Grundrente

Geringverdiener sollen im Alter einen Rentenaufschlag bekommen | 04.03.2020

Würden Sie Haustürbetrüger erkennen?

Nach monatelangen Verhandlungen sind sich Union und SPD in Berlin nun einig: Die Grundrente soll zum 01. Januar 2021 kommen Kleine Renten sollen dann bis zu 400 Euro aufgestockt werden.

Wer ein Leben lang gearbeitet hat, der soll im Alter nicht unter Armut leiden. Für Geringverdiener gibt es nun die Chance, einen Zuschlag zu ihrer Rente zu erhalten. Die Rentenansprüche können durch die Grundrente also aufgestockt werden. Wie hoch, fällt in jedem Einzelfall unterschiedlich aus.

Ihre Meinung zählt!

Worum geht es bei der Grundrente?

Oftmals reicht die Rente von vorne bis hinten nicht – obwohl Betroffene über Jahrzehnte hinweg erwerbstätig waren, Kinder erzogen und Angehörige gepflegt haben. Weil das ungerecht ist, hat die schwarz-rote Bundesregierung Pläne für eine Grundrente vorgelegt. Das Bundeskabinett hat nun grünes Licht dafür gegeben, dass die Grundrente zum 01. Januar 2021 kommt. Mit der Grundrente sollen Menschen, die zu Erwerbszeiten wenig verdient haben, einen Rentenaufschlag erhalten – ob sie Voll- oder Teilzeit gearbeitet haben. Das sieht ein Mitte Februar 2020 veröffentlichter Gesetzentwurf von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Wer hat Anspruch auf einen Rentenaufschlag?

Den Zuschlag auf die Rente sollen alle erhalten, die mindestens 33 Jahre Rentenbeiträge aus Beschäftigung, Kindererziehung oder Pflegetätigkeit aufweisen. Er soll zunächst gestaffelt und bei 35 Beitragsjahren die volle Höhe erreichen.

Welche Bedingungen gelten für die Grundrente?

Um die Grundrente zu erhalten, müssen die an die Rentenkasse einbezahlten Beiträge zwischen 30 und 80% des aktuellen Durchschnittseinkommens liegen. Im Jahr 2019 waren dies 972 bis 2.593 Euro brutto.
 
Nach dem Kabinettsbeschluss sollen diejenigen den vollen Rentenaufschlag bekommen, deren verfügbares Einkommen als Rentner bei maximal 1.250 Euro bei Alleinlebenden und bei maximal 1.950 Euro bei Paaren (Eheleute oder Lebenspartner) liegt.
 
Liegt das verfügbare Einkommen bei alleinlebenden Rentern zwischen 1.250 Euro und 1.600 Euro, wird die über dem Freibetrag liegende Summe zu 60% auf die Grundrente angerechnet. Dazu ein Beispiel: Hat ein alleinlebender Rentner ein verfügbares Einkommen von 1.300 Euro, liegt er damit 50 Euro über der Grenze (1.250 Euro für Alleinlebende). Diese 50 Euro werden dann zu 60%, also mit 30 Euro angerechnet, d.h. „abgezogen“. Die Grundrente fällt dadurch 30 Euro niedriger aus. Das gleiche gilt für Paare, wenn ihr verfügbares Einkommen zwischen 1.950 und 2.300 Euro liegt – es wird ebenfalls zu 60% angerechnet.
Einkommen von mehr als 1.600 Euro bei Alleinlebenden beziehungsweise 2.300 Euro bei Paaren sollen zu 100% auf den Grundrentenzuschlag angerechnet werden. Das bedeutet: Hat ein Single ein Einkommen von 1.700 Euro, liegt er 100 Euro über der „1.600 Euro-Grenze für Singles“. Demnach vermindert sich seine Grundrente um 100 Euro.

Muss man die Grundrente beantragen?

Die Grundrente muss nicht beantragt werden – sie soll automatisch von der Rentenversicherung berechnet werden. Diesen Prozess bis 01. Januar 2021 aufzubauen, ist aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung zeitlich kaum zu schaffen. Und auch teuer: Allein im Einführungsjahr würden die Verwaltungskosten „voraussichtlich mehrere hundert Millionen Euro betragen und damit mehr als 25% der Leistungsausgaben für die Grundrente“, heißt es in einer Stellungnahme der Rentenversicherung.

Wer profitiert von der Grundrente?

Dem Gesetzentwurf zufolge sollen im Startjahr 2021 zunächst 1,3 Millionen Rentner von der Grundrente profitieren. Profiteure sind zu 70% Frauen. Die meisten leben in Westdeutschland, ein Viertel in Ostdeutschland. Laut Gesundheits- und Arbeitsministerium „bekommen diejenigen eine Grundrente, die sie wirklich brauchen“.
 
Daran äußert die Deutsche Rentenversicherung Kritik: Das Ziel, den wirklich Bedürftigen zu helfen, droht die Grundrente zu verfehlen. Die Deutsche Rentenversicherung verweist darauf, dass die Grundrente an eine lange Pflichtversicherungszeit gebunden ist. Damit würden Bürger mit häufigen Wechseln zwischen Selbstständigkeit und versicherungspflichtiger Beschäftigung die Grundrente gerade nicht in Anspruch nehmen können. Was erschwerend hinzukommt: Zeiten, in denen der Betroffene arbeitslos war, würden bei den nötigen Beitragszeiten nicht berücksichtigt.

Wie wird die Grundrente berechnet?

