Carsten Brzeski über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine

Aktuelle Entwicklungen im Überblick

Die ganze Welt ist geschockt über das brutale Vorgehen Russlands in der Ukraine. Mit noch nie dagewesener Einigkeit hat der Westen harte Sanktionen gegen Russland beschlossen und umgesetzt. Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski ordnet die Auswirkungen dieser Sanktionen auf die europäische und deutsche Wirtschaft in unserem Podcast für Sie ein.

Hier ein Überblick der neuesten Folgen:

Stagflation, Krieg in der Ukraine und die Normalisierung der EZB - Folge 145 | 11.03.2022

Bei der EZB wird weiterhin auf dem Pfad der geldpolitischen Normalisierung gewandert – im Vergleich zum Dezember hat sich das Tempo sogar etwas beschleunigt. Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärt, warum die EZB die Zinsen trotz Stagflationsrisiko noch in diesem Jahr zum ersten Mal erhöhen könnte. Außerdem sprechen unsere Ökonomen über die weiteren Sanktionen gegen Russland, die die westliche Welt in Reaktion auf den anhaltenden Krieg in der Ukraine in den vergangenen zwei Wochen verhängt hat. 

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Der Ukraine-Krieg und der Bundeshaushalt - Folge 144 | 04.03.2022

Die Lage in der Ukraine bleibt dramatisch. Die deutsche Regierung reagiert unter anderem mit einer dauerhaft geplanten Erhöhung der Verteidigungsausgaben und der Einrichtung eines Sondervermögens gegen den Investitionsstau bei der Bundeswehr. Themen in dieser Folge sind außerdem die Energiepreise, der Arbeitsmarkt und die EZB-Ratssitzung der kommenden Woche.

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Ukraine-Krieg, Sanktionen und Stagflation - Folge 143 | 25.02.2022

Die Eskalation des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine sorgte in dieser Woche für Reaktionen weit über die Grenzen Europas hinaus. Nicht nur die globalen Finanzmärkte reagierten auf die erhöhte Unsicherheit, auch Staaten traten geschlossen auf und brachten weitreichende Sanktionen auf den Weg. Aber war das wirklich schon „whatever it takes“? Chefvolkswirt Carsten Brzeski ordnet die Maßnahmen gesamtwirtschaftlich ein und erklärt, weshalb die deutsche Wirtschaft einer Stagflation noch entgehen könnte und die EZB nun besonders viel Wert auf gute Kommunikation legen sollte.

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Neue Lieferkettenproblemen durch den Ukraine-Krieg

Der Krieg in der Ukraine stellt die globalen Lieferketten erneut auf die Probe. Bereits vor der Eskalation des Konflikts hatten sich die Spannungen in den Lieferketten nur geringfügig verbessert, die Pünktlichkeit der Schiffsankunft in den Häfen sank im Januar auf ein neues Allzeittief von 30,9 Prozent. Im Zuge des Krieges dürften sich die Lieferkettenprobleme noch verschärfen. Und das, obwohl Russland und Ukraine weder große Handelspartner der EU sind, noch einen großen Anteil am globalen Welthandel ausmachen. Doch als wichtige Rohstoffexporteure trifft der Krieg eine empfindliche Stelle für gewisse Sektoren und Länder.

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