Kleine Ausgaben, großer Effekt

Wie Geld sparen im Alltag funktioniert | 20.05.2019

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© pixdeluxe - istock.com

Kleinvieh macht auch Mist. Hier ein paar Euro für den Coffee to go, dort ein Brötchen beim Bäcker und am Nachmittag ein Snack. Wer seine Ausgaben für alltägliche Kleinigkeiten hinterfragt, kann im Alltag schnell eine Menge Geld sparen.

Der Sommerurlaub steht vor der Tür, doch das Konto ist leer? Das Auto hat 15 Jahre auf dem Buckel, ein Ersatz ist zu teuer? Die meisten Leute sagen in einer solchen Situation: Das wäre kein Thema, wenn ich etwas mehr Geld verdienen würde. Tatsächlich haben die wenigsten ein Einnahmenproblem, sondern geben – oft unbemerkt – zu viel  aus. Und das nicht für große, teure Anschaffungen, sondern für die vielen Kleinigkeiten im Alltag. So geht Geld sparen im Alltag:

Beim Geld sparen den „Latte-Faktor“ kennen

Der amerikanische Finanzbuchautor David Bach prägte für dieses Phänomen den Begriff „Latte-Faktor“. Ein Milchkaffee zum Mitnehmen hier, ein Kuchenteilchen oder ein belegtes Brötchen vom Bäcker dort. Alles zusammen kostet zwar nur fünf Euro. Für sich allein genommen ist das nicht viel. Mit jedem weiteren Tag summiert es sich – auf 35 Euro pro Woche oder 150 Euro im Monat.

Wer es schafft, erstens dieses Geld zu sparen und zweitens es gewinnbringend anzulegen, häuft laut Bachs Theorie im Lauf der Zeit ein kleines Vermögen an. 1.800 Euro im ersten Jahr reichen zum Beispiel für eine Reise. Nach zehn Jahren wäre ohne Zinsen mit 18.000 Euro Geld für einen neuen Kleinwagen zusammen.

Beim Geld sparen geht es ums Verändern

Gegner der „Latte-Theorie“ kritisieren, das Prinzip basiere darauf, den Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn sie Geld für Kleinigkeiten ausgäben. Geld sparen ist indes nicht negativ besetzt. Schließlich ist der Caffè Latte nicht mehr als eine Metapher für all die Dinge, die Menschen täglich konsumieren, aber nicht wirklich benötigen. Oder anders formuliert: Kleinvieh macht auch Mist.

Es lohnt sich, fürs Geld sparen lieb gewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen, zu ändern oder abzuschaffen. Wer nicht auf den Kaffee verzichten möchte, kocht ihn zum Beispiel für einen Bruchteil der Kosten zu Hause selbst und nimmt ihn mit. Andere Kleinigkeiten, wie das Abo einer Zeitschrift zu kündigen, die Sie nur sporadisch lesen, bedeuten keinen großen Verzicht. Wer im Sommer mit dem Rad statt mit dem Auto zur Arbeit fährt, tut sogar noch etwas Positives für die Umwelt und seine Gesundheit. Das Gleiche gilt für Menschen, die mit dem Rauchen aufhören.

© ING

Geld sparen ist schwierig

Wer mit dem Rauchen aufhört, bekommt den Latte-Effekt zu spüren. Der ersten Freude darüber, keine Zigaretten mehr zu kaufen und pro Tag ein paar Euro zu sparen, folgt die Frage: Warum bleibt von dem ehemaligen Zigarettengeld am Monatsende nichts übrig? Weil Menschen dazu neigen, Geld, das sie im Portemonnaie oder auf dem Konto haben, auszugeben.

Zwar sind gut zwei Drittel der Deutschen davon überzeugt, dass sie Verpflichtungen und Ziele gut erfüllen können. In der ING International Survey, in der 15.000 Menschen aus 15 europäischen Ländern sich zu ihren finanziellen Gewohnheiten und Entscheidungen äußern, gaben sie allerdings an, dass regelmäßiges Geld sparen die größte finanzielle Herausforderung für sie sei.