Basis der Berechnung sind die sogenannten Entgeltpunkte. Mit ihnen wird die Rente insgesamt errechnet. Diese Punkte werden im Fall einer Grundrente nach einer komplizierten Rechnung aufgestockt: Nach den Plänen von Minister Heil ab 33 Beitragsjahren zunächst ein wenig, für 35 Jahre dann fast verdoppelt.
 
Ein Beispiel: Eine Friseurin hat 40 Jahre voll gearbeitet und dabei etwa 40% des Durchschnittslohns verdient. Derzeit kommt sie auf eine monatliche Rente von 528,80 Euro. Mit der Grundrente käme sie künftig auf 933,66 Euro.

Was kostet die Grundrente?

Minister Heil will die Grundrente vollständig aus Steuermitteln finanzieren, unter anderem aus der geplanten europäischen Steuer auf Aktienkäufe. Das Arbeitsministerium rechnet im ersten Jahr mit Kosten von 1,3 Milliarden Euro. Bis zum Jahr 2025 könnten die Kosten laut Gesetzentwurf auf rund 1,7 Milliarden Euro steigen. Der Grund: Man rechnet damit, dass die Rente an sich steigt.
 
Dazu kommt Kritik aus der Union: Aus Sicht der Union ist die Finanzierung der Grundrente derzeit völlig ungeklärt. Die bisherigen Pläne, die Grundrente durch eine Finanztransaktionssteuer zu finanzieren, sind nicht ausgereift und ihre Einführung im europäischen Kontext ist noch nicht absehbar.
 
Hinweis: Die genannten Informationen basieren auf dem aktuellen Stand Mitte Februar 2020.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (66)


Kommentare

H. Herrmann

15.04.2020

Wie schon viele geschrieben haben, wäre die einzige wahre Maßnahme ein Rentensystem wie in der Schweiz. Alle müssen in die Rentenkasse einzahlen. Außerdem muß die Besteuerung abgeschafft werden, denn es ist eine Doppelbesteuerung, da wir unser Einkommen ja schon mal versteuert haben .
Mit freundlichen Grüßen
H. Herrmann


Siegfried

01.04.2020

Liebes ING Team, ein Single der ein Einkommen von 1.700€ hat dem wird die Grundrente um 310€ und nicht um 100€ gekürzt. Rechnen sie nach oder konkretisieren sie den Text
MfG


ING

01.04.2020

Hallo JarLos, bitte entschuldigen Sie unsere verspätete Rückmeldung, aufgrund der momentanen Situation kommt es auch bei uns zu einigen Verzögerungen. Wir haben uns mit Ihrem Kommentar beschäftigt - und eine Anpassung vorgenommen. Danke für den aufmerksamen Hinweis von Ihnen. Viele Grüße, bleiben Sie gesund, Ihr Social Media Team


Ingrid

29.03.2020

Was soll das? Ungerechter geht es wohl kaum noch. Hätte man die Abschläge bei vorzeitigem Rentenbeginn nicht eingeführt (dank SPD Regierung), gäbe es heute weniger Rentner , die in Armut leben. Ich komme aus den neuen Bundesländern und mußte mit 13 % Abschlag in Rente gehen, da es aussichtslos war, mit 61 Jahren eine Arbeit zu bekommen. Heute bin ich 74 und nähere mich so langsam der vorgeschlagenen Grundrente. Toll! Da ich seit über 1 Jahr Witwenrente beziehe, habe ich mehr als die diskutierte Grundrente. Nach fast 40 Jahren Vollzeitbeschäftigung habe ich am Ende wieder mal das Nachsehen. Na wunderbar. Und von wegen Aktien kaufen. Für was? Damit ich nach Vorschlägen der Politiker beim Kauf Zuschläge zahlen muß, um die Grundrente zu finanzieren? Wunderbar!!


Skydome

28.03.2020

Nach diesem Kinzept sollte man nur Teilzeit arbeiten, so dass man 30% Verdienst hat. (Der Rest Schwarzarbeit :)) und die Verzinsung meiner Rente ist optimiert. Besser geht es nicht. Super Gesetz


Majlesi

27.03.2020

Was ist mit den Rentner, die aus verschiedenen Gründen weniger als 33 Jahre gearbeitet haben und jetzt wegen Schwäche nicht mehr joben können. Sie fallen auch nicht unter Grundsicherung im Alter, da sie entweder in einem Eigenheim leben oder sie eine kleine Ersparnis haben, die Jahre lang mühsam gespart haben. Sagen Sie mir bitte.
Dies ist eine Tatsache, die viele sich fragen.
mühsam gespart haben.


Stefan

26.03.2020

Wäre der Renten Beitrag in der Auszahlung wie ursprünglich bei 68 % geblieben, gäbe es keine Altersarmut. Andersrum gesagt, würden die Pensionszahlung auf 55 % gesenkt, hätten wir eine ausgleichende Gerechtigkeit. Der Unterschied zwischen Rente und Pension liegt z. Z. Im schnitt bei 2000 €


JarLos

26.03.2020

Liebe Leute von ING, Sie tragen ganz schön zu allgemeinen Verwirrung bei wenn Sie nicht einmal korrekt aus dem Gesetzentwurf zitieren.
Das Original:
Übersteigt das Einkommen den Freibetrag, wird die Grundrente um 60 Prozent des den Freibetrag übersteigenden Einkommens gemindert.
Ihre "Interpretation":
Liegt das verfügbare Einkommen bei alleinlebenden Rentern zwischen 1.250 Euro und 1.600 Euro, wird es zu 60% auf die Grundrente angerechnet.


