Gutschein oder Rückerstattung

Das ist bei abgesagten Reisen und Co. zu beachten | 06.04.2020

Würden Sie Haustürbetrüger erkennen?

Ob Reisen oder Veranstaltungen: Viele Pläne sind durch die Corona-Krise geplatzt. Wie es aktuell mit Erstattungen aussieht, haben wir für Sie zusammengefasst.

Die lang ersehnte Pauschalreise ist abgesagt, das Konzert verschoben und die vor Monaten gebuchten Flüge ganz gestrichen – die Corona-Krise stellt viele Pläne auf den Kopf. Die Folge: Viele Verbraucher fragen sich, ob und wie sie ihr Geld zurück bekommen. Die aktuelle Rechtslage im Überblick.

Gutschein statt Erstattung: Aktuelle Debatte

Weil viele Branchen in der Corona-Krise um ihre Existenz kämpfen, ist eine Debatte um das Thema Gutscheine statt Geld entfacht. Verbraucher könnten künftig Gutscheine statt Kostenerstattungen erhalten dürfen, um Fluggesellschaften und Reiseveranstalter finanziell zu entlasten. Das Corona-Kabinett hatte sich am 2. April dafür ausgesprochen, dass Verbraucher kein Geld mehr zurückbekommen, wenn Flüge, Reisen, Fußballspiele und Konzerte abgesagt werden, sondern nur noch Gutscheine. Diese Entscheidung muss jedoch noch von der EU-Kommission bestätigt werden. Wann mit einer finalen Entscheidung zu rechnen ist, steht derzeit nicht fest. Verbraucherschützer sehen dieses Vorhaben kritisch: „Gutscheine sind unfair, diese staatlich abzusichern aufwändig“, twitterte beispielsweise die Mobilitätsexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands Marion Jungbluth.

Das gilt bei Veranstaltungen

Die ganze Welt befindet sich im Ausnahmezustand und will die Verbreitung des Coronavirus so gut wie möglich eindämmen. Deshalb werden derzeit auch viele Veranstaltungen verschoben, oder sogar ganz abgesagt. Welche Rechte haben hier Betroffene? Parsya Baschiri von der Verbraucherzentrale Bremen erklärt, was Verbraucher dazu wissen müssen:

  • Wird eine Veranstaltung an einem bestimmten Termin abgesagt, können Verbraucher ihr Geld zurückverlangen. Denn: Der Veranstalter kommt in solchen Fällen seiner Leistungspflicht nicht nach. Gutscheine müssen Verbraucher hier nicht akzeptieren. Doch Stiftung Warentest weist darauf hin, dass vor allem kleine Theater und Konzerthäuser ihre Kunden darum bitten, statt des Geldes auch Gutscheine anzunehmen. Schließlich stehen viele Unternehmen gerade vor existenziellen Herausforderungen.
  • Wird die Veranstaltung verschoben, kommt es darauf an: „Steht auf der Karte ein festes Datum, müssen Betroffene sich auf die Verschiebung nicht einlassen“, sagt der Verbraucherschützer. Gilt das Ticket allerdings für einen Zeitraum oder ist an keinen festen Termin gebunden, können Ticketinhaber den Eintrittspreis nicht einfach so zurückfordern.
  • Das gilt auch, wenn sie ihr Ticket aus Angst vor dem Virus zurückgeben wollen: „In diesem Fall haben Verbraucher keinen Anspruch auf Rückerstattung“, erklärt Baschiri. Hier kommt es auf die Kulanz des Veranstalters an.
  • Bei Dauerkarten, etwa für Fußballspiele, sieht es etwas komplizierter aus: Zwar können Inhaber die Karte laut Baschiri nicht einfach stornieren, jedoch den Preis für abgesagte Veranstaltungen anteilig zurückerstatten lassen. Am besten wenden sich Verbraucher in solchen Fällen direkt an den Veranstalter.

Achtung: Wer Tickets kaufen und dafür eine Ticketversicherung abschließen möchte, sollte vorher genau in die Versicherungsbedingungen schauen. „Wir haben vereinzelt Erfahrungen gemacht, dass Versicherungsanbieter den Coronavirus bereits in ihre Ausschlussgründe reinformuliert haben“, warnt der Verbraucherschützer.

Das gilt bei Reisen

Um ein Schnäppchen zu ergattern, buchen viele Urlauber ihre Reise schon weit im Voraus. Der Nachteil: Unvorhergesehene Ereignisse, wie die Corona-Krise, können die Pläne durchkreuzen. Doch wie wird Reisenden bereits gezahltes Geld erstattet? Die Stiftung Warentest gibt auf ihrer Seite Antworten:

  • Die Reisebranche fürchtet um ihre Existenz, deshalb bieten einige Reiseveranstalter womöglich einen Gutschein bzw. einen anderen Reisetermin an. Müssen Touristen das akzeptieren? Die Warentester geben eine eindeutige Antwort: Nein.
  • Wichtig für die kostenlose Stornierung sei allerdings, dass am Urlaubsort oder in unmittelbarer Nähe „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten. Heißt: Hat das Auswärtige Amt etwa eine Reisewarnung gegeben, können Verbraucher die kurz bevorstehende Reise kostenlos stornieren.
  • Wer sich auf einen Gutschein eingelassen hat, fragt sich nun: Was, wenn der Anbieter in der Zwischenzeit pleitegeht? Das bereits gezahlte Geld bekommen Touristen trotz Insolvenz zurück, wenn sie eine Pauschalreise gebucht haben, die auf einen späteren Zeitraum verschoben wurde, erklärt die Stiftung Warentest. Wer aber nur ein Hotel oder einen Flug über einen Reiseanbieter gebucht hat, geht womöglich im Insolvenzfall leer aus.

