Privatkunden

Mit Fortbildungen beruflich und persönlich profitieren

Bring Dich weiter!

In diesen Zeiten haben wir alle Neues gelernt: Zum Beispiel, dass Deutschland gerne Klopapier hortet, dass Homeoffice plus homeschooling kaum zu schaffen ist und digital Geburtstag feiern wirklich blöd ist.

Wir haben viele Dinge gelernt, auf die wir gut hätten verzichten können. Aber auch Dinge, für die wir sonst vielleicht keine Zeit gefunden hätten: Berufliche Weiterbildung boomt!

Viele Berufstätige gehen einen Schritt voraus und entscheiden sich proaktiv für Weiterbildungen: Laut Statista gab es alleine im Jahr 2020 rund 15,19 Millionen Menschen in Deutschland, die besonderes Informationsinteresse an beruflicher Weiterbildung hatten. Kein Wunder, denn die Welt befindet sich gerade in einer Phase des Umbruchs. Das gilt auch und besonders für die Arbeitswelt.

Bereit für die Zukunft?

Alles wird digitaler, mobiler, flexibler. Gut, wenn man da mithalten kann, sich zusätzliche Skills aneignet und auf alles vorbereitet ist, was da kommt.

Laut einer Degreed-Umfrage glaubt fast die Hälfte der Befragten aus acht Ländern, dass ihre derzeitigen beruflichen Qualifikationen in spätestens fünf Jahren veraltet sind; in Deutschland glauben dies sogar 56 Prozent. Entsprechend hoch ist die Bereitschaft durch Eigeninitiative auf dem neuesten Stand zu bleiben – insbesondere im digitalen Bereich. Der Anteil an Weiterbildungen für digitale Schlüsselqualifikationen ist seit März 2020 um 75 Prozent gestiegen.

Welche Kompetenzen werden nun wichtiger?

In Zusammenarbeit mit dem Stifterverband hat McKinsey eine Antwort darauf geliefert: Es sind vor allem drei Kategorien, die an Bedeutung gewinnen werden.

  1. Technische Fähigkeiten wie komplexe Datenanalyse, Web-Entwicklung oder nutzerorientiertes designen.
  2. Klassische Fähigkeiten wie Kreativität, Problemlösungsfähigkeit oder Durchhaltevermögen.
  3. Digitale Grundfähigkeiten wie agiles arbeiten, Kollaboration/Teamwork, digitale Interaktion.

Aber auch Fremdsprachen und branchenspezifisches Know-how stehen weiterhin hoch im Kurs. Egal, in welchem Feld: Wer sich aktiv weiterbildet, verbessert seine Chancen, beruflich aufzusteigen.

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es dabei ganz viele: Von kostengünstigen VHS-Kursen bis zu aufwändigen Fachausbildungen und Fernstudiengängen inklusive Zertifikat für mehrere tausend Euro. So oder so: Investitionen in die Weiterbildung machen sich in der Regel wirklich schnell bezahlt.

Mehr Gehalt, aber auch mehr Selbstvertrauen

Die Fortbildungs-Vorteile liegen klar auf der Hand: Das Aneignen spezieller Kenntnisse, zusätzlicher Qualifikationen oder wichtiger Zertifikate können den Wert auf dem Arbeitsmarkt steigern. Höher qualifizierte Arbeitnehmer haben einfach größere Berufschancen, geraten seltener in die Arbeitslosigkeit. Sie arbeiten in der Regel an anspruchsvolleren Aufgaben, haben bessere Aufstiegschancen und damit verbunden oft auch das bessere Gehalt.

Davon abgesehen, dass es jeder Arbeitgeber gerne sieht, wenn Mitarbeiter*innen ihre Karriere in die Hand nehmen – man gewinnt auch mehr Selbstvertrauen, traut sich mehr zu und fühlt sich sicherer: Nach einer Umfrage des ILS Instituts für Lernsysteme gaben 80 Prozent der Befragten an, sich nach einer Weiterbildung selbstbewusster im Job zu fühlen.

Habe ich Anspruch auf Bildungsurlaub?

Momentan machen viele Ihre Fortbildung nebenbei – man hat ja viel Zeit und viel Lockdown-Langeweile. Aber: angestellt Beschäftigte haben in den meisten Bundesländern Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub für die Teilnahme an Fortbildungen. Es werden 5 Tage pro Jahr beziehungsweise 10 Tage alle 2 Jahre gewährt, sofern die Maßnahme staatlich anerkannt ist. Die Zustimmung des Arbeitgebers ist jedoch erforderlich; in jedem Fall sollte man sich vor der Beantragung eines Bildungsurlaubs mit seinen Vorgesetzten abstimmen.

Mit etwas Glück gehen durch eine Weiterbildung also keine regulären Urlaubstage verloren. Und: Die Kosten für eine staatlich anerkannte Maßnahme sind steuerlich absetzbar.

Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter*innen und übernehmen einen Teil an Fortbildungs-Kosten. Aber auch wenn nicht: Wer Weiterkommen und Dazulernen will, kann seine Pläne auch ganz gezielt selbst in die Hand nehmen und Fortbildungen günstig mit einem flexiblen Kredit finanzieren.

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