Neues Steuerrecht ab 2018

Was Sie jetzt als Fondsanleger wissen müssen | 15.11.2017

20150624_Baukosten_artikel

© Luxy Images – fotolia.com


Ab dem 01. Januar 2018 wird das Steuerrecht für Investmentfonds (Fonds und ETFs) vereinfacht. Deshalb kommt die Reform der Investmentbesteuerung (InvStRefG). Was ändert sich im Detail und worauf sollten Sie künftig achten? Wir verraten es Ihnen.

Warum überhaupt eine neue Investmentsteuerreform?

Die Besteuerung von Investmentfonds war bisher komplex und von Anleger-Einsteigern kaum zu verstehen. Schwierige und unübersichtliche Regelungen förderten zusätzlich Steuerschlupflöcher. Das hat der Gesetzgeber erkannt und schiebt nun einen Riegel davor.

Das ändert sich konkret:

  • Der Bestandsschutz für Fondsanteile, die vor dem 01.01.2009 gekauft wurden, fällt weg. Der Gesetzgeber tut so, als ob alle Fondsanteile zum 31.12.2017 verkauft und zum 01.01.2018 neu angeschafft werden. Haben Sie bei diesem fiktiven Verkauf am 31.12.2017 einen Gewinn, bleibt dieser steuerfrei. Alle Gewinne ab 2018 werden besteuert.
    Das klingt erstmal nicht gut, ist aber im Endeffekt halb so schlimm. Denn als Ausgleich erhalten Sie einen Freibetrag von 100.000 Euro über ihr Finanzamt.
  • Ab 2019 werden alle Fonds generell und jährlich mit einer Pauschale (Vorabpauschale) besteuert.
  • Da künftig auch direkt für Fonds Steuern anfallen, erhalten Sie zunächst theoretisch weniger Rendite. Als Ausgleich werden alle Publikumsfonds in vier Klassen eingestuft. Anleger erhalten entsprechend der Fondseinstufung, für die schon auf Ebene des Fonds abgezogenen Steuern, eine teilweise Steuerbefreiung (Teilfreistellung) ihrer erzielten Erträge und Gewinne, sowie der Vorabpauschale.
  • Die verbleibenden Erträge und Gewinne nach der Teilfreistellung, sowie die verbleibende Vorabpauschale, werden nach Berücksichtigung in der bankinternen Verlustverrechnung einheitlich mit der Abgeltungsteuer, dem Solidaritätszuschlag und ggf. mit Kirchensteuer belastet. Hier kann auch noch ein Freistellungsauftrag mit einem Freibetrag von bis zu 801 Euro für Ledige und 1.602 Euro für Verheiratete berücksichtigt werden.
  • Alle Fonds werden steuerlich gleich behandelt. Es macht keinen Unterschied mehr ,ob ein Fonds inländisch oder ausländisch, thesaurierend oder ausschüttend, transparent oder intransparent ist.

Was ist zu tun?

Nichts. Denn die erforderlichen Umstellungen erledigen wir automatisch für Sie.

Sie müssen wegen der Investmentsteuerreform jetzt nicht noch schnell Ihre vor dem 01.01.2009 angeschafften Fondsanteile verkaufen. Denn dann kann der Freibetrag für Altbestände nicht berücksichtigt werden. Auch Fondsanteile, die Sie unter der Abgeltungsteuer gekauft haben, müssen Sie nicht verkaufen. Sie haben dadurch keine Nachteile.

Weitere Informationen zur Investmentsteuerreform finden Sie hier.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (36)


Kommentare

Markus

08.01.2019

@Jacob

Bin derselben Meinung. Auch ich habe alle Fonds verkauft.
Jetzt mit den einzelnen Aktientiteln habe ich einen besseren Überblick.