Übrigens: Auch Reiserücktrittsversicherungen greifen bei Corona oft nicht. Darauf weist die Verbraucherzentrale hin. Das gelte sogar für Reisende, die selbst an Corona erkrankt sind. Denn: Die WHO hat Corona als Pandemie eingestuft und viele Versicherer haben Klauseln, die „Schäden, Erkrankungen und Tod infolge von Pandemien" von der Versicherung ausschließen.

Das gilt bei Flügen

Die Corona-Krise trifft den Luftverkehr besonders hart. Einer Schätzung des Weltverbandes IATA zufolge, kann es in diesem Jahr einen Umsatzrückgang von bis zu 252 Milliarden US-Dollar geben. Das wäre fast die Hälfte (44 Prozent) des Umsatzes aus dem Jahr 2019. Um ihre Kunden von einer Erstattung des bereits gezahlten Geldes abzuhalten, haben sich einige Fluggesellschaften etwas überlegt: Sie gewähren unter anderem verlängerte Fristen für Umbuchungen. Lufthansa bietet sogar einen Bonus an: Wer seine Flüge mit Abflugdatum bis 31. Dezember 2020 umbucht, erhält einen Rabatt von bis zu 50 Euro auf den Ticketpreis.
 
Gut zu wissen: Wer seinen Flug nicht antritt hat das Recht, Steuern und Flughafengebühren von der Airline erstattet zu bekommen. Diese muss die Airline nämlich erst entrichten, wenn Reisende den Flug auch antreten. Grundlage hierfür sind §648 Satz 2 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sowie ein Urteil des BGH (Az. X ZR 25/17). Oft machen die Steuern und Gebühren einen großen Teil der gesamten Kosten aus.
 
Es obliegt aktuell jedem Verbraucher selbst, ob er einen Gutschein akzeptiert oder nicht – das ist natürlich auch von der finanziellen Situation abhängig. Ist es finanziell machbar, hilft es besonders auch kleinen Unternehmen und Institutionen, die Krise zu überstehen

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (68)


Kommentare

ING

18.05.2020

Hallo Manu L., an dieser Stelle können wir Sie nur bitten, sich erneut mit Ihrem Anliegen an uns zu wenden - telefonisch unter 069 / 34 22 24 (+Zugangsnummer und Telebanking PIN), oder per Mail über das Kontaktformular auf unserer Homepage. Unsere Kollegen werden den Sachverhalt auf jeden Fall prüfen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Manu L.

18.05.2020

Ja schade liebe ING, dass auch Ihr gegen das geltende Recht verstoßt. Zum Glück habe ich meine Kreditkarte bei einem anderen Unternehmen, welches sich an die Gesetzte hält und das Chargback Verfahren eingeleitet hat für einen annullierten Flug. Ich denke, es ist an der Zeit euch zu verlassen. So ein Verhalten kann man als Kunde nicht gut finden und sollte die Konsequenzen ziehen.


Anatol Bakunin

06.05.2020

Also ehrlich, wer anstelle über irgendwelche Portale Flüge un Urlaube bucht und sich jetzt wundert , dass er sein Geld nicht zurück bekommt, der sollte auf das gute ,alte Reisebüro setzen. Wir haben unsere gecancelte Lanzarote Reise ohne Murren erstattet bekommen und haben aus Solidarität einen teilbetrag als Gutschein akzeptiert


Frank

30.04.2020

Mein beantragtes Carghback wegen eines gecancelten Fluges von Icelandair wurde vin der ING mit fadenscheinigen Begründungen schriftlich abgelehnt. Ein Telefonat beim Service brachte nur Blödsinn zutage. Ich wurde vollgequatscht und es wurden Argumente angeführt, die wohl nicht stimmen:
--> die WHO hat es als Pandemie eingestuft und dann müßten die Airlines nicht erstatten.
Das ist sicher nicht richtig. Nach Artikel 8 der EU-Fluggastrechte-Verordnung müssen die Tickets rück erstattet werden. Nur ob eine Entschädigung zu zahlen ist, darüber kann sicher gestrichen werden.
Der Servicemitarbeiter ist sicher nicht richtig informiert.
Der eigentliche Grund, warum Chargeback nicht möglich sein soll, erschließt sich mir nicht.


Realist

30.04.2020

Das Querlesen der Userbeiträge vermittelt den Eindruck, dass in der BRD fast kein Bürger eine Rechtsschutzversicherung besitzt. Oder greift diese so oft und mit viel Aufwand beworbene Versicherung bei all diesen Problemen etwa auch nicht? Übrigens: einige FW- und auch Reiseanbieter teilen derzeit per Webauftritt öffentlich mit, wie man die extrem zahlungsunwillige Reiserücktritts-Versicherung der Ergo mittels einem eigentlich nur halblegalen Weg zur Zahlung zwingen kann.


