Ihr August-Update

Was ändert sich? – Was gibt es Neues? – Wo können Sie sparen?

+++ Frist für die Steuererklärung endet +++ Berufliche Weiterbildung wird stärker gefördert +++ Überbrückungshilfe bis Ende August 2020 beantragen +++

Frist für die Steuererklärung endet

Alle, die zu einer Steuererklärung verpflichtet sind und diese selbst machen, hergehört: Am 31.7 endet die Frist für die Steuererklärung 2019. Was in diesem Jahr neu ist, können Sie in unserem Artikel lesen.

Berufliche Weiterbildung wird stärker gefördert

Wer sich nebenberuflich oder in Vollzeit weiterbilden möchte, wird vom Staat stärker finanziell gefördert. Zum 1. August tritt eine Reform des sogenannten Aufstiegs-Bafögs – dem früheren Meister-Bafög – in Kraft. Folgendes ist unter anderem vorgesehen:

  • Das Aufstiegs-Bafög gibt es künftig für drei Fortbildungsstufen – etwa vom Gesellen zum Servicetechniker, vom Servicetechniker zum Meister und vom Meister zum Betriebswirt.
  • Bei einer vollzeitschulischen Fortbildung übernimmt der Staat sämtliche Kosten. Bisher kam er nur für die Hälfte der Kosten auf.
  • Der Bund steuert außerdem mehr zu den Kosten für Lehrgänge und Prüfungen bei. Aktuell erhalten Fortbildungswillige 60 Prozent als zinsgünstiges KfW-Darlehen und 40 Prozent als Zuschuss. Künftig kommt der Staat für mindestens die Hälfte der Kosten auf.
  • Besteht der Fortbildungswillige die Prüfung, greift der Staat ihm noch einmal finanziell unter die Arme.
  • Wer sich nach einer bestandenen Prüfung selbstständig macht, bekommt das Restdarlehen erlassen.

Hier gibt es weitere Fragen und Antworten zum Aufstiegs-BaföG. 

Überbrückungshilfe bis Ende August 2020 beantragen

In der Corona-Krise können Solo-Selbstständige sowie kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen noch bis zum 31. August eine Überbrückungshilfe vom Staat beantragen. Die Anspruchsberechtigten erhalten Zuschüsse zu den fixen Betriebskosten, die sie nicht zurückzahlen müssen. Einen Antrag können Unternehmen stellen, die im April und Mai 2020 coronabedingt nachweisbar einen Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent verglichen mit April und Mai 2019 hatten. Je nachdem, wie hoch der Umsatzeinbruch ausfiel, bekommen die Unternehmen zwischen 40 und 80 Prozent der Fixkosten erstattet. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer helfen dabei, einen Antrag zu stellen. 

Höherer Mindestlohn für Altenpflege

Seit dem 1. Juli gilt in der Pflege ein höherer Mindestlohn. In den ostdeutschen Bundesländern stieg dieser von 10,85€ auf 11,20€ und in den westdeutschen Bundesländern von 11,35€ auf 11,60€. Doch damit nicht genug. Bis September 2021 ist eine Vereinheitlichung auf bundesweit 12€ geplant.

Zuschuss für Studierende in akuter Notlage

Studierende, die im Zuge der Corona-Pandemie in eine akute finanzielle Notlage geraten sind, können auch noch im August 2020 eine Überbrückungshilfe in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses bei ihrem Studenten- beziehungsweise Studierendenwerk beantragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 500 Euro. Studierende konnten ihn bereits für die Monate Juni und Juli 2020 online beantragen. Für jeden Monat ist der Antrag gesondert auszufüllen.

Wie hoch im Einzelfall die Überbrückungshilfe ausfällt, richtet sich nach dem Kontostand des Studenten oder der Studentin. Beträgt der Kontostand unter 100 Euro, gibt es den Höchstsatz von 500 Euro; bei einem Kontostand unter 500 Euro sind es 100 Euro. Antragsberechtigt sind Studierende aus dem In- und Ausland an staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen in Deutschland. Das Alter oder die Semesterzahl spielen keine Rolle.

Energiespartipps fürs Homeoffice

Viele Beschäftigte arbeiten angesichts der Corona-Pandemie nach wie vor im Homeoffice, wo sie an ihrem eigenen Rechner sitzen. Um Energie und damit Geld zu sparen, sollten Arbeitnehmer einiges beachten:

  • Verwenden Sie keine hoch gerüsteten Gaming-PCs über einen längeren Zeitraum im Homeoffice. Weil sie eine wesentlich höhere Leistungsfähigkeit als herkömmliche Geräte haben, verschlingen sie auch bei Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Surfen im Internet viel Energie.
  • Setzen Sie Ihren Computer in Arbeitspausen in den Energiesparmodus, so verringert sich der Verbrauch deutlich.
  • Schalten Sie nachts und bei längeren Arbeitspausen den PC aus.
  • Auch Router benötigen viel Strom. Viele Modelle bieten jedoch die Option, Datenübertragungsfunktionen zeitlich zu begrenzen und etwa nachts oder am Wochenende abzuschalten.
  • Sie haben ausgeschaltete elektrische Geräte an der Steckdose angeschlossen? Vorsicht, das verbraucht Strom! Wer Mehrfachsteckdosen benutzt, sollte sich für abschaltbare Modelle entscheiden. Drücken Sie einfach auf den Aus-Schalter, wenn Sie die angeschlossenen Geräte nicht mehr verwenden.

