Smartphone statt Bargeld

Mobile Payment – so sicher ist die neue Technologie | 13.11.2019

Mobile Payment

Die Deutschen sind noch skeptisch, wenn es um das kontaktlose Bezahlen mit dem Smartphone geht. Dabei ist die Technologie sogar sicherer als andere Bezahlmethoden.

Im Supermarkt kurz das Smartphone zücken, schon ist der Einkauf bezahlt – ziemlich praktisch! Seit einigen Jahren gibt es Mobile Payment Apps, die das möglich machen. Eine Studie der Unternehmensberatung PwC Strategy& hat ergeben, dass das mobile Bezahlen in Europa beliebter wird.

Mobile Payment immer populärer

2.500 Bewohner zehn europäischer Länder wurden zu ihrer Einstellung zu Mobile Payment und der Bargeld-Nutzung befragt. Die Schweden stehen der neuen Technologie sehr offen gegenüber: Etwa ein Drittel der Schweden nutzt bereits regelmäßig Mobile Payment Apps, gerade mal 20% bevorzugen das Bargeld. Auch in anderen Nationen ist der Trend erkennbar, dass mehr und mehr Nutzer bargeldlose Bezahlmethoden nutzen. In Großbritannien beispielweise zahlen nur noch 29% lieber bar als mit anderen Zahlungsmethoden. Skeptischer hingegen sind die Deutschen: 61% zahlen weiterhin am liebsten mit Bargeld, nur 5% nutzen Mobile Payment Apps. Nach den Statistiken der Bundesbank nimmt die Zahl der elektronischen Bezahlvorgänge aber auch in Deutschland Jahr für Jahr zu.

Hoher Schutz der persönlichen Daten bei Mobile Payment

„Eine Hürde Mobile Payment zu nutzen, ist die Angst vor Sicherheitslücken im System und beim Datenschutz“, erklärt Professor Dr. Andreas Hackethal, Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Finanzen an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, im Interview mit der ING (das vollständige Interview können Sie hier lesen). Dies bestätigt auch die PwC Studie. Klar ist also: Nötig ist vor allem Aufklärung darüber, wie sicher das mobile Bezahlen wirklich ist.
 
So bestätigt etwa die Stiftung Warentest, dass die Bezahlverfahren gut gegen Betrug geschützt sind. Ebenso Mikko Hyppönen vom finnischen Sicherheitsunternehmen F-Secure bestätigte, dass beispielsweise beim Bezahlen mit Apple Pay keine persönlichen Daten bei Apple landen. Die Transaktionen werden nur lokal auf dem iPhone sowie im Buchungssystem der Bank oder der Kreditkartengesellschaft gespeichert. Selbst der Empfänger einer Apple-Pay-Zahlung kann nicht sehen, von wem er eigentlich das Geld bekommen hat.
 
Und so funktioniert es: In der Mobile Payment App hinterlegen Nutzer die Daten der eigenen Kreditkarte. Doch statt diese offen an das Terminal zu übermitteln, generiert die App bei jedem Bezahlvorgang sogenannte individuelle Tokens. Dabei übermittelt sie nur die ersten sieben Ziffern der Kreditkartennummer. Die zehn darauffolgenden Ziffern werden bei jedem Bezahlvorgang neu generiert. Und die letzte Ziffer ist eine Prüfziffer, die sich ebenfalls immer wieder ändert.

Großes Interesse an All-in-One-Apps für Banking und Zahlungen

Ein weiter Grund für Skepsis gegenüber Mobile Payment? Es fehle ein paneuropäisches Bezahlsystem, meinen die Autoren der die PwC Studie. Derzeit gebe es 15 nationale elektronische Bezahlsysteme und eine viel größere Zahl von Online- und Mobilzahldiensten, die ebenfalls überwiegend länderspezifisch seien.
 
Und das obwohl, das Interesse an neuen, mobilen Finanzlösungen groß ist, hat eine Online-Befragung des Fintech-Anbieters Entersekt ergeben. Nach dieser fände fast die Hälfte der Deutschen All-in-One-Apps für Banking und Zahlungen attraktiv. Gäbe es eine App, die beide Bereiche abdeckt, würden 46% seltener Bargeld und 45% seltener Bank- und Zahlkarten verwenden, so die Ergebnisse der Entersekt-Umfrage. In der Altersgruppe der 18- bis 40-Jährigen steigen die Zahlen sogar auf über 60%. „Banking-Apps bilden einen exzellenten Startpunkt für mobile Zahlungsfunktionalitäten. Neben der zunehmenden Popularität haben sie den Vorteil, von einem bereits als vertrauenswürdig eingestuften Anbieter ausgegeben zu werden. Außerdem können sie problemlos mit neuen Services kombiniert werden, was es Anwendern leichter macht, neue Dienste auszuprobieren“, findet Uwe Härtel, Country Manager Central Europe bei Entersekt.

So gelingt der sichere Einstieg ins mobile Bezahlen

Wer Mobile Payment Apps mit einem guten Gefühl nutzen möchte, sollte sein Handy ausreichend absichern, etwa durch Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder PIN. So lässt sich bei Diebstahl oder Verlust des Handys der Schaden begrenzen. Zudem gibt es Security-Apps, die schadhafte Anwendungen erkennen und Schutz gegen Phishing bieten. Bei der Auswahl der Mobile Payment App sollte man darauf achten, dass diese in den offiziellen App-Stores heruntergeladen werden.
 
Tipp: Am besten die Verlinkungen auf den Webseiten der Banken beziehungsweise Finanzdienstleister nutzen, so haben gefälschte Apps keine Chance. 

Fazit: In Zukunft auch Brötchen mit dem Smartphone bezahlen

Die Unternehmensberater der PwC Strategy& Studie plädieren für einen Abschied vom Bargeld. Sie argumentieren, dass elektronisches Bezahlen für die Verbraucher bequemer sei und eine bessere Kontrolle der eigenen Finanzlage ermögliche.
Einen kleinen Ausblick gibt Professor Dr. Hackethal. Er wurde gefragt, wie er im Jahr 2028 einkaufen geht: „Ich werde meine Brötchen beim Bäcker mit meinem Smartphone oder der dann gängigen Technologie bezahlen. Ich bin überzeugt, dass sich Mobile Payment 2028 auch in Deutschland etabliert hat und wir ähnliche Verhältnisse wie in Skandinavien bekommen. Bargeld wird künftig eine kleinere Rolle spielen.“

Autor: ING


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Kommentare (89)


Kommentare

Jack

30.11.2019

@Andy
Viel Vergnügen bei der Anmietung eines Mietwagens ohne Kreditkarte.
Ich bin sicher, dass ich mit der kontaktlosen Zahlung schneller bin, selten hat man den zu zahlenden Betrag passend, also muss Ihnen noch Wechselgeld ausgehändigt werden, alles andere als schnell und bequem. Es ist ein unübertreffbar gutes Gefühl eine Kreditkarte in der Tasche zu haben. In diesem Sinne


Daniel P.

