Die Reaktion unserer Kund*innen auf die gestiegenen Preise

ING Kundenumfrage #08/2022

Energiesparen steht hoch im Kurs. Das zeigt sich auch in der jüngsten Runde unserer Kundenumfrage. In der nicht repräsentativen Befragung gab mehr als die Hälfte von über 1.000 ING-Kunden an, aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten die Kfz-Nutzung oder das Heizverhalten heruntergefahren zu haben. 44 Prozent haben die Ausgaben für Güter des täglichen Bedarfs reduziert, fast ein Drittel hat auch größere einzelne Ausgaben, z. B. für den Urlaub, gestrichen.

Das sagen unsere Kundinnen und Kunden

Befragungszeitraum: 24. August bis 30. August 2022; 1.380 Kund*innen

Dabei fällt auf, dass weibliche Befragte zu sehr viel höheren Anteilen angaben, ihren Konsum jeglicher Art reduziert zu haben. Auch beim Sparverhalten scheinen Frauen unter dem gestiegenen Preisniveau stärker zu leiden und gaben häufiger als Männer an, weniger oder gar nicht mehr zu sparen oder sogar Ersparnisse angegriffen zu haben. Aber bei immerhin über 60 Prozent unserer Kundinnen und Kunden hat sich die Inflation nach eigenen Angaben noch nicht auf ihr Sparverhalten ausgewirkt.

Der Rest des Jahres verheißt weitere Preissteigerungen, z. B. durch die geplante Gasumlage – das ist auch unseren Kund*innen bewusst: Nur ein Viertel plant keine bzw. keine weiteren Einschnitte beim Konsum. Favorit für geplante Einsparungen bleibt auch weiterhin der Energieverbrauch, an dem fast 60 Prozent (weiter) sparen wollen. Fast ein Drittel wird voraussichtlich weniger oder gar kein Geld mehr auf die hohe Kante legen können. Und auch beim Blick in die Zukunft zeigt sich wieder der zuvor schon beobachtete Geschlechterunterschied: Frauen wollen ihren Konsum stärker reduzieren und planen größere Einschnitte beim Sparverhalten als Männer. Ausdruck eines generell vorsichtigeren Finanzverhaltens, wie es Analysen z. B. auch im Bereich der Wertpapieranlage zeigen – oder einer im Durchschnitt weniger komfortablen finanziellen Position?

Autor: Carsten Brzeski
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