Bestattungskosten

Wann sich eine Sterbegeldversicherung lohnt | 31.01.2020

Sterbegeldversicherung

© Tom Merton - gettyimages.de

Eine Beerdigung kostet im Schnitt mehrere tausend Euro. Um den Hinterbliebenen diese Kosten zu ersparen, sorgen vor allem Ältere oft vor – und schließen eine Sterbegeldversicherung ab. Doch die macht sich nicht immer bezahlt.
 
Ein Todesfall in der Familie – für die Hinterbliebenen ist das eine emotional schwierige Zeit. Damit sie in dieser Phase wegen der vergleichsweise hohen Beerdigungs- oder Bestattungskosten nicht auch noch finanziell in Bedrängnis kommen, schließen vor allem Ältere häufig eine Sterbegeldversicherung ab.

Das ist eine Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherungen können Interessierte über Versicherungsgesellschaften abschließen. Sie sind in der Regel eine Form der Kapital-Lebensversicherung. Der Versicherte zahlt Monat für Monat Beiträge – und die Hinterbliebenen erhalten im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme. Sie beträgt nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW in der Regel zwischen 4.000 und 10.000 Euro.
 
Nur ein Teil der Beiträge des Versicherten fließt in den Sparanteil. Die Anbieter verzinsen ihn. Mit dem Rest der Beiträge finanzieren sie den Risikoschutz und die Verwaltungskosten.

Höhe der Monatsbeiträge ist individuell verschieden

Fast alle Lebensversicherer bieten Sterbegeld-Policen an. Wie hoch der monatliche Beitrag für den Versicherten ausfällt, ist individuell unterschiedlich und hängt ab

  • von der Höhe der gewünschten Auszahlungssumme,
  • von der Länge des Zeitraums, in dem der Versicherte zahlt (zum Beispiel 20 Jahre),
  • vom Lebensalter: Je älter ein Versicherter ist, desto mehr zahlt er.

Viele Interessierte stellen sich die Frage: Lohnen sich Sterbegeld-Policen überhaupt? Verbraucherschützer beantworten dies mit einem klaren Nein. In der Regel sind die Policen für Versicherte ein Verlustgeschäft. Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt auf ihrer Internetseite ein Beispiel:
 
Ein 66-Jähriger veranschlagt für seine Bestattung eine Summe von 8.000 Euro. Einen Betrag in dieser Höhe will er über eine Sterbegeld-Police absichern. Ein Versicherer bietet ihm einen Vertrag an. Die Konditionen: Der Mann soll 19 Jahre lang monatlich 56,52 Euro in die Police einzahlen. Die Abschluss- und Vertriebskosten für den Anbieter betragen einmalig 312,46 Euro. Außerdem fallen pro Jahr Verwaltungskosten in Höhe von 72,88 Euro an. Stirbt der 66-Jährige in den ersten drei Jahren nach Vertragsabschluss, bekommen die Hinterbliebenen nur die bis dato eingezahlte Summe überwiesen.
 
Das Beispiel zeigt: Eine Sterbegeldversicherung rechnet sich nicht immer. Stirbt der Versicherte sehr spät, hat er in der Regel viel mehr eingezahlt, als die Hinterbliebenen am Ende herausbekommen. In dem beschriebenen Fall hätte der Mann nach 19 Jahren fast 13.000 Euro für die Police aufgebracht, seine Erben erhielten aber nur die vertraglich vereinbarten 8.000 Euro. Unter dem Strich also ein Verlust von rund 5.000 Euro.

Alternativen zur Sterbegeldversicherung

Was also tun? Zur Sterbegeldversicherung gibt es Alternativen:

  • Jeden Monat selbst einen bestimmten Betrag für die eigene Bestattung sparen. Oder
  • eine Risikolebensversicherung mit einer geringen Versicherungssumme abschließen. Allerdings bekommen eine solche Police in der Regel nur jüngere Leute, die gesund und fit sind. Oder
  • über einen Fondssparplan Geld zur Seite legen.