30.11.2019

Ich verstehs halt einfach null mit dem Smartphone zu bezahlen.(den Sinn dahinter) Was soll das denn bitteschön für Vorteile haben? Ausser den Nachteilen, sich wieder registrieren zu müssen ..
Es reicht doch wohl die ganz normale altbekannte Karte. Aber zu 90% zahlen ich sowieso bar. Und ich bin erst 28.
Das Ziel ist die Abschaffung des Bargelds. Aber Kriminelle Transaktionen wird es auch ohne Bargeld geben. Kriminelle werden auch immer einen Weg finden. Bitcoin, Combigoldbarren z.B. oder Tauschgeschäfte mit Waren.


Andy

28.11.2019

Auch ohne Kreditkarte !!! kommt man prima durch das Leben. Andere Zahlmethoden als Bargeld (ausser vielleicht beim Hauskauf, Autoneukauf) brauch ich nicht. Selbst im Supermarkt bin ich viel schneller und bequemer als die Kartenzahler. Selbst im Ausland hat noch niemand mein Bargeld abgelehnt. Ich glaube auch nicht, dass man auf mich als Barzahler ernsthaft verzichten möchte.
Den Menschen, die aufgrund der mangelnden Kontrolle bei Karten- oder Sonstwas-Zahlungen die Übersicht über Ihre Finanzen verloren haben sage ich: Es ist ein unübertreffbar gutes Gefühl ein Bündel Geldscheine in der Tasche zu haben.


@Tom

26.11.2019

Bingo


Tom

25.11.2019

2.500 Einwohner wurden befragt aus 10 europäischen Ländern. Bei durchschnittlich 15 Mio. Einwohnern pro Land wurden also ganze 0,0016 % befragt. Das ist also so, als würde ich im ausverkauften Camp Nou eine Person befragen! In der Allianzarena dürfte ich gar keinen fragen - naja, vielleicht ein Kind :)

Wenn ich mir dazu noch anschaue, welcher Konzern die Umfrage gemacht hat, wundert mich das Ergebnis nicht. Da kann ich gleich den Bäcker um die Ecke beauftragen, dass er mir mal eine Umfrage machen soll, ob die Leute lieber Brötchen oder Schnitzel essen.


Jack

23.11.2019

@r.burghart

Sie sprechen von richtigem Geld. Was soll das nach Ihrer Meinung nach sein? Bargeld? Sie wissen, dass dieses zwar als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt ist, aber durch was ist es gedeckt?
Auf Ihre Antwort wäre ich gespannt


@Uta

22.11.2019

lasse Dich bitte nicht von Scharlatanen die mit vermeintlichen Fachausdrücken wie z.B. "verschlüsselter Token" um sich werfen beeindrucken. Zu meinem Job gehörte u.a. 13 Jahre lang fast täglich das Knacken von solchen Token und deren tägliche Neuausstellung - also nur Laien lassen sich von Fachausdrücken beeindrucken. Und nur Laien glauben, dass heute iOS oder Android sicher sind und nur IT-Laien wissen nicht, dass 95% jeglicher Schadsoftware über gehackte angeblich ja so super sichere Linux-Systeme verbreitet wird.
Aber da hier nun mal für das mobile Bezahlen geworben wird, werden beauftragte und bezahlte Schreiber massiv dessen Sicherheit betonen.


Ach Uta...

22.11.2019

...du zahlst auch schon längst digital, nur eben mit deiner Plastikkarte. Nur dass die wirklich eine Datenschleuder war und ein verschlüsselter Token nun mal nicht. Unfassbar, was hier an gefährlichem Halbwissen vorherrscht.


@Uta

22.11.2019

Du fällst wohl auf jeden Artikel der Lügenmedien rein. Datenschutz ist nämlich machbar und sogar durchsetzbar. Nur wer sich in diesem System nicht knallhart durchsetzt, der verliert. Wobei auch bei mir erst 1x 50 000 DM und 2x 10 000 Euro Strafe dafür sorgten, dass meine Existenz auf der Robinson-Liste und der Datenschutz endlich beachtet wurden. Und "Juris" sorgt seitdem für genügend Abschreckung.
Allerdings gibt es ein Problem: viele der "Kreditkartenprozessoren" sitzen in den USA, da greift kein deutscher Datenschutz.


Uta

22.11.2019

Ich staune, wie viele Menschen ihren Einkauf über das Internet zulassen.
Überall wird von Datenschutz geredet - aberr hier legt jeder freiwillig seine Daten offen und merkt es nicht.
Hat die Geschichte um Edward Snowden keinen zum Nachdenken gebracht? Schade.


hotte

22.11.2019

hi
also ich zahle nur mit handy, niemand will negativzins, das sind seriöse unternehmen. banken haben sich schon immer für das wohl der gesellschaft eingesetzt. wir leben in einer super zeit, wir retten das klima, lieben unsere phones, gut paar beulen hab ich wenn ich mal ne laterne ditsche, alles ist gut.


habo

21.11.2019

ich meide Kartenzahlungen wo es nur geht, maximal mal an einer Automatentanksäule. Mein Smartfone ist für Zahlungen nicht eingerichtet und wird es auch zuküftig nicht sein. Einen Geldschein zwischen den Fingern zu haben, das Gefühl lass ich mir nicht verbieten.


danieldüsentrieb

21.11.2019

Aus Datenschutzsicht ist die Überfrachtung der Smartphones mit dutzenden von Apps extrem bedenklich, da tausende von unkontollierten Trackingvorgängen nicht nachvollziehbare Informationen an die Hersteller oder Sponsoren der Apps übermitteln. ein Teil lässt sich durch Apps wie Blokada verhindern. Für Bezahlvorgänge ist ein Smartphone absolut ungeeignet.


wer Kartenzahlung total ablehnt

21.11.2019

der sollte sich das Reisen ins Ausland langsam abgewöhnen. Denn er wird im Ausland immer öfter vor unlösbaren Problemen stehen.
Schon allein die Bus- oder Taxifahrt ab Flugplatz kann dann unmöglich werden, genauso wie die Fahrt mit U- oder S-Bahn. Selbst das Bezahlen mit Bargeld in Gaststätten und beim Bäcker ist im Ausland an manchen Orten nicht mehr möglich. Aber auch immer mehr Parkautomaten verlangen die Karte, genauso wie Tankstellen und Co. Und Ladestrom kaufen für das e-Auto - auch das ist mit Cash unmöglich.
Und nochmals: bei der Abschaffung des Bargeldes geht es eigentlich vor allem um die Enteignung der Bürger mittels Negativzinsen ab dem ersten Euro Guthaben auf dem Konto. Der gläserne Bürger und die Totalüberwachung sind nützliche Nebeneffekte.


