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Fragen und Antworten

Hier finden Sie alle Fragen rund ums Direkt-Depot. Die Antworten gibts direkt dazu.

Direkt-Depot eröffnen

Sie können ein neues (oder ein weiteres) Direkt-Depot direkt online (Dauer ca. 5 Minuten), telefonisch oder per Brief eröffnen. Immer einfach und unkompliziert. Wenn Sie einen Freund für das Direkt-Depot werben möchten oder wenn Ihnen ein Bekannter das Direkt-Depot empfohlen hat, nutzen Sie für die Eröffnung das Kunden werben Kunden-Programm.

Die ING, als reine Privatkundenbank, führt ausschließlich Konten für natürliche Personen (Privatpersonen) mit Wohnsitz in Deutschland, die im eigenen wirtschaftlichen Interesse handeln.
Wenn Sie das Direkt-Depot als Gemeinschaftsdepot eröffnen möchten, müssen beide Kontoinhaber unter einer gemeinsamen Adresse wohnhaft sein. Minderjährige können das Direkt-Depot Junior eröffnen.

Für Kunden mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft bzw. Wohnsitz in den USA kann leider kein Direkt-Depot eröffnet werden.

Sie können Ihr Direkt-Depot selbstverständlich auch als Gemeinschaftsdepot eröffnen. Bitte beachten Sie dabei Folgendes:

  • Das Gemeinschaftsdepot wird grundsätzlich als sogenanntes "Oder-Konto" angelegt, das heißt, jeder Depotinhaber kann allein über das Direkt-Depot verfügen.
  • Für das Brokerage gelten beim Gemeinschaftsdepot besondere Nutzungsbedingungen.
  • Freistellungsaufträge sind bei Gemeinschaftsdepots nur bei Ehepartnern/eingetragenen Lebenspartnern ausführbar.

Über das Verrechnungskonto (Extra-Konto oder Girokonto bei uns) werden alle Geldumsätze des Direkt-Depots abgewickelt. Bei Eröffnung eines Direkt-Depots erhalten Sie automatisch ein kostenloses Extra-Konto als Verrechnungskonto.

Führen Sie bereits ein Extra-Konto oder Girokonto bei uns, bestimmen Sie bei Depoteröffnung, welches Sie als Verrechnungskonto des Direkt-Depots nutzen möchten.

So ändern Sie Ihr Verrechnungskonto: 

Am schnellsten geht die Änderung direkt im Internetbanking + Brokerage. Gehen Sie einfach unter "Service" > "Depot-Verwaltung" > "Verrechnungskonto ändern". Bitte beachten Sie, dass das Verrechnungskonto zur Sicherheit immer dem Depotinhaber gehören muss.

Direkt-Depot Junior

Sie können das Direkt-Depot Junior ausschließlich schriftlich eröffnen. Nutzen Sie dazu das Online-Formular (PDF, 873 KB). Einfach ausfüllen, ausdrucken und unterschrieben einsenden. Bei der Eröffnung von Konten/Depots für Minderjährige sind Banken an enge gesetzliche Vorgaben gebunden.

Daher benötigen wir folgende Unterlagen von Ihnen:

  • Direkt-Depot Junior Vertrag: Hier sind die vollständigen Daten des Minderjährigen sowie des/der gesetzlichen Vertreter(s) einzutragen. Der Depoteröffnungsvertrag muss von allen gesetzlichen Vertretern unterschrieben werden.
  • Geburtsurkunde: Bitte senden Sie uns eine Kopie der Geburts- bzw. Abstammungsurkunde des Minderjährigen (Legitimationsnachweis für Minderjährige). Bitte beachten Sie, dass wir Originale nicht bearbeiten und zurücksenden können. Der Legitimationsnachweis wird nur benötigt, falls der Minderjährige noch kein Kunde von uns ist.
  • Identitätsfeststellung: Durch gesetzliche Bestimmungen sind alle Konto-/Depotinhaber verpflichtet, sich gegenüber der Bank zu identifizieren. Diese Überprüfung muss bei der Eröffnung von Depots/Konten für Minderjährige auch für alle gesetzlichen Vertreter erfolgen und ist die Grundlage und Voraussetzung für die Geschäftsbeziehung zwischen Kunden und Bank. Falls Sie noch kein Kunde der ING in Deutschland sind, erhalten Sie die Legitimationsunterlagen mit separater Post, sobald Ihr Konto-/Depoteröffnungsantrag bei uns eingegangen ist.

Wichtig: Für Minderjährigenkonten und -depots werden keine Vollmachten eingerichtet!

Bitte senden Sie uns den von den gesetzlichen Vertretern unterschriebenen Vertrag inklusive der auf der Checkliste (bei den Vertragsunterlagen enthaltenen) angegebenen Unterlagen zu.

Orders für das Direkt-Depot Junior können Sie erteilen über:

Damit der langfristige Vermögensaufbau für den Minderjährigen nicht durch spekulative Anlagen gefährdet wird, sind risikoreiche Anlageklassen, wie beispielsweise Anlagezertifikate (Produktgruppe D) und Optionsscheine (Produktgruppe E), für das Direkt-Depot Junior ausgeschlossen. Lesen Sie hier mehr.

Depot führen

So einfach können Sie unsere Wertpapierservices nutzen:

  • Per Internet im Bereich Internetbanking + Brokerage:
    Loggen Sie sich in Ihr Internetbanking + Brokerage ein. Klicken Sie im Menü "Konten und Depots" auf Ihr "Direkt-Depot". Welche Möglichkeiten Sie im Brokerage haben, erfahren Sie ausführlich im Servicebereich Internetbanking + Brokerage. Außerdem erhalten Sie hier ausführliche Informationen zu den Nutzungsbedingungen des Brokerage für Gemeinschaftsdepot-Inhaber.
  • Per Telefon:
    Rufen Sie uns an unter: 069 / 50 60 30 50. Für den Anruf halten Sie bitte Ihre 10-stellige Konto-/Depotnummer bzw. Ihre Zugangsnummer (die letzten 10 Stellen Ihrer IBAN) und Telebanking PIN zur Legitimation bereit. Bitte wählen Sie danach auf der Tastatur Ihres Telefons die gewünschte Direktwahl-Ziffer oder sagen Sie einfach den gewünschten Service an. Welche Möglichkeiten Sie im Telebanking Brokerage haben, erfahren Sie ausführlich im Servicebereich Telebanking.
  • Per Brief:
    Schreiben Sie einen formlosen Brief an die ING.

Eine aktuelle Auskunft Ihres Depotwerts erhalten Sie  in der "Depotbewertung" im Internetbanking und in unseren Apps. Die Depotbewertung ermöglicht Ihnen einen schnellen Überblick über die Entwicklung Ihrer Wertpapierinvestments. Die Bewertung erfolgt mit Echtzeit-Kursen und ist natürlich kostenfrei.