Michael Thürnau

30.04.2020

im Falle vom Veranstalter stornierter Reisen steht dem Verbraucher gem. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 651h (5) eine Rückerstattung des gezahlten Reisepreises innerhalb von 14 Tagen zu. Dieses ist geltendes Gesetz. Wenn nun, wie in den meisten Fällen, Reiseunternehmen nur einen Gutschein anbieten, ist das ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht. Bei Verstößen gegen geltendes Recht muss m.E. ein Chargeback bei Kreditkartenzahlungen möglich sein; ansonsten würde das Kreditkartenunternehmen einen Gesetzesverstoß tolerieren. Insofern wäre nicht nur gegen das Reiseunternehmen rechtlich vorzugehen, sondern auch gegen das Kreditkartenunternehmen. Wenn die ING-Diba den Verbraucher dabei im Stich lässt, gäbe es eigentlich nur die Konsequenz: Kündigung der Bankverbindung.


Helene Morhet

28.04.2020

bei allen was Gesetz und Recht ist wird leider die Handlung der Firmen
nicht befolgt.Der Gesetzgeber Thomas Cook,bis heute haben die Leute vom Statt kein Geld zurück.
Man verliert das Vertrauen in alles.Bei der Creditkartenzahlung
wird auch kein Geld zurück geholt..
Was soll man Glauben.


Stefan B

28.04.2020

Leider zeigt sich immer deutlicher, dass die versprochenen "Versicherungsleistungen" nichts wert sind. Es wird nur das Schadenereignis versichert, was sowieso nicht eintritt. Die Kaskade ist:

a) Reiseveranstalter ist zahlungsunwillig oder schon unfähig.
b) VISA Chargeback wird von "bester Bank" ING abgelehnt.
c) Reiserücktrittsversicherung hätte Pandemie als Krankheit nicht abgedeckt. (Hansemerkur doch, viele "beste Versicherungen" aber nicht.)
d) Die Reise-Insolvenzversicherung ist immer noch völlig unterdeckt mit den in Deutschland geltenden 110 Mio pro Veranstalter, da der Gesetzgeber nach der Thomas Cook Pleite noch keine Zeit für eine Korrektur hatte. Bei den Gutscheinen geht es mit den Gesetzen aber schneller und auch noch rückwirkend (meint jedenfalls der ein oder andere).
e) In beiden Fällen, Insolvenz (siehe Thomas Cook) und demnächst Gutschein-Ausfälle wird der Staat einspringen müssen, weil er die Sache vermasselt hat. Bei der Insolvenzversicherung hat er die Grenze noch nicht angehoben; bei der Gutscheinlösung wird es ein EU Maut-Debakel werden. Der Steuerzahler badet es aus, denn er ist der zahlende Staat.

Hätte der Gesetzgeber nach Thomas Cook das gleiche Tempo wie bei den Gutscheinen zur Anhebung der Insolvenzversicherung gezeigt, wäre jetzt alles ordentlich rückversichert.

Zur Zeit habe ich den Eindruck, dass der EU-Justizkommissar Didier Reynders die Verbraucherrechte gegen die Gutscheine von Minister Bareiß (CDU) verteidigt. Die EU scheint für die deutsche Politik in Sachen Rechtsstaatlichkeit ein wichtiger Richtungsweiser zu werden.

Die Zeiten werden leider noch schlimmer und dann zeigen sich die Qualitäten einer Versicherung und auch die einer Bank.


ING

23.04.2020

Hallo Ralf, wie im Artikel beschrieben, bekommen Touristen das bereits gezahlte Geld trotz Insolvenz zurück, wenn sie eine Pauschalreise gebucht haben, die auf einen späteren Zeitraum verschoben wurde, erklärt die Stiftung Warentest. Wer aber nur ein Hotel oder einen Flug über einen Reiseanbieter gebucht hat, geht womöglich im Insolvenzfall leer aus. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Ralf

23.04.2020

Wir haben eine AIDA-Kreuzfahrt gebucht. Jetzt wird uns ein Gutschein mit 10% Werterhöhung angeboten. Ist natürlich verlockend. Wie sieht es dann im Falle einer Insolvenz aus ?


ING

22.04.2020

Hallo Herr Däbritz, wie im Artikel beschrieben, liegt die Entscheidung, einen Gutschein zu akzeptieren, aktuell bei den Verbrauchern selbst. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Dieter Däbritz

21.04.2020

Habe am 26.07.2019 bei Eurowings für 2 Personen Flug am 16.04.2020 und Rückflug am 02.05.2020 nach Neapel gebucht und 463,96 Euro bezahlt.Jetzt bietet Eurowings nur einen Voucher an.Bargeld zurück no!!!
Ist dies Rechtens und muß ich das annehmen?5ng6p


BOB

21.04.2020

Mit Gutscheinen hat das Unternehmen für den Moment Geld. Doch wenn dann die Gutscheine eingelöst werden , fehlt es .


Realist

20.04.2020

Jawohl. Nimmt Gutscheine, der Anbieter geht Pleite und Ihr bleibt auf einem wertlosen Gutschein sitzen. Klasse!


Jennifer H.