nur meine Meinung

20.11.2019

mein Smartphone - ist Festnetzersatz
- also bleibt es zu Hause (schon seit 6 Jahren)

ca. 80 % Prozent meiner Ausgaben,
geht per Dauerauftrag bzw. Überweisung über die Bühne

der Rest geht problemlos mit Bargeld

Kartenzahlung bzw. Mobile Payment
wird beim Bäcker oder Gaststätte schwierig


Rudi

20.11.2019

Wenn mir schon jemand Fremdes erklärt, das die Bargeldabschaffung nur Vorteile für mich hat und dadurch alles besser wird, sollten alle Alarmglocken läuten. Man will nur die komplette Kontrolle über mich und meine Daten und das zum Preis von gefühlter
"Bequemlichkeit". Vorsicht. Ich gehe wieder zurück zum Bargeld und weg von der ach so bequemen Karte, damit ich auch morgen noch wenogstens einen Rest Privatsphäre habe.


r.burghart

20.11.2019

Bares ist wahres. Da kann noch soviel angepriesen werden.
Ich will kein total gläserner Mensch sein.
Mit richtigem Geld an der Kasse oder bei Lokalbesuch zu bezahlen, das ist cool, weil ich habe bezahlt. Nicht gepumt.


@Oberschlingel

19.11.2019

Wenn Deine Annahme stimmen würde, dann würden schon heute die sogenannten "arabischen Clans" längst Pleite sein und nicht mit Hartz IV Bezug in Schlössern wohnen und Bugatti fahren. Nur an deren ergaunerten Reichtum wird auch die neu geplante "Steuer Task Force" nichts ändern. Denn auch diese Steuer Task Force wird nur die Kleinen noch mehr melken und die großen Ganoven zum Bankett einladen.
Denn inzwischen wechseln wegen totalen Sinnzweifeln am Job sogar die besten Steuerfahnder reihenweise die Seiten.


der größte Vorteil von bargeldlos

19.11.2019

sind Negativzinsen für Alle. Die kann man dann auf 3% und mehr erhöhen und zwar auf alle existierenden Guthaben in jeglicher Höhe.
*
Und damit kann die Politik problemlos die Masse der Bevölkerung legal enteignen! Denn es geht um die Umverteilung der Reichtums von unten nach oben. Wer nur an Überwachung und Kontrolle denkt der denkt viel zu kurz. Nein: es geht um die weitere Gestaltung der 20:80 Gesellschaft.


Oberschlingel

19.11.2019

Das bargeldlose bezahlen dient dem Staat irgendwann zur lückenlosen Überprüfung der privaten
Vermögungsverhältnisse


Kai Drache

18.11.2019

Zitat: "Die Unternehmensberater der PwC Strategy& Studie plädieren für einen Abschied vom Bargeld. Sie argumentieren, dass elektronisches Bezahlen für die Verbraucher bequemer sei und eine bessere Kontrolle der eigenen Finanzlage ermögliche."

Wenn ich den Quatsch lese. stellt sich mir direkt die Frage, welche Absicht TATSÄCHLICH dahinter steckt. Elektronisches bezahlen ist keinen Millimeter schneller, bequemer oder von sonstigem Vorteil gegenüber Bargeld. Ich weiß ja wirklich nicht, welcher Anwärter auf einen Hirnschrittmacher von dieser Tatsache überzeugt ist, aber es ist schlicht nicht wahr.

Tatsächlich braucht meine Hand etwa zwei Sekunden um die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen und maximal ein paar weitere Sekunden um zu bezahlen. Praktisch dieselbe Zeit brauche ich um mein Smartphone zu zücken. Also von Zeitgewinn keine Spur. Bequemlichkeitsgewinn? Würde ich auch nicht unterschreiben.

"Eine bessere Kontrolle der Finanzlage" ist als Argument so ziemlich das Allerdümmste, was mir jemals jemand verkaufen wollte. Gerade bei Bargeld habe ich jederzeit die volle Kontrolle, weil aus einem leeren Portemonnaie nichts mehr heraus kommen kann. Bei einem leeren Konto sieht das natürlich ganz anders aus, schließlich ist der Dispo der Banken liebstes Kind. Wohl dem, der da den Überblick verliert, wie es in den USA zum Beispiel schon lange üblich ist, weil dort jeder Mist, egal wie billig oder teuer, mit der Karte finanziert wird. Die Abrechnung kommt dann später.

"Lebe heute über Deine Kosten, wir lassen Dich morgen dafür bluten", ist mir als Zitat bei dieser Materie deutlich lieber, weil ehrlicher.


@alter Schwede

18.11.2019

Deine Info stimmt und kann man auch hier in dem Faden nachlesen: die schwedische Bewegung gegen die Bargeldabschaffung wächst schnell weiter, hat inzwischen fast als 150 000 Mitglieder und deren Vorsitzender ist der ehemalige Polizeichef des Landes. Aber auch im technikverliebten Japan werden noch immer 90% aller Einkäufe bar bezahlt. Und in den USA funktioniert bisher selbst das kontaktlose Bezahlen fast nirgendwo. Und eigentlich nur die Dauergäste im Dispo schreien ganz laut nach modernen Zahlmethoden.


Bargeld macht glücklich und frei

18.11.2019

Letztens gab es im Supermarkt ein technisches Problem mit der Kartenzahlung. Ein Verkäufer telefonierte wütend mit der Hotline, die meinte, es würde dann am nächsten Tag wieder gehen. Also die letzten 3 Stunden bis Geschäftsschluß waren an allen Kassen nur Barzahlungen möglich. Als ich an der Reihe war fragte mich die Verkäuferin hoffnungsvoll, ob ich Bargeld dabei habe, sonst müßte ich irgendwo was abheben und wieder kommen oder die Einkäufe hier lassen. Ich grinste und meinte natürlich habe ich Bargeld dabei :-) Mehr sog i ned zu dem Thema


Hackermythen

18.11.2019

@MythenundAufklärer was für ein himmelschreiender Blödsinn! Du kommst ernsthaft mit einem Asbach Uralt Hack aus 2015 daher, bei dem in einem veralteten iOS und den Kindheitstagen von ApplePay eine Sicherheitslücke ausgenutzt wurde? Selbstverständlich sollte man MobilePayment nur auf aktuellsten/geschützten Systemen nutzen und Sicherheitsupdates ernst nehmen. Zeige mir mal einen Fall, wo es tatsächlich geklappt hat, ein aktuelles iOS (ohne JB) in den letzten 3 Jahren zu kapern, wenn der User nicht unvorsichtig/tolpatschig gehandelt hat. Die Technologie hat sich in den letzten Jahren weiter entwickelt und ist mittlerweile sehr sicher. Natürlich gibt es nie - wie bei allen vernetzen Technologien 100%ige Sicherheit, aber wenn dann doch etwas schief läuft, haftet die Bank/VISA und nicht der User!


