Hohe Kante?

Viele Deutsche ohne Ersparnisse | 21.02.2018

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© courtneyk - istock.com

Das sollte Wasser auf die Mühlen der aktuellen Gerechtigkeitsdebatte sein: Mehr als ein Viertel der deutschen Verbraucher haben keine Ersparnisse. Das ist jedenfalls eines der Ergebnisse einer Ende 2017 durchgeführten repräsentativen Umfrage der ING-DiBa in 13 europäischen Ländern sowie Australien und den USA. Dabei bestätigte sich der Befund des Vorjahres, denn schon 2016 hatte Deutschland nach Rumänien den zweithöchsten Anteil derjenigen Befragten aufgewiesen, die angaben, keine Ersparnisse zu haben. Ein trauriger Spitzenplatz, denn dass Deutschland trotz starkem Wirtschaftsaufschwung einen der höchsten Anteile von Verbrauchern ohne jegliche Rücklagen aufweist, sollte zu denken geben.

Diejenigen Deutschen, die doch etwas auf der hohen Kante haben, sparen dabei aber überdurchschnittlich viel: Der Anteil mit Ersparnissen in Höhe von vier monatlichen Nettoeinkommen oder mehr ist hierzulande der höchste im internationalen Vergleich. Auch in absoluten Zahlen gemessen liegen die Ersparnisse deutscher Verbraucher in der europäischen Spitzengruppe. So überrascht es auch nicht, dass die Deutschen insgesamt nicht unzufrieden sind mit dem, was sie auf der hohen Kante haben: Rund 40 Prozent – einschließlich derer ohne Ersparnisse – geben an, „zufrieden" oder „sehr zufrieden" mit der Höhe ihrer Rücklagen zu sein; Deutschland liegt damit im vorderen Mittelfeld der Umfrage.

Die gesamte Analyse finden Sie hier:

Download: Hohe Kante außer Reichweite (PDF, 314 KB)

Der Artikel erschien ursprünglich in Carsten Brzeskis Blog.


Ihre Meinung

Kommentare (44)


Kommentare

Martin

05.06.2019

"Ein trauriger Spitzenplatz, denn dass Deutschland trotz starkem Wirtschaftsaufschwung einen der höchsten Anteile von Verbrauchern ohne jegliche Rücklagen aufweist, sollte zu denken geben."

Wenn natürlich der Staat mehr als 60% des erwirtschafteten Geldes wegnimmt und umverteilt, wird es nicht einfacher zu sparen. Dann ist der Kuchen halt bedeutend kleiner. Das geht in Ländern, die nicht soviele Steuern und Sozialabgaben fordern natürlich leichter.


Paloma

03.06.2019

Die Deutschen haben allgemein nur ein sehr, sehr schlechtes Finanzwissen.
Lieber wird gemeckert, daß man kein Geld hat.
Am schlimmsten sind Raucher. Verquarzen monatlich an die 200,-€. Stellen sich dann hin und jammern, wie teuer alles ist und das es nie für irgendetwas reicht.
Wenn allein dieses Geld gut angelegt werden würde, wäre man aus dem Gröbsten raus. Aber wenn man dann etwas sagt, ist man die Böse. Alles jahrzehntelang erlebt im Kollegen-u. Bekanntenkreis.
Ich habe es mir angewöhnt, keine Tips mehr zu geben.
Wenn jemand mit seinem Geld nicht auskommt, ist es nicht mein Problem. Ich höre mir auch nicht mehr das ewige Gejammere an.
Ich habe nie großartig verdient, jedoch seit ich 20 Jahre bin, gespart u. angelegt.
Heute bin ich 47, alleinerziehend u. gesundheitlich angeschlagen.
Die anderen rennen in der Situation zum Amt und heulen rum.

Hohe Abgaben u. Lebenshaltungskosten betreffen auch mich.

Auch heute kaufe ich mir lieber noch eine Aktie mehr als irgendwelchen Piffpaff. Habe kein Auto und verreise nur selten. Dafür bin ich täglich frei im Kopf.
Aber das verstehen eben leider nur sehr wenige.


wuestent

24.05.2019

Wer was gespart hat oder Wohneigentum sieht bei Sozialleistungen alt aus. Längere Arbeitslosigkeit enteignet den Sparer, er muss sich freiwillig krankenversichern zum vollen Satz. Der Nichtsparer bekommt Hartz 4 zuzüglich Wohnkosten, allen Versicherungen bzw. Abgaben usw..


Karl

10.04.2019

Wer nichts hat sollte ein wenig zurück legen und Aktien kaufen und weiter aufbauen, dann hat er in der Rente mehr als nichts.
Gar nichts machen und nur jammern das man nichts hat beschert einem auch in der Rente nichts.
Nichts = nichts
Auf jeden Fall überlegen, wenn man nichts hat, ob man dann ein Handy / Smartphone kauft oder lieber Aktien.
Das eine kostet Geld am laufenden Band, das andere bringt Geld laufend aufs Konto.


Andi

04.08.2018

Ich bin der Meinung das mehr Menschen die Möglichkeit hätten etwas oder mehr zu sparen, wenn sie nicht bei jedem Produkt zu greifen würden, vorallem nicht wenn dieses Produkt nach dem Kauf sofort weniger Wert ist, veraltet ist oder daß Alte zu Hause noch funktioniert. In meinen Augen machen sich auch viele zu wenige Gedanken von wem sie sich beraten lassen und in was sie anlegen.