Detaillierte Informationen zu Ihren Wertpapierpositionen erhalten Sie über den Button "Bestandsdetails". Halten Sie z.B. Belegschaftsaktien, wird Ihnen die Sperrfrist angezeigt. Folgende Informationen sind darüber hinaus verfügbar:

  • Anzeige abgeltungsteuerfreier Altbestand
  • Anzeige Endfälligkeitsdatum, z.B. bei Anleihen und Zertifikaten
  • Anzeige Wertpapierumsätze der jeweiligen Depotpositionen

So einfach geht's: 

  1. Loggen Sie sich in Ihr Internetbanking + Brokerage ein.
  2. Wählen Sie im Menü "Konten und Depots" Ihr "Direkt-Depot" aus.
  3. Wählen Sie in der Depotbewertung die erweiterte Ansicht und klicken dann auf "Bestandsdetails".

Sie haben Aktien einer deutschen Aktiengesellschaft und es steht eine Hauptversammlung an? Dann informieren wir Sie darüber automatisch in Ihre Post-Box im Internetbanking bzw. per Brief.

So einfach bestellen Sie Ihre Eintrittskarte:

Alle Informationen zur Hauptversammlung der Gesellschaft finden Sie direkt im Internetbanking + Brokerage. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten ein und wählen den Menüpunkt "Service" > "Depot-Verwaltung" > "Hauptversammlungen" aus. Alternativ können Sie Ihre Eintrittskarte auch gebührenpflichtig telefonisch bestellen. Nach der Bestellung erhalten Sie die Eintrittskarte kostenlos zugesandt. Bitte denken Sie daran: Der Versand kann aufgrund von Stichtagen und Postlaufzeiten einige Zeit dauern. Kein Grund, nervös zu werden. Im Internetbanking finden Sie pünktlich vor der Hauptversammlung Ihre Ticketnummer. Natürlich können Sie uns deswegen auch gerne anrufen. Kombiniert mit einem gültigen Pass oder Personalausweis ist das Ihr Zugang zur Veranstaltung.

Inhaberaktien:

  • 21 Tage vor der Hauptversammlung ist der Record-Tag (Aufnahmetag). Zu diesem Tag müssen die Aktien in Ihrem Bestand sein, damit Sie stimmberechtigter Aktionär sind.
  • Ab dem Record-Tag versenden wir Ihnen die Einladung.
  • Bis 7 Tage vor der Hauptversammlung können wir Ihre Eintrittskarte bei der Gesellschaft bestellen. Damit wir das für Sie rechtzeitig erledigen können, beachten Sie bitte den letzten Zeitpunkt für die Bestellung in Ihrer Einladung.
  • Wie viele Eintrittskarten Sie bestellen können, steht in Ihrer Einladung.

Namensaktien:

  • Die Einladung und Ihre Eintrittskarte erhalten Sie direkt von der Gesellschaft.
  • Wir tragen Sie automatisch ins Aktienregister deutscher Gesellschaften ein.
  • Die Eintragung veranlassen wir am Abend des Valuta-Tags. Dieser steht auf Ihrer Kaufabrechnung. In der Regel dauert die Eintragung 2 bis 3 Tage. Wir haben darauf keinen Einfluss.
  • Sie sind stimmberechtigter Aktionär, wenn Sie am letzten Anmeldetag im Aktienregister eingetragen sind.

Vollmacht:

Eine Vollmacht erteilen Sie jeweils direkt auf der Rückseite Ihrer Eintrittskarte - entweder für eine Person oder eine der folgenden Schutzgemeinschaften:

Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. (Düsseldorf) – DSW

Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (München) – SdK

Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre e.V. (Köln)

Aus verschiedenen Gründen kann es vorkommen, dass Einstandskurse einzelner Depotwerte nicht vorhanden sind. Ist dies der Fall, können Sie diese in Ihrem Direkt-Depot ergänzen.

So einfach geht's:

  1. Loggen Sie sich in Ihr Internetbanking + Brokerage ein und wählen im Menü "Konten und Depots" Ihr "Direkt-Depot" aus.
  2. Klicken Sie bei der gewünschten Wertpapierposition in der "Depotbewertung" / / "Bestandsdetails".
  3. In der folgenden Übersicht klicken Sie auf "Einstandswerte pflegen". Geben Sie den Kaufbetrag inkl. eventueller Orderprovisionen sowie sonstiger Gebühren ein – daraus wird der jeweilige Einstandskurs ermittelt. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit "Speichern".
  4. Bitte beachten Sie, dass eine Anpassung nur für fehlende Einstandswerte möglich ist und Ihre Änderung keine Auswirkung auf die steuerliche Behandlung hat.

Wertpapiere, für die keine aktuellen Bewertungskurse vorliegen und kein Verkauf bei der ING möglich ist, können Sie wertlos ausbuchen lassen. Das geht ganz einfach im Internetbanking + Brokerage. Wählen Sie dazu „Service“ > „Depot Verwaltung“ > „Wertlose Ausbuchung“. Die Ausbuchung führen wir kostenlos für Sie durch. 


Bitte beachten Sie, dass mit der Ausbuchung eintretende Verluste steuerlich nicht geltend gemacht werden können. Sie werden deshalb nicht in Ihrem Verlustverrechnungstopf berücksichtigt. Ferner ist die Ausbuchung unwiderruflich, auch nicht im Falle späterer wider Erwarten auftretender Kurssteigerungen.

Wir informieren Sie über alle Depotbestände am Jahresende in einem Jahresdepotauszug. Internetbanking + Brokerage Nutzer finden ihren Depotauszug in ihrer persönlichen Post-Box. Kunden ohne Post-Box Nutzung erhalten den Depotauszug postalisch. 

Alles Wissenswerte zu den Jahresendbelegen finden Sie hier

Wenn Sie Wertpapiere besitzen, die Erträge wie Zinsen oder Dividenden auszahlen, werden Ihnen diese automatisch auf dem angegebenen Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Wann Ihnen die Erträge gutgeschrieben werden, hängt von der Art des Wertpapieres ab. Bei Zinszahlungen von Anleihen gibt es beispielsweise einen festen Zinstermin, zu dem die Zahlung erfolgt. Dividendengutschriften von inländischen Aktiengesellschaften erfolgen am dritten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung, bei ausländischen Gesellschaften wird hierzu ein gesonderter Zahlbarkeitstag festgelegt. Sobald wir von unserer Lagerstelle die Geldgutschrift erhalten haben, werden wir die Abrechnung für Sie erstellen. Sollte der Betrag in einer anderen Währung als Euro gezahlt werden, übernehmen wir für Sie die Devisenkonvertierung. Die Auszahlung erfolgt dadurch einen Tag später mit korrekter Wertstellung der Zahlbarkeit, so dass Ihnen hierdurch kein Zinsverlust entsteht.

