Privatkunden

Ihr Geld im Mai 2021

Was ändert sich? – Was gibt es Neues? – Wo können Sie sparen?

In puncto Geld, Steuern & Co. immer auf dem Laufenden sein, wer will das nicht? Hier erfahren Sie alles, was neu ist.

ING erneut „Beliebteste Bank"

Wir leben, wofür wir stehen. Durch unsere Marke, unseren Service und unsere Kultur. Und wir freuen uns sehr, dass wir erneut dafür belohnt werden: Wir sind zum 15. Mal in Folge Deutschlands „Beliebteste Bank“ geworden. Dies haben rund 200.000 Kunden in einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins €uro (Ausgabe 05/2021) bestätigt. Gepunktet haben wir vor allem durch unseren Service: Kunden schätzen besonders den Umgang der ING-Mitarbeiter mit Kundenanfragen, ihre Freundlichkeit und das Gefühl, dass ihnen wirklich weitergeholfen wird. Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung und bedanken uns bei unseren Kunden für die tolle Bewertung.

Onlinebroker des Jahres 2021

Wir sagen Danke! Sie haben uns zum Onlinebroker des Jahres 2021 gekürt! Bei der alljährlichen Leserwahl zum Broker des Jahres konnte wir – inzwischen schon zum 10. Mal – den Titel „Bester Onlinebroker“ für uns entscheiden. Ihr Vertrauen in uns und unsere Produkte macht uns stolz. Wussten Sie es schon? Seit dem 1. April – und das ist kein Scherz – gibt es alle ETF-Sparpläne ohne Kauf-/ Ordergebühr.

Corona-Pandemie: Zusätzliche Hilfen für besonders belastete Unternehmen

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise will die Bundesregierung besonders belasteten Unternehmen mit zusätzlichen Hilfen unter die Arme greifen – geplant ist ein neuer Zuschuss. Nach Angaben des Bundesfinanz- sowie des Bundeswirtschaftsministeriums soll es auch beim Kerninstrument der Hilfen, der Überbrückungshilfe III, Verbesserungen geben. Vorgesehen ist, dass Firmen, die besonders schwer und über eine sehr lange Zeit von Schließungen betroffen sind, einen neuen Eigenkapitalzuschuss erhalten. Das ist für Betriebe geplant, die seit November 2020 in mindestens drei Monaten einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent hatten.

Mit der neuen Hilfe reagiert die Bundesregierung auf Verlautbarungen von Verbänden, wonach viele Firmen ihre finanziellen Reserven aufgebraucht haben. Den Zuschuss soll es zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III geben. Weitere Infos gibt es hier.

Kinderbonus wird im Mai ausgezahlt

Auch 2021 erhalten Familien wieder einen Kinderbonus. Für jedes Kind, für das im Jahr 2021 mindestens in einem Monat Anspruch auf Kindergeld besteht oder bestand, gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit eine Einmalzahlung von 150 Euro, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. Einen Antrag auf das zusätzliche Geld müssen Familien nicht stellen. Die 150 Euro werden nicht auf Sozialleistungen angerechnet.

In den meisten Fällen erfolgt die Auszahlung des Kinderbonus im Mai – und zwar wenige Tage nach der regulären Kindergeldzahlung. Für Kinder, für die vorher oder nachher in diesem Jahr Anspruch auf Kindergeld besteht beziehungsweise bestand, wird der Kinderbonus zu einem späteren Zeitpunkt ausgezahlt.

Neue Regeln für Energieausweise

Wer eine Immobilie kauft oder mietet, hat das Recht, sich den Energieausweis des Gebäudes zeigen zu lassen. Ab Mai gelten für die Ausweise neue Regeln.

Zum Hintergrund: Seit dem 1. November 2020 ist das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) in Kraft, das unter anderem die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt. Für Energieausweise von Bestandsbauten läuft nunmehr eine Übergangsfrist ab. Das neue Gesetz sieht vor, dass Energieausweise künftig zusätzliche Informationen zur Klimawirkung erhalten.

So sind ab Mai zusätzlich etwa die sich aus dem Primärenergiebedarf oder Primärenergieverbrauch ergebenden Kohlendioxidemissionen eines Gebäudes anzugeben.

Reiseversicherung erstatten lassen

Eine Reiserücktritts-, eine Auslandsreisekranken- und eine Reiseabbruchversicherung: Solche Policen rund um einen Urlaub werden häufig in einem Paket angeboten. Muss indes der Veranstalter die Reise wegen der Corona-Pandemie absagen, können Versicherte eine anteilige Rückerstattung geltend machen, wie die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) erläutert. Prämien für Versicherungen, die bereits bezahlt wurden, aber noch nicht gewirkt haben, müssten zurückerstattet werden. Diese Regel gelte für die Reisekranken-, Reiseabbruch- und Reisegepäckversicherung – vorausgesetzt, sie wurden für eine bestimmte Urlaubsreise abgeschlossen. Kommt die Reise nicht zustande, gebe es nichts mehr, was zu schützen wäre.

Bei der Reiserücktrittsversicherung ist das anders. Diese Police entfalte ihre Wirkung bereits bei Vertragsabschluss. Sie schützt den Reisenden bereits vor dem Urlaub beispielsweise für den Fall einer Krankheit ab. Bei einem Ausfall der Reise stehe Urlaubern aber häufig eine anteilige Erstattung zu.

