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Was wissen Sie über Ihre Renteninformation? │ 08.05.2019

Gehaltsabrechnung

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Wissen Sie eigentlich, wie sich Ihre Rente berechnet und welchen Anspruch Sie bereits erworben haben? In unserer Serie „Dokumente verstehen“ erklären wir Ihnen Abkürzungen, Fachbegriffe und Hintergrundwissen zu wichtigen Unterlagen – dieses Mal zum Thema „Renteninformation“.

Wie hoch wird eigentlich eines Tages meine gesetzliche Rente sein? Das ist eine Frage, die viele bewegt. Auskunft hierüber gibt die Renteninformation. Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) verschickt sie automatisch einmal pro Jahr an alle Versicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und fünf Jahre Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Doch wie berechnet sich die Rente und was passiert, wenn ich nicht bis zu Rente arbeiten kann? Auch diese Fragen beantwortet die Renteninformation.

Tipp: Renteninformation genau prüfen! Mit der ersten Renteninformation erhalten Versicherte auch einen Versicherungsverlauf. Wichtig ist, die darin gespeicherten Zeiten und Verdienste genauestens auf Vollständigkeit zu prüfen – und sich bei unvollständigen Einträgen bei der DRV zu melden. Andernfalls verschenken Rentenversicherte wertvolle Ansprüche.

A: Der Ansparzeitraum für die Rente
Schauen wir uns die Renteninformation von Max Mustermann genauer an: Links oben steht die individuelle Versicherungsnummer von Max, die sich aus dem individuellen Geburtsdatum ergibt. Max‘ Rentenkonto bei der gesetzlichen Rentenversicherung läuft seit dem 1. September 1987 – das ergibt sich aus dem ersten Satz nach der Anrede. Die Renteninformation setzt Max davon in Kenntnis, wie sich seine Rentenansprüche bis zum 31. Dezember 2017 entwickelt haben. Dabei wurde das geltende Rentenrecht zugrunde gelegt. Ändert sich dieses, wird es bei den ausgewiesenen Werten in der nächsten Renteninformation berücksichtigt.

B: Reguläres Renteneintrittsalter
Eine Regelaltersrente, also die reguläre Rente der gesetzlichen Rentenversicherung, würde Max ab dem 1. Juli 2038 erhalten. Dann wäre Max 67 Jahre alt. Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt Max aber nicht nur im Alter eine Rente, sondern auch dann, wenn er aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit voll erwerbsgemindert wäre.

C: Rente bei voller Erwerbsminderung
Würde Max ab jetzt nicht mehr arbeiten können, bekäme er aktuell eine monatliche Rente von 1.752,74 Euro brutto. Von diesem Betrag muss Max noch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie gegebenenfalls Steuern zahlen. (Genauere Erklärungen erfolgen zusätzlich auf Seite 2 der Renteninformation.)

D und E: Die künftige Regelaltersrente
In der Renteninformation ist auch die künftige Regelaltersrente angezeigt. Zunächst die aktuelle Höhe der Altersrente eines Versicherten auf Grundlage der bisher erworbenen Anwartschaften. Demnach bekäme Max eine Rente in Höhe von 1.207,69 Euro (D). Sollte er außerdem Beiträge wie im Durchschnitt der letzten fünf Kalenderjahre zahlen und erhalten, bekäme er – ohne Berücksichtigung von Rentenanpassungen – von der gesetzlichen Rentenversicherung eine monatliche Rente von 2.334,21 Euro (E). (Genauere Erklärungen dazu erfolgen auch auf Seite 2 der Renteninformation.)

F: Durch Rentenanpassungen kann die Rente höher ausfallen
Die für Max errechnete Rente in Höhe von 2.334,21 Euro kann allerdings noch höher ausfallen – nämlich durch Rentenanpassungen. Diese richtet sich grundsätzlich nach der Lohnentwicklung. Die genaue Höhe der künftigen Rentenanpassungen kann nicht vorausgesagt werden, weshalb Experten der gesetzlichen Rentenversicherung zwei mögliche Varianten errechnen. Entweder mit einem jährlichen Anpassungssatz von einem oder von zwei Prozent.

G: Unbedingt zusätzlich fürs Alter vorsorgen
Die gesetzliche Rente allein wird nicht reichen, um als Rentner finanziell gut durch den Lebensabend zu kommen. Der Grund: Die Renten werden künftig im Vergleich zu den Löhnen geringer steigen. Daher ist eine zusätzliche Absicherung fürs Alter wichtig.

H: Die Rente berechnet sich auf Grundlage der Entgeltpunkte
Wer ein Jahr lang genauso viel wie der Durchschnitt aller Rentenversicherten verdient, bekommt einen Entgeltpunkt. 2019 beträgt das vorläufige Durchschnittsentgelt aller Versicherten 38.901 Euro (Hinweis: Im Dokument ist dieser Wert noch mit 37.873 Euro angegeben). Fällt der Verdienst höher oder geringer aus, gibt es entsprechend mehr oder weniger Entgeltpunkte.

Daneben können einem Versicherten aber auch Entgeltpunkte für bestimmte Zeiten, in denen keine Beiträge gezahlt wurden, gutgeschrieben werden. Das passiert etwa im Fall einer Fachschulausbildung. Wurden Beiträge vom Staat, von der Agentur für Arbeit oder von der Krankenhasse für einen Versicherten gezahlt – zum Beispiel für Wehr- oder Zivildienst, für Kindererziehung, Arbeitslosigkeit oder Krankheit – gibt es ebenfalls gutgeschriebene Entgeltpunkte.