Am einfachsten und schnellsten können Sie den Freistellungsauftrag direkt im Internetbanking + Brokerage einrichten, ändern oder löschen.

Bitte beachten Sie:

  • Ändern Sie Ihren Freistellungsauftrag, muss der neue Auftrag mindestens über die Höhe des aktuell ausgeschöpften Freistellungsbetrags lauten.
  • Löschen Sie Ihren Freistellungsauftrag, aber haben bereits Zinserträge in diesem Jahr erwirtschaftet, wird der Freistellungsauftrag zunächst bis zur Höhe des aktuell ausgeschöpften Sparerpauschbetrags reduziert und diese Änderung bis zum Jahresende befristet. Zum Jahresende löschen wir Ihren Freistellungsauftrag dann endgültig
  • Löschen Sie alle Konten/Depots bei uns, müssen Sie zusätzlich einen separaten Auftrag zur Löschung Ihres Freistellungsauftrags stellen.
  • Sofern ein Freistellungsauftrag im laufenden Jahr noch nicht ausgenutzt wurde, kann er auch zum 01.01. des laufenden Jahres schriftlich widerrufen werden.

Sie können Ihr Direkt-Depot jederzeit und ohne Einhaltung einer Frist kostenfrei kündigen. Nutzen Sie einfach das Internetbanking + Brokerage. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten ein und wählen im Menü Service / Depot Verwaltung / Depot löschen aus.

Wenn Sie Ihr Direkt-Depot kündigen, ist Folgendes zu beachten: 

  • Prüfen Sie Ihren Freistellungsauftrag bei uns (falls vorhanden). Wenn dieser ebenfalls gelöscht werden soll, stellen Sie einen separaten Auftrag zur Löschung Ihres Freistellungsauftrags.
  • Das Verrechnungskonto Ihres Direkt-Depots ist das Extra-Konto. Wenn dieses ebenfalls gelöscht werden soll, können Sie dies nach erfolgter Löschung des Depots im Internetbanking + Brokerage ebenfalls kündigen. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten ein und klicken Sie im Menü "Konten und Depots" auf das zu löschende Konto (z.B. "Extra-Konto"). Danach auf die Auswahl "Mehr Funktionen" > "Konto löschen".

Handeln + Anlegen

Mit dem kostenlosen Direkt-Depot haben Sie die Möglichkeit, alle an deutschen Börsen notierten Wertpapiere (z.B. Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Zertifikate, Optionsscheine) oder Aktien im Ausland (USA, Kanada) zu handeln. Darüber hinaus stehen Ihnen über 20 Partner im Direkthandel zur Verfügung. Mehr zum Thema finden Sie unter Handelsplätze.

Wählen Sie aus mehr als 8.000 Fonds und ETFs. Oder richten Sie einen Fonds- oder ETF-Sparplan ein aus über 100 Sparplänen mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Mehr zum Thema finden Sie im Bereich Fonds + ETFs.

Sie möchten stetig für ein bestimmtes Ziel sparen oder einfach Schritt für Schritt Vermögen aufbauen? Dann kann - je nach persönlicher Risikoneigung - ein monatlicher Sparplan für Sie die richtige Wahl sein. Bei uns können Sie bereits ab 50 Euro pro Monat in eine breite Auswahl an Wertpapieren sparen.

Mehr Infos zum Wertpapier Sparen

So einfach können Sie Ihren Sparplan einrichten: 

  • Per Internet im Internetbanking + Brokerage anmelden und auf "Depotbewertung" klicken. Danach wählen Sie einfach "Wertpapier-Sparen"
  • Per Telefon:
    Rufen Sie uns an unter: 069 / 50 60 30 50. Für den Anruf halten Sie bitte Ihre 10-stellige Konto-/Depotnummer bzw. Ihre Zugangsnummer (die letzten 10 Stellen Ihrer IBAN) und Telebanking PIN zur Legitimation bereit.

Übrigens: Sie können Ihren Wertpapier Sparplan jederzeit flexibel im Internetbanking + Brokerage oder über den telefonischen Kundenbetreuer ändern, wechseln oder bei Bedarf über Ihr Geld verfügen – ganz ohne Kündigungsfristen.

Kryptowährungen sind digitale Währungseinheiten, die von jedem Menschen hergestellt und verwaltet werden können. Nutzer können diese Währungen über eine Software untereinander transferieren – einander bezahlen. Die Währung ist unabhängig von den Zentralbanken und steht somit nicht unter staatlichem Einfluss oder Kontrolle. Auch der Wechselkurs ist nicht gebunden oder reguliert und schwankt daher häufig sehr stark.

Mittlerweile gibt es mehr als 3.000 verschiedene Kryptowährungen und die Tendenz ist weiter steigend. Der bekannteste Vertreter ist der Bitcoin, der 2009 erstmalig gehandelt wurde. Weitere prominente Vertreter sind z.B. Ethereum und Litecoin.

Die ING stellt aktuell keine Kursinformationen zu Bitcoins & Co zur Verfügung. Auch der Handel ist nicht möglich.

Auf einen Blick: Der kostenlose Fonds-Vergleich

Überprüfen Sie Ihren Fonds und vergleichen Sie ihn mit den wichtigsten Daten anderer aktiv verwalteter Fonds oder indexabbildender ETFs. So können Sie mögliche Alternativen zu Ihrem aktuellen Investment finden. Denn alle angezeigten Fonds und ETFs haben einen vergleichbaren Anlageschwerpunkt, ein gutes Rating und eine langfristig bessere Wertentwicklung.

So einfach geht‘s: 

  • Geben Sie den Namen Ihres Fonds in die Fondssuche oder in das Suchfeld oben auf unserer Website ein und rufen Sie das Fondsportrait auf.
  • Klicken Sie im Fondsportrait unter den Basisinformationen auf "Vergleichbaren Fonds / ETF anzeigen" – so können Sie Ihren Fonds mit anderen vergleichen. Die Auswahl können Sie über "Fonds hinzufügen" individuell anpassen.
  • Vergleichen Sie bis zu 3 Fonds / ETFs miteinander.

Aktiengesellschaften können verschiedene Kapitalmaßnahmen durchführen. Die gebräuchlichsten Maßnahmen finden Sie in unserem Börsenlexikon erklärt.

Zu beachten ist: Einige Maßnahmen sind "freiwillig", hierbei hat der Anteilseigner die Möglichkeit, eine Weisung zu erteilen. Bei "obligatorischen" Maßnahmen besteht keine Wahlmöglichkeit, da diese durch das Unternehmen beschlossen werden.