Karin

26.03.2020

Ja, so wie Norbert, geht es meinem Mann auch. Der Zacken ist nur etwas schärfer, weil er seine private Rente nach einer Insolvenz infolge Hochwasser komplett verlor(was ja dann seit 2007 nicht mehr erlaubt war!!). Umsatzsteuer, Gewerbesteuer .... fast 2 Mill. Bezahlt und geht mit knapp 600€... als Meister!!! Grundrente ade ... Frau war ja auch VZ und nicht nur 1/2 Tage wie im Westen üblich!!!


Andrea

26.03.2020

Na fein, da haben die Strategen ja wieder mal einen Volltreffer gelandet. Mein Mann hat 45 Jahre voll gearbeitet (20 Jahre davon in 3 Schichten) und bekommt jetzt (vor Steuern) noch nicht mal die künftige Grundrente als Altersrente.
Da aber auch mein Einkommen hinzugerechnet wird, geht er bei der Grundrente leer aus. Ist das die Honorierung einer Lebensleistung???


Pana

25.03.2020

Lächerlich


Georg

25.03.2020

Jeder müsste das gleiche dazubekommen, ansonsten hat derjenige der 45 Jahre gearbeitet , zum Beispiel die letzten 10 Jahre seines Arbeitslebens 12 Std. und noch mehr unterwegs und für die Gesellschaft einen wichtigen Beitrag geleistet hat, was soll sich dieser Mensch sagen!


Franz Schuster

25.03.2020

Da haben unsere Politstrategen sich wieder übertroffen.
Unverständlich, warum einfach - wenn es auch kompliziert geht!


Thomas

25.03.2020

Ohne jetzt die Details überblickt zu haben: ich kenne einige Frauen, die haben nahezu ihr Leben lang ihren Halbtagsjob, und jammern aber jetzt schon, weils in der Rente dann richtig knapp wird. Was und wie auch immer die Grundrente mit dazugibt, es dürfen nicht die fleissigeren Ganztagsjobber bei der Rente dann nur unwesentlich mehr Rente bekommen. Es muss ein Leistungsprinzip beigehalten werden. Erziehungszeiten unbedingt großzügig anrechnen, Mindestlöhner unbedingt aufstocken. Aber nicht mit der Gieskanne einfach an die Leute verteilen. Und wer privat vorsorgt, soll auch nicht der Dumme sein! Ich habe Zweifel, dass die Grundrente wirklich gerecht sein wird. Rente steuer- und abgabenfrei wäre gerecht(er).


P.S.

25.03.2020

Die heutige Einkommensgrenze um Steuren zahlen zu müssen liegt heute bei etwas über 700 Euro p.M. Als Rentnerin mit jetzt 608 Euro ( netto) muss ich jetzt keine Steuern zahlen. Wenn ich dann mehr bekomme aber schon. Oder witd der Freibetrag dann auch angehoben???? So gibt der Staat auf der einen und nimmt wieder auf der anderen Seite. Die derzeitige Grundsicherung ist auch keine Alternative. Da darf man ja noch weniger Ersparnisse haben als bei Hartz-IV. Also alles nur Augenwischerei und "Verarsche" der Rentner!


khgs

24.03.2020

Ich finde es extrem unsolidarisch meinen Kindern gegenüber hier schon wieder Wahlgeschenke auf Kosten der künftigen Generationen zu verteilen. Die Beiträge zur DRV hat das Bundesverfassungsgericht gedeckelt. Jetzt nehmen die Politiker einfach Steuern.


Realist

24.03.2020

Schön - wir sind uns (fast) alle einige, dass das aktuelle Rentensystem Probleme hat und macht. Also nennt mir bitte mal ein Land mit einem Rentensystem, das wirklich seit Jahren funktioniert und noch Jahrzehnte funktionieren wird und nicht ungerecht ist. Also ich warte und höre -- und ich kenne nur eines: in Singapur. Aber auch da kann durch persönliche Entscheidungen alles schief gehen und Dir nur noch der Selbstmord als Ausweg bleiben. Und außerdem wird Singapur hier als Diktatur bezeichnet.


Olga

24.03.2020

Alles Jammern bringt nichts. Wir wissen alle warum sogar die Rente versteuert wird ab gewisser Grenze. Das künftig keiner eine Rente beziehen evtl wird nach Prognose, obwohl wir alle soweit wie möglich in die Kasse einzahlen.
Hier wird ein Model entwickelt das wenigstens alle was davon haben vorübergehend. Den in 30 Jahren läuft es difinitiv alles anders. Mal sehen wieviel % der Menschen noch Rente überhaupt bekommt.
Hartz 4 muss überarbeitet werden. Da läuft vieles schief.


Manfred Heinz

24.03.2020

Es wäre doch ganz einfach:" alle zahlen in die Rentenkasse mit ein ,Arbeiter,Angestellte ,Beamte und alle Abgeordneten dann wäre genug für alle vorhanden.
Wenn dann für alle die ein Leben lang gearbeitet haben
auch für diejenigen die Kinder großgezogen haben
( unsere zukünftige Rentenfinanzierer) eine Grundrente
ausgegeben wird die ein menschenwürdiges Leben ermöglicht und der Staat die für mich dreiste Besteuerung der Rente unterlässt , bräuchten alle
Rentner keine Minijobs und Flaschen zu sammeln!


