Ihr Geld im März 2020

Was ändert sich? – Was gibt es Neues? – Wo können Sie sparen?

Steuer, Geld & Co – was wichtig ist und wo Sie sparen können. Nichts verpassen, gut informiert sein, los geht’s!

Wieder ein starkes Jahr für uns

Wir haben ein Jahr des Umbruchs mit einem starken Geschäftsergebnis abgeschlossen und arbeiten seit wenigen Monaten vollständig agil. Im Jahr 2019 erzielten wir einen Gewinn vor Steuern von 1,352 Mrd. Euro (2018: 1,322 Mrd. Euro) und sind um 215.000 Kunden gewachsen. Damit vertrauen uns nun 9,5 Mio. Kunden. Mehr erfahren Sie hier!

Vorsicht vor gefälschten ING-Mails

Behauptet jemand, Ihre Zugangsdaten seien abgelaufen oder gab es eine „verdächtige Transaktion“ in Ihrem Konto? Dann haben Sie vermutlich eine weitere Phishing-Mail erhalten. Aber woher kennen die Betrüger Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse?

Zuerst: Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Sie die gefühlt einhundertste Mail bekommen. Die Betrüger wissen meistens gar nicht, wer Sie sind oder ob Sie überhaupt ein Konto bei dem Unternehmen haben, in dessen Namen sie schreiben. Und bitte denken Sie immer daran: Wir fragen Sie niemals unaufgefordert nach Ihren Zugangsdaten fürs Telefon- und Internetbanking oder TANs. Mehr Informationen finden Sie hier!

Höhere Umzugskostenpauschale

Wer aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt, kann in seiner Einkommensteuererklärung eine höhere Umzugspauschale geltend machen. Sie steigt ab dem 1. März 2020 von 1.528 auf 1.639 Euro für Ehepaare und eingetragene Lebenspartner sowie von 764 auf 820 Euro für Singles. Die Pauschale erhöht sich für Kinder und weitere Angehörige um 361 Euro. Auch Kosten für den Makler oder den Transport der Möbel können Steuerzahler absetzen – vorausgesetzt, diese Kosten sind einzeln belegbar.

Der Umzug ist übrigens auch dann berufsbedingt, wenn Sie innerhalb einer Stadt näher an Ihre Arbeitsstätte ziehen und Sie deshalb für den Arbeitsweg insgesamt mindestens eine Stunde weniger Zeit benötigen.

 

Steuerklassen mehrfach im Jahr ändern lassen

Hätten Sie es gewusst? Ehepartner können neuerdings innerhalb eines Jahres so oft wie sie wollen beantragen, dass der Fiskus ihre Steuerklasse ändert. Damit haben verheiratete Steuerzahler mehr Flexibilität – schließlich können sich im Jahresverlauf die Voraussetzungen für die Wahl der günstigsten Steuerklasse ändern. Zum Beispiel, wenn ein Paar ein Kind erwartet oder ein Partner den Job verliert.

Wiederholungsrezept kommt

Zum 1. März 2020 kommt aller Voraussicht nach das sogenannte Wiederholungsrezept. Auf dieses Rezept kann die Apotheke ein bestimmtes Arzneimittel bis zu vier Mal abgeben. Gedacht ist die Neuerung für chronisch Kranke, die ein und das gleiche Medikament immer wieder einnehmen müssen. Die Regelungen zum Wiederholungsrezept werden im Paragraph 31 des Sozialgesetzbuches, Fünftes Buch (SGB V) verankert, und zwar als neuer Absatz 1b:

„Für Versicherte, die eine kontinuierliche Versorgung mit einem bestimmten Arzneimittel benötigen, können Vertragsärzte Verordnungen ausstellen, nach denen eine nach der Erstabgabe bis zu dreimal wiederholende Abgabe erlaubt ist. Die Verordnungen sind besonders zu kennzeichnen. Sie dürfen bis zu einem Jahr nach Ausstellungsdatum zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse durch Apotheken beliefert werden.“

Spurensicherung nach Gewalt ab März eine Kassenleistung

Wer Opfer von Gewalt, etwa von Missbrauch wurde, muss für die vertrauliche Spurensicherung an seinem Körper nichts mehr zahlen. Dies ist ab dem 1. März 2020 eine Kassenleistung. Das gilt auch für Laboruntersuchungen, beispielsweise, um K.-o.-Tropfen nachzuweisen.

Aktuelles von den Märkten

Unser Chefvolkswirt Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten. In der aktuellen Folge erklärt er die geldpolitische Kehrtwende der internationalen Notenbanken.

Die Roboter lassen grüßen

Beschäftigung auf Rekordniveau versteckt Folgen von Strukturwandel, Digitalisierung und Automatisierung: Der Arbeitsmarkt jagt von Rekord zu Rekord und lässt jedes Arbeitsplatzverlustszenario in Folge der Roboterrevolution und Digitalisierung als reine Schwarzmalerei erscheinen. Doch hinter den Kulissen des deutschen Jobwunders zeichnen sich mittlerweile größere Verschiebungen am Arbeitsmarkt ab. Die Roboter hinterlassen doch schon ihre Spuren. Mehr erfahren Sie hier!

Podcast: Virenalarm für die Weltwirtschaft

Das bestimmende Thema der letzten Tage ist der Ausbruch des Coronavirus in China. Das gilt nicht nur für die allgemeine Berichterstattung, sondern auch für die Finanzmärkte – und damit natürlich auch für uns. In Folge 45 unseres Podcasts unterhalten sich Inga Fechner und Sebastian Franke außerdem über den weiteren Fortgang der unendlichen Geschichte namens Brexit und die jüngsten Zinsentscheidungen der US-Fed und der Bank of England. Jetzt reinhören.

Sich mit Wintersportartikeln eindecken

Wenn der Frühling naht, kann es sich für Verbraucher lohnen, Wintersportartikel zu kaufen. Ob es nun um Skier, Schlitten oder Bekleidung geht: Der Fachhandel will die Regale räumen und winkt daher oft mit satten Rabatten.

Tipp: Auch Dinge für den häuslichen Wärmebedarf – etwa Kaminöfen oder Decken - sind günstig zu haben; vergleichen Sie die Preise.

Frühbucher-Rabatte winken: Den Sommerurlaub planen!

Der Sommerurlaub rückt immer näher, doch erst einmal müssen Sie ihn planen. Wenn Sie sich im März für ein bestimmtes Ziel entscheiden, können Sie mit Frühbucher-Rabatten rechnen. Davon profitieren unter dem Strich auch die Reiseveranstalter. Sie erfahren über die Frühbucher, welche Ziele beliebt sind und welche sie gegebenenfalls aus dem Programm nehmen können.

Gut zu wissen: Privatvermögen auf Rekordniveau gestiegen

Der schleppenden Konjunktur und den anhaltenden Tiefzinsen für Sparer zum Trotz: Die Deutschen werden immer reicher. Nach Angaben der Bundesbank besaßen die Privathaushalte zum Ende des dritten Quartals 2019 mit 6,3 Billionen Euro ein so hohes Geldvermögen wie noch nie. Gegenüber dem zweiten Jahresviertel 2019 ist dies ein Plus von 67 Milliarden Euro. Zu dem Ergebnis trugen auch Kurszuwächse bei Aktien sowie Fondsanteile bei.

Und noch eine Bitte zum Schluss

Bewerten Sie uns doch im großen Bankentest des Wirtschaftsmagazins €uro! Unter den Teilnehmenden verlost €uro tolle Gewinne. Zum Bankentest geht es hier: finanzen.net/bankentest

Autor: ING