Digitale Währung

Digitaler Euro: Die Chancen nutzen, die Risiken kennen | 09.09.2020

Geld, das von Himmel fällt?

In unserer letzten Leserfrage haben Sie sich mehr Informationen gewünscht. Wir haben recherchiert: Alles rund um Chancen und Risiken der digitalen Währung.

Experten sind überzeugt: Der digitale Euro wird kommen. Doch noch sind viele Fragen rund um das elektronische Zahlungsmittel offen. Der Wettlauf um die Einführung von digitalem Geld hat längst begonnen. Die Nase vorn haben bislang China und die USA. Peking testet seit März 2020 seine staatliche Digitalwährung Digital Currency Electronic Payment (DCEP). Der US-Konzern Facebook will seine Währung Libra Ende dieses Jahres einführen. Derweil hinkt die Europäische Zentralbank (EZB) hinterher. Nicht zuletzt in Deutschland werden die Rufe nach einer Einführung des digitalen Euro immer lauter, um in der globalisierten Welt vor allem für Industrie und Wirtschaft Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Doch eine universell zugängliche digitale Zentralbankwährung bietet nicht nur Chancen, sondern birgt auch Risiken.

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Warum der digitale Euro dringlich ist

Seit 2018 ist die Debatte um das Thema Digitale Zentralbankwährung (englisch: Central Bank Digital Currency, CBDC) voll entbrannt. Nach einer im Januar dieses Jahres von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) veröffentlichten Studie planen 10 % der weltweiten Zentralbanken kurzfristig die Einführung einer CBDC für die breite Öffentlichkeit, 20 % haben das mittelfristig vor. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom könnte das vor allem folgende Bereiche treffen:

  • internationale Überweisungen
  • Handel
  • Transaktionen von Kleinstbeträgen in der Industrie
  • Abwicklung von Wertpapieren und anderen Finanzinstrumenten
  • private Überweisungen über Messenger und soziale Netzwerke.

Zwischen den beiden Großmächten China und USA befindet sich Europa in einem technologischen und finanziellen Spannungsfeld. Auch mit Blick auf digitale Souveränität führt kein Weg daran vorbei, beim digitalen Euro schnell Fortschritte zu erzielen. „Noch besser wäre es, wenn die EZB eine Vorreiterrolle einnehmen würde, um beim Zahlungsverkehr der Zukunft nicht in weitere Abhängigkeiten zu geraten“, sagt Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Digitalverband Bitkom. Der Verband hat ein Infopapier „Digitaler Euro auf der Blockchain“ veröffentlicht.

Digitaler Euro: Welche Risiken bestehen

Finanzielle Instabilität von Geschäftsbanken: Kritiker befürchten, dass mit der Einführung einer CBDC Geschäftsbanken finanziell instabiler werden. So wird nicht ausgeschlossen, dass es zu „Bank Runs“ kommen könnte, bei denen erhebliche Liquidität aus dem Bankensektor zur EZB transferiert wird. Würde sich ein solches Szenario bewahrheiten, wäre der Bankensektor nicht ausreichend mit Liquidität ausgestattet. In Zeiten, in denen Kunden mangelndes Vertrauen in das Bankenwesen haben, könnten sie ihr Geld nicht nur bar, sondern auch in digitaler Form von den Banken abheben. Es könnte schnell zu einer Liquiditätskrise im Bankensystem kommen, wenn verängstigte Einleger ihr Geld auf ein sicheres Konto bei der Zentralbank überweisen.
 
Möglicher Einbruch im Kreditgeschäft: Angenommen, es kommt tatsächlich dazu, dass bei der Einführung einer CBDC Guthaben auf Giro- oder Tagesgeldkonten von den Geschäftsbanken zur EZB abgezogen werden, könnte ein Einbruch im Kreditgeschäft die Folge sein.

