E-Mobilität

Das Warten auf den Durchbruch der Elektroautos | 11.10.2019

E-Autos

Immer mehr Automobilhersteller präsentierten erst kürzlich auf der IAA ihre neuesten Elektroautos. Doch die Nachfrage – zumindest hierzulande – ist zurzeit noch gering. Eine aktuelle Umfrage zeigt, warum.

Zu unpraktisch und zu teuer – das sind zwei Hauptgründe, warum Elektroautos (E-Autos) in Deutschland nach wie vor sehr unbeliebt sind. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft EY unter 2.500 Erwachsenen in Deutschland, die im Vorfeld der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt veröffentlicht wurde. Knapp zwei Drittel (64%) sagten, dass ein Elektroauto für sie derzeit keine Option sei.

Derzeit wenig Bereitschaft auf E-Autos umzusteigen

Eine Mehrheit in Deutschland (53%) würde sich bei der Neuanschaffung eines Pkw weiterhin für die traditionellen Verbrennungsmotoren entscheiden – 32% für einen Benziner, 21% für einen Diesel. Ein rein elektrisch angetriebenes Auto kommt nur für 9% infrage. Bei Männern sind es sogar lediglich 6% (Frauen 12%). Immerhin 16% würden ein Gas- oder Wasserstoff-getriebenes Fahrzeug kaufen. Die Gründe für die starke Ablehnung der Elektrofahrzeuge sind eindeutig: Knapp jeweils ein Drittel der Befragten nannten die zu geringe Reichweite (28%) und den zu hohen Anschaffungspreis (27%) als die gewichtigsten Argumente gegen den Kauf eines Elektroautos. Zu wenig Ladepunkte (13%) und eine zu lange Ladedauer (11%) kommen hinzu. Lediglich bei den 30- bis 39-Jährigen gibt es ein großes Interesse für Elektroautomobile. In dieser Altersgruppe sagen 43%, dass sie die Technik interessant finden und solch ein Fahrzeug fahren würden. Im Durchschnitt äußerten dies nur 26%.
 
Die Deutschen sind auch sehr skeptisch, was die künftige Durchsetzungsfähigkeit der E-Autos angeht. Gut ein Viertel erwartet, dass in Deutschland zu keinem Zeitpunkt in der Zukunft mehr Elektroautos als Pkw mit Verbrennungsmotor zugelassen werden. Ebenso viele rechnen frühestens in mehr als 20 Jahren damit. Ein Grund für die Skepsis der E-Autos dürfte bei den Automobilherstellern selbst zu finden sein: Fast zwei Drittel der Befragten (62%) gaben an, in den vergangenen Monaten keine offensivere Vermarktung der Elektroautos wahrgenommen zu haben.

Autohersteller präsentieren neue und erschwingliche E-Autos

Das könnte sich mit der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt geändert haben. Zahlreiche Hersteller präsentierten neue Elektrofahrzeuge. Und das für jede Zielgruppe. So stellte VW den ID3 vor, ein Wagen für die breite Masse. Anfang 2020 soll der Pkw auf den Markt kommen. Die „First Edition“ mit einer Stückzahl von 30.000 Fahrzeugen und einem Preis von jeweils 40.000 Euro ist bereits ausverkauft. Wer es exklusiver mag, für den könnte der Porsche Tycan interessant sein. Kostenpunkt der Erstauflage: 150.000 Euro. Auch Volvo mit dem Polestar und der chinesische Hersteller Byteon mit dem M-Byte präsentierte neue E-Autos.
 
Offensiv will auch die VW-Finanzsparte, Volkswagen Financial Services, die Kunden für die elektrisch getriebenen Fahrzeuge angehen. Ihr Ziel: Sie will den Privatkunden ein Stück Angst vor der Elektromobilität nehmen, wie das Unternehmen auf der IAA mitteilte. Bereits heute werden 80% der Elektrofahrzeuge von Volkswagen über die Finanzsparte vertrieben.

Kaum Unterstützung für Klimaschutz durch Autofahrer

Trotz „Fridays for Future“ und einer fortwährenden Klimadebatte: Fast die Hälfte (44%) der Befragten ist laut EY nicht bereit, aus Klimaschutzgründen ihr Mobilitätsverhalten zu verändern. Lediglich ein Fünftel würde häufiger öffentliche Verkehrsmittel nutzen, nur 13% weniger Auto fahren. Hoffnung macht allerdings die junge Generation. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sagen nur 20%, dass sie ihr Mobilitätsverhalten aus Gründen des Klimaschutzes nicht ändern würden.
 
Häufig hört man sogar, dass E-Autos gar keine bessere Umweltbilanz als Benziner oder Diesel hätten. Aber was ist dran an dieser These? Tatsächlich haben E-Autos einen ökologischen Nachteil bei der Herstellung. Diesen machen sie jedoch im Betrieb wett. Zu diesem Ergebnis kommen fast alle aktuellen Studien. Eine Auswertung von Wissenschaftlerin Anika Regett an der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) zeigt: Der Ökobilanz-Vorteil gegenüber einem Benziner beginnt ab etwa 50.000 gefahrenen Kilometern. Andere Studien berechnen den Emissions-Vorteil ab Fahrleistungen von rund 100.000 oder auch 150.000 Kilometern. Fazit: Eine Offensive der Automobilindustrie für Elektromobilität ist auch unter Klimagesichtspunkten notwendig.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (56)


Kommentare

Ch. MacDonald

18.10.2019

ich finde die Umfrage zur E-MOBILITÄT ist nix wert!
ich selbst fahre beruflich seit nun mehr als 3 jahren ein vollelektrisches Fahrzeug. Anfangs stimmte das Problem mit den Reichweiten 180 km im Sommer und ~100 km im Winter ist dann doch ein wenig knapp.
Aber mittlerweile gehen auch schon 300 km! Wer braucht denn ein Auto das täglich mehr als 300 km fahren kann? Sicher, der ein oder Andere schon, aber sicher nicht die Allgemeinheit; die "Breite Masse",