I: Entgeltpunkte mit aktuellem Rentenwert multiplizieren
Alle Entgeltpunkte werden zusammengezählt und mit dem aktuellen Rentenwert multipliziert. Der aktuelle Rentenwert beträgt derzeit 32,03 Euro in den alten und 30,69 Euro in den neuen Bundesländern (Hinweis: Im Dokument angeben, sind noch die veralteten Werte in Höhe von 31,03 Euro in den alten sowie 29,69 Euro in den neuen Bundesländern). Ab dem 1. Juli 2019 erhöht sich der Rentenwert in den alten Bundesländern von 32,03 Euro auf 33,05 Euro und in den neuen Bundesländern von 30,69 Euro auf 31,89 Euro.

J-L: Höhe der Beiträge für Rentenberechnung ausschlaggebend
Die Höhe der Rente hängt jedoch vor allem von der Höhe der Beiträge ab, die für einen Versicherten in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt werden. Der Arbeitnehmer zahlt zu etwa gleichen Teilen wie der Arbeitgeber in die gesetzliche Rentenversicherung ein – im Falle von Max sind das 109.754,43 Euro (H) sowie 111.340,25 Euro (I). Zusätzlich tauchen hier auch die Beiträge weiterer Stellen auf – zum Beispiel der Agentur für Arbeit, die in Max‘ Beispiel 2.342,46 Euro (J) betragen.

M: Individuelle Entgeltpunkte stellen Basis für Rentenhöhe
Die beitragspflichtigen Jahresverdienste rechnen Experten der Rentenversicherung dann in Entgeltpunkte um. Max hat nach dieser Rechnung 38,9200 Entgeltpunkte erworben. Dieser Wert stellt nun die Rechenbasis für die Rentenhöhen, wie sie auch auf Seite 1 angegeben sind.

N: Auswirkungen von Kaufkraft und Inflation auf Rentenhöhe
Die Berechnung der prognostizierten Rente erfolgt jedoch ohne Berücksichtigung des Kaufkraftverlustes. Als Kaufkraft gilt das in privaten Haushalten für Konsumzwecke verfügbare Einkommen. Dabei handelt es sich um den Betrag, der vom Einkommen verbleibt, nachdem alle Zahlungsverpflichtungen wie etwa für Versicherungen, Mieten oder Kreditraten erfüllt wurden. Bei steigender Inflation und geringer Lohnentwicklung nimmt die Kaufkraft ab – auch das ist ein Grund, weshalb es im Alter mit der Rente eng werden kann.

Autor: ING


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Kommentare (46)


Kommentare

Enttäuschung

24.05.2019

Ich bin sehr von Lebensversicherungen, Riester Verträgen, privaten Rentenversicherungen enttäuscht.

Hätte ich von Anfang an alles nur in Aktien angelegt, gut verstreut, dann hätte ich ein vielfaches von dem was mir diese Verträge im Alter auszahlen wollen.

Dann doch lieber Aktien und alle 6 Monate was verkaufen und auf den Monat verteilen.
Man muss sich halt dann selber um seine zusätzlichen Auszahlungen kümmern.
Fonds kann man ja leider wegen der sch*** komplizierten Vorsteuerpauschale gar nicht mehr nehmen.
Sobald der Fonds im plus ist ziehen sie dir Steuer ab, obwohl du gar nicht verkauft hast (soll aber bei Verkauf dann angerechnet werden). Sie ziehen dir die Steuer vom Fonds ab oder von irgend einem Konto, dass gedeckt ist, wenn nichts gedeckt ist, kommt der Dispo dran oder das Finanzamt mahnt die Zahlung an.

Und dann immer die Experten:
Super Produkt, genial usw. und nach wenigen Monaten, Jahren dann genau das Gegenteil und das die meisten Produkte für alle auf den Markt geworfen wurden, aber nur für einen sehr geringen Teil zu gebrauchen sind.
Alles Humbug....

Nur noch Aktien....Aktien....Aktien....da sieht man gleich was man hat oder auch nicht.


Sofa

23.05.2019

@Otto: Deine Aufstellung ist kein Einzelfall. Als Sozialversicherungsfachangestellter stelle ich im Einzelfall tatsächlich solche Ausnahmefälle fest. Fakt: Guter Bildungsstand, guter AG-Arbeitgeber., Betriebsrente... Das hat für den Menschen mit Baujahr 1940 durchaus klappen können. Von "gefühlten" 50.000 Bürgern hab ich tatsächlich mal einen, der dann der Witwe den Rest vermacht.
Fakt ist auch deine Aussage: "Und schon in der Masse der Beiträge kann ich heraus lesen, dass kaum einer von Euch das Prinzip der deutschen Rentenversicherung begriffen hat.". Hier wird die ganze Zeit darüber geschimpft, dass für eine empfundene Lebensarbeitsleistung nicht ausreichend Rente gezahlt wird. Ich frage mich, wie man der Meinung sein kann, dass man für die Dauer einer Arbeitsleistung eine höhere Rente erhält. Unser Rentensystem ist so ausgelegt, dass man für die Höhe und Dauer + Kinder seiner Einzahlungen später mehr Rente erhält. Je mehr Rentenbeiträge man für seine Arbeitsleistung abgeführt hat ist die eigene Rente. Ich frage mich seit Jahren, wie man darauf kommen kann für Null Einzahlung 100 Prozent Leistung zu kriegen. Da könnte ich ja auch gleich sagen: Ich habe mir für 1 Euro im Monat im Sparplan Aktien gekauft, aber jetzt sind 45 Jahre rum und ich hab ja immer für 1.000 wollen kaufen wollen, jetzt muss ich aber auch die Erträge kriegen als hätte ich es tatsächlich gemacht.