Barbara

20.07.2018

"Ich würde gern sparen" habe ich angekreuzt. Allerdings müsste bei der Fragestellung noch stehen:"Ich würde gern mehr sparen können". Denn Schicksalsschläge, hohe Mieten und Nebenkosten und kleine Einkommen, die gerade reichen, die Existenz zu sichern, sind der Grund, dass Menschen nicht sparen können. Das liegt nicht an deren Faulheit, sondern immer noch an den Gehaltsgefällen. Um einen Rentenpunkt (1,0)z. B. im Jahr 2006 zu bekommen musste man 29.494 EUR verdienen. Die Zugrundelegung des Jahresgehalts steigt mit den Rentenerhöhungen. Das zugrunde gelegte Gehalt ist ein Durchschnittsgehalt und wird von vielen Berufen nicht erreicht. Verkäuferinnen und Verkäufer, Friseusen und Friseure, Putzfrauen u. Putzmänner. Viele Berufe. Die Kommentargeber haben oft keine Ahnung, was im realen Leben normal ist.


Jeder kann sparen

12.07.2018

Selbst jemand der nichts hat, kann sich ein kostenloses Depot nehmen und mind. 25 Euro in einen Fonds anlegen (Sparplan) oder 50 Euro bei DiBa oder jetzt ING.

Wo man nie was falsch machen kann bis zur Rente ist der ETF MSCI World.

Ein Weltweiter Fonds:

HSBC MSCI WORLD ETF (DE) A1C9KL
HSBC MSCI WORLD UCITS ETF A1C9KK
Invesco MSCI World UCITS ETF A0RGCS
iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) Share Class A0RPWH

Oder man sucht oder frägt doch einen Banker nach einen MSCI World ETF. Aber dann sagen danke, überlege ich mir und dort anlegen wo man an wenigsten Gebühren hat und wo es mit 25 bzw. 50 Euro Anlage möglich ist.


Jonas

09.07.2018

@Andreas Lindenau

Wenn Du keinen kennst der "Arm" ist nach Deinen Kriterien, dann hast Du hochtrabende Kriterien.

Möchte Wissen was Du verdienst und ob Du schon mal was von Obdachlosigkeit, Hartz IV, Sozialaufstockung etc. gehört hast oder woher kommen die ganzen (Wirtschafts-)flüchtlinge????

Die jammern alle nur auf hohem Niveau?

Du würdest niemals in die Rentenversicherung einzahlen? Dann bist Du wohl selbständig?
Und wenn Du Dich verzockst, dann hängst am sozialen Tropf derjenigen die auf hohen Niveau jammern und ziehst denen das Geld ab.

Du solltest auswandern aus Deutschland wenn es Dir nicht passt!!!!


Andreas Lindenau

05.07.2018

Ich kenne niemanden, der meinen Kriterien nach "arm" ist. Vor allem neigen viele dazu ,
auf sehr hohem Niveau zu klagen. Bzgl. meiner Altersvorsorge verlasse ich mich aus-
schließlich auf mich selbst, insbesondere würde ich niemals in die Rentenversicherung einzahlen. Das Ganze ist nur Betrug !


Marlene Fritz

29.06.2018

Wir - mein Mann und meiner Eine - haben Geld für Zähne und Beerdigung angespart - der Rest - der im Monat noch über bleibt - wird - für was auch immer -verpulvert !!!!


Harry

28.06.2018

@Olga
Aber was willst Du denn mit dem ständigen "kostenlos"?
Das bringt auch nicht mehr...zahl doch lieber Steuern, Gebühren etc. und nimm als Ertrag / Gewinn dann lieber das doppelte und dreifache ein.
Ich bin immer froh wenn ich viele Steuern zahle, also Gewinn- / Ertrags- / Dividendensteuern etc. denn dann weiß ich, dass ich saftig gewonnen habe.
Denn bedenke folgendes:
Du hast von einer Anlage sagen wir gar nichts, dann kommt der Wertzuwachs bzw. Ertrag, Dividende, Bonus etc. - nehmen wir an Du hast 100 Euro, bekommst 50% sprich 50 Euro dazu und zahlst dafür sagen wir 20 Euro Steuern etc. Dann hast Du 30 Euro mehr als vorher.
Und wenn Du nichts zahlst an Steuern oder Gebühren etc. und nur 10 Euro bekommst, davon dann so 3 Euro zahlst, dann hast Du?
Richtig!
Vorher hättest Du 30 Euro und jetzt nur 7 Euro. Also? Genau - Gebühren und Steuern zahlen und mehr gewinnen, als gar nichts oder kaum was zahlen und weniger Gewinn.

Abschluss: Mitdenken :-)


Günter

27.06.2018

@Olga
Wer heute noch was anders macht außer Aktien oder mit etwas mehr Risiko Crowdfunding der gehört geschl****, der vernichtet nur Geld.

Wobei meine RiesterRente auf Fondsbasis alle anderen Riester Renten schlägt und mit sehr gut bewertet wurde.
Allerdings wurde dieses Produkt eingestellt...läuft nur noch für Altkunden wie mich.

