Gehaltsreport 2018

So hoch sind die Durchschnittsgehälter | 27.02.2018

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Was verdienen Vollzeitangestellte wohl in der Pharmaindustrie oder in Nordrhein-Westfalen? Und wie sieht es etwa mit dem Lohnniveau in Mecklenburg-Vorpommern aus? Antworten auf diese Fragen liefert der Stepstone Gehaltsreport 2018 mit einem Überblick über die Bruttojahresgehälter der Deutschen.

Seit Januar 2018 haben Angestellte theoretisch die Möglichkeit, sich die Gehälter ihrer Kollegen offen legen zu lassen. Theoretisch – denn das dafür vorgesehene „Entgelttransparenzgesetz“ greift erst ab einer Unternehmensgröße von 200 Mitarbeitern. Auskunft bekommen Angestellte dann auch nur über Kollegen, die eine vergleichbare Tätigkeit verrichten. Und ob es in anderen Unternehmen der gleichen Branche oder anderen Bundesländern womöglich ganz anders aussieht – das erfahren Arbeitnehmer nicht. Antworten auf die Frage „Wer verdient was“ sind hingegen im Stepstone Gehaltsreport zu finden. Unter 50.000 Fach- und Führungskräften führte das Jobportal zu diesem Zweck im Herbst 2017 eine Online-Befragung zu den durchschnittlichen Bruttojahresgehältern durch.
 
Der Gehaltsreport ergab: Bundesweit verdienen die Deutschen jährlich im Durchschnitt 58.152 Euro brutto – inklusive aller variabler Anteile wie Boni, Prämien und Sonderzahlungen. Dabei ist die Diskrepanz der Gehälter von Fach- und Führungskräften mit Personalverantwortung (66.650 Euro) und solchen ohne (53.260 Euro) besonders hoch. Und auch beim Blick auf die unterschiedlichen Regionen, Branchen und Berufsfelder oder die jeweilige Berufserfahrung finden sich mitunter große Unterschiede.

So hoch sind die Jahresgehälter der Deutschen …

… je nach Region:

Deutliche Abweichungen zeigen sich bei der regionalen Verteilung der Jahresbruttogehälter: Spitzenreiter ist zum wiederholten Male Hessen mit 63.350 Euro, dicht gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern. Am wenigsten verdienen Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern: Hier sind es im Schnitt 42.650 Euro. Ähnlich sieht es in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Thüringen aus. Ein Ausreißer unter den eher niedrigen Gehaltsniveaus der Neuen Bundesländer ist nur Berlin mit einem mittleren Jahresgehalt von 52.240 Euro.

… je nach Branche:

Im Branchenvergleich teilen sich die Pharmaindustrie mit durchschnittlich rund 69.400 Euro Bruttojahresgehalt das Siegertreppchen mit dem Bankensektor – hier erhalten Fachkräfte im Schnitt knapp 200 Euro weniger. Auf dem dritten Platz landete die Automobilbranche mit durchschnittlich 66.900 Euro. Über Spitzengehälter können sich aber auch Arbeitnehmer der Chemiebranche (66.180 Euro) freuen. Das unterste Ende des Feldes führt das Handwerk mit etwa 41.300 Euro, die Hotel-, Gastronomie- und Catering-Branche mit rund 43.800 sowie der Bildungssektor mit um die 44.400 Euro Durchschnittsgehalt an. Nur etwas mehr verdienen Angestellte im Bereich Agentur, Werbung, Marketing und PR – hier sind es im Schnitt 48.900 Euro jährlich.
 
Einen bedeutenden Unterschied macht es zudem, ob Fach- und Führungskräfte in kleinen und mittelständischen Unternehmen arbeiten. Im Direkt-Vergleich zeigt sich: Es lohnt sich finanziell deutlich zu einem Arbeitgeber mit über 1.000 Mitarbeitern zu wechseln. Hier verdienen Mitarbeiter im Schnitt satte 32 Prozent mehr als diejenigen, die in Unternehmen mit weniger als 500 Angestellten beschäftigt sind.