Jacob

07.01.2019

Ich habe alle Fonds verkauft!
Ich zahle doch nicht vorab Steuer für Gewinne welche ich gar nicht realisiert habe.
Es wird behauptet, dass dies dann beim Verkauf gegen gerechnet wird und? Was ist wenn ich gar nicht verkaufe?
Ständig nur fiktive Gewinne versteuern und dann ist der Abzug auch noch auf jedem Konto inkl. Dispoinanspruchnahme möglich.
Nein, danke.
Hier greift der Staat zu weit und viel zu persönlich ein. Das geht nicht!!!

Nur noch Immobilien-Crowdfunding und selber ausgesuchte Aktien, da hat man alles im Überblick.

Mein Tipp:
Verkauft alle Eure Fonds!!!!


Martin Z.

27.12.2018

Hallo zusammen!

1. Einfacher wird es für alle - nur nicht für die Anleger.
2. Die Vorabpauschale einzuziehen wird bei so manchen für ein böses Erwachen sorgen, nämlich wenn das Guthaben auf dem Konto nicht reicht, die ING Ihre Meldung machen muss und plötzlich das Finanzamt vor der Tür unbescholtener Bürger steht...
3. Wir alle treten für den Staat in Vorlage...
4. NIE WAR ICH FROHER ÜBER MEINE FONDSVERLUSTE‼️

Und abschließend noch dies, liebes ING-Team:
Bitte löscht aus diesem Chat diese unsäglichen "Teilnehmer", die das aktuelle Thema ganz offensichtlich verfehlen, herzlichen Dank im Voraus!


Romi

08.12.2018

Steuern zahlen kann ich relativ gut verstehen.

Aber so kompliziert, wie das gemacht wird, kaum einer blickt durch, da ist viel Spielraum für xxx.

Schön, das der Kleine immer drauflegen darf. :-(

Gruß
Romi


ING-DiBa

08.01.2018

Hallo MakeBürkratieGreat Again, es ist in der Tat so: Von den Steuern auf Fondsebene bekommen Sie leider nichts zurückerstattet. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


MakeBürkratieGreat Again

05.01.2018

Ich habe eine NV-Bescheinigung (Steuerpflichtiges Einkommen < 8.000€). Werden von meinen ETFs (ausländische und inländische) trotzdem die Steuer auf Fondebene einbehalten (Differenz aus Vorabpauschale und Teilfreistellung)? Kann ich diese per Steuererklärung wiederbekommen?


ING-DiBa

04.12.2017

Hallo Nico, bitten entschuldigen Sie unsere verspätete Rückmeldung. Sie haben ganz recht. Durch die Vorabpauschale werden diese fiktiven Gewinne zunächst besteuert. Allerdings werden die Vorabpauschalen dann beim Verkauf wieder angerechnet. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


nur mal so

29.11.2017

ich finde die folgenden Fragen, hätten auch eine Antwort vom Social Media Team verdient
"Nico
14.11.2017

D.h. in Zukunft werden jedes Jahr (Buch-)Gewinne versteuert. Halte ich demnach 3 Jahre lang einen Fond und macht dieser in den ersten 2 Jahren einen Gewinn und dann verkaufe ich ihn am Ende des 3. Jahres mit Verlust, habe ich 2x Buchgewinne versteuert und nach Verkauf mit Verlust bekomme ich nichts wieder? Keine Rückerstattung der Vorabpauschale, weil ich mit Verlust verkauft habe?
Gerd Engelmann
14.11.2017

ich bin Rentner und mache schon lange keine Steuererklärung. Wie muss ich mich jetzt verhalten. Ich besitze DWS Fonds und Unifonts in einem Gesamtwert von etwa 60000 €


Tim Thaler

24.11.2017

Wenn jetzt also ein Fonds der zwei Jahre Gewinne verzeichnete jährlich versteuert wurde und im dritten oder vierten Jahr unter Verlust veräußert wird resultiert daraus ein erhöhter Verlust. Dieser landet in einem Verrechnungstopf landet und die sog. "Steuerlast" aus Verkäufen anderer Papiere (oder ausschließlich Fonds - ETF's eingerechnet ??). Und wie lange kann ich auf diesen fiktiven Betrag im Verrechnungstopf zurückgreifen - ein Jahr , zwei Jahre, oder ... ?
Eigentlich ist es nur für das Finanzamtamt den Zugriff auf das Geld zu bekommen ind damit zu rechnen, daß viele Steuezahler diese Dinge in ihrer Steuererklärung einfach vergessen oder aus Bquemlichkeit nicht anführen. Und schon geht die Rechnung auf !


