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Lohnt sich der Kauf eines Dieselfahrzeuges noch? | 01.03.2019

Lohnt sich der Kauf eines DIeselfahrzeuges

© D.R. – Fotolia.com

Kann man heute noch guten Gewissens einen Diesel kaufen? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Denn die Kaufentscheidung ist nicht nur eine Rechenaufgabe, sondern auch eine Wette auf die Zukunft. Doch gerade für Vielfahrer gibt es bislang kaum Alternativen.

Der Dieselskandal ist mittlerweile fast vier Jahre alt und noch immer vergeht fast keine Woche, in der nicht neue Schlagzeilen zu Abgasnormen und Grenzwerten, zu Fahrverboten und Verbraucherschutzklagen erscheinen. Die Folge davon kann man in der Zulassungsstatistik ablesen: Der Diesel-Anteil an den Neuwagen ist von ehemals rund 50 auf zwischenzeitlich unter 30 Prozent gefallen.

Doch darf man heute wirklich keinen Diesel mehr kaufen? Und welche Alternativen gibt es? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Autokäufer. Eindeutige Antworten darauf gibt es nicht, denn weder sind die aktuellen Diesel alle illegal, noch kann man bedenkenlos jeden Diesel kaufen. Und gerade für kostenbewusste Vielfahrer gibt es noch immer nicht viel Besseres. Hinzu kommt, die Krise um den Diesel hat auch etwas Gutes: Selten waren die Neuwagenrabatte so hoch und die Gebrauchtwagenpreise so niedrig.

Entscheidungshilfe – lohnt sich der Dieselkauf?

  • Die eigenen Fahrleistungen und damit den Verbrauch sowie die Betriebskosten: Denn solange die Diesel bei der Mineralöl- und der Kfz-Steuer begünstigt sind, fährt man damit auf langen Strecken nach wie vor deutlich günstiger.
  • Den eigenen Aktionsradius und die bereits ausgesprochenen oder drohenden Fahrverbote: Wer in schadstoffbelasteten Regionen wohnt oder bei seinen Fahrten häufig in solche städtische Ballungsgebiete muss, sollte bei der Auswahl des Antriebs besonders vorsichtig sein. Wer dagegen nur auf dem Land unterwegs ist, wird in absehbarer Zeit kaum mit Einschränkungen rechnen müssen. Dieselfahrer, die auf dem Land leben, können sich für den gelegentlichen Trip in die City durch das an der Tankstelle eingesparte Geld ein Taxi leisten. 
  • Den zu erwartenden Wertverlust beim Wiederverkauf: Wer sich jetzt über hohe Nachlässe auf Neuwagen und Schnäppchen auf dem Gebrauchtwagenmarkt freut, darf nicht vergessen, dass er diese Einsparungen spätestens dann teuer bezahlen muss, wenn er sich von seinem Wagen wieder trennt. Denn solange es Unsicherheiten über die Zukunft des Diesels gibt, bleiben auch die Autopreise im Keller.

Vielfahrer profitieren besonders vom Diesel

Aktuell gibt es für Vielfahrer aus wirtschaftlicher und praktischer Sicht kaum eine Alternative zum Diesel – und das gleich aus mehreren Gründen: Erdgas-Fahrzeuge müssen zu oft an die Tankstelle, Elektroautos kosten zu viel oder bieten zu wenig Reichweite und Plug-In-Hybride kommen beim Verbrauch nicht an den Selbstzünder heran.

„Wer weniger als 25.000 Kilometer im Jahr fährt, sollte sich genau überlegen, ob er wirklich einen Diesel kauft“, sagt der Automobilwirtschaftler Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Center Automotive Research an der Universität Duisburg-Essen. Die neuen Benziner mit 48-Volt-Hybridsystemen seien eine sehr gute Alternative. Auch dass immer mehr Autohersteller wie Toyota oder Volvo nicht mehr in den Diesel investieren, sollte einem zu denken geben, sagt der Professor.

