Geldfrage des Monats

Gibt es wirklich Null-Euro-Scheine? | 26.09.2018

Bezahlen an der Kasse

© ING-DiBa

Unsere Geldfrage im September: Gibt es Null-Euro-Scheine?

Ja, es gibt sie wirklich – und sie sind echt!

Offiziell von der EZB-genehmigte Null-Euro-Scheine kursieren seit einigen Jahren in Europa als Souvenir, bedruckt mit Städtemotiven oder Sehenswürdigkeiten.

Das Besondere: Die Null-Euro-Scheine werden auf echtem Euro-Papier mit Wasserzeichen, Kupferstreifen, Hologramm und individueller Seriennummer in von der EZB lizenzierten Banknotendruckereien gedruckt.

Ein Null-Euro-Schein kostet in Souvenir-Shops oder bei Tourismuszentren 2 bis 3 Euro, einige von ihnen haben mittlerweile aber einen deutlich höheren Sammlerwert. Sammler achten zum Beispiel auf Seriennummern unter Hundert, mit Schnapszahlen, speziellen Ziffernfolgen oder auch bestimmten Geburtsdaten, sodass einige der Scheine zu begehrten Sammlerobjekten werden.

Besonders die Serie anlässlich Karl Marx 200. Geburtstag am 5.Mai 2018 versetzte Sammler-Herzen in Aufruhr: Auf einer violetten Null-Euro-Schein-Serie prangt das Konterfei von Karl Marx (Autor von „Das Kapital“) – mehr als 100.000 Scheine wurden bis August 2018 in weltweit 40 Länder verkauft.

Einige Exemplare wurden aber noch zurückgehalten: Seriennummern mit dem Geburts- und dem Sterbejahr von Marx (1818 und 1883) sowie die Nummern 0 bis 100. Diese besonderen Scheine sollen nach Auskunft der Trierer Touristiker später bei einer Aktion für einen guten Zweck verkauft werden.

Fazit: Bezahlen kann man mit den Null-Euro-Scheinen zwar nicht – aber immerhin tauschen.

Autor: ING-DiBa


Ihre Meinung

Kommentare (10)


Kommentare

ING

22.10.2018

Hallo zusammen, jetzt stimmen auch die Zahlen in der Umfrage wieder. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Wolfgang Riecke

20.10.2018

die Artikel sind immer richtig!


ING

19.10.2018

Hallo lieber Nutzer, danke für den Hinweis, das schauen wir uns mal an. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Nutzer

18.10.2018

Die Abstimmung ist toll. 19% + 2% + 2% = 100%?


Roland

18.10.2018

Es gab doch mal solche Nuller-Scheine (weiß nicht mehr ob USA, Indien, oder anderswo), die dienten aber der Korruptionsbekämpfung: Man gab dem Beamten, der die Hand aufhielt, einige Null-Scheine, woraufhin der meist derart peinlich berührt war, dass er auch ohne Bestechung die gewünschte Leistung brachte.
Das war aber wohl nicht der von der EZB angedachte Zweck, oder...? Obwohl offene Korruption ja auch in einigen Euro-Staaten noch ein Problem ist.


Bernhardt Stemmler

01.10.2018

Es gibt eine vollständige Liste mit allen bisher ausgegebenen Null-Euro-Scheinen:
www.0-euro-scheine.de


ING-DiBa

28.09.2018

Hallo Jan, Sie können über die Filter oben nach Erscheinungsdatum und nach Themen suchen - allerdings sind die Kategorien fest vorgegeben. Ihr Feedback geben wir wie gesagt gerne weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jan

28.09.2018

Artikel-Archiv?
Finde ich nicht...wie wäre es mit einem eigenen Überpunkt wie bei Girokonto, Sparen, Investieren, ......

Der hätte sogar oben noch gut Platz :-)

Danke


ING-DiBa

26.09.2018

Hallo Jan, ein Artikel-Archiv gibt es bereits - Ihre Anregung geben wir aber auf jeden Fall an unsere Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Jan

26.09.2018

Der Artikel "Wie schmutzig ist Geld" hattet ihr schon, den "Wie lange ist ein Euro-Schein im Umlauf" denke ich auch.
Wie wäre es mal mit einer Seite auf der Katalogartig Eure Artikel stehen, zum raussuchen und später noch mal nachlesen?