Corona-Krise

Was Arbeitnehmer jetzt über Kurzarbeit wissen müssen | 08.04.2020

Würden Sie Haustürbetrüger erkennen?

Die Corona-Krise hat enorme Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Fast eine halbe Million Betriebe in Deutschland haben Kurzarbeit angezeigt. Das kann finanzielle Folgen für Arbeitnehmer haben. Was man jetzt wissen muss:

Die Corona-Krise bremst die Wirtschaft massiv aus. Aufgrund der Kontaktsperre ruht in zahlreichen Branchen und Betrieben die Arbeit – schließlich kann längst nicht jede Art von Arbeit zuhause erledigt werden. Das bringt Unternehmen finanziell in Bedrängnis. Die Folge? Einige Firmen haben für ihre Beschäftigten aktuell entweder gar keine oder deutlich weniger Arbeit. Damit Unternehmen in dieser Situation ihre Mitarbeiter nicht entlassen, gibt es Kurzarbeitergeld.

Was ist Kurzarbeitergeld?

Bei Kurzarbeitergeld handelt es sich um eine Leistung der staatlichen Arbeitslosenversicherung. Hierauf haben Beschäftigte Anspruch, wenn der Arbeitgeber ihre reguläre Arbeitszeit kürzt und dies der zuständigen Agentur für Arbeit gemeldet hat. Überwiegend erfolgt Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen, sprich: die wirtschaftliche Lage eines Betriebes ist schlecht.
 
Im Zuge der Corona-Krise hat der Bundestag grünes Licht für ein neues Gesetz in Sachen Kurzarbeitergeld gegeben:

  • Befristet bis zum 31. Dezember 2020 gibt es einen leichteren Zugang zu der Leistung.
  • Rückwirkend zum 1. März können Betriebe Kurzarbeitergeld nutzen, vorausgesetzt, 10% der Beschäftigten (bislang ein Drittel der Arbeitnehmer) sind vom Arbeitsausfall betroffen.
  • Anders als bisher müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten nicht etwa zu Minusstunden auffordern, um die Kurzarbeit zu vermeiden.

So bekommen Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld

Kurzarbeit beantragt der Arbeitgeber bei der Bundesagentur für Arbeit. Davor steht er in der Pflicht, seine Beschäftigten über diesen Schritt zu informieren. Üblich ist, dass der Arbeitgeber mit dem Betriebsrat eine Betriebsvereinbarung schließt. Ist kein Betriebsrat vorhanden, benötigt der Arbeitgeber in der Regel eine Einverständniserklärung der von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeiter.

So hoch ist das Kurzarbeitergeld

Arbeitnehmer in Kurzarbeit haben finanzielle Einbußen. Denn die Bundesagentur für Arbeit zahlt nur anteilig den Nettolohnausfall, nämlich 60%. Beschäftigte mit Kindern erhalten 67%. Unter Umständen zählt hier auch älterer Nachwuchs bis höchstens zum 25. Lebensjahr dazu.
 
Ein konkretes Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat bislang 3.000 Euro netto verdient. Durch eine reduzierte Arbeitszeit kommt er jetzt nur noch auf 1.000 Euro netto. Ihm fehlen also 2.000 Euro. Davon zahlt die Agentur für Arbeit 60%, also 1.200 Euro. Statt zuvor 3.000 Euro netto hat der Beschäftigte nun also noch 2.200 Euro netto. Würde die Stundenzahl auf null sinken, da es vorerst gar keine Arbeit für den Beschäftigten gibt, erhält dieser 60% von 3.000 Euro, also 1.800 Euro.
 
Um die teils enormen Einkommensverluste für die Beschäftigten abzumildern, stocken einige, aber längst nicht alle Arbeitgeber diese Lücke mit einem Zuschuss auf. Das zeigt eine Übersicht des WSI-Instituts der Hans-Böckler-Stiftung. Im Ergebnis erhalten die Beschäftigten zwischen 75 und 97% ihres bisherigen Nettogehalts. Weitere Infos für Arbeitnehmer für Kurzarbeitergeld gibt es auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.
 
Übrigens: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) macht sich angesichts der Corona-Krise für eine allgemeine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes stark. Er reagiert damit auf Gewerkschaftsforderungen, neben den Arbeitgebern (sie sind in der Krise von der eigentlich fälligen Zahlung der Sozialabgaben befreit) auch den Arbeitnehmern stärker unter die Arme zu greifen – vor allem denjenigen, die wenig verdienen und die keine tarifliche Aufstockung der staatlichen Zahlung bekommen. Heil hatte vor kurzem angekündigt, darüber mit Arbeitgebern und Gewerkschaften zu reden.