Geld sparen ist Einstellungssache

Vieles beim Geld sparen ist Psychologie. Um der eigenen Spardisziplin auf die Sprünge zu helfen, empfehlen Experten zum Beispiel, sich Ersparnisse als „erarbeitet“ vorzustellen. Wer also pro Woche 35 Euro spart, indem er auf den metaphorischen Milchkaffee verzichtet, erarbeitet sich durch den Verzicht auf diesen kleinen Luxus bis zu 1.800 Euro im Jahr – und das ohne große Mühe. Oder Sie buchen monatlich einen festen Betrag direkt um – und am Monatsende fällt es nicht einmal auf, dass weniger Geld zum Ausgeben vorhanden ist.

Je disziplinierter das Vorgehen, desto größer ist der Effekt nach einem längeren Zeitraum. Ein Modell zeigt: Angelegt in einem Wertpapier-Sparplan bei einer angenommenen Rendite von vier Prozent stünden nach zehn Jahren über 22.000 Euro zu Buche. Nach 20 Jahren wären es rund 55.000 Euro. Unabhängig davon, wie hoch die Zinsen und Erträge sind: Eine Annahme, die der Theorie des Latte-Faktors zugrunde liegt, ist unumstößlich. Reich werden Sie nicht durch das Geld, das Sie verdienen, sondern durch das Geld, das Sie sparen.

Vorsicht, Verwechslungsgefahr beim Geld sparen

Gelegentlich verwechseln Leute den Latte-Effekt mit dem Starbucks-Effekt. Letzterer kommt erst zum Tragen, wenn Ihre Ersparnisse in einer Immobilie investiert sind. In einer Studie in den USA fand das auf Immobilien- und Grundbesitz spezialisierte Unternehmen Zillow heraus, dass Hausbesitzer, die in ihrer Nachbarschaft ein neues Starbucks-Café entdecken, Grund zur Freude haben. Danach steigt der Preis eines Hauses, das weniger als 400 Meter von einer Starbucks-Filiale entfernt steht, schneller als der einer Immobilie, die weiter entfernt liegt.

Artikel aktualisiert am 20.05.2019

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (57)


Kommentare

ING

02.09.2019

Hallo Patrick, die Analyse-Funktion für die App steht schon auf der ToDo-Liste. Wir geben Ihre Anregung aber auf jeden Fall gleich an unsere Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Patrick

02.09.2019

+1 zu einer intelligenteren Ausgaben-Analyse und Unterstützung dieser Funktion in der App. Es wäre schön, wenn man sich hier auch Ziele stecken könnte (z.B. x% weniger Ausgaben in Kategorie Y) und so klare Erfolge beim Sparen festlegen kann. Spar-Vorschläge auf Basis meines Konsum-Verhaltens fände ich ebenfalls super. LG


ING

22.08.2019

Hallo Gregor, schöne Idee, danke dafür. Wir geben Ihre Anregung gerne weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Gregor

21.08.2019

Liebes IngDiba Team warum lassen sich Ausgaben nur in der Web Applikation kategorisieren?
Es waere sehr wuenschenswert und irgendwie logisch, wenn man diese Funktion direkt in der App haette, da man dort bei Bezahlung die Push-Nachrichten bekommt und direkt die Kategorisierung vornehmen koennte ohne sich umstaendlich in die Web-Applikation einloggen zu muessen. Auch eine Erweiterung der Funktion, selbst beliebig viele Kategorien anlegen zu koennen waere sehr hilfreich!

Danke


ING

06.08.2019

Hallo Vieten, Sie können die Kategorien ändern, wenn Sie das kleine Stiftsymbol im jeweiligen Einzelumsatz nutzen. Ihren Wunsch, Kategorien individuell anzulegen bzw. zu benennen, geben wir gern an unsere Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Vieten

06.08.2019

* Ich würde gerne selbst Kategorien anlegen können.
* vorhandene Kategorien umbenennen

geht das?


