischen Eliten
Schnappatmung wer das bezahlen soll. Eine private Altersabsicherung macht nur Sinn wenn die Rahmenbedingungen dazu stimmen. Und da sind die Regierungen noch meilenweit davon entfernt. Eine längere Arbeitszeit kann nicht die Lösung sein.


Michi

22.02.2019

Eigentlich kann man nichts richtig planen, weil immer da wo man sein Geld spart und einlagert, um im Alter noch flüssig zu sein, gerade da wird dann abkassiert.


Horst

21.02.2019

Das Wort Altersvorsorge bringt mir die paar noch verbliebenen Nackenhaare zum Kräuseln.
Ich habe auch auf die alternde Politikerdriege gehört, die gebetsmühlenartig ständig von sich geben, wir Bürger müssen privat für unsere Altersvorsorge selber vorsorgen. Warum macht es eigentlich nicht unser immenses Heer von Beamten und zahlt in die Rentenkasse ein, siehe z.B. Österreich?
Private Altersvorsorge: habe ich im guten Glauben abgeschlossen, etwas gegen die Altersarmut zu tun. Beim Renteneintritt kam dann aber das böse Erwachen. Die Krankenkasse greift mal schnell fast 20 % von der Summe ab, die eigentlich zur Altersabsicherung angespart wurde, ohne etwas dafür getan zu haben. Das Finanzamt wird sich an der Auszahlungssumme auch noch genüsslich bedienen, die Steuererklärung ist in Bearbeitung. Ich kann nur jeden raten, auf DIESE Art Vorsorge gegen Altersarmut zu verzichten. Gewinner dieses privaten Verzichtes auf Einkommen und Umwandlung in eine Direktversicherung sind doch nur die Banken, KV und nicht zuletzt der Staat selbst, der nicht nur auf die eigene Vorsorge schamlos zugreift, nein auch noch auf die aus Beiträgen erarbeitete Rente nochmals Steuern erhebt. Für mich ist das ein von staatlichen Stellen installiertes System zur schleichenden Schaffung von Alltagsarmut. Immer nach dem Motto:"Haltet den Dieb, der hat mein Messer in seinem Rücken. Das ist eine zum Himmel stinkende Schande für so ein reiches Land, wie Deutschland. Ich vermute aber, dass sich bei den derzeitigen Politikern, die sich eher um die eigenen Diäten kümmern und an ihrem Stuhl kleben, als sich um das Wohl der eigenen Bevölkerung kümmern, nichts gravierendes ändern wird. Dann kommen mal wieder Wahlen und es kommen die vielen (nicht zu finanzierenden) Wahlversprechen. Bis dahin wird die Armut weiter steigen und die Medien haben was zu berichten, bis ein neuer Sommerloch-Aufhänger
die Zeitungen füllen wird. Quo Vadis Deutschland


Heidi 60

21.02.2019

Ich hab mir jetzt alle Kommentare durchgelesen und denke das an der Zeit Pensionäre und Rentner gleiche zu behandeln. Der Soli sollte abgeschaft werden. Und wenn ich lese das jemand mit 1600,-€ nicht zurecht kommt, dann verstehe ich nicht, das ich als Vollzeitkraft im Berufsleben 1400,-€ Netto bekomme. Damit stehe ich sicherlich nicht alleine da, im Dienstleistungs Gewerbe. Da sollte der Staat mal etwas für uns tun.
Was soll da noch jemand groß ansparen können bis er in Rente geht?


Uli

21.02.2019

Düstere Stimmung hier ... hört sich alles nicht gut an.

Eine Beratung bei der Depot-Eröffnung bzgl. ETF-Sparplänen oder Alternativen konnte mir die (un)freundliche Dame der DiBa-Hotline leider nicht anbieten ... das dürfe sie nicht ...
eine qualifizierte Auskunft wie allgemein üblich hätte mich schon zufriedener gestellt ... schade ...


Hartmut Neugebauer

21.02.2019

Kann nur jedem empfehlen seine "Alterversorung" nicht als Direktversicherung fortzuführen oder anzulegen. Meine Direktversicherung bestand seit 1975 uns wurde nach betriebzugehörigkeit bis 2002 ständig angepasst. Bis dann die Politiker
aller großen Parteien unter Schröder im Jahr 2006 alle Zusagen kippten um den gesetzlichen Krankenkassen die Kassen zu füllen. Und das im Nachhinein ab Beginn der Verträge, also rückwärts ohne jede Chance für die Betroffenen der gesetzlich Krankenversicherten. Da galt plötzlich kein Grundgesetz mehr, Bestandschutz, Vertragschutz und vor allem keine Gleichheit, denn nun müssen alle Beiträge auch die Gewinne und Zinsen von Beginn an den vollen Krankenkassen -und Pflegegeld -Beitrag für 10Jahre ab Rentenbeginn nachgezahlt werden. d.h. 1/5 des Auszahlungsbetrages. Tendenz steigend. Der "unabhängige" BGH hat natürlich alle angestrengten Klagen politisch wunschegemäß abgewiesen. Mir fehlt deshalb jedes Vertrauen in diese krimminelle Politik! Ich habe allen Bekannten empfohlen ihre Altersvorsorge unterm Kopfkissen oder im Ausland anzusparen und keinem davon zu erzählen!!!