ING-DiBa

24.11.2017

Hallo Ernst, Sie haben ganz recht. Durch die Vorabpauschale werden diese fiktiven Gewinne zunächst besteuert. Allerdings werden die Vorabpauschalen dann beim Verkauf wieder angerechnet. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING-DiBa

24.11.2017

Hallo Wimmer, wenn mit einem Verlust verkauft wird, erhöhen die gezahlten Vorabpauschalen den Verlust. Der erhöhte Verlust wird in den Verlustverrechnungstopf eingestellt (als allgemeiner Verlust) und kann anschließend mit jedem positiven Ertrag, der den allgemeinen Verlusttopf anspricht, verrechnet werden, was damit zu einer Minderung des zu besteuernden Betrags führt. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Wimmer

23.11.2017

was ist mit der Vorabbesteuerung, wenn man beim Verkauf von Fonds ab 2019 Verluste einfährt ?


Ernst

23.11.2017

Was passiert mit Fondsanteilen, die vor dem 1.1.09 gekauft wurden und im Minus liegen? Nach dem alten Recht wären zukünftige Aufholeffekte steuerfrei. Müssen jetzt die fiktiven Gewinne ab dem 1.1.18 versteuert werden, obwohl sie gar nicht anfallen, weil sie doch nur die entstandenen Verluste abdecken?


Alfred Norden

22.11.2017

Die großen Investmentgesellschaften werden schon einen Weg finden, um auch diese Regelung zu umgehen.


ING-DiBa

21.11.2017

Hallo Herr Thomas, bei einem Verkauf Ihrer Fondsanteile werden dann die bisher schon von Ihnen versteuerten Vorabpauschalen vom Verkaufserlös wieder abgezogen. Damit wird eine doppelte Besteuerung von Erträgen vermieden. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING-DiBa

21.11.2017

Hallo Steffen, diese 100.000 € sind ein einmaliger Freibetrag, der für Ihre Kursgewinne ab dem 1.1.18 gilt, die bei Altanteilen (Kauf vor dem 1.1.09) realisiert wurden. Eheleute haben somit also einen Freibetrag von 200.000 €. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Tencent

21.11.2017

@Joe
Sieh Dir die Aktie an.
Marktkap. größer als Facebook, bald größer als Amazon, fehlen noch 13 Mrd. Dollar.
Insgesamt seit Beginn ca. 2002...über 56.000 Prozent plus....dieses Jahr verdoppelt. Einfach mal ING DiBa Tencent suchen und Profil, Analyse usw. ansehen.
Das ist nicht die einzigste Aktie die sauber läuft....z.B. Mensch & Maschine läuft auch Hammer.
Na weil immer alle jammern, man bekommt keine Zinsen mehr....
Eigentlich nur am Rande wegen Investmentsteuergesetz.
Solche Gesetze stören bei dem GEwinn nicht mehr...es stört nur gewaltig die 25% KEST.
Seit Juli 2016 habe ich ca. 6.300 Euro in TENCENT angelegt und habe jetzt ca. 9.600 Euro drin ;-)


Joe

21.11.2017

@Tencent: Und was wollen Sie uns damit sagen? Es wird immer eine Aktie geben, die innerhalb einer Woche um 10% steigt. Da kann man nur sagen: "Glück gehabt". Das nächste Mal kann auch nach unten gehen. Und was hat das Ganze mit dem Thema zu tun?


Steffen

21.11.2017

Ist der 100.000 € Freibetrag einmalig oder jährlich?


