Finanzfrage des Monats

Was verbirgt sich hinter dem FIRE-Trend? | 17.02.2020

Was verbirgt sich hinter dem FIRE-Trend

© Cultura RM Exclusive/Natalie

Zeitdruck, Überstunden und nörgelnde Chefs: Viele Menschen haben keine Freude an ihrem Joballtag. Doch ist das Prinzip, zehn bis 20 Jahre arbeiten, in der Zeit ein Vermögen anlegen, dann kündigen und von dem Ersparten leben, umsetzbar? Damit befasst sich diesmal unsere Finanzfrage des Monats.
 
Mit Arbeit Geld verdienen – für die allermeisten ist das ein Muss. Ein schönes Leben ist schließlich nicht umsonst. Doch der Berufsalltag kann äußerst nervenaufreibend sein. Manch einer wünscht sich daher, maximal 20 Jahre zu arbeiten, sich in der Zeit ein Vermögen aufzubauen und ab dann von dem Ersparten zu leben.
 
Und genau das ist das Ziel derjenigen, die sich dem sogenannten FIRE-Trend verschrieben haben. Was verbirgt sich dahinter und wie realistisch ist das? Darum dreht sich diesmal unsere Finanzfrage des Monats. Die Antwort lautet: Es kommt darauf an. Praxistauglich kann das für Besserverdiener sein, die über wirklich viel Vermögen verfügen. Weniger gut Verdienende sollten skeptisch sein.

Wofür steht FIRE?

Fangen wir ganz von vorne an. Die vier Buchstaben FIRE stehen für Financial Independance, Retire Early. Auf Deutsch heißt das: finanzielle Unabhängigkeit, frühe Rente. Normalerweise arbeiten Angestellte mehrere Jahrzehnte und gehen dann zehn bis 20 Jahre oder länger in Rente. Dieses Prinzip kehren Anhänger der FIRE-Bewegung um: Sie arbeiten zehn bis 20 Jahre sehr hart – und danach nicht mehr. Ihren Lebensunterhalt finanzieren sie anschließend durch ein selbst erarbeitetes, passives Einkommen.

Woher kommt FIRE?

Die Bewegung entstand in den USA. Inzwischen gibt es auch in Deutschland immer mehr Frauen und Männer, die sich einen Großteil ihres Lebens ohne ein Arbeitseinkommen finanzieren wollen. Menschen, die dieses Ziel verfolgen, nennen sich „Frugalisten“. In der Bezeichnung steckt das englische Wort „frugal“. Auf Deutsch heißt es: genügsam sein.

Wie lebt man genügsam?

Sparen, sparen, sparen: Das ist die Devise der Frugalisten. Das Geld, das sie nicht ausgeben, legen sie an. So häufen sie mit der Zeit ein Vermögen an. Doch wie kann man überhaupt sparen? Es gibt viele Wege:

  • Einmal im Jahr Versicherungen checken und zum günstigsten Anbieter wechseln
  • Strom- und Gasanbieter regelmäßig wechseln
  • Auf ein eigenes Auto verzichten und stattdessen Bus, Bahn oder Fahrrad nutzen
  • Sonderangebote gezielt checken und einkaufen
  • Selber kochen, statt teuer Essen gehen
  • Leitungswasser trinken, statt kostspieligere Getränke kaufen
  • Sich angewöhnen, mit einem bestimmten Geldbetrag pro Woche auszukommen
  • Statt in ferne Ländern reisen, Urlaub auf „Balkonien“ machen
  • Statt neue Bücher kaufen, Lesestoff in der Stadtbibliothek ausleihen

Die Liste der Sparmöglichkeiten ließe sich beliebig fortsetzen. Doch strenges Sparen allein reicht nicht. Das beiseitegelegte Geld muss wachsen. Das klassische Sparbuch auf der Bank ist in Zeiten von Mini-Zinsen dafür der falsche Weg.

Wie lässt sich Geld vermehren?

