Tipps für einen nachhaltigen Urlaub

So funktioniert der Urlaub ohne schlechtes Gewissen

Weißer Sandstrand, atemberaubende Berglandschaften oder grüne Wälder: Das sind Orte, die zum Urlauben einladen. Doch muss es immer die Insel am anderen Ende der Welt sein oder reicht ein minimalistischer Urlaub zu Hause? Wir geben Ihnen Ideen und Tipps für einen erholsamen Urlaub, der gleichzeitig gut für die Umwelt ist.

Darf man ohne schlechtes Gewissen verreisen?

Fridays for Future macht deutlich, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind in allen Generationen essenzielle Themen, die auch in Zukunft noch stärker in den Fokus rücken. Unverpackt-Läden, regionales Einkaufen oder Emissionen sparen gehören bereits heute für viele Menschen zum Alltag. Der umweltbewusste Lebensstil überträgt sich auch auf das Reiseverhalten und zeigt, umweltschonendes Reisen ist möglich. Sie müssen also nicht auf einen schönen Urlaub verzichten, aber Sie können ihn nachhaltiger gestalten. Wenn Sie beispielsweise auf eine sehr weite Anreise verzichten und stattdessen Urlaubsziele zu Hause erkunden.

Ideen für den Urlaub zu Hause

Für die Urlaubsstimmung müssen Sie nicht unbedingt verreisen. Mit den richtigen Ideen und Tipps klappt auch der entspannte Urlaub auf Balkonien. 

  • Urlaubsfeeling durch neue Einrichtung: Damit Sie das Urlaubsgefühl auch zu Hause erhalten, lohnt sich ein Tapetenwechsel. Ein paar neue Pflanzen oder neue Möbel können zum Beispiel Ihren Balkon in eine Entspannungsoase verwandeln.
  • Grünflächen zu Hause: Wenn Sie keinen Balkon oder Garten haben, gibt es zum Beispiel in vielen Städten botanische Gärten oder Wiesen und Wälder. Grüne Plätze, die zum Entspannen einladen.
  • Die Umgebung erkunden: Der eigene Wohnort hat meist Vieles zu bieten. Unentdeckte Ecken, spannende Ausstellungen in Museen oder interessante Events direkt vor Ort.
  • Etwas tun, was Sie schon immer machen wollten: Sie haben sich schon seit langer Zeit vorgenommen, eine neue Sprache zu lernen oder mal wieder ein Buch zu lesen, dann ist das genau der richtige Zeitpunkt. Sachen erledigen, zu denen Sie sonst in Ihrem Alltag nicht kommen.

Tipps für den Umweltschutz

Meist reichen schon Kleinigkeiten, mit denen Sie der Umwelt helfen und sie schützen können. Diese Tipps zeigen, wie Sie das auch im Urlaub schaffen.  

  • Reiseverkehrsmittel: Nutzen Sie die Angebote der Bahn, statt mit dem Auto zu fahren oder zu fliegen.
  • Emissionsausgleiche: Sollten Sie doch mit dem Flugzeug verreisen, so bieten viele Airlines einen Emissionsausgleich an. Dieser Betrag wird dann für Klimaschutzprojekte verwendet.
  • Vor Ort bewegen: Verzichten Sie auf ein Mietauto und erkunden Sie die Umgebung und Landschaften zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV.
  • E-Mobilität: Wenn Sie sich doch vor Ort im Urlaub ein Auto mieten wollen, probieren Sie doch ein E-Auto.
  • Weniger ist mehr: Je mehr Gewicht Sie einpacken, desto mehr Energie verbraucht Ihr Gepäck. Versuchen Sie deshalb nur das Nötigste mitzunehmen und fragen Sie sich, ob Sie die Gegenstände wirklich benötigen.
  • Ressourcen sparen: Schalten Sie die Klimaanlage und das Licht aus, wenn Sie den Raum verlassen. Gehen Sie mit Ressourcen bewusst um und verwenden Sie zum Beispiel Handtücher mehrmals.
  • Weniger Müll produzieren: Vermeiden Sie zusätzlichen Müll durch Plastiktüten oder Einweggeschirr. Nehmen Sie wiederverwendbare Trinkflaschen, Brotdosen und Taschen.
  • Lokales unterstützen: In vielen Fällen sparen Sie Geld, wenn Sie lokal einkaufen. Dabei unterstützen Sie Einheimische und das Geld gelangt direkt an die richtige Person. Erfahren Sie mehr über das Geldabheben im Ausland und das Bezahlen im Ausland.
  • Hinterlassen Sie die Natur so, wie sie war: Seien Sie respektvoll gegenüber der Natur. Nehmen Sie Ihren eigenen Müll wieder mit. Und sammeln Sie herumliegenden Müll mit ein.

Mit diesen Ideen und Tipps steht einem erholsamen Urlaub ohne schlechtes Gewissen doch nichts mehr im Weg.

Autor: Svenja Schlaht