Die Zukunft spricht nicht unbedingt für einen Diesel

„Diesel war gestern und lebt heute überwiegend von den Steuergeschenken beim Sprit“, urteilt der Experte und warnt: „Bei einem Regierungswechsel in Berlin dürften diese wegfallen und dann sieht der Diesel alt aus.“ Dudenhöffer räumt zwar ein, dass der Diesel den Markt für Firmenfahrzeuge nach wie vor dominiere. Doch Privatkäufer entschieden sich nur noch bei jedem fünften Neuwagen für den Diesel, sagt der Experte und geht davon aus, dass dieser Anteil weiter sinken wird: „Wer langfristig plant, sollte sich auf jeden Fall die Elektroautos anschauen und für sich durchrechnen“, lautet deshalb sein Fazit. „Damit ist man auch in Zukunft auf der sicheren Seite.“

Wenn die Entscheidung am Ende dennoch auf einen Diesel fällt, ist trotzdem Vorsicht angebracht: Denn Diesel ist nicht gleich Diesel. So rät der ADAC dringend dazu, nur Selbstzünder nach der neuesten Norm zu kaufen: „Wer weiterhin in städtische Umweltzonen fahren will, in denen neue Fahrverbote drohen, sollte einen Diesel-Pkw mit dem neuen Abgasstandard Euro 6d TEMP bzw. Euro 6d wählen. Denn es besteht das Risiko, dass man wegen zu hoher Stickoxidemissionen mit gebrauchten oder derzeit neu zugelassenen Diesel-Fahrzeugen der Abgasnorm Euro 6a bis Euro 6c mittelfristig nicht mehr in alle Innenstädte fahren darf“, schreibt der Club auf seiner Website.

Fazit: Dieselkauf – ja oder nein?

Zwar gibt es zahlreiche Skeptiker wie Dudenhöffer, die auf Distanz zum Diesel gehen. Doch genauso findet man unter den Experten Fürsprecher, die am Selbstzünder keine Zweifel aufkommen lassen. So beantwortet der MDR in einer Ratgeber-Sendung die Frage, ob sich ein Dieselkauf lohnt, kurz und bündig mit „Ja“. „Der Grund dafür sind die nach wie vor in Deutschland geltenden Zulassungs- und Abgabenbestimmungen, die den Diesel immer noch zu einem sehr wirtschaftlichen Antrieb machen. Eine zu starke Umweltbelastung eines ganz neuen Diesel-Autos mit aktueller Schadstoffreinigung und -norm ist deshalb auch zu verneinen.“

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (41)


Kommentare

Heffels

08.05.2019

Mit dem Toyota Hybrid System hat sich der Dieselantrieb erledigt. Danach kommt das Brennstoffzellenfahrzeug. Das Batteriefahrzeug ist etwas für die Stadt und Boulevardfahrten mit offenem Verdeck.


Gert M.

16.04.2019

Der Artikel ist leider fehlerhaft. Eine Steuervergünstigung gibt es beim Kauf des Kraftstoffes Diesel, bei der Kraftfahrzeugsteuer jedoch nicht. Ein Diesel wird hier viel stärker als ein Benziner besteuert.
Ich zahle für eien 2 Liter Motor 256,00 Euro jährlich.


Karl-Heinz U.

07.04.2019

Ich hab meinen guten Diesel eingetauscht einesteils wegen der Repressionen von Staat, anderseits weil ich nicht mehr soviel fahre, gegen einen Prius Hyprid, da gehört aber viel Mut dazu stärkt aber wiederum das Selbstvertrauen.


Uwe R.

04.04.2019

Vor zwei Jahren gab es in der Stadt an den Kreuzungen noch eine Grünphase. Heute bleibe ich an jeder Kreuzung stehen. Ein guter Beitrag zur Verkehrsberuhigung für die Umwelt jedoch nicht. Und dann sind die Messstellen noch in Auspuffhöhe und an Kreuzungen aufgestellt. Naja, auch Messdaten können beeinflusst werden.


Birnbaum Rupert

03.04.2019

Die, die am lautesten die geringe Steuer auf Diesel anprangern, fliegen gern und viel mit Kerosin. Wir sollten aufpassen, dass wir uns den Ast
( Automobilindustrie) auf dem wir sitzen, nicht selber abschneiden. Und, nicht zu vergessen, der mit allen daran hängenden Zulieferern, Hunderttausenden ein gutes Einkommen sichert. Wechsel ja, aber nicht mit der Brechstange.


G. Kobe

02.04.2019

Der CO²-Ausstoss soll um 30% reduziert werden. Wenn alle Benziner auf Diesel umgestellt werden ist das Problem doch gelöst. Und für den NOx-Ausstoss bei Dieseln gibt es Filter im Auspuff die bei den meisten Dieseln nachgerüstet werden können. Das würde viele Arbeitsplätze schaffen. Dabei werden aber keine neuen Autos verkauft. Das scheint niemand zu wollen. Diese Filter kann man auch bei Neuwagen einbauen. Das wollen aber scheinbar die Hersteller nicht.