Joachim Balke

18.02.2019

Was macht denn die Altersvorsorge für einen Sinn, wenn die Bundesregierung in Folge Aussagen dazu wideruft, wie jetzt z.B., dass Direktversicherungen (Lebensversicherungen) frei von Steuern und Sozialabgaben seien. Ich halte dies Für Betrug an den Sparern. Was sind denn Verträge eigentlich noch wert ?


Kati

07.02.2019

Riesterrente und Zulagen.Wann bekommt man denn die Zulagen? Schon mal informiert,wie alt man werden muss, um diese in Anspruch zu nehmen.Wenn dann müssen beide Ehepartner die Riesterrente abschließen. Wenn es nur ein Ehepartner macht und dieser dann stirbt, hat der andere Partner das Nachsehen.Wer bekommt dann wohl die eingezahlten Beiträge?
Viele können sich eine private Vorsorge gar nicht leisten,weil so schon gerade so über die Runden kommen.


Christoph 34

06.02.2019

Also im voraus schon mal folgendes, die Ältere Generation hat ja noch glück überhaupt was zu bekommen das wird in 20-40 Jahren schon ganz anders aussehen. Es kommt mir so vor als wenn wir Deutschen nur am jammern sind, jeder Jammert rum tut aber nix. Wenn ich über den Staat jammer in dem ich lebe habe ich genau 3 Möglichkeiten.

1. Ich arbeite weiter jammer immer mehr und hab dann einen schuldigen wenn ich in Rente gehe!

2. ich bleibe hier und kümmer mich durch Finanzielle Bildung selbst um ein großes Zubrot wenn ich in Rente gehe, wie groß dieses Zubrot werden kann sieht man an einem guten Beispiel aus Amerika. Parkplatzwächter Earl Crawley aus Baltimore hatt 2 Kinder groß gezogen, ein Haus gekauft und abbezahlt und hat keinen Schulabschluss noch kannte er sich mit Aktien aus. Aber er machte das nach was seine Kunden die Geld hatten auch machten. Er kaufte jeden Monat Aktien über Sparpläne und reinvestierte die Dividenden in weitere Aktien. Als er in Rente ging mit glaub über 70 war er mehrfacher Millionär.

3. nicht jammern und im Ausland sein Glück suchen. Es gibt viele Länder wos den Rentner deutlich schlechter geht und es gibt Länder die Rentner besser auskommen lassen.

Ich bin vor 2 Jahren erst drauf gekommen meine Finanzen komplett selbst zu managen und der bisherige Erfolg gibt mir Recht. Ich schlafe besser und habe im Jahr eine Kostenquote von 0,25% bei meinen Investitionen über ETF-Sparpläne. Und ich weiß wenn ich das bis 67 so durchziehen mit dem gleichen Gehalt dann werde ich bis ich 100 Jahre alt werde eine monatliche Rente von zusätlich 1500€ haben.

Solche Informationen gab es vor 30-50 Jahren auch schon aber damals wie heute glaubt man den Politikern alles und schiebt seine Verantwortung einfach auf andere.

Das traurige ist das man wenn man sich eine Waschmaschine, Handys, Laptops, PCs, Autos, E-Bikes, Moutainbikes kauft Wochen lang informiert recherchiert und dann kauft, aber wenn es ums eigene schwer verdiente Geld geht möchte man keine 2-5 Bücher über Finanzen kaufen und lesen für einen Kostenpunkt von ca.100€ die aber auf einen Zeitraum von 30-45 Jahren einen Wertzuwachs von ca. 300-500000 € ausmachen werden. Nein da geht man lieber zu einer Bank, zum Gerhard ( der was dran verdient, die Bank dran verdient und die Versicherung bzw. die Fondsgesellschaft die was dran verdient) Wie gesagt heutzutage kann man sich extrem informieren aber auch damals gab es Bücher von John Boogle, Warren Buffet, Der reichste Mann von Babylon, Andre Kostolany, Benjamin Franklin, Robert Kiyosaki, Tony Robbins Money, und viele viele mehr.