Suppenkaspar

23.05.2019

Ich esse jetzt hauptsächlich Suppen, lege in Aktien an, damit ich mir in 33 Jahren in der Rente Steaks leisten kann und Urlaub. dann bin ich 63 Jahre alt.


@All

23.05.2019

Legt für Eure Kinder und Enkel ein Aktiendepot an, bespart dies regelmäßig mit ca. 20 bis 30 Positionen, pro Position 3.000 bis 5.000 Euro und dann steigend.
Wenn die das Geld nicht raus werfen, dann werden Sie mit 30 ein Vermögen haben und mit 50 oder 60 in Rente gehen können, sind sicher Millionäre.

Aber man muss schon ab der Geburt anfangen!


Aktionär

23.05.2019

Mein Depot beläuft sich bereits auf 50.000 Euro...zur Rente habe ich noch 20zig Jahre, da werde ich mit Selbsteinzahlungen und Dividenden Wiederanlagen sicher auf 100.000 bis 150.000 Euro kommen.


Homer

22.05.2019

Die einzige ware Sparmöglichkeit und auch für das Alter sind Aktien.

Allerdings habe ich heute schon wieder was von der Transaktionssteuer gehört.

Jetzt zahlen wir in Deutschland die Kapitalertagssteuer etc. und dann dazu auch noch die Transaktionssteuer.

Also wenn diese Transaktionssteuer kommt, dann ist es erforderlich, dass Deutschland die Kaptialertragssteuer senkt!!!!!!
Sonst sind wieder nur wir mal wieder die gear******

Wie immer.....


Harald

21.05.2019

Mein Artikel ist im falschen Artikel eingeflossen, gehört hier her:

Also jetzt mal ehrlich...wird man nur noch verarscht? Können die sogenannten Finanzexperten nicht mal richtige Angaben machen?

Klar gibt es sogenannte Prognosen, die dann nicht unbedingt eintreffen müssen ist klar. Aber das zum Produktverkauf immer immens gut gerechnet wird, dass jeder denkt er wird reich oder ist gut abgesichert - das nenne ich BETRUG!!!

Beispiel meine Riester Rente - laut Stiftung Warentest allerdings ein sehr gutes Produkt (gibt es jetzt nicht mehr auf dem Markt, da ein neues Produkt aufgelegt wurde).

Also vor ein paar Jahren, vor dem Abschluss hat mir mein Berater ausgerechnet zur Auszahlungsphase hätte ich ca. 111.000 Euro angespart.
Die letzte Berechnung mit mehr Gehalt und höherer mtl. Einzahlung habe ich nur noch eine Summe zur Auszahlungsphase in Höhe von 70.000 Euro errechnet bekommen.
Nunmehr habe ich mit der niedrigeren mtl. Einzahlung 110,00 Euro und den bereits 19.300 Euro angesparten Einlage, mit angenommen 6% Wertzuwachs, wobei der Fonds durchschnittlich 8% rum macht eine Summe zur Auszahlungsphase in Höhe von ca. 108.000 Euro mit dem Berechnungstool des Anbieters errechnet.
Dies wäre von 111.000 Euro Berater zu jetzt 108.000 Euro nur ein Unterschied von ca. 3.000 Euro.

Von der letzten Berechnung des Anbieters her in Höhe von 70.000 Euro wäre das ein Unterschied von so sage und schreibe 40.000 Euro.

Jetzt erkläre mir mal einer woher dieser wahnsinnige Unterschied kommen soll???? Und warum beim VERKAUF des Produktes ein so viel größerer Wert errechnet wird.

ICH NENNE DAS MARKETING UND BETRUG !!!!

Ich lege nur noch in Aktien an, da sehe ich das hoch und runter, ich bekomme Dividende zum ausgeben oder wieder anlegen.

Ich rate jeden nur zu Aktien, gut verteilen...nicht zu viel in einen Topf.
Dazu zwei Depots: Eines rein für die Rente / für das Alter und das andere zum sparen, für Ausgaben etc.


Frederick

21.05.2019

@Otto Dum***schwa***

Zeige mir mal mehr als einen Friseur oder Bäcker der reich ist.
Du bist total abgehoben.
Und wir reden nicht von Grundversorgung, sondern von der Rente du Schlauberger.
Grundversorgung kommt erst zum tragen, wenn die Politik sich dafür entscheidet, zu arme Rentner besser zu stellen. Das ist eine Grundversorgung, welche die Kriegsgeneration und die Kleinhandwerker verdient haben.
Wir nutzen deren Dienste, haben aber nur Bürojobs oder so "depperte" überbezahlte Jobs wie Du und die Banker, Versicherungsvertreter etc.
Wenn die Kleinen streiken, dann kannst Du mit Deinem Geld machen was Du willst. Wenn Sie dir die Haare nicht mehr schneiden, der Bäcker Dir kein Brot mehr backt usw.
JA dann will ich sehen was Du machst Du Schlauberger.....ppfff


Otto

21.05.2019

@Frederick
Die Berufswahl und die Wahl des Arbeitsplatzes sind 2 der 5 wichtigsten Entscheidungen in Deinem Leben. Das kann man natürlich negieren --- aber dann muss man auch in aller Härte mit den Konsequenzen leben.
Und erzähle hier nicht Unsinn zum Handwerk: fleißige Handwerker hatte schon immer vergoldete Klinken und mit Diamanten besetzte Wasserhähne. Natürlich gibt es auch faule Handwerker und solche, die vor lauter Gier die miese Zahlungsmoral der Auftraggeber negieren.
Aber so lange Ihr hier davon redet, dass "Ihr in Eure Rentenversicherung einzahlt", zeigt Ihr nur Eure unendliche Dummheit.
Übrigens: die Grundversorgung wird nicht aus dem Rententopf bezahlt.