U. K.

28.03.2019

Wenn man die ganze Debatte verfolgt geht es nicht um Feinstaub oder Benziner oder Diesel. Es geht nur darum wie kann man den Autofahrer mehr Geld aus der Tasche ziehen, denn sonst würde man an die Leute herantreten, die wirklich im großen Stiel die Umwelt verpesten und damit das große Geld machen


Heinrich

27.03.2019

Ich bin es nochmal
Leider haben es die großen Konzerne verschlafen alternative Antriebe wie Erdgas und Autogas aktiv zu bewerben !!1
In Deutschland gibt es ca. 40 Millionen KFZ !
Der Anteil von Erdgas beträgt ca .0.2 Prozent
Massenmodelle wie der Zafira und der Passat etc. werden seit ca. 20 Jahren als Erdgasauto angeboten !
Leider so gut wie nie durch aktive Empfehlung seitens der Autohäuser !
Ich hab bis heute noch keinen Erdgasfahrer kennen gelernt der durch einen Verkäufer auf die Variante Erdgasantrieb aufmerksam gemacht worden ist ! schon seltsam
Erst nach 2015 haben die Wolfburger eine Erdgasoffensive gestartet !!!
Dabei wäre doch fast jeder der sich mit den vorhandenen Modellen anfreunden könnte und der eine Tankstelle in unmittelbarer
Umgebung hat (zb. auf dem Weg zur Arbeit ) ein ernsthafter
Kandidat für eiinen Gaser !
Wie groß wäre wohl die Schnittmenge -sehr groß
Welch ein Imagegewinn der fährlässig verpasst worden ist !!!!
Ja der Slogan aus den Anfängen der Gaserautos hat immer noch Gültigkeit( auch wenn der Flyer mittlerweile vergilbt ist .
" Tanken für die hälfte "


Scheindiskussion

26.03.2019

Es geht bei der Diskussion ausschließlich um viel Geld und wirtschaftliche Interessen, dafür werden Umweltinteressen vorgeschoben. Bezahlen muß das mal wieder der Bürger, der in schön emotionale Scheindiskussionen verwickelt wird.
Schön finde ich diesen Satz im Artikel: „Bei einem Regierungswechsel in Berlin dürften diese wegfallen und dann sieht der Diesel alt aus.“ Wenn es endlich mal einen wirklichen Regierungswechsel geben wird, dann sehen die etablierten Politiker oder besser Marionetten (egal in welcher Partei) sehr alt aus. Es wäre sehr einfach Entscheidungen zum Wohl der Menschen und der Umwelt zu treffen, nur würden diejenigen, die aktuell Mensch und Natur ausbeuten nicht mehr daran verdienen können und versuchen deshalb alles als so kompliziert darzustellen. Am Ende wird das Gute siegen :-)


Werner

26.03.2019

Der Diesel ist bei der Kfz Steuer nicht begünstig, im Gegenteil. Wer schreibt sowas?


Oli

26.03.2019

Wir kaufen seit 15 Jahren Erdgas (CNG) Fahrzeuge, wir sind immer zufrieden. Sie stoßen erheblich weniger Schadstoffe aus und an der Tankstelle zahlt man nur die Hälfte. Ich frage mich immer wieder warum nicht mehr Menschen auf diese Antriebsform umsteigen, zu Hause heizen ja auch 50% der Deutschen mit Erdgas. Wir fahren Erdgas so lange bis die Elektro Autos ein ähnliches Preis- Leistungsverhältnis haben.


Bubi 89

24.03.2019

Klaus vom 21.3. : Du hast den Spitzenkommentar. Die Verblödung ist kaum in den Medien zu übertreffen. Und wer steckt dahinter?
Alles klar auf der Andrea Doria?


Tom

23.03.2019

Apropos Verbrauch beim Diesel (Horst, 5,5l): Wir bewegen einen Golf VII-Benziner mit 125 PS durch Deutschland, welcher bisher (knapp 7000 km) ein Durchschnittsverbrauch von 5,2 l hat; das kann, bei heutiger Motortechnik, kein Diesel besser; auch weil das Auto relativ leicht ist.
Fragt man sich, warum kleine Menschen mit einem schwergewichtigen, dicken SUV protzen müssen (Minderwertigkeitskomplexe? :)


T.K.