Podcast: Mai, Sonne, Konjunkturoptimismus

Zeit für Optimismus endlich auch in Europa: Die Impfkampagne nimmt weiter Fahrt auf und auch die ökonomischen Anzeichen deuten darauf hin, dass die erneute Schrumpfung der deutschen und europäischen Wirtschaft im ersten Quartal bald nur noch eine unschöne Erinnerung ist. In den USA scheint es sogar, dass noch in diesem Jahr ein höheres BIP-Niveau erreicht wird, als das ohne die Pandemie der Fall gewesen wäre. Im Gespräch mit Sebastian Franke erörtert Carsten Brzeski auch, ob die Fed vielleicht doch noch vor 2024, also früher als bislang signalisiert, die Zinsen anheben wird.

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Ab Mai gilt die überarbeitete Fassung des EU-Reifenlabels

Eine grobe Faustregel lautet: Von Ostern bis etwa Oktober ist Sommerreifenzeit. Wer sich für sein Fahrzeug neue Reifen zulegt, sollte nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Sicherheit achten. Denn der Reifen ist der einzige Kontakt zur Fahrbahn. Über Qualitäten eines Reifens gibt ein seit November 2012 geltendes EU-Reifenlabel Auskunft. Es klassifiziert sämtliche in der EU verkauften Neureifen nach ihrer Haftung bei Nässe, Abrollgeräusch und Treibstoffeffizienz.

Inzwischen wurde das EU-Reifenlabel überarbeitet, ab dem 1. Mai gilt eine neue Fassung. Die Infos werden einfacher und auch ausführlicher. Verbraucher haben nunmehr etwa die Möglichkeit, bewusst kraftstoffeffizientere Reifen zu kaufen – was nicht zuletzt auch dazu beiträgt, die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs zu reduzieren.

Die entsprechende EU-Verordnung im Wortlaut gibt es hier.

Kosten für medizinische Masken können die Steuerlast mindern

Krankheitskosten gelten bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen. Solche Kosten mindern ab einer bestimmten Höhe die Steuerlast, wie der Bund der Steuerzahler erläutert. Der Fiskus erkennt etwa Ausgaben für Kuren oder orthopädische Hilfsmittel, aber auch für Zahnersatz oder Brillen an. Ob medizinische Masken, die wegen der Corona-Pandemie gekauft werden, ebenfalls gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden können, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Allerdings muss man für die steuerliche Behandlung unterscheiden Kosten für Masken, die für den privaten Gebrauch gekauft wurden, zählen zu den außergewöhnlichen Belastungen. Bei Masken, die ausschließlich aus beruflichen Gründen angeschafft wurden, handelt es sich um Werbungskosten beziehungsweise Betriebsausgaben.

Erst wenn die sogenannte zumutbare Eigenbelastung überschritten ist, wirken sich außergewöhnliche Belastungen steuermindernd aus. Die zumutbare Eigenbelastung wird individuell festgelegt. Maßstab hierbei ist das Einkommen, der Familienstand und die Anzahl der Kinder.

Da noch keine abschließende Verwaltungsanweisung hierzu erlassen wurde, empfiehlt es sich, vorsichtshalber die Rechnungen für den Kauf medizinischer Masken aufzubewahren.

Und zu guter Letzt: Bundesregierung will Digitalisierung im Alltag forcieren

Die Bundesregierung will die Digitalisierung im Alltag voranbringen. Noch in diesem Jahr plant sie gemeinsam mit der Wirtschaft, den Grundstein zum Aufbau eines sogenannten Ökosystems digitaler Identitäten zu legen. Worum es konkret geht? Es soll künftig eine Infrastruktur geben, die den sicheren Austausch von Nachweisen zulässt und europaweit zum Einsatz kommen kann. Bislang ist es so: Wer online einen Antrag stellt, muss häufig Nachweise einscannen. Das ist umständlich. Zudem führt es wegen schlechter oder fehlender Maschinenlesbarkeit sowohl beim Nachweisinhaber als auch beim Empfänger zu einem hohen Aufwand. Eine Art „digitaler Aktenschrank“ kann Bürgern, aber auch Banken, Unternehmen, Vereinen und Behörden das Leben einfacher machen.

Ein erstes Pilotprojekt soll im April starten, nämlich die digitale Hotelanmeldung für Firmenreisende. Hierfür stellen die Unternehmen ihren Mitarbeitern einen digitalen Nachweis über die Firmenadresse zur Verfügung. Zugleich stellt die Bundesdruckerei dem gleichen Personenkreis einen Nachweis basierend auf dem Personalausweis aus. Mit diesen Identitätsangaben können die Pilotteilnehmer für geschäftliche Aufenthalte in Hotels einchecken und dabei zum einen die private Anschrift übertragen sowie zum anderen die Firmenadresse ihres Unternehmens für die Hotelrechnung angeben.

In einem Whitepaper beschreibt die Bundesregierung, wie es mit dem Projekt Digitalisierung weitergehen kann.

Blick in die Finanzmärkte

Was ist die Rolle Rolle der Notenbanken bei der Rally am Aktienmarkt? Wann werden die Leitzinsen wieder steigen? Auf diese Fragen und mehr, geht Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING, in dieser Folge ein.

Autor: ING