Was dennoch für eine Sterbegeldversicherung sprechen kann

Eine Sterbegeldversicherung hat aber auch durchaus Pluspunkte, und zwar:

  • In der Regel zahlen Versicherer die vereinbarte Gesamtsumme auch dann aus, wenn der Versicherte einige Zeit vor Ende der Einzahlungen stirbt.
  • Auf den bei der Sterbegeldversicherung angesparten Betrag können Sozialbehörden in den allermeisten Fällen nicht zugreifen. Es darf also mit Pflegegeld oder Hartz-IV-Leistungen nicht verrechnet werden.

Tipp: Wer sich für eine Sterbegeldversicherung entscheidet, sollte nach einem Anbieter Ausschau halten, der keine Wartezeiten vertraglich vereinbaren will, sondern im Todesfall sofort die vereinbarte Summe zahlt. Mit anderen Worten: Vergleichen Sie unbedingt mehrere Angebote, bevor Sie unterschreiben.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (30)


Kommentare

Helmer C.

23.02.2020

Der Kommentar mit dem Hinweis beim Roulette auf Rot und Schwarz gleichzeitig zu setzen ist in jedem Fall ein Verlust wenn Zero kommt. Dann werden bei Verlust der halbe Einsatz von der Bank einbehalten, also was soll dieser Vergleich. Es ist sinnvoll solch eine Sterbeversicherung abzuschließen, wenn man nicht weiß, ob im Todesfall die Angehörigen die Kosten tragen können. Wenn man selbst den Beitrag sparen möchte und diesen statts der Versicherung andersweitig anlegt, weiß man nie wie lange man das tut. Dass letzten Endes mehr eingezahlt wird als ausgezahlt wird, hält sich im Rahmen. Also, man soll diese Sterbegeldversicherung nicht so an den Pranger stellen.


Waltraud Brückmann

20.02.2020

Auch ich habe immer gesagt, daß eine Sterbeversicherung unter Umständen nichts bringt. Wie im obigen Beispiel gesagt. Stebe ich spät, habe ich mehr eingezahlt als meine Erben rausbekommen.
Also habe ich meine Beerdigung ganz alleine bezahlt.


C. Mansfeld

16.02.2020

Dass man irgendwann mal stirbt ist unvermeidlich. Und gegen etwas unvermeidliches kann man sich nicht sinnvoll versichern. Denn das wäre ein schlechtes Geschäft für die Versicherer.
Man entlastet seine Hinterbliebenen nicht, indem man das Geld, das sie einmal erben werden, schlecht anlegt.
Ein jeder mag sich vorher ausrechnen, wann er spätestens abkratzen muss um nicht mehr einbezahlt zu haben als die Hinterbliebenen herausbekommen.
Eine Sterbegeldversicherung ist im Grunde eine Wette auf einen frühen Tod. Eine private Rentenversicherung ist im Grunde eine Wette auf einen späten Tod. Es gibt Leute, die haben beides. Es gibt auch Leute, die beim Roulette auf Rot und Schwarz gleichzeitig setzen.


Thomas Kraft

15.02.2020

Sterbegeldversicherungen sind nur für die Versicherungsunternehmen lukrativ.
Ein weiterer Sargnagel im selbstverschuldeten Kokon der Bequemlichkeit und finanziellen Ignoranz.


Blaich

15.02.2020

Glücklicherweise wissen die wenigsten, wann sie sterben. Deshalb gibt es Versicherungen, die dies übers Kollektiv ausgleichen. Auch für Versicherer gibt es Fälle, die "saublöd" sind, kaum was bezahlt: volle Summe fällig!
Risikoversicherungen möglichst frühzeitig abschließen- die Auszahlungen sind steuerfrei.
Wer später erst beginnt, sollte die Versicherungsnehmereigenschaft über Kreuz vereinbaren, also bei Eheleuten sich gegenseitig versichern, aber Versicherte Person und Versicherungsnehmer jeweils getrennt. Dann wird auch diese Kapitalauszahlung unbesteuert ausbezahlt.


Maik S.

