Kryptowährungen kurz erklärt

Unser Krypto-Lexikon mit den wichtigsten Begriffen | 17.07.2018

Bitcoins als Kryptowährung

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Für alle, die mit Bitcoin, Blockchain und Co. nichts anfangen können, haben wir ein kleines Krypto-Lexikon zusammengestellt. Wer diese Ausdrücke kennt, findet ganz einfach den Einstieg in die Welt der Kryptowährungen.
 
Krypto kommt von kryptisch? Diesen Eindruck haben sicher viele, die sich zum ersten Mal mit Kryptowährungen beschäftigen. Aber keine Angst: Unser Krypto-Lexikon mit den wichtigsten Begriffen rund um die digitalen Währungen macht auch Sie zum Experten – damit Sie den Ausdruck „DYOR“ nicht am Ende für einen Tippfehler des Design-Labels „Dior“ halten. So können Krypto-Anfänger mit Fachwissen glänzen und ganz einfach den Einstieg in die Welt der Kryptowährungen finden.

Das Wichtigste zuerst: Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind eine Art Geld in digitaler Form. Es gibt keine Scheine oder Münzen, stattdessen verschlüsselte Datenblöcke auf Computern. Die Idee dahinter ist die einer freien Währung. Anders als bei Geldwährungen verwalten nicht etwa Zentralbanken und Regierungen die Transaktionen, sondern eine Vielzahl an Menschen, die dezentral organisiert sind.
 
Diese Begriffe unseres Krypto-Lexikons sollten Sie auf jeden Fall kennen, um die Welt der Kryptowährungen zu verstehen:

Blockchain

Die Blockchain-Technologie wird auch als digitaler Kontoauszug bezeichnet. In den miteinander verketteten Daten-Blöcken sind alle jemals getätigten Transaktionen abgespeichert und öffentlich einsehbar. Genau das macht die Technologie so sicher.

Mining/Miner

Sogenannte Miner, zu Deutsch etwa Schürfer, überprüfen die Blöcke der Blockchain. Dabei schauen sie, ob beispielsweise die digitalen Signaturen zu den (anonymen) Identitäten in den Transaktionen passen. Ebenso stellen die Miner sicher, dass an der Blockchain korrekt errechnete Blöcke hängen. Zu diesem Zweck lösen sie eine Art Rechenaufgabe, um den Block mit der Blockchain zu verbinden – dieser Prozess heißt Mining.

Hash

Wer einen Block der Blockchain erwirtschaftet, darf eine Art Kennzahl – Hash – an diesen Block hängen. Dadurch ist nachvollziehbar, wem der neue Block gehört.

Bitcoin

Die Digitalwährung Bitcoin war nicht nur die erste, sie ist auch heute noch immer eine der bekanntesten Kryptowährungen. Ein gewisser Satoshi Nakamoto soll den Bitcoin 2009 in Umlauf gebracht haben. Dessen Identität ist aber bis heute nicht eindeutig geklärt.

Altcoins

Altcoins ist die Kurzform für „alternative Coins“ gegenüber dem Bitcoin. Mittlerweile gibt es von solchen Altcoins weit mehr als 1.000. Gerade der durch das „Mining“ hohe Stromverbrauch und eine entsprechend miserable Öko-Bilanz riefen viele Alternativen hervor.

Diese Begriffe aus unserem Krypto-Lexikon, sind hilfreich, wenn Sie mit Kryptowährungen handeln und mit Bitcoins oder Altcoins bezahlen wollen:

Coinbase

Coinbase ist eine seriöse Handelsplattform für Kryptowährungen. Kunden können hier Kryptogeld kaufen, verkaufen, überweisen oder aufbewahren. Coinbase hat allerdings nur eine kleine Auswahl an Kryptowährungen. Hierzulande populär ist auch die Handelsplattform Kraken mit einer größeren Auswahl an Digitalwährungen.