… je nach Berufsfeld:

Analog zu den Top-Branchen erzielen Ärzte mit über 84.000 Euro die höchsten jährlichen Bruttoeinkommen. Mit etwas Abstand folgen Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Banking (70.890 Euro) sowie Ingenieure (66.960 Euro). Mit einem Bruttojahresgehalt unter 40.000 Euro sind Angestellte, die in der Pflege tätig sind (38.510 Euro) oder einem Handwerk nachgehen (38.860 Euro), klare Verlierer des Gehaltrankings.
 
Ein genauerer Blick auf die Statistiken zeigt allerdings: Pauschalisierbar sind die Gehaltsangaben der verschiedenen Berufe kaum. So macht es einen großen Unterschied, in welcher Branche etwa ein Softwaredeveloper tätig ist. Während dieser im Groß- und Einzelhandel durchschnittlich rund 63.700 Euro verdient, wären es bei einem Unternehmen aus dem Bereich Fahrzeugbau/-zulieferer etwa 4.500 Euro mehr.

… je nach Berufserfahrung:

Bei studierten Fach- und Führungskräften fanden sich je nach Fachbereich deutliche Gehaltsunterschiede: Topgehälter erzielen vor allem Absolventen der Medizin oder Zahnmedizin mit knapp 80.000 Euro Bruttojahresgehalt. Auch Rechtswissenschaftler verdienen mit circa 73.000 Euro deutlich über dem bundesweiten Gehaltsdurchschnitt. Überdurchschnittlich verdienen ebenso Wirtschaftsingenieure mit 69.300 Euro sowie sonstige Ingenieure mit nur 1.000 Euro weniger.
 
Die Ergebnisse des Stepstone Gehaltsreports 2018 lassen somit folgende Schlussfolgerung zu: Die Mühen für einen Studienabschluss zahlen sich langfristig aus. So verdienen Akademiker durchschnittlich rund 65.000 Euro und damit fast 15.000 Euro mehr als Angestellte ohne Studienabschluss. Promovierte Akademiker erzielten dabei mit Abstand die höchsten Gehälter unter den Akademikern (76.170 Euro). Selbst langjährige Berufserfahrung kann diese immense Kluft von rund 40 Prozent nicht schließen.
 
Mehr Informationen zu den Gehältern der Deutschen finden Sie im StepStone Gehaltsreport 2018.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (49)


Kommentare

Ich armes Schw....

30.09.2018

Also im Raum Kassel kann man die Beträge mindestens halbieren.... Kann ja der Durchschnitt sein, aber hier ist man weit weg davon.


Marco

29.08.2018

Was sind das für Angaben?
Ich bin 42 J., bekomme 2.900 Brutto + Weihnachtsgeld 1.450 Brutto. Sonst nichts extra. Machen 36.250,00 Euro im Jahr.
Netto mtl. ca. 1.880,62 Euro.
In meinem Alter sollte ich im Ballungsraum mind. 2.300 Netto haben.
Eine 2 vor dem Punkt wäre schon ein Traum.


arbeiter

23.07.2018

ich glaube die angaben nicht


Peter

22.03.2018

Sozialneid war schon immer eine Triebfeder!

Aber 58.152 € durchschnittliches Jahreseinkommen der deutschen Vollzeitangestellten sind geradezu lächerlich. Dies entspräche ja einem monatlichen Bruttoeinkommen von 4846,- €. (Selbst wenn man einberechnet, dass darin nicht nur die Monatslöhne, sondern auch Boni et cetera erfasst sein sollen.)
Beim Stepstone Gehaltsreport führt anscheinend Thomas Morus die Feder. So meine Meinung. ;-)


Alex

21.03.2018

Was sollen immer diese Artikel, die in erster Linie Neid und Missgunst schüren? Hier von "Durchschnitt der Deutschen" zu sprechen halte ich für unhaltbar und irreführend.

Man darf nicht vergessen von wem diese Daten erhoben wurden: Stepstone ist ein Karriereportal, auf dem in erster Linie Führungskräfte und stark spezialisierte Fachkräfte zu finden sind. Kellner und Kassiererinnen dürften hier somit wenige bis gar keine registriert sein. Dass auf dieser Datenbasis sehr hohe Durchschnittsgehälter zu Stande kommen, ist vollkommen logisch. So etwas dann aber als repräsentativ für die Gesamtheit der Arbeitnehmer zu präsentieren ist eigentlich schon grob fahrlässig.