22.03.2019

Wieviel CO2 ist in der normalen Luft? 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft. Alles klar? Wir werden doch von vorn und von hinten verarscht!


Martina O.

22.03.2019

Auch wir haben gerade einen Diesel bestellt, weil wir ein Zugfahrzeug für unseren Wohnwagen benötigen (1.600 kg). Den Benzinern fehlt bei Automatik gegenüber Schaltgetriebe gleich mal ne Menge Zugkraft. Ohne Wohnwagen hätten wir einen Benziner bestellt. Und eine Nummer kleiner hätte es dann auch getan.


Peter van der Molen

22.03.2019

Ich kaufe seit über 20 jahre nur LPG Fahrzeuge. Sauber und immer wieder ein lächeln beim Tanken


Karl-Heinz Kälberer

21.03.2019

Ich habe derzeit meinen dritten Diesel, nunmehr mit Allrad. Diese Diesel habe ich bewusst gekauft, da die Fahrzeuge immer meinen Caravan (aktuell 1700 Kilo) ziehen mussten. Wie sollte das mit einem Elektroantrieb gehen. Da ist ja schon der halbe Urlaub vorbei bis ich ankomme. Und bei einem Benziner müsste ich ein Fahrzeug kaufen, welches um 50% mehr PS hat. Denn ich will kein Verkehrshindernis sein!


Politikvertseher

21.03.2019

Man kann das Kurzfassen:
Massenverdummung.
Hatten wir schon einmal.


Klaus

21.03.2019

Da läuft einiges Verkehrt in unserem glorreichen Land .
Autos werden von den Politikern verteufelt ,selber sitzen sie in den Vorständen der Autofabriken.?
Mobilität zum Arbeitsplatz wird gefordert , gleichzeitig soll kein Auto mehr in die Stadt.!?
Der Staat somit der Bürger als Eigentümer der DB ist nicht in der Lage
einen Transport über die Schien abzusichern , das Ergebnis Streckenstillegungen und siehe rechte Fahrspur auf der Autobahn.!?
Das alles und viel mehr hat sich in den letzten Jahren potenziert ,zu lasten der Umwelt ,des Steuerzahlers , ..... !
Wer macht denn diese nicht haltbaren Gesetze (Abgas ) ? Der Steuerzahler der sowieso alles bezahlt wird noch von den Leuten bestraft die er bezahlt und die vor Jahren diese Technik als non plus ultra auf mit allen möglichen Zertifikaten versehen hat.
Ich fahre einen EURO 4 Diesel der sauberer ist als EURO 5 + .
Diese Welt muss man nicht mehr verstehen ? Oder?


Horst

21.03.2019

Also es wird immer die Subventionierung erwähnt. Ja, Dieselkraftstoff wird geringer besteuert (vor allem als Subvention des Fuhrgewerbes) und nein, die KFZ-Steuer ist nicht vergünstigt sondern deutlich höher als beim Benziner (!). Also bitte präziser recherchieren.
Der wesentliche Vorteil ist aber Verbrauch. Mein Variant fährt mit etwa 5,5 Liter / 100 km die A2 Berlin-Ruhrpott mit 120-140 km/h Durchschnitt. Pumpe-Düse eben.


Mätes

21.03.2019

Man sollte den Diesel nicht verteufeln sondern seine Abgase reinigen.
Denn die CO2 Emission eines Diesels sind deutlich geringer.
Die Klimaerwärmung ist ein globales Problem, während sich die Wissenschaftler
über die Stickoxydproblematik noch nicht einmal einig sind.
Ein Skandal ist, dass die Politik es scheinst aktiv verhindert, dass Dieselbesitzer
ihr Fahrzeug auf eigene Kosten mit einem SCR-Filter umrüsten.
Zwar kann man sich diese in sein Fahrzeug einbauen lassen, da das Kraftfahrtbundesamt
aber keine ABE erteilt, darf man mit diesem Auto nicht mehr fahren.
Geschweige das es eine Steuerermäßigung gäbe.