Mit diesen Risiken hat sich die EZB auseinandergesetzt. In einem Anfang dieses Jahres veröffentlichten Konzeptpapier schlägt sie ein System vor, das die Geschäftsmodelle der Banken erhält und „Bank Runs“ verhindern soll. Vorgesehen ist, dass über ein zweistufiges Verzinsungsmodell die digitale Währung als Zahlungsmittel attraktiv, als Wertaufbewahrungsmittel über einen Schwellenwert hinaus aber unattraktiv gestaltet wird.
 
Eine andere Option: „Um Bank Runs zu verhindern, könnte es auch klassische Mengenbeschränkungen geben“, sagt Hansen. Alternativ könnte auch das „digitale Abheben“ von Giroguthaben in CBDC ganz ausgeschlossen werden.

Was der digitale Euro für den Verbraucher bedeutet

Nicht wenige befürchten, dass mit der Einführung eines digitalen Euro die Abschaffung des Bargelds einhergeht. „Das wird – zumindest mittelfristig – nicht der Fall sein“, sagt Hansen. „Beide Formen von Geld werden parallel existieren. Zudem könnten gerade die sehr geschätzten Eigenschaften von Bargeld, etwa die Anonymität beim Bezahlen, in einem entsprechenden Euro-CBDC-Design in die digitale Zukunft übertragen werden.“ Aber wie genau läuft das Bezahlen mit dem E-Euro ab? Der digitale Euro könnte zum Beispiel in der Wallet-App, einer Art elektronischen Brieftasche, verwaltet werden. Zugriff hat nur der Besitzer des Geldes. Auch kann nur er das Geld einsehen. Will der Besitzer eine Überweisung tätigen, benötigt er die Wallet-Nummer und einen Schlüssel.

Von Maschine zu Maschine:

Interessant ist der digitale Euro nicht zuletzt auch im automatisierten Bereich. Denkbar ist zum Beispiel, dass eines Tages ein autonomes Elektroauto selbstständig an eine Ladesäule fährt, um Strom zu tanken. Bezahlt wird bilateral – von Maschine zu Maschine.

CBDC: Wie steht es um den Datenschutz?

Viele Verbraucher befürchten, eine digitale Währung könnte dazu führen, dass die jeweilige Zentralbank (und damit die Regierungen) jede Transaktion nachvollziehen und verfolgen könnten. Auch auf diese Vorbehalte hat die EZB reagiert und im Dezember 2019 ein Arbeitspapier veröffentlicht. Darin präsentiert sie einen CBDC-Prototypen, der auch anonyme Zahlungen garantiert – vorausgesetzt, es werden bestimmte Geldbeträge unterschritten. „Technisch wird das durch sogenannte Anonymity Voucher umgesetzt: Jeder Kunde könnte dadurch bis zu einem gewissen Betrag anonyme Transaktionen durchführen, die Identität wird der Zentralbank dabei nicht preisgegeben“, erläutert Hansen.
 
Anonymity Voucher sind Gutscheine, die in einem noch zu definierenden Zeitraum und bis zu einem begrenzten Betrag anonyme Geldtransfers möglich machen. Jeder Bürger bekommt dann eine bestimmte Voucher-Menge. Sind alle Gutscheine eingelöst, erfolgen die weiteren Transaktionen nicht mehr unerkannt. Allerdings: Die Transaktionsdaten sind für die Geschäftsbanken zugänglich und damit nicht wirklich anonym. Bitkom-Experte Hansen sieht darin einen klaren Nachteil des Prototyps, den die EZB bei künftigen Modellen berücksichtigen sollte. In Sachen Datenschutz und digitaler Euro bleibt also noch einiges zu tun.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (28)


Kommentare

Dieter 2

19.10.2020

Ihr faselt mir zu viel von dem total missbrauchten Begriff "persönliche Freiheit". Damit hat es beim digitaler Geld in der Realität kaum etwas zu tun.
Bargeld kann man Euch real kaum wegnehmen und nur durch eine Inflation abwerten - was politisch nicht so einfach ist.
Digitales Geld kann man Euch dagegen jederzeit in Gänze oder in Teilen wegnehmen - je nach Bedarf.
Und Eure Sprüche zu China zeigen nur, dass Ihr zu China nichts begriffen habt und nichts begreifen wollt. Denn China ist nun mal ein Land mit 20 mal soviel Einwohnern wie die BRD und vor allem ist China eine seit 1980 ständig lernende und experimentierende Gesellschaft - während die BRD und die Deutschen nur noch eine ständig andere Länder Oberlehrerhaft belehrende Gesellschaft von selbst ernannten Betonkopf-Experten ist - wo die Politiker ständig überfordert sind.


s.

