Zwischen Stadt und Land

Was Hausbauer in die Ballungsgebiete zieht | 30.03.2016

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Ein eigenes Zuhause in ruhiger Lage, mit perfekter Anbindung an die nächste Großstadt und maßgeschneidert an die persönlichen Wünsche? Wenn Sie auch davon träumen, sind Sie nicht alleine!

3...2...1…meins!

Wohnen in der Stadt liegt im Trend: Deshalb sind Wettbieten und ein Heer von Interessenten auf eine einzige Verkaufsimmobilie derzeit auch an der Tagesordnung. Vor allem im urbanen Umfeld steigen die Preise für eine eigene Wohnung: in Stuttgart zum Beispiel laut Immobilienscout24.de allein 2015 um 11,6 %. Der Suchbegriff „Wohnung kaufen“ wird heute um ein Vielfaches häufiger eingetippt als noch vor 10 Jahren. Die zentrale Lage zieht Investitionswillige und Selbstnutzer an – und wer nicht kaufen will, der baut.

Es wird voll

Städte mit hoher Bevölkerungsverdichtung sind zum Beispiel Darmstadt, Dresden, Münster, Frankfurt, Leipzig und Potsdam. Innerhalb von 5 Jahren bis 2013 legten die Bevölkerungszahlen in allen Städten um über 5 % zu, so Finanzkun.de. Da wird Wohnraum bald knapp: Wer hier sesshaft werden will, braucht Ausdauer und auch ein Quäntchen Glück.

Big City Life plus ländliche Idylle

Dass Baugrund in den Metropolen rar ist, überrascht niemanden. Aus der Not machen viele Bauwillige eine Tugend und orientieren sich in Richtung der Ballungsgebiete. Das Magazin Finanzkun.de spricht von einer „Abwanderung vom Land“ und vom „Zuzug in Ballungsgebiete und städtische Räume“. Wieso auch nicht? Bauen im Umfeld von Großstädten birgt einige Annehmlichkeiten, wie fröhlich zwitschernde Vögel am Morgen, und kann sogar subventioniert werden. Beispielsweise vergibt die ING-DiBa bei einer Baufinanzierung in einigen Regionen Zinsrabatte von 0,1 bis 0,2 %. In diesen wirtschaftlich starken Regionen können regionale Risikovorteile an den Kunden weitergegeben werden. Ob das auch für Ihre Wunsch-Postleitzahl infrage kommt, können Sie sogar unten prüfen.

Was hat das Verdichtungsgebiet, was die Stadt oder das Land nicht hat?

Für viele verbindet der Vorort das Angenehme mit dem Nützlichen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren deutlich abgezeichnet: Man möchte morgens auf der Terrasse in Ruhe einen Kaffee trinken, abends aber das Kulturprogramm der Stadt genießen können. Tagsüber in der Shopping-Mall bummeln gehen und nachts einen klaren Sternenhimmel aus dem Schlafzimmerfenster sehen. Egal wo, am Ende kann es in der richtigen Gesellschaft überall schön sein.

Autor: Katrin Berner


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