ING

29.07.2019

Hallo Mayer, vielen Dank für Ihr Feedback und Ihre Wünsche - wir geben diese direkt an die Kollegen weiter. Was wir Ihnen aber schon sagen können: Apple Pay kommt definitiv 2019. Sobald der Starttermin steht, werden wir unsere Kunden natürlich sofort informieren. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Mayer

27.07.2019

Hallo ING, die Kategorisierung ist ein Feature, was ich sehnlichst erwartet habe; dass es nun so dermaßen minimalistisch und steif implementiert wurde, ist allerdings sehr enttäuschend. Es gibt nur eine Hand voll Kategorien. Sehr wichtige fehlen, wie bspw. Elektronik, Essen gehen, Nebenkosten usw. Da ihr nach 7 Monaten Schlafmützigkeit immer noch nicht (und wahrscheinlich auch nie) Apple Pay anbietet, muss ich außerdem Buchungen splitten können, da ich immer wieder Geld auf mein Boon Konto buchen muss. Sprich: Ich würde gerne eigene Kategorien erstellen und Buchungen splitten können! Das muss kommen, sonst muss ich bei der separaten Finanzsoftware bleiben, was heutzutage sehr ärgerlich wäre. Auch hier sind andere Banken mit ihren Apps wieder weit voraus... PS (da ich so eine Antwort vermute): wie man eure vordefinierten Kategorien anpasst weiß ich, das löst nicht mein Problem.


ING

15.07.2019

Hallo Wigand, wenn Sie in die Anzeige eines einzelnen Umsatzes gehen, sehen Sie ein kleines Stiftsymbol. Damit können Sie die Kategorie ändern. Das System hat eine lernende Funktion. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Wigand

15.07.2019

Liebe ING DIBA - was und wiemuss ich meine Überweisungen ausfüllen, dass die Beträge der richtigen Kategorie zugeordnet werden und damit die Analyse auch korrekt abläuft - gibt es schlagwörter welche be Analyse gezogen werden und wenn ja wo müssen diese stehen (am Anfang /Mitte / ende) Oder kann man die bereits getätigten Überweisungen nachträglich einer Kategorie zuordnen und dann lernt das system!??
danke für info


Egode

25.06.2019

Geld "sparen" in dem ich die Kassenbons nach Bezahlung kontrolliere!
Mal ein Teil zu viel eingetippt geht schnell, oder ein Sonderangebot zum "Normalpreis;-)"..... da kommt hin und wieder " ein zusätzlicher Kaffee " zusammen!


GRausSchSch

21.06.2019

Muss es nicht "beim Geldsparen" (statt "beim Geld sparen") heißen? Es heißt ja auch z.B. "mit dem Rauchen aufhören". Den Fehler habe ich oben annähernd zehnmal gefunden. - Ansonsten: In den letzten zehn Jahren habe ich fast 1200 € verraucht - mit Genuss! Das war's mir wert.


Bertram

29.05.2019

Aktien sind super auf Dauer....nehmt die mit Firmen von Putzmitteln und Nahrung.
Geputzt und gegessen wird immer.....
Dazu Medizin-, Senioren-, etc. Technik und Produkten.


27.05.2019 @spart doch in Aktien

28.05.2019

Und wie sparst Du? Bin jetzt mal gespannt. Wenn Du so intelligent bist und alles besser weißt. Dann lasse uns doch daran teil haben. Oder kannst nur unqualifizierten Müll ablassen?


@spart doch in Aktien <- unwissender Dampf Plauderer!!!

28.05.2019

Da sieht man mal, dass du von tuten und blasen keine Ahnung hast!!!

Lies das hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lehman_Brothers
https://de.wikipedia.org/wiki/Subprime-Markt

Lehmann Brother´s haben durch die Immobilienblase und der Subprime-Markt Kriese alles in den Sand gesetzt.

Das hat 100%ig nichts mit Aktien zu tun. Sondern mit Immobilien und Hypothekendarlehen.

Informiere dich mal richtig, was Immobilien und was Subprime ist.

Du legst wohl in Bitcoins an *prust*....noch schlimmer als Lehmann Brother´s.

Und bist jetzt schlauer oder immer noch ein verbohrter, unwissender Dampf Plauderer???

Es grüßt dich Marcel


spart doch in Aktien

27.05.2019

und setzt wie mehr als 50 000 andere Deutsche vor Jahren Eure Altersversorgung mittels einer neuen Variante von "Lehmann Brother's" voll in den Dreck. Da habt Ihr dann nach dem nächsten kommenden Börsencrash wenigstens ein Jahr lang eine sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit: demonstrieren gegen die ach so bösen.
Banker.