20.04.2020

Ich kann Stefan B. auch nur vollumfänglich zustimmen! Die Handhabe des Chargeback-Verfahrens der ING ist bodenlos. Hotel gewährt schriftlich kostenlose Stornierung, Buchungsportal zahlt aber nicht zurück und reagiert nicht... Warum greift in so einem Fall nicht das Chargeback-Verfahren? Und dann zweimal mit Standardschreiben "abgefertigt" werden, ohne konkret auf den Einzelfall Stellung zu beziehen. Schade, da wir bisher mit der ING sehr zufrieden waren. Aber augenscheinlich gibt es da andere Kreditinstitute und Banken, die sich noch für Ihre treuen Kunden einsetzen. Wir werden die entsprechenden Konsequenzen wohl ziehen müssen...


Betrug mit den Gutscheinen

20.04.2020

Wir hatten im Dezember 2019 eine Ferienwohnung in Ahlbeck für Mai 2020 (Vorsaison) gebucht und angezahlt. Trotz dem Verbot der Anreise erstmal nur bis 19.04.2020 hat der Vermieter auch für nachfolgende Reisetermine ultimativ eine Entscheidung bis 15.04.2020 verlangt und außer gewaltigen Stornokosten einen Gutschein angeboten. Den haben wir genommen. Und jetzt müssen wir aber feststellen, dass der Vermieter inzwischen die Mietpreise extrem erhöht hat. So dass jetzt sogar die Miete in der normalerweise sehr preisgünstigen absoluten Nebensaison um genau die Höhe des Gutscheines höher ist, als bisher die Miete in der Zwischensaison. Wir können nur hoffen, das die schier die unglaubliche Geldgier einiger Vermieter künftig für ein weitgehend leeres Ahlbeck sorgt.


JBH

20.04.2020

Gute Information. Hilft bei der Entscheidung, was man tun will.


ING

20.04.2020

Hallo Tanja, das können wir Ihnen so pauschal nicht beantworten, da wir den Vorgang zur Prüfung an VISA weitergeben. Bitte beanstanden Sie den Vorgang schnell im Internetbanking direkt im Umsatz, im Optimalfall 6 Wochen nach Zustellung des Kontoauszugs mit der Buchung. Nach einiger Zeit ist der Button im Internetbanking nicht mehr zu sehen - dann kann die Kartenbuchung nicht mehr beanstandet werden. Viele Grüße und bleiben Sie gesund, Ihr Social Media Team


ING

20.04.2020

Hallo Frau Nitzold, schreiben Sie Ihrem Fitness Studio doch einfach mal eine Mail und fragen Sie nach. Oft finden sich individuelle Lösungen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Maggi

19.04.2020

Letztes Jahr waren wir von der Pleite des Reiseveranstalters betroffen und in diesem Jahr sollen wir auch wieder für die Tourismusbranche, die sich die Gesetze so auslegt wie es für sie am besten passt, einspringen und Gutscheine akzeptieren. Hab die Schnauze voll! Unsere Familie muss auch mit Kurzarbeit klarkommen. Und nun will die Regierung das noch unterstützen und uns per Gesetz zur Annahme von Gutscheinen zwingen.


Klaus H.

19.04.2020

Hallo Stefan B., ich hatte vor Jahren mal ein ähnliche Problem bei einer Autoanmietung. Die Diba hat mir beim Chargeback überhaupt nicht geholfen. Sie haben den Standpunkt vertreten, dass ich den Vorgang mit dem Vermieter klären muss. Dazu hätte ich Anwälte und Gerichte bemühen müssen. Am Ende war das Geld weg. Von wegen beste Bank... schon lange nicht mehr!


Meine_Meinung

19.04.2020

Sie schreiben:
"Was, wenn der Anbieter in der Zwischenzeit pleitegeht? Das bereits gezahlte Geld bekommen Touristen trotz Insolvenz zurück, wenn sie eine Pauschalreise gebucht haben, die auf einen späteren Zeitraum verschoben wurde, erklärt die Stiftung Warentest."

Ich hätte mir von Ihnen den Hinweis gewünscht,
dass bei nicht ausreichender Versicherungssumme der Fluggesellschaft (wie im Jahr 2019) die Kunden bei einer Insolvenz lediglich einen Teil (oder sogar gar nichts) erstattet bekommen.


Günter S.

19.04.2020

Die Veranstalter und Reiseanbieter/Transportgesellschaften koennen sicher nichts für Corona. Der Kunde aber auch nicht, warum soll der Verbraucher auf sein Geld verzichten? Sonderangebot wahrgenommen, Schnäppchen? Wenn der Kunde keine andere Reise oder sie nicht später durchführen will, dann gehört eine Zahlung zurückerstattet!


Monika F.

19.04.2020

Zu "Auch Reiserücktrittsversicherungen greifen bei Corona oft nicht ..."

Ja - aber, wie sieht es z. B. mit der Erstattung der Prämie für die "Reiseabbruchversicherung" aus, die bei einem Ausfall der Reise gar nicht in Kraft getreten ist, für die also auch überhaupt kein
Versicherungsschutz getragen wurde. Mir wurde diese Versicherung
zusammen mit der Rücktrittsversicherung als kombinierte Reiseversicherung zu einem Gesamtpreis verkauft.