Tencent

21.11.2017

Tencent Freitag 24.11.2017 morgens inkl. Geb. für 44,02 pro Anteil gekauft, jetzt ist der Anteil 21.11.2017 um 11:31h - 48,05 Euro.

Tencent Marktkap. 530. Mrd. Dollar, mehr Wert als Facebook und noch paar Mrd. von Amazon mit 543 Mrd. entfernt.


Gerhard Thomas

20.11.2017

"Ab 2019 werden alle Fonds generell und jährlich mit einer Pauschale (Vorabpauschale) besteuert" ... und nicht mehr bei Verkauf mit Gewinn? Oder doch? Und wenn ja, werden dann die schon bezahlten Steuern berücksichtigt, ja oder nein, wenn ja wie?


ING-DiBa

17.11.2017

Hallo Herr Engelmann, allein der Besitz von Fonds oder ETFs ist kein Muss eine Steuererklärung zu machen. Geht es hierbei um die Nutzung des Freibetrags, weil die Fonds vor dem 01.01.2009 angeschafft wurden und reicht der Sparerpauschbetrag nicht aus, im Falle eines Verkaufs der Fonds, dann kann der Freibetrag lediglich über eine Steuererklärung genutzt werden. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING-DiBa

17.11.2017

Hallo Nico, stimmt - im Beispiel wurden 2x Buchgewinne versteuert. Diese sind bei Verkauf mit Verlust allerdings nicht verloren. Denn, wenn mit einem Verlust verkauft wird, dann erhöhen die beiden versteuerten Buchgewinne den Verlust. Der erhöhte Verlust wird in den Verlustverrechnungstopf eingestellt (als allgemeiner Verlust) und kann anschließend mit jedem positiven Ertrag, der den allgemeinen Verlusttopf anspricht, verrechnet werden, was damit zu einer Minderung des zu besteuernden Betrags führt. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


dummBratze

17.11.2017

Es wird nicht einfacher - so ein Quatsch. So schließt man keine Steuer-Schlupflöcher. Und das ist doch auch gar nicht Zielstellung, denn diese ist eine "gerechtere" Besteuerung. Also was hier die Ing-Diba präsentiert ist schlecht. Und dann soll man dies auch noch bewerten bevor die (hier: unwichtigen) Fakten präsentiert werden.
6 setzen.


Klaus

16.11.2017

Sehr schön klar und knapp - auf das wichtigste beschränkt.
Danke


Michael

16.11.2017

Hallo Zusammen,
wenn Ihr bessere Infos zu dem Thema haben möchtet, geht auf google und gebt ein: investmentsteuergesetz 2018 finanzwesir.
Dort ist alles gut erklärt.


Paul

16.11.2017

Ich habe mit Investmentfonds vor vielen Jahren horrende Verluste erlitten. Ich finde das System extrem ungerecht, weil kurzfristige Kursgewinne besteuert werden. Wenn aber der Kurs später unter den Einstandswert fällt und ich verkaufen muß, hat sich der Staat zu Unrecht bereichert und nach meinen realen Verlusten fragt niemand mehr. Gerecht wäre nur eine nachträgliche Rückerstattung der Steuern auf nicht vorhandene Erträge. Auch ist nicht klar, ob es sich bei dem Freibetrag um einen einmaligen, der verfällt, oder um einen jährlichen Freibetrag handelt.


Markus

16.11.2017

Aufteilung der Fonds in vier Klassen, Teilfreistellung, Vorabpauschale - ja, das hört sich tatsächlich nach Vereinfachung an. Vielen Dank, lieber Gesetzgeber!