Aktionär

25.05.2019

Spart doch in Aktien, ich habe von Januar bis Mai schon 809 Euro Dividende erhalten.
Plus ein Depot das sich bis auf 4 Titel im plus befindet, was sich allerdings bei 2 Titeln dadurch äußert, da die ziemlich neu sind. Einer mit ein paar Einmalkäufen und einer als Sparplan mit erst mal 200 Euro Inhalt.


Konfuzius

24.05.2019

Konfuzius sagt: Sparsamkeit ist Achtsamkeit.
Wer nicht auf sich selbst achtet und sich unentwegt fragt: "Brauche ich das wirklich?", wird nie sparsam sein.


Karlos

23.05.2019

@Blub

Spare doch in Aktien...gut diversifizieren und entweder USA und Kanada mit 1/4 jährlicher Dividendenzahlung und anlegen oder ausgeben.
Oder gut laufende Aktien oder welche die seitwärts laufen, wo du Dividende bekommst aber auch nicht wirklich verlieren kannst.

Ein paar meiner Aktien, bisherig gute Erfahrungen Erfahrungen:
Austevoll Seafood (Norwegen), PepsiCo - McDonald - ColgatePalmolive (USA), BK Nova Scotia (Kanada), BB Biotech xxx (Schweiz), Siemens - Siemens Healthineer - Allgeier - Alstria - (Deutsch) usw.

Habe 14 Positionen, derzeit nur 3 im Minus. Gesamtes Plus bei ca. 44.000 Euro Einlage = 13,15%, war vor drei Tagen bei 15,18%.
In Euro 6.800 bis 7.000 Euro mehr als selber angelegt. Dazu immer wieder die Diviendenzahlungen.

Interessant wären, leider habe ich das Geld jetzt nicht:
Darden Restaurants, Stryker, Fastenal, Ecolab.

Also besser als Sparbuch, Extra Konto, Girokonto etc.


Otto

22.05.2019

Habe immer daheim gefrühstückt, Kosten 1 Euro. Die Jungen frühstücken beim Imbiss - Kosten 7 Euro. Habe mir von daheim Stullen mitgebracht - Kosten 1 Euro. Die Jungen bringen sich ihre Pausenversorgung vom Imbiss mit - Kosten 5 bis 7 Euro. Habe Mittags in der Kantine gegessen- Kosten 3,5 Euro. Generation Y lässt sich das Mittagessen von Lieferheld liefern - Kosten 10 Euro. Soll ich weiter machen? Hatte immer im Leben nie mehr als eine Kreditzahlung zu laufen. Kein Wunder das heute 25% aller jungen Mitbürger unter 25 überschuldet sind.


Blub

22.05.2019

@Karlos
dem bin ich mit bewusst nur möchte ich mein Geld investieren als es zu sparen. Bei den aktuellen Zinsen lohnt sich das Sparen eh nicht :)


Anne

22.05.2019

Guter Artikel :). Sparen ohne Verzichten geht im Alltag auch mit bewusstem Supermarkt- Einkauf: Sonderangebote nutzen und dann Haltbares bevorraten (geht nur mit entsprechender Lagerkapazität in Küche & Keller), beim Einkauf für den aktuellen und den Folgetag in die Regale schauen, was gesenkt ist, weil die Haltbarkeit bald abläuft (hilft auch gegen die Lebensmittelverschwendung), und statt Markenprodukten die Eigenmarken der Märkte kaufen... dann ist für die Pause beim Stadtbummel auch der Latte drin :))


Karlos

22.05.2019

@Blub

Steuerspartipp:
Sobald du weniger konsumierst, sparst du Geld und auch Mehrwertsteuer.


Dieter @Fienchen

22.05.2019

"Kleinvieh macht auch Mist"
;-) das kann nicht stimmen, sonst würden hier nicht so viele die Abschaffung der 1 Cent, 2 Cent und 5 Cent Münzen heftig und konsequent jedoch denkbefreit fordern. Das aber so etwas durch die folgenden Preissteigerungen im Jahr 1000 Euro kostet, das begreift die von sich selbst extrem überzeugte DSDS-Generation nicht.
Aber wer von denen kennt schon das Buch "Generation Doof" von Bonner und Weis.


Volker

21.05.2019

Wie spare ich?