Frederick

20.05.2019

@Otto

Du Schwafler, die anderen müssen nichts falsch gemacht haben.

1. Kommt es darauf an was Du beruflich machst.
2. Kommt es darauf an, wie lange der Betrieb existiert.
3. Kommt es darauf an, ob der Betrieb überhaupt eine Betriebsrente zahlt.
4. Kommt es darauf an, ob Du mal oder öfter arbeitssuchend wirst.
usw.
usw.
usw.

Schätz Dich einfach glücklich, dass es bei Dir so gut gelaufen ist.

Und nicht jeder kann bei Siemens (früher, jetzt nicht mehr), Degussa etc. arbeiten. Es gibt auch Berufe, von denen Du profitierst - Friseure, Bäcker, Einzelhandelskaufleute (m/w/d), etc.

Also klopf hier jetzt keine Sprüche!!! Und wenn es Dir so gut geht, dann gib Kellnern, Friseuren, etc. ein anständiges Trinkgeld und knauser nicht rum.

So was wie Dich habe ich dicke......


Otto

20.05.2019

Habe mit 16 als Lehrling bei der Degussa angefangen. Bin ausgelernt dort geblieben und habe dort immer gut und besser verdient. Davon habe ich, immer steigernd, in eine kapitalbildende Lebensversicherung eingezahlt. Bin jetzt mit 66 in Rente gegangen. Bekomme monatlich 1. eine Rente Brutto 3100 Euro, 2. eine Betriebsrente der Degussa von Brutto 2700 Euro und 3. aus der in eine private Rente umgewandelte kapitalbildende Lebensversicherung nochmals 2000 Euro. Damit habe ich monatlich insgesamt rund Netto 7000 Euro Rente.
Wer das nicht auch hat, der muss in seinem Leben so ziemlich alles falsch gemacht haben, beginnend schon bei der Job-Wahl und der Auswahl des Arbeitgebers. Also hört auf zu jammern und fasst Euch an Eure eigene Nase. Und schon in der Masse der Beiträge kann ich heraus lesen, dass kaum einer von Euch das Prinzip der deutschen Rentenversicherung begriffen hat.


Klaus

18.05.2019

Ich bin nun 43 Jahre alt und war bei der Rentenberatung.
Ich kann mit 63 Jahren in Rente gehen, mit einem Abschlag von 14,4%.
Diesen Abschlag kann ich aber ab 50zig mit einem Antrag mit jährlicher Zahlung bis 63zig mit ca. 50.000 Euro auf 0% senken.
Fraglich ist, sollte man dies machen oder eher in Aktien anlegen, da 50.000 Euro auch kein Pappenstil sind. Wären mtl. so um die 320,51 Euro. Soll man jährlich aber dann steuerlich geltend machen können.
Bevorzugt werden von der Rentenkasse eine Zahlung von 1x max. 2x im Jahr.
Aktien stellen für mich wohl eine bessere Alternative da, der Kurs steigt ab jetzt 20zig Jahre und länger an....bekomme Dividende....und den Rest kann ich dann noch vererben oder vermachen.


Hubert

17.05.2019

Ich bin seit einem Jahr Rentner. Bereits nach Einführung der DM in den neuen Bundesländern habe ich mich mit der Wertpapierbörse vertraut gemacht(Wenn schon Kapitalismus dann an der Quelle- Deutsche Börse). Ich habe immer wieder Geld angelegt, sowohl in Industrieaktien als auch in Fonds.
Ich bin damit gut gefahren, weil ich nie spekuliert habe.
Heute bin ich nur verärgert, wenn ich die Beträge an Kapitalertragssteuer sehe. Ich fühle dann wie Olaf Scholz mir von hinten in die Tasche greift.
Wegen meiner guten Erfahrungen besitzt mein Enkel(2,5 Jahre alt) schon ein Depot mit Inhalt und ist damit dividendenberechtigt.
Ich kann es nur empfehlen.


Angelika

17.05.2019

Ich arbeite seit 43 Jahren Vollzeit, ( mit 63 habe ich dann 47 Jahre )und verdiene nicht schlecht. Trotzdem könnte ich von meiner zukünftigen Rente mehr schlecht als recht leben. Es kann doch nicht sein das man ein Leben lang arbeitet, egal in welchem Beruf, und dann von seiner Rente nicht vernünftig leben kann.
Wenn ich dann Sätze höre wie ," 25 Milliarden für Flüchtlinge sind fest eingeplant, aber 15 Milliarden für die Rente mit 63 ist ein Kraftakt " könnte ich schreien. Das sind Menschen die das alles erarbeitet haben!!!
Ich bin sehr gerne bereit Menschen in Not zu helfen, wenn es nur diese Menschen wären. Bei uns wird jeder finanziert, nur die nicht, die das alles erarbeiten.
In diesem Land schwer krank zu werden , wenn man arbeitet, sollte man sich verkneifen, da bleibt man ganz schnell auf der Strecke.

