Checkliste Auslandsaufenthalt

Kinder im Ausland – die Checkliste für einen Aufenthalt ohne Geldsorgen | 31.03.2014

Auslandsaufenthalt

© dolgachov/Thinkstock

Ob als Schüler, Student oder Au-pair – viele junge Leute verlassen für längere Zeit Deutschland. Schließlich erweitert ein solcher Aufenthalt im Ausland den Horizont und macht sich auch im Lebenslauf gut. Eltern sollten aber auch ans Geld denken, wenn der Nachwuchs flügge wird. Was dabei zu beachten ist, zeigt ein Überblick:

Die rechtzeitige Vorsorge
Man sollte die Kosten für einen Auslandsaufenthalt nicht unterschätzen. Für ein Schuljahr in einer amerikanischen Gastfamilie fallen mindestens knapp 7.000 Euro an plus Taschengeld, wie mehrere Schüleraustausch-Organisationen angeben. Wer nicht so schnell so viel Geld auf die hohe Kante legen kann, sollte deshalb schon früh mit dem Sparen beginnen, damit sich die Kinder ihren Traum erfüllen können.

Die praktische Überweisung
In vielen Fällen benötigen im Ausland studierende Kinder Unterhalt. Den zu überweisen ist in der Europäischen Union und der Schweiz kein Problem: Wer eine Summe in Euro transferieren will, nutzt die SEPA-Überweisung, für die Bankkunden die internationale Kontonummer des Empfängers (IBAN) sowie die Banknummer (BIC-Code) angeben müssen. Solche Transfers sind meistens kostenlos.
Für klassische Auslandsüberweisungen in fremden Währungen oder ins außereuropäische Ausland fallen dagegen in der Regel erhebliche Gebühren an.

Das großzügige Finanzamt
Das Kindergeld wird weiterbezahlt, wenn das Kind in einem Land der EU, des Europäischen Wirtschaftsraums oder etwa in der Schweiz wohnt. Findet eine mehr als 1 Jahr lange Ausbildung außerhalb Europas statt, gibt es weiter Geld vom Fiskus, wenn es 5 Monate im Jahr, etwa während der Semesterferien, in der Wohnung in Deutschland lebt.

Die richtige Krankenversicherung
Wer ins Ausland geht, sollte unbedingt vorher klären, ob Lücken beim Krankenversicherungsschutz bestehen. Häufig ist eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung erforderlich, die auch die Bezahlung eines Rücktransports bei Krankheit abdecken sollte.

Das sichere Zahlungsmittel
Mit der girocard oder Kreditkarte steht Bankkunden in den allermeisten Ländern Europas die Welt offen. Außerhalb Europas empfiehlt sich die Mitnahme von mindestens einer Kreditkarte. Wer auf Nummer sicher gehen will, fragt zuvor bei seiner Bank nach, welche Kreditkarte vor Ort die höchste Akzeptanz hat, damit man immer bezahlen kann.


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