Trotz Corona-Krise im August verreisen?

Sommerzeit ist Reisezeit. Doch die Corona-Pandemie hat viele Urlaubspläne durchkreuzt. Für die meisten europäischen Länder hat das Auswärtige Amt in Berlin inzwischen die Reisewarnungen wieder aufgehoben. Für weltweit mehr als 160 Länder gelten indes noch Warnungen bis zum 31. August 2020. Das bedeutet: Das Auswärtige Amt appelliert, entsprechende Reisen soweit wie möglich zu vermeiden - es besteht aber kein Reiseverbot. Wer sich trotzdem in das Land begeben will, kann dies tun. Für Individualreisende, die Flüge und Unterkünfte selbst buchen, ist das kein Problem. Reiseveranstalter bieten indes Pauschalurlaube für Länder mit Reisewarnung meist nicht an. Auch auf möglicherweise noch bestehende Quarantäne-Regeln in der jeweiligen Region sollte geachtet werden. Wer wissen will, was aktuell für sein anvisiertes Urlaubsland gilt, kann sich auf der Seite des Auswärtigen Amtes informieren.

Vorfreude auf den Winterurlaub: Oft geringere Hotelpreise

Mehr Skiurlaub-Angebote und vielerorts reduzierte Hotelpreise: Damit werben die Reiseveranstalter der DER Touristik für die Wintersaison 2020/21. Das Unternehmen verspricht angesichts der Corona-Pandemie ausschließlich Reisen in solche Hotels anzubieten, in denen strenge Vorgaben zur Gesundheitsvorsorge der Gäste gelten – und regelmäßig kontrolliert werden. Zur DER Touristik gehören Dertour, IST, Jahn Reisen, Meiers Weltreisen und Travelix, die zusammen 37 Winter- und Jahreskataloge herausbringen.

Wir unterzeichnen Klima-Selbstverpflichtung

Die Klimakrise ist eine Herausforderung für den gesamten deutschen Finanzsektor. Am 30.06.2020 haben neben uns 15 weitere Akteure des deutschen Finanzsektors gemeinsame Maßnahmen und Erreichung der Klimaziele vereinbart, um proaktiv an der Begrenzung des Klimawandels mitzuwirken. Wir verpflichten uns damit, unsere Kredit- bzw. Investmentportfolien im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten. 

Jahresendbelege erhalten Sie ganz einfach in Ihre Post-Box

Wenn Ihre Post-Box im Online-Banking aktiv ist, finden Sie dort auch zukünftig alle Ihre Jahresendbelege (Jahressteuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung).
Auf den Versand per Post verzichten wir. Warum? Weil es für uns alle günstiger, schneller und einfacher ist. Und so geht´s:

  • Sie bekommen automatisch eine Info-Mail, wenn es Neuigkeiten in Ihrer Post-Box gibt. Und können sie lesen, wann und wo Sie möchten: Mobil unterwegs in der App oder am PC und Tablet zu Hause.
  • Sie hatten keine Erträge in dem Jahr? Dann werden auch keine Jahresendbelege erstellt. 
  • Betrifft es einen Nachlassfall, senden wir die Belege per Post an den/die Erben, sofern wir eine gültige Versandadresse haben.
  • Sie haben keine Post-Box? Dann erhalten Sie die Belege automatisch per Post, wenn Sie sich für die Jahresendbelege haben vormerken lassen.
  • Keine Post-Box und nicht vorgemerkt? Dann können Sie Ihre Jahressteuerbescheinigung in Papierform in unserem Online-Banking anfordern. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen in unserem Erklärvideo

Podcast: Schulden – ein normaler Teil des Lebens? - Folge 68

Im gerade verabschiedeten mehrjährigen Finanzrahmen für die kommenden sieben Jahre nimmt erstmals die EU als Ganzes Schulden auf. Mit unserem Kollegen Ulf Schmücker aus dem Bereich Financial Markets spricht Sebastian Franke über die Einigung auf dem EU-Gipfel und über andere Themen, die die Finanzmärkte derzeit bewegen – und auch über die Sicht deutscher Verbraucher auf Schulden als Teil ihrer persönlichen Finanzsituation. Hier gehts zum Podcast!

Sparen muss man sich leisten können

3 von 10 Deutschen verfügen nicht über Ersparnisse. Das ist nach wie vor einer der höchsten Werte in Europa, und das im selbstverstanden „Land der Sparer“. Viele sparen angesichts der Corona-Krise mehr als bisher – aber das muss man sich erstmal leisten können.

Autor: ING
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