Mit Fortbildungen beruflich und persönlich profitieren

Wie Sie im Job weiterkommen

Arbeit-Recht 4 min Lesedauer 08.03.2022

In den letzten Jahren haben wir alle Neues gelernt: zum Beispiel, dass Deutschland gerne Klopapier hortet, dass Homeoffice plus Homeschooling kaum zu schaffen ist und digital Geburtstag feiern wirklich blöd ist.

Wir haben viele Dinge gelernt, auf die wir gut hätten verzichten können. Aber auch Dinge, für die wir sonst vielleicht keine Zeit gefunden hätten: Berufliche Fortbildung boomt! Kein Wunder, denn die Arbeitswelt hat sich nachhaltig verändert und in Zukunft sind neue Kompetenzen gefragt.

Laut Statista gab es allein im Jahr 2021 rund 15,13 Millionen Menschen in Deutschland, die besonderes Informationsinteresse an beruflicher Weiterentwicklung hatten. Viele Arbeitnehmer gehen also einen Schritt voraus und entscheiden sich proaktiv für Fortbildungen. Schön, wenn diese Eigeninitiative vom Arbeitgeber oder anderen Stellen finanziell gefördert wird. Trägt man die Kosten selbst, kann das Ganze teuer werden. Wer solche Summen nicht auf der hohen Kante liegen hat, ist mit einem günstigen und flexiblen Kredit gut beraten.

Bereit für die Zukunft?

Alles wird digitaler, mobiler, flexibler. Gut, wenn man da mithalten kann, sich zusätzliche Skills aneignet und sich breiter aufstellt. So ist man auf alles vorbereitet.

Laut der Degreed-Studie „State of Skills“ haben 60 Prozent der Befragten infolge der Pandemie Bedürfnis nach Weiterbildung. Gleichzeitig gab beinahe die Hälfte an, dass ihr Unternehmen die Investitionen in Lernen und Entwicklung in den vergangenen Monaten reduziert hat. 36 Prozent der Befragten würden sogar mit großer Wahrscheinlichkeit kündigen, wenn sich das Angebot von Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen weiter reduziert.


Besonders die voranschreitende Digitalisierung ist ein starker Treiber für Fortbildungen: Der Anteil an Weiterbildungen für digitale Schlüsselqualifikationen ist seit März 2020 um 75 Prozent gestiegen.

Welche Kompetenzen werden nun wichtiger?

Ob Digitalisierung, Klimawandel oder Pandemie: Enorme Herausforderungen verlangen von Beschäftigten neue Kompetenzen, sogenannte Future Skills. Im Future-Skills-Framework 2021 identifizierte der Stifterverband in Zusammenarbeit mit McKinsey die zentralen Kompetenzen, die an Bedeutung gewinnen werden:

  1. Klassische Kompetenzen wie Resilienz, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit.
  2. Digitale Schlüsselkompetenzen, die uns befähigen, uns in der digitalisierten Arbeitswelt zurechtzufinden.
  3. Technologische Kompetenzen, z. B. komplexe Datenanalyse, Web-Entwicklung oder nutzerorientiertes Design.
  4. Transformative Kompetenzen, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel oder die Corona-Krise angehen und lösen zu können. Dazu zählen beispielsweise Missionsorientierung und Innovationskompetenz.

Aber auch Fremdsprachen und branchenspezifisches Know-how stehen weiterhin hoch im Kurs. Egal, in welchem Feld: Wer sich aktiv weiterbildet, verbessert seine Chancen, beruflich am Ball zu bleiben oder sogar aufzusteigen.

Mehr Gehalt, aber auch mehr Selbstvertrauen

Die Vorteile von Fortbildungen liegen auf der Hand: neue spezielle Kenntnisse, zusätzliche Qualifikationen oder wichtige Zertifikate können den Wert auf dem Arbeitsmarkt steigern. Höher qualifizierte Arbeitnehmer haben größere Berufschancen und geraten seltener in die Arbeitslosigkeit. Sie arbeiten in der Regel an anspruchsvolleren Aufgaben, haben bessere Aufstiegschancen und damit verbunden auch das höhere Gehalt.


Von Fortbildungen profitieren beide Seiten: Jeder Arbeitgeber sieht es gerne, wenn MitarbeiterInnen ihre Karriere in die Hand nehmen. Und als ArbeitnehmerIn gewinnt man mehr Selbstsicherheit und traut sich mehr zu. Nach einer Umfrage des ILS Instituts für Lernsysteme gaben 80 Prozent der Befragten an, sich nach einer Weiterbildung selbstbewusster im Job zu fühlen.

Habe ich Anspruch auf Bildungsurlaub?

Angestellte haben in den meisten Bundesländern Anspruch auf zusätzlichen bezahlten Urlaub für die Teilnahme an Fortbildungen. Es werden 5 Tage pro Jahr beziehungsweise 10 Tage alle 2 Jahre gewährt, sofern die Maßnahme staatlich anerkannt ist. Die Zustimmung des Arbeitgebers ist jedoch erforderlich. In jedem Fall sollte man sich vor der Beantragung eines Bildungsurlaubs mit seinem Vorgesetzten austauschen.

Wie finanziere ich meine Fortbildung?

Wer nicht lange sparen und direkt starten will, sollte sich nach einem flexiblen und günstigen Kredit umschauen. Zudem nicht vergessen: Die Kosten für eine staatlich anerkannte Maßnahme sind steuerlich absetzbar. Das heißt, einen Teil der Investition gibt es mit dem Lohnsteuerjahresausgleich wieder zurück.

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