Dummi

16.11.2017

Die Besitzer von Fond aus der Zeit von vor 2009 werden enteignet und bekommen die Fonds dann generös vom Staat wieder zurück und zahlen anschliessend Steuern auf die Erträge. Bin kein Verfassungsrechtler, halte dies jedoch für äusserst bedenklich. Warum sollte der Staat in zukunft nicht unser Kapital für Monate und Jahre enteignen und dann mit irgendeinem Zinssätzchen zurückgeben???
Die anderen Punkte verstehe ich nicht und verkaufe meine Fonds bis Ende des Jahres. Mache ich nämlich bei der Steuererklärung irgendeinen Fehler werden die Strafen drakonisch sein und ob sich das ganze dann noch lohnt ist fraglich. Mir scheint der Hintergrund dieser Aktion vielmehr der zu sein, dass den Bürgern, welche nun zunehmend mit Fonds vorsorgen und welche dadurch auch finanziell unabhängiger werden könnten, diese Anlageform vergällt werden soll. Finanziell unabhängige Menschen sind für einen Staat tendenziell immer gefährlich, abhängige Leistungsempfängersind wesentlich besser zu handeln.


Joe

16.11.2017

Es ist ja in Ordnung, wenn auch alte Fondsanteile irgendwann besteuert werden. Bestandsschutz hin oder her, es kann nicht sein, dass Menschen, die schon früher (zu-)viel bekommen haben, in Zukunft weiterhin alles umsonst bekommen sollen.
Aber was ist mit Altaktionären? Was ist mit den Schäfflers, Quandts, Hopps und Plattners dieses Landes? Warum bekommen diese weiterhin alle zukünftigen Kursgewinne steuerfrei? Warum kann man hier nicht auch sagen, liebe Milliardäre, bis jetzt konntet ihr eure Gewinne auf Altaktien steuerfrei kassieren, aber am Jahresende 2017 wird fiktiv verkauft und die Gewinne ab 2018 werden versteuert wie bei Fondsanlegern?
An der komplizierten Rechnung kann es nicht liegen; diese wäre einfacher als bei jedem Fonds. Auch Altaktionäre sollen ihren Freibetrag bekommen, ob 100.000 oder eine Million Euro, das wäre doch egal. Aber warum können diese weitere Milliarden steuerfrei scheffeln? Es hängt kein Arbeitsplatz daran, ob die Quandts nun 30 oder nur 28% von BMW gehört, oder einem Hasso Plattner nun 7 oder nur 6% von SAP.


Thomas

15.11.2017

Die Antwort zu den Fragen von Nico und Gerd ist sicher für viele Leser/DIBA Kunden interessant.
Könnte DIBA hier helfen?


Gerhard Thomas

15.11.2017

...
1. Sind mit Fonds auch ETFs gemeint?
2. Wenn die Fonds in vier Klassen eingeteilt werden, dann gilt doch eben nicht, was Sie später schreiben: alle Fonds werden gleich besteuert.
3. Wie funktioniert die Vorabpauschale? Worauf bezahlt man denn da Steuern und wieviel?
4. Bekommt man die Steuern zurück, wenn man den Fonds mit Verlust verkauft?
...


Uwe Rass

15.11.2017

Hallo,
leider verstehe ich die oben beschriebene Investmentsteuerreform, insbesondere Punkte 3 und 4 nicht. Die beabsichtigte Vereinfachung ist anscheinend nicht gelungen. Eine Beispielrechnung wäre schön.


Max u.Moritz

15.11.2017

Wenn ich das so lese wird's statt einfacher komplizierter, wer soll da noch durchblicken


Nico

14.11.2017

D.h. in Zukunft werden jedes Jahr (Buch-)Gewinne versteuert. Halte ich demnach 3 Jahre lang einen Fond und macht dieser in den ersten 2 Jahren einen Gewinn und dann verkaufe ich ihn am Ende des 3. Jahres mit Verlust, habe ich 2x Buchgewinne versteuert und nach Verkauf mit Verlust bekomme ich nichts wieder? Keine Rückerstattung der Vorabpauschale, weil ich mit Verlust verkauft habe?


Gerd Engelmann

14.11.2017

ich bin Rentner und mache schon lange keine Steuererklärung. Wie muss ich mich jetzt verhalten. Ich besitze DWS Fonds und Unifonts in einem Gesamtwert von etwa 60000 €