Nicht jeder hat die Möglichkeit für das Alter vorzusorgen, dafür bezahle ich auch jeden Monat viel Geld in die Rentenkasse.


Thomas

17.05.2019

Stimme dem Kommentar von Solarmos vom 16.05.2019 absolut zu. Bin in fast der gleichen Situation, habe Gott sei Dank ein noch bezahlbare Mietwohnung in einen ca. 10.000 Einwohner Ort. Der Staat fördert leider diese Machenschaften wie in dem Kommentar von Solarmos beschrieben.


Mr Nice Guy

16.05.2019

Nach diesen guten Nachrichten sollte man an seinem letzten Arbeitstag einfach eine Zyankali Kapsel aufbeißen.


Immerimfilm

16.05.2019

In dem Punkt C ist seit dem 1.1.2019 eine Änderung eingetreten. Da die Renteninformation von 2018 ist wurde dies nicht berücksichtigt.


Dietrich Rüger

16.05.2019

Die Rente ist ein "Betrugssystem", bei dem die Beitragszahler dafür sorgen, dass die Staatsbeamten - die NIE EIGENE BEITRÄGE ZAHLEN - gut leben können. Seit 2015 auch sehr gut die Islamisten und "Sozialverbrecher". Wahrscheinlich die ganze Mafia-Bande der "Familien-Clans". Oder auch noch die EU-Politiker, die alles steuerfrei und kostenlos bekommen.
Auf jeden Fall nicht die "Kleinen Leute" und Sozialempfänger.
DAS IST E U R O P A ! Wählen Sie Merkle, dann geht es weiter so.


Solarmos

16.05.2019

Ich bin in der glücklichen Lage nach 45 Rentenversicherungsjahren, seit Februar diesen Jahres, eine Rente für langjährige Versicherte zu beziehen. Weiterhin wurde vor 20jahren bei uns die Pflichtversicherung bei der kommunalen Zusatzversorgungskasse eingeführt. Nicht etwa das Model der betrieblichen Altersversorgung wurde aufgegriffen, nein die monatlichen Beiträge wurden vom Nettogehalt abgezogen (also Steuern, Sozialabgaben usw. bereits abgeführt). Nun die Überraschung bei der Berechnung und dem Bescheid. Die mühsam ersparte Netto- Zusatzversorgung wird jetzt mit dem vollen Sozialversicherungssatz nochmals belastet. Dies hat nicht mal die Rentenversicherung drauf, dort ist es ja der halbe Satz.
Nach den wunderbaren Berechnungen der letzten Jahre (Schreiben Rentenauskunft) kommt nun die Ernüchterung. Die Netto Rente!!!
Also, als Hausbesitzer sehr schnell an die neuen Situation gewöhnen, denn die fixen Kosten (insgesamt) laufen in voller Höhe weiter, und sie steigen und steigen. Da unser Staat aber den Hals nicht vollbekommt, besteuert er die Rente auch noch. Uns als Ehepaar hat man einen Freibetrag von 18.000 € eingeräumt, darüber hinaus muss gezahlt werden. Wie beschämend, sollen sie doch die Rente in Ruhe lassen, entweder sie wird selbst konsumiert oder den Kindern und Enkel überlassen. Kommt somit in einen vernünftigen Kreislauf
Das Traurige an der Sache ist, die gefühlte Ungerechtigkeit und Ohnmacht die man verspürt, wenn man an die Machenschaften von korrupten Managern und Betrügern denkt.

Noch ein positiver Satz zu meiner Bank. In all den Jahren habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Ob im Netz, oder beim Telefonservice, es war
immer freundlich und kompetent. Lasst Euch ja nicht unterkriegen.


G Otto

16.05.2019

Diese kurzen Renteninformationen sind wertlos. Nur die Rentenauskünfte mit dem ausführlichen Versicherungsverlauf haben eine Bedeutung.
Nachdem ich Widersprüche zwischen beiden Auskunftsvarianten festgestellt habe und bei der Rentenversicherung eine Erklärung dazu erhalten wollte, bekam ich nur die Auskunft, das die Renteninformation fehlerhaft ist und kein Anspruch auf Richtigkeit besteht.


Glyxritter

16.05.2019

An die, die hier nach alternativer Alterssicherung mit Aktienelementen fragen: Fragen Sie Google nach "Finanzwesir". Dieser Mensch gibt wirklich fundierte und kluge Antworten darauf. Man muss ein bisschen lesen (ist ja auch ein komplexes Thema), aber hier wird man wirklich lernen worum es geht.


Harald

13.05.2019

Wie berechnet man seinen Renten Bedarf, wenn man eine Eigentumswohnung (abgezahlt) hat ca. 300 mtl. Kosten, eine private Rente (Fondsbasis) erhält ca. 25.000 Euro, eine Riester Rente (Fondsbasis) ca. 70.000 Euro Wert - 30% können raus genommen werden, dann ca. 276 mtl. sonst 467 Euro Rente, eine Lebensversicherung ca. 30.000 Euro, eine kleine Betr. Rente 87,20 Euro und zur Zt. ein Depot von ca. 50.000 Euro.
Und angeblich ca. 1.400 bis 1.500 Euro Rente hoch gerechnet. Die wird ja noch versteuert.
Muss / sollte man noch weiter sparen? Wobei Depot ca. 15.000 Euro für Auto weg gehen könnten und dann muss man auch an seine 3. (Zähne) denken.
Welcher schon Rentner hat da Erfahrung (Praxis)? Was bleibt? Wie kann man leben?