Hinzu kommt, dass die eingegebenen Zahlen wohl kaum verifizierbar sind, sprich jeder kann sein Gehalt etwas "aufmöbeln", wohingegen sich kaum einer schlechterstellen dürfte.


HAHA

20.03.2018

Bin Soldat auf Zeit und hab am Jahresende ein Brutto von knapp 39.000€.


Aya

18.03.2018

Die Gehälter sind totaler Blödsinn...
Wenn ihr schon so eine Studie veröffentlicht, dann doch bitte mit Verstand. In Deutschland zählt man ab einem Jahreseinkommen von 60.000 zu den "reichen" und dann soll der deutsche Durchschnittsverdienst bei 58.000 liegen? Sehr witzig.


Curth

17.03.2018

So ein Dargebot ist ja nur der Durchschnitt durch alle; das muß man ja anmerken.
Jeder der bereits in den 90-igern gearbeitet hat, zu dieser Zeit gab es ja die Mark noch, der kann sich die Anpassung ja nachrechnen mit einem Durchschnit der Anspiegt des Arbeitsentgeldes je/h, oder das Gehalt.

Jahr - jährlich war der Anstieg in den meisten Berufen um die 3,2 % .
Das müsse man einmal bis in das Jahr 2018 hochrechnen mit der Zinseszins-Formel und das Ergebnis dividieren durch 1,95582 zu Euro,
dann ist erkennbar, wie hoch das Defizit der Lohnleistung mit der heutigen Lohnpolitik wurde.
Entscheident hierfür ist auch, die Kaufkraft; in D-Mark lag diese entscheident höher denn heute mit dem Euro.


Karl

17.03.2018

Ich glaube ihr habt die Quelle nicht richtige gelesen, hier steht im ersten Satz: "Düsseldorf, 27. Februar 2018. Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei rund 58.150 Euro brutto im Jahr". Daher geht es in den Stepstone Artikel nur um Fach- und Führungskräfte nicht um alle Gehälter. Korrigiert mich falls ich mich irre.


ING-DiBa

16.03.2018

Hallo Ina, vielen Dank für Ihren Hinweis, da waren wir tatsächlich bei einem Beitrag unaufmerksam. Wir haben diesen inzwischen gelöscht. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Ina

16.03.2018

Hallo Bank, ich möchte Sie bitten, eingestellte Beiträge besser zu prüfen. In Ihren Hausregeln ist angegeben, dass diskriminierende Beiträge nicht erwünscht sind. Trotzdem haben Sie gestern einen Kommentar zugelassen, der Hetze gegen Zuwanderer enthält, was nie passend ist, hier aber besonders schlecht zum Thema passt.


Horst

16.03.2018

Es ist realistisch, da ma alle Einkommen wohl nimmt.
Es muss jeder wissen: 90% des Kapital sind bei 5% der Bevölkerung.
Und daher kommt mir dieser "durchnitts Lohn" sogar zu nieder vor.
Stellt euch vor, diese 5% würden in die sozial Kassen einzahlen.
Wäre ich Politiker: Hauptforderung: Mehr netto vom brutto für das Volk.


ING-DiBa

16.03.2018

Hallo Uwe, vermutlich wundern Sie sich, wo Ihr Kommentar bleibt. Wir haben uns dagegen entschieden, ihn zu veröffentlichen, um Ihre persönlichen Daten zu schützen. Bitte stellen Sie ihn gern nochmal ohne Ihre E-Mailadresse ein. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Nadine

16.03.2018

Der Gehaltsreport ergab: Bundesweit verdienen die Deutschen jährlich im Durchschnitt 58.152 Euro !!! Ist absolut nicht realistisch!
Auch die Untergrenze im Schnitt 42.650 Euro ist nicht realistisch. Ich wohne in Thüringen und in meinem Umfeld hat diesen Bruttoverdienst nur ein Bankangestellter, sonst keiner. Auch mit Schichtzuschlag nur schwer erreichbar!


