Die Meinung unserer Kund*innen zu den finanziellen Folgen der Corona-Pandemie

ING Kundenumfrage #04/2022

Gut zwei Jahre ist es her, dass die ersten einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen wurden. Hatte man damals noch gehofft, dass beispielsweise Veranstaltungen nur um ein paar Wochen verschoben und bald nachgeholt würden, zeigte sich schnell, dass viele Beschäftigte in der Gastronomie oder der Eventbranche ihrem Job wohl für längere Zeit nicht würden nachgehen können. In Medizin und Pflege wurden hingegen reichlich Überstunden geschoben – und auch Anbieter von Lösungen für das Lernen und Arbeiten von zu Hause konnten sich über mangelnde Nachfrage nicht beschweren, wie auch manch andere Branche. Auf der Ausgabenseite des Haushaltsbuchs bedeutete die Pandemie für viele Menschen zusätzlichen Aufwand, zum Beispiel für persönliche Schutzausrüstung. Durch weggefallene Arbeitswege, Urlaube oder Restaurantbesuche blieb hingegen mehr Geld als sonst in dem einen oder anderen Portemonnaie.

Das sagen unsere Kundinnen und Kunden

Befragungszeitraum: 27. April bis 03. Mai 2022; 1075 Teilnehmer

Nachdem derzeit die allermeisten Beschränkungen nach und nach aufgehoben werden, ist der Zeitpunkt günstig, mit unserer Kundenumfrage einmal ein Fazit dieser Entwicklungen zu ziehen. Wir wollten wissen: Wer hatte Mehr- oder Mindereinnahmen, wer hatte Mehr- oder Minderausgaben – und was kam unter dem Strich dabei heraus? 1.075 ING-Kunden gaben hierzu ihre Stimme ab. Die Anzahl der Befragten mit Mehr- und Mindereinnahmen hielt sich dabei ungefähr die Waage: Bei 21 Prozent stand auf dem Gehaltszettel eine größere, bei 18 Prozent eine kleinere Summe als sonst. Bei der großen Mehrheit blieb alles beim Alten. Profitieren konnten vor allem Jüngere und Männer – in den Altersgruppen bis 45 Jahre und bei den männlichen Befragten überwogen die Mehr- die Mindereinnahmen, in den höheren Altersgruppen und bei den Frauen war es umgekehrt.

Die große Mehrheit hat während der Pandemie die Ausgaben entweder unverändert gelassen oder weniger ausgegeben. Laut Chefvolkswirt Carsten Brzeski zeigt das, dass „unsere Kunden finanziell gut durch die Pandemie gekommen sind. Viele konnten sogar ihr Spargeld etwas aufstocken.“

Autor: Carsten Brzeski
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