Alter Schwede

18.11.2019

Ging nicht erst vor ein paar Tagen eine Meldung rum, daß Schweden der Abschaffung des Bargelds plötzlich doch wieder kritisch gegenübersteht?
Ich verstehe auch nicht, wie man mit elektronischem Zahlen (zig Karten, weil kein Terminal bedingungslos alle nimmt, dazu Handy, Uhr, Brille und Hosenknopf, oder was sonst noch kommt) einen besseren Überblick haben soll als bei Barzahlung.


Mobile Payer

18.11.2019

Boa, geht mir diese deutsche Skepsis auf den Senkel, aber im Grunde genommen können alle Skeptiker gerne weiter skeptisch bleiben, Hauptsache ich kann überall mobil zahlen. Eiscafé, Imbiss usw. wird wohl noch lange so bleiben, denn welcher Deutsche zahlt schon Eis mit der Karte? "War schon immer so und sollte auch immer so bleiben, was neu ist, ist mir fremd, Fremdes ist nicht gut und da sage ich erst mal nein dazu". Ist klar. Als Tauschgüter durch Münzen ersetzt wurden, hat es sicher auch lange gedauert, bis die ganzen Skeptiker akzeptiert haben, dass ein bestimmtes Metallstück ab sofort einen Wert besitzt.
Ihr könnt ja gerne noch weiterhin kompliziert (Klimpergeld, "warten Sie, ich hab glaube ich noch 3 Cent"), illegal (Schwarz-/Falschgeld) und auch mit der guten alten Karte (verlieren, absaugen, Missbrauch usw.) zahlen, ich zahle derweil sicher und anonym mit dem Smartphone und der Watch.


Manfred

18.11.2019

Ich bleibe auch eher skeptisch. Jeder Code, jede Codierung kann geknackt werden. Damit ich mich voll auf soetwas einlassen kann, müsste ich erstmal datentechnisch geschult werden. Aber vielleicht beginnen solche Themen ja schon bald in der Grundschule. China als positives Beispiel voranzustellen finde ich sehr befremdlich, genauso wie die Herstellung des TAN-Generators in eben diesem Land. Über Sicherheit kann man in dieswm Fall auch nichtmal streiten, weil es ein dickes Minus ist und zudem sehr gedankenlos.


ING

18.11.2019

Hallo Lucio, aktuell ist es nicht vorgesehen, die NFC-Funktion unserer Karten deaktivieren zu können. Aber auch Ihren Wunsch bzw. Ihre Anregung geben wir natürlich gerne weiter! Viele Grüße, Ihr Social Media Team


ING

18.11.2019

Hallo Johann, vielen Dank für Ihr Feedback und die Anregungen! Dies geben wir gerne gleich weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Mythen und Aufklärer

18.11.2019

Es steht schon weiter unten und entlarvt die Ausführungen von selbst ernannten "Aufklärern" als rotzfreche Lügen:
auf bereits 2 Veranstaltungen des CCC wurde vorgeführt, wie schnell die Zahlungs-App auf einem smartphone gehackt war und der umfassende Zugriff auf das Konto hergestellt war
bereits 2015 wurden binnen nur einer Woche wegen einer Sicherheitslücke in iOS über die mehr als 50 000 angegriffenen iPhone der Nutzer deren Konten leer geräumt
Von Sicherheit kann also keine Rede sein. Es ist immer nur eine Frage der Zeit.


Hans

18.11.2019

nach 7 Monaten in China in denen mir der Zugang zu WeChat-Pay und Ali-Pay nicht möglich war.
1. es funktionierte immer und Überall, selbst mitten in der Steppe wird ein Kaffee in der Jurte Bargeldlos bezahlt.
2. Die Zahlvorgänge sind deutlich schneller als Barzahlungen und das obwohl es nur noch Scheine gibt.
3. Kosten die das Bargeld verursacht (Geld zu Kassenschluss Zählen, Geldtransport usw.) minimieren sich extrem
4. kein Falschgeldrisiko (ich hatte schon falsche Euro!!)
5. im Gegensatz zu unseren Bezahlmethoden kann auch an jede Privatperson Geld gezahlt werden, z.B. Rechnungssplitting nach Restaurantbesuch oder wenn einer was aus dem Supermarkt mitgebracht hat
6. beide Systeme benötigen KEIN NFC sondern basieren auf QR-Codes sind also nicht mit Lesegeräten z.B. im übervollen Linienbus auslesbar
7. Ja ich benötige ein Smartphone mit vollem Akku und Netzzugang, beides hat ein Chinese auch im entlegensten Landeswinkel immer
8. im Notfall geht auch Barzahlung
9. Frage an Alle: wieviel % eures Nettogehaltes landen in Barzahlungen? Vermutlich eine kleine 2-stellige Zahl. Der Rest ist zumindest für die Finanzbehörden aber auch für die Unternehmen die die Zahlungen erhalten "Transparent"
10. Vorteil China: sollte jemand versuchen zu betrügen gibt es dort eine funktionierende Justiz die den Betrüger auch bestraft
11. Nachteil China: leider nutzt dieser Staat seine Kontrollmöglichkeiten auch gegenüber Kritikern.
Fazit: ich will ein Bargeldloses Zahlsystem wie in China, bei den Europäischen demokratischen Grundwerten sollte Punkt 11 bei unskeine rolle spielen und die anderen Vorteile sind erschlagend.


