Grundstück, Neubau, Notariat:
Was kostet es, ein Haus zu bauen?

Ein Haus bauen kostet Zeit, Nerven und Geld – früh Bescheid zu wissen, hilft: Lesen Sie hier, mit welchen Kosten Sie beim Hausbau rechnen können, vom Grundstück über das Bodengutachten bis zum Notariat. Wer in allen Punkten früh Klarheit hat, baut sein Haus oft zu deutlich geringeren Kosten.

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Kosten? Kosten? Kostbar! Beim Hausbau alles in Relation sehen

Wer Baukosten rechnet, dem schwirrt manchmal der Kopf: Grundstückskauf, Notariatskosten, Rohbau, Massivhaus, warum gibt’s keine einfache Faustregel für die Kosten des Neubaus? Nun, es klärt sich alles nach und nach, Hauptsache, Sie haben von Anfang an alle Kostenposten für Ihren Hausbau auf dem Radar – und verlieren das Wichtigste nicht aus den Augen: das Zuhause Ihrer Träume! Denn der kostbarste Ort im Leben ist nun mal das Eigenheim und zwar im doppelten Wortsinn. Neben der finanziellen Kostenaufstellung zählt unbedingt auch die Wohnqualität mit dazu und damit Ihr gefühltes Lebensglück. Dass das eigene Zuhause zufriedener macht, haben schon viele Studien gezeigt. Wie kostbar Ihr Haus für Sie ist, wissen nur Sie allein – nehmen Sie Ihr persönliches Wohnglück mit rein in die Rechnung, wenn es um Kosten und Nutzen eines Hausbaus geht!

Prozentuale Ausgaben für den Bau eines Einfamilienhauses

57%
| Haus- und Innenausbaukosten
21%
| Grundstückskauf
12%
| Baunebenkosten
5%
| Außenanlage
3%
| Herrichten und Erschließen
2%
| Grundstücksnebenkosten

1 Basierend auf den durchschnittlichen Kosten für den Bau eines Einfamilienhaus mit 850 m2 Grundstück und 150 m2 Wohnfläche in Deutschland in 2019 - Abweichungen sind je nach Region, Bauweise und Eigenkapital möglich

2 Ca. 15% von Grundstückskauf und Haus- Innenausbaukosten

Wo baue ich mein Haus und was heißt das für die Kosten?

Bei den Baukosten und wo es sich rechnet, ist viel Bewegung drin: Dass schon der Grundstückskauf, aber auch die Baukosten an sich in Metropolen wie Hamburg, München oder Frankfurt am Main deutlich mehr kosten als in mancher Provinz – das hatten wir gerade alle verinnerlicht, doch bleibt das so? Nicht erst seit Corona nimmt die Attraktivität mittelgroßer Städte und des Umlandes für viele Menschen zu: Wer mit seinem Job flexibel ist oder zur Arbeit pendeln kann, rechnet gut durch, wo die Hauskosten vielleicht deutlich geringer sind. Gerade in Zeiten des Homeoffice lassen sich bei Grundstückskauf, Baukosten und Grunderwerbsteuer durch eine überlegte Standortwahl massiv Kosten einsparen.

Kosten beim Hausbau – zusammengefasst

Ganz kurz die wichtigsten Punkte, wenn Sie die Kosten für den Neubau eines Hauses berechnen:

  • Alle Baukosten im Blick haben

    Grundstückskauf, Notariat, Baukosten, Nebenkosten – bitte nichts vergessen, dann gibt es keine Überraschungen

  • Schritt für Schritt Kosten senken

    Von der Standortwahl für Ihr Zuhause über die Steuerplanung bis zur günstigen Finanzierung lässt sich einiges sparen

Kosten für einen Hausbau im Schnitt

Grundstückskauf
(850 m²), 104 € je m²
97.800 €
+ Haus- und Innenausbaukosten
(150 m², ohne Keller, Terrasse, Balkon), 1.784 € je m²
267.600 €
+ Herrichten und Erschließen 15.000 €
+ Außenanlage 25.000 €
+ Baunebenkosten
(ca. 15% von Grundstückskauf und Haus- und Innenausbaukosten)
55.000 €
+ Grundstücksnebenkosten 10.000 €
= Kosten Hausbau insgesamt 470.400 €

Durchschnittswerte Grundstücks- und Bauwertkosten für ein Einfamilienhaus mit 150 m² in Deutschland 2019. Bitte regionale Unterschiede beachten!

Bei den Nebenkosten gehts mit Eigenkapital voran

Wenn Sie beim Hauskauf durchstarten, kommen 5 bis 15% Nebenkosten dazu, die Sie selbst bezahlen.

Genug gelesen?

Was Ihr Haus konkret kostet, wird klar, wenn Sie Ihre Immobilie bzw. Ihr Bauprojekt gefunden haben. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt, ein unverbindliches Angebot für die Baufinanzierung einzuholen – und mit einer Expertin oder einem Experten alles gemeinsam durchzurechnen. Vereinbaren Sie gleich Ihren Beratungstermin!

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