Privatkunden

Aktuelle Infos im Mai 2020

Was ändert sich? Worauf sollten Sie achten? - für Sie zusammengefasst

Steuern, Corona Virus, Geld & Co – was jetzt wichtig ist und was Sie wissen sollten. Nichts verpassen, gut informiert sein, los geht’s!

Sicher und kontaktlos mit Ihrer VISA Card und girocard bezahlen

Sowohl mit Ihrer VISA Card als auch mit der girocard können Sie kontaktlos bezahlen: An der Kasse einfach Ihre Karte an das Lesegerät  halten und schon ist Ihr Einkauf bezahlt. Bis 50 Euro geht das in der Regel sogar ohne PIN. Außer Ihrer eigenen Karte berühren Sie also nichts.

Daran erkennen Sie Ihre kontaktlose girocard

Sie haben noch eine Karte im alten, blauen Design und es fehlt das kontaktlos Symbol rechts neben dem Chip?

So erhalten Sie eine neue kontaktlose girocard:

  • Am schnellsten geht das in Ihrer App Banking to go, oder im Internetbankingunter Service > Karten > girocard > Ersatzkarte bestellen
  • Schreiben Sie uns bitte anschließend eine Nachricht über Auftrag an die ING oder unser Kontaktformular und nennen Sie uns Ihre IBAN, damit wir Ihnen die Gebühr für die neue Karte erstatten können. Aus technischen Gründen wird Ihnen die Gebühr in Höhe von 10 EUR zunächst berechnet, die wir Ihnen aber erstatten.
  • Sie sind nicht online? Dann melden Sie sich telefonisch bei uns. Für den Anruf halten Sie bitte Ihre Zugangsnummer (die letzten 10 Stellen Ihrer IBAN) und Ihre aktuelle Telebanking PIN bereit.

Und noch ein Hinweis: Bevor Sie kontaktlos zahlen können, müssen Sie die Funktion einmal aktivieren. Damit das funktioniert, setzen Sie die Karte bitte einmal „klassisch“ ein. Zum Beispiel indem Sie sie zum Bezahlen ins Lesegerät stecken und die Zahlung per PIN bestätigen. Oder heben Sie damit einfach an einem Geldautomaten ab.Danach steht Ihrer kontaktlosen Zahlung nichts im Wege. 

ING erneut Deutschlands „Beliebteste Bank“

Wir sind zum 14. Mal in Folge Deutschlands „Beliebteste Bank“ geworden. Das haben über 120.000 Kunden in einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins €uro (Ausgabe 05/2020) bestätigt. Gepunktet haben wir vor allem durch unseren Service: Kunden schätzen besonders den Umgang der ING-Mitarbeiter mit Kundenanfragen, ihre Freundlichkeit und das Gefühl, dass ihnen wirklich weitergeholfen wird. Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung und bedanken uns bei unseren Kunden für die tolle Bewertung.

Anleger sollten wachsam sein

Aus der Corona-Krise wollen Betrüger Profit schlagen – die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mahnt Anleger zur Wachsamkeit. So könnten Unternehmen Anleger mit der Behauptung locken, mit Medikamenten oder Impfstoffen gegen das Covid 19-Virus kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Das soll Anleger dazu verleiten, die Aktien dieser Firmen zu erwerben und deren Kurs damit hochzutreiben. Die Betrüger könnten dabei Kasse machen, während die Anleger mit Verlusten auf wertlosen Aktien sitzenbleiben.

Weitere Betrugsversuche im Zusammenhang mit dem Corona-Virus

Um Sie zu schützen, haben wir wichtige Infos für Sie zusammengestellt:

  • Alle Kanäle können betroffen sein: Die aktuelle Situation führt zur vermehrten Nutzung elektronischer Medien. Das nutzen Betrüger aus. Ob E-Mail, SMS, Messenger, Whatsapp etc. - achten Sie verstärkt auf den Absender. Wenn Sie Zweifel an der Authentizität einer Nachricht haben und den Absender kennen, lassen Sie sich von ihm eine Bestätigung geben. Ansonsten gilt: Nicht klicken, nicht antworten und die Nachricht löschen
  • Falschmeldungen von Institutionen: Auch Mitteilungen von Behörden & Co. sind betroffen. Das Ziel der gefälschten Meldungen ist, Ihre persönlichen Daten, Passwörter oder Bankdaten abzugreifen. Achten Sie auf Absenderadresse und Website-URL, bevor Sie Daten eingeben. 