Langjährige Kundin

18.11.2019

Ich will nicht für jeden Scheiß mein Smartphone benutzen. Da muss doch auch mal was ohne gehen!!! Und ich will selbst entscheiden, wie ich mein Konto verwalte. Dieser Zwang, das Konto nur per App oder auf der Ing-DiBa-Webseite zu verwalten, ist furchtbar. Warum keine Banking-Software??? Ich bin wirklich extrem enttäuscht von der Firmenpolitik


ING

18.11.2019

Hallo G.N., aktuell ist es nicht geplant, eine eigene Lösung zum Mobilen Bezahlen einzuführen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Johann

18.11.2019

Mobiles bezahlen schön und gut, aber die Umsetzung sollte auch klappen. Gleich mehrere Dinge, die mich an der Umsetzung durch die ING stören:
- Apple Pay Karten Design sieht sehr, sehr einfach aus (einfach eine weiße Karte, come on?)
- kein Card Control
- keine Möglichkeit Push Nachrichten so einzustellen, dass man zB nur bei Visa Zahlungen benachrichtigt wird
- Apple Watch Zahlungen tauchen nicht im wallet auf

Alle diese Kritik Punkte bewegen mich langsam wirklich dazu, zur DKB zu wechseln. Da wird wenigstens auf Details mehr wert gelegt (siehe deren angepasstes Karten Design für Apple Pay im wallet)


Eric

18.11.2019

Ich hatte in den letzten Jahren schon wiederholt unberechtigte Belastungen von Betrügern auf meinen Kreditkarten. Die Bereinigung ist jedes Mal ein großer administrativer Aufwand. Ich bin deshalb ein absoluter Befürworter des Bargelds und verwende meine Kreditkarten nur für bestimmte Transaktionen. Bargeldzahlungen sind absolut sicher und geben mir das Gefühl von Freiheit, abgeschottet von jeglichen Kontrollen über meine Einnahmen und Ausgaben selbst zu entscheiden.


Carsten

17.11.2019

nur Bares ist Wahres. Sonst verlernt man ja auch noch das Rechnen. Außerdem gibt man so weniger aus.
Außerdem will ich nicht, dass irgend wann keine Verkäuferinen mehr ander Kasse sind. Ich liebe Bargeld.


Lucio

17.11.2019

Guten Tag,

zuerst meine Frage: Warum lässt sich die NFC-Funktion nicht am ING-Automat autorisiert abstellen ... ?

Meine Erfahrung ist, dass der Einzelhandel sich mit den Bezahl-Geräten nicht richtig auskennt! Die 25-Euro-Grenze haben die nicht richtig auf dem Schirm, weil die immer mir Ihre Karte in den Schlitz stecken ... und dann ist ja die PIN IMMER fällig! Dann gibt es verschiedene Hersteller von Lesegeräten, die anders muckern!

Es wird immer gesagt: Near Field ... hahaha ... manchmal muss man mit der Karte die Chip-Antenne über das Display 'kratzen', damit der Zahlungsvorgang angestoßen wird!

Weiterhin, was aus buchhalterischer Sicht zwar richtig ist, einen detaillierten Kassenbon zu bekommen, er ist länger und somit mehr Papierverbrauch hat mit auf Hormone wirksame Substanzen .... Nicht so gut!

Hast das PwC auch untersucht?

Zusammenfassend: Nur kleines Bares ist Wahres und NFC nur im Notfall! Und die Girocard-Funktion nur wo es wirklich angebracht ist.

Guten Tag!

PS: Oder sollen die Silver-Ager mit ihrem Smartphone den Besuch der Enkel mit einem Transfer von Gerät zu Gerät belohnen .... Nein, eine Tafel Schokolade ist da wohl besser. Oder?


Franz Finanz

17.11.2019

Und wenn das neue Iphone an der Kasse herunterfällt?


Manfred

17.11.2019

ich stimme dem Kommentar von ILo ohne Einschränkung zu.
Die Bezahl-App ist ist ein weiteres Mittel der totalen Überwachung des Bürgers.


Aufklärung

17.11.2019

@JLo wenn du dich mal etwas mit der Technologie auseinandersetzen würdest anstatt hier nur auf Hysterie zu machen, wüsstest du, dass es sicherer und anonymer ist als alle bisherigen Technologien zuvor. Daher habe ich für dich und all die anderen Skeptiker mal folgendes zusammengetragen:

Die schlimmsten Mobile Payment Mythen

1. Zu unsicher. FALSCH! Es war nie sicherer, elektronisch zu bezahlen. Transaktionsdaten werden verschlüsselt über einen nicht identifizierbaren Token (s.u.) übermittelt.  Karten kann man zudem verlieren und Sie können missbräuchlich verwendet werden. Außerdem kann Geld von kontaktlosen Kreditkarten „abgesaugt“ werden, von mobilen Endgeräten nicht.
2. Meine Daten geraten in die falschen Hände. FALSCH! Im Gegensatz zu Kartentransaktionen werden keinerlei persönliche Informationen an den Händler übermittelt. Der sieht dann nur so etwas in der Art: khdgj4675#&646 (=Token)... und damit kann er nichts anfangen.
3. Und wenn ich mal keinen Internetempfang habe, dann stehe ich blöd da. FALSCH! Es wird überhaupt kein Internet Zugang benötigt. Das Gerät muss ich nur hin und wieder mit dem Internet verbinden, um neue Tokens (s.o.) abzuholen.
4. Das funktioniert doch gar nicht überall. FALSCH! Überall wo man mit der Karte kontaktlos bezahlen kann, funktioniert es. In Deutschland gibt es im Prinzip keine Terminals mehr ohne diese Funktionalität.In seltenen Ausnahmefällen, wenn mal nur die GiroKarte akzeptiert wird, dann nicht. Noch nicht!
5. Das ist doch sicher sehr kompliziert, den Bezahlungsvorgang einzuleiten. FALSCH! Einfach eine Taste auf dem Smartphone oder der Uhr doppelklicken, per Gesichtserkennung oder Fingerabdruck wie sonst auch legitimieren und an das Lesegerät halten. Das geht blind und dauert maximal 5 Sekunden.

Im Detail gibt es sicher noch weitere Punkte, aber das Wesentliche wurde erläutert.


Franz Senn

17.11.2019

Auch wenn man überall hört und liest, wie einfach und sicher
es ist mobil oder mit Karte zu bezahlen, ich werde bis zuletzt für Bargeld kämpfen.

Weder will ich Negativzinsen bezahlen, noch will ich ein gläserner Bürger werden, Bargeld ist Freiheit.


Karl

17.11.2019

ich will auf keinen Fall schwedische Verhältnisse. Bargeld ist Freiheit und muss bleiben. Eure Werbelügen kann ich nicht mehr hören. Genau so geht es mir mit Handywerbung, Autowerbung, jetzt neuerdings mit 5G Werbung der Telekom. Die Jugend wird verblödet und die Alten sind stumm geworden. Greta kann mir den Buckel runter rutschen.


Michael BB

16.11.2019

Ich bevorzuge generell die Zahlung per Kreditkarte. Leider ist das in Deutschland bei Kleinbeträgen noch meistens ein Problem. Im Urlaub in Schweden habe ich nicht einmal Bargeld benötigt. Da konnte ich selbst am Hot Dog Stand oder Eisstand mit VISA bezahlen . Und das ist bei mir sogar gebührenfrei. Da Handy hingegen ist für mich definitiv keine Option für Bankgeschäfte oder bezahlwesen. Technik, welche permanent im Netzt ist, ist auch manipulierbar.


ernst

16.11.2019

ich bin 78 und für mich ist zu viel zu lernen und aufzupassen.
Ich benötige für jeden elektronischen Mist Hilfe von jüngeren Leute die das können. Ich habe schon zugangsprobleme um diverse Bankkonten zu aktivieren


Christiane Heider

16.11.2019

Von mir wird noch immer das Bargeld bevorzugt, denn ich behalte gerne den Überblick über meine Finanzen.