- Keine zu große Wohnung.
- Ein Vernunft Auto und keine Trend / Angeber Karre.
- Alleine oder in einer Gruppe essen kochen.
- Nicht so viel oder kein To Go oder Fastfood.
- Nicht jeden Technik Trend kaufen...nicht immer das neueste.
- Gebrauchte Sachen sind oft sehr gut und sehen nicht mal gebraucht
aus.
- Mal einfach essen: Salat, Pasta, Suppe - muss nicht immer Steak sein.
usw.
usw.


Klaus

21.05.2019

@Fienchen

Man kann ein Haushaltsbuch führen? Ist das dein Ernst?
*lach*

Was erwartest du denn von der dep*** Tablet, Smartphone Digital-Generation?
Das ist eindeutig zu viel verlangt! *lach*

Die meisten wissen doch nur noch was Google ist, wenn überhaupt. Aber mal ein Lexikon oder Buch in die Hand zu nehmen, das können sie nicht mehr. Das Buch ist zu schwer, das Buch ist zu groß und oh wei, oh wei, da stehen so viele Buchstaben drinnen und die Verbinden sich auch noch zu Worten die man lesen muss, dazu kommt dass sich die Worte zu Sätzen erweitern, welche mann dann auch noch verstehen muss.

Nein, nein, nein,....die heutige Digital-Generation braucht Bilder wie in der Steinzeit und im alten Ägypten etc.

Sag du liest ein Buch oder du führst ein Haushaltsbuch, dann wirst als Hexe verbrannt. ;-)

Aber hey, Leute! Fienchen hat recht - strengt mal Euer Köpfchen und die Kreativität an.

Und für diejenigen, die mit dem Wort Lexikon nicht anfangen können. Das ist ein Buch, mit einer Ansammlung von Wissen. Früher hat man darin nachgeschlagen, wenn man etwas nicht wusste.

Arme Menschheit - Amen.


Danke an Fienchen

20.05.2019

Fienchen trifft es auf den Punkt: Einfach alle (!) Einnahmen und Ausgaben in einem Haushaltsbuch eintragen und einmal im Monat analysieren. Das geht sogar offline. Und wenn man jeden "Cafe Latte" eintragen muß, denkt man vielleicht mal darüber nach. So lernt man Disziplin. Der Rest kommt von allein.


Nick

20.05.2019

Das von Fienchen genannte Haushaltsbuch kann man noch viel schneller mit Papier und Bleistift schreiben, wie man es in den 50-er Jahren schon gemacht hat.


Blub

20.05.2019

@Fienchen
Vielen Danl für die Zusammenfassung

@ING
Wie wäre es mal mit ein paar Steuerspartipps, wenn man Geld investiert und nicht konsumiert?


Fienchen

20.05.2019

Ich habe mir mit großem (!!) Vergnügen alle Kommentare durchgelesen. Die meisten nehmen den "Latte" wortwörtlich und hängen sich daran auf. Meiner Meinung nach will der Artikel nur dazu animieren seine "Gewohnheitsausgaben" zu hinterfragen und ganz allgemein seine Ausgaben im Blick zu behalten. Ganz nach dem Moto: "Kleinvieh macht auch Mist".
Und was die von einigen gewünschte App zum Kategorisieren bzw. Analysieren von Ausgaben betrifft: Habt ihr schon einmal über ein Haushaltsbuch nachgedacht? Das kann man sich auch ganz bequem als Excel-Tabelle mit den jeweils ganz individuellen Kategorien aufbauen.


ING-DiBa

19.09.2018

Hallo Xy, einen konkreten Termin haben wir leider noch nicht, aber wir sind auf jeden Fall dran. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Xy

18.09.2018

Wann meinen Sie geht so ein Analysetool an den Start? Zeitnah?


ING-DiBa

02.08.2018

Hallo Jovan, bitte geben Sie uns noch etwas Zeit - die Kollegen bereiten da schon etwas vor. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jovan

02.08.2018

Gibt es schon Neuigkeiten zu der Kategorisierung und Analyse von Ausgaben und einnahmen?
Ich suche wie meine Vorredner ebenfalls nach einer solchen Funktion und würde mich freuen, wenn die ING das von sich aus könnte. Mit Lösungen von externen Anbietern bin ich bis jetzt noch nicht glücklich geworden.