Tina

24.03.2020

Grundrente
So weit so gut. Aber das kommt Gleichmacherrei der Berufsgruppen gleich! So liegt die Rente eines Diplom-Ingenieurs (im Osten), ohne wesentliche Lücken in der Erwerbstätigkeit, mit Tarifvertrag, mit 2 Kindern gerade mal 400€ darüber. Und dass, trotz höherer Steuern und Beiträge für die Sozialkassen. Toll.
Es sollte jeder, der so lange gearbeitet hat im Alter ein Auskommem haben. Das ist unstrittig. Zumal wir in einem so reichen Land leben sollen.
Trotzdem, hier läuft was schief. Kein Wunder wenn die Absolventen nach Abschluss das Land verlassen.


Andreas Ries

23.03.2020

Für mich ein schlechter Witz. Angesichts der Nullzinspolitik werden viele in riskantere Anlagen (z.B. Aktien) getrieben, die nun für die Rente zusätzlich besteuert werden - Abzocke! Wie wäre es, wenn die Politiker die Anzahl der Minister reduziert und ihre Beamten, sowie Anwälte, Ärzte, etc. in die Solidargemeinschaft überführt (dann wäre es endlich eine!). Auf diesem Weg wären viele Probleme im Rentensystem nicht mehr so dramatisch und es würde vielleicht auch für eine Aufstockung reichen.


Realist

23.03.2020

Alle Gesetze, Verordnungen, Erlasse, Regelungen und Co werden in der BRD von Beamten entworfen, ausformuliert und zum Gesetz gebracht.
Glaubt hier etwa tatsächlich irgend jemand, dass deutsche Beamte jemals ein Dokument erarbeiten werden, welches Ihrer Abschaffung dient oder womit Steuern für Beamte eingeführt werden? Der Deutsche Beamtenbund wird schon für das Überleben der deutschen Beamten sorgen. Gegen diesen Beamtenbund ist nichts in diesem Land machbar.
Deshalb werden niemals deutsche Beamte in die deutsche Rentenversicherung Beiträge einzahlen. Und deshalb wird auch die private Krankenversicherung weiter und überleben.


Camilla Schreiber

23.03.2020

Rechtlich sehr bedenklich


ING

23.03.2020

Hallo Elisabeth, ja, das stimmt. Ausführliche Informationen finden Sie übrigens u.a. hier: https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/gesetz-zur-einfuehrung-der-grundrente.html Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Norbert

23.03.2020

Viele Selbstständige werden bei der Grundrente nicht berücksichtigt.
In Meinem Fall: Zu DDR Zeiten 25 Jahre in die staatliche Rente eingezahlt.
Danach selbständig mit privater Rentenvorsorge die durch die null Zinspolitik der letzten Jahre
ein Lacher wurde. Mit fast 70 Jahren noch berufstätig um über die Runden zu kommen.
Meine staatliche Rente beträgt z,Z. € 560,00.
In 30 Jahren Selbstständigkeit habe ich an Umsatzsteuer, Gewerbe-Einkommenssteuern
an den Staat ca. 1,4 Millionen eingezahlt.
Danke an die Politiker in Berlin
Und da wundert man sich, dass viele AFD wählen?
Aber das ist das einzige Mittel zu protestieren


ING

23.03.2020

Hallo Hellmann Udo B., es handelt sich um Brutto Beträge. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

23.03.2020

Hallo Eva, es handelt sich um Bruttorenten. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Gudrun Wegener

22.03.2020

Auch wenn sie die Pflichtversicherungszeit nachweisen können, werden viele Künstler nicht von der Grundrente profitieren, weil sie zu arm sind. Es muss ein Mindesteinkommen von mindestens 30 % des bundesweiten Durchschnittseinkommens (2018: 12.624 €) erwirtschaftet worden sein. Wer darunter liegt, fällt durchs Raster. Sehr viele Künstler*innen werden dies absehbar nicht erreichen! Alle Künstlerverbände laufen dagegen Sturm. Bitte nehmen Sie auch dies in Ihre Informationen auf!


Theresa

22.03.2020

mich wundert, dass die Regierung für alles braucht sooo viel Zeit, die Dietenerhöhung werden in 15 min . beschlossen,


Ines Menzner

22.03.2020

Der sparsame und arbeitende ist, außer er wurde verbeamtet, wieder mal der Arsch der Gesellschaft!
Wie sollen einem in München mit Mieten in Höhen von 1000.-€ Euros denn 1600.-€ reichen?
Wo leben die Politiker eigentlich die solche Gesetzte erlassen?
Erst einmal muss man die Pensionen besteuern und zwar zu 100%!
Dann noch die Gehälter der Beamten kürzen, welche über 4000-.€ liegen - dann haben wir genug Geld um den Armen zu helfen die für 30 Jahre Bauarbeit am Ende mit 1000€ Rente da stehen!


Jens Franck

22.03.2020

Teile die Meinung von Gerd Fabritius.
Der Staat will die Rentenarmut verhindern, indem die reichen Rentner
die armen von Ihrer Lebensleitung abgeben, damit der Staat die schwachen Rentnern in jetzt beginnenden starken Rentnerboom
nicht mehr unterstützen muss.
Eklatantes versagen der Rentenpolitik.
Hier wird eigene Schadensberenzung seitens der Politik vollzogen!
Es sollte eine Petition eines jeden einzelnen Bundesbürger an die zuständigen Bundesminister geschickt werden und auch als Briefkette
weitergeleitet werden!!!


