Banking und Social Media – Passt das zusammen?

Südeuropäer führend bei Social-Media-Banking | 04.09.2013

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In Südeuropa ist Social Media bereits heute ein voll etablierter Kanal, mit dem man mit einer Bank in Kontakt treten kann. Bankkunden in Deutschland hingegen mit nur 20% Nutzungsquote sehen in Social Media eher selten einen Kontaktkanal zur Bank. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweite Studie der ING-DiBa und der Ipsos Marktforschung. Hierfür wurden in zwölf europäischen Ländern mehr als 11.000 Erwachsene repräsentativ befragt.

Die affinsten Nutzer von Social-Media-Banking in Europa mit Nutzungswerten zwischen 35 und 50% kommen aus der Türkei, Rumänien, Polen, Spanien und Italien. Mit nur 17% Nutzung bringen die Luxemburger Social Media mit Banking am wenigsten in Verbindung. In Hinsicht auf die Informationsbeschaffung vor der Eröffnung eines Bankkontos sind ebenfalls die südeuropäischen Länder bei der Social-Media-Nutzung führend. Die Luxemburger haben auch hier mit Social Media am wenigsten am Hut. Insgesamt wird Social Media im Banking eher als Service-Kanal denn zur Beeinflussung von Kaufentscheidungen genutzt.


Ihre Meinung

Kommentare (1)


Kommentare

Gerd

08.06.2019

Hallo, liebes Social Media Team von ING D

Zu der oben dargestellten vergleichsweise geringen Akzeptanz deutscher Bankkunden (bezogen auf September 2013) trägt sicher auch Euer eigenes Verhalten mit entsprechenden Kunden-Kommentaen bei. Dies beweist besonders, wie hilflos Euer Team bereits seit Anfang 2019 mit der Umstellung von Freigabeverfahren in Zusammenhang mit PSD2 reagiert. Anders als z.B. ING NL, die bereits ab Frühjahr 2019 als Ersatz für die iTAN den Kunden (neben Banking APP und mTAN) einen TAN-Generator (dort "Scanner" genannt) kostenfrei zur Verfügung stellt, ist es der ING D bis heute nicht möglich, einen verläßlichen Termin für die Einführung des TAN-Generators zu nennen. Und außerdem nervt man die Kunden mit dem Hinweis, daß dieser TAN-Generator "nicht kostenlos" sein wird.

Mittlerweile werden die Kommentare Ihrer Kunden bereits auf drei verschiedenen Kommentar-Seiten gesammelt und immer wieder ziemlich phantasielos mit Textbausteinen beantwortet. Siehe hier:

https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/neues-2019/
https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/psd2/
https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/online-banking-sicherheit/#comment-stack

Zudem nervt man die Kunden beim Login auf das eigene Konto damit, daß man seit einigen Wochen zwangsweise zunächst auf eine Informationsseite bezüglich der offenbar favorisierten Freigabeverfahren Banking APP bzw. mTAN "umgeleitet" wird. Das nervt...! Irgendwie ist dem Social Media Team nicht bekannt, daß es in Deutschland sehr wohl noch sehr große sog. "Mobilfunk-Löcher" gibt, in denen man solche APP's und auch mTAN nicht nutzen kann.

Die zwangsläufige Umstellung auf PSD2 erfolgt spätestens mit dem 14.09.2019. Will die ING tatsächlich ihre - teilweise langjährigen - Kunden bis kurz vor diesem Termin im Ungewissen halten, nur um auf diese Weise die bereits von vielen Kunden angekündigten Wechsel zu anderen Banken in Grenzen zu halten?

Warum kann die ING nicht - wie andere Banken - einen im Handel erhältlichen TAN-Generator nutzen, sondern muß unbedingt eine eigene Version entwickeln? Nur um den Kunden später einen Wechsel zu einer anderen Bank zu erschweren?

Die ING D selbst empfiehlt bezüglich "Kontowechsel", der Kunde möge dabei vorsichtshalber zwei Monate lang die bisherige und die neue Bankverbindung parallel nutzen. Wie sollen Ihre eigenen Kunden diese Sicherheits-Frist überhaupt noch nutzen können, wenn dieser dringend erforderliche TAN-Generator immer noch nicht verfügbar ist? Oder wird die ING D - entgegen der EU-Entscheidung - betroffenen Kunden über den 14.09.2019 hinaus weiter die Nutzung der iTAN gestatten?

Zurück zu Ihrer obigen Grafik bezüglich der Akzeptanz von Social Media Banking:
Selbst wenn Sie - wie am Ende des obigen Textes beschrieben, "Social Media im Banking eher als Service-Kanal denn zur Beeinflussung von Kaufentscheidungen" betrachten, sollten Sie zumindest im eigenen Hause endlich einmal die o.g. Themenseiten bezüglich der Kommentar-Themen zusammenführen, um das dort bestehende Chaos zu ordnen. Und dann wäre natürlich nicht nur Ihr Social Media Team, sondern die Führungs-Etage der ING D gefordert, endlich bezüglich der Freigaben von Transaktionen mittels TAN-Generator die bestehende Ungewißheit zu beenden.