Wallet

Wallets sind eine Art digitale Geldbörse zum Beispiel als App auf dem Handy. Nötig sind Wallets, wenn Käufer ihre Produkte mit Krypto-Geld bezahlen wollen.

ICO

Der Begriff Initial Coin Offering, kurz ICO, ist an den des Initial Public Offering (IPO) angelehnt, der den Börsengang einer Aktiengesellschaft beschreibt. Anders als bei einem IPO werden allerdings nicht Firmenanteile angeboten und verkauft, sondern digitale Einheiten auf Basis von Kryptowährungen erzeugt.

Tokens

Anleger können in diese ICOs investieren. Sie erhalten im Gegenzug sogenannte Tokens, die dem Wert einer Kryptowährung entsprechen. Der Kaufpreis muss in der Regel in virtueller, manchmal auch in gesetzlicher Währung entrichtet werden. Wie bei einer Aktie, kann der Wert eines Tokens steigen oder fallen. Aber: Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht warnt vor dieser Geldanlage: „Das Fehlen gesetzlicher Vorgaben und Transparenzvorschriften für ICOs bedeutet für den Anleger ein enormes Risiko.“

Und verstehen Sie diese Begriffe unseres Krypto-Lexikons (im Original zu finden auf Business Insider Australia), haben Sie den Status als Experte für Kryptowährungen sicher:

DYOR

Die Abkürzung DYOR steht für „Do your own research“ (Deutsch: „Stell deine eigenen Nachforschungen an“). Mit anderen Worten: Krypto-Anleger sollten für sich selbst denken, anstatt der Weisheit der Menge zu folgen.

(When) Lambo

Vielen Anlegern, die in Bitcoins und andere Kryptowährungen investieren, geht es um das schnelle Geld. „When Lambo?“ bedeutet so viel wie: "Wann kaufst du dir einen Lamborghini?" Oder anders ausgedrückt: „Wann bist du durch Bitcoin & Co. endlich reich?“

Bitshaming

Zum Begriff „Lambo“ passt das sogenannte „Bitshaming“. Dieser Ausdruck verspottet Anleger, die mit digitalen Währungen eben noch nicht reich geworden sind.

OCD

Die Abkürzung OCD steht für „Obsessive Cryptocurrency Disorder“ und heißt übersetzt in etwa „Kryptowährungs-Zwangsstörung“. Der Begriff beschreibt den Zustand, in den viele Besitzer von Krypto-Geld mit der Zeit geraten: Sie sind besessen davon, die Preise der Digitalwährungen Tag und Nacht zu verfolgen.

Bagholder

Krypto-Fans liehen sich den Begriff „Bagholder“ von der Wall Street. Dort beschreibt dieser einen Investor, der zu lange an seinen Aktien festhält und am Ende einen Verlust macht. Bei Kryptowährung bedeutet das im Grunde das Gleiche: Wer zu lange mit dem Verkauf seiner Bitcoins oder Altcoins wartet, läuft Gefahr, darauf sitzen zu bleiben.

Rekt

Die Steigerung des Begriffs „Bagholder“ ist „Rekt“. Abgeleitet ist dies von dem englischen Wort „wrecked“ (Deutsch: „ruiniert“). Der Ausdruck beschreibt zum Beispiel einen Kryptowährungs-Investor, der seine Coins verkauft, kurz bevor der Preis wieder in die Höhe schießt.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (18)


Kommentare

Annemarie

30.07.2018

Die Cryptowährungen sind da, und sie werden bleiben. Wer das nicht begreift wird später außen vor stehen und dumm gucken.
Nichts spricht dagegen sich einfach mal ein paar wenige ins portfolio zu legen. Muss ja nicht immer Gold, Silber, eine Aktie oder 'Finanzprodukt' sein.