19.10.2020

Wir brauchen keine digitalisierte Währung, dann werde wir als Menschen total gläsern. Dann werden den Menschen ihrer persönlichen Freiheit genohmen und die Freiheit der Meschen ist nicht mehr vorhanden.


Hela

16.10.2020

Bargeld ist Freiheit. Beim digitalen Geld ist jede kleine Ausgabe nachvollziehbar und kontrollierbar. Die Auswertung der Umfrage zeigt, dass diejenigen, die den digitalen Euro haben wollen wohl nur unsere Politiker sind. Sie wollen den ultimativen Zugriff aufs Geld der Bürger. China ist wohl kein gutes Beispiel, wenn wir auf das totalitäre System schauen.
Wir wollen eine Demokratie sein. Inzwischen werden wir mehr und mehr gegängelt. Meine Einstellung ist: Es geht niemand etwas an, wo ich mein schwer verdientes Geld ausgebe. Das ist meine Privatsphäre!


Kleine Bärin

16.10.2020

Realist und Walter Klages haben alles erklärt. Mehr muss ich nicht lesen. Meine volle Bestätigung. Die, die einst so dafür waren, wie z. B. USA und Schweden, haben zu schnell ja gesagt und nun ist es zu spät, das rückgängig zu machen. Wie immer ganz schlimmer Frontreiter ist China - gefährlich und krank in allen Belangen, haben schon viel zu viel Freiheiten und Macht. In Schweden ist digitales Geld leider große und weite Realität. Selbst Obdachlose z. B. haben Handy's, um von gnädigen Spendern etwas Geld zu erhalten. Das wird vom Spender-Handy (Konto) auf's Obdachloser-Handy (Konto) übertragen. Hüte oder Becher zum Einsammeln gibt es da nicht mehr. In ganz großen Unternehmen in Schweden haben alle Mitarbeiter einen Mikrochip im Körper (so wie bei uns in Deutschland die Hunde z.B.). Auch das wird eines Tages überall Realität sein. Kontrolle und Macht derer, die über den Politikern stehen.


Walter Klages

07.10.2020

Die Abschaffung des Bargeldes dient in erster Linie der Entmündigung und Unterdrückung der Menschen:
Beim Feldzug gegen das Bargeld geht es eigentlich hauptsächlich darum, die persönlichen Freiheitsrechte und die Selbstbestimmung der Menschen einzuschränken (Ende von Privatheit und selbstbestimmter Entscheidung).
In einem rein digitalen Finanzsystem können die Machthaber der absolutistischen Obrigkeitsstaaten außerdem problemlos auf das Vermögen der Bevölkerung zugreifen.
Falls alle Zahlungen nur noch elektronisch erfolgen, wird das digitale Geld zum absoluten Herrschaftsinstrument, denn in der vormundschaftlichen, totalitären Diktatur kann jeder mißliebige Kritiker oder Regimegegner sofort finanziell abgeschaltet und damit physisch erledigt werden.


Realist

04.10.2020

Schweden ist einerseits eines der Länder mit bereits weitgehender Abschaffung des Bargeldes. Und wer Pech hat, der darf auch als Tourist dessen Auswüchse ziemlich nachteilig am eigenen Leib erfahren.
Aber ausgerechnet in Schweden steht der ehemalige Chef der Landespolizei an der Spitze der Bewegung zum Erhalt des Bargeldes.
Auch dort erkennen immer mehr die drastischen Nachteile.
Und in den USA gibt es inzwischen sogar Städte mit Verordnungen, die diverse Einrichtungen weiterhin zur Annahme von Bargeld verpflichten.
Aber als ehemaliger studierter IT-ler mit 42 Jahren Tätigkeits-Praxis in IT-Hochsicherheitsbereichen warte ich auf den nächsten richtig großen Crash bei den Zahlungssystemen - landesweit. Kleine Crash hatten wir in den letzten 2 Jahren bekanntlich schon einige, Kunden der DKB und der Commerzbank wissen wovon ich schreibe..