Rente wie Österreich?

13.05.2019

Wieso können wir nicht wie andere Länder ... Österreich und die Nordländer (Dänemark, Schweden,....) eine besseres Rentensystem haben?

Aufgebaut auf Aktien etc.?


@Dieter neunmalklug Schwätzer

13.05.2019

Lieber Dieter,

du hast das ganze nicht wirklich von ganz unten mitverfolgt.

Es ging darum, dass die deutschen bzw. die migrierten und Einwanderer die hier arbeiten und in die Rente einzahlen gerechterweise auch ihre Rente bekommen.

Dass Asylanten, Wirtschaftsflüchtlinge und sonstige illegale die hier rein strömen, nie Rente eingezahlt haben, allerdings aber dann eine Rente bekommen.

Besonders dann, wenn mal die Grundrente kommt bzw. eine Art Grundrente ist doch schon unser niedriges Sozialsystem - nix machen, aber kassieren, je mehr Kinder um so mehr.

Es geht einzig und allein um das ausbluten unseres Rentensystems und nicht um Ausländerfeindlichkeit oder Ausländer Hasser.

Man sollte das mal klar und deutlich trennen.
Nicht jeder der sagt er ist Deutscher - stolzer Deutscher !!! Ist auch ein Nazi, rechts denkender.

Wir deutschen sind ja immer gut genug wenn es um Handel und Geld geht, dass gezahlt werden soll. Aber sonst wird immer gegen uns gehackt...aber das wäre jetzt die politische Ecke.


@ING

13.05.2019

Wenn die EU Aktien Steuer einführt, wird man dann nicht doppelt, dreifach, vierfach besteuert?
Wir haben doch schon die Kapitalertragssteuer, den Soli und wer in der Kirche sein sollte, diese Steuer auch noch.
Wenn es EU weit eine Aktien Steuer gibt, dann müsste das für alle Anlagen gelten und nicht wieder nur für eine.
Dann müsste es auch eine EU Immobilien Steuer, EU Sparkonto Steuer, EU Sparbrief Steuer, ....... etc. geben.


ING

13.05.2019

Hallo Herr Mustermann, danke für Ihr Feedback. Private Altersvorsorge Möglichkeiten abseits von Wertpapieren sind ein spannendes Thema - das wir leider nicht in wenigen Sätzen erläutern können. Wir nehmen die Anregung aber mal mit, um dem Thema ggf. einen eigenen Artikel zu widmen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Dieter @verschiedene

13.05.2019

Was bitte EU-Subventionsbetrug mit dem Thema "Rentenbescheid zu tun?" Wer das nicht nachvollziehbar erklären kann, der ist hoffentlich für die Mehrheit der Bundesbürger ein Ausländerhasser.
Und für jene, die noch gesund Denken können, mal einige Zahlen:
-die BRD zahlt an die EU derzeit noch etwa 30 Milliarden im Jahr.
Würde man diese Summe auch in den aktuellen Rententopf werfen, ergäbe das für jeden nicht mal Brutto 80 Euro Rente mehr pro Monat.
- aber die BRD verdient in der EU real mehr als 70% ihrer Auslandseinnahmen!!! Das bedeutet 8 Millionen Arbeitsplätze in der BRD hängen nur allein an diesen derzeit ca. 30 Milliarden. Und fallen die weg, dann hätte jeder deutsche Rentenempfänger sofort ca. 33% weniger Rente weniger!
Die BRD verschenkt nämlich nichts: auch die 15 Milliarden deutsche Entwicklungshilfe sorgen real für 150 Milliarden Einkäufe in der BRD.
Aber solange ihr nicht mal ansatzweise versteht, wie das Rentensystem in der BRD überhaupt funktioniert (das ist seit Bismark so) , werden die neuen machtgeilen neubraunen Rattenfänger weiter Erfolg haben.


Max Mustermann

12.05.2019

@Ing: Könnten Sie jetzt noch erklären oder aufzeigen, wie man privat vorsorgen soll? Es gibt ja einige Artikel hierzu die alle auf Aktien verweisen, jedoch wird gerade eine Aktiensteuer in der EU diskutiert. Welche Möglichkeiten gibt es noch?

PS: Dieser Artikel ist wirklich TOP! Sehr präzise auf den Punkt gebracht und verständlich erklärt.


Dieter an @hilfe

12.05.2019

Das was Sie beschreiben ist durch den Datenaustausch zwischen Steuerbehörden-Krankenkassen und Co ohne Realitätsbezug.
So etwas gibt es nur in folgenden Fällen
- sie arbeiten schwarz und wissen das
- sie sind in einem Minijob tätig, da erwerben Sie auch keine Anwartschaft für Rentenkasse
- sie waren diese 30 Jahre als Beamter tätig, auch da erwerben Sie keine Zählpunkte
Oder Sie verwechseln jetzt die gesetzliche Rente mit der Betriebsrente, dann gehören auch Sie zu jenen 30% der Bundesbürger, die keine Betriebsrente bekommen.


O.K.

11.05.2019

Der Titel des Beitrags lautet:
"Was wissen Sie über Ihren Rentenbescheid? │ 08.05.2019"
Der Inhalt des Beitrags beschreibt aber die sogenannte "Renteninformation".

