Finanzfrage des Monats

Was ist der Sinn von Helikoptergeld? | 15.06.2020

Geld, das von Himmel fällt?

Mehr als ein Gedankenspiel ist es bislang nicht: Ist das Konsumverhalten mau, könnte der Staat – bildlich gesprochen – Banknoten aus Hubschraubern auf die Bürger herabfallen lassen. Was wäre der Sinn eines solchen Helikoptergeldes? Das ist diesmal Thema unserer Finanzfrage des Monats.

Die Wirtschaft liegt am Boden, die Kauflaune von Verbrauchern ist verhalten bis mäßig - die Welt im Zuge der Corona-Krise ist eine andere als vorher. Ob nun Politiker oder Zentralbanker, sie alle denken darüber nach, wie sie der Nachfrage in ihrem Land wieder Schwung verleihen können. Dafür wurde eine Idee des Nobelpreisträgers Milton Friedman aus dem Jahr 1969 aus den Schubladen geholt: das Helikoptergeld. Nach diesem Konzept würde die Zentralbank eines Landes Geldscheine aus dem Nichts schaffen und an die Bürger verschenken – als würde sie es aus Hubschraubern auf sie herabfallen lassen. Aber was wird damit überhaupt bezweckt? Damit beschäftigt sich diesmal unsere Finanzfrage des Monats. Die Antwort lautet: Die Bürger sollen mit dem geschenkten Geld Konsumgüter kaufen und so die Wirtschaft wieder ankurbeln. Allerdings: Die meisten Ökonomen lehnen ein Helikoptergeld in Deutschland ab.

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Das ist Helikoptergeld

Die Zentralbanken werfen die Druckerpresse an und drucken Geldscheine. Sie weiten also die Geldmenge aus, indem sie Geld schöpfen. Das neugeschaffene Zentralbankgeld ist das Helikoptergeld. Denkbar sind folgende Varianten:

  • Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte den Bürgern das Geld direkt überweisen.
  • Es wird aus dem Staatssäckel finanziert und landet in Form von direkten Cash-Transfers des Staates bei seinen Bürgern.

Darum ist Helikoptergeld gerade jetzt interessant

Massive Staatsanleihenkäufe, milliardenschwere Kreditprogramme für Banken, Negativzinsen: Trotz all dieser Maßnahmen der EZB liegt das Inflationsziel von 2% in der Eurozone in weiter Ferne. Daher erscheint manch einem gerade jetzt das Helikoptergeld als interessanter Ansatz. Ernsthaft verfolgt wurde das Helikoptergeld-Konzept bislang nie, auch nicht in der Finanzkrise.

Helikoptergeld für US-Bürger

Einmalig bis zu 1.200 Dollar – so viel Helikoptergeld hat US-Präsident Donald Trump den Bürgern seines Landes zukommen lassen, vorausgesetzt, sie verdienen weniger als 99.000 Dollar im Jahr. Die Mittel dafür kamen aus dem Haushalt; sie stammten nicht, wie im Friedman-Konzept vorgesehen, von der Zentralbank.

Helikoptergeld – auch eine Option für Deutschland?

Nach dem Vorstoß von Trump kam auch in Deutschland die Frage auf: Kann Helikoptergeld das trübe Konsumklima der Pandemie-Zeit beleben? Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ist skeptisch und lehnt solche Pläne ab. „Man kann die Lage in Amerika nicht mit der in Deutschland vergleichen“, sagt IW-Experte Matthias Diermeier. Ein Instrument wie das Kurzarbeitergeld gibt es in den Vereinigten Staaten nicht. Der gesamtgesellschaftliche und wirtschaftliche Lockdown hatte für US-Bürger weit dramatischere Folgen als für die Deutschen. Viele Amerikaner verloren vergleichsweise schnell ihren Job und konnten sich eine nötige medizinische Versorgung oder Lebensmittel nicht mehr leisten. In einer solchen Situation waren und sind die allermeisten Bundesbürger nicht. „Insofern würde das Geschenk bei viel zu vielen Menschen ankommen, die es eigentlich gar nicht brauchen“, erklärt Diermeier.

Studie über Effekte von Helikoptergeld

Was ebenfalls gegen Helikoptergeld spricht: Es ist ungewiss, wie die Bürger das Geld verwenden würden. Geben sie es tatsächlich aus oder legen sie es eher zur Seite? Der Darmstädter Ökonomie-Professor Michael Neugart hat bereits im Frühjahr 2016 gemeinsam mit seinem Kollegen Uros Djuric in einer Studie die Effekte eines Helikoptergeldes analysiert. Dazu befragten sie 4.900 Teilnehmer im Alter von 18 bis 70 Jahren. Ein zentrales Ergebnis ihrer Untersuchung zum Helikoptergeld:
 
Kämen sie in den Genuss von Helikoptergeld, würden die Befragten rund 40% davon ausgeben, weitere 40% sparen und mit den restlichen 20% ihre Schulden zurückzahlen.
 