14.02.2020

Ich habe vor etwa 20 Jahren eine Sterbegeldversicherung für meinen Vater abgeschlossen. Ich, damals gerade die Ausbildung beendet und mein Vater krankheitsbedingt ohne Arbeit mit späterer Frühverrentung. Beide mit kleinem Geld im Portemonnaie. Aus Sorge, im Falle seines Ablebens die Beerdigung nicht zahlen zu können, schloss ich besagte Versicherung ab. Zum Glück kam die Versicherung nicht zur Auszahlung, was bedeutet es geht ihm gesundheitlich gut. Die eingezahlten Beiträge überschreiten mittlerweile bei weitem die vereinbarte Versicherungssumme, weshalb ich sie nun auch kündigen werde. Das Guthaben ist erwartungsgemäß klein, dennoch war es aus damaliger Sicht die richtige Entscheidung. Heute, mit weitaus besserem Einkommen, würde ich das nicht wieder tun.


S.Reinel

14.02.2020

Sterbeversicherungen gab es auch schon in der Vergangenheit. Wurde selbst nach dem Ableben meiner Tante damit konfrontiert. Hier war alles schon über Jahre fertig bezahlt. Also kurz gesagt: Fast nichts mehr wert gewesen. Eigentlich ein Witz.
Es ist sinnvoller die Angelegenheit auch zu Lebzeit mit einem Bestatter, oder wenn möglich, mit dem Friedhofsamt der Stadt zu regeln.


Joe

14.02.2020

Nichtwählen ist keine Lösung. Wie schon gesagt nützt es nur den Extremgruppen. Wenn ein paar Prozent der Stimmen fehlen, wird dies nicht als Exempel gesehen, sondern als Faulheit und als Nicht-kümmern.


R.J.Maier

14.02.2020

@Realist
Logisch bedeutet - nicht-wählen- dass Rand-Gruppierungen überproportional vertreten wären.
Mir ging es mit dem - Vorschlag- an den Politik-Eliten und deren Parteien ein Exempel zu statuieren dass einmal deutlich gemacht wird von wem die eigentliche im Grundgesetz verbriefte macht aus geht :
Dem Souverän , den Bürgerinnen un Bürgern nicht von den politischen Parteien und deren Personal dass wir als unsere Vertreter wählen - dürfen-.
Beste Grüße.........


Realist

14.02.2020

@R.J.Meier
Nichtwählen ist absolut falsch - es nützt nur den Nazis, diversen Extremisten, Lügnern und Scharlatanen.
Und das Monster EZB wurde von der EU geschaffen, um die Macht der Bürger in den Mitgliedsstaaten der EU auszuschalten. Es war also Ihre Wahlentscheidung, die dieses Monster geschaffen hat.


@Falo

13.02.2020

Schauen Sie bitte mal auf die zumeist angebotenen Laufzeiten der Sterbegeldversicherungen und dann auf die heute zutreffende Lebenserwartung. Und Sie verweigern leider auch die Beachtung der Inflation und die irren Preissteigerungen bei den Beerdigungskosten.
Da reicht dann nach 20 Jahren Laufzeit die Sterbegeldsumme hinten und vorne nicht mehr.


Falo

13.02.2020

Ich kann Ihre Empfehlung keine Sterbegeldversicherung abzuschließen nicht nachvollziehen. Mein Bruder ist 41 Monate nach Vertragsbeginn verstorben. Meine Schwägerin hat ohne Probleme die volle Versicherungssumme und auch noch etwas an Gewinnbeteiligung bekommen. Bei der Bank hätte sie nur die angesparte Summe und ein paar Cent Zinsen bekommen. Natürlich kann es passieren, dass wenn der Versicherte sehr alt wird, etwas mehr eingezahlt wird. Aber irgendwoher muss das Geld für vorzeitigen Sterbefälle ja kommen. Ich zahle auch seit über 40 Jahre Beiträge für meine Hausratversicherung in der Hoffnung sie nicht zu brauchen. Auch da sage ich nicht, jetzt habe ich 4000 € eingezahlt und will 5000 € zurück. Ich wünsche allen Mitmenschen, die dem Rat der "Verbraucherschützer" folgen und keine Sterbegeldversicherung abschließen ein langes Leben. Damit sie wirklich genug Geld ansparen können. Sonst, arme Angehörige.