Maui

16.03.2018

Ich selber bin nicht studierter,
Mein Jahresgehalt beträgt 51.000 als Führungskraft.
Es ict nicht üblich, dass bei uns in der Branche das verdient. Der Durchschnitt liegt bei 32.000 im Jahr
Ich würde mal interessieren welcher Durchschnitt befragt wurde? Wenn ich mir die ganzen Dienstleistungen Berufe anschau, sprich Frisöre, Arzthelferin, Pfleger, Handwerker............
das ist der Durchschnitt


Müller

16.03.2018

Kein Wunder, dass inzwischen immer mehr junge Hüpfer mit Gehaltsvorstellungen ferner guter liefen ums Eck geschissen kommen.
Wer soll das alles bezahlen?
Die Banker und Manager der Autoindustrie von ihren Spitzenboni. Der kleine Handwerksbetrieb kann das jedoch nicht leisten und muss sich mit dem Müllpersonal zufrieden geben was übrig bleibt. Und was bekommen wir nachher als Rente? Nix. Danke an die Politik, die ja so ein großes Interesse an Sozialer Gerechtikeit hat... deswegen bezahlen auch alle Politiker und Beamte in das unser tolles soziales System. Sanktionen gegen USA? Die sollten erstmal schauen, das US Firmen ihre Steuern anständig hier bezahlen, dann bräuchte die EU sich keine Gedanken über zusätzliche Zölle machen. sorry weicht alles vom Thema ab...


Jenni

16.03.2018

Ha ha ich arbeite als Kassenkraft mit 1350 € brutto im Monat. Das wird nicht mehr werden. Als geschiedene kann ich froh sein diese Chance bekommen zu haben. Neuanfang


Bacillus

16.03.2018

Solche Statistiken sind wenig nützlich und befördern nur Unzufriedenheit und Sozialneid. Interessanter ist doch die Frage wofür das Geld ausgegeben wird.
Was sind tatsächliche Lebenshaltungskosten? Und rührt meine Unzufriedenheit daher, dass ich vermeintlich weniger verdiene als andere? Oder noch schlimmer, bin ich im Umkehrschluss erst dann zufrieden, wenn ich mehr verdiene als die anderen? Vor 30 Jahren hatte ich nicht einmal die Hälfte des Durchschnitts und war genauso glücklich wie heute, wo ich das dreifache des Durchschnitts ausgeben könnte.


Markus

16.03.2018

Ich finde die Gehälter und Ansprüche der Deutschen viel zu überzogen. Ich verdiene in der Chemiebranche knapp 28.000 br; als Handwerker wurden mir nur 21.000 jährl. gezahlt.
Die Kapitalisten, denen 60.000 zuwenig sind, sollten mal mit mir tauschen, mit 1200 netto "überleben" und sich fragen, für welchen "Unsinn" sie ihr mehr verdientes Geld verpulvern.


Dennis

15.03.2018

Das Dumme dabei ist, dass man mit einer jungen Familie am Start, wenn man das Geld wirklich braucht, noch nicht soviel verdient. 1997 musste ich als junger, staatl. gepr. Techniker (30) mit 40.000EUR über die Runden kommen. 2003 dann im technischen Vertrieb für eine amerikanische Firma in Deutschland waren es dann schon 80.000EUR, aber man musste sich dafür schon auch ein Bein ausreißen. Es will sich ja kaum noch einer die Wochenenden um die Ohren schlagen und im Urlaub erreichbar sein. Da muss man aber durch wenn man Karriere machen möchte. Seit 2007 bin ich dann auch durchgängig im 6-stelligen Bereich geblieben. Brauchen tut man das allerdings nicht wenn man mit Geld umgehen kann und nicht protzen muss.
Will damit eigentlich nur aufzeigen, dass man auch als ehemaliger Hauptschüler durchaus Möglichkeiten hat ein gehobenes Einkommen zu erreichen. Man muss aber ein paar Jahre richtig Gas geben und strategisch die Positionen wechseln.


ach ja?

15.03.2018

Die Überschrift über diesem Artikel ist Scheiße!

Alle Komentare darunter sind ehrlich und glaubwürdig.