Und ich habe Glück...ich habe eine Uralte Lebensversicherung, die Steuerfrei auszahlt und letztes Jahr wieder mit 3,50% verzinst wurde.

Ich bin breit gestreut, dennoch kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was ich im Alter haben werde.

Und selbst wenn ich wüsste, das ich durch Riester, Lebensversicherung, private Rentenvorsorge ca. 60.000 bis 100.000 Euro habe...ist das zu wenig wenn ich für Alten- oder Pflegeheim mtl. 4.000 bis 6.000 Euro zahlen müsste.
Rechnet es Euch aus....mal 12, mal die noch zu erwartende Lebenszeit....also ich komme darauf, dass die 100.000 Euro wenn ich hätte in ca. 3 bis 5 Jahren aufgebraucht werden.

Was sehen wir? Jahre lang sparen, vielleicht viel zu viel und selbst das reicht nicht für ca. 25 bis 30 Jahre Leben nach Rentenbeginn.


Olga

27.06.2018

Vielen Dank für die aussagekräftige Kommentare. Mit meinem Statement wollte ich nur sagen, dass man bei anderen Banken mehr als 0,01% Zinsen bekommt und z.B. ETF-Sparpläne gibt es woanders kostenlos. Meine Ersparnisse sind nicht nur durch reine Tagesgeldzinsen Zustandekommen. Auch Baufinanzierung gibt es sogar woanders günstiger als bei Ing-Diba und das nicht bei Direktbanken.
Die Quintessenz ist, dass in meinen Augen sämtliche Kosten/Konditionen bei Ing-Diba nicht gerade günstig ist.


Günter

26.06.2018

@Olga
Ein Zinssatz kann kein Geld vernichten...da sieht man Du hast Geld aber Null Ahnung.
Aber ein Bankberater etc. kann Dir da nicht helfen, da wenn Du Gewinn machst Dich insgeheim freust, aber wenn Du Verlust machst, bist Du wie jeder gierige GELDGEIER der dann zum nächsten Anwalt läuft und versucht den Berater zu verklagen oder die Anlagefirma und dummerweise merkst Du dann auch gar nicht, dass Dich die Anwälte erst recht abzocken und Du weiter nur Geld verlierst.
Kenne ich aus meinem Bereich und auch aus privater Erfahrung.

Dann leg doch in Aktien an wenn Du so viel hast und unzufrieden bist mit den Zinssätzen - hier mal eine Idee:

3 bis 5 Monats- / Renten- / Sonstige Einkommen als Tagesgeld egal ob verzinst oder nicht für Notfälle (sicher -> Außer abzüglich Inflation, Kapitalertragsteuer, Kirchensteuer, etc.).

Anlage ab 100 Euro bis max. 10.000 Euro pro Projekt als Nachrangdarlehen im Immobilien Crowd Investing z.B. bei der Firma mit schwarz roter Schrift - Name Gegenteil von Teufel mit Zusatz.
Die haben auch Immobilienvermittlung.
Aber: Du kannst die Einlage im schlechtesten Falle komplett verlieren!

Anlage in Aktien, verteilt auf Branchen, Länder etc. kannst so viel anlegen wie Du möchtest mit Rendite von auch wenig bis viel mehr. Normal sollte eine Rendite bei Aktien bei so 2 bis 8 Prozent sein, man kann auch den Wertzuwachs im Auge behalten.
Je höher die Dividende um so risikoreicher. Wobei man sich die Firma bzw. das Land genau ansehen muss. Gibt auch Aktien von Firmen die gute Dividende haben, in einem guten Land und man könnte daran eigentlich zweifeln.
Alles Ansichtssache, also nicht alles auf eine Karte.
(hier würde ich aber auch damit rechnen, dass ich alles verlieren kann)

Zu bedenken bei allem ist:

Die Inflationsrate die immer jeder vergisst, da rechne ich immer mit 2% da diese zwischen 1,0 und 2,0 Prozent wackelt - derzeit so 1,5 bis 1,8 Prozent.

Die Kaptialertragsteuer von 25% (bei Zinsen, Dividenden, Erträgen), wenn 801 Euro Befreiung ausgeschöpft sind.

Also was geht alles weg?

Inflation
Kapitalertragssteuer
Solidaritätszuschlag
Kirchensteuer (wenn Du noch in der Kirche bist)
Gebühren für Kauf, Verkauf, Verwahrung, Makler, etc.

Das Schlusswort:
Rechne am Besten bei jeder Geldanlage mit Gebühren etc. und einem Totalverlust.
Wenn Du wo Gewinn machst oder Dein Geld erhalten bleibt dann FREU DICH.


Petra

25.06.2018

@Olga

Das wäre schön und gut -> gibt aber der Markt nicht her!
Außer DiBa würde mit dem Geld auf dem Extra Konto am Aktienmarkt anlegen und damit die Zinsen bezahlen - so lange Aktien nicht fallen oder wertlos werden (alles möglich) geht es gut, sonst .... na ja!!!

Depot ist doch kostenlos - was willst Du?
Die Gebühren wurden auch auf 4,50 Euro pro Kauf gesenkt. - was willst Du?

Und dann bedenke mal!!!
DiBa muss die Fachleute bezahlen -> Angstellte!!!

Nehme mal Du bist berufstätig? Nehme an Du bekommst auch Gehalt? Vielleicht sogar gutes Gehalt? Mehr als andere....?