Über Tages- und Festgeldkonten ist es quasi unmöglich, sein Erspartes nennenswert wachsen zu lassen. Wer sattere Renditen einstreichen will, kommt an der Börse nicht vorbei.

  • Die Anlage in Einzelaktien und Aktienfonds sollte immer langfristig erfolgen. Das liegt an den Kursschwankungen. Sie fallen mal größer und mal kleiner aus. Bei einem Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren können Anleger Phasen, in denen die Aktienkurse niedrig sind, in aller Regel aussitzen.
  • Bei der Suche nach dem individuell richtigen Finanzprodukt helfen Experten. Ihren Tipps sollten Anleger aber mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen.
  • Kauf und Verkauf von Aktien kosten Geld. Wie viel genau der Anleger zahlen muss, ist unterschiedlich. Die Kosten fallen besonders hoch aus, wenn ein Fondsmanager den Bestand aktiv betreut. Geringer sind die Kosten im Falle von Indexfonds (ETFs). Ein Vergleich lohnt sich. Hilfe bieten Vergleichsportale im Internet, zum Beispiel Verivox.

Ab 40 oder 45 Jahren nur noch vom Ersparten leben?

Das könnte unter bestimmten Voraussetzungen funktionieren. Nach einer Faustregel kann man von langfristig angelegtem Vermögen etwa 4% jährlich entnehmen. Damit diese 4% für den Lebensunterhalt ausreichen, muss das Vermögen entsprechend groß sein. Im Klartext heißt das: Nötig ist in etwa das 25-Fache der Ausgaben, die man pro Jahr fürs Leben ausgibt. Um also mit 40 oder 45 in Rente zu gehen und vom Ersparten leben zu können, kommt es

  • auf die Höhe des Einkommens,
  • auf die Ausgaben und
  • auf die Höhe der Sparquote an.

Realistisch kann ein Leben nach dem FIRE-Trend für Besserverdienende sein, vor allem für Paare ohne Kinder, bei denen beide Partner sehr gut verdienen. Unter dem Strich bleibt die Sache aber für alle hochriskant – vor allem für weniger gut Verdienende oder Familien mit Kindern, denn:

  • Das Leben lässt sich nicht planen. Ein Unfall oder eine schwere Krankheit beispielsweise können zur Folge haben, dass teure Anschaffungen nötig werden, die im Finanzplan nicht vorgesehen waren. Etwa der Umbau der eigenen vier Wände in eine barrierefreie Wohnung.
  • Ganz wichtig: Wer mit 40 oder 45 aufhört zu arbeiten, baut ab diesem Zeitpunkt auch keine Altersvorsorge auf. „Das vorhandene Vermögen muss also nicht nur bis zum Rentenbeginn, sondern letztendlich bis zum eigenen Tod reichen“, sagt Klaus Morgenstern vom Deutschen Institut für Altersvorsorge. Doch wird man 80, 90 oder 100 Jahre alt? Niemand weiß das. Da stellt sich die Frage, ob am Ende noch genug Geld zum Leben da ist. „Das Risiko von Altersarmut ist also extrem hoch“, stellt Morgenstern klar.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (19)


Kommentare

Shangri-La

02.03.2020

Bevor mehr Misverständnisse entstehen ich hätte mir ohne meine Krankheit diesen Schritt 50 & end of working days nicht getraut trotz es finanziell gegangen wäre. Grund ich musste einen Fuhrpark nur für Fahrten zur Arbeit unterhalten, 2 x warm essen am Tag oder alternativ zur Beruhigung 1 Packung Zigaretten rauchen. Keiner denkt was Arbeit wirklich kostet und lässt sich blenden von dem fiktiven Bruttogehalt welches der Arbeitgeber bewirbt. Kein Mensch im Berufsleben weiß um die Lebensqualität die man ohne die 'Zirkusmanege' hat. Als Aktionär in der Firma ist es zwar schön wenn das Börsenvermögen in 10 Jahren um rd. 10 Mrd zunimmt aber als Arbeitnehmer ist der Preis dafür zu hoch.