Grüße Jovan


ING-DiBa

11.06.2018

Hallo Sandy, vielen Dank für den Wunsch - das steht schon fest auf der Todo-Liste unserer Entwickler... Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Sandy

11.06.2018

Hallo Ing-Diba Team,

andere Internetbanken bieten die Kategorisierung der Ausgaben an, worüber ich mich als eure Kundin mächtig freuen würde. Derzeit muss ich nämlich händisch tätig werden oder muss eine separate App nutzen, ist das noch zeitgemäß? Es wäre toll, wenn ihr bald auch so eine Feature anbietet.

LG
Sandy


ING-DiBa

11.05.2018

Hallo Michael, für unsere Banking to go App ist das nicht möglich - aber wir entwickeln sie ständig weiter, auch mit Hilfe von Kundenwünschen. Daher ist Ihr Kommentar hier richtig platziert. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Michael

10.05.2018

Welche App brauche ich um mir meine Ausgaben in der oben dargestellten Auswertung anzeigen zu lassen?

Geht das irgendwie?

Viele Grüße
Michael


Monsterchen

23.01.2017

Irgendwie fehlt mir bei der Rechnung der Hinweis darauf, dass ich ebenso für mein mitgebrachtes Essen von zu Hause Geld/Energie investieren muss oder werden hier nur Selbstversorger angesprochen? Das Essen von zu Hause mitnehmen ist klar billiger, aber sofern ich nicht den Kühlschrank bei Mama plündere, zahle ich dafür auch was : )


Andreas J.

02.10.2016

Mir fehlt bei der Umfrage, die Frage, "ich mag soetwas nicht, deshalb kaufe ich es auch nicht". Mir geht es nämlich so, also verzichte ich nicht extra.


Stephan

23.09.2016

Umgekehrt wird ein Schuh draus..

Wenn ich mir eine etwas kleinere Wohnung miete spare ich pro Monat locker 150 Euro, das sind pro Jahr 1800.- Euro, in 10 Jahren 18.000.- Euro...

dafür kann ich mir ganz viele schöne Kleinigkeiten gönnen,
die mir letztendlich das leben schöner machen als die paar Quadratmeter mehr Wohnraum xD

ALSO: FIXKosten senken !


RaMa

06.07.2016

Luxus sind eben Dinge, die man sich nicht leisten kann und muss, also die Übertreibung. Das heißt für mich nicht jedes Angebot annehmen und lieber gelegentlich für Luxus bewusst entscheiden. Ein Kaffee Latte an der Tankstelle gehört definitiv nicht dazu und Geld ist doch nur das Zahlungsmittel für unsere materiellen Wünsche.


Florian

30.06.2016

Wahnsinn... nach "nur" 10 Jahren einen hässlichen Kleinwagen zusammengespart, den ich dann 5 Jahre lang fahre.


Robin

28.06.2016

Ich habe die Letzen 10 Jahre lang wie von Harz 4 gelebt, obwohl ich einen gut bezahlten Job habe. Dachte, mich so reich sparen zu können. Vor kurzem habe ich dann meine beachtlichen Ersparnisse an der Börse verzockt.


Axel Anders

27.06.2016

Super Artikel: Gerade bei den Kleinigkeiten die man sich so nebenbei gönnt, kann man eine Menge Geld sparen. Gerade bei diesen Snacks zwischendurch ist die Gewinnspanne für den Verkäufer am höchsten. Ich wundere mich oft wie Leute so dumm sein können und sich an der Tankstelle ein Eis oder Tafel Schokolade usw. zu saftigen Preise kaufen nur weil sie gerade tanken müssen. Tankstellen erzielen nämlich mit diesen kleinen Artikeln einen vielen größeren Gewinn als mit dem Sprit und das wahrscheinlich nicht nur relativ sondern auch absolut am ganzen Gewinn den so eine Tankstelle abwirft.


Micha1967

19.06.2016

Der Artikel trifft! . Die Wirkung ist sicher je nach Einkommen unterschiedlich hoch. Ich kann mich nur wundern, wenn "große Kinder" das gekochte, hochwertige Abendessen zu Hause, gegen einen Besuch bei Mc.Donald tauschen und tags drauf nicht wissen, wie sie ihr Fahrzeug betanken sollen....