Staatlich geprüfter Techniker, Schleswig Holstein, 40Jahre 31000/Jahr
alle Kollegen die noch aus Technikerschulzeiten kenne: ähnlich oder 60 Stundenwoche


Allerärmste

15.03.2018

20 Jahre im Einzelhandel in Thüringen bei privaten Großschuhhandel und grade mal Mindestlohn kein Weihnachts und Urlaubsgeld da kommen grade mal 1300 € im Jahr zusammen diese Gehälter gehen total an der Realität vorbei


Mathias

15.03.2018

Ich schließe mich einem Großteil der Kommentare an. Ich bin 33 Jahre alt und habe Versicherungskaufmann gelernt und arbeite beim Marktführer in D im Innendienst. Ich bin fleißig und komme mit allen Überstunden und Sonderzahlungen auf über 58.000 im Jahr. Ich studiere nun nebenbei. Ich bin der Meinung, dass ich schon nicht schlecht verdiene. Die oben erhobenen Daten sind aber Wunschträume von vielen. Es müsste jedes Finanzamt in der Region gefragt werden. Die Daten sind dann genau. Wenn jeder selber angeben kann, was er im Jahr verdient, wer soll es kontrollieren. Hat jeder überhaupt den Jahresverdienst im Kopf? In den neuen BL ist das Gehalt so niedrig, so hoch kann es im Westen gar nicht sein, dass der Durchschnitt wie oben dabei rauskommt. Ich habe oft mit Kunden zu tun und habe auch Einblick auf die Finanzlage. Jede Statistik hat andere Zahlen. Ich glaube, dass die Wahrheit viel zu überraschend negativ wäre.


Karl-Heinz Raab

15.03.2018

) Die Angabe von Durchschnittsgehältern ist kompletter Unsinn. Beispiel: Paul ist arbeitslos(sagen wir mal er verdient 0 Euro) Peter verdient 1 Mill Euro. Im Schnitt verdient jeder 500 000 Euro.Aussagefähiger wären Angaben wie: 10% der Bevölkerung verdienen x-Y Euro
30 % der Bevölkerung verdienen a-b Euro führen zu einem deutlichen Bild zu der tatsächlichen Einkommensverteilung und man kann sehen, wieviel Geld
ein repräsentativer Anteil der Bevölkerung verdient


D. Fischer

15.03.2018

Kommentarlos
Da müssen wir in unserem Arbeitsleben etwas verpasst haben,
wollen uns nicht beklagen
Wir sind Ostrentner!!!!!!


Klaus

15.03.2018

Meine Frau ist Rezeptionistin in einem Pflegeheim in München. Inkl. aller Zuschläge kommt sie mtl. mit einer 28 Stunden Woche auf knapp 2.000 Euro brutto.
Würde sie 40 Stunden wöchentlich arbeiten, wären es knapp 2.550 Euro.
Damit kann man in München kaum leben. Altersarmut ist mit solchen Gehältern vorprogrammiert.


Günter

15.03.2018

Die Zahlen sind vollkommen unrealistisch. Sie sollten nicht solche Phantomzahlen in die Welt setzen. Ich kenne viele, die unter 30.000€/Jahr brutto verdienen.
Ich habe gerade Mal Statistiken bemüht, das durchschnittliche Jahresgehalt in D 2017 betrug 33.996€.


Mac

15.03.2018

Der Median wäre richtig. Außerdem sollte man zwischen Akademikern und Facharbeitern trennen.

Ich selbst liege mit 65k bei 5 Jahren Berufserfahrung über dem Schnitt und kenne auch genug die so oder deutlich höher liegen. Es gibt Sie also auch....


Martin

15.03.2018

Es gibt natürlich Berufe, in denen man leicht 58.000 Euro verdienen kann. Sogar ohne studiert zu haben. Aber man muss sich aus der Bequemlichkeit lösen und mal neue Wege gehen. Ein paar Jahre Erfahrung sammeln und geschickt die Arbeitgeber wechseln. Ich arbeite in einer Unternehmensberatung, da geht das zum Beispiel.


frank

15.03.2018

wisst ihr eigentlich was die millionen beschäftigte im öffentlichen dienst verdienen? da kommt man selten über 30000-35000 euro und es ist noxh keiner davon verhungert


LG

15.03.2018

Diese Werte sind viel zu ungenau. Und wo kommen die Daten her? Wer füllt die Bogen aus?
Realistische Werte wären mal angenehm, damit man nicht ständig denkt das man viel zu wenig verdient.
Der Durchschnitt im Norden liegt eher bei 20.400 bis 35.000€ brutto im Jahr und nicht 53-80T.
Entweder habe ich keine Ahnung, die Statistik ist Müll oder die ganze Welt verdient mehr als ich.