Wir machen uns immer abhängiger von Technik: Was ist, wenn diese ausfällt? Ich habe schon so manche rote Köpfe an der Kasse gesehen, wenn die Ware mangels Bargeld wieder in die Regale geräumt werden mußten...

In dieser Hinsicht würde mir vor "Verhältnissen wie in Skandinavien" gruseln - wir haben schon so viele ver- und überschuldete Menschen. Über dortige Zahlen konnte ich nichts finden.

Und (Entschuldige, liebe ING): Wenn wir zum bargeldlosen Bezahlen gezwungen würden: Wer garantiert uns eigentlich, dass die Bankgebühren nichts ins Unendliche steigen, wenn wir keine Wahl mehr haben?

Den SkeptikerInnen schliesse ich mich voll an!


Ralf

16.11.2019

Was für ein verlogener Werbeartikel - wahrscheinlich von der Bundesregierung (!?) Bekommen Sie eigentlich etwas dafür, wenn Sie solche Pamphlete online stellen? Und dann wieder mal eine Umfrage, die natürlich voll auf Linie ist... Für wie blöd wollen Sie uns eigentlich verkaufen?? Und klar, Google und Apple (und die ganzen anderen üblichen Verdächtigen auch) bekommen von den Zahlvorgängen überhaupt nix mit... Sicher doch, die machen das ja auch nur mal wieder aus reiner Nächstenliebe und weil ihnen gerade mal wieder langweilig ist... Und irgendwelche Daten interessieren die doch gleich mal überhaupt nicht - gar nicht! Neee wirklich, überhaupt nicht! Also echt eh, wer glaubt denn solch ein Geschwätz heute noch? Und wenn ich dann schon wieder das immer gleiche verlogene Sicherheits-Mantra höre... Das einzige was 100 %ig sicher ist, ist dass es GARANTIERT UNSICHER ist!! So wie alles, was digital abgewickelt wird und wurde! Mir ist schon klar, dass unsere Regierung und vor allem diese ganzen widerlichen US-Internetkonzerne (die in Deutschland noch nicht einmal ordentlich ihre Steuern zahlen) gerne chinesische Verhältnisse hier hätten! Da wird das regieren für einige Wenige leicht und einfach und das Volk hält sein M... und ist gefügig...! Bitteschön, wer das will. Und hinterher will es dann natürlich wieder keiner gewesen sein... Auch DAS hatten wir ja leider schon mal...

Mal sehen ob der Kommi veröffentlicht wird... Wahrscheinlich nicht, da wohl viel zu wenige auf Linie (!?)


Winfried

16.11.2019

Durch das Handling von Bargeld fallen jährlich Kosten von € 130 pro Kopf der Bevölkerung an. Allein schon deshalb sollte Bargeld besser heute als morgen abgeschafft werden. Die Technik zum bargeldlosen Zahlen ist vorhanden und insgesamt deutlich sicherer als die Brieftasche voller Geld.


Andreas

16.11.2019

Bin auch seit einiger Zeit Kunde der ING und war bisher auch zufrieden. Seit der Umstellung auf die Zwei-Faktor Authentifizierung bei der ING geht auch der Zwang der Banken weiter. KEINE Drittsoftware wird mehr unterstüzt, mann wird gezwungen das Handy oder die Website der Bank zu benutzen um jede Aktivität zu bestätigen. Aussagen der Banken ist ja wir stellen Ihnen auch das Multibanking zur Verfügung, somit ist es Ihnen doch möglich ihre ganzen Bankgeschäfte aller Banken bei uns zu verwalten. Soviel zum Thema --> Das hat schlichtweg nichts mit vorgeschobener Sicherheit zu tun. Ich gebe den anderen Kunden recht, wir werden gläserne Menschen! Es ist schlichtweg eine Sauerei von den Banken, das mann nicht entscheiden kann, wie mann sein Geld verwaltet.
Beste Grüße Andreas


Fritz

16.11.2019

Die Politik gängelt seine Bürger immer mehr und nimmt immer mehr an freien Entscheidungen. Bargeldverwendung ohne Nachweis ist ein ganz, ganz großes Stück Freiheit. Nie und nimmer darf das dem Bürger aus den Händen genommen werden, dann ist der Bürger mit seinen Geldwerten vollends ausgeliefert!!!!! China lässt grüßen...


Gerd

16.11.2019

Es läuft immer mehr auf die totale Überwachung und Kontrolle hinaus. Wenn jetzt sogar schon Banken, die zusammen mit der Industrie unseren Staat kontrollieren, bestimmen können, wer noch am Leben teilnehemn darf oder abgeschaltet wird, ist der Untergang vorprogrammiert. Wer das Bargeld abschaffen will, will die totale Kontrolle an sich reißen. Dieser Schwachsinn kommt ausschließlich von den Banken.
Nicht falsch verstehen: Jeder soll bezahlen, wie er will. Dazu gehört aber auf jeden Fall Bargeld.


Bar

16.11.2019

Die Banken "schreien" -Bargeld ist zu teuer. Die Händler werden mit Gebühren derer genötigt Elektronik zu nutzen. Und alles ist anonym! Wer's glaubt! Ich jedenfalls nicht!


Anonym

16.11.2019

Alles über ein System von dem dann alle abhängig sind? Nein danke!!!


Peter

16.11.2019

Wollen wir uns wirklich kompett von den Banken abhängig machen?
Wollen wir wirklich gläsern werden und alle Einkäufe nachvollziehbar machen?
Wollen wir wirklich Konzerne wie Google, Apple usw. noch mehr Gewinne mit unseren Daten machen lassen? und dafür noch nicht einmal Steuern zahlen lassen?
Nein ich will das nicht und darum nutze ich solche Systeme auch nicht!


elitecker

16.11.2019

Die zunehmende Geschwindigkeit des Wandels im Bankwesen ist für breite Schichten der Bevölkerung einfach zu rasant. Da wartet man doch lieber ab, was im nächsten, im übernächsten oder im dritten Jahr der Einführung von Neuerungen schon wieder überholt sein wird. Das Prinzip: „Vogel friß, oder stirb“ ist m.E. durchgängig ungeeignet, schnell breite Akzeptanz zu schaffen; Aber ich werde mich jetzt mit den Argumenten Pro und Kontra auseinandersetzen.