Eine Weisung können Sie bei uns online im Internetbanking + Brokerage oder telefonisch erteilen. Etwaige Kosten, z.B. für den Bezug junger Aktien oder den Handel mit Bezugsrechten, entnehmen Sie bitte unserem Preis- und Leistungsverzeichnis. 

Auf einen Klick: Der einfache Fonds-Tausch

Wenn Sie einen neuen Fonds oder ETF gefunden haben und dieser sparplanfähig ist, können Sie ihn gegen Ihren bestehenden Fonds / ETF eintauschen – einfach mit nur wenigen Klicks. So sparen Sie sich einzelne Kauf- und Verkaufsaufträge und der Verkaufserlös wird automatisch in voller Höhe investiert, abzüglich eventuell anfallender Kosten und Steuern.

So einfach geht‘s: 

  • Loggen Sie sich in Ihr Internetbanking + Brokerage ein und klicken Sie in der Depotbewertung beim zu verkaufenden Fonds auf "Tauschen".
  • Geben Sie unter "Wertpapier auswählen" Ihren gewünschten Fonds ein.
  • Bestätigen Sie Ihre Eingabe auf der folgenden Seite und geben Sie den Tausch dann frei.
  • Sobald Ihre Orderfreigabe erfolgt ist, führen wir den Tauschauftrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt für Sie aus.

Bei uns können Sie Wertpapiere an allen deutschen Börsen (einschließlich Xetra), außerbörslich im Direkthandel und Aktien in den USA oder Kanada handeln. 
(Ausführliche Informationen über Handelsplätze).

Die Buying Power Ihres Direkt-Depots zeigt an, für welchen (Höchst-)Betrag Sie Kauforders erteilen können.
Sie ist insbesondere abhängig vom Saldo Ihres Verrechnungskontos, offenen (noch nicht abgerechneten) Kauf-, Zeichnungs- und Sparplanorders sowie ausgeführten (noch nicht abgerechneten) Verkaufsorders.
Die Buying Power liegt nie unter 0 Euro, denn wir bieten keinen Kredit auf Wertpapierbestände an.

Ausführliche Informationen über die Höhe und Zusammensetzung Ihrer aktuellen Buying Power erhalten Sie im Internetbanking. Klicken Sie dazu in der Maske "Wertpapier kaufen" auf das "i" neben "Buying Power".

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben sind wir verpflichtet, vor Ausführung einer Order die sogenannte Angemessenheitsprüfung durchzuführen.

Basis dafür sind Ihre Angaben zu Kenntnissen und Erfahrungen in den einzelnen Produktgruppen, die Sie bei Depoteröffnung zu Ihrer Anlageerfahrung (Angaben gemäß Wertpapierhandelsgesetz) gemacht haben.

Die unterschiedlichen Produktgruppen sind:

  • A – Anleihen & anleiheähnliche Produkte
    z.B. Anleihen, Wertpapiere des Bundes, Rentenfonds, Geldmarktpapiere
  • B – Aktien & aktienähnliche Produkte
    z.B. Aktien, Aktienfonds
  • C – Sonstige Fonds & fondsähnliche Produkte
    z.B. Immobilien-, Misch-, Dach-, Indexfonds
  • D – Anlagezertifikate & ähnliche Produkte
    z.B. Index-, Discount-, Bonus-, Express-, Strategiezertifikate sowie Aktienanleihen und Wandelanleihen
  • E – Produkte mit erhöhtem Risiko
    z.B. Faktorzertifikate, Knock-out-Produkte, Optionsscheine und Hedgefonds

Reichen Ihre Kenntnisse und Erfahrungen bei einer Wertpapierorder nicht aus, weisen wir Sie vor Orderfreigabe per Warnhinweis darauf hin. Sie können jedoch selbstverständlich Ihre Order ausführen. Jede Order erhöht Ihre Kenntnisse und Erfahrungen in der jeweiligen Produktgruppe, in der Sie geordert haben. Ihre Angaben können Sie jederzeit ändern.

Intradayhandel ist der Handel von Wertpapieren innerhalb eines Börsentages, um von den Kursschwankungen eines Tages zu profitieren. Bei der ING ist der Intradayhandel möglich.

Abhängig vom Handelsplatz können die Handelszeiten in Deutschland von 08:00 Uhr bis 22:00 Uhr sein. In den USA und Kanada wird grundsätzlich von 15:30 Uhr bis 22:00 Uhr deutscher Zeit gehandelt. Bei einer Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit oder umgekehrt (Mitte März bis Ende März / Ende Oktober bis Anfang November), kann es aufgrund unterschiedlichen Umstellungszeitpunkten zu einer veränderten Handelszeit von 14:30 Uhr bis 21:00 Uhr kommen.

Übersicht der Handelszeiten

Ein Handel findet in der Regel von Montag bis Freitag statt. Kein Handel ist an den Börsenfeiertagen möglich. Wichtig: An allen deutschen Börsenfeiertagen ist eine Ordereingabe oder Orderlöschung auch im Ausland nicht möglich. Dies gilt für den 1.5., 24.12., 25.12., 26.12., 31.12., 01.01., Ostermontag und Karfreitag.

Übersicht der Börsenfeiertage in Deutschland, USA und Kanada

Durch Sparpläne und Einmalanlagen können Bruchstücke im Bestand von Wertpapieren entstehen. Ein Verkauf von Bruchstücken über die Börse ist generell nicht möglich, da hier nur ganze Stücke gehandelt werden können.

Je nach Wertpapierart gibt es dennoch Möglichkeiten für einen kostenlosen Verkauf von Bruchstücken:

  • Fonds: Ist der Fonds bei der ING über die Fondsgesellschaft handelbar, so ist ein Verkauf der Bruchstücke über den Handelsplatz Fondsgesellschaft möglich.
  • Aktien,  ETFs: Die Bruchstücke können über den Handelsplatz Direktgeschäft Inland verkauft werden. Die Abrechnung erfolgt einmalig am Tag der Orderaufgabe mit dem Schlusskurs der Börse Tradegate Exchange.
  • Zertifikate: Die Bruchstücke können über den Handelsplatz Direktgeschäft Inland verkauft werden. Die Abrechnung erfolgt einmalig am Tag der Orderaufgabe mit dem Schlusskurs der Börse Frankfurt.

Bei einem Bestand von ganzen Stücken mit Bruchstücken wird die Verkaufsorder in eine Haupt- und Nebenorder aufgeteilt. Die Hauptorder (ganze Stücke) kann an einem beliebigen, auswählbaren Handelsplatz platziert werden, während die Nebenorder (Bruchstücke) immer automatisch über den Handelsplatz Direktgeschäft Inland kostenlos ausgeführt wird.