Toni

17.06.2016

Wie immer macht die Menge das Gift bzw. hier den Berg an ausgegeben Geld. Ich frage mich ab und zu, ob dies und jenes gerade sein muss oder ob ich es vieleicht bloß aus Gewohnheit oder weil es gerade in ist, konsumiere. Und da ertappe ich mich schon hin


Ferdi2

17.06.2016

@Zeus
Ein Autokredit hier, eine Fernseherfinanzierung da und dann noch die Rate für Handy und Designerfussbank...
Das sind die Dinge die ein Leben erst richtig unl(i)ebsam machen. Und da kommt manch einer leider richtig schnell hin. Für Kaffee reicht es dann schnell nicht mehr.


Ferdi

17.06.2016

@micha
Darum geht es nicht.
Wenn du dich von einem Teilchen vom Bäcker und'nem Kaffee to go "ernährst", solltest du über dein Essen nachdenken.


Zeus

17.06.2016

Eine Theorie, die nur dazu dient des Buchautors Geldbeutel zu füllen. Man erfinde irgendeinen Stuss und setze ein paar pseudo-kluge Dogmen ein. In 10 Jahren 18.000 EUR... Rechnet man die Inflation dazu, hat man real je nach Entwicklung nur 14-15.000. Was bitte soll man sich davon groß kaufen können? Einen Kleinwagen... WOW und dafür 10 Jahre lang auf alles Schöne verzichten? Denn es sind gerade die kleinen Dinge, die den Alltag l(i)ebenswert machen. Hier ein leckerer Kaffee, da eine Genußzigarre, dort eine Currywurst, ein Bürger, eine Pizza etc. pp. Man sollte nur nicht übertreiben. Auf keinen Fall jedoch aufgrund des Sparens verzichten. Von mir aus, aus gesundheitlichen Gründen, aber bitte nicht aus reinen Spargründen. Man wird sich deshalb in 10 Jahren dafür hassen. Garantiert!


Jens

16.06.2016

Ich bin selbst gutverdienend und kann hiermit entsprechend wenig anfangen - ich bin aber sicher nicht die Zielgruppe für diesen Artikel. Wenn ich mir meine Töchter ansehe, passt das hier gesagte wie die Faust aufs Auge. Dass hier viele den eher metaphorisch gemeinten Latte zu wörtlich nehmen, oder gar mit Ernährung verwechseln, hilft nicht.


HaDa

16.06.2016

Ich denke nicht, dass eine Einsparung beim Latte- und Snackkonsum einen entscheidenden wirtschaftlichen Vorteil für den Betroffenen bedeutet. Maßgeblich ist viel mehr, welche Einstellung die Person ganz allgemein zum finanziellen Input-Output-Verhältins hat. Jeder sollte sich die Frage stellen, wie viel muss ich mir an Konsum überhaupt gönnen, und, stehen die Kosten in einem angemessenen Verhältnis zum persönlichen Nutzen, gerne auch in emotionaler Hinsicht?
Das sollte jeder für sich selbst überprüfen und entscheiden. Aber eine Überlegung, die die Allgemeinheit betrifft: Wenn schon Latte to go, dann bitte im mitgebrachten Becher.


Sannisa

15.06.2016

Da gibt es noch den Effekt Penny wise- Dollar foolish.
Für kleine Spareffekte verzichten die Leute, nehmen Aufwand in Kauf. Wenn es jedoch um größere Ausgaben bzw. Sparpotentiale oder Rendite geht, verzichten sie. Das macht dann noch viel mehr aus. Vielleicht bei einem den Tag erhellenden Latte darüber nachdenken und handeln. Viel Spass.


Zlatan

14.06.2016

@Ich: Schade, leider nichts verstanden von dem, was da steht. Vielleicht nochmal lesen und eine Nacht darüber schafen und die - nennen wir sie mal - ungeschickte Aussage überdenken.


micha

14.06.2016

Wer nicht mehr 5 Euro pro Tag für Ernährung investieren kann, sorry, der hat verloren.


Sabina

14.06.2016

ja, man kann an vielen kleinen Ausgaben sparen ohne Verlust an Lebensqualität. Dieser Latte-Effekt ist gut erläutert. Betrachtet man, dass die Altersrenten bei einem normalen Verdienst nicht gerade üppig ausfallen so könnte man an Kleinigkeiten jetzt sparen um für später Rücklagen zu haben.


Ich

14.06.2016

einfach nichts mehr essen und trinken und man spart eine Menge Geld ...