ING-DiBa

26.07.2018

Hallo Camen, Rudi, vermutlich wundern Sie sich, wo Ihr Beitrag geblieben ist? Diesen haben wir nicht eingeblendet, um Ihre Persönlichkeitsrechte zu wahren, denn wir möchten Ihre persönliche E-Mailadresse nicht öffentlich hier eintragen. Nun aber zu Ihrer Frage: Zurzeit können Sie bei uns nicht in Kryptowährungen investieren. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Green Man

25.07.2018

@No name

Genau richtig!

Nur weil ein paar nicht mit Papiergeld umgehen können und die einzelnen Werte nicht zusammen rechnen können, wie z.B. 50 Euro Schein und 20 Euroschein ergibt dann 70 Euro. Sondern einfach nur aus minderer Intelligenz lieber die Zahl 70 in die Tastatur tippen und auf senden gehen...dann ist das schon ein Armutszeugnis.


ING-DiBa

24.07.2018

Hallo Herr Camen, bitte wundern Sie sich nicht, dass wir Ihren Kommentar nicht veröffentlicht haben. Aber er enthielt Ihre persönliche E-Mail-Adresse, und Beiträge mit persönlichen Daten/Informationen können wir auf unserem WissensWert Blog nicht veröffentlichen. Danke für Ihr Verständnis und viele Grüße, Ihr Social Media Team


No name

24.07.2018

Klimakiller gibt es schon genug! Den enormen Stromverbrauch bei der Erzeugung sollte man keinesfalls vernachlässigen.


@Florian und Bitcoin Fans

24.07.2018

Bitcoin ist kein Zahlungsmittel...das kann es allein deshalb NIEMALS werden, da die Menge mathematisch begrenzt ist.
Und wenn ihr sagt, dann zahlt man halt mit anderen Kryptos...wie soll das aussehen?
Ich habe 20 Bitcoin, 30 Ripple, 15 Commodos, 798 Flips, etc.?
Da muss man doch ständig die Werte umrechnen am Kauftag und zusammenrechnen, bis man irgendwann auf seinen Zahlungsbetrag kommt und dann die richtige Anzahl versenden und der andere müsste es annehmen. Wenn die Kurse bei den Kryptos fallen und steigen, wer nimmt Flips wenn die im Abwärtstrend sind??? Ich aber nur noch für den Rest der Zahlung Flips habe?
Man seid ihr ....... pppfff


Goofy

23.07.2018

Finde die Diskussion ganz interessant, jedoch sollte man nicht nur den Bitcoin losgelöst betrachten sondern eher die Technologie dahinter: die Blockchain, die grundsätzlich kommen wird und sich durchsetzen.
Banken sind bereits dabei diese zu adaptieren und damit zu arbeiten... als bekanntestes gilt hier der "Ripple" wen man es mal mit einer Kryptowährung ausdrücken will.

Inwiefern eine Nutzung der Technolgie langfristig auch den Preis des Bitcoin oder einen ähnlichen Kryptowährung rechtfertigt bleibt abzuwarten, jedoch die Nutzung und das Interesse von Banken und anderweitigen institionellen Anlegern ist massiv. Sollte es wirklich zu einem ETF kommen wäre eine indirkete Beimischung im Depot nicht von Nachteil in From von Unternehmen wie bspw. NVIDIA, TSMC, Mastercard, Barclays... es gibt mittlerweile masshaft namenhafte wie auch nciht so bekannte Firmen die investiert sind.


Veronika

21.07.2018

@Florian: Sehr gut beschrieben. Die meisten haben einfach noch nicht verstanden, was für ein Potential sich hinter der Technologie verbirgt. Vor allem, wenn die Blockchain (oder wie auch immer sie in Zukunft heißen wird) statt dem Proof of work den PoS verwendet. Es wird noch seine Zeit brauchen, aber der Wandel ist unbestritten da. Wenn man über Digitalisierung spricht, sollte man sich auch mit diesem Thema beschäftigen. Es wird nicht nur den Zahlungsverkehr verändern sondern auch (fast) den gesamten Wertschöpfungsprozess in Unternehmen.