Wenn Sie Bruchstücke gemeinsam mit ganzen Stücken verkaufen, dann ist der Ausführungskurs der Nebenorder (Bruchstücke) der Ausführungskurs der Hauptorder (ganze Stücke).

Eine Bruchstückorder sowie einen Verkauf von ganzen Stücken mit Bruchstücken können Sie bequem im Internetbanking + Brokerage erteilen.

Bei Geschäften mit komplexen, strukturierten oder spekulativeren Wertpapieren stehen hohe Gewinnchancen auch beträchtlichen Verlustrisiken gegenüber. Für Anlagezertifikate, ETCs (Produktgruppe D) und Optionsscheine, Knock-out-Produkte (Produktgruppe E) ist vor erstmaligen Handeln notwendig eine Vereinbarung abzuschließen.

Diese Vereinbarung können Sie direkt im Internetbanking + Brokerage abschließen. Loggen Sie sich dazu mit Ihren Zugangsdaten ein und wählen den Menüpunkt Service > Depot Verwaltung > Anlageerfahrung aus.

Depot übertragen

Sie besitzen bei einer oder mehreren Banken, Sparkasse oder Fondsgesellschaften weitere Depots? Dann können Sie diese bei uns zusammenlegen und so einfach verwalten.

Sobald Sie Depotkunde sind, gehen Sie einfach im Internetbanking + Brokerage unter "Service" > "Depot Verwaltung" > "Depotüberträge". Dort erhalten Sie das vorausgefüllte Formular, was Sie einfach fertig ausfüllen, ausdrucken und per Post oder persönlich an das abgebende Institut geben. Eventuell anfallende Kosten für inländische Depotüberträge erstatten wir in voller Höhe. Überträge innerhalb der ING oder zu einer anderen Bank können Sie im Internetbanking + Brokerage ebenfalls ganz einfach selbst beauftragen. 

Informationen für Kunden, welche den Depotübertrag bei der abgebenden Bank selbst beauftragen: Abgebende Banken benötigen für den Depotübertrag die Kontonummer der ING bei der inländischen Verwahrstelle Clearstream Banking Frankfurt (CBF Konto-Nr. 2087) und/oder ausländischen Verwahrstelle Clearstream Banking Luxemburg (CBL Konto-Nr. 62087).

Der Depotübertrag ist für unsere Kunden kostenlos.

Mehr Informationen zum Übertrag

Abrechnungen + Gutschriften

Wenn Sie Wertpapiere besitzen, die Erträge wie Zinsen oder Dividenden auszahlen, werden Ihnen diese automatisch auf dem angegebenen Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Wann Ihnen die Erträge gutgeschrieben werden, hängt von der Art des Wertpapieres ab. Bei Zinszahlungen von Anleihen gibt es beispielsweise einen festen Zinstermin, zu dem die Zahlung erfolgt. Dividendengutschriften von inländischen Aktiengesellschaften erfolgen am dritten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung, bei ausländischen Gesellschaften wird hierzu ein gesonderter Zahlbarkeitstag festgelegt. Sobald wir von unserer Lagerstelle die Geldgutschrift erhalten haben, werden wir die Abrechnung für Sie erstellen. Sollte der Betrag in einer anderen Währung als Euro gezahlt werden, übernehmen wir für Sie die Devisenkonvertierung. Die Auszahlung erfolgt dadurch einen Tag später mit korrekter Wertstellung der Zahlbarkeit, so dass Ihnen hierdurch kein Zinsverlust entsteht.

Ob Sie für eine Gutschrift berechtigt sind, hängt davon ab, ob Sie die Wertpapiere zum Börsenschluss des jeweiligen Stichtags in Ihrem Depot haben. Dieser Tag wird als „Schlusstag“ bezeichnet und ist in der Regel der Tag vor dem Ex-Tag. An diesem werden die Wertpapiere ohne das Recht auf den Dividendenanspruch gehandelt. Bei deutschen Aktiengesellschaften folgt der Ex-Tag auf den Tag der Hauptversammlung.

Bei ausländischen Gesellschaften, die häufig mehrmals pro Jahr zahlen, gilt grundsätzlich dieselbe Regelung: Sie müssen die Papiere vor dem Ex-Tag in Ihrem Depot haben und dürfen frühestens nach der Ex-Notierung wieder verkaufen, um die Dividende zu erhalten. Sollte eine Gesellschaft lediglich einen sogenannten „Record-Day“ veröffentlichen, können Sie hieraus den Ex-Tag herleiten. Dieser liegt in Nordamerika 2 Handelstage vor dem Record-Day, in Europa 1 Tag davor. Unabhängig hiervon kann die Zahlung selbst mehrere Wochen oder Monate später erst erfolgen.

Beispiel für eine ausländische Zahlung:

Schluss­tag

09. Februar 2016

Letzter Handelstag, um bei Kauf für die Dividende berechtigt zu sein

 

Ex-Tag

10. Februar 2016

Die Aktie wird ohne Dividendenanspruch gehandelt. Das Papier kann verkauft werden und Sie erhalten die Dividende trotzdem

Record-Day

12. Februar 2016

Von der Gesellschaft veröffentlichtes Datum für den technischen Lagerstellenbestand

Zahl­bar­keits­tag

08. März 2016

Valutarische Gutschrift der Dividende

Sie haben Wertpapiere von ausländischen Unternehmen in Ihrem Depot? Dann kann es sein, dass  Sie Quellensteuer auf die Erträge wie z.B. die Dividenden zahlen müssen. Hier finden Sie alles Wichtige rund um das Thema Quellensteuer. 

Sie brauchen sich um nichts zu kümmern: Am Endfälligkeitstag wird Ihnen automatisch der ausmachende Betrag auf Ihrem Depotverrechnungskonto gutgeschrieben.

Sollte der Betrag in einer anderen Währung als Euro gezahlt werden, übernehmen wir für Sie die Devisenkonvertierung. Die Auszahlung erfolgt dadurch einen Tag später mit korrekter Wertstellung der Zahlbarkeit, so dass Ihnen hierdurch kein Zinsverlust entsteht.

Wertstellung (= Valuta) für in Deutschland gehandelte Wertpapiere ist grundsätzlich 2–3 Bankarbeitstage nach der Transaktion, im Direkthandel nach 20 Uhr oder im Auslandshandel gilt eine Frist von 3 Bankarbeitstagen. Die Abbuchung oder Gutschrift auf dem Verrechnungskonto findet also immer erst 2 bzw. 3 Bankarbeitstage nach der Ausführung des erteilten Auftrags statt. Allerdings können Sie über Verkaufserlöse schon direkt nach der Ausführung verfügen.

