Haushaltskosten in der WG fair teilen

Welche Probleme es geben kann – und die Lösung, den Ärger um die Finanzen zu vermeiden

2015-01-19 | Haushaltskosten in der WG


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Wer sich für eine Wohngemeinschaft entscheidet, muss viel aushalten können: Lautstärke, Unordnung und den Kampf um den Joghurt im Kühlschrank, den der Mitbewohner wieder heimlich stibitzen will. Auch bei gemeinsamen Anschaffungen ist Streit vorprogrammiert: Wer kauft ein, wer zahlt was? Eine App kann helfen, die Finanzen im Blick zu behalten.

Alltagsprobleme in Wohngemeinschaften

Schon wieder hat der Mitbewohner sich erst bei der eigenen Milch bedient und anschließend sein Geschirr stehen lassen. Oder die Mitbewohnerin hat das Küchenpapier aufgebraucht und nicht für Nachschub gesorgt. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern führt unter Umständen zu Konflikten. Wer kauft als Nächstes ein? Wer zahlt bei allgemeinen Haushaltswaren wie Putzmitteln, Toilettenpapier oder Frischhaltefolie? Gibt es eine gemeinsame Haushaltskasse, kauft jeder alles getrennt für sich selbst, oder erfolgt eine Abrechnung der gemeinsamen Anschaffungen am Monatsende? Darauf zu hoffen, dass jeder seinen Teil zu einem harmonischen WG-Leben beiträgt, kann leider manchmal vergeblich sein. In einer Wohngemeinschaft gibt es immer wieder denjenigen, der meint, alles zu tun, und die anderen, die faulenzen. Und bekanntermaßen hört die Freundschaft auf, wenn es ums Geld geht.

Cleverer Finanzcoach

Gegen fehlendes Spülmittel hilft zwar keine App, gegen mögliche Streitereien ums Geld aber schon. Mit der App "FlatMate" können Mitbewohner einer WG eine gemeinsame Gruppe gründen und alle Ausgaben nach Kategorien eintragen, die sie für die Gemeinschaft getätigt haben. Die Anwendung errechnet jederzeit, wie viel der Einzelne zahlen muss und wer wem wie viel Geld schuldet. Mitbewohner können einfach per Mail oder durch die Handshake-Funktion der App hinzugefügt werden – wer kein Smartphone hat, wird einfach als Offline-Nutzer angelegt. So kann sich keiner seinen finanziellen Pflichten entziehen und Ausgaben können direkt auf alle WG-Mitglieder aufgeteilt werden.

Vorteil: Die unübersichtlichen Kassenbons und Zettelchen an der Pinnwand und das lästige Rumrechnen entfallen.