Gut angelegt.
Gut aufgelegt.

Geld anlegen in Wertpapiere – ganz einfach und echt gut erklärt.

Sie denken schon länger über eine Geldanlage in Wertpapiere nach, haben aber noch ein paar Fragezeichen im Kopf? Wir schlauen Sie kurz und knackig auf – und räumen mit bekannten Börsen-Mythen auf.

Mythos oder Realität?

Bevor Sie beim Wertpapierhandel einsteigen, räumen wir mal mit ein paar Vorurteilen und Mythen auf.

Es kommt auf die Anlage an

Beim Geldanlegen sollten Sie grundsätzlich nicht alles auf eine Karte setzen, denn Verluste kann es immer geben. Anstatt in ein einziges Wertpapier zu investieren, ist es besser, breit zu streuen – das minimiert ein Verlustrisiko. Außerdem lohnt es sich, langfristig zu planen, um Wertschwankungen auszugleichen.

Das geht auch bequemer

Entscheidend ist, wie Sie anlegen: Wenn Sie Ihr Geld auf verschiedene Wertpapiere verteilen, streuen Sie damit das Risiko – und am besten, Sie investieren sogar regelmäßig. Dann brauchen Sie sich nicht dauernd um Ihre Anlage zu kümmern. Dies geht z.B. mit unseren Wertpapier-Sparplänen.

Warten lohnt sich nicht

Der perfekte Zeitpunkt, um einzusteigen? Das ist eigentlich unmöglich, sogar für Profis. Wichtig ist es, einfach einzusteigen – denn bei langfristigen Anlagen spielt der Kaufzeitpunkt gar nicht so eine entscheidende Rolle.

Investieren geht schon ab 1 Euro

Um mit Wertpapieren zu starten, brauchen Sie nicht viel Kapital. Bei fast jedem Gehalt gibt es eine kleine Summe Geld, die Sie beispielsweise regelmäßig in einen Wertpapier-Sparplan anlegen können. Das geht bei uns sogar schon ab 1 Euro.

Anlegen kann sich lohnen

Wenn Sie vor 5 Jahren 5.000 Euro angelegt hätten, ergäbe das auf Ihrem Extra-Konto mit 0,001% Zinsen jetzt 5.000,25 Euro – ein Investment in den MSCI World (einem Index mit 1.600 Aktien aus 23 Ländern) dagegen ca. 8.671 Euro, 0,2% laufende Wertpapier-Kosten schon eingerechnet.

Die Grafik zeigt eine Geldanlage in Wertpapiere im Vergleich zu Ihrem Extra-Konto. Bitte beachten Sie, dass die vergangene Wertentwicklung eines Wertpapiers keine Garantie für dessen zukünftige Entwicklung ist. Auch produktspezifische Kosten oder Ordergebühren können die Rendite schmälern.

Unsere Wertpapierarten kurz erklärt

Mit einer Aktie kaufen Sie einen Anteil eines Unternehmens, einer sogenannten Aktiengesellschaft. Sie stellen der AG Ihr Kapital zur Verfügung.

Eignen sich für: Anleger*innen, die von der wirtschaftlichen Stärke eines Unternehmens überzeugt sind und direkt in dieses investieren wollen. Sie tragen aber auch das Risiko einer negativen Geschäftsentwicklung.

Einen Investmentfonds können Sie sich wie einen Topf vorstellen, in den viele Anleger Geld einzahlen. Dieses Geld wird von Fondsmanagern in verschiedene Wertpapiere oder Immobilien investiert.

Eignen sich für: Anleger*innen, die in mehrere Wertpapiere gleichzeitig investieren wollen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten. Sie können beispielsweise in einen Fonds auf Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder auch Immobilien investieren. Für das aktive Management des Fonds wird eine Gebühr fällig. Diese Kosten mindern die Rendite des Fonds.

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Fonds – also eine Sammlung von einzelnen Wertpapieren –, der einen bestimmten Wertpapier-Index, z.B. den DAX, nachbildet. Das heißt, ein ETF ermöglicht es Ihnen, mit einem einzigen Wertpapier in ganze Märkte zu investieren. Jeder ETF kann eine Vielzahl von Wertpapieren aus unterschiedlichsten Branchen enthalten. Sie sind passive Investitionen und haben keinen Fondsmanager, der die Wertpapiere des Fonds auswählt. Das macht sie preiswerter als aktiv gemanagte Fonds.

Eignen sich für: Personen, die an der Entwicklung eines bestimmten Index teilhaben möchten und somit sehr breit investieren wollen. ETFs werden nicht aktiv verwaltet. Im Falle negativer Entwicklungen greift daher kein Management steuernd ein.

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere. Als Käufer*in haben Sie zwei Rechte: Sie bekommen Ihre Investition zurück und die vereinbarten Zinsen obendrauf. Natürlich können Sie die Anleihe aber auch vor Ende der Laufzeit an der Börse verkaufen.

Eignen sich für: Personen, die regelmäßig Zinsen erhalten wollen. Je nach Herausgeber der Anleihe kann es sich hierbei um eine recht sichere Form der Anlage handeln. Der Anlageerfolg ist von der Zahlungsfähigkeit des Herausgebers abhängig.

Zertifikate und Hebelprodukte – auch Derivate genannt – sind nur für sehr erfahrene Anleger*innen geeignet, weil es für die Rückzahlung und Verzinsung die unterschiedlichsten Bedingungen gibt und ein Totalverlust möglich ist. Sie können mit diesen Produkten auf die Entwicklung eines sogenannten Basiswerts setzen – das kann ein einzelnes Wertpapier sein, ein Index oder auch ein Rohstoff.

Eignen sich für: Anleger*innen, die zum Beispiel auf eine nicht positive Entwicklung eines Wertpapiers setzen wollen und sich sehr gut mit den Märkten auskennen.

Diese Wertpapiere sind sehr komplex und bergen verschiedene Risiken, die sich gegenseitig bedingen.

Mehr zu Zertifikaten

Ganz einfach zu Ihrer Anlage
Sie müssen kein Börsenguru sein, um ein Wertpapier zu kaufen. Das geht nämlich ganz einfach:
  1. 1
    Anlagebetrag wählen

    Ist am Ende des Monats Geld übrig oder haben Sie vielleicht schon etwas zur Seite gelegt, das Sie investieren wollen? Dann planen Sie von diesem Geld vorher einen Puffer für unerwartete Ausgaben ein – den restlichen Betrag können Sie einmalig oder regelmäßig investieren.

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    Anlageart wählen

    Wenn Sie selbst mit Wertpapieren handeln wollen, geht das mit unserem Direkt-Depot. Wenn Sie beim Geldanlegen Unterstützung möchten, können Sie unsere Komfort-Anlage und die Online-Vermögensverwaltung nutzen. Oder kombinieren Sie einfach mehrere Anlageformen.

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    Einfach loslegen!

    Der erste Schritt ist meistens der schwerste… Nicht bei uns! Denn Geldanlegen geht hier auch schon mit kleinen Beträgen und ganz ohne Mindestlaufzeit. Starten Sie einfach durch!