Neugart wertete die 40%, die in den Konsum fließen würden, als positiv. Ob es aber tatsächlich nachhaltig wirke, könne nicht prognostiziert werden.

Gefahr der Gewöhnung

Kritiker befürchten, dass das Zahlen eines Helikoptergeldes keine einmalige Sache bleiben würde, weil ein gewisser Gewöhnungseffekt entstehen könnte. Schon in der nächsten Krise käme wieder der Ruf nach einem solchen Geldsegen für alle – mit finanz- und wirtschaftspolitisch nicht absehbaren Folgen.
 
Übrigens: Auch der Wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums rät in einem Schreiben von Helikoptergeld zur Ankurbelung der Wirtschaft dringend ab.

Unterstützung für Kleinstunternehmen

IW-Experte Diermeier hält es aktuell für sinnvoller, die Wirtschaft in Deutschland mit zielgenaueren Instrumenten als einem Helikoptergeld anzukurbeln. Vor allem Kleinstunternehmen benötigten Hilfe, damit sie nicht durch die Corona-Krise in die Insolvenz schlitterten. In Deutschland gibt es laut IW rund drei Millionen kleine Betriebe mit im Schnitt 1,4 Angestellten. Hinzu kommen knapp über zwei Millionen Solo-Selbstständige. „Hier ist passgenaue und unbürokratische Hilfe wichtig“, betont Diermeier.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (22)


Kommentare

Müller-Meier

06.07.2020

Eben lese ich, dass der Zwang zur Tragung von Mund-Nase-Bedeckungen weiter bestehen bleiben soll. Das wird die Kauflaune weiter extrem niedrig halten, zumal jetzt im Sommer. Helikoptergeld wird mich deshalb nicht bewegen, auch nur eine Semmel mehr zu kaufen.


Zu Klaus und Frederik

06.07.2020

kann man nur sagen "träumt weiter". Aber Ihr gehört halt zu jener wachsenden Menge an Mitbürgern, die gründliches Nachdenken total vermeiden und nur noch nach dem Prinzip leben "ich lebe heute, was kommt ist mir egal". Denn auch das Helikoptergeld muss erst mal in die Kasse des Staates rein, bevor der Staat es verteilen kann. Und damit muss es sich dann der Staat später mal von Euch doppelt zurück holen.
Denn dieser Staat/dieses System schenkt Euch bestimmt nichts - aber glaubt ruhig weiter den fetten Zweck-Lügen der Politiker.


Klaus

03.07.2020

Ich stimme Frederik völlig zu:
BGE und Helikoptergeld sind eine moderne, zivilisierte Form der sozialen Absicherung und der Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität.
Börsen-Zockerei, künstliche Derivat-Produkte schaden den Gesellschaften und der Stabilität des Gemeinwesen enorm.
Ganz abgesehen von Kriegsführung zur Umsatzsicherung von nur einzelnen "MarktteilnehmerInnen": es geht vor allem um die Qualität des menschlichen Zusammenlebens auf diesem Planeten.
Wir könnten alle die Prinzipien des "Brutto-Glücklichkeits-Produktes" für uns übernehmen.

Das sollte man erkennen.

Gruss Alle


Frederik Elvhage

02.07.2020

Helikoptergeld oder bedingungsloses Grundeinkommen halte ich für absolut gerechtfertigt in einer modernen Gesellschaft. Dem Menschen wurde die Möglichkeit genommen, zum Überleben sich irgendwo eine bleibe selbst zu bauen, Wildtiere zu jagen oder Beeren zu pflücken. Da sollte die Gesellschaft dem Menschen die moderne Entsprechung: Discounter-Food + Mietwohnung gewähren. Ich denke das ist gerecht.


ING

02.07.2020

Hallo Herr Schlondmaier, vermutlich wundern Sie sich, wo Ihr Kommentar geblieben ist. Diesen haben wir zum Schutz Ihrer Daten nicht eingeblendet. Zu den Auslandsbörsen schauen Sie bitte mal hier: www.ing.de/wertpapiere/wissen/handelsplaetze/, über Tradegate können Sie auch handeln. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Und wer finanziert das Helikoptergeld?

30.06.2020

Denn abgerechnet wird zum Schluss. Aber darüber denken leider immer mehr nicht mehr nach. Wo doch immer mehr Mitbürger das Leben mit so einer Art Computerkonsolen-Zockerspiel verwechseln und tatsächlich glauben auch Kleine können an der Börse durch Zocken ganz groß werden. Na dann träumt man weiter.