Reiserücktrittsversicherung zu einer kombinierten Reiseversicherung für einen Gesamtpreis verkauft wurde?
kombinierte Reiseversicherung (insbesondere für die Reiseabbruchversicherung) natürlich aktuell, denn ich gehe nach wie vor davon aus, dass Sie nicht die gesamte Prämie bei einem Reiseausfall einbehalten dürfen.


Bernd

19.04.2020

Ich habe bei Condor einen Flug nach Teneriffa gebucht und möchte jetzt mein Geld zurück haben. Obwohl ich Condor per Mail (mit Vorgangsnummer) und per Einschreiben mit Rückantwort 3 Wochen für die Rückerstattung eingeräumt habe, ist bis heute nichts passiert! Eine Antwort wäre das Mindeste gewesen. So bleibt mir wahrscheinlich nur, einen Anwalt einzuschalten. Nie wieder Condor!


Sabine

19.04.2020

Bei uns betrifft es einen Flug. Ich wäre bereit einen Gutschein zu akzeptieren, welcher die gleiche Leistung beinhaltet. Also einen Flug von A nach B in der gebuchten Klasse innerhalb der Hauptsaison. Meinetwegen steige ich einmal mehr um aber ich will auch nicht zig Stunden länger unterwegs sein.
Nicht akzeptieren würde ich einen Gutschein über den Wert. Es bringt mir nichts wenn mein 1000 € Flug plötzlich 3000 kostet oder er bei einer anderen Airline deutlich günstiger wäre.


Bernd.M.

19.04.2020

Leider ist meine Fluggesellschaft Tuifly nach Flugausfall komplett auf Tauchstation gegangen.
Es scheint mir das ein riesiges Konjunkturprogramm für Rechtsanwälte
anläuft.


Monika

18.04.2020

Hallo Stefan B., ich finde das Gaze auch eine richtig üble Sache. Da kann man die seit langem gebuchte Reise aufgrund höherer Gewalt nicht antreten, erhält dafür eine kostenlose Umbuchung die man aber nicht will und zu dem evtl in einen teureren Zeitraum fällt, hat aber kein Recht, das eigene Konto für die restliche Abbuchung sperren zu lassen. Irgendwo hört das Verständnis auf und das Vertrauen in die eigenen Bank geht verloren. Traurig!!!!!!!


Daniel

18.04.2020

Danke für die Aufbereitung :)


Tanja

18.04.2020

Wir haben unseren Flug für April 2020 vorausschauend gebucht im November 2019.

Nun stellt sich Ryanair tot... Und es ist keinerlei Kommunikation möglich.

Erhalte ich über Chargeback mein Gekd zurück?

Danke für eine Antwort.

Gruß
Lindner


Marianne

18.04.2020

Hier ein Tipp für Vermieter: Unser Sohn ist Musiker und bewohnt eine von unseren Wohnungen. Da er keinerlei Einkommen hat, habe ich bei der Bank (nicht ING) einen Antrag auf Aussetzung der Tilgung gestellt und diese wurde für 6 Monate unkompliziert bewilligt. Somit sind nur die Zinsen für 6 Monate fällig. Dieses hat alles unkompliziert online entschieden.


Brumme

18.04.2020

Gute und verständliche Erklärungen zu Problemen der Corona-Krise...


Jürgen

18.04.2020

Leute lasst euch nicht's gefallen! Wir wollen unser Geld zurück! Wir wollen dieses Jahr im Urlaub und nicht “vielleicht“ erst nächstes Jahr. Ganz einfach wenn die Reiseveranstalter sich weigern unser Geld zurück zu Erstatten dann sollte niemand mehr in Zukunft eine Reise buchen, sondern seine Reise einfach selbst organisieren Flug, Hotel, Verpflegung usw. Wieso müssen wir kleine Verbraucher die oft 1 oder einige sogar 2 Jahre auf einen Familienurlaub Sparen die großen Reiseveranstalter unterstützen obwohl die alle mit Milliarden Beträge handeln (unser Geld) und auch noch vom Staat geholfen werden... wer hilft den uns!?


H.Richter

18.04.2020

Leider kann ich mich dem Kommentar von Ralf Adler nur anschließen. Die Idee mit den Gutscheinen ist an sich nicht schlecht, aber wer löst diese mir gegenüber ein, wenn die Aussteller pleite gehen? Solange es dort keine Garantien gibt, lehne ich die Gutscheinvariante ab.


Ralf

17.04.2020

Ja, wir haben derzeitig mit erheblichen Einschränkungen und Verlusten zu leben. Das geht m.E. jedem Einzelnen so, aber auch den meisten Unternehmen und deren Beschäftigten. Ich verstehe, dass es einfach ist, als Einzelner auf Rückzahlungen etc. zu bestehen, Unverständnis gegenüber dem Geschäftspartner voran zu stellen, auch weil man selbst evtl. zeitlich begrenzt oder auch dauerhaft finanzielle Verluste ertragen muss. Das ist m.E. für jeden von uns mehr oder weniger belastend. Wir dürfen dabei aber auch nicht vergessen, dass Mieten, Löhne etc. gezahlt werden müssen, auch in Unternehmen, die derzeit keine Aufträge ausführen, Waren verkaufen, Gäste bedienen etc. dürfen.
So wie bei mir Miete, Strom etc. weiterlaufen und bezahlt werden müssen, kann ich nur hoffen, dass alle Arbeitgeber meiner Familie diese uns alle treffende Krise überstehen. Denn sonst haben wir nicht mehr nur jetzige, einzelne finanzielle Ausfälle, sondern weit schlimmeres, Arbeitsplatzverlust u.ä.
Ich kann nur hoffen, dass wir die Krise allesamt bedacht und gesund überstehen und finanzielle Schäden im Anschluss halbwegs geregelt werden können.