Es gibt (mindestens?) diese drei Begriffe für die drei verschiedenen Dokumentationen der DRV Deutschen Rentenversicherung:
Renteninformation - Rentenauskunft - Rentenbescheid

Die Renteninformation besteht aus 2 Seiten.
Die Rentenauskunft besteht aus ca. 28 Seiten und ist eine komplette Information zu dem Zeitpunkt ihrer Erstellung über die zukünftige Rente und beeinhaltet auch die Renteninformation .
Der Rentenbescheid ist quasi die finale Rentenauskunft nachdem ein Antrag auf Altersrente bei der DRV gestellt wurde. Er nennt die tatsächliche Rentenhöhe und Datum des Rentenbeginns.


Lara

10.05.2019

@Tom 10.05.2019

Hier handelt es sich mal um einen vernünftigen, aussagekräftigen und korrekten Beitrag. Diesem schließe ich mich mit voller Überzeugung zu 100% an.

Wenn jemand seine Meinung äußert, zu Missständen in Deutschland, dann ist es wahrlich schon bezeichnend, dass gleich alles in die rechte Ecke interpretiert wird.

Dürfen wir deutsche nichts mehr sagen? Was sagen diese Leute, wenn einer sagt, er ist stolzer Deutscher? Ist er dann auch gleich Rassist, Psychopat oder sonstiges?

Aber Türken, Ungarn, Brasilianer, Amerikaner, etc. dürfen ohne weiteres sagen, sie sind stolze xxx?!

Da kann ich nur sagen, ist traurig und erbärmlich.


Tom

10.05.2019

Es ist interessant, wie manche von Sätzen, wie z. B. "Rente sollte nur an die gezahlt werden, die auch wirklich in Deutschland gelebt und gearbeitet haben" direkt auf den Begriff "Ausländerhasser" kommen. Lasst Euch doch bitte mal etwas Anderes einfallen, als immer die gleiche Rassistenkeule zu schwingen, sobald einer mal seine Meinung sagt, die nicht dem linken Mainstream zugeordnet wird. Ist ja fürchterlich. Und dann erst noch der Quatsch mit irgendwelchen Erdbeerpflückern - ich empfehle einfach vernünftige Löhne.

Mich wundert, dass die DiBa überhaupt ein Kommentar zulässt, welches mit "@Ausländerhasser" losgeht.


ING

10.05.2019

Hallo hilfe, in solch einem speziellen Fall sprechen Sie am bestem mal mit einem Rechtsbeistand, wie Sie nun am besten vorgehen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


hilfe

09.05.2019

was machen, wenn der arbeitgeber 30 jahre lang keine beiträge abgeführt hat?


Karl

09.05.2019

OLAF
= Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Amt_f%C3%BCr_Betrugsbek%C3%A4mpfung

Hier Beitrag über Betrugsfälle - OLAF
Bulgarien, Polen, Ungarn, .....
https://www.mdr.de/heute-im-osten/olaf-178.html


@Ausländerhasser und Nichtwisser

09.05.2019

Du solltest erst mal genau lesen!
EU Gelder werden an Orban / Ungarn und Basic / Tschechien gezahlt für Subventionen bzw. Entwicklung und diese beiden Herren veruntreuen das Geld (Korruption) und Nutznießer sind nicht die "armen" oder das "Land" - sondern die Verwandtschaft.
Dies wurde recherchiert und aufgedeckt von einem Sender. Leider habe das am Rande mitbekommen.
Und OLAF ist eine zahnlose Anti-Korruptions-Behörde - einfach mal googeln. Die weisen die Länder auf Korruption hin, aber genau die Länderchefs, welche Korrupt sind. OLAF kann aber nichts machen.


@Ausländerhasser und Nichtwisser

09.05.2019

Sie haben absolut keine Ahnung, wie unser Rentensystem überhaupt funktioniert.
Statt dessen haben Sie nur sehr viel totalen Blödsinn im Kopf, das zeigen besonders deutlich Ihre Aussagen zu angeblichen Empfängern in Polen und Tschechien: nichts was Sie schreiben hat irgend etwas mit der Realität zu tun.
Und dann verraten Sie uns bitte mal, wie z.B. Spargelernte, Erdbeerernte oder Gurkenernte, die Pflege Eurer alten Mitbrüger und Bauhilfstätigkeiten ohne Ausländer funktioniert Für schlecht bezahlten solche Jobs sind sich nämlich insbesondere die ausländerfeindlichen Deutschen mit viel Blödsinn im Kopf, wie bei Ihnen, zu fein.


Hans

09.05.2019

Thema Rente....leidiges Thema.
Was bringt mir die Erklärung eines Rentenbescheides? GAR NICHTS!!!

Wichtig ist bzw. wäre es, zu wissen was raus kommt und ob man von der Rente leben kann.

Aber nein....es wird einem bescheinigt, man würde 1.500 Euro Rente bekommen und dann zieht einem der Staat da gleich wieder Steuern ab. Und wenn man noch eher in Rente geht, dann werden noch mal 14,4% weniger ausgezahlt. Dazu noch die Inflation...was habe ich dann von meinen 1.500 Euro Rente rein Netto auf dem Konto? Vielleicht höchstens 650 bis 850 Euro.
Na Bravo!!!!

Aber Blüm hat gesagt, die Rente ist sicher.....stimmt schon, die Rente ist sicher. Aber ob ich 1 Cent oder 1.000 Euro oder 10.000 Euro Rente bekomme ist doch ein riiiiiieeeeesiger Unterschied oder nicht?