Nasenbär

19.07.2018

@Florian: Danke!
@ alle anderen: Beschäftigt euch bitte mit dem Thema und überlasst die Meinungsbildung nicht dem Anlageberater.
Bitcoins sind spekulativ, wenn man sie als Anlageobjekt sieht. Man kann sie auch als Zukunftstechnologie sehen und kaufen um sie zu behalten. Andere Kryptowährungen übrigens ebenso!

Dass der Bitcoin stark schwankt ist klar und wie unten geschrieben haben viele Leute viel Geld verloren. Aber man sollte auch begreifen, wenn man denken kann, dass für jeden Verlierer auch ein Gewinner den Tisch verlässt. Wenn Bernd sich einen BTC für 10.000 Euro von mir gekauft hat, den ich 2012 für 72 Euro gekauft habe, dann hat er. - Stand heute nichts verloren. Ich habe aber über 9000 Euro dran verdient. Bernd verliert erst "echtes Geld", wenn er wieder in Euro tauscht.
Mit Hackerangriffen usw. braucht keiner argumentieren. Jahrelang haben es Banken nicht geschafft die Kunden hinreichend zu sensibilisieren. Das müssen viele auch bei Kryptowährungen erst durch schmerzvolle Verluste lernen.


Florian

19.07.2018

Klar, das akzeptiere ich so auch. Nur muss man unterscheiden zwischen "ich möchte einfach nur mit Bitcoins handeln" und "ich möchte die Technologie dahinter verstehen". Zweiteres ist sicher für die wenigsten interessant und auch nicht super trivial zum Lernen. Noch dazu, wenn man sich nicht über Bitcoins informieren möchte, sondern über die - meiner Meinung nach - viel interessanteren Ideen hinter Altcoin-Unternehmen (NVO, INS, Cardano und wie sie alle heißen).

Aber das Handeln und Bezahlen mit Bitcoins ist tatsächlich keine Kunst.

Ich sehe auch ein, dass "Bezahlen mit Bitcoins" noch nicht alltagsfähig ist, weil die Volatilität schlicht zu groß ist, um sowas wie ein stabiles Preissystem zu schaffen. Hier ist leider die Gier der Menschheit dran schuld, dass Bitcoin vom Bezahlmittel der Zukunft zum Spekulationsmittel der Gegenwart verkommen ist. Das schließt dann auch alles mit ein, was mit dem Aktienmarkt vergleichbar ist (Angebot und Nachfrage regeln den Markt).

Die Zukunft wird zeigen, wie es sich weiter entwickelt....


@Florian

19.07.2018

Nicht jeder hat die Zeit und Muse sich einzulesen bzw. einzuarbeiten.
Für die Allgemeinheit ist Bitcoin etc. einfach zu gefährlich, zu kompliziert etc. das musst du einfach akzeptieren!

Außerdem sind Bitcoins begrenzt, das bedeutet, wenn die jetzt jeder haben wollen würden, dann würden welche wie du, die von Anfang an dabei sind reich werden ohne Ende, da es nicht unendliche Bitcoins möchte und Nachfrage und Angebot den Preis bestimmen.

Wie bei Aktien, wenn die gekauft werden wie blöde, kaufen alle auch und der Kurs steigt. Entgegengesetzt genau so.....


Florian

18.07.2018

An Bernd:
Ich bin "einer" der sich seit 2012 mit der Thematik beschäftigt, mit Kopf handelt und dabei versucht neutral zu bleiben.
Wenn ich Leute zum Kaufen animieren möchte, dann sicher nicht auf einem kleinen Blogpost der DiBa...
2017 war verrückt und genauso wie ich unten schon geschrieben habe galt in diesem Jahr besonders: Investiere nur so viel, wie du verlieren kannst.
Ein gutes, diversifiziertes Portfolio hat meist einen kleinen Anteil an Risikoanlagen (bei mir sind das 5%). Ob das nun Bitcoin oder herkömmliche Risikoanlagen sind, ist in dem Fall egal.