Norbert

18.10.2019

Wenn ich mich richtig erinnere, war es das Umweltinstitut Wuppertal, deren Studie nahelegte, dass die Gesamtumweltbilanz des E-Autos rund doppelt so negativ ist wie die eines Verbrenners. Das große Problem sind hier vor allem die Rohstoffe für die Akkus, deren Förderung u. Gewinnung offenbar deutlich schädlicher eingeschätzt wird, als diejenige für Verbrenner. Das könnte sich natürlich relativieren, wenn die Rohstoffe recycled werden können. Bisher gibt es hier noch nichts sinnvolles.
Ein großes Problem ist ebenso der Aufbau einer flächendeckenden Lade-Infrastruktur, die enorm aufwändig sein wird. Man wundert sich, dass hier niemand jemals auf die Idee kam, die Akkus in kompatibler Modulbauweise zu bauen und an Übergabepunkten (ehem. Tankstellen?) vorgeladen in die Fahrzeuge mittels vollautomatischer Einschubvorrichtugen ein u. auszuführen.
Wasserstoff wäre ein interessanter Antriebsstoff für E-Autos, dessen Produktion aber noch zu viele Verluste mit sich bringt. Das könnte sich natürlich zukünftig noch deutlich verbessern.
Da ich im Eletrobereich gelernt habe, weiß ich, dass ein E-Motor grundsätzlich technisch deutlich einfacher u. effizienter ist als ein Verbrenner. 70 % Wirkungsgrad und mehr sind hier kein Problem. Verbrenner könnten das wohl niemals erreichen. Außerdem benötigen Verbrenner Dinge wie aufwändige Kühlung, Einspritzung, Anlasser, Starterbatterie, Abgasanlage etc. was beim Elektro alles wegfällt.
Ich wundere mich, warum E-Autos trotzdem rund doppelt so teuer sind wie Verbrenner.
Ob dafür nur die extrem kostspieligen Akkus u. die noch geringen
Serienstückzahlen verantwortlich sind.? Hier darf auch nicht vergessen werden, dass die Akkus nach max. 10 Jahren erneuert werden müssen. Aktuell rechnet man pro Kwh Kosten von rund 200 Euro. Selbst bei einem nicht allzu großen Akku sind das schnell 6000 Euro aufwärts. Der Preis war vorher noch deutlich höher. Wohin geht er bei stärkerer Nachfrage.
Nicht ohne Grund halten viele Kritiker die Akku-Fahrzeuge für eine technologische Sackgasse. Weltweit eine Milliarde Akkus-Autos sind kaum vorstellbar.


Günter

18.10.2019

Ich warte auf die Massenproduktion des Brennstoffzellenautos.


Heinz

18.10.2019

Alle E-Autos sollten verboten werden. Um Silizium in der Wüste zu fördern werden pro Tag 21 Millionen Liter Grundwasser hochgepumpt.
In den Dörfern in der nähe gibt es kein Wasser mehr und das Vieh verdurstet. Man kann mit E-Autos die Umwelt nicht retten.


Wolfgang Späth

18.10.2019

Ich betrachte mal den Eirkungsgrad: E-Motor 80-95 Prozent, Wasserstoff Herstellung ca. 50 Prozent, dann im Verbrennungsmotor auch nur ca 40 Prozent, bei Brennstoffzelle etwas besser. Da bleib ich doch beim E-Antrieb, den ich nun 10 Monate habe, abgesehen vom geringeren Preis für das Laden, zur Zeit an vielen Stellen auch noch gratis.


Jürgen K.

18.10.2019

Es wird viel geschrieben.
Kurzstrecken als Pendler mit E-Auto fahren und Nachts laden ist ok. Wie schnell kann geladen werden?
Urlaubswelle in den Süden. Könnte es da ein Problem geben?
Ich fahre mit meinem Diesel 900km pro Tankfüllung. Ein Hybrid wäre schön, bis es echte Alternativen zum Verbrenner gibt.


Stefan Krautstein

18.10.2019

Solange es nur diese Auswahlmöglichkeiten gibt, bleibt mir nichts anderes übrig, als weiter Diesel oder Benziner auszuwählen... Ich hätte großes Interesse an der Weiterentwicklung von Wasserstoff Autos... Ich denke, da ist viel Potential... Aber wenn man nicht die Lobby hat, ist es schwer...


Klaus Hachmeister

18.10.2019

Solange der Abbau der für die Batterien notwendigen Rohstoffe unter
menschenunwürdigen Bedingungen erfolgt, (z.B. Kobald aus dem Kongo, teilweise durch Kinderarbeit)ist mir dieser Hype ums Elektroauto zu oberflächlich.
Auch das Recycling der Batterien ist ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Kritikpunkt.


Robert

18.10.2019

In der Umfrage fehlt das Feld „Nie wieder einen Verbrenner.“

Ich fahre ein Eauto und werde mir nie wieder einen Verbrenner kaufen. Günstiger bin ich noch nie Auto gefahren. Absolut Pendlertauglich, nie wieder an die Tankstellehalten, , geladen wird während ich arbeite oder nachts wen ich schlafe.


GTH

18.10.2019

Meine Bedenken gegen E-Autos bleiben deshalb auch bestehen weil ich mir das Gedränge beim Strom tanken z.B. im Urlaub an der Tankstelle auf der Autobahn schon jetzt vorstellen kann. Das Ganze ist doch wieder mal ein Windei, wo mittels der Politik und den Energieversorgern erstmal das große Geld abgeschöpft werden soll!

langfristig gesehen ist Waserstoff / Brennstoffzelle das Mittel der Wahl!


Arthur Seitz

18.10.2019

Nicht von mir zusammengestellt aber richtig.