Der Preis, der im Internetbanking bei Orderaufgabe in der Erfassungsmaske angezeigt wird, ist der Realtime-Preis für inländische Handelsplätze oder Neartime-Preis für ausländische Handelsplätze. Dieser zeigt an, zu welchem Preis die Handelsplätze bereit wären, Ihre Order aktuell auszuführen. Der tatsächliche Abwicklungskurs kann davon abweichen, da sich die Kurse zwischen Anzeige, Aufgabe und Abschluss Ihrer Order ständig verändern können. Um dies auszuschließen, können Sie ein Limit setzen.

Bei Ausschüttungen wie z.B. Zinsen werden diese automatisch wieder angelegt. Dem Anleger werden hierbei in Höhe der jeweiligen auf ihn entfallenden Ausschüttung neue Fondsanteile bzw. Fondsbruchteile gutgeschrieben.

Bei der ING wird die automatische Wiederanlage für Ausschüttungen ab einem Betrag von 75 Euro durchgeführt. Dies gilt für alle sparplanfähigen Fonds und ETFs, unabhängig davon, ob der Fonds oder ETF als Sparplan oder als Einmalanlage erworben wurde oder aus einem Depotübertrag stammt.

Die Wiederanlage wird automatisch in dem Depot vorgenommen, in dem die Ausschüttung erfolgt. Die Wiederanlage kann auch in ein anderes Depot erfolgen, wenn es unter derselben Kundennummer angelegt ist. Ein Widerspruch gegen die Wiederanlage ist möglich; sie gilt dann für das ganze Depot und nicht nur für einzelne Gattungen.

Haben Sie Wertpapiere gekauft oder verkauft, informieren wir Sie unverzüglich über alle Transaktionsdetails. Sie erhalten Ihre Wertpapierabrechnungen in der Regel über Ihre Post-Box im Internetbanking + Brokerage. Ein Versand per Post erfolgt nur, wenn Sie das ausdrücklich wünschen. Hierfür fällt Porto gemäß dem Preisverzeichnis der Deutschen Post für Standardbriefe an.

Zu Teilausführungen kommt es, wenn eine Order nicht in einer einzelnen Transaktion ausgeführt werden kann. Die Order muss somit mehrmals so lange teilausgeführt werden, bis sie komplett erfüllt ist. Wird das Wertpapier variabel gehandelt, kann es auch zu mehreren Teilausführungen am gleichen Börsentag kommen.

Teilausführungen liegen im Handelsmodell der Börsen begründet und liegen nicht in der Verantwortung der ING. Bei der ING fallen für Teilausführungen im Vergleich zu einer Vollausführung keine zusätzlichen Orderprovisionen an. Eine eventuelle Handelsplatzgebühr wird bei Teilausführung nur einmal pro Ausführungstag berechnet. Dies gilt für den In- und Auslandshandel. Von Börsen in Rechnung gestellte Börsenentgelte/Courtage werden pro Ausführung weitergegeben. Teilausführungen können Sie vermeiden, indem Sie Orders über die Börse München oder im Direkthandel mit sofortiger Gültigkeit erteilen.

Zur Abrechnung von Zahlungen in Fremdwährungen (z.B. Kapitalmaßnahmen, Fälligkeiten, Fondsgeschäften oder Ertragsabrechnungen) ist eine Umrechnung in Euro notwendig. Die Umrechnung erfolgt einmal am Tag und wird durch Clearstream durchgeführt. Maßgeblich für die Ermittlung des Devisenkurses ist der Tag, an dem wir die Zahlung erhalten. Dieser kann von der eigentlichen Valuta abweichen. Die tagesaktuellen Devisenkurse können Sie hier einsehen: zu den Devisenkursen von Clearstream  

Auf den ermittelten Devisenkurs wird ein Aufschlag (Verkauf) bzw. ein Abschlag (Ankauf) von 0,25% berechnet.
Bei Käufen oder Verkäufen über einen deutschen Handelsplatz wird der Devisenkurs vom Händler oder Makler vorgegeben. Auf diesen haben wir keinen Einfluss. Bei diesen Geschäften entfällt der Auf- bzw. Abschlag von 0,25%.
Die Höhe des Devisenkurses können Sie auf Ihren Abrechnungsbelegen nachverfolgen.

Order erteilen

Durch Eingabe eines Limits legen Sie fest, zu welchem Preis ein Wertpapier höchstens gekauft wird bzw. welchen Preis Sie bei einem Verkauf mindestens erzielen möchten – außerhalb dieses Limits erfolgt keine Ausführung.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking + Brokerage in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "Limit".
  3. Geben Sie im Feld "Limit" das gewünschte Kauf-, bzw. Verkaufslimit an.
  4. Wählen Sie optional die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken Sie auf "Übernehmen".

Geben Sie beim Kauf oder Verkauf Ihrer Wertpapiere kein Limit an, so sind diese Orders automatisch unlimitiert und werden zum nächstmöglichen Preis ausgeführt: Kauforders "billigst", Verkaufsorders "bestens". Bei einer unlimitierten Order erklären Sie sich mit jedem zustande kommenden Preis einverstanden. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie Wertpapiere schnell kaufen oder verkaufen wollen und die Order in jedem Fall ausgeführt werden soll.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie optional die Gültigkeitsdauer der Order im Auswahlfeld "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Zum nächsten am gewählten Handelsplatz zustande kommenden Kurs wird das Wertpapier bei der Kauforder "billigst" gekauft, bei der Verkaufsorder "bestens" verkauft. Ob im Laufe des Tages noch bessere Kurse gebildet werden, kann zum Zeitpunkt der Orderausführung niemand wissen.

Die Verkaufsorder "bestens" bedeutet deshalb nicht, dass Sie zum besten Tageskurs verkaufen, sondern dass Sie keine Untergrenze für den Verkaufspreis angegeben haben. Dasselbe gilt für die Kauforder.

Eine Start-Buy-Schwelle ("SB", bisher Stop-Buy) kann dann sinnvoll sein, wenn der Kauf z.B. erst bei einer Kurserholung durchgeführt werden soll.
 
Bei Erreichen der definierten Kursschwelle wird die Kauforder in eine unlimitierte Order gewandelt und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Der Kaufkurs kann somit über oder unter der „Grenze“ liegen.

Mit einer Stop-Loss-Schwelle ("SL") können Kursverluste wirksam begrenzt, oder Kursgewinne realisiert werden.

Bei Erreichen der definierten Kursschwelle wird die Verkaufsorder in eine unlimitierte Order gewandelt und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt. Der Verkaufskurs kann somit über oder unter der „Grenze“ liegen.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "SB ohne Limit" bei Kauf oder "SL ohne Limit" bei Verkauf aus.
  3. Geben Sie jetzt beim Kauf die gewünschte Start-Buy- bzw. bei Verkauf die Stop-Loss-Schwelle ein.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer der Order im Auswahlfeld "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Die Orders mit der Gültigkeit „Automatisch“ sind bei unlimitierten Orders (Billigst/Bestens) grundsätzlich sofort oder bis zum Ende des Kalendertags gültig, alle restlichen Orders bis zum Monatsende.