Björn

17.04.2020

Lufthansa verschleiert meiner Meinung nach bei velen Nachrichten an die Kunden, dass es nach wie vor das Recht gibt, kostenfrei zu stornieren (EU hat Gutscheinen noch nicht zugestimmt). Und wenn man einen Gutschein in der angegebenen Frist akzeptiert, erhält man zwar wohl € 50, allerdings, sofern der gewünschte Flug bei der Umbuchung (gleiche Klasse) zu einem späteren Zeitpunkt teurer sein sollte, zahlt man den Aufpreis, da lediglich der Kaufpreis (Wert) des gebuchten Tickets gutgeschrieben wird, nicht der Flug an sich. Dazu kommt noch, dass man sich bei Stornierung telefonisch an die Callcenter wenden soll. Diese sind (zahlenmäßig) überfordert. Ob es dann außerhalb rein kostenmäßiger Betrachtung geboten ist, als einer der ersten großen Arbeitgeber ca. 70.00 Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, sollte jeder selbst beurteilen.


Sven Stuebe

17.04.2020

Es ist gut das Unternehmen unterstützt und entlastet werden, ohne Zweifel! Aber der kleine Handwerker der seinen Urlaub mühsam zusammenspart und nebenbei ein Haus bezahlen muss geht mal wieder leer aus, Danke. Natürlich können wir umbuchen, aber bei LH gegen teure Gebühr und bei der Reise auch nur mit ordentlich Zuzahlung. Mehr Entgegenkommen der Reiseanbieter wäre beim Gutschein angebracht. Danke ING das ich das hier mal aussprechen darf.


Harald

17.04.2020

Das mit dem Gutschein ist ok.
Kann das Ganze auch verstehen,Ausnahmen sollten trotzdem möglich sein


Gisela Keil

17.04.2020

Wir hatten ab 1.4.20 nach langen Überlegungen doch noch einmal eine 3-wöchige Südafrikarundreise gebucht, die in Anbetracht unseres Alters die letzte Fernreise werden sollte. Mein Mann ist 78 und ich 65 Jahre. Mein Mann hat seit Jahren schwere Herzrhythmusstörungen und ist nach div. Rücken OPs in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt. Das ledigliche Gutschein-Angebot des Afrika Reiseveranstalters empfinden wir als Skandal! Wir werden auf gar keinen Fall mehr in diesem oder in kommenden Jahren nach Afrika verreisen. Im übrigen läuft der Reisesicherungsschein für unsere 10.000 Euro im September aus und wir stellen uns die Frage, wie der Gutschein darüberhinaus abgesichert sein sollte?


KHF

17.04.2020

an Hans Göbel:
wer eine "ach so teure" Reise bucht und sich dann aber die 14 Tage, die er normal weg wäre zu Hause nicht mehr leisten kann, hat sowieso ein grundsätzliches Problem, ist selbst schuld und tut mir nicht leid!! Darüber sollten sie mal nachdenken! also vllt. das nächste Mal nicht so "überheblich" buchen! Evtl. gleich nur auf Balkonien?


Gerhard

17.04.2020

Eurowingsflug gebuucht. Obwohl Eurowings den Flug zum 29.04. annulliert hat, bietet Sie einen Voucher an. Meine Forderung dien gezahlten Flugpreis zurückzuzahlen wird trotz mehrfacher Anschreiben konsequent ignoriert. Keine Antworten von Eurowings. Nie wieder eine Buchung bei Eorowings.


Alex

17.04.2020

Grundsätzlich schätze ich die monatliche Übersicht von ING zum Thema "was gibt's neues".
Aber in Bezug auf Rückzahlungen von stornierten Pauschalreisen sehe ich das so wie einige andere hier.
Es gibt schlicht KEINE gesetzliche Gutscheinlösung. Eine solche wird auch nicht von der EU abgenickt werden. Warum verweigern aber einige Reiseveranstalter seit Monaten die gesetzlich vorgesehen Rückzahlungen? Was ist das für eine Dreistigkeit sondergleichen? Und warum stellen sich die Kreditkartenanbieter gegen die Kunden und machen bei solchen unverschämten Spielchen mit? Wer seine Reise mit Kreditkarte bezahlt hat, das Unternehmen schon mehrmals auf Rückzahlung des Reisepreises angemahnt hat und dauerhaft vom Veranstalter ignoriert wird, der hat für eine nicht erbrachte Leistung Anspruch auf einen Chargeback. Muss hier wirklich gerichtlich vorgegangen werden? Ich frage mich wirklich langsam ob wir noch in einem Rechtsstaat leben, wenn jeder ungestraft Gelder unterschlagen kann.