Gerd

21.03.2019

In den Wintern 2010 und 2012 blieb ich mit meinem Diesel unterwegs (Schwäbische Alb und Mittelfranken) liegen. Versulzter Sprit war jeweils der Auslöser. Deshalb fahre ich seither wieder mit einem Benziner. Meine Parteifreunde trommeln fleissig für die e-Mobilität, aber ich würde diesem BioMethan (Grünes Gas) vorziehen.


Bernd

21.03.2019

Hallo, hat denn schon mal jemand an die tausende Wohnmobilfahrer gedacht? Die haben in der Regel alle einen Diesel. Was haben sich die Städte, in denen Dieselfahrverbot besteht oder geplant ist, für diese Mobiltouristen ausgedacht?


Ingo

21.03.2019

Moin Zusammen,
wie Heinrich, bin auch ich mittlerweile auf Erdgas (CNG) umgestiegen, allerdings erst im letzten Jahr. Je nach verwendeter Gasqualität kann ich, bei ca. 80% Autobahn 20% Stadt/Land, eine Reichweite von 500km erzielen und habe dann noch für 300-400km Benzin in Reserve.
Wenn man dann bedenkt, dass Fahren mit CNG preiswerter (bei meiner nicht ganz unsportlichen Fahrweise Kraftstoffkosten in Höhe von ca. 5,20€/100km im Schnitt) und gleichzeitig wesentlich umweltfreundlicher ist als Benzin oder Diesel (auch Biogas ist problemlos möglich), so halte ich diese Alternative für eine Interimslösung, über die man vielleicht auch nachdenken könnte.
Bezüglich E-Mobilität würde ich noch ein wenig abwarten, bis die Brennstoffzellen ihre Serienreife erreicht haben. Dann dürfte es mit Wasserstoff als Energieträger, wenn man diesen dann mit Hilfe von Wind- oder Solarstrom gewinnt, sicher noch eine Stufe umweltfreundlicher gehen.
Liebe Grüße


Paul

21.03.2019

Mich interessieren die Fahrverbote absolut nicht, sämtliche Behörden mussten doch schon eingestehen, dass keine Ressourcen da sind um vollumfänglich zu kontrollieren. Es wird einfach eine dermaßen große Hysterie bestrieben, ich kann es schon nicht mehr hören.


ich

21.03.2019

Die Frage sollte lauten Lohnt sich ein Autokauf?
Mit Lastenrad und Klapprad kann man vielleicht auf das Zweitauto verzichten. Anstatt sich von Verschrottungsprämien Locken zu lassen könnte man das gebrauchte Fahrzeug auch dann weiterhin nutzen selbst wenn der Nachbar ein neueres Fahrzeug hat.


Hans-Werner Franz

20.03.2019

Das wichtigste Argument für Diesel fehlt hier ganz. Mein Diesel-Fahrzeug verbraucht weniger und produziert daher erheblich weniger CO² als Benziner. Diese Seite ist inzwischen völlig aus der Diskussion verschwunden. Langfristig müssen alle Verbrenner weg. Das ist eh klar.


Micha

19.03.2019

Für mich gibt es keine Alternative zum Diesel.
Diesel ist effektiver und preiswerter als Benzin.
Diesel-Kfz sind vielleicht gar nicht Schuld am Feinstaub.
CO²- Emission? Dann fragt doch mal nach Flugzeugen.
Oder Kreuzfahrtschiffe, die mit Schweröl fahren und deren Emissionswerte in Norddeutschland nachgewiesen werden, wenn sie den Ärmelkanal passieren??? Hey gehts noch!!!
Und das allerfeinste: Schweröl tanken ohne Steuern!!!
Müllverklappung im Meer, u.s.w.
Die Ozeane haben schon Todeszonen. Stellt Euch selbst vor was dort passiert ist!


Lisa

18.03.2019

Hallo BERLIN!
Was passiert in 10 Jahren,??
Wenn die ersten Batterien zurückkommen, wie soll dann ENTSORGT werden noch mehr MÜHL????
Da sollten die Regierung mal überlegen.
Was ist mit WASSERSTOFFAUTO'S ???
Hallo BERLIN mal nach denken