Lustig finde ich ja, dass beim Elektroauto alle plötzlich zu Umwelt- und Menschenrechtsexperten werden, und jede Schraube auf ihre Umweltbilanz umdrehen wollen. Beim Verbrenner hat das bisher nie jemand getan. Wieso also plötzlich beim Elektroauto?
Was die seltenen Erden angeht: Alles was im Akku ist, ist nicht selten, Lithium ist nicht selten, Kobalt ist nicht selten, alles andere auch nicht. Es muss nur mehr gefördert werden, die Reserven sind da und leicht erschliessbar. Alleine Deutschland hat schon Reserven für 10 Millionen E-Autos. Das Lithium reicht aber für ALLE Autos weltweit für die nächsten 200 Jahre. Und da ist das Recycling noch nicht mit eingerechnet. Kobalt ist nur noch wenig im Akku und bald gar nicht mehr.
Sehen wir uns mal an, wo Lithium überall verwendet wird: Primavera in Chile beispielsweise fördern Erdöl... Die verbrauchen dafür jede Menge Wasser und vor allem Lithium! Lithium ist als Additiv in Treibstoffen und Heizstoffen, sowie Gasen. Ebenso in synthetischen- sowie Mineralölen und in Schmierstoffen! In Alu und Stahlschmelzen wird Lithium verwendet, in der Keramik und Glasindustrie und in der Medizin!
Bei der Veredelung und Reinigung von Bunt- und Stahlblechen oder in der Lebensmittelindustrie zum Reinigen von Edelstahl! Ja, der Lithiumabbau greift in die Natur ein, wie es der Abbau von Erzen immer tut. Meiner Meinung nach jedoch viel weniger als die Ölförderung. Blöderweise vergisst man immer zu erwähnen dass nur 1/3 des geförderten Lithiums für Akkus verwendet wird und Lithium in allen möglichen Dingen drinnen ist, in Glas, Keramik, sogar als Additiv im Benzin und in den Autoscheiben und dass in einem 600 kg Akku nur 10 kg Lithium sind.
Genauso das Kobalt. Kobalt ist zu 2/3 nicht in Akkus, sondern in den gehärteten Stählen, beispielsweise im Verbrennungsmotor (Kurbelwelle, Nockenwelle etc.) und wird dazu benutzt in der Raffinerie das Benzin zu entschwefeln, damit es nicht nach faulen Eiern stinkt. 90% des Kobalts wird auch nicht von Kindern abgebaut, sondern von großen Bergbauunternehmen. Abgesehen davon dass es im Kongo schon immer Kinderarbeit gab. Ja, das ist etwas, was wir ändern müssen.
Achso ja und die Akkus werden z.B. in Bremerhaven schon zu 70% recycelt. Theoretisch wären sogar 95% möglich. Leider wird das Lithium aber noch nicht recycelt, es ist nicht selten und teuer genug.
Dagegen ist die Ölförderung die reinste Umweltvergiftung. Jeden Tag verbraucht die Menschheit 100.000.000 (100 Millionen) Fässer Öl (zu 159 Litern) pro Tag. Das Öl muss dazu erst gefördert werden und verdreckt dabei täglich 40 Milliarden Liter Wasser. Die Realität ist, dass Erdöl vor allem von den USA und NATO mit Rohstoffkriegen besorgt werden. Dafür verbraucht alleine das US Militär ca 500'000 Fässer (zu 159 Liter) Erdöl PRO TAG! Die 10 Flugzeugträger, zehntausende gepanzerten Fahrzeuge, tausenden Kampfflugzeuge, tausenden Helikopter, hunderten Kriegs- und Versorgungsschiffe funktionieren schliesslich nicht mit Luft und Liebe. Und die 1,5 Millionen US Soldaten müsste man wohl auch in die Benzin/Diesel CO2 Thematik miteinrechnen.
Da hört es aber noch gar nicht auf. Zuerst müssen die Erdölvorkommen aufwendig gesucht werden, dann EXTREM aufwendig und auch energieintensiv gefördert werden, die ganzen Pumpen und Pipelines müssen auch erst gebaut und vor Ort installiert werden (die Metalle und Geräte hierzu wachsen natürlich nicht vor Ort sondern müssen auch aus über (mehreren) tausend Kilometer angeliefert werden.
Aber auch wenn das Erdöl endlich aus dem Boden gepumpt werden kann und dabei nicht gleich eine Umweltkatastrophe ausgelöst wird, muss das Rohöl zur Raffinerie transportiert werden. Mit Schiffen, Tanklastwagen, Zügen oder Pipelines. Auch die mussten energieintensiv gebaut und betrieben werden. Ich vergaß, auf jedem Ölfeld brennen Fackeln. Auf Förderplattformen im Meer auch. Hier wird Erdgas abgefackelt, das als Nebenprodukt bei der Ölförderung ans Tageslicht gelangt. Man könnte es in Drucktanks füllen, verflüssigen oder Pipelines bauen, damit es dort genutzt werden kann, wo es gebraucht wird. Ist aber total unwirtschaftlich. Also wird es verbrannt. Pro Jahr sind es 150 Milliarden Kubikmeter...
Das meiste Erdöl für die Europäer wird nach Rotterdam geliefert. Die Schiffsreise aus Kuwait beträgt ca 32 Tage. Die riesigen Tankschiffe produzieren nicht nur regelmässig riesige Umweltkatastrophen, sondern verbrennen auch das enorm giftige und dreckige Schweröl ohne Katalysatoren. Und angeblich stoßen alleine die größten 15 Schiffe mehr Schwefeloxide aus, als alle PKWs weltweit. Das sollte bei der Diesel/Benzinautodiskussion also miteingerechnet werden. Die Raffinierung von Benzin und Diesel benötigt auch wieder ENORME Energiemengen.
Wikipedia: "Erdölraffinerien gelten als energieintensive Betriebe und verschmutzen zudem Luft und Grundwasser. Der hohe (bis zu 50 % der Kosten) notwendige Energieeinsatz für die Produktion wird dabei zum Teil aus den primären Energieträgern selbst gewonnen, als auch als elektrische und thermische Energie zugeführt." Aber du ahnst es schon: Der Weg ist auch bei der Raffinerie nicht fertig. Es geht wieder über LKW, Schiffe, Züge, Pipelines, etc. in die verschiedenen Länder und Tankstellenfirmen, um dann wieder mit Tank-LKW's zur Feinverteilung an die Tankstellen geliefert zu werden. Und ja, auch die Tankstellen mussten gebaut, betrieben und pausenlos mit Strom versorgt werden. Und die Autos müssen zur Tankstelle gefahren werden, um zu tanken, was die nutzbare Energiebilanz auch verschlechtert. Zuhause angekommen ist der Tank schon nicht mehr ganz voll.
Wie sieht das bei Tesla aus? Natürlich müssen die Rohstoffe für die Akkuherstellung (Nickel, Kobalt, Lithium, Stahl, Aluminium, etc.) gefördert werden. Tesla arbeitet jedoch glücklicherweise auch schon mit sehr viel grüner Energie.
Aber auch der Stahl, Aluminium, Kunststoff, Holz, Leder, etc der Benzin/Dieselautos, wächst nicht auf Bäumen und vor allem nicht in Deutschland.


Christian

18.10.2019

Allein auf E-Autos zu setzen, ist ohnehin kein Weg für die Zukunft.
Auf Dauer wird es ohne Wasserstoffantriebe nicht gehen, aber da ist Deutschland hinsichtlich der diesbezüglichen Forschung und Entwicklung viel zu zögerlich.


Arthur Seitz

18.10.2019

Nicht von mir zusammengestellt aber richtig.