Zum Thema Hacking und Bitcoin aufbewahren habe ich ja schon geschrieben, dass man seine Coins in einem eigenen Wallet aufbewahren kann.
Hier glauben viele, dass das total kompliziert ist..tatsächlich ist es eine Sache von 10 Sekunden und einfacher als ein Bankonto zu eröffnen.
Wallet Generatoren gibt es wie Sand am Meer. Die laufen auch Offline, sodass man sicher sein kann, dass niemand sonst den PrivateKey wissen kann.

Ich weiß nicht, was für dich ein "öffentliches Zahlungsmittel" ist. Ich habe schon diverse Sachen öffentlich mit Bitcoin bezahlt (VPN Anbieter, Kaffee, u.a.).
Du solltest hier weder BILD, noch SPIEGEL als Recherche verwenden, sondern Steuerberater und Anwälte. Dann wirst du merken, dass diese Begriffe im Volksmund falsch verwendet werden.
Vielleicht ein greifbares Beispiel: Es gibt allein in Deutschland mehrere sogenannte Regionalwährungen (siehe Wikiartikel dazu). Das sind rechtlich anerkannte Zahlungsmittel.
Bitcoins reihen sich für den Laien ganz gut in dieses Konzept ein.

Das Thema Strom habe ich schon besprochen. Ja, es ist abartig, was momentan an Strom verschwendet wird. Aber so ziemlich alle Währungen arbeiten hier an neuen Konzepten, um davon weg zu kommen.
Die Technologie ist jung und wird sich hoffentlich in den nächsten Jahren umwelttechnisch bessern.

"Das erhalten, weiter geben und aufbewahren von digitalen Währungen ist sehr umständlich" sagt nur jemand, der es noch nie selbst probiert hat.
Bei Coinbase anmelden ist einfacher als ein Bankkonto zu eröffnen. Einfach zu bedienende mobile Apps gibt es zu Hauf.
Wie oben schon beschrieben, ist ein eigenes Wallet ebenfalls in Sekunden erstellt.

Zu deinen letzten beiden Absätzen und an alle die es lesen noch einmal:
Investiere nicht mehr als du zu verlieren bereit bist! Bitcoins SIND auf jeden Fall eine Risikoanlage!


Bernd

18.07.2018

Florian ist sicher einer der sehr teuer Bitcoins erworben hat, so wie er Werbung macht.
Jetzt braucht er viele die Bitcoins kaufen, damit der Kurs hoch geht um seine Verluste zu begrenzen oder doch noch Gewinn zu machen.

Bitcoins sind schon in mehreren Ländern verboten und es kommen immer mehr Länder dazu. Schon das große Amerika denkt in großen Teilen darüber nach Bitcoins und digitale Einheiten zu verbieten.

Plattformen die Bitcoins "aufbewahren" für Ihre Kunden wurden schon massenhaft per Cyperangriffen gehackt, bestohlen und sind in die Insolvenz geschlittert.

Des weiteren hat er unrecht und es gelten immer noch folgende Gesetze der digitalen Einheiten:

- Digitale Einheiten sind keine Währungen, da sie nicht allgemein (von Notenbanken und vielen anderen) akzeptiert werden - sind kein öffentliches Zahlungsmittel.

- Bitcoin ist und bleibt von der Schürfung her begrenzt und verbraucht unmengen Strom (kann man alles googeln). Man sollte halt nicht BILD googeln, sondern SPIEGEL, HANDELSBLATT, etc.

- Digitale Einheiten werden immer wieder Ziele von Hackern (um gestohlen oder verschoben zu werden).