Alex

29.06.2020

Ich würde 100% investieren. Aber sicher nicht in Deutschland. Wohl eher USA. Der DAX lohnt nicht. Die US-Technologieunternehmen übernehmen nach und nach alle heimischen Märkte, weil unsere Politik nicht versteht das plattformgeschäfte monopolistischen Charakter aufweisen, insbesondere wenn zu wenig reguliert wird (was wir ja eigentlich sehr gut können weil ansonsten jeder Pups bis ins Detail vorgeschrieben ist) und diese Unternehmen mit unlauteren Bedingungen Wettbewerber in die Knie zwingen.


sgertchen

29.06.2020

Ich glaube nicht dass das Helikoptergeld die Wirtschaft insgesamt ankurbelt, Dinge des täglichen Bedarfes werden/müssen auch so gekauft/werden. Für alle darüber hinaus erforderlichen/erwünschten Käufe reicht m.E. nicht ein Tropfen vom Helikopter, um dem Sinn zu geben (und klimaneutral zu bleiben!?) muss es schon regnen. Also wird erst einmal (von der Mehrheit) gespart.


Busaba

28.06.2020

Geld ist nur Papier und sein Wert beruht auf psychologischer Basis. Sollte irgendwann, weil es zuviel davon gibt, die Masse
der Bevölkerung nicht mehr an den aufgedruckten Wert glauben, dann wars das!


Piotr

28.06.2020

Beim bedingungslosen Grundeinkommen kommt mir das Mäuse Uthopie Experiment vom Calhoun in den Sinn. Das endgültige Entkoppeln des Überlebens einzelnen Menschen in der Gesellschaft von der Leistung und Stress wird den Untergang der westlichen Zivilisation rasant beschleunigen.


Dieter

25.06.2020

Ja, da kommt mir tatsächlich das bedingungslose Grundeinkommen in den Sinn. Der aufgeblasene Verwaltungsapparat wird massiv abgebaut und das Geld kommt in den Wirtschaftskreislauf. Gerechtigkeit ist doch, wenn jeder profitiert und nicht immer die gleichen Leute rackern, während Andere jahrelang nur kassieren (und noch meckern, dass das Geld nicht reicht...).

Und jetzt in der Corona-Zeit meinen viele, dass ihr entgangener Gewinn vom Steuerzahler ausgeglichen werden müsste. In guten Zeiten waren die exakt gleichen Leute still und haben ihre Gewinne gerne mal in Steueroasen verfrachtet und womöglich parallel noch Subventionen kassiert.

Dass der Staat bewusst die Zinsen niedrig hält, ist auch so eine super Maßnahme. Da wächst beim Normalsparer die Angst, dass das Ersparte schrumpft. Da sehe ich keinen Anreiz zu übermäßigem Konsum.

Irgend etwas läuft da schief in Deutschland.


Wolfgang

23.06.2020

Gäbe es jetzt kein Bargeld mehr könnten der Staat massive Negativzinsen einführen und die Bürger somit zum Geldausgeben zwingen.


Gottfried

23.06.2020

Das Helikoptergeld würde wirken, wenn es nicht als "Geld" sondern als Gutscheine verteilt würde, die nur bei einem realen Kauf bestimmter Güter, die tatsächlich eine Wirkung auf die Konjunkturentwicklung haben, verwendet werden können. Die Gutscheine müßten durch das jeweilige Geschäft bei einer staatlichen Stelle z.B. Finanzamt eingelöst werden.


Andy

22.06.2020

Das Helikoptergeld sind nur Finanzspritzen die auf dauer verpuffen.
Mann sieht das ja in Japan, diese Nullzinspolitik hat wenig bewegt.
Trump wollte mit 2 Billionen die Wirtschaft ankurbeln. Steuererleichterung für Unternehmen, was ist passiert die Unternehmen haben eigene Aktien zurück gekauft, auch verpufft.
Das in der USA durch Trump sehr viele Bauern pleite gegangen sind, fällt nicht auf, dass Fleisch nur in Rationen verkauft wird.

Staatsanleihen werden von der FED, EZB gekauft was ist passiert die Banken legen das Geld in Aktien an.
Das Geld muss gezielt und überwacht eingesetzt werden.
Corona wird den Deutschen Steuerzahler mehr als 1 Billion Euro kosten.
Solange Corona Weltweit nicht eingedämmt wird, es keinen neuen President in der USA gibt und jeder Kontinent sich nicht erholt hat wird es für Deutschland kein spürbaren Export geben.
Das Geld was die Amerikaner bekommen wird nicht ausgegeben, das wird für Kredite genutzt und zur Krankheitsversorgung.
Wenn die Wirtschaft in Deutschland so schlecht läuft wird man seine Kredite nicht bezahlen können.
Auch die ING wird es demnächst spüren.
Was soll ich mit einem E -Auto jetzt?
So und wer wird das geschenkte Geld bezahlen? Wir Steuerzahler.
Bis bald!