Ingrid Balgar

05.02.2019

Zum Kommentar von Jürgen am 28.01.2019:
- Natürlich weiß man, dass auch Pensionäre Steuern und KK-Beiträge zahlen müssen, genau wie Rentner auch (der Anteil der Rente, auf den Rentner zurzeit keine Steuern zahlen müssen, wird sich in den nächsten Jahren weiter verringern, und dann müssen auch meine Kinder wahrscheinlich auf die volle Renten Steuern zahlen).
- Zu den BeamtenPENSIONEN:
Wer 2018 pensioniert wurde, muss 19,2 Prozent seines jährlichen Ruhegehaltes (höchstens aber 1140 Euro) plus 432 Euro NICHT versteuern. Erst ab 2040 müssen Pensionen VOLL versteuert werden.
- Wir können ja nicht alle im öffentlichen Dienst arbeiten, und trotzdem müssen auch wir Rentner*innen eine auskömmliche Rente beziehen - auch noch in 20 Jahren.
- Das Heer der Beamten wird immer größer; die Pensionen werden aus dem Steuersäckel gezahlt - das wird künftig sehr teuer für den Steuerzahlen.
- Deshalb noch einmal meine Forderung an die Politik:
EINE einzige Renten-/Pensionskasse FÜR ALLE! - Und: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Österreich und andere Länder machen's uns vor.


ING

01.02.2019

Hallo ING Renten?, danke für Ihren Kommentar. Wir geben ihn gern an unsere zuständigen Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING Renten?

31.01.2019

Moin moin ING, wenn ihr schon die Kundenmeinung abfragt, was habt ihr im Angebot bei der Altersvorsorge?
Ich sehe weder günstige ETF (Riester) Sparpläne noch (Rürup) Angebote. Die Zusammenarbeit mit Scalable C. bringt zwar eine Alernative, solange diese aber eine Auszahlugspläne habe bringt mir das auch nichts.....
Also....ab an die Arbeit und macht eure Hausaufgaben.....


Rentner Hans

29.01.2019

Als Rentner bin ich besonders von den Rentenkürzungen u. der Rentenbesteuerung betroffen.
Seither versuche ich meine karge Rente etwas aufzubessern. Der Job ist hart am Aktienmarkt ein paar Euro zu verdienen. Und die Abschaffung des Soli würde auch den Kleinaktionären so wie mir -der in Miete lebt - gut tun.
Stattdessen kommt mir so ein Artikel von dem "göttlichen Sprachrohr der aktuellen nobelpresiverdächtigen Bundesregierung" u. auch vermutlich überzahlten "DIW-Fratscher" - unter ich zitiere nur teilweise ansonsten <würg wonder kopfschüttel> "Fratzscher sprach sich dagegen aus, nun Steuern zu senken. «Steuersenkungen für Unternehmen in einer Boom-Phase sind ökonomisch gesehen das völlig falsche Instrument, auch eine komplette Abschaffung des Soli», sagte der Wirtschaftswissenschaftler. «Das hätte null Effekt, es wäre eine Umverteilung des Staates auf vermögende Haushalte.» Wichtig seien hingegen Investitionen: in digitale Infrastruktur, in Telekommunikation und in Bildung." Aha! Und zum Immobilienboom/aktueller Wohnungsnot/nicht mehr bezahlbaren/kaufbaren Wohnungen bestes Beispiel München da kommt nichts ?


Jan

28.01.2019

@Andy
Ob der Riester etwas bringt oder nicht liegt am jeweiligen Produkt und an der individuellen Lage. Das haben Sie aber erst heraus gefunden, dass Riestern hauptsächlich Familien mit Kind, Kindern was bringt. Da z.B. die Frau nur den Mindestsatz selber zahlen muss (so weit ich weiß 60 Euro, wenn der Mann voll zahlt, so weit ich denke 4% von seinem Brutto -> aber da kann man sich ja auch noch mal erkundigen) und der Mann könnte der Frau die Zulage für das Kind, die Kinder überlassen.
Somit würde die Frau Ihre Zulage bekommen und die des Kindes bzw. der Kinder.

Ich selber habe keine Kinder, habe -was aber nicht mehr von der Sparkasse angeboten wird, wurde vom Markt genommen und von Stiftung Warentest als gut bewertet- von der Sparkasse den Riesterfonds DekaBonusRente (BR-100).

So gesehen hatte ich Glück. Wie ganz oben schon erwähnt, gibt es auch Produkte die nichts, wenig oder gering was bringen.
Ein Riester Banksparplan bringt nicht so viel wie ein Riesterfondssparplan. Und wer weiß, dass er bauen oder kaufen möchte, der kann ja einen Teil von seinem Riester als Wohnriester verwenden.