Thomas Wendt

16.11.2019

Bieten Sie eine Mobile App wie Revolut an und Ich eröffne sofort ein Konto bei Ihnen!


Christian P

16.11.2019

Bargeld ist gelebte Freiheit. Die Zentralbank wartet doch nur darauf, das Bargeld abschaffen zu können. Der 500€ Schein ist schon kassiert. Der Bürger ist dann noch hoffnungloser der Geldpolitk des Staates ausgesetzt; die Reserve unter der Matratze gibt es nicht mehr und das Geld auf dem Konto wird mit Negativzinsen entwertet!


Christian Wimmer

16.11.2019

Vor kurzem mal Google Pay mit der ING Visa probiert. Ganz nett. Aber so wirklich den Vorteil zum kontaktlosen Zahlen per Karte sehe ich da noch nicht.


5

15.11.2019

U


Norobato

15.11.2019

Und warum nur Google und Apple Pay? Wann schafft es die EU, eine Zahlungsmethode zu realisieren, mit der die Amerikaner absolut nichts zu tun haben? Meine Daten möchte ich nicht mit den globalen Datenkraken teilen.


Franz

15.11.2019

Ich habe kein Smartphone!


HubertM

15.11.2019

Ich finde Mobile Payment sehr interessant, aber so lange die Banken das Bezahlen über Konzerne aus USA (Apple, Google) abwickeln, bin ich nicht bereit es zu benutzen.


Uwe

15.11.2019

Ich muss etwas anfassen.Papier oder Münzen,Alles andere ist anonym. Der Staat kann sonst vom ersten Schnuller bis zum Sargnagel alles nachvollziehen.


Achim

15.11.2019

Wer seine Finanzen jedem Depp offen legen will kann das gerne tun. Dann ist der gläserne Mann perfekt. So einen Unsinn brauche ich nicht. Bargeldlos bedeutet, dass der Staat jederzeit das Konto sperren kann oder automatisch ab einem bestimmten Guthaben Zinsen für Staatsverwendung abbuchen kann. Wer will das?


ohne

15.11.2019

ich denkle das einige user wissen was sie tun!!!!
Der Staat will es gern ohne Geld. Das hatten wir im Osten schon mal das wir von vvorn bis hinten belogen wurden!
Ich ,für mich, will es nicht!
Also weg von solchen Banken die so etwas fördern!!!


Hans

15.11.2019

Seit ich im Ruhestand bin habe ich kein Smartphone mehr; hatte dieses "Werkzeug" lange genug nutzen "müssen".

Das Leben kann soooo entspannt sein - wenn man(n) will!


nur ein Denkhinweis

15.11.2019

wie jeder Willige auf heise-security nachlesen kann, wurden 2015 binnen einer einzigen Woche mehr als 65 000 Nutzern von iPhone und Co in den USA die Konten leer geräumt, da es im iOS ein riesengroßes Sicherheitsloch für das Onlinebanking gab. Und Keiner sollte glauben, das Android ohne Sicherheitslöcher ist. Zumal viele Nutzer vom Smartphone sich öfters mal verseuchte "geile" Apps installieren.


Michela

15.11.2019

Es gibt eine Prepaid-Bezahlmöglichkeit auf de rBankkarte, die miener Meinung nach noch viel zu wenig akzeptiert wird. Mein Smartphone liegt normalerweise ausgeschaltet im Wohnzimmerschrank, und im Urlaub können da Tischnachbarn mit surfen - Ersatz fürs Internet-Cafe. Die Vorstellung, auf dem Ding mit Personendaten zu hantieren oder es gar dauernd mit mir rumzutragen ist mir ein Graus.


G.N.

15.11.2019

Da ich es nicht unbedingt für nötig halte, werde ich es erst anmelden, wenn ING das selber anbietet wie z.B. Sparkassen. Somit kann ich Google Pay umgehen, welche so noch mehr Infos über mich sammeln und verkaufen können.
An ING : Wann kann man bei ING mit der Einführung rechnen?


Michael

15.11.2019

Mich nerven jetzt schon die ständigen Siri-Tipps auf dem Smartphone. Ich werde Apple nicht auch noch mitteilen wann ich was wo kaufe!
Das Argument, dass zukünftig kleinere Beträge nur noch per Smartphone bezahlt werden wird nur so lange funktionieren, bis der nächste Ausfall von Daten- oder Stromnetzen das Ganze zum erliegen bringen wird. Wir sollten uns nicht komplett von dieser Technologie abhängig machen!
Ich werde auch weiterhin ausreichend Bargeld im Portemonaie haben.


Eli

15.11.2019

Es reicht, wenn man Bares oder EC-Karte hat. Ich muss nicht alles mit dem Handy machen. Es reicht so schön, was alles an Daten abgegriffen wird.


Marcus

15.11.2019

am liebsten ist es ja vielen, wenn jeder gläsern in seinem Einkaufsverhalten wird.
Deshalb wird Mobile Payment für mich nie eine Alternative zu Bargeld sein. Und was aus meiner Gelbörse raus geht ist sicherlich besser überschaubar wie überall mit Mobile Payment zu bezahlen.
Ziel ist die Bargeldabschaffung und ich hoffe daß sich in den kommenden Jahren viele dagegen wehren werden.


SPK

15.11.2019

Trotz meines hohen Alters (über 70) habe ich mich sehr schnell auf das Bezahlen mit Handy eingestellt und nutze Bargeld nur noch für absolute Winzbeträge oder wenn nur Bargeld akzeptiert wird. Ich bin begeistert von der Einfachheit und Schnelligkeit dieser Bezahlweise. Die Sicherheitsmaßnahmen sind für mich überzeugend, natürlich habe ich mich intensiv damit beschäftigt.


JLo

15.11.2019

Die Argumente sind nur Werbelügen!

Verfolgt wird das Ziel Bargeld abzuschaffen. Damit sind künftig alle Zahlvorgänge elektronisch erfasst und lückenlos verfolgbar.

So komfortabel, sicher und unabhängig wie Bargeld ist kein System. Wehe dem, der sein Handy verliert oder kaputt geht. Noch schlimmer: das Handy wird gehackt oder das Bezahlsystem an anderen Stellen kompromittiert. Diese Angriffe sind nur möglich, weil man Handys und solche Systeme nutzt. Und oft bleiben solche Angriffe unbemerkt, werden mit Verspätung bemerkt oder gar nicht zugegeben.