Ramona

18.03.2019

Folgende Fragen müssen auch geklärt sein, ehe man sich für ein E-Auto aus Umweltschutzgründen kauft:
- Woher kommt der Strom, wenn alle nur noch mit Strom fahren? Die Sonne scheint nicht immer ausreichend und es gibt auch nicht immer ausreichend Wind. Kohlekraftwerke werden stillgelegt. Kommt der Strom dann ersatzweise doch wieder aus Atomkraftreaktoren???
- Woher kommen die Komponenten für die Batterien? Deutschland ist kein Land, das seltene Erden im eigenen Land abbauen kann. Lithium beispielsweise wird in Südamerika unter nichtökologischen Bedingungen abgebaut. Der Wasserverbrauch ist enorm: Millionen Liter Wasser für eine Tonne Lithiumsalz!!! Und der Transport zu uns wird wie gerechtfertigt? Entstehen keine Emissionen, wenn Rohstoffe quer durch die Welt geschafft werden?
- Wie werden die Massen an Batterien entsorgt????
- Energie aus Biogasanlagen vernichtet Ackerflächen!! Es sind Monokulturen aus gentechnisch verändertem Raps und Mais entstanden. Dafür werden Schweine, Rinder und Geflügel quer durch Europa gefahren. Das erzeugt Emissionen, die völlig unnötig sind. Vom Tierleid mal ganz abgesehen.

In dieser Form kann doch nicht von einem umwelttechnischen Fortschritt gesprochen werden, wenn wir alle nur noch mit E-Autos fahren !!!


Chris

15.03.2019

Interessant wird es auch mit dem Neuen Prüfverfahren "WLTP". Entweder die Autoindustrie wird von der Regierung dadurch wiederholt dazu genötigt, weiterhin zu schummeln.

Im anderen Fall kann man davon ausgehen, dass der Kfz-Absatz in Deutschland deutlich spürbar zurückgeht.

Es gelten für die jeweiligen Emissionsklassen Grenzen bezüglich des CO²-Schadstoffausstoßes. Liegt das Auto drüber, wird je Gramm eine zusätzliche Gebühr von 2 € je Gramm zusätzlich zum Kfz-Steuersatz fällig.

Lassen wir uns mal überraschen !


Alexander Noe

15.03.2019

Die Berichterstattung diente vor allem dazu, 2017 noch möglichst viele Restbestände von schmutzigen direkteinspritzenden Benzinern ohne Partikelfilter abzuverkaufen, bevor die neue Abgasnorm Euro 6c den Feinstaubausstoß dieser Benziner begrenzt. Wenn diese dann, vor allem wegen ihres Ultrafeinstaubausstoßes, mit Fahrverboten belegt werden, wird es Kunden geben, denen 2x innerhalb von ein paar Jahren unnötig ein neues Auto angedreht wurde. Der ADAC hat inzwischen viele neue Diesel der Norm Euro 6d-TEMP getestet. Die besseren stoßen so wenig NOx aus wie Benziner, bei gleichzeitig viel niedrigerem Ausstoß von Kohlenkonoxid und (Ultra-)Feinstaub. Nicht alle sind so gut, aber zum Glück sind die Daten für jeden einsehbar, um ein möglichst sauberes Fahrzeug wählen zu können.


Dieselfahrer

14.03.2019

Ich würde jederzeit wieder meine Dieselfahrzeuge kaufen und da kann B Berlin und dieser komische Verein DHU nie was ändern. Die sogenannten Elektrokarren werden uns noch vor die Füsse fallen in Form noch Abertausenden von Arbeitslosen in der Automobilindustrie , aber jetzt gilt ja zuerst mal diese Sau durchs Dorf zu treiben mit elektrischem Strom aus Polen einschl. Kohlekraftwerk.


Manfred

14.03.2019

Es wäre für die, welche den kleinen Arbeitnehmer mit Dieselfahrzeug belehren und ausboten wollen hilfreich, einmal die Gesamtheit der Verursacher von Umweltverschmutzung näher zu betrachten. Ist es wirklich sinnvoll lebende Tier vom Norden nach dem Süden und umgekehrt zu transportieren.
Vielleicht könnte seitens der Regierung geprüft werden, Transporte per Schiff und Bahn steuerlich zu begünstigen und die Steuer für LKW - Transporte zu erhöhen. Dies würde den Fernverkehr entlasten.
Es stellt sich für mich auch die Frage warum ein Bahn-Ticket von Berlin nach München, mit Abstand die teuerste Variante ist. Flugzeug und Auto sind deutlich günstiger.
Die derzeitige Diskussion um Diesel hat niemals einen Umweltschutzgedanken als Hintergrund. Es geht nur darum, noch mehr Autos zu verkauf und den Drohungen der Autoindustrie nachzugeben. Unser Verkehrsminister hat mit Umweltschutz nichts am Hut. Er ist der oberste Autoverkäufer in Deutschland.