Danke und AMEN.


@@Oliver Schreiber

08.05.2019

Und warum sollen wir psychisch gestörten Flüchtlingen oder überhaupt Flüchtlingen die reingeströmt sind ob legal oder illegal Rente bezahlen, die nie in das System eingezahlt haben?

Daher krankt ja unser System...Rente sollte nur an die gezahlt werden, die auch wirklich in Deutschland gelebt und gearbeitet haben.

Und keinen Zuwanderern oder sonstigen....die unser System ausbluten.

Anderes Thema wie deutsches bzw. europäisches Geld verbrannt wird ist die Korruption, gegen die die Aufsichtsbehörde ohne Zähne OLAF nichts ausrichten kann.
Besondere Empfänger sind Polen / Orban und Tschechien / Babic oder so. Die Verwandten von denen sind jetzt alle Millionäre.

Das tut weh....


@Oliver

08.05.2019

nehmen wir mal an, die Mehrheit befürwortet eine komplett privat finanzierte Rente und unsere ;-) "immer perfekt komplex denkenden" /;-) Politiker beschließen das so.
Was bitte machen Sie dann z.B. mit jenen, bei denen der Arzt mit 21 chronische Multiple Sklerose diagnostiziert oder mit jenen die mit 24 durch einen Unfall beim Freizeitsport im Rollstuhl landen oder mit jenen, die ab 35 chronisch krank sind? Also bitte was machen Sie mit jenen, die kein Geld für die privat finanzierte Rente verdienen können?
Ganz zu schweigen von all jenen, die erst mit 56 als psychisch gestörte Flüchtlinge in der BRD auftauchen und dann hier Asyl bekommen.
Sollen etwa nur diese Personen die Nutznießer einer im wesentlichen per Steuer finanzierten Rente sein? Auch das Solidaritätsprinzip erfordert Gerechtigkeit und Steuergerechtigkeit. Von den extrem gewaltigen finanziellen Belastungen des Staates bei einem Wechsel des Rentenmodells ganz zu schweigen.


Oliver

08.05.2019

Gehen wir doch mal davon aus diese Rente wäre eine private Versicherung:
Bisher in 20 Jahren eingezahlt:
EUR 109.754.,43
EUR 111.340,25
EUR 2.342,46
macht EUR 223.437,14 (jetzt gehen wir mal davon aus dass für die nachsten 21 Jahre die identischen Beträge gezahlt werden, bis Max in Rente darf) Es wurde also bis zum Rentenbeginn EUR 458.046,14 eingezahlt. Bekommt Max jetzt eine Rente i. H. v. EUR 2.334,21 muss er min. 16 Jahre verrentet sein (83 Jahre) damit er die Beträge (zinslos!!!) rausbekommt die eingezahlt wurden.
Würde mir eine Versicherung so ein Angebot machen würde ich laut lachend den Raum verlassen.

Respektive Lebenserwartung, Steuren, etc.


ING

08.05.2019

Hallo Oliver, vielen Dank für Ihren aufmerksamen Hinweis. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Oliver

08.05.2019

@ ING
In Ihrer Erklärung hat sich ein Fehler eingeschlichen
D. ist 1.207,69 nicht 1.752,74


@Tom und @Dominik

08.05.2019

@Tom
Ich stimme Ihnen von A bis Z zu. Leider hat die ing die wachsende Besteuerung komplett negiert.
@Dominik
Leider haben Sie bisher zum Thema Rente fast nichts begriffen und statt dessen viel totalen Unsinn im Kopf wie "ausschlaggebend sind die letzten 5 Jahre".
Nur an einer Stelle haben Sie leider Recht: durch ständige staatliche Gesetzesänderungen zugunsten von Betrug (Riesterrente = Geschenk an Versicherungswirtschaft) und Abzocke (z.B. Einführung der Zinsbesteuerung) ist eine sichere private Vorsorge seit 20 Jahren für Normalverdiener unmöglich geworden


Dominik

08.05.2019

Es kann doch keiner die Rente vorausberechnen, absoluter Quatsch, das geht erst 10 bis 5 Jahre vor der Rente.

Denn ein junger Mensch kann bis dahin einiges erleiden. Wie ein paar mal arbeitslos - Tschuldigung, heißt ja jetzt arbeitssuchend werden, kann gering Verdiener sein, mittelt gut Verdienen oder auch besser und das öfter im Wechsel. Dazu kommt Zeitarbeit etc.

Und heißt es nicht...ausschlaggebend ist die Rentenzahlung die letzten 5 Jahre?

Also eigentlich müssten Eltern, Großeltern schon für Neugeborene Geld anlegen.
Allerdings wenn dann derjenige an das Geld ran geht bzw. der Staat das wieder verrechnet ist doch früh Vorsorgen auch wieder für den Ar****


Tom

08.05.2019

Eine gute grundsätzliche Übersicht.

Wichtig zu erwähnen sei vielleicht noch, dass in der Renteninformation die zukünftige Bruttorente angegeben ist. Stand heute würde Max dann auf eine Nettorente von 1.774,10 EUR (Bruttorente = 2.334,21) kommen. Wenn man diese nun noch bei unterstellten 4 % Inflation für 19 Jahre abzinst, entspricht der Wert lediglich noch 842,06 EUR.

Nun kann sich jeder selbst ausrechnen, ob dann Max seine Miete noch zahlen kann.