So sieht es mit Nebenjobs aus

Wer bereits vor Beginn der Kurzarbeit eine Nebentätigkeit hatte, kann ihr weiter nachgehen – sofern das noch möglich ist. Der Verdienst daraus hat nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales keine Auswirkungen auf die Höhe des Kurzarbeitergeldes. Wer hingegen eine Nebentätigkeit nach Beginn der Kurzarbeit neu aufnimmt, muss sich das daraus erzielte Entgelt anrechnen lassen.
 
Eine Ausnahme gilt bis zum 31. Oktober 2020 in sogenannten „systemrelevanten“ Bereichen: Nebenverdienste etwa im Gesundheitsbereich oder in der Landwirtschaft werden nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet – solange Beschäftigte keinen höheren Lohn als vor der Kurzarbeit erzielen.

Das passiert mit Zeitguthaben, Überstunden und Urlaub

Kurzarbeit kann ein Unternehmen nur anmelden, wenn der Arbeitsausfall unvermeidbar war. Das ist im Sozialgesetzbuch III geregelt. Der Betrieb steht in der Pflicht, alles zu tun, um Kurzarbeit zu vermindern oder zu beheben. Folglich kann der Arbeitgeber einem Beschäftigten auferlegen, Zeitguthaben oder Überstunden „abzufeiern“. Auch hat das Unternehmen die Option, einen Arbeitnehmer erst einmal in den Urlaub zu schicken, sollten die betreffenden Urlaubstage nicht ohnehin schon genehmigt sein. Bereits genehmigten Urlaub kann ein Arbeitgeber nicht ohne weiteres wieder streichen. Aber auch Arbeitnehmer können nicht einfach so ihre eingereichten Urlaubstage „zurückgeben“
 
Zu der Frage, wie viele Tage ein Unternehmen einen Beschäftigten zwangsweise in den Urlaub schicken kann, gibt es keine klaren Regeln. Experten gehen davon aus, dass Beschäftigte in einer Pandemie-Situation bis zu zwei Drittel ihres Urlaubsanspruchs einsetzen müssen, um Kurzarbeit zu verhindern.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (22)


Kommentare

ING

14.07.2020

Hallo Damian, wenn Sie Kurzarbeitergeld beziehen ersetzt dies das monatliche Einkommen und wird unsererseits anerkannt. Stockt Ihr Arbeitgeber den Betrag auf, gilt auch dieser Betrag als anrechenbares Einkommen bei der Kreditprüfung. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Damian

14.07.2020

Schöner Artikel,
Doch leider wird bei euch nirgendwo erwähnt, dass wenn man einen Kredit von der ING haben möchte, bei Kurzarbei, nur der Arbeitgeberanteil berücksichtigt wird und nicht das eigentliche Nettoeinkommen.


R.B.

14.05.2020

Hallo, die Kurzarbeit ist ein Instrument, welches nicht schlecht ist für beide Seiten. Nur eines sollte man bedenken, die Nachversteuerung des aufgestockten Kurzarbeitergeldes.
Wer Kurzarbeitgeld erhält, muss nach meinem Wissen, die Einkommensteuer 2020 machen und wird in diesem Zuge meist mit einer Nachforderung dess Fiskus rechnen müssen, u. U. erhöhter Steuersatz, je nach persönlicher Situation. Lieber etwas gleich zur Seite legen.


A.R.S

23.04.2020

Aussage"Bei Beschäftigten der chemischen Industrie stockt der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf 90 % auf"
Bei Axalta (Lackhersteller) gibt es eine Gehaltskürzung von ca fast 20% und wir gehen trotzdem Arbeiten.Dazu kommen noch Freiwillige Urlaubsabnahme mit Tarif und Stunden ins minus ,der Arbeitgeber fragt bis man sie nimmt .Die Drücken sich vor der Kurzarbeit.Alles in Einstimmung mit der Gewerkschaft und Betriebsrat.Das ist eine Schande !Die Drohen mit Stellenabbau und bekommen alles durch .Ich sage nur Stichwort, Carlyle Group. google mal das ist interessant .


Foley

21.04.2020

In vielen Dingen kann ich IK nur zustimmen. Das Kurzarbeitergeld wird von vielen Firmen nach einer Art Selbstbedienungsmentalität auch einfach mal mitgenommen, egal ob man es wirklich braucht oder nicht. Ja es ist nun ml so, jeder ist sich selbst am nächsten... Doch ist die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 80% nicht ein absoluter Affront gegenüber einem ALG I Bezieher, welcher keine feste Anstellung mehr hat ? Der muss ja auch mit den 60 % zurecht kommen und seine Miete etc. bezahlen!!!! Der Kurzarbeitsgeldbezieher hat wenigstens noch eine feste Anstellung und somit ist der Zustand hoffentlich nur kurzfristig... Die grossen Autobauer welche Jahrelang mit Diesel und Co KG gelogen und betrogen haben und dadurch Millionen Gewinne gemacht haben, Jammern jetzt schon wieder am Lautesten und wollen Staatliche Kaufprämien wie schon mal... dies verwöhnten Selbstsüchtigen Herren....