So prüfen Sie Links auf Authentizität

Beispiel 1: https://news.ing.de/bess/get?id=12494.-1:jgw8tn5u
Achten Sie auf den gefetteten Bereich, um eine URL zu prüfen. Dieses Beispiel führt Sie zu einer tatsächlichen ing.de Seite
 
Beispiel 2: https://homebank.login.ing.bank.de/bess/get?id=12494.-1
Auch wenn dieser Link sehr ähnlich aussieht, führt er Sie nicht zu einer ING-Seite, sondern auf bank.de. Wenn der Versender sich hier als ING ausgibt, sollten Sie aufmerksam werden.

Wichtig: Ihre Passwörter und Zugangsdaten sind geheim, auch vor Ihrer Bank.

  • Teilen Sie niemals Dritten Ihre Passwörter oder Daten z.B. am Telefon mit
  • Geben Sie Ihre Passwörter und Daten nicht auf einer Website ein, wenn Sie durch einen Link in einer E-Mail dazu aufgefordert wurden. Sicherer ist es, die URL selbst in den Browser einzugeben.
  • Melden Sie sich unverzüglich bei Ihrer Bank, wenn Sie Opfer von Phishing wurden

Das kann so aussehen wie im Bild oben. Der Link gibt vor, auf eine ING-Seite zu führen. Durch Mouseover (den Mauszeiger über den Bereich schieben) erkennt man allerdings, dass die Zielseite eine ganz andere ist. Weitere Infos finden Sie auch hier.

Wegen der Corona-Pandemie eine Reise stornieren – Ja oder Nein?

Das Auswärtige Amt in Berlin hat eine weltweite Reisewarnung bis Ende April ausgegeben. Daraufhin haben Veranstalter ihre Reisen bis zu diesem Zeitpunkt abgesagt, die Gäste bekommen ihr Geld zurück. Und was gilt für Reisen danach? Wird die geplante Reise im Mai oder Juni überhaupt stattfinden?

Verbraucherschützer raten Pauschalurlaubern dazu, die Vor- und Nachteile einer Stornierung genau abzuwägen.

  • Oft ist es der Veranstalter selbst, der eine für Mai oder später anstehende Reise storniert. Hat der Veranstalter dies nicht getan, sind Kunden verpflichtet, vereinbarte Restzahlungen termingerecht zu leisten.
  • Wer glaubt, dass die Krise bis Ende April nicht vorbei sein wird und deshalb eine Reise storniert, riskiert, auf den Stornierungskosten sitzen zu bleiben. Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass die Reise in einigen Wochen doch wieder möglich ist.
  • Diejenigen, die an ihren Reiseplänen festhalten, werden möglicherweise erst sehr kurzfristig erfahren, ob alles wie geplant stattfindet oder nicht.
  • Wer seine Reise wegen der Corona-Pandemie nicht antreten möchte, sollte Kontakt mit dem Veranstalter aufnehmen und einvernehmlich nach einer Lösung suchen. Womöglich lässt sich ja der Reisetermin verschieben. Großveranstalter wie Tui, DER Touristik und FTI bieten gebührenfreie Umbuchungen für alle Abreisen im Mai 2020 an.

Kurzarbeit wirkt sich auf die Höhe der späteren Rente aus

Wegen der Corona-Krise sind viele Beschäftigte in Kurzarbeit – nach aktuellen Schätzungen geht die Bundesregierung von 2,15 Millionen Kurzarbeitern aus. Kurzarbeit wirkt sich nicht nur auf das ausgezahlte Gehalt, sondern auch auf die Höhe der späteren Rente aus. Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld sind zwar weiter in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert. Die Beiträge zur Rentenversicherung berechnen sich aber auf der Grundlage des reduzierten Verdienstes des Beschäftigten.

Was Kurzarbeit für die spätere Rente bedeutet, verdeutlicht folgendes Beispiel: Ein Arbeitnehmer hat einen monatlichen Bruttoverdienst von 3.000 Euro. Im Zuge der Kurzarbeit kommt er nur noch auf 1.500 Euro brutto im Monat. Bei einem Jahr Beschäftigung ohne Kurzarbeit entstünde ein Rentenanspruch von knapp 29,40 Euro monatlich. Bei einem Jahr Kurzarbeit sind es derzeit rund 26,40 Euro.

