Privatkunden

Unwetterschäden und Winterschäden

Welche Versicherung zahlt?

Schnee und Eis in Teilen von Deutschland, Hochwasser in anderen. Die Folgen sind eingestürzte Dächer, vollgelaufene Keller, fallende Eiszapfen und rutschige Gehwege. Sind Sie auch betroffen? Wer zahlt bei diesen Unwetterschäden?

Generell gilt: schnellstmöglich melden

Wichtig ist, dass Sie den Schaden der Versicherung umgehend melden und dokumentieren – am besten per Fotoaufnahme. Zudem empfiehlt es sich, Unwetterschäden erst zu beheben, nachdem eine Begutachtung durch den Versicherer stattgefunden hat. Da es keine Universalversicherungen gegen Unwetterschäden gibt, ist die Art des Schadens ausschlaggebend dafür, welche Versicherung greift.

Haben sie schon mal über eine Versicherung bei der ING nachgedacht? Bei uns können Sie den Schaden, schnell und einfach online melden. Wenn Sie Kunde bei uns sind, schauen Sie doch mal bei unseren Versicherungen vorbei.

Wer zahlt, wenn durch Schnee Sach- oder Personenschaden entstehen?

Bricht das Dach durch die Schneelast oder rutscht jemand auf der Eisfläche vor ihrem Haus aus, ist die Gebäude-, Hausrat-  oder Haftpflichtversicherung der richtige Ansprechpartner, je nachdem welchen Schaden Sie haben. Einige Versicherungen bieten einen Notfallservice, sodass Sie schnell Hilfe bekommen. Das ist wichtig, wenn z.B. durch einen Schaden am Dach das Gebäude unbewohnbar ist.

Tipp: Nebengebäude wie Gartenhaus oder Garage auf dem gleichen Grundstück kann man in der Wohngebäudeversicherung ebenfalls vermerken lassen und auf diese Weise mitversichern.

Wie kann man sich gegen Schäden durch Naturgewalten absichern?

Neben den Dächern, die unter der Schneelast leiden, laufen viele Keller infolge von Schauern voll. Die bloße Hausrat- und Wohngebäudeversicherung haftet im Normalfall nicht automatisch etwa bei Überflutungen infolge heftiger Starkregen und eindringendem Wasser. Läuft also der Keller voll, hilft nur eine Versicherung gegen sogenannte Elementarschäden, die heute als Naturgefahrenversicherung bezeichnet wird. Sie wird als Ergänzung zur Gebäude­ und Hausratversicherung für einen Aufpreis angeboten und bietet unter anderem Versicherungsschutz bei Überschwemmungen, Erdrutschen und Schneedruck. Allerdings dürfen Versicherer bei einem zu großen Risiko eine Elementarschaden-Versicherung ablehnen. Beispielsweise, wenn ein Haus an einem Fluss steht, der regelmäßig über die Ufer tritt.

Wie sind Hagelschäden am Auto versichert?

Wenn Hagelkörner Kratzer und Dellen im Auto hinterlassen, kommt (abzüglich einer eventuellen Selbstbeteiligung) die Teilkaskoversicherung dafür auf. Auswirkungen auf den Schadenfreiheitsrabatt hat ein solcher Schaden nicht. Voraussetzung bei Sturmschäden ist jedoch eine Windstärke von mindestens acht. Hat der Fahrzeughalter eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen, so zahlt diese unabhängig von der Windstärke. Schäden, die durch die Fahrlässigkeit des Autofahrers verursacht werden – zum Beispiel weil er eine überschwemmte Fahrbahn benutzt – werden jedoch nicht übernommen. Auch, wenn etwa trotz Wetterwarnung das Auto nicht in eine vorhandene Garage umgeparkt wurde, kann es vorkommen, dass die Versicherung sich bei der Zahlung querstellt.

Autor: ING