Oder nein - ehrlich??? Du arbeitest umsonst???? Cool!!!
Hmmm, aber wovon lebst Du dann????

(Voll Ironie - sorry, dass musste sein. Aber die Null-Kost-Nix-Für-Alles-Generation regt mich auf und geht mir am Ar*** vorbei).


Olga

25.06.2018

Ein Gedanke... Wie wäre es mal mit besseren Konditionen für Tagesgeld und Depot bei der IngDiba? Habe hier zwar noch ein Konto (Kontostand 0 EUR!) und Depot laufen, jedoch schon längst fremdgegangen, da andere Banken viel bessere Konditionen haben. Meine Ersparnisse belaufen sich im hohen 5-stellingen Bereich. Ein Zinssatz wie bei der Ing-Diba, der nur Geld vernichtet und hohe Gebühren für Transaktionen beim Depot ... Sorry, habe nichts zu verschenken.


Jonas

25.06.2018

Jeder kann sparen....

Ab den Ersten Cent auf Extra Konto der Diba.
Mit Sparplänen bei der Konkurrenz ab 25,- Euro für Aktienfonds im Depot, bei DiBa ab 50,- Euro -> Hier sollte angepasst werden!!!!

Also:

Erst mal auf Extra Konto ansparen, dann Aktie oder Fondsanteil kaufen.
Dann kommt die bessere Dividende.
Usw.
Dann kommt man schon zu etwas Geld.
Wer gar nicht spart, der lügt sich selber in die Tasche....wo landet das Geld? Beim Alkohol, Fußball Ticket für Stadium, Konzert, Zigaretten, Partys etc.
Man kann schon Spaß haben oder mal Alk trinken, aber was soll die Sauferei Angabe was man alles verträgt?
Oder auf der Wiesn 5 und mehr Maß pro so 12 Euro?
Rechnet mal!!!
Dafür kann man schon gut Geld anlegen, was wieder Geld gibt usw.

Also Wahrsager - sparen kann jeder!!!

@Joe
Richtig!


Wahrsager

15.06.2018

Sparen kann nur, wer genug verdient.
Da sehe ich in D schwarz.
Sparen überall, vor allem auf dem Buckel der Angestellten ...


Joe

05.06.2018

4 Nettoeinkommen sind doch keine Ersparnisse! Das ist der Notgroschen, wenn mal das Auto kaputt geht oder sowas.
Ich verdiene ordentlich, bin Ingenieur und habe vor einigen Jahren in meiner Firma das Thema Mitarbeiteraktien mitverhandelt. Was glauben Sie, wie viele Mitarbeiter mit gutem Verdienst mit über 40 Jahren gar keine Ersparnisse haben? Als Mieter nur einen Nettolohn übrig? Sorry, aber mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun. Die einen können ein paar Tausend Euro auf dem Konto liegen lassen, die anderen überlegen sofort, wie sie es ausgeben können. Zufriedener sind die letzeren dabei nicht. Ich kenne Leute, die Vermögen von vielen hunderttausend Euro durchgebracht haben, weil sie es einfach nicht liegen lassen konnten. Mit Gerechtigkeit hat das gar nichts zu tun.
Wenn ich mal Geld über habe, kann ich Sonderangebote und Mengenrabatte nutzen und so insgesamt viel mehr Geld ausgeben als wenn ich immer alles sofort ausgeben muss. Am Ende hat man mehr davon. Man muss nur aufpassen, dass das Sparen nicht irgendwann in Geiz mündet und man sich nicht mehr von seinem Geld trennen kann.
Ich freue mich heute noch, wenn ich mir was Schönes kaufe und kann dann lange Freude daran haben.


Jo

25.05.2018

Natürlich motiviert die deutsche Steuer und der Sozialstaat nicht unbeding zum Sparen und Geld anlegen.
Wer Spart wird ab 801 € zur Kasse gebeten, und erhält solange eigenes Vermögen da ist im Dedarfsfall keine Leistungen.
Aber dennoch fühle ich mich mit Rücklagen für die Rente und oder schlechte Zeiten wohler.
Wer meint die Ing Diba zahle wie andere Banken kaum Zinsen hat ja irgendwo recht, aber 5,19% Dividende ( aktuell ) sind doch auch etwas.
Nur als Beispiel !!!!!!


Bärbel

25.05.2018

@Stefan

Haushaltsbuch kannst Du selber führen, entweder eine einfache Excel Tabelle und alle Einnahmen / Ausgaben mit Plus und Minus selber untereinander - einfach - oder aber Du suchst im I-Net, da gibt es viele fertige Angebote.

Musst nur für Dich das passende finden.


Henry

25.05.2018

@ Eugen
Dann verdienst Du 300 Euro mehr als ich...kannst gut sparen.

Ich empfehle 3 Firmen / Aktien die Quartals mäßig Ihre Dividende auszahlen. Somit legst Du Geld an, Du schlägst die Inflation, hast Sachwerte.

Keine Anlageempfehlung, nur Beispiele:

Bank of Nova Scotia zahlt Jan. Quartals mäßig.
Colgate-Palmolive zahlt Feb. Quartals mäßig.
Pepsico zahlt März Quartals mäßig.