Gunnar (Bremen)

15.03.2018

Habe knapp 10 Jahre als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei einem Großkonzern in Bremen gearbeitet und immer 28.000-30.500 € / Jahr verdient. Davon konnte man ganz gut leben, ohne große Sprünge zu machen. Das war aber definitiv kein Hungerlohn. Diese Studien sind dermaßen weltfremd und berücksichtigen die massiven Gehaltsdiskrepanzen überhaupt nicht. Ich glaube kaum, dass die Mehrzahl in Deutschland über 4.800 € im Monat verdient. Kein Wunder, dass sich die Leute verarscht vorkommen.


Walter

15.03.2018

Die Frage ist ja was ist die Datenquelle von Stepstone dort? Freiwillige Angaben in einem Fragebogen? Da schummeln die meisten und tragen ein, was sie gerne hätten statt was sie bekommen. Hinzu kommt noch, dass bei solchen und ähnlichen Erhebungen den Durschnitt anzugeben Unsinn ist, wie ein KOmmentator schon richtig anmerkte. Man muss die Spitzen und Tiefen abschneiden, nennt sich Median und jeder Statistiker der was auf sich hält würde das auch machen. Alles andere ist unseriös und Stimmungsmache.


Lars

15.03.2018

Ich kann mich Bernd nur anschließen: Bei Gehaltsvergleichen ist der Median das sehr viel besseres Maß als der Mittelwert. Der Mittelwert wird stark verzerrt von einzelnen sehr hohen Gehältern, während der Median nicht anfällig für solche Effekte ist.

Wenn Mittelwerte genannt werden, dann führt das automatisch dazu, dass ein Großteil der Leser denkt, dass ihr Gehalt im Vergleich zu anderen deutlich schlechter ist, als das eigentlich der Fall ist. Die Kommentare zu diesem Artikel veranschaulichen diesen Effekt sehr schön.


weiblich 51 J.

15.03.2018

ich weiß nicht, wo die Zahlen herkommen. Ich verdiene im Osten Brandenburgs gerade einmal etwas über den Mindestlohn. Mir bleibt nichts anderes übrig, als mein Privatauto für meine Dienstreisen als Außendienstmitarbeiter zu nutzen. Abzüglich aller Kosten reicht es nicht einmal für einen Urlaub. Und die Politiker verschließen die Augen.


Bernd

15.03.2018

Wie immer bei Gehaltsvergleichen sollte man nicht den Durchschnitt vergleichen sondern den Median. Immer das gleiche.
Wenn bei 10 Leuten neun 10.000€ und einer 100.000€ erhalten ist der Durchschnitt 19.000€ und alle regen sich auf warum sie nicht mal den Durchschnitt haben. Der Median wäre bei 10.000€.


Mirko

15.03.2018

Ich frage mich immer wo diese Gehälter her kommen? 70% der Menschen in Deutschland bekommen nicht mal 20000€ im Jahr. Ich bin 42 und hab 10 Jahre auf m Bau gearbeitet und 10 Jahre im Lager. Ich komm gerade mal auf 12000-14000€ netto. Ich fühle mich immer verarscht, wenn ich solche Berichte lese. Man arbeitet jahrelang körperlich schwer und jetzt kann ich ich nur noch auf 450€ Basis arbeiten. Was hat also davon.? Nix, 20 jahrelang ein hungerlohn und dann körperlich um Ars...... Und dem Staat ist das scheiß egal. Super Deutschland


michael

11.03.2018

Die Gehälter sind doch alle Utopisch. 28.000 27.000 Die Wirklichkeit sieht so aus,das die Zeitarbeitsfirmem im Vormarsch sind . Das Gehalt heißt Mindestlohn rund 9,00 Euro .und damit muss man Zaubern können.


xma

07.03.2018

Als Softwareentwickler in Sachsen (nahe Chemnitz) Dipl.-Ing. FH mit 8 Jahren Berufserfahrung bei mittelständischem Unternehmen bekomme ich 28.000 Brutto (23.000 Netto).
Damit kommt man hier gut über die Runden.
Will mich nicht beklagen aber in der Studie finde ich mich irgendwie nicht wieder.