@Shangri-La

27.02.2020

Man könnte fast glauben, Sie haben (so wie inzwischen täglich 29 andere Mitbürger in der BRD) die Diagnose Multiple Sklerose erhalten und hängen monatlich am Tysabri Tropf.
Das wäre dann aber das komplette Gegenteil vom FIRE-Trend.


Jan

27.02.2020

Leute denkt an Jan und das Lotto-Glück. Auch Jan konnte mit 40 aussteigen und liegt nun bewegungsfaul in mediterraner Umgebung in der Hängematte. Und kann sich bestimmt für seine 2 Kinder, seine Frau und sich selbst bis ans Lebensende eine tolle private Krankenversicherung leisten. Und er weiß trotz EU-Obergrenze von lumpigen 100 000 Euro seine vielen Millionen sicher bei seiner Hausbank, die statt Minuszinsen ab dem ersten Euro mindestens 7,5 % Guthabenzinsen pro Jahr zahlt. Und Jan muss bestimmt kaum Steuern für sein großes Grundstück und das große Haus zahlen und deren Pflege und laufende Instandsetzung, wie auch die laufenden Betriebskosten, kosten ihm auch fast nichts.


Shangri-La@Prometheus

26.02.2020

Ich habe mir die Ausgangssituation nicht ausgesucht (Krankheit) ich versuche lediglich das Beste daraus zu machen und bin auf einem extrem guten Weg - Klar ich bin nicht der klassische 'FIRE' Absolvent nur der Überlebenskünstler der gerne bei 'Angeboten' 100 % spart als die ausgelobten 30 %


Oberlehrer

26.02.2020

"frugal" kommt aus dem Lateinischen nicht aus dem Englischen.


@Prometheus

25.02.2020

Und ihre Rente ist sicher und ausreichend hoch? Und das alles trotz mindestens 12 fehlenden Beitragsjahren? Sie glauben vermutlich noch immer dem Versprecher des Norbert Blüm. Na hoffentlich ist ihre Strafrente dann auch wirklich höher, als die Erwerbsunfähigkeitsrente von Shangri-La.


Shangri-La

25.02.2020

schön das Ihr immer Alle von gesunden Menschen ausgeht. Generation FIRE kann auch zwangsläufig durch Krankheit = Vollererwerbsrente mit 50 ins Leben gehoben werden und man kann es trotzdem schaffen, weil man es dann muß


Prometheus

25.02.2020

Mein Ziel ist es mit 55 aufzuhören. Das wären jetzt noch 5 Jahre. Bis dahin ist das Haus abgezahlt und eine niedrige sechsstellige Summe angespart. Diese muss dann reichen um die 10-12 Jahre bis zum Erreichen des gesetzlichen Rentenalters zu überbrücken.
Unklar ist für mich noch das Thema Krankenversicherung in dieser Zeit.


@FIRE-Privatier

24.02.2020

Ihre Generation und Ihre Ansichten sind zum Glück der Banken und des Konsumwahns am Aussterben. Leute wie Sie sind nur Bremsen des unendlichen Wachstums und der gesamten Verschuldung. Und außerdem seit Ihr mit Eurer extremen Sparsamkeit, dem echten Bio-Gemüse aus dem eigenen Garten und x-fachen Wiederverwendung vielen Dinge nur Denk-Hemmnisse für die extrem primitiv denken Anhängerscharen der heiligen Greta.


FIRE- Privatier

22.02.2020

Also, ich möchte niemanden Ratschläge geben, aber ich habe es wohl geschafft mit Ende 40 nicht mehr arbeiten zu müssen. Etwas Glück, Fleiß und Disziplin gehören auch dazu soetwas zu erreichen.
Angefangen habe ich nach meiner kaufm. Ausbildung mit gerade mal 20 Jahren, als es diese Begriffe noch nicht gab.
Vielleicht haben meine Eltern und meine Familie mich auch geprägt. Ich bin in einem Nachkriegshaushalt groß geworden. Und diese Generation wußte noch, wie man auch mit wenig auskommt und trotzdem zufrieden sein kann.
Ein Spruch der mich geprägt hat ist " Spar in der Zeit, dann hast Du in der Not".
Ich hatte nie den Plan früher aufzuhören oder habe mein Leben darauf ausgelegt, es ist halt passiert.