Mit diesen Aktien deckst Du 1 Jahr ab - gibt auch andere Aktien.
Eher der Raum Kanada / USA - sonst würde ich DiBa Fachleute fragen, welche Firmen / Aktien Ihre Dividende Quartals mäßig zahlen.

Dazu ein Depot bei der ING DiBa - die rechnen richtig ab, auch steuerlich, da ist Deine Anlage übersichtlich und sicher verwahrt.


Eugen

27.02.2018

Sparen wird überbewertet. Was soll das alles mit aufs Kino verzichten etc. Ich gebe jedes Wochenende knapp 250€ aus weil ich leben möchte und nicht wegen irgendwelchen Zahlen auf meinem Konto mich einschränken lassen. Ja ich hatte auch mal schlechte Zeiten aber dennoch das Leben ist zu kurz um sich um unnötige Dinge wie Geld Gedanken zu machen. und ich verdiene auch nur 2100 netto also bin ich Normalverdiener...


ING-DiBa

26.02.2018

Hallo Stefan, diese Möglichkeit bieten unsere Apps nicht - wir geben Ihren Wunsch aber gern weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Stefan

26.02.2018

Liebes IngDiBa-Team,
gibt es bei euch auch die Möglichkeit, ein automatisches Haushaltsbuch per App zu führen? Vielen Dank für Ihre Antwort.


Papillion

25.02.2018

Aus den Angaben und der widersprüchlichen Statistik kann ich nur schließen, dass über nichts so viel gelogen wird, als über das Geld (und persönliches Vermögen).
Das Investitionsverhalten ändert sich (sollte sich ändern!) auch im Laufe des Lebens bzw. mit zunehmendem Alter von Spekulationsanlagen in Richtung Sicherheit (der Altersversorgung)!


Detlef

23.02.2018

Hab heute wieder Post von der DiBa bekommen. Ich sollte doch das Auto kaufen, was zu mir passt. Dafür gibt's einen günstigen Kredit. Kein Wunder also, dass viele Leute mehr Geld ausgeben als sie haben und nichts auf der hohen Kante bleibt. Davon leben die Banken auch ...


Bernhard

22.02.2018

Sparen lohnt sich immer noch. Interessant sind hier die Tages- und Festgelder der Autobanken. Die bieten aus meiner Sicht noch relativ gute Anlageprodukte. Ich würde wohl den Horizont beim Festgeld auf zwei Jahre begrenzen. Dann ist der Draghi mit Sicherheit weg und der Weg zu besseren Zins-Erträgen ist geebnet. Wenn ich mir heute die Beratungsgespräche bei den Banken anhöre dann kotzt mich das langsam an. Immer der gleiche Stil. So nach dem Motto "mit ihren Tages- und Festgeldern machen sie ja Verluste. Sie müssen in Fonds gehen". So das vernichtende Urteil der Banken über mich. Wenn ich mal überlege, welche Verluste ich mit solchen Fonds erwirtschaftet
habe, dann wird mir schlecht. Die besten Gewinne habe ich mit Aktien eines deutschen Automobilherstellers mit Stern gemacht. Damit habe ich schließlich die Verluste von den Fonds wieder herausgeholt. Was man bei Wertpapieren zwingend beachten muss ist der Einstiegszeitpunkt. Und der ist aus meiner Sicht heute nicht gegeben. Wo waren denn die schlauen Banken im März 2009. Da wollte mich komischerweise niemand beraten. Ich kann das sogar noch genau nachweisen. Da haben die Bankberater wohl alle selig geschlafen. Und heute sollen die mal weiter träumen. Die einzige Bank die mich angeschrieben hatte, war die ING Diba. Das Schreiben vom 17.02.2009 liegt mir noch vor. Wenn man heute eine solide Rendite erwirtschaften
will, dann sollte man mal Getränkedosen sammeln. Davon liegen genug herum. Wenn man bedenkt, dass eine Dose 0,25 € Pfand wert ist, dann muss man schon ein sehr hohes Kapital haben um vergleichbare Zinsen davon zu bekommen. Es ist zwar keine besondere Ehre Dosen zu sammeln. Aber man sollte immer daran denken "von Gewinnmitnahmen ist noch keiner ärmer geworden". So, genug für heute aufgeregt.


Dr. Manfred Salzer

22.02.2018

Logisch, dass die Sparquote immer mehr sinkt! Bei der hohen staatlichen Abgabenquote und der andauernden Nullzins-Politik der EZB bleibt vielen Bundesbürgern kaum die Möglichkeit etwas zu sparen. Einen Nachteil hat allerdings die Umfrage der ING-DiBa, nämlich dass eine Aufgliederung in Altersgruppen fehlt. Ich könnte mir vorstellen, dass bei der jüngeren Gruppe der Bundesbürger die Meinung, dass sich Sparen nicht (mehr) lohnt überwiegt.


Frank

22.02.2018

@notting

Welche Geldanlage außer Tagesgeld ist heute kein Glücksspiel?
Aber sieh es auch so, andere spielen Lotto mit der Chance 1:1.140.000, womit fährt man nun besser? Lotto bei dem es sehr unwahrscheinlich ist zu gewinnen oder Crowdfunding, Aktien bei denen mal was verloren gehen könnte.
Hatte auch schon Gold und Silber "Edelmetalle, die sichere Anlage" ja ja ja....