HWK, 30.09.2020

30.09.2020

"Geld regiert die Welt". Jeder ist bestechlich; ist nur von der Höhe der Summe abhängig!


S. Schmidt

28.09.2020

Grundsätzlich gilt das man auch auf dezentrale Währungen ausweichen kann. Genau das wird den Banken auf die Füße fallen da man sie irgendwann nicht mehr so brauchen wird wie heute. Eins ist aber Fakt. Mal so einem 10 Euro in die Hand drücken wird vorbei sein wenn die alte Fiatwährung mal aufhört zu existieren. Sie wird irgendwann einfach wertlos sein weil dezentrale Währungen und die Stabelcoins der zentralen Währungen einfach eine größere Rolle und Akzeptanz finden werden.


Gudrun Rudolph

27.09.2020

Muss dann jeder erwachsene Bürger einen Computer haben,wenn der digitale Euro eingeführt wird?


Hubert Sachs

25.09.2020

Alles zielt ab auf die Bargeldabschaffung, Minuszinsen, vollständige Kontrolle über jede Zahlung eines jeden Bürgers, oder aber dessen komplette Enteignung bei gegebenem Anlass.

Die spannende Frage allerdings wäre, ob einer von den ganz vielen Gegnern hier auch auf die Straße geht, wenn es sich abzeichnet. Wir haben das doch selber in der Hand und werden es vermutlich erdulden, wie eine Herde Schafe. Danach wird nur noch gemeckert und die Politik als Schuldiger erkannt. Schuld hat aber einzig und allein die Herde Schafe.


Ralf K.

24.09.2020

Digitale Währung ist das endgültige Ende der Freiheit des Menschen.
Wenn 'Ihnen` dann deine Meinung nicht passt, lassen Sie dich am langen Arm verhungern. Berufsverbote und Diffamirung gibt es leider heute schon. Wenn du nicht 'Ihrem' Mainstream entsprichst, machen Sie dich eben fertig. Jede Aktion deiner Finanzen wird nachvollziehbar, genauso kritisierbar und beeinflussbar. Gebühren und Steuern können willkürlich erhoben, eingezogen oder erhöht werden . . . . .
Wir werden zu Sklaven von Politik, Banken und Großkonzernen.


Andreas Kühn

23.09.2020

Nein, nein und nochmals nein! Die Nachteile des digitalen Euros überwiegen. Wie schon andere schrieben, geht es einzig und allein um die Abschaffung des Bargeldes und um noch mehr Kontrolle. Das haben Sie mit Ihrer letzten Änderung Ihrer AGB glasklar bewiesen. Sperrung des Kontos aus wichtigen Gründen. Was sind denn für Sie wichtige Gründe?
Nur noch ein Tip. Machen Sie sich nicht zum Sklaven der Politik!


Sigrid

23.09.2020

Es zeigt sich immer mehr, wohin die Reise geht! Man schämt sich nicht einmal mehr offen zu sagen, dass Corona u. a. innerhalb weniger Monate im Bereich Digitalisierung, Bargeldabschaffung das „geschafft“ hat, wozu sonst Jahre gebraucht worden wären.


ronald

22.09.2020

Es geht langfristig tatsächlich um die Abschaffung des Bargeldes zur vollständigen Überwachung der Bürger. Die Allianz "Better than Cash" mach daraus gar keinen Hehl. Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren systematisch darauf vorbereitet werden und genau so belogen und betrogen wie bei der Virus Plandemie derzeit.