ING

15.11.2019

Hallo Patrick, aktuell ist uns dazu nichts bekannt. Wir geben Ihren Wunsch aber direkt an unsere Kollegen weiter. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Patrick

15.11.2019

Mobile Payment ist richtig gut. Es macht das Abrechnen im Supermarkt und in anderen Läden wesentlich schneller und bequemer.
Allerdings interessiert mich weshalb für das Mobile Payment zwingend eine Kreditkarte „zwischengeschaltet“ werden muss. Letztendlich gehen die Umsätze der Kreditkarte ja auch von meinem Girokonto ab. Bei euren ING-Kollegen im Ausland kann ich direkt mein Girokonto für das Mobile Payment nutzen.
Es würde mich freuen, wenn ihr das in der Zukunft auch anbieten würdet.

Beste Grüße,
Patrick


ING

15.11.2019

Hallo Woitalla, als Android Nutzer können Sie gerne Google Pay nutzen - schauen Sie doch einmal hier: www.ing.de/girokonto/google-pay/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Woitalla

15.11.2019

Würde ja gerne damit bezahlen aber Diba bietet ja nur Apple Pay an! Wann für Android


Heidemarie Zapf

15.11.2019

Klingelbeutel, Bettler, Trinkgelder für Dienstleistungen, kleine Spenden, Kindertaschengeld, das Eis in der Hand u. u. u. - alles per Smartphone?
Warum ist das Zahlen bequemer? Ein 1 € ist leicher und schneller per Hand als das Smartphone!


RMW

15.11.2019

Bargeld Zahlungen sind mir lieber, dauern leider länger. Wer mit Karte bezahlt fördert die Abschaffung des Bargeldes.


Haas

15.11.2019

Ich sehe das bargeldlose Bezahlen sehr kritisch. PwC behauptet es würde eine Bessers Übersicht über die Finanzlage bieten - das sehe ich genau umgekehrt. Denn wenn ich Bares im Geldbeutel habe ist ein unmittelbarer Überblick gegeben.
Natürlich wollen Organisationen und Banken immer mehr den Einfluss auf Geldbewegungen bekommen. Ab einem gewissen Punkt sind wir, als Konsument und Bürger, komplett abhängig von diesen Institutionen und auch Regierungen. Somit können dann auch Kritiker und politische Gegner ganz schnell ausgeschaltet (finanziell handlungsunfähig) werden. Schauen wir doch heute schon an wie die Internet Riesen ihre eigenen Vorstellungen einfach durchdrücken auch gegen Auflagen verstoßen - Strafen zahlen dann aber weitermachen mit neuen Tricks.
China zeigt uns doch was eine komplette Kontrolle der Handlungen zur Folge hat. Dort haben Menschen schon Probleme wenn sie sich kritisch äußern und werden dann ganz schnell auch Internet mäßig isoliert (auch Zahlungen werden schwierig).

Das will ich nicht. Ich möchte selber bestimmen wie ich was bezahle und nicht gezwungen werden elektronisch zu bezahlen.
Haas


reale Erkenntnisse

15.11.2019

1.
bisher habe ich erst ein einziges mal eine Kundin beim Bezahlen mit dem Smartphone erlebt - das war bei Kaufland. Und ich bin fast immer und fast überall der einzige Kunde, der wenigstens kontaktlos bezahlt - und zwar seit Herbst 2017.
Das Nutzungsverhalten laut Umfrage ist daher absolut unglaubwürdig.
2.
In Schweden, wo man an vielen Stellen kein Bargeld mehr nutzen kann,
wächst eine Bewegung zum Erhalt des Bargeldes. Die hat inzwischen mehr als 100 000 Mitglieder. Chef der Organisation ist der ehemalige Polizeichef des Landes! Unglaublich - aber die Wahrheit!
3.
In den USA haben mehrere Städte die Geschäfte und Gaststätten der Stadt zur Annahme von Bargeld verpflichtet.
4.
Im technikverliebten Japan werden 90% aller Einkäufe mit Bargeld realisiert.
*
Die Abschaffung des Bargeldes würde per Negativzinsen die weitgehende Enteignung von 80% der Bürger ermöglichen. Deshalb bunkern inzwischen sogar immer mehr Banken, Großunternehmen und Investoren Bargeld in gewaltigen Größenordnungen.


ING

15.11.2019

Hallo Herr Flemke, als Android Nutzer können Sie gerne Google Pay nutzen - schauen Sie doch einmal hier: www.ing.de/girokonto/google-pay/ Viele Grüße, Ihr Social Media Team


co_ha

14.11.2019

Wer mit dem Mobiltelefon bezahlt, wird zum gläsernen Konsumenten.
Nur Bargeldzahlung schützt unsere persönlichen Daten.
Die Zahlung mit Bargeld bedeutet schlichtweg FREIHEIT.


Thomas K.

14.11.2019

Mit der Abschaffung des Bargelds kommen wir noch ein Stück weiter auf demWeg zum vollüberwachten Menschen. Ein Traum für alle Finazanbietrer und natürlich auch für alle Behörden. Und wer den Vollmundigen Versprechen glaubt das Apps wirklich sicher sind der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.


Trumpfheller

14.11.2019

Wer möchte das in absehbarer Zeit alle möglichen Unternehmen sein Kaufverhalten kennen und dies entsprechend verwerten kann das tun. Ich persönlich mag nicht das irgendwann mal jede Institution z.B. Krankenkasse usw. weiß was ich eingekauft habe. Wäre interessant zu wissen wie die Bargeldloszahler ihre Kontenstände im Griff haben. Es lebe der Überziehungszins, das wird die Banken freuen


Ohne Namen

14.11.2019

Das Smartphone zum Zentrum aller Aktivitäten zu machen, schafft eine extreme Abhängigkeit und einzelnen Fehlerpunkt, der im Fehlerfall viele Menschen schon jetzt vollkommen hilflos macht.
In eine solche Abhängigkeit möchte ich mich als mündiger Bürger nicht begeben.

Ich nutze Bargeld, wo es nur geht. Im Wesentlichen, weil es anonym ist.
Ich kann mir vorstellen, NFC über meine Kreditkarte zu nutzen (und nutze eine Kreditkarte, wenn keine Bargeld-Zahlung möglich ist), aber mir ist sehr wichtig, dass die Kreditkarte vollkommen unabhängig von meinem Smartphone ist.


Thomas Flemke

14.11.2019

Bin ING- Kunde seit vielen Jahren und war bisher immer zufrieden. Ich würde den Dienst gern nutzen, aber ich werde kein Apple-Kunde um mit meinem Handy zu bezahlen. Ich bleibe bei meinem Andoidhandy und warte auf eine passende App der ING.


Bernd Meyer

14.11.2019

Leider ist die Gelegenheit mit dem Smartphone zu bezahlen noch zu selten.


Schmidt

14.11.2019

Ich werde erst mit einem MobilTELEFON bezahlen, wenn nichts anderes mehr geht.