Lustig finde ich ja, dass beim Elektroauto alle plötzlich zu Umwelt- und Menschenrechtsexperten werden, und jede Schraube auf ihre Umweltbilanz umdrehen wollen. Beim Verbrenner hat das bisher nie jemand getan. Wieso also plötzlich beim Elektroauto?
Was die seltenen Erden angeht: Alles was im Akku ist, ist nicht selten, Lithium ist nicht selten, Kobalt ist nicht selten, alles andere auch nicht. Es muss nur mehr gefördert werden, die Reserven sind da und leicht erschliessbar. Alleine Deutschland hat schon Reserven für 10 Millionen E-Autos. Das Lithium reicht aber für ALLE Autos weltweit für die nächsten 200 Jahre. Und da ist das Recycling noch nicht mit eingerechnet. Kobalt ist nur noch wenig im Akku und bald gar nicht mehr.
Sehen wir uns mal an, wo Lithium überall verwendet wird: Primavera in Chile beispielsweise fördern Erdöl... Die verbrauchen dafür jede Menge Wasser und vor allem Lithium! Lithium ist als Additiv in Treibstoffen und Heizstoffen, sowie Gasen. Ebenso in synthetischen- sowie Mineralölen und in Schmierstoffen! In Alu und Stahlschmelzen wird Lithium verwendet, in der Keramik und Glasindustrie und in der Medizin!
Bei der Veredelung und Reinigung von Bunt- und Stahlblechen oder in der Lebensmittelindustrie zum Reinigen von Edelstahl! Ja, der Lithiumabbau greift in die Natur ein, wie es der Abbau von Erzen immer tut. Meiner Meinung nach jedoch viel weniger als die Ölförderung. Blöderweise vergisst man immer zu erwähnen dass nur 1/3 des geförderten Lithiums für Akkus verwendet wird und Lithium in allen möglichen Dingen drinnen ist, in Glas, Keramik, sogar als Additiv im Benzin und in den Autoscheiben und dass in einem 600 kg Akku nur 10 kg Lithium sind.
Genauso das Kobalt. Kobalt ist zu 2/3 nicht in Akkus, sondern in den gehärteten Stählen, beispielsweise im Verbrennungsmotor (Kurbelwelle, Nockenwelle etc.) und wird dazu benutzt in der Raffinerie das Benzin zu entschwefeln, damit es nicht nach faulen Eiern stinkt. 90% des Kobalts wird auch nicht von Kindern abgebaut, sondern von großen Bergbauunternehmen. Abgesehen davon dass es im Kongo schon immer Kinderarbeit gab. Ja, das ist etwas, was wir ändern müssen.
Achso ja und die Akkus werden z.B. in Bremerhaven schon zu 70% recycelt. Theoretisch wären sogar 95% möglich. Leider wird das Lithium aber noch nicht recycelt, es ist nicht selten und teuer genug.
Dagegen ist die Ölförderung die reinste Umweltvergiftung. Jeden Tag verbraucht die Menschheit 100.000.000 (100 Millionen) Fässer Öl (zu 159 Litern) pro Tag. Das Öl muss dazu erst gefördert werden und verdreckt dabei täglich 40 Milliarden Liter Wasser. Die Realität ist, dass Erdöl vor allem von den USA und NATO mit Rohstoffkriegen besorgt werden. Dafür verbraucht alleine das US Militär ca 500'000 Fässer (zu 159 Liter) Erdöl PRO TAG! Die 10 Flugzeugträger, zehntausende gepanzerten Fahrzeuge, tausenden Kampfflugzeuge, tausenden Helikopter, hunderten Kriegs- und Versorgungsschiffe funktionieren schliesslich nicht mit Luft und Liebe. Und die 1,5 Millionen US Soldaten müsste man wohl auch in die Benzin/Diesel CO2 Thematik miteinrechnen.
Da hört es aber noch gar nicht auf. Zuerst müssen die Erdölvorkommen aufwendig gesucht werden, dann EXTREM aufwendig und auch energieintensiv gefördert werden, die ganzen Pumpen und Pipelines müssen auch erst gebaut und vor Ort installiert werden (die Metalle und Geräte hierzu wachsen natürlich nicht vor Ort sondern müssen auch aus über (mehreren) tausend Kilometer angeliefert werden.
Aber auch wenn das Erdöl endlich aus dem Boden gepumpt werden kann und dabei nicht gleich eine Umweltkatastrophe ausgelöst wird, muss das Rohöl zur Raffinerie transportiert werden. Mit Schiffen, Tanklastwagen, Zügen oder Pipelines. Auch die mussten energieintensiv gebaut und betrieben werden. Ich vergaß, auf jedem Ölfeld brennen Fackeln. Auf Förderplattformen im Meer auch. Hier wird Erdgas abgefackelt, das als Nebenprodukt bei der Ölförderung ans Tageslicht gelangt. Man könnte es in Drucktanks füllen, verflüssigen oder Pipelines bauen, damit es dort genutzt werden kann, wo es gebraucht wird. Ist aber total unwirtschaftlich. Also wird es verbrannt. Pro Jahr sind es 150 Milliarden Kubikmeter...
Das meiste Erdöl für die Europäer wird nach Rotterdam geliefert. Die Schiffsreise aus Kuwait beträgt ca 32 Tage. Die riesigen Tankschiffe produzieren nicht nur regelmässig riesige Umweltkatastrophen, sondern verbrennen auch das enorm giftige und dreckige Schweröl ohne Katalysatoren. Und angeblich stoßen alleine die größten 15 Schiffe mehr Schwefeloxide aus, als alle PKWs weltweit. Das sollte bei der Diesel/Benzinautodiskussion also miteingerechnet werden. Die Raffinierung von Benzin und Diesel benötigt auch wieder ENORME Energiemengen.
Wikipedia: "Erdölraffinerien gelten als energieintensive Betriebe und verschmutzen zudem Luft und Grundwasser. Der hohe (bis zu 50 % der Kosten) notwendige Energieeinsatz für die Produktion wird dabei zum Teil aus den primären Energieträgern selbst gewonnen, als auch als elektrische und thermische Energie zugeführt." Aber du ahnst es schon: Der Weg ist auch bei der Raffinerie nicht fertig. Es geht wieder über LKW, Schiffe, Züge, Pipelines, etc. in die verschiedenen Länder und Tankstellenfirmen, um dann wieder mit Tank-LKW's zur Feinverteilung an die Tankstellen geliefert zu werden. Und ja, auch die Tankstellen mussten gebaut, betrieben und pausenlos mit Strom versorgt werden. Und die Autos müssen zur Tankstelle gefahren werden, um zu tanken, was die nutzbare Energiebilanz auch verschlechtert. Zuhause angekommen ist der Tank schon nicht mehr ganz voll.
Wie sieht das bei Tesla aus? Natürlich müssen die Rohstoffe für die Akkuherstellung (Nickel, Kobalt, Lithium, Stahl, Aluminium, etc.) gefördert werden. Tesla arbeitet jedoch glücklicherweise auch schon mit sehr viel grüner Energie.
Aber auch der Stahl, Aluminium, Kunststoff, Holz, Leder, etc der Benzin/Dieselautos, wächst nicht auf Bäumen und vor allem nicht in Deutschland.


Friedel

18.10.2019

habe schon öffters ein E-Auto gefahren, 400 KM Reichweite ist schon OK. Aber da ich auch des öffteren einen Anhänger brauche, kommt ein E-Fahrzeug nicht in Frage da es im Moment keinen Hersteller gibt der mit Kupplung anbietet und wenn das Anhänge Gewicht unter 500 KG
liegt. Schade, ziehen müssten sie das. 150ps sollten reichen


Stephan

18.10.2019

"Ich fahre bereits elektrisch" fehlt noch in der Auswahl.
Ich fahre seit 2012 elektrisch, und das auch sehr gerne.