Lars

21.09.2020

Wer sich schon länger mit Blockchain, Bitcoin und Co. beschäftigt, der kann sich beim E-Euro das Lachen nicht verkneifen.
Wo ist bitteschön hier auch nur ein einziger Usecase? Schnell und einfach bezahlen kann ich doch schon seit Jahren mit Kreditkarte, PayPal und anderen Dienstleistern. Sehe also keinen Vorteil beim E-Euro, außer das der Staat noch mehr Kontrolle bekommt.
Erst wenn eine Digitalwährung dezentral ist, würde sie einen nutzen haben. Aber Geldmonopol wird man wohl nicht abgeben wollen. Schließlich kann man damit so schön die BürgerInnen kontrollieren, manipulieren und enteignen.


Reda

21.09.2020

Wenn ich ,einem Enkel oder Neffen 10 € ins Sparschwein steckte, dann freute sich das Kind. Es gab eine tollen Termin einmal im Jahr, der nannte sich Weltspartag. Voller Freude wurde das Ersparte eingezahlt , denn es gab ja Zinsen und noch ein kleines Präsent der Bank.
Künftig wird der Staat beim Schlußakt der Überweisung gleich noch mal Steuern einbehalten. Nur so ein kleines Beispiel . Denkt mal an Bedürftige aller Art und und und


PeLa

21.09.2020

"DIE Wirtschaft" heißt übersetzt, "einige Großkonzerne, große, international tätige Banken, einige Milliardäre, Staatsapparate und der militärisch-industrielle Komplex".
Das sind die Nutznießer der digitalen Währung.
Der Großteil der deutschen Wirtschaft, also der sogenannte Mittelstand, der nach wie vor die deutsche Wirtschaft zum allergrößten Teil trägt, kommt nach wie vor mit dem vorhandenen Geldsystem (FIAT- und Bar-Geld) und dessen Geschwindigkeit hinsichtlich ihrer Geschäftstätigkeiten hervorragend klar!
Für den Mittelstand bringt der digitale Euro so gut wie nichts.
Spekulanten und rücksichtslose Terroristen hingegen, zu denen die oben genannten eigentlich gemeinten gehören, werden in ihren Aktivitäten allerdings erheblich gebremst und Gott sei Dank auch so manches Mal ausgeschaltet.
Spekulieren kann nur, wer über SEHR viel Geld verfügt! Dazu gehören nur wenige Millionäre und wir anderen Kleinkrauter erst recht nicht. Das schnelle und anonyme Geld ist nur für Spekulanten interessant. Das "digitale Geld" ist das schnelle und anonyme Geld - wie oben beschrieben.
Terrorismus ist nur mit SEHR viel Geld und vor allem staatlicher Unterstützung möglich (siehe NSU-Komplex)! Das war schon immer so! Wer anderes annimmt ist naiv und glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Terrorismus dient NUR der Einschüchterung des Volkes und richtet sich nur vordergründig gegen Staaten.
Auch (staatlicher) Terrorismus braucht das SEHR schnelle und anonyme Geld, also das digitale.
Wir anderen können auch mal ein oder zwei Tage warten.

Digitales Geld kann mit einem einzigen Knopfdruck begrenzt oder unwiederbringlich gelöscht werden - Bargeld nicht!
Digitales Geld hat für uns Kleinkrauter IMMER einen Namen (Otto und Gabi N.) - Bargeld nicht!
Digitales Geld ist in seiner Menge immer bekannt und daher staatlich nachverfolgbar und regulierbar - Bargeld nicht!

Wenn das digitale Geld so geil ist, dann sollen doch die EZB und die o.g. Teilnehmer an "DER Wirtschaft" eine Untergrenze definieren, ab welcher eine Teilnahme möglich ist! Die werden sich dann bestimmt darum kloppen!? Dann bleiben die Teilnehmer "DER Wirtschaft" halt unter sich.
Wir anderen müssen uns dann eben mit dem schnöden "analogen" und dem Bargeld arrangieren.
Ich glaube, ich werde ganz gut damit klar- und auskommen.


August

21.09.2020

Dringend notwendig für Europas Wirtschaft. Überflüssig und gefährlich für Privatleute.