Elisabeth

22.03.2020

Auch wenn s mich selber nicht betrifft, aber ich frage mich: was ist mit all denen, die aus verschiedenen Gründen weniger als 30% des Durchschnittsverdienstes verdient haben? Die fallen wieder mal durch den Rost...
In Ihrem Beitrag steht übrigens: die einbezahlten Beiträge müssten zwischen 30 und 80% des Durchschnittseinkommens liegen, stimmt denn das??


J.Curts

21.03.2020

Hmmm , dann bräuchte ich jetzt nicht mehr in Riester investieren, wenn mir bis zu 400 geschenkt werden. Alle BAV‘s und Riesterverträge sind ja momentan eher ein Minusgeschäft.


Herrn Püsch

21.03.2020

Wie immer sind die Neuen Länder die Benachteiligten .
Die Treuhand hat ja viel platt gemacht ,und wer sich dann versucht hat sich selbstständig zu machen,was ja am Anfang auch nicht so schlecht aussaht, verschlechterte sich immer mehr durch die Währungsreformen,Euroeinführung trug zu einen großen Teil dazu bei.
Dann kam hinzu ,das die Einwohnerzahlen immer rückläufiger wurden. ( z.B. von 1700 auf derzeit über 800)
Der Grund war hier ja das das Lohngefüge derart auseinander geht, das die Jungen Leute in die alten Bundesländer zogen.
Was nun wenn jetzt jemand nach 25 Jahren schließen muss ,weil der Umsatz nicht mehr reicht um die Kosten zu decken.
Jetzt kommt der Coronavirus hinzu,wo der kleine Händler Ware geordert hat und jetzt schließen muss.Wie sieht die Hilfe aus ?
Wie viele Kleinbetriebe das Chaos nicht überleben , lässt sich jetzt schon absehen. Na Hauptsache die Beamten bekommen per Gesetzt
Jährlich Ihre Diätenerhöhung


Hellmann Udo B.

21.03.2020

Schön hätte ich gefunden, wenn bei den genannten Beträgen ersichtlich wäre ob es sich um Brutto- oder Nettobeträge handelt.


Ludwig

21.03.2020

mit der Grundrente kann keiner Bedarfsgerecht leben.
Es betrifft auch zu wenige Rentner.
Was ist mit denen die ein Leben lang im Niedrigsektor beschäftigt
waren?
Armes Deutschland-schauen Sie mal in unsere Nachbarländer!
Unsere Politiker der großen Parteien bekommen es seit Jahren nicht
auf die Beine eine vernünftige Rentenreform auf die Beine zu stellen,
wo auch alle einzahlen müssen!


@Gerd Fabritius

20.03.2020

Hoffentlich erreichen Ihre Worte alle Politiker. Und hoffentlich sind Sie sich über die Konsequenzen im Klaren! Denn damit der Frisör eine ausreichende Rente bekommt, muss dann einmal Waschen-Schneiden-Föhnen mindestens 75 Euro kosten und so ein Platz im Pflegeheim im Monat wird dann mindestens 5000 Euro Zuzahlung von Ihnen (!) kosten. Die Krankenkassenbeiträge werden dann bei 24% vom Brutto liegen. Und die Ware im Supermarkt wird um 25% teurer - damit auch die Verkäuferin später von Ihrer Rente leben kann.


Helmut Erndt

20.03.2020

Die Rentenversicherung ist eine Versicherung. Eine Versicherungsleistung ist bedingungslos auszubezahlen ohne Herumgeeiere und Herumgerechne. Was würden wir sagen, wenn Lebensversicherungen nach Familieneinkommen gestaffelt ausbezahlt würden. Heil hatte recht mit der bedingungslosen Grundrente. Er konnte sich nicht durchsetzen. Dafür wurde die SPD bestraft. Sie sank auf den Prozentsatz einer Splitterpartei. Bald ist wieder Wahl, da hat sie noch einmal die Chance das Thema aufzugreifen. Wenn sie da wieder versagt, wird sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.


Gerd Fabritius

20.03.2020

Die Rente sollte immer Leistungbezogen sein. Das ist sie in diesem Fall nicht und die Politik muß dann den entsprechend schlecht versorgten selber helfen über Sozialgeld und nicht eine irgendwie geartete Rente einführen. Sie kann auch jederzeit dafür sorgen, dass es keine "Geringverdiener" gibt indem sie den Mindestlohn so festlegt und auch effizient kontrolliert, dass Ausbeutung durch "geringentlohnung" nicht mehr möglich ist. Tut sie aber nicht.

mfG

GF


Eva

20.03.2020

Handelt es sich bei der Rente um die Bruttorente oder die Nettorente. Es ist immer von der Rente die Rede.


Christina Deutschbein

20.03.2020

Ich finde die Grundrente super , aber......
Es ist keine Anerkennung meiner Lebensleistung, wenn im Gegenzug die Rente des Partners mit einbezogen wird.
Ich habe zwar mindestens 33 Arbeitsjahre vorzuweisen. Ich mußte mit 18% Abzug in Rente gehen, da ich vier Jahre vorher einen Unfall hatt, der private Arbeitgeber mich freundlicherweise entlassen hat und ich zu damaliger Zeit einfach keine Arbeit wieder bekommen habe. Der Staat braucht Geld und ich denke, dass diese Ausgaben schon vorher ausgerechnet wurden und der Staat niemals ein Minus hinnehmen wird. In meinen Augen ist es nur Augenwischerei. Solidarisch wäre, wenn alle ! in den Rententopf einzahlen.