Verbraucherrecht

17.04.2020

Es ist eine Schande, wie die Bundesregierung die kleinen Leute benachteiligt." Zwangskredite" an Unternehmen, die im Falle einer Insolvenz den Totalausfall der bereits gezahlten Leistungen bedeuten.
Deutschland verkommt zu einer Bananenrepublik!


Günter

17.04.2020

Ende Januar habe ich für zwei Wochen, ab den 22. April, eine Autoreise nach Schottland gebucht. Für die Fährverbindung, und die Übernachtungen mit Frühstück hab ich am 22. März rund 2500,-Euro an ein Reisebüro gezahlt, obwohl absehbar war, dass wir die Reise nicht antreten können. Für die gesamte Summe habe ich einen Gutschein erhalten. Die Alternative wäre eine Stornierung mit über 25% Stornierungskosten gewesen. Hätten wir die Reise antreten können, dann hätten wir weitere 1500,- Euro für sonstige Ausgaben aufwenden müssen. Mit der Gutscheinlösung sind wir einverstanden.
Was soll hier das Gejammere wegen der Gutscheine?


Christine Nitzold

17.04.2020

Danke für die Info. Mich würde mal interessieren, wie ist es bei den Fitnessstudios? Bekomme ich da mein Geld zurück? Oder Gutschein?


E. Walter

17.04.2020

Da Reisen oft auch mit organisatorischen Rahemnbedingungen (Ferien, Abstimmung mit Kollegen, Ersatzversorgung von Haustieren, etc.) verbunden sind, führt ein Gutschein eher zu mehr Vorsicht und verhaltenerem Buchungs-Verhalten.
Mehr Flexibilität bei Rückerstattungen führt in meinen Augen eher zu „neuen“ Reise-Buchungen.


Gudrun K.

17.04.2020

Nach einiger Wartezeit habe ich von Schauinsland-Reisen den kompletten Reisepreis erstattet bekommen.


Mike Buchert

17.04.2020

Ich kann nicht verstehen, warum die Ing Diba Ihre Kunden nicht unterstützt, damit Anzahlungen für nicht stattfindende Reisen wegen Corona zurück gebucht werden. Rechtlich ist ist die Rückgabe eindeutig im BGB
geregelt.


Petra S.

17.04.2020

Vielen Dank für die Informationen. Da ich auch von den abgesagten Reisen betroffen sein werde (Abflug am 08.05.), ist es sehr interessant zu lese wie es weiter geht. Bisher hat sich das Reiseunternehmen aber noch nicht gemeldet.


Norbert

17.04.2020

Ok! Unterstützen ist ja in Ordnung. Nur darauf bestehen ist kein Miteinander. Wenn Konzerte verschoben werden ist es ja auch OK nur sollte die Bestellte Option beibehalten werden und nicht „ich darf mir jetzt aus dem Wühltisch was aussuchen. Alle trifft es hart aber bitte fair...


Bach

17.04.2020

Umgekehrt, wenn man als Urlauber selbst Probleme monetärer Art bekommt ist auch keine solidarität gefragt. Außerdem.... das ganze Geld das jetzt als Kredit (ohne Rückzahlungsanspruch) in alle möglichen Sparten gepumpt wird ist -Steuergeld-, dass sollte sich jeder vor Augen führen ! Vielleicht sollten verschieden Vorstände mal Ihren Salär etwas öffentlichkeitswirksam für die Dauer der Krise kürzen? Oder Bt-abgeordnete? Da hört man aber ganz ganz wenig.


Klein

17.04.2020

Endlich mal etwas Vernünftiges von einer Bank.


ING

17.04.2020

Hallo Stefan B, danke für Ihre offenen Worte. Bitte richten Sie Ihre Beschwerde per E-Mail an info@ing.de Die Kollegen nehmen gern Stellung dazu. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

17.04.2020

Hallo Klaus, selbstverständlich können Sie bei Absage einer Reise eine der von Ihnen genannten Versicherungen kontaktieren und mit diesen eine Erstattung klären. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Michael

17.04.2020

In der Tat ist es eine Schande, wie hier z.B. von Seiten der Fluggesellschaften gegen geltendes Recht verstoßen wird. Mir schuldet Eurowings jetzt einen hohen Betrag und sie stellen sich einfach tot und versuchen wohl, das Ganze in der Hoffnung auf eine Gesetzesänderung auszusitzen.
Was ich daraus lerne - vermutlich werde ich in Zukunft Flüge wieder kurzfristiger buchen, auch wenn der Ticketpreis dann etwas teurer ist.
Es bleibt aber eine Frechheit.


Sven

16.04.2020

Wenn ich für eine Reise anzahle und ein Gutschein kommt,OK.Aber was ist,wenn die Reise nicht stattfindet und der Rest wird trotzdem abgebucht?Das Geld dient ja auch zum bezahlen des Hotels,Flieger usw.Denen wird man sicher kein Geld überweisen...