Alex

21.09.2020

Super, dann gibts endlich Minuszinsen und Kontoführungsgebühren für alle Privatkunden!! Und die armen Banken kann man endlich finanziell unterstützen.
</Ironie off>


HolJens

21.09.2020

Es ist wie vor Wahlen: Das Blaue vom Himmel wird versprochen, aber nach der Wahl kümmert sich keiner mehr darum. Der Bürger wird betrogen und enteignet. Kein Privatmensch braucht einen digitale Euro. Es geht nur - wie immer - darum, daß sich ein paar die Taschen noch voller stopfen als vorher schon. Und Sicherheiten gegen Betrug und Missbrauch irgendwelcher Vorschriften wird es nicht geben, von Datenschutz ganz zu schweigen. Wenn Banken und Wirtschaft ein solches System brauchen, sollen sie es haben, aber auf eigenes Risiko und ohne die geringste Verknüpfung mit Privatkunden dh es darf niemals einen Zwang geben, einem solchen oder anderen System beizutreten oder ausgeliefert zu sein.


Wolfgang D.

21.09.2020

Die digitale Euro-Währung ist der größte Mumpitz und Betrug am Bürger! Weil dann der Staat jederzeit Zugriff auf die Finanzen des Volkes hätte. Die Begründung Geldwäsche ist nur vorgeschoben. die kann man auch anderweitig verhindern .Man muss nur wollen! In so einem Staat zu leben wo mein sauer Erspartes vor dem Zugriff des Staates nicht mehr sicher ist davor graust es mir richtig. Orwells 1984 lässt grüßen.


Hildegard Jäger

21.09.2020

Vielen Dank, für die Info. Hier kann man sich schonmal Gedanken machen, in welche Richtung es gehen soll. Ich habe auch große Bedenken! Dem Kommentar vom gläsernen Menschen würde ich auch zustimmen wollen. Das sind wir doch schon längst, oder?


Pit

21.09.2020

Die digitale Währung, wird nicht gebraucht. Ist nur totale Überwachung, man kann jetzt bereits digital überweisen, also wozu dann noch weiter gehen.


Wol

21.09.2020

Nein zur vollkommenen Überwachung! Das hat mit Digitalisierung im eigentlichen Sinne nichts mehr zu tun!
Warum wohl ist China hier der Vorreiter? Passt zur Bespitzelung , z.B. der immer und überall aktiven Gesichtserkennung. Dann fällt der letzte weisse Fleck, und der Mensch wird zur gläsernen Nummer!


Hartmut Link

21.09.2020

Kommt die digitalisierte Währung dann werde ich als Mensch total gläsern. Meine persönliche Freiheit ist nicht mehr vorhanden.


Analog ist besser

21.09.2020

Jetzt wurde immer noch nicht beantwortet, für was das nötig oder gut sein soll. Ach ja ein Auto kann dann digital bezahlen. Sehr wichtig und soviel anders als mit Karte zu bezahlen. Also wofür braucht es bitte eine digitale Währung??? Die meisten Transaktionen laufen sowieso schon digital. Ich empfehle die Leserkommentare unter Teil 1 des Artikels vor ein paar Wochen zu lesen, dort werden viele Risiken und die Sinnlosigkeit des Ganzen sehr gut analysiert. Bei diesem Artikel vermisse ich leider wieder wirkliche Kritik.


MH

21.09.2020

Heute kam im Deutschlandfunk ein Bericht zum Thema Geldwäsche/Finanzkriminalität; nach Recherchen von WDR, NDR und SZ geht es um 2 Billionen Dollar. U.a. soll J.P. Morgan beteiligt sein. Es wäre wohl interessant, die Meinungen von Fachleuten wie Norbert Häring und Politikern wie Sven Giegold oder Fabio De Masi zu dem Thema „Digitale Währung“ einzuholen...


D. Lietz

20.09.2020

Danke für die Infos. Es ist toll, dass es eine Bank gibt die gut und vertrauenswürdig informiert. Danke InDiBa