Dieter 2

18.10.2019

mal zur Praxis:
Mein Auto wird einmal pro Woche für die Kurzstrecke benutzt (Einkauf im Supermarkt). Ansonsten kennt mein Auto eigentlich nur Langstrecke zwischen 250 km und 1000 km am Stück - pro Fahrt.
Meine Fahrziele liegen oftmals im Ausland und in ganz Europa.
Wichtig sind mir dabei 4 halbwegs bequeme Sitzplätze, ein niedriger Einstieg und zusätzlich ein Laderaum von 1,25 m x 1,25 m x 1,25 m - der voll beladen wird. Ein E-Auto (ein Hochdachkombi) für meinen konkreten Bedarf ist nicht in Sicht. Und bitte wo soll ich in Nord-Mazedonien, auf Sardinien oder Finnland den Akku laden?


Torsten

18.10.2019

Wow, das Unwissen und die Bereitschaft, völlig haltlose Fakten zu E-Mobilität auszuposaunen, ist wirklich erschreckend. Und dann noch die wiss. Studien in Frage zu stellen, obwohl im Artikel korrekt erwähnt, hat schon Verschwörungstheorie-Charakter.
Akkus halten keine 5 Jahre? PV-Anlage nicht geeignet zum Laden? (Richtig, "schnelladen" geht nicht ohne Speicher). Lithium gibt's nicht genug? Die Förderung ist problematischer als die Ölförderung?
Ich empfehle das Lesen der Studien, die zum großen Teil versuchen, alle Aspekte von Herstellung bis Entsorgung einzubeziehen und auf die im Artikel genannten Ergebnisse kommen.
Ich fahre E und werde hoffentlich nie wieder einen Verbrenner fahren.


Herbert

18.10.2019

Das E-Auto mit Lithum Akku ist eine Sackgasse.
Leider hat die Bundesregierung die Förderung für Wasserstoff Antriebe komplett gestrichen. Durch unsere Autolobby (und Politiker) sind unsere Nordischen Nachbarn um Viele Längen voraus,


Jens Lukowski

18.10.2019

Liebes ING Team,
für mich ist kein Punkt der Umfrage auswählbar. E-Autos sind Bedingungslos empfehlenswert. Ich fahre seit 1 Jahr auch einen kleinen Zoe. Die kleine 22kWh Batterie reicht für alle Ziele im Umkreis von 60-70 km. Alles andere fahre ich mit dem Zweitwagen der eigentlich nur noch rum steht, weil der Stromer sich einfach so viel angenehmer fährt.
Man muss sein Fahrprofil einfach prüfen und weiß dann ob ein E-Auto passt oder nicht.
MfG
Jens Lukowski


Die Lügen werden immer fetter

18.10.2019

bei den fanatischen Verehrern der neuen Heiligen und der Misthaufen Internet mit seinen 90% falschen Infos dient dann als Beweis für Lüge und Unsinn. Nun ja: die besten der Scharlatane können sogar nachts ohne Sonnenlicht mittelt Ihrer Solaranlage den Autoakku laden. Und in der Realität plant die Bundesregierung längst Oberleitungen für die deutschen Autobahnen und keinesfalls ein flächendeckendes Verteilernetz für der reaktionsfreudigen Wasserstoff.


Kurt

18.10.2019

mein Gott, wird da viel Unsinn geschrieben. Computer, Handys, Benzinautos benötigen ca 85 % des Lithium. Aber das E-Auto ist schuld an der Kinderarbeit. Also Handys Pads PC weg. Fasst mal an die eigene Nase.
Die Umweltzerstörung von Mineralöl sieht hier wohl keiner. Förderung, Transport, (Abgase der Schiffe)raffinieren, Transport zur Tanke. Etc.


Herbert

18.10.2019

Beim lesen der Kommentare ist mir eins sehr deutlich geworden - ein Jahrzehnt mediale Bekämpfung der E- Mobilität hat in vielen Köpfen deutliche Spuren hinterlassen, leider. Dabei verfügen die wenigsten über eigene valide Erfahrungen. Eine vernünftige Vielfalt der Antriebstechnologien halte ich persönlich für die bessere Lösung, denn es wird „DEN EINEN ANTIEB“ nicht geben. Nach 13-jähriger Nutzung von Voll- und Plug-in Hybridtechnik habe ich nur positive Erfahrungen gemacht. Mit Verbrauchswerten von 1,6 Ltr. Benzin plus 9,4 kWh Strom / 100 km (gemischter Verbrauch) bzw. bei 75% rein elektrisch gefahrenen km mit einem Verbrauch von 12,4 kWh/100 km unter Nutzung von 80% Solarstrom vom eigenen Dach ist meine Begeisterung nach wie vor ungebrochen und alle anderen Antriebstechnologien sind für mich ungeeignet. Es kommt also hauptsächlich auf das eigenen Nutzungsprofil an.


Martin

18.10.2019

E-Autos werden nur eine Nische abdecken. Eine ausreichende Infrastruktur ist viel zu teuer. Bei Mehrfamilienhäusern gibt es Probleme. Fast jedes E-Auto brauchte eine eigene Steckdose zum laden. Außerdem sind die Unterhaltskosten viel höher gegenüber anderen Fahrzeugantrieben.


Tobias

18.10.2019

@? vom 17.10.19
Fakt ist: Bei keinem E-Auto muss man den Akku mieten. Bei einigen geht das, die höchstkosten betragen dann ca. 120 Euro im Monat.
Fakt ist auch, dass der Akku meines Leafs 6 Jahre alt ist und noch fast 90% Leistung hat.
Fakt ist auch, dass meine PV Anlage für 45.000 km Strom im Jahr produziert. Ich kann einen Großteil meiner 20.000 km im Jahr damit abdecken.
Fakt ist auch, dass für 1 Liter Diesel / Benzin zwischen 1,4 und 1,8 kWh Strom alleine in der Raffinerie benötigt werden (einfach mal googlen). Damit fährt jedes E-Auto bereits 2/3 der Strecke des Verbrenners. Ich behaupte daher mal, wir werden die Umstellung auf E-Mobilität gar nicht groß merken im Gesamtstromverbrauch.

Dazu ständig dieser Wasserstoffblödsinn. Schlimmer kann man Strom gar nicht verschwenden. Für den Strombedarf eines Mirai fährt jedes E-Auto die 4 fache Strecke.

Ein E-Auto zu kaufen war für mich als Pendler eine der besten Entscheidungen überhaupt.