@Barteczko

20.03.2020

Nun stelle Dir mal folgende Situation vor: Du hast das Abi mit 1 und Auszeichnung gemacht und hast unter Verzicht auf Spass viele (9) Fremdsprachen gebüffelt. Dann bist Du 21, Best- und Vorzeigestudentin deiner UNI mit Fördervertrag im zweiten Studienjahr und in Sicht einen kostenlosen (!) Austauschplatz an einer Auslands-Elite-UNI -- und bekommst die Diagnose "chronische Multiple Sklerose im schweren Fall". 6 Monate später sitzt Du im Rollstuhl und bekommst Tysabri. Wegen den Begleiterscheinungen der Krankheit ist keine Fortsetzung Studium möglich, auch keine Chance auf einen Job. Dann macht man Dich erst mal zum Hartz 4 Empfänger und man nimmt Dir alles mühsam gesparte weg. Und Irgendwann nach x-Jahren Dauerschikane durch die Arbeitsagentur bekommst Du Grundversorgung. "Wohnen" darfst Du auf insgesamt 32 Quadratmeter, wo jeder andere Klaustrophobie bekommen würde - damit bist Du lebendig begraben. Besitzen darfst Du fast nichts. Das mal zum Vergleich. Und die Diagnose MS bekommen inzwischen täglich (!) 28 Bürger des Landes, davon 50% im Alter um 21.


Jennifer

20.03.2020

Habe als verwitwete Alleinerziehende (ohne Witwenrente) trotz 2 kleiner Kinder immer weitergearbeitet, um später ausreichend Rente zu
bekommen. Nun habe ich 1400,-- Rente, was in München nichts ist.
Ich bin nie in Urlaub gefahren, habe immer versucht zu sparen, kein Auto etc.. Es war für uns eine harte Zeit - nach der Grundrentenregelung hätte ich wohl besser weniger gearbeitet, für meine Kinder mehr Zeit gehabt, mir selbst ein wenig mehr gegönnt, dann hätte ich jetzt 200 Euro weniger, aber die stehen in keinem Vergleich zu den Opfern davor. Auch wer sich auf eigene Kosten weitergebildet hat, Abendkurse besucht, um später mehr zu haben als
Sozialhilfe, ist in meinen Augen eher dumm gewesen.


Barteczko

20.03.2020

Ich finde die Bedingung 33 Jahre gearbeitet haben zu müssen unsinnig. Es geht doch darum zu überleben. Wer kann schon von knapp 1000€ gut leben? Aber wer die Aufstockung nicht bekommt, weil er nur 15 Jahre arbeiten konnte, der kann sich doch gleich einsargen lassen!


Wittmann

19.03.2020

Die beste Lösung wäre ein Bürgerversicherung wie in Österreich und Schweiz denn unsere Politiker wollen keine Bürgerversicherung obwohl einige davon in der vorletzten Wahl dier Bürgerversicherung als wahlthema hatten
Die Grundrente ist keine Lösung sondern ein Thema für die Einkommensteuer die dann jeder zweite Bürger in 1-2jahren zahlen muss und der Staat hat dann alle Bürger heißt Rentner die jetzt
Weniger unter 800 haben erfasst -alle müssen einzahlen
Ich hoffe es kommt ein Volksbegehren und Volksentscheid zur Rentenversicherung


@Mareike

17.03.2020

Ja - aber beachte bitte die Randbedingungen. Denn das "verfügbare Einkommen" wird ja mit betrachtet. Und Deinem Rentenversicherungsträger ist bestens bekannt, ob Du Witwe oder Witwer bist. und wer jetzt zu früh wegen Betriebsrente und zusätzlicher privater Rente jubelt, der hat das Finanzamt und die Steuererklärung total negiert.


Mareike

17.03.2020

Bekommen Witwen und Witwer auch diese Grundrente?


@Juan Orta

15.03.2020

Ihre Vorstellungen gehen leider total an den Realitäten des Lebens und der Politik vorbei. Denn niemand und keiner kann heute wissen, welchen Wert in 35 Jahren ein Rentenpunkt hat. Und niemand kann im 36. Lebensjahr wissen, ob er in 10 Jahren noch Beitragszahler für die Rente ist -- oder längst wegen einem Unfall ein Eu-Rentner.


Heinz

13.03.2020

Dies ist ein Faules Ei...…..


Juan Orta

13.03.2020

Ich Denke das die Stadt Müste den Jungen Leuten oder ab 35 Jahren, Beispiele " Wie hoch wird seine Rente wen er in Ruhe stand Beifügen " und was ehr Zahlen must zum Überleben, ich habe 40 Jahre Bezahlt, 47 gearbeitet, bin 64 Jahre und werde nicht mal 1000€ bekommen.
In eine kleine Stadt Bezahle 750.-€ Miete. Ich hätte Lieber Politiker werden Können aber es hat mich Gekotzt was da geht.


Michaela

11.03.2020

Irgendwas ist doch wieder faul im Staate Deutschland . Ist die beschlossene Grundrente wieder so ein faules Ei ? : Maximale Grundrente in Westdeutschland: 35 Jahre x 0,8 EP = 28 x 33,05 Euro = 925,40 Euro - 115,68 Euro (Abschlag 12,5%) = 809,72 Euro. Maximale Grundrente in Ostdeutschland: 35 Jahre x 0,8 EP = 28 x 31,89 Euro = 892,92 Euro - 111,62 Euro (Abschlag 12,5%) = 781,30 Euro. Von diesem Betrag müssen die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung abgezogen werden und gegebenenfalls Steuern, vor allem dann, wenn der Partner oder die Partnerin noch berufstätig ist.