- Das erhalten, weiter geben und aufbewahren von digitalen Währungen ist sehr umständlich, sonst würden es viel mehr Leute machen - wenn es so einfach wäre und digitale Währungen wirklich so sicher wären (Kurs Fall und Totalverlust).
-> Aktien, Fonds, ETF´s, Anleihen, Gold, Silber etc. haben niemals so viel an Wert verloren wie der Bitcoin, nicht mal an einem einzigen Tag. Außerdem zahlen alle bis auf Gold, Silber - Zinsen und Dividenden bzw. Erträge. Somit werden Verluste beim halten ausgeglichen und später auch Gewinne gemacht -> gilt nur für Investoren / langfristige Anleger und nicht für die Zocker.

Und Florian, mach nicht so viel Werbung für eine Schrott digitale Einheit, bei der die Mitmenschen meinen sie als Geldanlage verwenden zu können und Gewinn machen wollen....das ist Humbug.
Du reitest alle nur ins verderben.
Ja, ein paar sind reich geworden - ABER nur die der sogenannten ersten Stunde.

Das selbe Beispiel kann man bei Aktien sehen.....damals als es Nokia gab.
Nokia war ein Gummistiefel Hersteller in den Anfängen. Hätte man da 10.000 DM investiert, hätte man als sie zum Handy Anbieter wurden aus diesen 10.000 DM nach so ca. 10 Jahren 1 Millionen DM gemacht.
Ja DM...ist lange her...aber ein gutes Beispiel.

Oder Mensch und Maschine....ich habe damit 160% Gewinn gemacht. Stimmt nicht so ganz, da ich die Aktien immer noch halte. Gewinn habe ich erst gemacht, wenn ich verkaufen würde.


Wo Bitcoin verboten sind....

17.07.2018

China erschwert den Handel sehr und schließt heimische Kryptowährungsbörsen. Für Bankinstitute ist Bitcoin verboten.

Bolivien verbietet Bitcoins total.
Ecuador verbot von Bitcoins und aller anderern digitalen Währungen.
Kirgistan sieht es als Illegal an mit Bicoin oder anderer digitalen Währung zu zahlen.
Bangladesch verbietet Bitcoin.
Nepal gilt Bitcoin als Illegal.
Marokko verbietet Bitcoin und weitere digitale Währungen.
Russland setzt Bitcoin verbot auch schon auf die Liste.
Sowie Thailand, Indien....in den USA wird schon von einigen Senatoren angestrebt Bitcoin zu verbieten.

Handelsblatt: Widerstand gegen Bitcoin wächst
-> https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/suedkorea-widerstand-gegen-bitcoin-verbot-waechst/20842458.html?ticket=ST-3559461-qeUmE9kjdORmkUnuLajR-ap6

-> Bereits knapp eine Millionen Bitcoin gestohlen.
-> Mt. Gox ca. 25.000 Kunden verloren an die 650.000 Bitcoin. Bitcoin Börse ging Insolvent.

29.06.2018 (www.boerse.de) Bitcoin fällt auf Jahrestief unter 6.000 Dollar.

Bitcoin ist auf eine Höchstgrenze beschränkt.

- Geldwäsche
- Hoher Energieverbrauch
- Hacken von Bitcoin-Börsen

Risiken und Nebenwirkungen des Bitcoin - Artikel vom Spiegel:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bitcoin-kryptowaehrung-mit-risiken-und-nebenwirkungen-a-1181297.html


Johannes

17.07.2018

Alles was ich über dieses Cyber Zeug gelesen und gehört habe und was Freunde, Bekannte für Erfahrungen gemacht haben, sage ich nein danke.
Ein guter Freund hat investiert als es hoch ging und massiv verloren...wo liegt er jetzt so bei 6.500 Dollar...viel zu viele haben bei 8.000 bis 20.000 Dollar gekauft.
Rechnet mal den Verfall bis auf 6.500 Dollar nach....

So viel verliert nicht mal die schlechteste Aktien-, Fonds-, ETF-, Anleihe ...


Marion

17.07.2018

So wie man hier überall liest und auch in der Statistik sehen kann, sind die meisten gegen diesen fatalen Trend.

Also sollte man ihn endlich verbieten....der Umwelt zu liebe.