@R.J.Maier

13.02.2020

Wie Sie denken ist Ihre Sache aber unterstellen Sie mir nicht dass ich bezogen auf die Thematik Gebühren für Bank-Kunden falsch liege, denn die Ursache(n) für diese aktuelle Situation in der sich das Kredit- und Banken-Wesen befindet ist in der desolaten- und falschen Finanz-Politik der EU zu suchen und natürlich auch bei den Banken selbst.
Natürlich haben Sie damit recht dass die Banken das Kapital ihrer Kunden bewirtschaften , das ist Sinn und Zweck des Bankengewerbes.
Wie Sie drastisch schon erwähnten sind die Politik-Protagonisten die Mit(Haupt ?)-Verursacher der aktuellen Lage auf den globalen Finanz-Märkten . Ich würde mir wünschen dass bei den anstehenden Landtags- und Bundestags-Wahlen eine kollektive Wahlverweigerung, das heißt die Wahlbeteiligungen liegen in Bereichen die keinen gültigen Wahlergebnis entsprechen würden und daher ungültig wären. Eine wie ich meine gesellschaftspolitisch wirksamere Maßnahme als die von Ihnen favorisierte Maßnahme eines - Bankansturms bzw. Bankenrun - den nur die Kreditwirtschaft symptomatisch treffen würde aber nicht die Verursacher die Hauptverantwortlichen, die nationalen und internationalen Politik-Eliten und deren sie unterstützenden Klientele.
Ein darüber Nachdenken für meinen Vorschlag der Wahlverweigerung wäre sicher nicht falsch oder ?


A.Bartsch

13.02.2020

Meine Oma hat für meine Mutter 1936 ( 10 J.; heute 93 J.) eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen 200,- RM zahlbar a 0,25 RM.
Bin seit ´nen halben Jahr dabei die Spur aufzunehem, da die Versicherungen mehrmals verkauft wurden - bis jetzt nur Absagen. Zusatzproblem Wohnten immer immer auf dem Gebiet von Ost-Berlin.
Mein Vater 93 J. (+) hat 1948 ebenfalls abgeschlossen (Ost-Berlin) 200,- DM. Nach einem 1/2 Jahr hat die Allianz endlich zugesagt: 211,- Euro
Es ist schon schlimm, wenn man sehr alt wird


@R.J.Maier

13.02.2020

Entschuldigung, aber Du denkst völlig verkehrt. Denn bitte wem gehören denn die Mäuse, die bei den Banken liegen? Die gehören nicht den Banken! Die gehören den Kunden und die Bank nutzt dieses Geld für sich, für ihre Geschäfte und ihren Gewinn. Und dafür das die Bank mein Geld nutzt - dafür soll ich nun auch noch bezahlen? Was glaubst Du wohl, was mit einer Bank passiert, bei der alle Kunden ihre Einlagen abholen? Noch nie den Begriff "Bankenrun" gehört - und mal dessen Folgen betrachtet? Was glaubst Du wohl, warum die politischen Lumpen wie Friedrich Merz das Bargeld abschaffen wollen? Damit es bei -2% Strafzinsen für alle keinen Bankenrun gibt - bei allen Banken.


@Thomas, @Johann, @Rita Jadischke-Kremer, Köln..........

12.02.2020

Verehrte Mit-Kommentierende das Thema behandelt die Sterbegeldversicherung oder Bestattungsvorsorge nicht die Giro-Konto-Gebühren-Thematik, die ich im übrigen gelassen sehe.
Gelassen deshalb weil ich noch Zeiten erlebt habe wo alle Banken/Kreditinstitute Gebühren für Girokonten etc. erhoben haben.
Ich für meinen Teil sehe auf Grund der desolaten Zins-Politik der EZB die Banken- und Kredit-Wirtschaft dazu gezwungen Ausfallende Erträge durch z.B. Gebühren für ihre Kunden und deren Konten und Karten teilweise zu generieren.
Bei meiner ehemaligen Bank wurden Gebühren für die Kontoführung, die EC-Karte und ab einer bestimmten Anzahl von Überweisungen Gebühren erhoben.
Warum sollen reine Online-Banken wie die ING, die einen Online-Service unterhalten der Kosten verursacht nicht berechtigt sein aus Ursachen die sie nicht zu verantworten haben , Stichwort EZB / EU-Politik diese Service - Kosten teilweise über Gebühren von ihren Kunden ein zu fordern ?
Es gibt einen Spruch der da lautet : - Umsonst ist der Tod ( Nicht die Entsorgung ) aber der kostet das Leben....
Mit freundlichen Grüssen R.J. Maier, zufriedener Kunde nicht Mitarbeiter bei der ING


Thomas

12.02.2020

Die neuen Gebühren werde ich nicht bezahlen. Lieber wechsle ich die Bank. Ich habe Baufinanzierungen und ein Depot bei der ING (was für eine Name), soll trozdem zahlen. Nicht mit mir. Ich hoffe, dass viele Kunden meinen Beispiel folgen.
Gut finde ich, dass Sie Kleinverdiener abzocken. Tolle Leistung.


