Wie der berufliche Neustart gelingt

Aus der Krise eine Chance machen

Viele Arbeitnehmer haben schon mal darüber nachgedacht, andere setzen ihn jetzt konsequent um: den beruflichen Neustart. Doch ist ein beruflicher Wechsel in Zeiten von Kurzarbeit und Homeoffice wirklich sinnvoll? Viele Experten meinen: Ja! Denn gerade in Umbruchphasen, wenn die Karten neu gemischt werden, eröffnen sich viele neue Chancen.

Viele sind sich noch nicht sicher

Die andauernde Corona-Krise sorgt verständlicherweise immer noch für Verunsicherung. Laut einer Statista-Umfrage aus 2020 wollten 49 Prozent der Befragten Ihren geplanten Berufswechsel lieber erst 2021 oder sogar noch später umsetzen. Andererseits gaben 41 Prozent an, Ihren Job wie geplant zu wechseln oder bereits gewechselt zu haben. Individuelle Faktoren und branchenspezifische Entwicklungen spielten dabei selbstverständlich eine entscheidende Rolle. Niemand wechselt seinen Job mal einfach so von heute auf morgen. Aber:

Mut wird oft belohnt

Wer einmal den Sprung ins kalte Wasser gewagt hat, fragt sich hinterher oft: Warum nicht schon viel früher? Eine Steigerung des Einkommens ist dabei gar nicht unbedingt ausschlaggebend. Viele fassen sich trotz (oder gerade wegen der) Krise ein Herz und nutzen sie als Chance, um ihr Hobby zum Beruf zu machen – auch wenn sie damit vielleicht weniger Geld verdienen.

Denn wer sich entscheidet, berufliche Routinen hinter sich zu lassen gewinnt neue Freiheitsgrade; auch und vor allem mit dem Schritt in die Selbstständigkeit. Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 wurden 658.800 neue Gewerbe in Deutschland angemeldet. Das ist nur geringfügig weniger als im Vorjahr.

Wer sich selbstständig machen will muss sich natürlich besonders am Anfang auf finanzielle Unsicherheiten und Engpässe einstellen, bis das Unternehmen in Fahrt gekommen ist. Ein finanzieller Puffer ist für einen Neustart sinnvoll und lässt einen sicher ruhiger schlafen.

Sabbatical: Ein guter Start für den Neustart.

Den Job wechseln oder aus einer Leidenschaft ein eigenes Business machen? So eine Entscheidung trifft man selten nebenbei nach Feierabend. Man sollte sich wirklich viel Zeit nehmen, um herauszufinden, was man wirklich will.

Viele leisten sich daher eine längere Job-Auszeit zwischen 3 Monaten und einem Jahr, um genau darüber nachzudenken, neue Pläne zu schmieden oder sogar schon mit Weiterbildungen zu starten. Nach einer Umfrage des Capitals-Magazins ist eine Auszeit vom Job neben der Reiselust in ferne Länder der wichtigste Grund für ein Sabbatical.

Dabei gibt es laut sabbatjahr.org verschiedene Sabbatical-Modelle: Unbezahlter Sonderurlaub, Sabbatical über Lohnverzicht, über ein Langzeitarbeitskonto oder durch Kündigung. Wer eine längere Auszeit plant, sollte den Ausstieg und die Finanzierung natürlich sorgfältig planen und durchrechnen. Die Investition in eine zufriedenere Zukunft lohnt sich allemal.

Welche Branchen haben zur Zeit die besten Perspektiven?

Sich Zeit nehmen für die berufliche Neuorientierung ist gut, sich informieren natürlich auch: Welche Branchen haben Zukunft? Wo werden zur Zeit Leute gesucht? Laut stellenanzeigen.de sind folgende Branchen besonders spannend für Direkt- und Quereinsteiger:

  • Digitalbranchen wie Marketing und IT: Alles was digital ist, boomt und bietet tolle neue Chancen für einen Neuanfang.
  • Pharmabranche: Bietet immer attraktive Jobaussichten. Und jetzt erst recht.
  • Immobilienbranche: Hier kann man mit relativ wenig Vorausbildung einsteigen.
  • Erziehungswesen: Kinderpfleger, Erzieher, Lehrer werden schon seit Jahren händeringend gesucht.

Für welche Branche, für welchen Job Sie sich auch immer entscheiden: ein günstiger, flexibler Ratenkredit oder Rahmenkredit kann helfen, die Zeit „zwischen den Jobs“ zu überbrücken, ein Sabbatjahr oder auch eventuelle Umschulungs- oder Neustartkosten zu finanzieren. Deshalb: Nur Mut und auf zu neuen Ufern!

Sie wollen beruflich neu starten? Hier finden Sie den passenden Kredit.

Alles in einer App

Immer wissen, was auf Deinem Konto los ist. Und ruckzuck reagieren können. Geht ganz bequem mit Banking to go.