Freitag der 13.

Alles nur Aberglaube? | 13.12.2013

Freitag der 13te

© Olivier Le Moal/Fotolia.com

Freitag der 13. gilt als Unglückstag. Viele Menschen sind dann besonders vorsichtig, reisen nicht und investieren kein Geld. Woher kommt die Furcht, und was ist dran am schlechten Ruf dieses Datums?

Zahlenmystik

Die 13 bringt die Regelmäßigkeit von zweimal zwölf Stunden am Tag und zwölf Monaten im Jahr durcheinander. Außerdem saßen beim letzten Abendmahl 13 Personen am Tisch – der Verräter Judas war der 13. Für viele Menschen ein Grund, die 13 zu meiden – beim Hotelzimmer ebenso wie bei der Sitzplatzwahl im Flugzeug.

Der "Schwarze Freitag"

Dieser Aberglaube erhielt 1907 von Thomas W. Lawsons Roman "Freitag, der 13." neue Nahrung. Darin verursacht ein Börsenmakler am Freitag, den 13. einen Börsenkrach. Die Geschichte war so populär, dass sich bis heute der Irrglaube hält, der "Schwarze Freitag" – der amerikanische Börsencrash von 1929 – habe an einem Freitag, dem 13. stattgefunden. Es war Donnerstag, der 24. Oktober 1929.

Was sagt die Statistik?

An Freitag, dem 13. passiert statistisch tatsächlich mehr als an allen anderen 13. eines Monats. Das liegt einfach daran, dass Freitag, der 13. im Kalender häufiger vorkommt als jede andere Kombination aus Wochentag und Datum. Auch die vom Stress Management Center and Phobia Institute festgestellten Einbußen der US-Wirtschaft von 750 Mio. Dollar am Freitag, dem 13. lassen sich erklären. Weil viele Amerikaner aus Aberglauben an diesem Tag nicht aus dem Haus gehen und kein Geld ausgeben, erfüllt sich der schlechte Ruf in der Wirtschaft selbst.

Was machen Sie am Freitag dem 13. anders als an anderen Tagen?


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Kommentare (2)


Kommentare

Hans Dampf

19.05.2016

Finde ich auch


Hans Dampf

19.05.2016

Finde ich noch mal