Roman

14.03.2019

Man bedenke, dass die Leute, die ein Dieselverbot wollen entweder meistens selber einen fahren oder bei einem mitfahren.

Mehr dafür zahlen, dass die Lebensmittel per Elektrowagen geliefert werden, würden diese Leute sowieso nicht. Das sind auch die, die sich über die Haltung von z.B. Hühnern beschweren und gleichzeit einen Chicken Burger für 1€ bei McDonalds fordern.


Heinrich

14.03.2019

Servus,
wir fahren seit 2002 eine Verbrenner mit Erdgasantrieb .
Bei einer städtischen Reichweite von ca 320km ist Nachtanken angesagt War nie ein Problem !
Braucht ein privater Diesel -Pkw eine Reichweite von bis zu 1000 km ??
Ist es nicht sogar sinnvoll auf einer längeren Strecke nach ca 300km
einfach mal sich eine Pause zu gönnen und gleichzeitig zu Betanken
????
Anmerkung zu folgender Textpassage im Beitrag:
Vielfahrer profitieren besonders vom Diesel
Aktuell gibt es für Vielfahrer aus wirtschaftlicher und praktischer Sicht kaum eine Alternative zum Diesel – und das gleich aus mehreren Gründen: Erdgas-Fahrzeuge müssen zu oft an die Tankstelle, Elektroautos kosten zu viel oder bieten zu wenig Reichweite und Plug-In-Hybride kommen beim Verbrauch nicht an den Selbstzünder heran.


zu Wolfgang Pfeiffer

13.03.2019

Versuchen wir es doch mit Diskussion :-)

Oft hilft schon mal googeln nach Worten und nicht nur nach Produkten.


zu Naumaennlle

13.03.2019

Sollte heißen: Naumaenle? Und Hir = Hier, Schwartzmalerei = Schwarzmalerei?


Bear

12.03.2019

Der Rückzug vom Diesel ist meiner Meinung nach viel zu früh. Grundsätzlich muss über die weitere Nutzung fossiler Energien nachgedacht werden. Zurzeit reitet man aus meiner Sicht mit der E-Mobilität ein totes Pferd. Der Umweltschutz beginnt für mich bereits bei der Gewinnung der Rohstoffe für die E-Mobilität. Wenn man sich die Abbaugebiete z.B. von Lithium ansieht, wird einem Angst und Bange um unseren Planeten. Darüber hinaus ist Lithium nicht gerade unkritisch. In der entsprechenden Fachliteratur für Gefahrstoffe nachschlagen hilft. Auch der verfrühte Rückzug aus der Atomernergie ist zwar verständlich (die Katastrophen haben es ja bewiesen), aber Kohlekraftwerke bis 2038 zu betreiben ist auch nicht viel besser. Für mich macht schon eher eine wasserstoffbasierte Energiegewinnung, plus Wind und Wasser sehr viel mehr Sinn. Und das CO2 zu verteufeln, ich weiß ja nicht! Irgendwann dürfen wir dann auch keine Brause oder kein Bier mehr trinken. Der Treibhauseffekt wird ja nach neusten Erkenntnissen der Wissenschaft eher durch den Methananteil in der Luft verursacht (weniger die pupsende Rindviecher als mehr die undichten Erdgaseinrichtungen aller Art, etc.).
Egal, wie man es dreht. Der Weißheit letzter Schluss ist noch nicht gefunden und unser Planet wird leider noch sehr viel Lehrgeld für falsch verstandenen Umweltschutz bezahlen müssen. Ich jedenfalls werde mir wieder einen neuen Diesel nach 6dTemp-Norm zulegen, wenn es nötig wird.


Wolfgang Pfeiffer

12.03.2019

Alles quatsch immer wieder kommt diese Diskusion. Man sollte die Trottel der Umwelthilfe mal vor den Kopf schlagen und diesen Ober schwchkopf in die Eier treten. Problem dann gelöst


Naumaennlle

10.03.2019

Das regt mich auf! Diese Schwartzmalerei. Hir wird die Deutsche Autoindustrie systematisch an die Wand gefahren. Der kleine soll das Auto stehen lassen und die LKW der Gemeinden und Städte pusten weiter mit einer Sondergenehmigung. Geht's noch ?