Bingo: hier get es um den FIRE-Trend

19.02.2020

Und nicht um die ING --- entstanden aus der DiBa für Leute mit sehr wenig Einkommen und noch kleineren Sparsummen.


Myself

19.02.2020

In erster Linie muss jeder für sich entscheiden, ob er seinen Konsum reduzieren möchte, oder kann.

Ich habe für mich den Anspruch gehabt, mit Mitte 50 finanziell weitestgehend unabhängig zu sein. Bei aller Planbarkeit braucht es hier aber auch etwas Glück. Für mich steht die Zufriedenheit im Vordergrund. Ja, ich mache mir Gedanken, wofür ich Geld ausgebe und ja, ich trinke auch Leitungswasser - aber auch gerne einen schönen Grauburgunder.

In der heutigen "zinsfreien" Zeit ist es eine Herausforderung, sein Vermögen zu strukturieren. Kurzum - ich lebe frugal und bereite mich aktuell auf eine andere Lebensphase (ohne abhängige Beschäftigung) vor. Jeder muss aber seinen eigenen Weg finden. Und bei allen Planungen lässt sich das Schicksal nicht austricksen.


MS

19.02.2020

zu Nameless:
Was ist bei einer Onlinebank "Unterlagenversand" ? Haben Sie mal darüber nachgedacht dass gerade wegen diesem Anpruch (siehe auch letzte Portoerhöhung) eine Kontogebühr fällig würde ?


MS

19.02.2020

Kommentar zu Nameless II:
Wie kommen sie darauf, dass Leute die zur ING gehen Bankgeschäfte ohne "online" machen, das war doch von je her ihre Spezialität und der Hauptgrund zur ING (DiBa) zu gehen. Wer die teure Filiale vor Ort braucht muss halt zur Sparkasse und Co gehgen.


Nameless II

18.02.2020

Kann meinem Vorschreiber nur recht geben. Die alten Leute haben jetzt natürlich schwirigkeiten ihr Bankgeschäfte zu erledigen. Viele von denn denken an ein Nagetier, wenn man von Mäusen redet. Bitte mehr verständnis für die alte Generation in Deutschland die kein verständnis von Technik haben, aber schon seit etlichen Jahren Kunden der ING sind. Würde mich acuh freuen wenn die DiBa einstellung der Bank zurück kommt!

MFG


Nameless

18.02.2020

kein Unterlagenversand mehr und jetzt auch noch Kontoführungsgebühren. Eine schande für jede direkt Bank


Realist

18.02.2020

meine Technics-HiFi-Anlage wird demnächst 30 Jahre alt und war bisher nicht einmal defekt. Und die Klangqualität mittels 6 Merkur- und 2 Mars-Boxen ist 1000 mal besser als die der heillos überteuerten neuen "Studioanlagen" samt "Soundbars".
Aber folgt ruhig den Ratschlägen von Leuten wie notting und kauft, werft weg, kauft, werft weg, kauft …
Ich erspare derweil fleißig die nächste Reise mit der "Albert Ballin".
Und ein Smartphone? Wozu? Nur um "In" zu sein?