Christoph aus Franken

07.03.2018

Ich verdiene bei einem Mittelständler im Autogroßhandel als Lagerist knapp 27000€ Brutto inkl Urlaubs und Weihnachtsgeld. im Schnitt liege ich mit Nachtzuschlag 2:30-11 Uhr bei 1635,48€ Netto. In der Fränkischen Schweiz zu zweit ist das machbar, aber sobald man nach Erlangen, Forchheim, Bayreuth Bamberg ziehen müsste, wären einige Einsparungen von nöten. Wenn man von meinen Gehalt jetzt,10% mind. für seinen Ruhestand alle Kosten für den Lebensunterhalt (Miete,Strom,Internet, Handy, Lebensmittel, Sprit, Kfz Vers, Kfz Steuer, Kfz Wartung, GEZ, Hausrat, Privathaftplficht) abzieht bleiben mir im Monat noch ca 600€. Davon muss ich mir spätestens alle 8 Jahre ein Fzg holen da 24tkm/Jahr unterwegs heißt eine Rate von mind. 250€, bleiben noch 350€ so jetzt möchte man eigentlich noch mal ausgehen, Kino, Essen gehen und mal vielleicht einmal im Jahr irgendwo in den Urlaub. Aber wie soll das gehen????? Und das traurige ist ich bin in meinen näheren Umkreis noch ein besser Verdiener!! Wenn man jetzt noch alles alleine zahlen müsste sehe es noch viel schlimmer aus!!!

Und nein ich habe seit August keine Schulden mehr. Und bilde mich seit 23 Monate über Geldanlage weiter habe 11 Bücher darüber gelesen und ca 500 Videos bei Aktien mit Kopf, Finanzfluss, Talerbox angesehen. Finanzbloggs wie den Finanzrocker und Finanzwesir folge ich auch.

Und ab Juli möchte ich auf einen Meisterlehrgang zum Logistikmeister gehen für 3 Jahre nebenberuflich damit es irgendwie besser wird.


Nutzer weiblich

07.03.2018

Ich weiß nicht wo und wie diese Zahlen entstehen. Aber mehr als 20.000,00 € brutto im Jahr verdienen hier im Osten die Wenigsten. Ich finde das unglaublich!!!
Das Lohngefüge wischen Ost und West ist immer noch gravierend.


Das Leben ist gut

03.03.2018

Ein Manager, Geschäftsman oder Politiker verdienen ein Angestellte Arbeiter nicht mal im Traum. Manager plus Arbeiter Lohn zusammen rechnen und addieren kommt sehr schönes Brutto Lohn heraus und Überschrift so viel verdienen Deutsche im durchschnitt na dann Prost


Nutzer (w)

02.03.2018

@Henry

Sie schreiben, unter 1500 Netto könne man in MUC nicht leben... Kann man bzw. habe ich bereits geschafft. Die Frage ist dann eben, a) was sind Ihre Ansprüche. Kein Auto, kein Fahrrad, kein Fernseher, kein oder nur selten Urlaub, kein ... - für Miete, Strom, Essen, Internet/Telefon und ab und zu Bücher für die eigene Weiterbildung reicht's. b) Welche anderen Verpflichtungen haben Sie? Wenn man z. B. noch Kinder o. ä. hat, dann wird's schwierig. c) Wo Sie ihr Geld ausgeben. In Hamburg z. B. können Sie für 20 qm Kellerwohnung auch mal über 400 hinblättern. In München kann das ähnlich sein; wobei ich glaube, dass auch die Umgebung mitunter sehr teuer ist - Dachau hat auch riesen Mietpreise, wenn ich mich nicht irre.