@Johann

11.02.2020

Viele Banken machen das mit der Bargeld der Kunden inzwischen genauso wie Du. Deshalb sind laut Handelsblatt große Tresore inzwischen absolute Mangelware. Da die ING keine Filialen hat, hat die ING dieses Problem aber nicht. Wobei die von Dir bevorzugten Politiker und insbesondere Herr Friedrich Merz das Bargeld abschaffen wollen.


Johann

11.02.2020

Sparen bringt keine Zinsen und bald wird es wahrscheinlich auch Negativzinsen für die Normalbürger geben. Kommt man ins Pflegeheim, wird einem das Gesparte weggenommen. Ich sehe keinen Vorteil mehr, das Geld auf die Bank zu bringen. In der Geldkassette an einem sicheren Ort bringt es genauso viel Zinsen wie bei der Bank - nämlich keine. Aber es ist sicher vor den Behörden und die Erben müssen spätere keine (Erbschafts-)Steuer darauf zahlen (wenn man ihnen denn rechtzeitig sagt, wo das Bargeld versteckt ist.) "Das Geld unter der Matratze", der alte Spruch wird leider bald wieder aktueller denn je werden. Und "Nur Bares ist Wahres" ist es leider schon.


@Jo

11.02.2020

Damit da eine nennenswerte Überschussbeteiligung etwas bringt, muss man einen wirklich sehr alten Vertrag haben. Wer erst seit 15 Jahren dabei ist, der kann das Thema vergessen - zumal seit vielen Jahren auf alle Neuverträge Steuern fällig sind.
Hier wurde 2019 ein Allianz-Vertrag aus dem Jahr 1990 ausgezahlt. Als Sparvertrag bei der DKB hätte man das doppelte ausgezahlt bekommen.


Rita Jadischke-Kremer, Köln

10.02.2020

Naja, mit dem Slogan Kostenloses Gehaltskonto können Sie in Zukunft ja eher weniger punkten. Schade. Nämlich die, die sowieso weniger als 700 Euro bekommen, was ja schon sehr wenig zum Leben ist, wird noch durch die Hintertür eine Gebühr ab Mai 2020 verlangt. Da tut jeder Euro weh, der weggeht. Warum nehmen Sie nicht mal die großen dicken Gehaltskonten und fragen aus Solidarität nach, ob diese Gehaltskontoempfänger bereit sind, für die Kleinverdiener aufzukommen? Das wäre vielleicht gerecht. Aber so kann man sich nicht wehren, und muss evtl. das Konto wechseln. Schade, das betrachte ich als echten Minuspunkt für Ihre Bank.


Jo

10.02.2020

Im Allgemeinen bekommt man bei einer Kapital-Lebensversicherung nach einiger Laufzeit nicht nur die vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt sondern auch eine Überschussbeteiligung aus der Verzinsung des eingezahlten Kapitals. In unserem Fall waren die Überschussbeteiligung ca. 50 % der Versicherungssumme (nach 30 Jahren Laufzeit) . Also in Ihrem obigen Beispiel werden 8.000 € + 4.000 € = 12.000 € ausgezahlt Das ist natürlich keine tolle Verzinsung, aber ganz so schlecht wie Sie es dargestellt haben ist es nicht.


Mike Macharzina

08.02.2020

Bin seit über 20 Jahren bei der AVK in Delmenhorst und man zahlt nur max 20 Jahre eine recht überschaubare Summe ein und bekommt im Todesfall wirklich noch etwas raus. In den letzten Jahren sind die garatierten Leistungen etwas gesunken aber es passt noch alles gut zusammen. Unsere ganze Familie, Oma, Bruder, Ehefrau und Kinder sind dort versichert. Es lohnt sich dort mal die Internetseite anzusehen.