Frank

22.02.2018

@Stefan
Mit ein wenig Risiko:

Crowdfunding 5 bis 8 Prozent feste Verzinsung, aber mit Verlustrisiko daher Projekte aufteilen und nur so viel Geld pro Projekt wie Du bereit bist zu verlieren.

Aktien um die 1,5 bis 10 Prozent Dividende und gegebenenfalls Kurswachstum, je nach Firma (AG). Auch hier wieder nur so viel Geld anlegen wie Du bereit bist im Notfall - welcher bei mir noch nie eintrat - zu verlieren.

Und wie gesagt: Autokonzerne z.B. der mit 3 Buchstaben bietet 0,30 Prozent auf Tagesgeld, den mit den Vier Ringen bin ich mir jetzt nicht so sicher, gibt aber auch noch soweit ich weiß den mit den zwei Buchstbaben.

Sparen kann man immer mein lieber Stefan ;-) Zur Zeit halt langsamer oder halt mit gewissen Risiko.
Deshalb wichtig: Verteile Dein Geld!

DiBa hilft da super...
Sparplan auf Extra Konto, kostenloses Depot -> auch hier Sparpläne auf sehr viele Aktien möglich. Aber achte nicht nur auf die DAX Werte.
Oder Einmalanlagen bzw. öfter mal eine gewisse Summe anlegen.

Bis der Dragi weg ist verlierst Du durch Nichtanlage durch die Inflation jährlich ca. 2 Prozent. Und ob es dann besser wird?

Was spricht gegen Aktiensparen? Nichts, Du hast den Cost Average Effekt, Du bekommst, sagen wir mal 3 Prozent Dividende, dann gehen 2 Prozent Inflation weg und dann noch Deine Kapitalertragsteuer und der Sch*** Soli ca. 26,... Prozent und wenn Du noch nicht aus der Kirche ausgetreten bist 8 oder 9 Prozent je nach Bundesland (wobei nur Bayern und Baden-Würtemberg 8 Prozent haben).

PS: Ich habe auch klein angefangen und allein nur durch Aktien habe ich ein kleines Vermögen im Laufe der Zeit aufgebaut. Ich bin kein Zocker! Anlegen und Dividende wieder anlegen usw.

Und außerdem kannst Du sparen durch....
- weniger oder gar nicht rauchen
- weniger oder kein Alkohol
- weniger ins Kino, nicht jede Woche oder so
- mehr Gemüse als Fleisch
- Heizung nicht auf 25 bis 30 Grad, nachts auf 16 Grad wenn Du daheim bist reichen 20 bis 22 Grad usw.
-> es gibt Internetseiten und Bücher im Buchhandel mit Spartipps


notting

21.02.2018

@Frank:
- In der EU muss es für jede Bank eine Einlagensicherung bis 100kEUR pro Kunde geben. Achtung, manche Banken treten unter versch. Marken auf (zählt dann zusammen) bzw. wenn der Staat dahinter zusammenbricht, kann man auch die Einlagensicherung knicken (insb. bei Ost- und Südeuropa muss man aufpassen).
- Statt Tagesgeld habe ich Zinswachstum (gab's auch mal bei der IngDiba). Zinsen sind dann zu Vertragsbeginn fixiert. Drauf achten, dass man _jeden_ Kalendermonat _spontan_ z. B. max. 2kEUR abheben kann ohne Strafgebühr. Oft sind die Mindestanlage-Beträge kaum höher oder gar darunter. Bringt aber in den ersten Jahren i.d.R. weniger als ein gutes Tagesgeldkonto (wenn die Zinsen nicht weiter fallen).
Tagesgeld ist nur sinnvoll wenn man recht sicher weiß dass man demnächst Geld braucht (also nicht z. B. Zinswachstum anlegen will) bzw. gerade nicht genug Geld für ein Zinswachstum hat.
- Wenn man genug Tagesgeld bzw. schnell abrufbares Zinswachstum hat, kann man auch schauen ob man als Festgeld mehr Zinsen bekommt. I.d.R. vorzeitiges holen des Geld nicht mögl. oder teuer. Aktuell würde ich nicht länger als 2-3 Jahre Festgeld machen bzw. wenn z. B. in x Jahren größere Ausgaben absehbar sind den Vertrag entspr. kurz machen (dann ist man aber schnell auf Tagesgeld-Niveau...).
- Ich persönl. bin der IngDiba abseits des Giro-Kontos untreu geworden, als ich andere gute Tages-/Festgeld-/Zinswachstums-Konten gefunden habe.
- Nutze aber keine Angebote mit Vermittler, weil ich nicht weiß wie das ist wenn das Geld im falschen Moment nbeim Vermittler ist, ob der dann auch unter Einlagensicherung fällt oder so.
- Aktien/ETF-Fonds sind IMHO langfristige Anlagen. Da darf man aber nicht im falschen Moment an das Geld wollen, sonst viel Verlust.
- Generell finde ich die Beträge sehr hochgegriffen. Ja, mein Auto hat sehr viele km drauf (kann man meinetwegen in Gedanken auch z. B. durch "neues Dach für's Haus" ersetzen) und ich muss mich drauf einstellen, dass ich in den nächsten Jahren mal ein neues brauche. Da verzichte ich dann lieber auf etwas Zinsen, um im Zweifel rel. schnell an soviel Geld zu kommen wie ich beim Autokauf für sinnvoll erachte. Aber sonst finde ich 10kEUR etwas sehr viel als "Notgroschen", vor allem wenn man ohnehin jeden Monat was zurücklegen kann.
- Wobei ich gerade das mit dem Crowdfounding für mich eher eine Ausgabe bzw. Glückspiel als sparen ist.