Patrick

18.10.2019

Das Ergebnis der EY-Umfrage überrascht mich sehr. Angesichts von WLTP-Reichweiten deutlich über 300km und Schnellademöglichkeiten ist die "zu geringe Reichweite" für mich ein schwaches Argument. Meiner Meinung nach ist das E-Auto momentan die einzige Möglichkeit für eine nachhaltige Mobilität.
Mein nächstes Auto wird definitiv ein Elektroauto sein, ich gehöre allerdings auch zur Generation unter 30 ;-)


Dieter

18.10.2019

E-Autos sind Blödsinn, nur Leute die keine Ahnung haben sind dafür. Was sinn machen würde, wäre die Wasserstoff- Technologie.


Stefan

18.10.2019

Wer wirklich umwelt- und geldbeutelschonend unterwegs sein will, sollte sich ein Erdgas/Biogasfahrzeug (kurz: CNG) zulegen. Ich kann sagen, dass ich nach kürzester Zeit völlig überrascht war, was für eine tolle, unglaublich preiswerte und saubere Alternative ein Erdgasantrieb ist. Die Reichweite meines Caddy liegt bei 700 km im Gasbetrieb incl. dem 13 Liter Benzintank für den Fall, dass mal das Erdgas ausgeht. Am ausbaufähigen aber zumindest ausreichenden CNG-Tankstellennetz ist häufig Biogas eingespeist. Warum die Autokonzerne diesen mit Abstand umweltfreundlichsten, preiswertesten absolut ausgereiften und alltagstauglichen Antrieb nicht schon in der Vergangenheit viel mehr gefördert haben, kann ich nicht verstehen.


? E-Auto fast keine laufenden Kosten?

17.10.2019

Es schon eigenartig, was einige Mitbürger so von sich geben.
Fakt ist: derzeit muss man bei jedem E-Auto den Akku extra mieten und das zu monatlichen Preisen ab 280 Euro aufwärts. Und bisher beträgt die Lebensdauer der Autoakku keine 5 Jahre.
Auch das die Leistung einer heimischen PV-Anlage (auf dem Hausdach) ausreichend ist für den Schnelladeprozess beim E-Auto, auch das ist ein Märchen. Und längst fahren in Deutschland Millionen PKW mit Benzin/Diesel-Motor, Automatik und Start-Stopp-Schaltung für die Ampel. Und nur wer im Chemieunterricht ständig geschlafen hat, kennt bei der Benzinherstellung den Begriff Crack-Verfahren nicht - Strom benötigt man dazu nicht. Und so würden real nur für den Ersatz der deutschen PKW satte 20 000 MW Kraftwerksleistung mehr benötigt werden, vom Energiebedarf der LKW und Co reden wir lieber erst gar nicht. Und auch die Bahn hat nicht geschlafen: es war die Politik, die seit 70 Jahre die Eisenbahn als altmodisch bezeichnet. Und es ist die Auto-Lobby, die inzwischen Oberleitungen über Autobahnen verlangt. Wobei es politisch real um die Abschaffung der individuellen Mobilität geht. Aber wer begreift das schon? Viele haben ja nicht mal die Worte des VW-Chefs gehört, laut dem es niemals billige E-Autos geben wird.


Wolf S.

17.10.2019

Doro und Knut S. vom 17.10. - GENAU DAS ist auch meine Meinung ! UND viele Wissenschaftler zeigen deutlich auf (wird sehr gern ignoriert) daß wir mit den ganzen E-Auto Produktionen unsre Umwelt noch mehr und schneller zerstören; + CO-2, etc. wird mit den Batterie-Herstellungen übermäßig produziert, was der einfältige E-Autobesitzer leider nicht wahrhaben will. Das Kleinind kann ja auch nicht auf Zucker verzichten, wenn es 1x daran gewöhnt ist. Schade für unsren Planeten.


Jürgen

17.10.2019

E-Autos benötigen einen Akku mit Lithium das nur begrenzt vorkommt
und in anderen Regionen der Welt Menschen dort kien Trinkwasser mehr haben und dort unbewohbar wird nur weil Deutschland (Europa) ein paar E-Autos herumfahren.


Ulrich

17.10.2019

Ich fahre seit 2 Jahren ein Elektroauto und benutze es quasi täglich im regionalen Bereich (Umkreis 100 km). Ich bin sehr zufrieden, da ich durch das E-Auto meine PV - Anlage noch besser ausnutzen kann und so für meine Mobilität fast keine laufenden Kosten mehr habe.


Gido

17.10.2019

Wer erst mal ein E-Auto gefahren ist, weiss, dass dies ein Superfahrgefühl ist - blitzschnell beim Anfahren und geräuschlos. und, wenn der Strom ökologisch erzeugt ist, alles öko. Enorme Vorteile für die Atemluft von Kindern und Erwachsenen - die Luft kann richtig besser werden in den Innenstädten und der Verkehrslärm nimmt drastisch ab. Ja, ja, über die erste Bahnlinie in Deutschland haben sich im 19. Jahrhundert viele aufgeregt und erhebliche Gesundheitsgefahren für die Bahnreisenden befürchtet......


Karin

17.10.2019

Ich sehe keine Vorteile im Elektroauto. Außerdem ist das nichts Neues, Elektrofahrzeuge.
Wirklich neue Wege um Umwelt und Mensch in Einklang zu bringen, gelingt nur wenn die Großkonzerne auf Ihre Gewinne verzichten und das wird nie im Kapitalismus passieren. Darin leben wir aber, schon vergessen?
Es wird nicht umweltfreundlicher, wenn wir die Bodenschätze rigoros und umweltunfreundlich ausnutzen und der Entwicklungsländer.
Im Gegenteil, wir zerstören immer mehr unseren Planeten selbst.
Also auch die Politikgeilen denken nicht an weitere Generationen, sondern nur an ihre jetzigen Posten.
Und wenn schon Elektro-PKW fahren sollen, dann bitte auch an die größten Verschmutzter herantreten. Wenn die Bahn in der Vergangenheit nicht geschlafen hätte und viele Verbindungen noch da wären, hätte nicht jede Familie mindestens 2 Autos. Hinzu kommen die stetig steigenden Fahrpreise im Nah- wie im Fernverkehr. Der kleine Bürger soll alles finanzieren und die Großindustrie fährt mit immer mehr LKW`s sinnlos herum, anstatt auf der Bahn.
Wo sind die deutschen Wissenschaftler und Erfinder geblieben?
Oder werden sie nicht angehört?


Wolffgang

17.10.2019

Da fehlt eine Option: "E-Autos sind geil, ich will eins".