@Joachim

22.06.2020

Man muss es vielleicht nichtmal so weit treiben, wie die Finnen in ihrem Experiment. Ich sehe da eine ganz einfache Kosten-Nutzen-Rechnung. Was kostet es, Hartz-IV-Empfänger zu sanktionieren und die ganzen Maßnahmen, zu denen sie vielleicht gar keine Lust haben, zu finanzieren? Und was kostet es im Gegensatz dazu die Sanktionen wegfallen zu lassen?
Vielleicht sind manche mit Hartz-IV zufriedener und glücklicher als mit einer Arbeitsstelle? Jedenfalls bringt es nichts, Leute Maßnahmen machen zu lassen, bei denen sie nicht engagiert mitmachen (falls überhaupt), nur um nicht sanktioniert zu werden.
Die Leute sollen Chancen haben, aber nicht zu etwas gezwungen werden. Wäre das nicht freiheitlich-demokratisch?


@Hans Müller

22.06.2020

Bitte verraten Sie mir, wie ich meinen Urlaub von den Sozialvereinen finanzieren lassen kann. Ich verzichte auch auf's Auto.
Auch würde mich interessieren, wo das schon so historisch gut beleg ausprobiert wurde, dass Sie das so kritisch sehen. Wer hat denn damals (wann genau) bezahlt?


Joachim

22.06.2020

@Brigitte
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-02/finnland-grundeinkommen-arbeitslosigkeit-arbeitsmarkt-experiment-studie
Einmal einen Artikel zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen.
Für mich stellt sich da immer die Frage ob sich Leistung dann noch lohnt.
Bitte nicht falsch verstehen: Das der Staat unterstütz finde ich richtig. Aber bitte nur dort wo auch Bedarf besteht.


ING

22.06.2020

Hallo Herr Tharas, ja, es stimmt: Vor kurzem hatten wir leider leichte Verzögerungen bei der Eröffnung neuer Direkt-Depots. Im Normalfall geht das bei uns natürlich bedeutend schneller! Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Hans Müller

21.06.2020

Helikoptergeld ist "Geld ohne Leistung" (Inflationsgeld). Nur Faulpelze, Nichtstuer und Lebensschmarotzer sind davon letztlich Nutznießer. Damit wird jede Arbeit wertlos und der Sinn einer Beschäftigung wird ins absurdum geführt. Bedauerlicher Weise leben von diesem System bereits u.a. auch viele Phantomfirmen. Mit viel Phantasie kann man trickreich sich im Netz der staatlichen Sozialvereine sehr wohl fühlen und ein "sehr gutes Leben" genießen (Urlaub, Auto u.a). Dieser "Wohltagssegen" wird noch ausgebaut. Nur wer zahlt die Zeche? Die Geschichte hat es gelehrt - aber man ist noch satt und fett!


Wolfgang Tharas

20.06.2020

Sie loben immer Ihre Bank so sehr. Wollte letztens über Sie einen Aktienkauf veranlassen, aber leider hat einer Ihrer Mitarbeiter mir erklärt, dass die Einrichtung eines Depots 3 Tage dauern würde. Für mich ist sowas in der heutigen Zeit ein unmöglich für einen Kunden. Ich will ja Aktien mit dem aktuellen Kurs kaufen und nicht erst in 3 Tagen, denn da kann sich der Kurs in der augenblicklichen Zeit, schon wieder stark verändert haben.


Brigitte

19.06.2020

Das bedingungslose Grundeinkommen muss her.
DAS bringt uns alle weiter, wenn auch die reine Konsumwirtschaft dann endlich dahin geschickt wird, wo sie hingehört!!
Gemeinwohlökonomie und Kreislaufwirtschaft! Wann kapieren das endlich alle?! Der Planet ist ENDLICH, schon mal davon gehört?
Tschüss! Brigitte


John.Thomas

19.06.2020

Natürlich gehört der PERSONALausweis der BRD GmbH. Einer der Gründerväter war sicher US General Marshall.
Beweis gefällig?
• Wer zockt VW ab? Wohin fließt das Geld?
• Kein vernünftiger Manager hätte das umstrittene Unternehmen Monsanto gekauft! Woher kommen die Entschädigungen für die US Opfer?
• Seit JAHRZEHNTEN macht die Deutsche Telekom (absichtlich) riesige Verlustgeschäfte mit den US-Töchtern.
• Wie liefen die Geschäfte mit Daimler und Chrysler, Opel und GM ...
• und so weiter und so fort