notting


notting

21.02.2018

Also die Plätze von D bis CZ liegen IMHO sehr nahe beieinander. Also kein nennenswerter Unterschied.
Kenne die Sozialsystem in den anderen gerade genannten Ländern nicht, aber in D muss man ja seine Ersparnisse zu 100% angreifen wenn man arbeitslos ist aber kein AlgI gibt (typ. max. 1 Jahr, bei Älteren kann es mehr sein) oder das unter dem AlgII-Satz ist, egal wie lange man vorher gearbeitet hat :-(

Außerdem steht da nicht was Ersparnisse sind bzw. wie die Befragten das verstanden haben. Gehört die Altersvorsorge (ist damit nur was gemeint, wo man erst im Rentenalter drankommt oder auch alles wo man rel. schnell drankommt?), Lebensversicherungen oder Wohneigentum zu den Ersparnissen? Wenn man sich's irgendwie leisten kann, hat insb. eine vernünftige Altersvorsage/Wohneigentum Vorteile, wird aber IMHO von vielen nicht zu den Ersparnissen gezählt. Bzw. wenn man nicht genug Kohle für sowas hat, hat man ja evtl. entspr. mehr bare Ersparnisse.

notting


Stefan

21.02.2018

Wie sparen, mit 0,1% ?
Ich werde sparen, wenn der Dragi weg wird, vielleicht ändert sich etwas


Wilfried K.

21.02.2018

Marion W. schreibt:
"Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not".
Ich kenne einen anderen, ähnlichen Spruch: "Spare in der Not, dann hast Du Zeit dazu".


Marion W.

21.02.2018

"Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not"
Egal wie Zinsen stehen...gespartes ist immer gut und sinnvoll.


Herbert Kreuzberger

21.02.2018

Also ich lege jeden Monat mind. 10 € auf mein Onlinekonto, wenn geht, dann halt einfach mal mehr. Mein Geld lege ich sonst auch eher in Sparplänen bei der ING DIBA an. Von Bitcoin, Gold, Silber, Zertifikaten, Optionen usw. halte ich nichts. Zur Zeit habe ich so auf die schnelle 5.000 €. Für einen massiven Notfall verkaufe ich halt meine Aktien, egal ob mit oder ohne Kursgewinn. Notfall ist nun mal ein Notfall. War halt dann Pech.


Jana

21.02.2018

Zu Christoph

Dann sag das mit dem sparen mal dem Thomas...von wegen 4 stellige Summe sparen zum anlegen.
Da ist ein DiBa Sparplan einfacher.....

Bist wohl wieder einer von den gut verdienenden, die mtl. 500 bis 800 Euro ansparen können.


Frank

21.02.2018

@Christoph
Zusatz:
Wegen kurzfristig...genau deshalb sagen Experten, dass man 3 bis 6 Monatsgehälter (oder ich nehme einfach mal 10.000 Euro) auf die schnelle auf dem Tagesgeldkonto hat.
Ich weiß ja nicht wie viel Geld Du kurzfristig brauchst, aber 10.000 Euro ist doch schon ein großer Batzen.
Und Aktienanlagen bzw. Crowdninvesting sind ANLAGEN!!! Damit sich das Vermögen - sollte es - erhöht, also Wachstum.

Mit ETF´s, Fonds, bekommst Du nicht so viel....habe ich schon gemerkt...gehen hoch und runter...
Habe Einmalanlage in einen Fonds der Aktien von Firmen gegen Hacker, Cyberangriffe, Virenschutz halt hat und einen Fonds in Automation und Roboter ...ist alles Zukunft und trotzdem sind die Fonds gerade mal bei 6% und der andere wieder im Minus gewesen und jetzt bei knapp 1%.

Aktien sind 10 Jahre und mehr zu sehen, aber auch schnell verfügbar mit oder ohne Kursgewinn.

Fonds kannst viel viel länger einordnen, damit sie Wachstum erreichen.


Frank

21.02.2018

@ Christoph

Mein lieber Christoph, dies ist meine persönliche Einordnung, Aufgrund meiner Erfahrungen und JA ich habe geschrieben bei Aktien und Crowdinvesting gibt es das Risiko des Totalverlustes - ABER den hatte ich noch nie und auch DESHALB sagte ich "Gut aufteilen" nicht alles auf eine Karte.

Ich habe schon vieles gemacht, Gold, Silber, etc.

Und ohne Risiko bekommst Du auch keine Zinsen, Erträge, etc.
Aus meiner eigenen Erfahrung habe ich mit Aktien alle Gebühren, Steuern, etc. mit Dividenden und Kurssteigerungen ausgeglichen und sogar guten Gewinn.

Die Gebühren für Sparpläne sind bei der DiBa minimal und zu vernachlässigen...außerdem mein lieber - DENK AN DEN COST AVERAGE EFFEKT - da Du mit Einmalanlage niemals den richtigen Kurs triffst.
Einer mit Sparplan bekommt im Endeffekt mehr raus, als einer der auf einmal anlegt.

