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Legen Sie Ihr Geld effizient an

Guter Vorsatz: Vernachlässigen Sie Ihr Geld nicht!

Sich gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, ist eine beliebte Tradition. Sport treiben, gesünder leben, mehr Zeit für Familie und Freunde haben oder im Job erfolgreich durchstarten, zählen dabei zu den Klassikern. Ein weiterer Vorsatz sollte darin bestehen, sich um das Ersparte zu kümmern und dieses möglichst effizient anzulegen. Noch immer horten private Haushalte in Deutschland große Summen in Bargeld und Einlagen, obwohl diese Anlagen kaum Rendite bringen.

Die Aussicht, dass sich daran etwas ändert, ist mau. Auf ihrer letzten Sitzung im Jahr 2020 beschloss die EZB nicht nur eine Ausweitung ihrer pandemiebedingten Anleihenkäufe, die nun bis mindestens Ende März 2022 laufen sollen und ein Volumen von 1,85 Billionen Euro erreichen. Zugleich betonte EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass eine umfangreiche geldpolitische Unterstützung notwendig bleibe, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen und die Preisstabilität mittelfristig zu sichern. Die Preise im Euroraum entwickelten sich in den letzten Monaten rückläufig. Für November 2020 ermittelte die Europäische Statistikbehörde Eurostat mit -0,3 % erneut eine negative Teuerungsrate. Jenseits des Atlantiks hat die US-Notenbank Fed ebenfalls eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik bis mindestens 2023 signalisiert. Nach ihrem Strategiewechsel ist die Fed dabei sogar bereit, einen Anstieg der Inflation über das Fed-Ziel von 2,0 % für eine gewisse Zeit zu tolerieren.

Anleger werden also auch 2021 und darüber hinaus mit äußerst niedrigen Zinsen konfrontiert. Wer in diesem Umfeld Vermögen aufbauen oder vermehren will, muss weitere Anlageklassen im Depot berücksichtigen, die Aussicht auf eine höhere Rendite bieten, beispielsweise der Aktienmarkt. Hier verzeichneten in den vergangenen Monaten vor allem Technologieunternehmen und Firmen, die digitale Dienstleistungen anbieten, eine positive Entwicklung. Dieser Trend dürfte sich längerfristig fortsetzen, denn der Wandel hin zu einer digitalen Welt ist nicht mehr aufzuhalten.

Mit Blick auf den Sommer 2021, in dem mit der Fußball-Europameisterschaft (11.06.-11.07.2021) und den Olympischen Sommerspielen in Tokio (23.07.-08.08.2021) gleich zwei sportliche Großereignisse anstehen, könnten auch Sportartikelhersteller verstärkt im Fokus der Investoren stehen. Ob der Absatz an Sport- und Fanartikeln 2021 genauso hoch ausfällt wie bei vergangenen Großereignissen, bleibt jedoch abzuwarten. So dürften vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie Public-Viewing-Events im Sommer kaum möglich sein und auch in den Stadien dürfte die Zahl der Fans vorerst begrenzt bleiben. Dies könnte die Umsatzentwicklung bremsen.

Nicht verschwiegen werden soll an dieser Stelle, dass bei einer Anlage in Aktien mit der Aussicht auf eine höhere Rendite auch ein erhöhtes Risiko einhergeht. Aktienkurse können stark schwanken, wodurch ein Investment in die Verlustzone geraten kann. Daher kann es insbesondere für private Anleger sinnvoll sein, den Aktienmarkt möglichst breit abzudecken, das heißt verschiedene Regionen und Branchen zu berücksichtigen.

Am einfachsten geht dies mit einem internationalen Aktienindex wie dem MSCI World. Dieser umfasst mehr als 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern. In den Index lässt sich über einen ETF investieren, beispielsweise mit einem Sparplan der ING. Neben ETFs können Anleger mit den Sparplänen der ING auch in Investmentfonds, Zertifikate oder direkt in Aktien investieren – und dies schon ab dem ersten Euro, denn die ING hat die Mindestsparrate auf 1 Euro reduziert.

Die regelmäßige Einzahlung in einen oder mehrere Sparpläne, die im besten Fall mehrere Anlageklassen (z. B. Aktien, Anleihen, Rohstoffe) und Anlageregionen (z. B. USA, Europa, Asien) abdecken, unterstützt Anleger auf einfache Weise dabei, das Thema Geldanlage diszipliniert anzugehen und am guten Vorsatz für das neue Jahr festzuhalten.

Autor: ING