Altersgerecht wohnen
und leichter leben

Barrierefreie Wohnungen sind für viele von uns  wichtig – für Menschen mit Rollstuhl, Krankheiten oder Behinderung zum Beispiel. Spätestens im Alter wird Wohnen ohne Barrieren für uns alle ein Thema, natürlich auch schon, wenn die eigenen Eltern seniorengerecht wohnen wollen. Hier kommen ein paar Tipps dazu.

Die 5 wichtigsten Fragen und Antworten

Vorteile einer altersgerechten Wohnung

  • Keine Hindernisse

    Wohnen ohne Stufen, Schwellen, Stolperfallen, Kabelsalat & Co

  • Breit genug

    Wohnungstür 1 Meter breit, im Bad 120 x 120 Zentimeter freie Fläche

  • Alles greifbar

    Küchengeräte und Schränke ohne Leiter gut erreichbar

  • Hell genug

    Viel Tageslicht, wenig Schatten, direkte und indirekte Beleuchtung

Wo kann ich meine Wohnung barrierefrei und altersgerecht umbauen?

Die Immobilie ist schon da und Sie werden älter? Um barrierefrei zu wohnen, können Sie jederzeit umbauen und altersgerecht modernisieren. Erfahrungen zeigen, dass besonders die folgenden fünf Wohnbereiche bei einem barrierefreien Umbau wichtig sind.

  1. Hauseingang: Mindestens 1 Meter breite Haustür ohne Treppen und Schwellen erreichbar, überdacht und gut beleuchtet.

  2. Wohnzimmer: Ohne Stolperfallen, Fenster mit Ausblick auch im Sitzen.

  3. Bad: Rutschsicherer Boden, bodengleiche Dusche oder Badewanne mit Einstiegshilfe, erhöhter Toilettensitz.
  4. Schlafzimmer: Bequeme Betthöhe, Lichtschalter vom Bett erreichbar, eventuell Aufstehhilfen, absenkbare Kleiderstangen.

  5. Küche: Ab 15 Quadratmeter genug Platz für Rollstuhl oder Gehhilfe, Arbeitsplatte und Spülbecken unterfahrbar, Küchengeräte gut erreichbar.

Wie viel Barrierefreiheit leiste ich mir?

Sehen Sie mit wenigen Klicks, wie viel monatliche Rate Sie zahlen, wenn Sie für Ihren barrierefreien Neubau oder Umbau ein Darlehen bei uns aufnehmen. So können Sie zuverlässig planen und entscheiden, wie viel barrierefreies Wohnen für Sie sinnvoll ist.

Was wird gefördert und wie viel kostet in etwa ein Umbau?

Unabhängig von den vielen verschiedenen regionalen und kommunalen Fördermöglichkeiten sind die Programme der KfW für ganz Deutschland da:

  • Altersgerecht Umbauen Kredit 159

    Bis 50.000 € Förderkredit zu 0,04% effektivem Jahreszins für den Abbau von Barrieren, mehr Wohnkomfort und besseren Einbruchschutz.

  • Barrierereduzierung – Investitionszuschuss 455-B

    Bis 6.250 € Zuschuss für den Abbau von Barrieren und mehr Wohnkomfort.

  • Energieeffizient sanieren – und Barrierefreiheit mitmachen

    Die Förderprogramme BEG 261 und BEG 262 bringen bis 75.000 € Tilgungszuschuss (BEG 261). Da kann es sich lohnen, die eigene Immobilie möglichst früh energieeffizient zu modernisieren und dabei auch gleich alles barrierefrei bewohnbar zu machen.

Kosten für einen barrierefreien Umbau - ganz grob

Eingangsbereich (mobile Rampe, 1-Meter-Wohnungstür) + 1.400 €
Badezimmer (höhenverstellbares WC, bodengleiche Dusche, höhenverstellbarer Waschtisch)

+ 7.200 €

Küche (bedarfsgerecht unterfahrbare Küchenelemente)

+ 9.000 €

Umbaukosten

= 17.600 €


Dieses Beispiel dient nur zur groben Orientierung. Die tatsächlichen Umbaukosten können sich davon stark unterscheiden, z.B. in Abhängigkeit von den baulichen Gegebenheiten und Ihren konkreten Plänen.

Drei Schritte zum barrierefreien Wohnen

Ihr Weg zur altersgerechten Wohn-Immobilie
  1. 1
    Bedarf und Wünsche klären

    Notieren Sie, was Ihnen beim barrierefreien Wohnen wichtig ist.

  2. 2
    Guten Rat einholen

    Reden Sie z.B. mit Handwerksbetrieben – oder mit uns zur KfW-Förderung für energieeffiziente, barrierefreie Sanierung.

  3. 3
    Barrierefrei (um)bauen und wohlfühlen

    Ab Fertigstellung mehr Wohn- und Lebensqualität genießen.

Nicht nur barrierefrei wohnen, sondern auch betreut

Schon bevor man vielleicht pflegebedürftig wird, kann auch eine Wohnsituation mit Betreuung sinnvoll sein – barrierefrei ist es meist noch dazu. Infos bietet z.B. die Verbraucherzentrale.

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