W.Lübke

16.04.2020

Ryan Air hat einen stornierten Flug innerhalb kürzester Zeit erstattet.
Das ist der Idealfall. Easysjet tut sich schwer damit und hat Gutscheine
angeboten. Gültigkeit 1 Jahr nach Inanspruchnahme und kostenlose
Umbuchung auch für Flüge über diese Zeit hinaus, solange innerhalb des Jahres gebucht wird. Klar liegt das Risiko bei uns, aber das Geld war eh schon abgebucht. Novasol hat ebenfalls eine kostenlose Umbuchung angeboten, die wir akzeptiert haben. Wir hoffen den Vemietern in Italien damit helfen zu können. Ich sehe es pragmatisch. Das Geld war fest eingeplant und schon verbucht. Es kann verloren gehen, bringt uns aber nicht um. Nur schade um die Reise.


Matthias

16.04.2020

Ich habe gestern von TUI einen Gutschein bekommen, obwohl ich das schon im Vorfeld abgelehnt hatte. Die sind sich nicht zu schade, 1,8 Mrd. € Staatshilfe zu kassieren und gleichzeitig das geltende Recht dieses Staates mit Füßen zu treten. Pfui! Nie mehr werde ich bei denen buchen.


Stefan B

16.04.2020

Ich habe eine Pauschalreise extra mit der VISA Karte bezahlt um im Falle von Problemen das Chargeback nutzen zu können. Condor war beteiligt und der Rettungsschirm lief im März aus. Das war ganz bewusst deshalb eine Zahlung mit VISA. Die ING DIBA stellt sich leider auf die andere Seite. Sie fordert, dass der RV eine Zusage schreiben soll. Dieses stellt sich aber tot, was ja genau das Problem ist. Gilt diese Einforderung auch bei einem Internetbetrüger? Dann ist das Chargeback völlig wertlos, denn der Betrüger gibt auch keine solchen Auskünfte. Volksbanken, Sparkassen, Fidor und die DKB helfen übrigens ihren Kunden beim Chargeback in genau diesen Fällen. Vielleicht bekommt die ING den Ball doch noch in den Korb. Bitte!!


Klaus

16.04.2020

..und was wird aus den Reiserücktritt-, Reiseabbruch- und Auslandkrankenversicherungen bei Absage der Pauschalreise ?
Wird die Prämie erstattet?


monika Nr.4

16.04.2020

Ich habe eine Reise mit dem Bus durch Spanien und Portugal gebucht,
ich werde nur immer vertröstet mit Gutschein und bekomme bis heute
seit 17.3. ist die Reise abgesagt vom Veranstalter. Ich möchte meine
Euro 2.260,-- zurück, keinen Gutschein.


Hans Göbel

16.04.2020

Wir haben bei Lidl eine teure Reise gebuch für 14 Tage. Trotz mehrerer Telefonanfragen und schriftl, Anfragen gibt es keine Antwort bzw, Geld.
Wir mussten diese 14 Tage Zuhause nochmals mit unserem Geld überbrücken. Das Reisebüro ( ETI ) interessiert das alles nicht. Auch das überzogene Konto interessiert niemand. Das kann nicht sein !!!!!!!!!!


Christiane

16.04.2020

Ich muss auch meine Kosten begleichen und kann nicht einfach dafür Gutscheine ausstellen. Die Bahn hat das bei den Billig-Tickets leider ja schon immer so gemacht! Das ist eine Sauerei, weil hier genau die darunter leiden, die nicht so viel Geld haben und ein teureres Ticket sich nicht leisten können!


Volker

09.04.2020

Es geht ja nicht nur Gutschein statt Geld, sondern schon vorher das Mieter keine Miete zahlen müssen. Aber als Vermieter muss man die Kredite und Nebemkosten auch Steuern weiter zahlen. Ich habe jedenfalls schon Strafanzeige gegen die Bundesregierung erstattet, hoffentlich machen es noch viele so!


Ralf Adler

07.04.2020

Gutschein statt Geld Erstattung bedeutet, den Verbraucher als Bank für kostenlose Kredite zu benutzen! Außerdem wird das Insolvensrisiko ebenfalls auf den Verbraucher abgewälzt. Gesetze und Verordnungen waren bisher aus gutem Grund dagegen erlassen worden. Jetzt werden die Banken wieder einmal mehr aus der Verantwortung genommen. Politik schützt Kapital! Also eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus! Merkt euch das für die nächsten Wahlen!!!


Barbara Krämer

07.04.2020

Schau ins land zahlt einfach nichts ,Antworten nicht mal mehr was kann man denn da noch machen um Geld zurück zu bekommen?


Danubio

07.04.2020

Was Sie schreiben, mag aktuelle Rechtslage sein, gilt aber in der Praxis bereits nicht mehr. Ich bin definitiv in der Situation, dass sich ein namhafter deutscher Reiseveranstalter trotz meines klaren Verweises auf die geltende Rechtslage wiederholt weigerte, mir für die vom Veranstalter selbst abgesagte Pauschalreise mehr als einen Gutschein zu geben. Meine Ablehnung eines Gutscheins (aus Sorge vor Insolvenz und da es um einen sehr hohen Reisepreis geht) wurde ignoriert. Als Begründung werden bereits die Pläne der Bundesregierung angeführt.


Dieter 2

07.04.2020

Wir haben uns gerade für einen Gutschein entschieden - es geht um die Anzahlung für eine FW auf Usedom. Und da wir keine Hellseher sind und es eine Fristsetzung für die Entscheidung gibt … . Zumal die Insolvenz des Anbieters der FW unwahrscheinlich ist.