Bei DekaBonusRente (BR-100) - wie gesagt, leider vom Markt genommen, nur noch für die Altkunden - erhält man als Endberechnung seine Einlagen und die Zulagen vom Staat.

Bei Riester allgemein muss man selber nur darauf aufpassen, was mir keiner gesagt hat, dass man wenn man weniger verdient und anpasst, hinterher wenn man wieder mehr verdient, wieder anpasst.
Da berechnet wird, was man als Zahlung leisten muss - 4% vom Gehalt, Minus Zulage, geteilt durch 12 = Mindestzahlung im Monat damit man die Zulage erhält.
Wenn man mehr verdient und weniger einzahlt als man müsste, erhält man auch weniger Zulage.

Aber egal was man macht...am Ende versteuert man 100%, den Rentenbeitrag (obwohl man in Rente ist), die Sozialversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätsbeitrag etc.

Der Soli muss endlich weg....nach über 26zig Jahren ist der nicht mehr Zeitgemäß.


Jürgen

28.01.2019

Über Pensionen besteht das gefährliche Halbwissen.Die wenigsten

Viele wissen nicht, das Pensionen brav versteuert werden und Beiträge zur Krankenversicherung zu bezahlen sind.
Als ich im öffentlichen Dienst angefangen bin, wurde mir gesagt, was bist du blöd, nicht in die Privatwirtschaft zu gehen. Und nun höre und
lese ich, dass es mir im Alter vergleichsweise gut geht. Doch alles richtig gemacht.


jogi

28.01.2019

Aufpassen bei Abschluss von RiesterRente
häufig sind die Kosten in etwa so hoch wie die Zulagen vom Staat. Lohnt sich dann kaum. Vorher informieren, Genau hinschauen und im Kleingedruckten lesen - da muss es nämlich angegeben werden - wie hoch die Gebühren sind. Ich hab den Vertrag deshalb nicht unterschrieben.


Wolfgang

26.01.2019

Ingrid Balgar liegt mit ihrem Kommentar vom 18.01.2019 völlig richtig .Dazu kommt bei Ostrentnern nach vielen Jahren der sogenannten Wiedervereinigung ein weiterer krasser Unterschied zur Anwendung . Danke Frau Merkel !!!


Andy

25.01.2019

Also Riesterrente wenn du kein Eigenheim hast bringt das nichts, da sich die Banken die Taschen voll stecken. Wenn ich jetzt schon weiß, dass ich wenig Rente bekomme bringt dir die Riesterrente nichts, weil sie gegengerechnet wird und schwupp ist die weg. Der Staat hält uns künstlich dumm. Also selbst ein Fondsparplan abschließen und gute Aktien kaufen. Nur so kommt man auf dauer zu einem kleinen Vermögen mit geringen Kosten.
Ach so zum Schluss der Hammer, es gibt bei Banken und Sparkassen Info Abende, da kommt jemand von der Rentenkasse und informiert über Vorsorge, da wird man 2 Stunden vollgesülzt, fragst du zum Schluss wie sieht denn die optimale Vorsorge aus bei den Angestellten der Rentenanstalt aus ???? Das dürfen wir nicht sagen. Also wer dumm gehalten wird fragt nicht viel.


Nestor

25.01.2019

Die ganze Vorsorge die man als Arbeiter und Angestellter für die spätere Rente betreibt, lohnt sich überhaupt nicht mehr. Spätestens bei Rentenbeginn holt sich der Staat wie ein Raubritter alles was er Steuerlich gefördert hat wieder zurück. Ich hatte mir jetzt meine Versorgungsbezüge die ich mit Arbeitgeberanteile 27 Jahre angespart habe als Kapital Einmalzahlung auszahlen lassen.
Mein Arbeitgeber hat von diesem Betrag satte 42% Steuern abgezogen und es werden vom Restbetrag weiter 18% für Krankenkasse und Pflegeversicherung abgezogen. So werde ich zirka 60% Abzüge haben.
So fördert man Staatliche Rentenarmut. Aber wie soll der Staat auch weiterhin die Beamten Pensionen finanzieren, zumal diese ja keine Beiträge zahlen.


Janosch

22.01.2019

@ Dieter S.
Das stimmt...allerdings gibt es eine Abzugsgrenze...bin mir nicht mehr sicher, aber die liegt bei Maximum 14,4 Prozent weniger.
Aber das kann man ja erfragen...würde mir das sowieso vorher bei der Rentenstelle ausrechnen lassen und dann erst mal das Privatvermögen ansehen bzw. was zu erwarten ist lt. Riester oder so.