Florian

17.07.2018

> Viel zu Volatil für eine Anlage.
Als komplette Anlage ja. Als kleiner Risikoanteil des Gesamtportfolio nein.

> Verbrauchen viel zu viel Strom in der Schürfung.
Bei Proof-Of-Work Währungen ja. Alle relevanten Cryptowährungen sind dabei auf Proof-Of-Stake Mechanismus umzusteigen, bzw. haben diesen schon implementiert. Hier ist der Stromverbrauch kein Faktor mehr.

Keine anerkannte Währung.
> Ich weiß, was Sie damit meinen, aber rechtlich und praktisch stimmt das nicht mehr (überall). Die meisten Länder (inkl. USA, EU, Korea, Japan, China, ...) haben inzwischen Gesetze zur Handhabe von Cryptowährungen. In USA werden sie beispielsweise als "Security" behandelt. In Deutschland als "Geld". Das hat insbesondere Auswirkung auf die Besteuerung. Stichwort: Spekualtionssteuer.
Darüber hinaus sind die bekanntesten Cryptowährungen (Bitcoin, Ether, Litecoin und Ripple) mittlerweile in einigen Onlineshops akzeptiert. Zugegebenermaßen ist das noch die Ausnahme, aber es wird.

> Bei Stromausfall kein ran kommen.
Hier bin ich mir nicht sicher, ob sie von einem 10 Minuten Ausfall sprechen oder von einem katastrophalen "Für-Immer-Ausfall". Allerdings glaube ich kaum, dass Sie auch bei Ihrer in beiden Fällen keinen Erfolg haben werden an Ihr Geld zu kommen. Falls das eines Ihrer Bedenken ist, dann bleibt nur das Bargeld unter der Matratze :)

> Können leichter gestohlen werden als Bargeld.
Das ist schlichtweg falsch. Eine Crypto-Geldbörse (Wallet) wird durch einen sogenannten Private-Key definiert. Wer diesen Key hat, der hat Zugang zu den Coins in diesem Wallet. Es ist also Aufgabe des Besitzers diesen Private-Key entsprechend zu schützen. Sei es ihn auf Papier zu notieren, verschlüsselt irgendwo auf einer Festplatte zu speichern oder in einem Bankschließfach abzusperren.

> Genügend Diebstähle und Plattform Insolvenzen gab es bereits.
Das stimmt. Hier gilt wie in obigen Artikel beschrieben das Motto: "Erst informieren, dann kaufen". Der zweite Ratschlag, der in der Szene gegeben wird ist meist: "Investiere nie mehr, als du bereit bist zu verlieren". Das ist jedoch ein Ratschlag, der auch für etablierte Risikoanlagen gilt.
Wer sich dennoch besser absichern möchte, lagert seine Cryptocoins nicht auf den gängigen Börsen (Kraken, Coinbase, etc.), sondern in seinem eigenen Wallet zu dem nur er selbst den Private-Key hat.

> Die Technik ist gut (Blockchain), aber zu teuer, zu viel Strom Verbrauch, etc.
>Nichts gegen neue Technik und Innovation, aber wir müssen uns ja nicht zurück entwickeln und wieder massiv Strom und Ressourcen verbrauchen.
siehe oben: Proof-Of-Work versus Proof-Of-Stake. Aber ja: Hier muss noch geforscht/gearbeitet werden.


Jens

17.07.2018

Viel zu Volatil für eine Anlage.
Verbrauchen viel zu viel Strom in der Schürfung.
Keine anerkannte Währung.
Bei Stromausfall kein ran kommen.
Können leichter gestohlen werden als Bargeld.
Genügend Diebstähle und Plattform Insolvenzen gab es bereits.
Die Technik ist gut (Blockchain), aber zu teuer, zu viel Strom Verbrauch, etc.
Nichts gegen neue Technik und Innovation, aber wir müssen uns ja nicht zurück entwickeln und wieder massiv Strom und Ressourcen verbrauchen.