Denn das ist bei mir der Fall. Wieso?
1.) Das Fahren ist viel schöner. kein "anfahren", kein schalten. Kraft ab der ersten Raddrehung.
2.) Man kann leise dahingleiten, selbst beim Kavalierstart
3.) Der Strom ist GENUG da, das ist NULL Problem. Wieso? Weil beim herstellen von 8l Benzin so viel Strom verbraucht wird wie ein E-Auto auf 100km braucht. Denkt an Raffenerien, Pipeline, Öltanker. Im Öltanker muss Öl GEHEIZT werden, damit es nicht als Teer an der Raffiniere ankommt. Alles Energie die man bequem "verfahren" könnte.
4.) Lithium Abbau und Batterie Herstellung ist schädlich. Ja stimmt. Ein 50kWh Akku braucht so viel CO2 wie zwei Flugreisen von DE nach Asien. Mehr nicht.
5.) Und der Abbau von Lithium: Wieso kam diese Diskussion nie bei Handy, Laptops, Akku Staubsauger usw. auf? Genau, weil die Öl-Lobby da nicht gegenhalten muss. Und nebenbei: Prozentual geht das meiste Lithium in die Glasherstelllung, nicht in Akkus.

Fazit: Bitte Bitte - checkt die Fakten, denkt bei Studien drüber nach ob das plausibel ist und probiert E-Autos aus.

PS: Wann hat euch der Discounter eures Vertrauens euch je einen Kanister Benzin in die Hand gedrückt? Genau - Nie. Beim E-Auto, kann man bei einigen laden - für Umme!


Reinhard

17.10.2019

Gut für reine Kurzstrecken. Aber Strom muß auch gewonnen werden.
Hybrit wurde bei deutschen Autobauern viel zu lange ignoriert, vor allem bei KOM und LKW. Es ist doch klassicher Blödsinn nun auf einmal alles mit Strom machen zu wollen. E-Busse gab es schon in den 70iger Jahren in Dresden. Richtig gut wäre die Beförderung von Gütern und Personen über längere Strecken durch die Bahn. Aber die hat mann ja wie viele gute Sachen einfach kaputt gemacht!!!


Doro

17.10.2019

Ich sehe der Elektrotechnologie eher skeptisch gegenüber, außer den praktischen Aspekten ist mir auch noch nicht klar woher die benötigten Rohstoffe fpr due Akkus kommen sollen, woher der ganze Strom kommen soll wenn immer mehr E-Autos im Einsatz sind und wie es mit der Entsorgung aussieht. Ich selber habe jahrelang ein LPG Fahrzeug genutzt und war davon begeistert. Ich finde es schade ,dass es in dieser Sparte nur so wenige Angegote gibt.


Olaf S.

17.10.2019

Die ganze E-Auto Technik steckt noch in den Kinderschuhen! So lange es keine neue revolutionäre Akkutechnik gibt die umweltschonender Hergestellt werden als die heutigen und eine annehmbare Reichweite ähnlich eines Diesel ist das ganze für mich noch lange nicht interessant. Zudem fehlt die komplette Infrastruktur für E-Autos! Stellt Euch alleine nur das Chaos in Ferienzeiten vor wenn alle an den Tankstellen statt Benzin oder Diesel Strom tanken würden! Wie viele Ladestationen wären nötig um alle nahezu zeitgleich mit Strom zu versorgen! Lange Ladezeiten erschweren das ganz noch dazu! Naja und im Wintermodus will ich gar nicht daran denken. So ne E-Kiste zu beheizen kostet auch Strom, also nix mehr mit akzeptabler Reichweite!


Knut T.

17.10.2019

Ich fahre bereits ein Elektroauto - und bin begeistert. Diese Option ist in der Umfrage gar nicht vorgesehen!


Iggy Pi

17.10.2019

Wenn man in Köln City ohne Garage zu laden wohnt ist es sehr schwer umzusteigen. Ich würde aber meinen alten Golf sehr gerne auf EV umbauen.


Hans W.

17.10.2019

Neue und erschwingliche E-Autos für die breite Masse bei 40.000€???
Vielleicht liegt es daran, dass ich schon einige Zeit in Rente bin, aber bisher hatte ich andere Vorstellungen von den durchschnittlichen Einkommensverhältnissen.
Und was bekommt man für die 40.000€ (siehe auch unten). Einen Kompaktwagen mit ~1,8 Tonnen Leergewicht der im Normalfall 300km bis 400km weit fährt.
Also doch eher der Zweitwagen für den umweltbewussten Vorstadtbewohner für die alltäglichen Wege.
Ich werde dann doch lieber mal auf den einschlägigen Plattformen nachsehen was es für den halben Preis an richtigen 2-3 Jahre alten Autos gibt.

https://www.adac.de/der-adac/motorwelt/reportagen-berichte/auto-innovation/vw-id-3/


notting

16.10.2019

@Oliver K.: Such mal nach "Berner Fachhochschule Technik und Informatik elektro auto smog". Ein Autohaus ("Garage") die Ergebnisse auch auf der Webseite genannt.
Ergebnis: Im Bereich des Fahrers war alles unter den rel. int. Grenzwerten. Außerdem waren die Reifen starke Emitenden.

notting


@Oliver K.

16.10.2019

Ihre Argumentation erinnert mich fatal an die Argumente jener selbst ernannten Universal"igsperden", die nach 1908 die elektrischen Überlandleitungen verteufelten und die Netzfrequenz des neuen Bahnstromnetzes konsequent für alle Hertzinfarkte verantwortlich machten. Ich kann daher nur hoffen, dass sie weder in einem PKW noch im Eisenbahnzug jemals ihr Smartphone/iPhone eingeschaltet haben - denn das ist real gefährlich. Und hoffentlich haben sie daheim weder WLAN noch drahtlose Telefone und auch keinen Induktionsherd, von der Mikrowelle ganz zu schweigen. Und bitte auch die per Bluetooth-Funk gekuppelte smartwatch sofort als Sondermüll entsorgen.


Jo. Taner

16.10.2019

Ein E-Auto ist im Vergleich zu den heutigen Benz.-Dies. , so viel wert , wie diese vor 70 Jahren ohne Sicherheitseinrichtungen ( Gurt , Kopf- stützen , Erback ) Sprich Auffahrunfall , Accu nicht löschbar , Batteriwechsel nach Ende der Acculaufzeit kaum bezahlbar , Lade - dauer , Reichweite und wo laufen die ganzen Verbrenner , wenn sie ausgemußtert werden ?


Grüner Paul

16.10.2019

Mal wieder typisch deutsch hier alles.
Keiner weis was genaues und jeder meckert nur rum.

Bloß nichts neues ausprobieren.


Thomas K.

16.10.2019

Was sind das hier für verschrobene Kommentare? Da wird einem ja Angst und Bange. Dieser Glaube an fremde Mächte, an manipulierte Lügenpresse und die Steinzeitmobilität - um Gottes Willen, was sind das hier Leser und ING-Kunden? Diese Bank hat intelligentere Kunden verdient, ich bin entsetzt.