Tja und zu den Gebühren bei der ING - Fakt ist nun mal dass die Welt nun mal Kopf steht - die Reichen und wohlhabenden wie zum Beispiel Deutschland an sich, bekommt Zinsen wenn sie Geld annehmen... das ist einfach krank! Gestern hat man für die Abnahme von Kontraktöl nix mehr bezahlen müssen sondern man hat noch Geld dazu bekommen?? Das ist auch nur krank - und von irgendwas muss die ING nun auch einmal Leben und ihre Gehälter bezahlen. Das Depot ist kostenlos - da verdient die ING wenigstens noch mit den An- und Verkäufen, doch bei einem Girokonten werden Dienstleistungen ausgeführt, welche in der aktuellen Situation auf Dauer nun mal nicht kostenlos sein können. Die ING ist nun mal nicht die Heilsarmee - immerhin hat die ING sehr lange gewartet mit der Einführung der Gebühren, weil sie wohl hoffte, dass sich die Situation mit den Zinsen mal wieder normalisiert!!! Und ich bin mir sicher, die ING wird auch eine der Ersten sein, welche die Gebühren bei einer Normalisierung des Zinsumfeldes wieder abschafft! Und nein, ich bin kein Mitarbeiter der ING! In diesem Sinne eine schöne Woche in diesen total kopfstehenden Zeiten!!!


ING

20.04.2020

Hallo T.M., in der Regel sollten Überstunden abgebaut werden, bevor der Betrieb in Kurzarbeit wechselt. Am besten sprechen Sie direkt mit Ihrem Arbeitgeber oder fragen bei der Agentur für Arbeit nach. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

20.04.2020

Hallo Stelliou, bitte schauen Sie mal hier, da finden Sie alle Infos - auch zu Kreditrückzahlungen: https://www.ing.de/hilfe/corona/
Wenn Sie Unterstützung brauchen, melden Sie sich bitte bei uns,wir finden sicherlich eine Lösung. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

20.04.2020

Hallo E.K., da finden wir Lösungen. Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie einen konkreten Bedarf haben. Alle wichtigen Fragen und Antworten rund um die Auswirkungen der Corona Krise bei Kreditrückzahlungen und co. finden Sie auch hier: https://www.ing.de/hilfe/corona/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Bavarianguy

19.04.2020

Strafbarkeit wegen Subventionsbetrug

viele Arbeitnehmen verzichten nach einem Einzelgespräch mit der Personalbabteilung auf ihre Plusstunden auf dem Arbeitszeitkonto, obwohl der AG+Betriebrat sich schon auf Kurzarbeit geeinigt haben.

Ist das nicht Betrug, denn man hätte das Guthaben auf den Zeitkonten einsetzen müssen um den Arbeitsausfall abzuwenden?

Hier könnte eine strafrechtliche Relevanz vorliegen, sowohl für AN, als auch für AG. Falls ja, geht es hier um nicht unerhelbliche Strafen bis hin zu Haftstrafen.

Wie schätzen Sie das ein?


DRS

19.04.2020

Was soll das Titelbild zum Thema Kurzarbeit?
Es reflektiert nicht die Kurzarbeiter in Deutschland. Immer wieder der Versuch, politisch zu agieren? Dafür bezahle ich Sie nicht bei INGDiBa!


Sonja

18.04.2020

Ich finde es auch nicht gut ,das man bestraft wird weil man keine 700 euro verdient .Das man da noch Gebühren nimmt,ja immer von den kleinen Verdiener,Wo ist da die Verniss?


CG

18.04.2020

Hauptsache die Lehrer erhalten volle Bezüge und lachen sich schön ins Fäustchen. Hier kommt keiner auf die Idee, die Bezüge die der normal arbeitende Steuerzahler zu erwirtschaften hat zu kürzen, um die eingesparten Gelder zu einer Aufstockung des Kurzarbeitergeldes zu verwenden.