Sie haben aber die Möglichkeit, beim Kauf und Verkauf von Wertpapieren selbst eine Gültigkeit zu bestimmen. Wählen Sie dazu einfach aus dem Auswahlfeld "Order gültig bis":

  • Sofort gültig: gültig nur für eine unmittelbare Orderausführung im Direkthandel; kommt die Ausführung nicht sofort zustande, erlischt die Order; Teilausführungen werden somit verhindert
  • Tagesende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendertages
  • Monatsende: gültig bis zum Ende des laufenden Kalendermonats
  • Maximal: automatische Hinterlegung der maximal möglichen Ordergültigkeit:
    Xetra, Präsenzbörsen, Frankfurt (Zertifikate): 360 Tage
    Direkthandel: 90 Tage (Ausnahme bei Fonds: 360 Tage)
    Auslandshandel USA, Kanada: 90 Tage
    Alle Aufträge sind über den Jahreswechsel weiterhin gültig.
  • Datum: gültig bis zu einem von Ihnen definierten Wunschtermin

An allen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Kanada) besteht die Möglichkeit eine Start-Buy- (SB) oder Stop-Loss-Order (SL) mit einem zusätzlichen nachgeschalteten Limit zu versehen. Dadurch wird Ihre Order nach Erreichen der gewählten Kursschwelle nicht billigst bzw. bestens, sondern nur zu dem von Ihnen gewählten Limit oder besser ausgeführt.

So stellen Sie sicher, dass Sie nur einen vorher festgelegten Maximalbetrag investieren (Start-Buy) bzw. einen bestimmten Mindestverkaufserlös erzielen (Stop-Loss). Allerdings kann dies auch dazu führen, dass Ihre Order nach Erreichen der Stop-Schwelle nicht ausgeführt wird, weil z.B. bei einer Verkaufsorder die nachfolgenden Kurse schlechter als Ihr gewähltes Limit sind.

An allen deutschen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg) besteht die Möglichkeit, ein dynamisches Start-Buy oder Stop-Loss (auch Trailing Stop genannt) zu setzen.

Bei einem dynamischen Start-Buy wird Ihr ursprünglicher Start-Buy bei fallenden Kursen automatisch nach unten angepasst. Dabei bleibt der absolute Abstand zwischen Start-Buy-Schwelle und dem Kurs bei Ordererteilung immer gleich. Steigt der Kurs um diesen Abstand, wird der Start-Buy aktiv und Ihr Bestand automatisch gekauft.

Bei einem dynamischen Stop-Loss wird Ihr ursprünglicher Stop-Loss bei steigenden Kursen automatisch nach oben angepasst. Dabei bleibt der absolute Abstand zwischen Stop-Loss-Schwelle und dem Kurs bei Ordererteilung immer gleich. Fällt der Kurs um diesen Abstand, wird der Stop-Loss aktiv und Ihr Bestand automatisch verkauft.

Dazu ein Beispiel:
Sie erteilen eine Order mit dynamischem Stop-Loss von 9,50 Euro für eine Aktie, die aktuell bei 10 Euro steht. Der Abstand zum Stop-Loss beträgt somit 0,50 Euro. Fällt die Aktie direkt nach Ordererteilung auf 9,50 Euro, werden Ihre Papiere bestens verkauft, und Sie sind vor weiteren Kursverlusten geschützt. Steigt die Aktie hingegen auf 12 Euro, wird Ihr Stop-Loss automatisch auf 11,50 Euro erhöht (12 – 0,50 = 11,50). Sinkt der Kurs nun auf 11,60 Euro, bleibt der Stop-Loss bei 11,50 Euro; steigt er weiter auf 14 Euro, wird der Stop-Loss abermals auf nun 13,50 Euro erhöht.

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "SB dynamisch" oder "SL dynamisch" aus.
  3. Geben Sie jetzt die gewünschte Start-Buy oder Stop-Loss-Schwelle ein. Der Abstand wird automatisch berechnet und in der Freigabemaske angezeigt.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Das Nachziehen und Überwachen der Start-Buy-Schwelle erfolgt auf Basis des Briefkurses (ASK). Bei der Stop-Loss-Schwelle erfolgt das Nachziehen und Überwachen auf Basis des Geldkurses (BID). Hierbei werden auch sogenannte Ticks (von Börsen und Emittenten ermittelte Preise) berücksichtigt. Die aktuelle Start-Buy oder Stop-Loss-Schwelle können Sie für Orders im Direkthandel, Xetra und Frankfurt im Ordermanager unter den Orderdetails einsehen.

Bei uns können Sie Wertpapiere an allen deutschen Börsen (einschließlich Xetra), außerbörslich im Direkthandel und Aktien in USA oder Kanada handeln. Dazu über 10.000 Fonds und ETFs.

So geht's:

  1. Direkt-Depot eröffnen
    Um Wertpapiere zu ordern, benötigen Sie ein kostenloses Direkt-Depot. Sie können bei der ING auch mehrere Depots, z.B. zur Trennung der Bestände, kostenlos führen.
  2. Wertpapier auswählen
    Einen Überblick zur Börsenentwicklung und zu einzelnen Wertpapieren erhalten Sie im Bereich Börsen + Märkte. In allen Wertpapier-Bereichen finden Sie Funktionen für die gezielte Suche nach Wertpapieren.
  3. Order erteilen
    Die Ordererteilung bei der ING ist schnell und unkompliziert. Käufe und Verkäufe werden über ein kostenloses Verrechnungskonto, in der Regel Ihr Extra-Konto, abgewickelt.
  4. Bestätigung
    Ihre erteilten und ausgeführten Orders können Sie direkt im Ordermanager im Internetbanking + Brokerage einsehen. Sie erhalten für jede Order eine Bestätigung in Ihre Post-Box.

An allen deutschen Handelsplätzen (ausgenommen Berlin, Düsseldorf, Hannover und Hamburg) besteht die Möglichkeit, ein Kombilimit (auch OCO oder "One-Cancels-the-Other" genannt) zu setzen. Mit dem Kombilimit können Sie eine limitierte Verkaufsorder mit einem Stop-Loss (SL) oder eine limitierte Kauforder mit einem Start-Buy (SB) kombinieren.

