Anlegen mit mehr Schwung

Mit diesen Fitness-Aktien bringen Sie Ihr Portfolio auf Trab | 05.04.2017

BÖRSE ONLINE

Eine Analyse von BÖRSE ONLINE,
Martin Hintze | Werbemitteilung

Die Bundesbürger haben in den vergangenen Jahren ihre Freizeitgestaltung erheblich verändert. „Sportliche Aktivitäten werden deutlich häufiger ausgeübt. Ob allein oder in der Gemeinschaft, im Fitnessstudio oder in der Natur: Viele Bürger wollen sich und ihrem Körper etwas Gutes tun.“ Das hat die Stiftung für Zukunftsfragen in ihrem „Freizeit-Monitor 2016“ festgestellt. Ob das nun in der Halle oder auf dem Platz, beim Joggen oder im Studio geschieht, ist zunächst zweitrangig.
Wichtig dagegen ist das richtige Equipment. Und damit öffnen sich Chancen nicht nur für Bewegungsfreudige, sondern auch für Anleger. Das beginnt bei den Unternehmensklassikern wie Adidas, Nike und Co., die fürs passende Outfit sorgen. Daneben kommen jedoch immer mehr Anbieter unterstützender Technologie ins Spiel. Das betrifft zum Beispiel Konzerne wie Apple, die mit iPods jeden längeren Lauf musikalisch untermalen und mit der Apple Watch ein Gerät im Programm haben, mit dem sich jede Form der Bewegung speichern und analysieren lässt.

High-Tech für Sportler

Allerdings ist dieser Produktbereich für Apple sehr klein. Deutlich größer ist der Anteil von Fitness-Trackern, Action-Cams und Sportuhren am Gesamtumsatz von Garmin. Das ist gut für die Amerikaner und deren Anteilseigner. Denn das angestammte Kerngeschäft mit Navigationsgeräten erodiert – immer häufiger nutzen Autofahrer die fest eingebauten Routenfinder in ihrem Fahrzeug, Fußgänger greifen auf die Navi-Apps ihrer Smartphones zurück. Tatsächlich haben die wichtigen Garmin-Sparten Outdoor und Fitness im abgelaufenen Geschäftsjahr um ein Drittel beziehungsweise ein Viertel zugelegt. Kleiner Haken: Der Gewinn hinkt hinterher, weil Firmenchef Clifton Pemble viel Geld in Werbung und Entwicklung steckt. Das könnte sich bald auszahlen: In wenigen Tagen soll die neue Sportuhr „Fenix 5“ in den Handel kommen. Das High-end-Gerät könnte für attraktive Erlöse bei hohen Margen sorgen.
Während es bei Garmin rund läuft, schwächelt Konkurrent Fitbit. Das Unternehmen hat zuletzt ein desaströses viertes Quartal hingelegt und statt des erwartet guten Weihnachtsgeschäfts fast ein Fünftel ihres Umsatzes gegenüber dem Vorjahresquartal eingebüßt. Statt 8,2 Millionen Geräte wie im letzten Quartal 2015 gingen zum Jahresende 2016 gerade 6,5 Millionen Fitbit-Armbänder über die Ladentheken. Zu schaffen macht Fitbit vor allem der Wettbewerb durch funktionsstärkere „Wearables“ wie die zweite Generation der Apple Watch, aber auch günstigere Fitness-Begleiter aus Asien. Nun will Fitbit eine eigene Sport-Smartwatch entwickeln und damit ins Spiel zurückkommen. Anleger schauen sich das besser zunächst von der Seitenlinie aus an.