Fritzsche

17.04.2020

Ich stimme Herrn Muehlhofer absolut zu,
Welch ein Zufall, dass jetzt überhaupt auf einmal Gebühren anfallen. Da kriegt man schon aus vollkommen unverschuldeten Gründen weniger und soll dafür noch zahlen?
Ich arbeite auf Kurzarbeit unter heikelsten Bedingungen, weil das Leben von Menschen davon abhängt und muss jetzt noch Gebühren zahlen?
Therapeutische Berufe sind doch angeblich so wichtig und müssen unterstützt werden- dann ziehen Sie Ihr Motto "Zusammen packen wir das" bitte auch durch!
Denn ich packe das finanziell bald nicht mehr.


Markus

17.04.2020

Bei Beschäftigten der chemischen Industrie stockt der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld auf 90 % auf. Da das Kurzarbeitergeld vom Staat nur auf die Beitragsbemessungsgrenze von 6900.- gezahlt wird, lohnt sich Kurzarbeitaus Sicht des AG zumindest für die AT Angestellten dann oft nicht.


T.M.

17.04.2020

Darf der Arbeitgeber die Überstunden einfach streichen, ohne die auszuzahlen oder absetzen zu können?
Mit freundlichen Grüßen


Stelliou

17.04.2020

Ich stimme zu dem Herrn Muehlhofer.
Oder es wäre auch fair von ING wenn bei Kurzarbeit ,Kredite auf Stillstand gelegt werden könnten.


E.K

17.04.2020

Mann und wie soll man Kredite abzahlen wenn Geld fehlt wie Flexibel ist ING gegenüber Kunden?


Yom

17.04.2020

@ Deckelmann: Ich habe verstanden was Sie meinen: Hat Kurzarbeitergeld Auswirkungen auf den Anspruch und die Höhe von Arbeitslosengeld? Kurzarbeit hilft in vielen Fällen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Sollte es dennoch dazu kommen, entstehen den Beschäftigten durch Kurzarbeit keine Nachteile. Zeiten des Bezuges von Kurzarbeitergeld wirken sich nicht negativ auf einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld aus. Der Bezug von Kurzarbeitergeld führt nicht dazu, dass eine grundsätzlich zur Arbeitsförderung versicherungspflichtige Beschäftigung versicherungsfrei wird. Dies ist selbst dann nicht der Fall, wenn Beschäftigte im Rahmen der Kurzarbeit keine Arbeitsleistung mehr erbringen. Zeiten des Kurzarbeitergeldbezuges tragen wie „normale“ Beschäftigungszeiten zur Erfüllung der Anwartschaftszeit für einen Anspruch auf Arbeitslosengeld bei und werden auch bei der Ermittlung der Anspruchsdauer berücksichtigt. Falls Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer nach dem Bezug von Kurzarbeitergeld arbeitslos werden, berechnet sich das Arbeitslosengeld nach dem Arbeitsentgelt, das ohne den Arbeitsausfall erzielt worden wäre. Damit ist grundsätzlich gewährleistet, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine leistungsrechtlichen Nachteile erfahren, wenn sie nach dem Kurzarbeitergeldbezug arbeitslos werden sollten.


Muehlhofer

16.04.2020

Da könnte auch ING den Kunden entgegen kommen und die Kontogebühr ab 1.Mai nicht belasten, wenn das Gehalt durch Kurzarbeit unter 700€ fällt.
Mit freundlichen Grüßen


ING

16.04.2020

Hallo Herr Deckelmann, so ganz verstehen wir nicht, was Sie meinen. Bitte schauen Sie doch in diesen sehr umfangreichen FAQ der Bundesargentur für Arbeit nach: https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/kug-faq-kurzarbeit-und-qualifizierung.pdf?__blob=publicationFile
Viele Grüße und bleiben Sie gesund, Ihr Social Media Team


Andreas Deckelmann

15.04.2020

In Ihrem sehr klaren Artikel fehlt mir die Angabe, inwieweit sich die Monate der Kurzarbeit ("es ist eine Leistung der Arbeitslosenversicherung") auf eine eventuelle Kündigung (als Folge einer späteren Insolvenz des Betriebes) auswirken. Reduzieren sich die Monate des "Anspruches auf Arbeitslosengeld"?
MfG A. Deckelmann


IK

11.04.2020

Bei alldem was ich im Freundeskreis so mitbekomme, schäme ich mich offen für den hochgelobten "Deutschen Mittelstand".
Da gibt es viel zu viele Firmen, gerade im Logistikbereich, die lange vor dem Virus schon mit einem Umsatzrückgang zu kämpfen hatten.

Und nun wird triumphierend die Kurzarbeit eingeführt obwohl tatsächlich genug Arbeit vorhanden wäre, die durch (Zwangs-) Urlaube und Überstundenabbau gut abgearbeitet werden kann.

Alles verdachsern und vermcdonaldsen... pardon, da fehlt mir jeder Ausdruck dafür.