Dazu ein Beispiel:
Für eine Aktie, die aktuell bei 10 Euro steht, setzen Sie einen Stop-Loss bei 9 Euro und sichern sich so gegen größere Kursverluste ab. Gleichzeitig erteilen Sie in derselben Order ein Verkaufslimit von 12,50 Euro, um Kursgewinne automatisch zu realisieren. Sobald die Aktie auf 9 Euro fällt, wird die Aktie bestens verkauft und das Verkaufslimit von 12,50 Euro gleichzeitig gestrichen (und umgekehrt).

So einfach geht's:

  1. Wählen Sie im Internetbanking in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben die gewünschte Stückzahl an.
  2. Wählen Sie im Auswahlfeld "Typ" die Option "Kombilimit" aus.
  3. Geben Sie jetzt beim Kauf das gewünschte Start-Buy- und Kauflimit, beim Verkauf das Stop-Loss- und Verkaufslimit ein.
  4. Zuletzt wählen Sie die Gültigkeitsdauer unter "Order gültig bis" aus und klicken auf "Übernehmen".

Sie können beim Kaufauftrag direkt einen Verkaufsauftrag (Folgeorder) platzieren. Der Verkaufsauftrag wird dabei erst am Handelsplatz platziert, wenn der zugehörige Kauf vollständig ausgeführt wurde. Damit können Sie direkt beim Kaufauftrag eine Absicherung platzieren, um Verluste zu begrenzen oder Gewinne zu sichern.

Die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

  • Möglich für alle Handelsplätze (außer Fondsgesellschaft)
  • Die Stückzahl / Nominale und Handelsplatz sind identisch zum Kaufauftrag.
  • Schnelle Freigabe in einem Schritt
  • Eine unlimitierte Folgeorder (Bestens) ist nicht möglich. Sofort gültige Aufträge sind generell nicht möglich.
  • Die Folgeorder ist immer "Maximal" gültig.
  • Beide Aufträge sind transparent im Ordermanager zu erkennen.

So einfach geht's:

  1.  Wählen Sie im Internetbanking in der Ordermaske einen Handelsplatz aus und geben Sie die gewünschten Kaufinformationen ein.
  2.  Wählen Sie optional die Möglichkeit "Folgeorder (Verkauf) einstellen" und geben Sie ebenfalls die gewünschten Verkaufsinformationen ein.

Sie können Ihre Order unabhängig vom Wertpapier und dem Handelsplatz mit bis zu drei Nachkommastellen limitieren. Wir haben keinen Einfluss auf die Limitierungsschritte, da diese von der jeweiligen Börse vorgegeben sind. Die Größe der Limitierungsschritte ist abhängig vom Handelsumsatz und Kurs des jeweiligen Wertpapiers.

Besondere Varianten der Ordergültigkeit stehen Ihnen am Handelsplatz Xetra zur Verfügung:

  • Sofort gültig (IOC):
    Eine Immediate-or-Cancel-(IOC)-Order wird sofort und vollständig oder so weit wie möglich ausgeführt. Nicht ausgeführte Teile der Order werden sofort gelöscht. Bei der Ausführung des Auftrags kann es zu Teilausführungen kommen.
  • Sofort + vollständig (FOK):
    Eine Fill or Kill (FOK)-Order wird entweder sofort und vollständig ausgeführt (Teilausführungen möglich) oder gar nicht, d.h., wenn eine vollständige Ausführung nicht sofort möglich ist, wird die Order komplett gelöscht.

Bei Ihrer Ordererteilung im Internetbanking oder über unsere App erhalten Sie kostenfreie Realtime-Kurse für alle inländischen Handelsplätze. Außerdem erhalten Sie in der Depotbewertung eine Bewertung Ihrer Bestände in Echtzeit.

Auf unser Homepage erhalten Sie Echtzeit-Kurse des Direkthandels, der Börse Stuttgart und Börse Frankfurt kostenfrei und ohne Anmeldung. Klicken Sie dazu im Wertpapierporträt auf "Börsen" oder vergleichen Sie die Kurse mehrerer Wertpapiere direkt in Ihrer Watchlist. Zudem finden Sie in unserem Bereich "Börsen + Märkte" kostenlose Realtime-Indikationen für Indizes, Währungen und Rohstoffe.

Weitere Informationen

Wertpapiere werden bei zentralen Verwahrern (Lagerstellen) mit verschiedenen Verwahrarten gelagert. Für inländisch gekaufte Wertpapiere erfolgt dies überwiegend in Girosammelverwahrung, mit Lagerland Deutschland. Im Ausland gekaufte Wertpapiere werden überwiegend in Wertpapierrechnung im jeweiligen Heimatland gelagert.

Wo Ihre Wertpapiere verwahrt werden, erfahren Sie auf der Wertpapierabrechnung oder nach einem Depotübertrag auf Ihrem Einbuchungsbeleg.

Bestände in Girosammelverwahrung können auch nur in Deutschland verkauft werden. Sollen diese im Ausland verkauft werden, so muss beim Verkauf ein Lagerstellenwechsel erfolgen. Dieser kann bequem beim Verkauf mit aufgegeben werden. Unsere Systeme erkennen automatisch aufgrund des ausgewählten Handelsplatzes, ob eine Umlagerung erforderlich ist.

Beispiel:
Kauf der Apple-Aktie in Deutschland -> Verwahrung in Girosammelverwahrung
Verkauf der Apple-Aktie in USA -> Belieferung in Wertpapierrechnung

= Lagerstellenwechsel mit einer Gebühr in Höhe von 10 Euro.

Andersherum können Bestände in Wertpapierrechnung zum großen Teil auch nur im Ausland verkauft werden. Sollen diese im Inland verkauft werden, so muss beim Verkauf ein Lagerstellenwechsel erfolgen. Dieser kann bequem beim Verkauf mit aufgegeben werden. Unsere Systeme erkennen automatisch aufgrund des ausgewählten Handelsplatzes, ob eine Umlagerung erforderlich ist.

Beispiel:
Kauf der Apple-Aktie in USA -> Verwahrung in Wertpapierrechnung
Verkauf der Apple-Aktie in Deutschland -> Belieferung in Girosammelverwahrung

= Lagerstellenwechsel mit einer Gebühr in Höhe von 10 Euro.

Die Gebühr fällt nur an, wenn es auch zu einer Ausführung des Verkaufsauftrages kommt. Diese wird nicht auf der Wertpapierabrechnung, sondern auf einer separaten Umlagerungsbestätigung ausgewiesen.

Ziel des Gesetzgebers ist es, für Anleger in Wertpapieren die Transparenz und den Anlegerschutz zu erhöhen. Die Informationen über die Kosten und Risiken beim Wertpapierhandel sollen noch umfangreicher und verständlicher werden. Bereits seit 2007 haben wir dazu die entsprechende Richtlinie der EU umgesetzt - Anfang 2018 startete MiFID II als weiterer Schritt.

Weitere Infos zu MiFIDII

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