notting

17.02.2020

Sparen um jeden Preis ist dumm.
Was nutzt es, wenn die billigste Versicherung zwar fleißig (geringe) Beiträge kassiert, aber im Fall der Fälle nicht zahlt? Oder gar von vornherein im individuellen Fall überflüssig ist? Gerade bei Unterhaltungselektronik fährt man meist besser, wenn man selbst Rücklagen für Reparaturen bzw. Neukauf (der früher oder später eh fällig wird) bildet. Etwas längere Hersteller-Garantien bei teureren bzw. teuer zu reparierenden Geräten wie Notebooks oder Autos ist wieder was anderes.
Bzgl. Boni bei Strom-/Gasanbietern arbeiten diese mit allen mögl. Tricks um dem Bonus doch nicht zahlen zu müssem. Anscheinend verweigern sie inzw. sogar bekannten Boni-Jägern (die sehr häufig in Verträgen mit Boni wechseln die für den Anbieter frühestens ab dem 2. Jahr Sinn machen) den Vertrag.
Was bringt es, wenn der ÖPNV zu lahm, zu teuer, häufig nicht verfügbar wenn man ihn braucht usw. ist? Ein Fahrrad hat nur eine sehr begrenze Ladekapazität bzw. Reichweite bzw. je nach dem wo man hin muss ist es nicht so gut wenn man schwitzt. Ein Anhänger oder Lastenrad kostet auch Geld. Lieferdienste kosten Geld. Carsharing ist nicht überall bzw. nicht immer das verfügbar was man braucht. Außerdem wollen eben die Betreiber auch mind. ihre Leute bezahlen (während es so einen Posten nicht gibt, wenn man selbst ein Auto hat).
Generell sollte man sich bei Kaufentscheidungen immer gut informieren. Gerade bei Smartphones fährt man unterm Strich oft besser, wenn man ein Gerät nimmt, wo der Hersteller erfahrungsgemäß länger Sicherheitsupdates liefern wird. Außerdem braucht man nicht immer das teuerste Modell (für das es aber noch einigermaßen lange Sicherheitsupdates geben sollte). Aber immer hinterher aufrüsten wollen (betrifft eher Computer und Autos) ist meist untem Strich noch teurer als gleich was etwas besseres zu kaufen (bzw. bei Smartphones können nicht alle Apps den externen Speicher sinnvoll nutzen).
In die Stadtbibliothek zu fahren kann unterm Strich auch teuer bzw. zeitraubend sein. Je nach dem kann man (sicher auch gebrauchte) Bücher auch kaufen und verkaufen. Versandkosten sind IIRC sogar günstiger weil Büchersendung. Oder halt elektr. kaufen, wobei es da meist Probleme mit dem Weiterverkauf gibt. Elektr. Leihe gibt's aber wohl auch schon.
Unterm Strich kann es sogar billiger sein in eine nahegelegene öffentl. Kantine zu gehen. Man muss bedenken, dass Strom, Wasser, Abwasch, Reinigungsmittel, Geschirr-/Küchen-/-geräte-Abnutzung, keine ausr. kleinen Gebinde der Zutaten bekommen sodass öfters was weggeworfen werden muss dazukommen. In Kantinen sind durchaus sogar gute Mittagessen für <6EUR mögl. Allerdings haben die meist zu, wenn z. B. zu erwarten ist, dass kaum Mitarbeiter der umliegenden Firmen kommen werden (z. B. am Wochenende).

Und warum soll sowohl auch vermietetes Wohneigentum (ein sinnvoller Teil davon natürl. selbstgenutzt) nicht auch eine Möglichkeit sein, längerfristig Gewinne zu erwirtschaften, insb. wenn man handwerkl. begabt ist und viele Dinge selbst machen kann? Ok, das ist dann fast wie ein Selbstständiger zu sein.

notting


vor allem Banker

17.02.2020

Versicherungsverkäufer, Immo-Händler, Gebrauchtwagenhändler und Händler an der Börse schaffen es durch riesengroße Abzocke Ihrer leichtgläubigen und naiven Kunden, genauso wie auch Werbefachleute und IT-Programmierer durch tolle Ideen und viel Arbeit in wenigen Jahren sehr viel Geld zu verdienen.
Bin einigen davon in der Realität und im Internet begegnet. Wobei die Masse ausgewandert ist und sich in der BRD nur noch selten blicken lässt. Wobei fast alle davon bei der Geldanlage sehr konventionell vorgegangen sind und vor allem auf Festgeld und Immo setzten. Und so mancher von denen hat sich nach 10 Jahren Weltreise niedergelassen und verdient sich seitdem mit Viehzucht und Landwirtschaft oder einem kleinem feinen Resort/Hotel ein Zubrot.