Virtueller Trainer

Einen großen Schritt weiter ist die italienische Technogym. Der Hersteller technologischer Fitness-Lösungen arbeitet aktuell gemeinsam mit IBM daran, mit Hilfe künstlicher Intelligenz einen virtuellen Trainer zu erschaffen, der Sportlern maßgeschneiderte Trainingsprogramme anbieten kann. Das ist Zukunftsmusik, doch schon jetzt sehen die Zahlen des erst seit 2015 börsennotierten Unternehmens gut aus. So kletterte der Umsatz auf Jahressicht um 8,5 Prozent auf 555 Millionen Euro. Der Nettogewinn schoss um 54 Prozent auf 43 Millionen Euro hoch. Firmenchef Nerio Alessandri freute sich, dass „Technogym weiter schneller wächst als der Referenzmarkt“. 2017 sollen neue Produkte und Services für die einzelnen Zielmärkte und Marktsegmente eingeführt werden. Investoren dürfen zudem darauf hoffen, dass das 1983 gegründete Unternehmen seine Ankündigung wahrmacht, eine langfristige und nachhaltige Wachstumsstrategie umzusetzen.
Ganz auf Wachstum setzt auch Rene Moos. Der Chef von Basic-Fit will mit seinen Studios, die sich an preisbewusste Sportler wenden, die Nummer eins in Europa werden. Derzeit ist Basic-Fit in fünf Ländern aktiv und betreibt 419 Clubs, die mehr als 1,2 Millionen Mitglieder verzeichnen. Langfristig will Moos, der das Unternehmen gegründet und im vergangenen Jahr an die Börse gebracht hat, an über 1000 Standorten aktiv sein und so Marktführer McFit den Rang ablaufen. Schafft Basic-Fit es, die Erwartungen der Analysten – Überschuss von 30 Millionen Euro für 2017 und von 45 Millionen Euro für 2018 – zu erfüllen? Das könnte dem Kurs kräftigen Schub verleihen.

Studios in den USA

Vieles von dem, wovon das Basic-Fit-Management noch träumt, hat Planet Fitness in den USA bereits erreicht. Rund neun Millionen Amerikaner powern sich mehr oder weniger regelmäßig in den Planet-Fitness-Studios aus – das entspricht einem Marktanteil von immerhin fast 17 Prozent. Der Konzern, der mit den billigsten Mitgliedschaften wirbt, hat seit seinem Börsendebüt Ende 2015 eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Seit einigen Monaten kommt der Kurs aber nicht mehr recht von der Stelle.
Und dann ist da noch Town Sports. Die New Yorker besitzen insgesamt rund 160 Studios an der Ostküste. Die Zahlen fürs abgelaufene Geschäftsjahr des 1973 gegründeten Unternehmens, das bereits seit 2006 an der Nasdaq notiert ist, sehen nicht allzu erfreulich aus – auf den ersten Blick. Denn verschiedene Sondereinflüsse verfälschen die Bilanz. Wichtig für Anleger: Unterm Strich steht ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von knapp 41 Millionen US-Dollar – und damit ein Plus von 41,7 Prozent. Die Analysten sind überwiegend zufrieden, die Aktionäre auch, wie sich am Kursverlauf der vergangenen Monate ablesen lässt. Ob nun Fitness-Studios oder Technik-Equipment – der Trend zu sportlicher Bewegung kann Anlegern in die Hände spielen.

Investment-Beispiele:

Basic-Fit

ISIN

NL0011872650

Aktueller Kurs

15,84 €

KGV* (2017)

24,1

Gewinn/Aktie (2017**)

n/a €

Dividende (2017**)

0,00 €

Dividendenrendite (2017**)

0,0 %

Fitbit

ISIN

US33812L1026

Aktueller Kurs

5,41 €

KGV* (2017)

V

Gewinn/Aktie (2017**)

V

Dividende (2017**)

0,00 €

Dividendenrendite (2017**)

0,0 %

Garmin

ISIN

CH0114405324

Aktueller Kurs

47,39 €

KGV* (2017)

19,1

Gewinn/Aktie (2017**)

2,44 €

Dividende (2017**)

1,94 €

Dividendenrendite (2017**)

4,2 %

Planet Fitness

ISIN

US72703H1014

Aktueller Kurs

17,61 €

KGV* (2017)

25,5

Gewinn/Aktie (2017**)

0,69 €

Dividende (2017**)

0,00 €

Dividendenrendite (2017**)

0,0 %

Technogym

ISIN

IT0005162406

Aktueller Kurs

5,97 €

KGV* (2017)

23,7

Gewinn/Aktie (2017**)

0,25 €

Dividende (2017**)

0,09 €

Dividendenrendite (2017**)

1,5 %

Town Sports

ISIN

US89214A1025

Aktueller Kurs

3,37 €

KGV* (2017)

V

Gewinn/Aktie (2017**)

V

Dividende (2017**)

0,00 €

Dividendenrendite (2017**)

0,0 %

*KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis; ** Prognose; Währungen umgerechnet in Euro; Stand: 31.03.2017


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