Zum Vergleich: Der monatliche Grundsicherungsbedarf für einen erwachsenen Single beträgt bundesweit 424 Euro, für einen Verheirateten 382 Euro. Zudem übernimmt die Grundsicherung die Kosten für die Warmmiete bis zu Höchstgrenzen, die von Stadt zu Stadt variieren. In der Regel gibt es für einen Single bis zu 450 Euro pro Monat. Zusammen ergibt das monatlich bis zu 824 Euro. Hmmmm ...... ? Zwar soll es noch höhere Freibeträge beim Wohngeld geben , aber die Höhe konnte ich noch nicht finden. Außerdem ist ja dann wieder ein Antrag notwendig, der doch eigentlich vermieden werden sollte. Leute habe ich nen Denk- oder Rechenfehler drin oder ist das echt wieder so ein Blender-Murks , der dazu auch noch Millarden Verwaltungskosten verschlingen wird ?..................... Ah , und noch was . Es tritt erst 2021 in Kraft und ist bis 2025 auf den Prüfstand . Dann wird neu beschlossen . Erwartet uns also alle eine Grundrente unter Grundsicherungsniveau . Nachtigall ich hör Dir trapsen .


IK

10.03.2020

Klingt erst einmal super. Und hätten wir eine Regierung die tatsächlich hinter ihren Bürgern steht würde ich das vollumfänglich begrüßen.

Jedoch: Das ist der Erste Step zu einer Grundrente die irgendwann JEDER Bedingungslos bekommt. Eine Solidargemeinschaft kann aber so auch nicht funktionieren.

Ist doch das Selbe mit der stufenweisen Erhöhung des Eintrittsalters. Unsere vermeintlichen Vertreter wissen auch das kaum jemand bis 67 oder gar 70 arbeiten kann/wird. Dafür gibt es dann eben Abschläge in der Rente... Geld gespart.
Polemisch: Ja. Aber mit ein bisschen Weitsicht erkennt man die Ziele unserer Vertreter ganz genau.


Malcolmix

09.03.2020

@Jörg - das Ministergehalt von Heil dürfte sich auf monatlich 20000 Euro belaufen. Ignorieren wir mal Steuerzahlung und alle anderen Aufwendungen, die er davon entrichten muß. Das bedeutet, von seinen Zuwendungen kann man den Rentnern, die von der Grundrente profitieren, immerhin einen Cent überweisen.

Sollte es Ihnen aber darum gehen, Sie halten die Grundrente für ungerecht, so sei Ihnen gesagt, diese erhält man nur, wenn man mindestens 33 Jahre gearbeitet hat. Und wenn Sie bedenken, eine Aufstockung der Grundrente dürfte auch bedeuten, es müssen weniger Anträge auf Wohngeld oder andere Anträge zur Aufstockung der Rente gestellt werden. Also ist zu erwarten, mit dieser Maßnahme werden erhebliche Kosten eingespart werden. Scheinbar wollen aber einige noch mehr Prüfungen...


Jörg

09.03.2020

Vielleicht hätte man das Gehalt und vor allen die Pensionsbezüge von Herrn Heil und seinen Mitarbeitern einfach einsparen und als Rücklage der DRV zukommem lassen sollen. Dann wären möglicherweise mehr Probleme gelöst als so.
Ok, das ist polemisch aber vielleicht sollte man doch lieber mal an der Vereinfachung und Effizienz ansetzen, dann wäre der zu verteilende Kuchen nähmlich größer, und alle hätten ein Stück mehr.


@c.sbw8

09.03.2020

Bitte machen Sie für eigene Fehler nicht andere verantwortlich. Sie hätten halt nach der Wende als Vertreter der Hamburg/Mannheimer nur mal 2 Jahre "kapitalbildende Lebensversicherungen" und "Berufsunfähigkeitsversicherungen" verkaufen müssen und hätten sich dann schon 1993 eine große bar bezahlte Finke auf Mallorca zulegen können und hätten auch noch ausreichende Rücklagen für weitere 40 Lebensjahre auf der Sonnenseite. Und niemand hätte Sie zwingen können nach Budapest mit zufliegen.


@egon

09.03.2020

Sie haben leider völlig vergessen, dass laut einem sehr ehrlichen Bundespräsidenten und einigen deutschen Ministern der deutsche Wohlstand und die deutsche Sicherheit am Hindukusch bei den Opium-Produzenten und auch im Kosovo bei den Organ- und Rauschgifthändlern verteidigt werden.


Malcolmix

09.03.2020

@jostra Es ist schön zu sehen, wie Sie mit Vorurteilen durchs Leben gehen. Wenn Sie im obigen Beitrag mehr als nur die Überschrift gelesen hätten, hätten Sie gewußt, 33 Beitragsjahre sind mindestens notwendig. Sie gehen also demzufolge davon aus, man kann 33 Beitragsjahre mit Drogen- und Alkoholkonsum erreichen. Abgesehen von der Tatsache, mir begegnen in den Straßen eher selten über 65jährige Rentner, die Drogen konsumieren, ist es immer noch jedem selbst überlassen, wofür er sein Geld ausgibt.


jostra

08.03.2020

Als Bedingung fuer die Grundrente sollte der Bezieher einen Haushaltsplan vorlegen damit die Steuerzahler nicht den Konsum von Drogen, Alkohol und Nikotin finanzieren!


egon

07.03.2020

Für Rente und Schulen ist kein Geld zur da- Diäten
und Auslandstütze sofort verfügbar


@Joe

07.03.2020

Nach der Neuregelung des § 74 Satz 4 SGB VI in der Fassung des Art. 1 Nr. 13 des RV-Nachhaltigkeitsgesetzes werden Anrechnungszeiten wegen Schul- oder Hochschulausbildung ab 1. Januar 2005 grundsätzlich nicht mehr rentenerhöhend berücksichtigt.
Alle bisherigen Klagen scheiterten - das Bundesverfassungsgericht nahm eine Beschwerde gar nicht erst an.
Meine Ehefrau und ich selbst sind auch betroffen. Von höherem Gehalt durch Studium konnten wir aber nur träumen - das ist eine Frage der Eigenvermarktung und der Beziehungen.