ING

16.10.2019

Hallo ‚@Oliver K.‘, vermutlich wundern Sie sich, wo Ihr Kommentar ist. Diesen haben wir nicht eingeblendet, da er einen anderen Leser beleidigt und somit gegen unsere Hausregeln verstößt. Stellen Sie ihn gern nochmal ein – aber bitte bleiben Sie über der Gürtellinie. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Oliver K.

16.10.2019

Die extrem hohe Elektrosmogbelastung im E-Auto sind für mich der Hauptgrund, mir niemals so mein FZG zu kaufen. Genau wie beim Handy wird diese Tatsache gerne unter den Teppich gekehrt. Es gibt hierzu einige Mini-Dokus, die aber immer wieder gerne gelöscht werden. Ein Zitat daraus: "Das magnetische Wechselfeld während der Fahrt wurde mit über 2000 Nanotesla (nT) gemessen. Wobei die WHO sagt, dass alles was über 400 nT beträgt, potenziell krebserregend ist!"
Außerdem kann ein totalitärer Staat Dich schnell mal von außen abstellen und wo Du überall warst, weiß er sowieso.


Joachim Nagel

15.10.2019

Hier fehlt leider die Antwortmöglichkeit "Ich fahre schon laengst Elektroauto", denn ich fahre seit 15 Jahren elektrisch und möchte nicht mehr auf Verbrenner umsteigen.


Peet

15.10.2019

Die Entwicklung der E-Autos wird derzeit genauso unachtsam und verantwortungslos betrieben, wie der erzwungene Gebrauch von LED-Beleuchtung die Augen der Menschen schädigt.

Der Mensch und seine Bedürfnisse stehen nicht mehr im Mittelpunkt der Entwicklung sondern rein der Kommerz und die Marge.

Solange E-Autos -geräuschlos- durch unser Land rasen dürfen und damit Mensch und Tier massiv an Leib und Leben gefährdet werden, sind sie keine sinnvolle Alternative für das Zusammenleben.


@Jürgen Engel

14.10.2019

Seltene Erden werden vor allem für leistungsstarke Magneten benötigt, also für die E-Motoren und die leistungsstarken Generatoren der Windkraftanlagen - kaum für die Akku . Und die Brennstoffzelle ist leider nicht ausreichend regelbar, auch ein Auto mit Brennstoffzelle benötigt daher immer einen kräftigen Akku. Dazu kommt die bisher total fehlende und teure Infrastruktur für die Wasserstofftankstellen, die noch sehr teure Herstellung des Wasserstoff und die extrem gefährliche Problematik Knallgas. Bitte bilden Sie sich - denn fast alle Journalisten betreiben konsequente Totalverblödung.
Und vor dem E-Autoboom benötigen wir erstmal mindestens 40 000 MW (!) zusätzliche ständig verfügbare Kraftwerkskapazität im Stromnetz, statt dessen schalten wir laufend Kraftwerke ab.


Jürgen Engel

14.10.2019

Vor dem E-Autoboom:
1) Gesicherte Energiezufuhr bis in den Süden Deutschlands durch alternative Energiegewinnung.
2) E-Tankstellen an allen Autobahnraststätten und Stadt-Tankstellen.
3) Akku-Kapazität/Reichweitenerhöhung bis zu 800Km durchgehend.
4) Vielleicht doch besser auf das H²-Kfz warten und umsteigen wegen dem hohen Ressourcenverbrauch "Selterner Erden" durch die Batterien bzw Akkus.


Mathias Behr

13.10.2019

Eine Kleinigkeit fehlt dem Artikel:
Wird hier nur von "Batterie"-elektrisch geschrieben?
So liest es sich nämlich; zukunftsverträglicher (bezogen auf Rohstoffbilanz und CO2-Rucksack der Batterie-Autos) sind Wasserstofffahrzeuge - auch elektrisch, aber leider fast komplett verpennt in Deutschland. Und ja, der Wasserstoff muss natürlich aus EE kommen.
Aber vlt tut sich bei den Batterien ja was mit den neusten Entwicklungen Natrium-basierter Technik...


Realist

12.10.2019

Wo soll man Strom tanken?

Wie sieht das aus, wenn überall eine Ladesäule steht?

Sollen an jedem Straßenrand dann alle 5 Meter Ladesäulen gebaut werden?

Oder riesige Plätze frei gemacht werden nur zum aufladen? So Aufladehöfe?

Oder ständig Akkus wechseln?
Ständig neue Akkus kaufen?


Barbara Boot

11.10.2019

Bezgl. E-Autos - sie sind in keiner Weise wirklich umweltfreundlich. Kinder im Kongo werden missbraucht für weniger als 1 Euro ihr leben aufs Spiel zu setzen, um Kupfer für die Chinesen abzubauen. In der Atacama-Wüste, wird das Grundwasser zum Abbau von Lithium gebraucht und dann auch noch mit Chemikalien herausgewaschen, die den Boden und die Bevölkerung vergiftet. Das Geld machen Großkonzerne - die Kosten und die Konsequenzen tragen die Bürger. Auch sind die elektromagnetischen Batterien sehr ungesund. 1 Stunde im E-Auto gefahren und ihre Blutkörperchen hängen wie Perlen an der Kette zusammengeklebt. Dies erzeugt auf Dauer chronische Erkrankungen - wer profitiert sind die Pharmakonzerne - der Mensch darf zahlen. Die Friday for Future Bewegung, sollte sich mal darum kümmern, warum soviele Wissenschaftler dissertiert und teilweise sogar ermordet wurden, weil sie freie Energie Poteniale für alle Bürger entwickelt hatten. Sie wurden als Scharlatane bloß gestellt oder wie gesagt auch Ermordet. Hier regiert eine andere Hintergrund - Energie die Welt. Leider


Nur weitgehend denkbefreite Dummköpfe glauben an die E-Autos

11.10.2019

Deshalb glauben auch nur die Generation Doof und die komplett per Hype gesteuerte Generation Z an das E-Auto. Insbesondere im Bereich schwere LKW und diverse Militärfahrzeuge gibt es auf mittlere Sicht noch keinerlei Alternativen. Es sei denn, kommt zur einem explosiven Durchbruch bei Speicherkapazität/Volumen. Und zur Erinnerung: der organisatorisch weltweit größte CO2-Produzent sind die Streitkräfte der USA. Außerdem gibt es jetzt schon eine Knappheit bei Hochleistungsakku und den Rohstoffen dafür. Abgesehen davon ist sind Gewinnung der Rohstoffe und Akkuproduktion extrem umweltschädlich, auch deren Recycling ist bisher Lüge pur.


Entdeckung

11.10.2019

Der Mann ist komplett, totalitär begeistert vom Interieur des KFZs! Wohingegen die zu sehende Frau sich über dessen offensichtliche Begeisterung nur ein von Depressionen geplagtes Schmunzeln verleiten lässt.