Privatkunden

Eigenkapital beim Hauskauf

Einfach mal draufschlagen können Sie beim Hauskauf die sogenannten Kaufnebenkosten – und dafür brauchen Sie Eigenkapital. Denn alles, was über den reinen Kaufpreis der Immobilie hinausgeht, können Sie nicht mit unserer Baufinanzierung bezahlen, sondern nur aus eigener Tasche. Los gehts: Lesen Sie sich schlau zum Thema Eigenkapital!

Die 5 wichtigsten Fragen + Antworten

Ihr eigenes Geld, das Sie in einen geplanten Hausbau oder Hauskauf stecken können, ist Ihr Eigenkapital. Dabei gehts nicht um Bargeld, sondern um alles Guthaben, das Sie auf Ihren Konten zur Verfügung haben. Gilt natürlich genauso, wenn Sie kein Haus, sondern eine Wohnung kaufen möchten.

Zu Ihrem Eigenkapital zählt erstmal alles, was Sie an Guthaben auf Konten haben (kein Bargeld). Also typischerweise das Geld auf Ihren Sparkonten (Sparbücher, Tagesgeldkonten, ING Extra-Konto). Darüber hinaus zählen aber auch Bausparverträge und Versicherungen zu Ihrem Eigenkapital. Ebenso Geldanlagen in Wertpapiere und andere Immobilien, die Ihnen bereits gehören.

Als Faustregel gilt: Rechnen Sie mit mindestens 5,5% des Kaufpreises als Eigenkapital-Anteil für Ihre Immobilienpläne. So viel brauchen Sie etwa für die Grunderwerbssteuer (je nach Bundesland unterschiedlich), für Notar- und Gerichtskosten und gegebenenfalls Maklerkosten. Das wären auch schon die wichtigsten Kaufnebenkosten. Darüber hinaus gilt: Je mehr Eigenkapital Sie für Ihre neue Immobilie haben, desto günstiger wird Ihre Baufinanzierung in der Regel. Mehr Eigenkapital zu haben, ist also für Ihre Immobilienpläne durchaus empfehlenswert.

Nein, das Baukindergeld zählt nicht als Eigenkapital für Ihren Hausbau oder Wohnungskauf. Denn das Baukindergeld ist nicht Ihr eigenes Guthaben, sondern die KfW gibt es als Zuschuss für Familien, Paare und Alleinerziehende zum Eigenheim dazu. Pro Kind bis zu 12.000 Euro. Viel Geld also – und es kann Sie bei Ihrer Baufinanzierung spürbar entlasten, wenn Sie es als Sondertilgung verwenden. Was das genau für Sie bringt, rechnen wir gern im Beratungsgespräch für Sie durch.

Gerade junge Menschen, Berufseinsteiger(innen) und junge Familien haben oft noch nicht allzu viel Eigenkapital ansparen können. Das ist ganz normal. Sie können Ihren Hausbau oder Wohnungskauf aber schon für die kommenden Jahre planen und vorbereiten – zum Beispiel für die Zeit, wenn Sie Kinder möchten. Wie viel Eigenkapital sollten Sie mindestens ansparen, um später Ihre Wunsch-Immobilie finanzieren zu können? Das können Sie jetzt ganz leicht mit unserem Ratenrechner und Budgetrechner durchspielen.

Vorteile bei der Baufinanzierung durch Eigenkapital

Wer beim Immobilienkauf Eigenkapital mitbringt, genießt viele Vorzüge:

Günstige Zinsen

Mehr Eigenkapital senkt den Baufi-Zins

Geringeres Finanzierungsrisiko

Daher bessere Konditionen bei der Bank

Schnellere Tilgung

Weniger Schulden sind meist früher abgezahlt

Größere Wahrscheinlichkeit der Baufinanzierung

Für die Kreditzusage ist Eigenkapital wichtig

So können Sie Eigenkapital ansparen

Jede Menge Möglichkeiten, wie Sie an Eigenkapital kommen: Das Geld, das Sie auf Ihren Konten haben – und dazu Bausparverträge, Versicherungen, Geldanlagen und bereits bestehender Immobilienbesitz. Wenn bei jungen Familien beide zusammenlegen, kommt da in wenigen Jahren oft schon einiges zusammen. Was wir alles im Detail für Ihr Eigenkapital mit einrechnen können, klären wir gern im Beratungsgespräch.

Viele unserer Kundinnen und Kunden sparen für Ihre Baufinanzierung einfach Geld auf einem Girokonto oder Tagesgeldkonto an, z.B. auf unserem Extra-Konto.

Zu unseren Sparprodukten 

Baufinanzierungsrechner

Wie viel Eigenkapital Sie brauchen, um eine bestimmte monatliche Rate für Ihre künftige Immobilie zu erreichen, sehen Sie mit wenigen Klicks in unserem Ratenrechner. Und unser Budgetrechner zeigt, wie viel Darlehen Sie mit Ihrem Eigenkapital bekommen.

Muskelhypothek: Mit Eigenleistung das Eigenkapital ergänzen

Wer nicht so viel Eigenkapital mitbringt, ist vielleicht handwerklich begabt – das kann die Rechnung zu Ihren Gunsten beeinflussen: Malern, tapezieren, Fliesen legen sind ideal für Selbermacher und Selbermacherinnen! Wer 5 bis 10% der Baukosten selbst einbringt, bekommt durch diese Eigenleistung mitunter günstigere Konditionen fürs Darlehen.

So funktionierts: Ein Architekt oder eine Architektin bestätigt Ihnen die Kostenaufstellung für Ihre geplanten Eigenleistungen – und schon können wir Ihre Muskelhypothek mit einrechnen in Ihre Baufinanzierung.

Eigenkapital zusammengefasst

Rund um Hausbau, Hauskauf, Wohnung und Baukindergeld halten wir kurz das Wichtigste fest:

Eigenkapital ist wichtig

Für unsere Baufinanzierung brauchen Sie ein Eigenkapital von ca. 5,5% des Kaufpreises der Immobilie.

Eigenkapital liegt nicht nur auf Sparkonten

Auch Bausparverträge und Versicherungen, Wertpapieranlagen und Immobilien zählen zum Eigenkapital.

Beispielrechnung: So viel günstiger ist das Haus mit Eigenkapital

Kauf eines Hauses in Frankfurt am Main, Kaufpreis 400.000 €

Mit 100.000 € Eigenkapital

Mit 200.000 € Eigenkapital

Zinsbindung 10 Jahre, Tilgungssatz 3% Zinsbindung 10 Jahre, Tilgungssatz 3%

930 € monatliche Rate

600 € monatliche Rate

 

Genug gelesen?

In der persönlichen Beratung rechnen wir gemeinsam durch, wie Sie Ihr vorhandenes Eigenkapital am besten für Ihre Baufinanzierung einsetzen. Wir freuen uns auf Sie!