Fristverlängerung für die Steuererklärung 2018

Einige Bundesländer haben entschieden, dass Steuerzahler für die Abgabe der Steuererklärung 2018 noch eine Fristverlängerung beantragen können. Eigentlich war die Abgabefrist Ende Februar ausgelaufen. Angesichts der Corona-Pandemie kann die Frist per Antrag bis zum 31. Mai 2020 verlängert werden. Im Fall einer rückwirkenden Fristverlängerung erlässt der Fiskus auf Antrag auch bereits festgesetzte Verspätungszuschläge. Eine „rückwirkende Fristverlängerung“ liegt vor, wenn die Frist, die Steuererklärung abzugeben, zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits verstrichen war. Informieren Sie sich also rechtzeitig bei Ihrem Finanzamt, ob der Antrag auf eine Fristverlängerung möglich ist.

Steuern zinslos stunden lassen

Wer selbstständig ist und aktuell wegen Umsatzeinbußen in der Corona-Krise seine Steuern nicht fristgerecht zahlen kann, kann sich per Antrag (einzureichen bis zum 31. Dezember 2020) die Abgaben zinslos stunden lassen. Selbstständige können auch beantragen, dass das Finanzamt die Vorauszahlungen senkt.

Kursstürze an den Aktienmärkten - was nun?

An den Aktienmärkten ist es weltweit infolge der Angst vor den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu einem Kurssturz gekommen. Auf und Abs sind an den Aktienmärkten natürlich nichts Ungewöhnliches. Für Anleger, die die aktuelle Entwicklung aber z.B. mit der Finanzkrise ab 2007 vergleichen wollen, bietet Stiftung Warentest ein praktisches Berechnungstool an.

Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer

Maler und Lackierer haben ab Mai 2020 Anspruch einen höheren Mindestlohn. Für ungelernte Arbeitnehmer in diesem Bereich steigt der Mindestlohnsatz von bisher 10,85 Euro auf 11,10 Euro. Gesellen im alten Bundesgebiet und in Berlin bekamen bislang mindestens 13,30 Euro (im neuen Bundesgebiet: 12,95 Euro). Künftig liegt der Mindestlohn für Gesellen bundesweit einheitlich bei 13,50 Euro.

Geld sparen und Stromsparstecker nutzen

Wer weniger Strom verbraucht, spart Geld – und tut der Umwelt etwas Gutes. Sind Sie jetzt viel zu Hause? Nehmen Sie doch mal Ihre Geräte ins Visier. Zum Beispiel Ihren Laptop, Ihr TV-Gerät oder Ihre Waschmaschine. Viele finden es lästig und mühsam, erst den Stecker zu ziehen. Einfacher geht es mit einem Stromsparstecker. Ein einfacher Klick, und schon sind die Geräte vom Netz.

Drohen nach Coronakrise Inflationswelle und Eurokrise?

Regierungen und Zentralbanken haben innerhalb kürzester Zeit Geldbeträge in Billionenhöhe zur Verfügung gestellt. Alleine beim Eurogruppentreffen Anfang April wurden Maßnahmen in Höhe von 540 Milliarden Euro beschlossen. Doch die Streitigkeiten innerhalb der Eurozone sind damit nicht gelöst. Droht also die nächste Eurokrise? Und rollt angesichts der Geldflut bald eine Inflationswelle auf uns zu? Darüber sprechen Carsten Brzeski und Inga Fechner in Folge 56 unseres Podcasts. Jetzt anhören!

Mit 750 Milliarden Euro will die EZB die Finanzmärkte stabilisieren. Könnte auch „Helicopter Money“ bei der Belebung von Konjunktur und Inflation helfen? Das lesen Sie hier.

Aktuelles von den Märkten

Carsten Brzeski berichtet im Rahmen seiner monatlichen YouTube-Beiträge unter dem Motto "Neues über die Märkte, Neues aus der Wirtschaft" über aktuelle volkswirtschaftliche Ereignisse und Entwicklungen, Entscheidungen der EZB sowie Trends an den internationalen Finanzmärkten. In der aktuellen Folge spricht er über die Schwere der angesichts des Coronavirus zu erwartenden Rezession und die Reaktionen von Europäischer Zentralbank und Bundesregierung.

Zu guter Letzt: Einmaliger Feiertag in Berlin

Wer in der Bundeshauptstadt lebt und arbeitet, kann sich freuen. Berlin hat als einziges Bundesland am 8. Mai einen gesetzlichen Feiertag und damit frei. Die Spree-Metropole feiert 75 Jahre nach der Kapitulation der Wehrmacht die Befreiung vom Nationalsozialismus. 

Autor: ING