Dieter S.

21.01.2019

Kleine Korrektur: man kann auch dann mit 63 in Rente gehen wenn man zu diesem Zeitpunkt 35 Beitragsjahre hat. Bedeutet halt, dass für jeden Monat, den man vor dem Regelrentenalter (65 Jahre + x) in Rente geht, 0,3% weniger Rente gezahlt werden


Norbert

20.01.2019

Mir hat man mit gesetzlicher Rente und privater Vorsorge ausgerechnet ich würde 2.500 Euro Rente erhalten.
Bin jetzt Renter, beziehe alles und es sind nur 1.600 Euro Rente. Klar kann ich damit (im Augenblick noch) Leben. Aber wie lange, bei den Preissteigerungen (Miete, Medikamente, etc.)?
Also ich bin enttäuscht, hätte ich damals mein Geld von Anfang an in Aktien angelegt, gut verteilt, hätte ich heute ein Vermögen für eine Eigentumswohnung oder betreutes Wohnen und Reisen, Hobbys etc.
Man muss bei der Geburt anfangen (Eltern, wenn es möglich ist) und kontinuierlich weitermachen und zusehen das man immer arbeiten geht. Und wenn es Zeitarbeit oder sonst was ist und weniger Geld rein kommt. Auf jeden Fall sollte man von zusätzlichen Abos (Fernsehen, Zeitungen, etc.) absehen. Lieber "manuell" kaufen, so sind keine laufenden Kosten da, wenn man Einnahmenseinbußen hat.


Ingrid Balgar

18.01.2019

Hallo,
Ihre Informationen zur Rentenplanung sind ansich gut.
Bezeiichnend jedoch ist, dass nur von RENTE und RENTNERN die Rede ist.
Und hier zeigt sich die zutiefst ungerechte Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die Pensionäre stehen weitaus besser da mit ihren um die 70 % Pension vom LETZTEN NETTOgehalt, während Rentner lediglich bis 48 % erhalten - berechnet nach einer Formel über die GESAMTE Zeit der Berufstätigkeit, nicht vom LETZTEN Nettogehalt!!!
Da stellt sich die Frage: Wieso die ungleiche/ungerechte Behandlung? In der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH z.B. zahlen ALLE, also auch BEAMTE, SELBSTSTÄNDIGE etc: etc. in EINE gesetzliche Rentenkasse, bei einem nur minimal höheren Beitragssatz. Nach dieser Berechnung hätte ich zwischen 900 bis 1.000 Euro MEHR Rente!!! Davon ließe sich gut leben.
Und selber noch etwas Geld anlegen - wie hier bei Ind-DiBa - könnte man dann immer noch!
Denkt doch einmal darüber nach; es könnte sich für alle "abhängig Beschäftigten" lohnen, für eine solche gerechte Rente zu kämpfen.


Karsten

18.01.2019

Also die Rente zu berechnen finde ich ist unmöglich. Bis dahin gibt es zu viele Änderungen.

Selbst bei Riester Renten und Staatszuschüssen, man muss aufpassen das der Eigenbeitrag hoch genug ist, um die volle Zulage zu erhalten usw.

Man kann nur so viel sparen wie möglich.
Lebensversicherungen kann man jetzt vergessen, einige Riesterrenten sind auch nicht der Hit usw.

Also bleibt wohl von Anfang an nur in Aktien zu investieren und breit streuen. Am besten immer mit Sparplänen und ergänzt mit einzelnen Käufen.
Am besten fangen die Eltern schon für Ihre Kinder an.
Von Fonds lasse ich seit der neuen Vorsteuerpauschale die Finger, ist zu undurchsichtig geworden.
Und ständig Steuern für Gewinne, die man nicht mal realisiert hat zu zahlen - selbst wenn die angeblich beim Verkauf wieder angerechnet werden...ich vertrau dem nicht. Kann man nicht nachvollziehen.
Von mir liegen immer noch 2.000 Euro bei der Steuer die ich mal als Verlust generiert habe - die soll ich angeblich anrechnen können, habe ich versucht, aber bei dem wo ich dann Gewinn hatte, konnte ich dies nicht anrechnen. Gibt immer und überall dann Haken.

Aktien sind übersichtlich:

Kaufgebühren, Verkaufgebühren, Kursgewinne, Kursverluste und gegebenenfalls Dividenden.

-> Also alles total transparent.

Risikoreich? Ja und? Wo hat man heute kein Risiko? Der Staat ändert hier eine Bestimmung, ändert dort eine Bestimmung. Andere Gegebenheiten ändern sich usw.