Siju

07.02.2020

Anregungungen find ich gut. Lernen und Denken noch besser


Realist

05.02.2020

@Vorsorgerin
Der letzte Satz Ihres Beitrages macht jedem denkenden Mitbürger klar, dass Sie hier Werbung pur betreiben. Denn beste Verzinsung gibt es derzeit nur bei hochspekulativen Anlagen. Alle anderen müssen sich mit weniger als 1% begnügen - und das bedeutet durch die echte Preissteigerung/Inflation real Verluste.


Dieter 2

04.02.2020

@Vorsorgerin
Ich hoffe Sie haben das Kleingedruckte in den unterschriebenen Verträgen sowie deren AGB gelesen und verstanden. Meiner Mutter wollte ein Werber dieser AG auch so einen Vertrag aufschwatzen. Nach dem gründlichen Studium der Details des Vertragsangebotes, des Kleingedruckten und deren AGB haben wir davon Abstand genommen.
Deren AGB wurden übrigens auch von "Stiftung Warentest" bemängelt. Und: die sind sauteuer im Vergleich. Aber "des Menschen Wille ist nun mal sein Himmelreich".


Vorsorgerin

03.02.2020

ich habe meine Beerdigung bei einem Beerdigungsinstitut bezahlt die bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG Mitglied sind. Gemeinsam mit dem Beerdigungsinstitut habe ich alles für meine Beerdigung besprochen und schriftlich festgelegt. Meine beiden Kindern wissen davon und sind froh, dass alles von meiner Seite aus erledigt ist. Die Summe, die ich bezahlt habe hat schon Zinsen gebracht, denn das Geld wird bestens angelegt.


@Fleckenstein

03.02.2020

Ihr Beitrag klingt leider wie Werbung pur. Und obendrein negiert Ihr Beitrag konsequent und komplett die Themen "selbst die Summe ansparen" und "extreme Preissteigerungen bei Beerdigungskosten".
Sie tun ja gerade so, als wenn man im Vertrag der Sterbegeldversicherung detailliert die Details der Bestattung vereinbart. Denn das regelt man erst alles nach dem Todesfall beim Bestatter entsprechend dem letzten Willen des Verstorbenen - und auch bei den Bestattern gibt es extreme Preisunterschiede für die gleiche Leistung.


Thomas Fleckenstein

02.02.2020

Zur Sterbegeldversicherung:
Wer eine Sterbegeldversicherung abschließt, möchte seine letzten Dinge selber regeln. Aus den Überlegungen wie man sich seine dereinstige Bestattung wünscht, was einem wichtig ist, z. B. ob es eine Erd- oder Feuerbestattung werden soll, ob es eine Aussegnungsfeier, ob es einen Leichenschmaus geben soll, ob ein bestimmtes Lieblingslied vorgetragen werden soll, aber natürlich auch der Ort der Bestattung, aus dem allen resultieren die Kosten der Bestattung.
Nur noch wenige privilegierte Berufsgruppen, z. B. Beamte, erhalten Sterbegeld. Deshalb kann es ratsam sein, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, weil man damit die Erfüllung der eigenen Wünsche finanziell absichert und sicherstellt. Während die meisten Versicherungsunternehmen nur die monatliche Ratenzahlung kennen, gibt es wenige Ausnahmen, die auch die Einmalzahlung anbieten. Diese hat den Vorteil, dass man nicht mehr Geld einzahlt, als man als Versicherungssumme herausbekommt. Mit der Überzahlung bei Ratenzahlung deckt der Versicherer die Zeit, in der der Versicherer zwar schon die Auszahlung der Versicherungssumme garantiert, die Summe aber noch nicht einbezahlt wurde.


Das verstehe ich nicht

31.01.2020

Wer ausreichend Geld hat und ein bisschen sparen kann, der hinterlässt auch ausreichend Geld für die Beerdigung.
Und nichts ausreichend Geld zum Sparen hat, der wird vermutlich auch kein Geld für diese Sterbegeldversicherung haben.
Und dann ist es auch eine Frage der Selbstdisziplin und des Wollens.