Energieeffizient wohnen

Klimaschutz beim Bauen und Sanieren – so gehts | 03.04.2020

Würden Sie Haustürbetrüger erkennen?

Klimaschutz ist total in, wohnen in den eigenen vier Wänden auch. Clevere Eigentümer und Häuslebauer verknüpfen einfach beides und sparen dabei bares Geld. Hier ein paar Tipps für alle, die energiesparend bauen oder sanieren wollen. Weniger CO2 – so einfach sind auch Sie dabei!

Wohnen hoch 2

Während der eine bei sommerlichen 42 Grad entspannt im Freibad liegt, denkt der andere über die Erderwärmung nach. Am Klimawandel kommt keiner vorbei und jeder ist betroffen. Allein 20% des Ausstoßes von CO2 verursachen wir durch Wohnen. Wenn Sie energieeffizient bauen oder sanieren, können Sie also erheblich zum Klimaschutz beitragen. Sie verbrauchen weniger Energie und können mit einem guten Gewissen den Feierabend auf der Terrasse genießen.

Klimaschutz – gut verpackt

Klimaschutz fängt bei einer optimalen Gebäudehülle an. Mehr als 50% Ihrer Heizkosten können Sie sparen, wenn Ihr Gebäude optimal gedämmt ist. Das ist nicht nur für Bauherren während der Bauphase interessant, sondern auch für alle, die schon im Traumhaus wohnen. Außenwände und Dach optimieren geht immer. Neue Fenster und eine effizientere Heizungsanlage sind ebenfalls eine sinnvolle Investition. Die Kosten haben Sie oft in wenigen Jahren durch die effizientere Nutzung von Energie wieder drin. Außerdem erhöht sich der Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie. Übrigens: Da auch der Staat am Klimaschutz interessiert ist, wurden viele Fördermöglichkeiten ab Januar 2020 erweitert und verbessert.

Klimafreundlich sanieren

Für alle, die Ihre Immobilie jetzt sanieren wollen, könnte der Zeitpunkt nicht besser sein. Es winken Steuervorteile, Austauschprämien für alte Ölheizungen und verbesserte Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Wenn Sie Ihre Immobilie zu einem KfW-Effizienzhaus machen, vergibt die KfW zum Beispiel bis zu 120.000 Euro zinsgünstige Fördermittel. Wer nur eine Einzelmaßnahme plant, kann 50.000 Euro Darlehen bekommen. Das Beste: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, erhalten Sie einen Tilgungszuschuss, der Ihr Darlehen sofort reduziert.

Klimafreundlich bauen

Energieeffizienzhäuser 40, 40 plus oder 55 fördert die KfW mit dem Programm Energieeffizient Bauen 153. Je weniger Energie Ihr Haus verbraucht, desto höher ist die Förderung. Ein KfW-Effizienzhaus 55 benötigt zum Beispiel nur 55% der Primärenergie, die ein nach den Richtlinien der Energieeinsparverordnung (EnEV) gebautes Haus verbraucht. Bis zu 120.000 Euro Fördermittel warten auf Sie. Auch hier gibt’s einen Tilgungszuschuss. Bei einem KfW-Effizienzhaus 40 Plus 25% des Darlehensbetrages, also maximal 30.000 Euro.
 
Wichtiger Tipp für alle, die KfW-Mittel in Anspruch nehmen: Immer erst Förderungen beantragen, dann Aufträge vergeben.
 
Informieren Sie sich einfach auf www.deutschland-machts-effizient.de über alle Fördermöglichkeiten. 

Beratung fürs Klima

Wenn Sie klimagerecht bauen oder Ihr Häuschen fit für die Zukunft machen wollen, ist ein Energieberater Ihr erster Ansprechpartner. Für KfW-Darlehen ist er Pflicht. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt, suchen Sie sich daher am besten einen von der Deutschen Energie Agentur (dena) empfohlenen Experten. Er wird sich Ihre Gebäudehülle und das Heizsystem anschauen und Ihnen dabei helfen, Ihren Energieverbrauch zu optimieren. Außerdem unterstützt er Bauherren und Sanierer bei der Auswahl von staatlichen Fördermitteln. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Beratungskosten vom Staat bezuschusst. So übernimmt die KfW einen Teil, wenn Sie eines der Förderprogramme in Anspruch nehmen.

ING – fair und günstig fördern lassen

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Autor: ING


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