R.J.Maier

06.03.2020

Besser wäre es die seit 2005 geltende Renten-Besteuerung zu dahin gehend zu reformieren wie es bis zu dieser meiner Meinung nach völlig ausreichenden Renten-Steuer galt. Die Rot-Grüne Schröder-Regierung hat für mein dafürhalten unter Mitwirkung des Bundesverfassungsgerichtes eine der größten Fehlentscheidungen in die Tat umgesetzt. Die Staffel-Besteuerung der Renten ist für meine Begrifflichkeit unsozial und sollte daher auf den Status Quo vor 2005 zurück genommen werden. Des weiteren sollten Rentenkürzungen von Erwerbsminderungsrenten und den daraus resultierenden lebenslangen Abschläge die auch für eine nachfolgende Alter-Rente weiter bestehen bleiben abgeschafft werden. Das würde für viele Betroffene mehr bringen als dieser völlig absurde Grundrenten-Vorschlag.


c.sbw8

06.03.2020

Ich,Chris, konnte nur 19 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen, danach kam die Wende, Betrieb wurde abgewickelt. Als sogenannter
Selbständiger mußte ich mich von der gesetzlichen RV befreien, sonst hätte ich Job nicht bekommen,(Druck vom neuen AG). Habe aber wenig verdient, um eine private AV zu sichern. Jetzt habe ich 480€ Altersrente, aber 0 Chancen, jemals Grundrente zu erhalten! Fabelhafter Sozialstaat!


Joe

06.03.2020

@@Urs: Haben Sie während der Studienzeiten Rentenbeiträge bezahlt? Und warum kommt da nichts dabei heraus? Wenn Sie gezahlt haben, muss das doch zählen.


Altjolmer

06.03.2020

Vom Prinzip und für Alleinstehende mag die Grundrente ja greifen. Man spart sich den Gang zu anderen Institutionen, um als Aufstocker zumindest die Grundsicherung zu erhalten. Aber ist das eigentlich fair derer gegenüber, die ebenfalls so lange gearbeitet haben und nur aufgrund ihres Familienstatus diese Grundrente nicht bekommen ? Gibt es da keinen Gleichheitsgrundsatz ? Wir müssen eher weiter daran arbeiten, dass die Bürokratie in Deutschland verschlankt wird, um den Leuten im ländlichen Raum die ganzen lange Wege zu den Behörden zu ersparen...


@Urs

05.03.2020

Die Mitarbeiter der DRV sind Beamte. Das haben Sie leider übersehen. Ansonsten zeigt leider auch Ihr Beitrag, das auch Ihnen weitgehend unbekannt ist, wie das seit Bismarck existierende System der deutschen Rentenversicherung funktioniert. Übrigens: seit mehr als 10 Jahren gelten Studienzeiten nicht mehr als Beitragsjahre - und das sogar trotz gezahlter Beiträge für die DRV! Ungerechter geht es kaum.


Urs

05.03.2020

Es ist zu hoffen, dass die Rentenversicherung für die kämpft, die jahrzehntelang eingezahlt haben. Es kann nicht sein, dass genau diese Personen aus ihren Steuern später für die Personen zahlen sollen, die jahre- bzw. jahrzehntelang nicht gearbeitet haben, weil sie langjährige Studierende waren oder keine Lust hatten und lieber Hartz IV in Anspruch genommen haben. Denn Arbeit gab es schon immer in Deutschland. Der Wille war und ist der Weg.
Ferner kritisiere ich hart die Deutsche Rentenversicherung mit Sitz in Berlin. Die Mitarbeiter dort verdienen extrem gutes Geld. Telefonisch erreichbar sind sie extrem schwer. Wenn man keine Durchwahl hat, gar nicht erreichbar. Ich finde es überdies sehr schlimm, dass diese Mitarbeiter größtenteils überhaupt nicht an ihrem Arbeitsplatz sind. Sie stehen ständig täglich draußen und machen extrem viele Raucherpausen - unwahrscheinlich oft am Tag. Das ist mir bekannt, weil ein Familienmitglied durch seine Baustellentätigkeit diese Mitarbeiter dort monatelang hat stehen sehen. Videoaufnahmen hätten gemacht werden müssen. Diese Mitarbeiter der Rentenversicherung bekommen ihre Löhne aus unseren Steuern. Sie sollten dementsprechend respektvoll ihre tägliche Arbeit verrichten, so wie andere das auch tun. Das gehört zwar hier nicht ins Thema, aber ich möchte, dass es von so vielen Personen wie möglich gelesen wird. Andere arbeiten 50 Stunden und mehr in der Woche und bekommen nicht mal die Hälfte an Lohn, was z. B. ein Mitarbeiter der Dt. RV verdient. Traurig traurig....!!!