Nutzer

02.03.2018

Wo hat StepStone bitte schön die Zahlen her? 58 K im Schnitt? Wenn man bedenkt, wie viele Arbeitslose etc. es gibt, müsste das nicht heißen, dass die Mehrheit bei denen liegt, die besser verdienen bzw. eigentlich gut leben, da der Durchschnitt doch schon ziemlich hoch ist?
In einem Vorstellungsgespräch meinte mal einer zu mir, ich solle in dem Bundesland, in dem sich der Arbeitgeber befindet, die Hälfte an Gehalt ansetzen als in dem BL, in dem ich derzeitig wohne... davon könnte ich dann quasi Miete für 1 Zimmer-Wohnung und Strom bezahlen und das war's dann auch, selbst, wenn der Aufgabenbereich ala Freestyle erweitert wurde. Ich kenne/kannte zwar einige, die auch in den Dimensionen verdienten wie im Beitrag angegeben, aber ich denke, die Mehrheit derer, die ich kenne/kannte verdient wesentlich weniger. Der Gehaltsreport würde da ... schon eine Utopie darstellen.


Henry

01.03.2018

@Kevin S
Habe 2.900 Brutto sind ca. 1.880,64 Netto (Büro).
Friseure oder Zeitarbeiter haben 500 bis 1.000 Netto.
Unter 1.500 Netto kannst in München gar nicht leben.
Ikea bekommt man ca. 1.300 Netto.
Reicht echt nicht....


Kevin S

01.03.2018

Ich komme aus München und runzle gerade nur die Stirn über das Durchschnittsgehalt der Region Bayern.
Meckern kann ich nicht, ich arbeite im Kundendienst und verdiene bei meinem derzeitigen Arbeitgeber gutes Geld. Wenn ich mir vergleichbare Jobs in München ansehe, wird man dort mit 2.500 € Brutto eingestellt ? Das reich bei weiten nicht zum Leben in der teuersten Stadt Deutschlands.

Sicher die Masse machen nun mal Führungskräfte sowie Manager aus, aber was der Otto Normalverbraucher verdient, ist eine farce.

Liebe Arbeitgeber in Deutschland, passt die Gehälter endlich entsprechend der Lebenshaltungskosten an. Sollte das so weiter gehen, können wir uns in 10 Jahren nicht mal mehr den Weg zur Arbeitsstelle leisten.


Manu

28.02.2018

Ich komme in Schleswig-Holstein mit meinem wesentlich geringeren Gehalt zurecht. Angst macht mir nur, dass ich später auch nur darauf eine geringe Rente erhalte. Und dass Menschen, die z. B. in Bayern ihr Leben lang wesentlich mehr Geld verdient haben, bei Renteneintritt (mit ihren hohen Renten) zu uns in den Norden kommen und dadurch das Kostenniveau weiter anheben und es uns "armen" Rentnern damit schwer machen...


Henry

28.02.2018

Wow....58.000 Euro wären ein Traum....ich habe nur 36.250,00 Euro.
(Nur Weihnachtsgeld, kein Urlaubsgeld, keine Vermögenswirksamen Leistungen, keine Zulagen, kein Bonus, keine sonstigen Vergünstigungen).
2.500 Euro Netto mtl. würden zum Leben zur Zeit in München gut reichen.


Jens A.

27.02.2018

Es gibt immer den Vergleich zwischen den Gehältern Osten, Westen...Bayern, Niedersachsen usw.
Wie wäre es wenn dann auch gegenübergestellt wird, was Miete, Lebensmittel usw. kosten?
In Bayern, Baden Würrtemberg und Hessen sind wohl nicht nur die Gehälter spitze, sondern auch die Wohnkosten zur Miete bzw. Kauf.

Also wenn ich mir hier in Bayern die Preise ansehe, dann kann ich mir nicht mal mehr eine ein Zimmer Wohnung kaufen...teils teils schon über 200.000 Euro, dafür habe ich 1998 eine drei Zimmer Wohnung gekauft.

Im Osten bekommt man ganzes Haus oder Bauernhof mit riesen Grund für 30.000 bis 100.000 Euro.
Gut, dafür gibt es weit und breit dann keine Arbeitsstelle, Ärzte, Kino etc.

Trotzdem sind die Miet- und Kaufpreise und auch die Eintrittspreise für Kino teils teils 10 bis 18 Euro total übertrieben.
Wobei es viele gibt, die das hin nehmen weil sie das Geld doch haben oder ständig im Minus sind oder das Geld sonst wie zusammenkratzen.
Das sollte aber nicht der Lebenssinn sein, andere Reich zu machen.

Man sollte wieder mehr daran denken, was man wirklich braucht und was nur noch Konsum ist.