Sonst noch Fragen und Anregungen?


Frank

21.02.2018

@Thomas
Da gebe ich Dir schon recht...aber Du musst ehrlich sein und zu Deinem Nettoeinkommen auch das Kindergeld etc. dazu rechnen, keine Halbwahrheiten.

Aber wie Du mit angeblich 1.300,00 Euro Frau, Dich und 3 Kinder unterhalten kannst ist mir ein Rätsel.
Ich habe über Zeitarbeit mal 1.300,00 Euro bekommen (Netto) und musste davon allein schon Fahrtkosten zur Arbeit mit ca. 300,00 Euro zahlen. Also hatte ich nur 1.000,00 Euro.

Du redest auch von Urlaub...dann kann man halt keinen Urlaub machen.
Man kann sich auch mit Partys, Kino, Alkohol einschränken und günstiger essen.
Trinken kann man z.B. wie ich auch mache gesprudeltes Leitungswasser so eine Co2 Kartusche kostet für viele viele Liter nur ca. 5 bis 8 Euro.
Schokolade kann man für Kinder auch die günstige gute kaufen...muss keine Lindt sein.
Und rauchen aufhören...ist eh gesünder....rechne mal das Geld zusammen (also falls Du rauchst).

Ich habe sehr oft keinen Urlaub gemacht, 850ml Dosen (Suppe, Eintopf, etc.) auf 2x gegessen bzw. eine Dose am Tag und das für unter einen Euro bzw. bis 2 Euro.

Vielleicht sollte die Frau auch arbeiten gehen? Gleichberechtigung wie doch alle immer wollen.

Auf die Kinder können Opa, Oma aufpassen?

Aber ich kenne ja Euer Luxusleben nicht....

Kleiner Tipp: Google im Internet oder kaufe Dir ein "Sparbuch" - da sind viele Tipps wo man sparen kann und wie es so schön heißt - "Kleinvieh macht auch Mist".

Alles Gute, drücke Dir die Daumen.


Christoph

21.02.2018

@Frank:
Wie kommen Sie auf diese völlig willkürliche und v. a. sehr riskante Aufteilung?
Wenn man von 50.000 € 30.000 € in wenige Aktien angelegt hat, ist dieses Geld nicht "auf der Seite" oder "der hohen Kante", denn wenn Sie diese Anlagen kurzfristig liquidieren müssen, können Sie deutlich weniger davon zurückbekommen. Dividenden von 3-7(!)% als Richtwert für den Aktienkauf zu nehmen, halte ich für keine gute Strategie. Und Aktiensparpläne summieren sich zu einem ordentlichen Betrag an Gebühren. Lieber ansparen und Tranchen im vierstelligen Bereich kaufen oder ETF ab 500 € gebührenfrei über die DiBa kaufen.


Thomas

21.02.2018

Wenn das Nettoeinkommen bei 1300,00 EUR liegt ist es schwer zu sparen.
Haus, 3 Kinder und Urlaub nur alle zwei Jahr für eine Woche. Wo soll das Geld herkommen. Aber solange die Reichen immer reicher werden und der kleine immer weniger bekommt ist es eigendlich nur eine Frage der Zeit....wie lange noch.
Das Thema ist zu brisand um es öffendlich zu machen. Also wird es Totgeschwiegen........schöne heile Welt.


Frank

21.02.2018

Man sollte versuchen mind. 50.000,00 Euro auf der Seite zu haben.

- 10.000,00 Euro im Tagesgeld (für schnelle Ausgaben: Spüle, Autoreparatur, Luxuskauf Fernseher, etc.) -> aber immer wieder auf 10.000,00 Euro auffüllen -> halt für jeden NOTFALL.

- 30.000,00 Euro in Aktien (mind. 10 verschiedene Titel -> nicht nur DAX-Titel) -> Aktienanlage liegt, aber jedes Jahr Dividende. Wenn möglich Aktien nehmen, bei denen die voraussichtliche Dividende 3 bis 7 Prozent macht. Aktien die fallen sind kein Problem...kommen wieder, am Besten Sparpläne anlegen. Aber rechnen würde ich immer mit einem Totalausfall - hatte ich persönlich bisher in über 20 Jahren bisher nicht.

- 10.000,00 Euro in Crowdinvesting (Immobilien ...&... Capital oder z.B. in Mittelstandsunternehmen - wird gerade Werbung gemacht, etc.) - hier sind 5 bis 8 Prozent feste Zinsen drin, allerdings Laufzeiten von 8 bis 24 Monaten oder so UND auch hier gut verteilen, so 500,00 bzw. max. 1.000,00 Euro pro Projekt, da ein Projekt auch mal ausfallen kann, somit ist das Geld weg. Also mit Verlust der Anlage sollte gerechent werden.

Wer ganz sicher gehen möchte und nie mehr aus seinem Geld machen möchte, der kann mtl. als Sparplan auf Tagesgeld sparen und zur Zeit 0,10 bis ausländische Banken (aber gefährlich wenn keine Sicherung wie der Einlagensicherungsfonds vorhanden ist) bis zu vielleicht 2 oder 3 Prozent. Vorher wäre aber zu prüfen ob auch wie bei Aktien ausländische Steuer anfallen könnte.

Autokonzerne haben Tagesgeld zur Zeit bei so 0,30 Prozent...