Illustration von drei Personen, die gemeinsam um einen stilisierten Globus sitzen. Der Globus zeigt vereinfachte Kontinente vor einem violetten Hintergrund.

Auslandsüberweisungen: Geld ins Ausland senden

Eine Auslandsüberweisung brauchen Sie immer dann, wenn Ihre Zahlung nicht innerhalb des SEPA-Standards möglich ist. Zum Beispiel, weil Sie in eine andere Währung als Euro überweisen. Oder das Zielland nicht zum SEPA-Raum gehört.

Ob Sie Ihre Familie im Ausland unterstützen oder Rechnungen für einen Urlaub im Ausland bezahlen: Sobald Währung oder Land vom SEPA-Standard abweichen, gilt Ihre Zahlung als Auslandsüberweisung. 

Auslandsüberweisungen zur WM besonders günstig

llustration eines Smartphones mit ING‑App‑Icon als Symbol für neue Funktionen in der App.

Zur WM senden Sie Auslandsüberweisungen in Fremdwährung besonders günstig, ganz ohne Transaktionsgebühr. Kein Wechsel nötig: alles geht direkt dort, wo Sie Ihr Banking ohnehin machen - in Ihrer ING App oder im Online‑Banking.

Überweisen Sie Geld in über 200 Länder und Regionen. Neu hinzugekommen sind vier weitere Währungen: Türkische Lira (TRY), Rumänischer Leu (RON), Ungarischer Forint (HUF) und Tschechische Krone (CZK).

Probieren Sie es direkt in der ING App oder im Online‑Banking aus.

Sie benötigen die aktuellste Version der ING App (mindestens Version 9.16.1 für iOS und Android).

Auslandsüberweisung oder SEPA? Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

Damit Sie direkt wissen, welche Art von Überweisung Sie brauchen, lohnt sich ein kurzer Blick auf zwei Punkte: Land und Währung.

Art der Überweisung Wann trifft das zu? Beispiel
  • Zahlung in EUR in ein SEPA-Land (z. B. Niederlande, Großbritannien, Dänemark, ...) 
  • Euro in die Niederlande 
  • Euro nach Großbritannien
  • Euro nach Dänemark
  • Zahlung in Fremdwährung (z. B. USD, DKK, ...) oder
  • Zielland liegt außerhalb des SEPA-Raums
  • US-Dollar in die USA
  • Dänische Kronen nach Dänemark
  • Euro nach Australien

Diese Informationen benötigen Sie für eine Auslandsüberweisung

Damit Ihre Auslandsüberweisung ohne Verzögerung ausgeführt werden kann, sollten alle Angaben vollständig und korrekt sein.

  • Name und Adresse des Empfängers: Der vollständige Name sowie die Adresse (mindestens den Ort & das Land) der Person oder des Unternehmens, das das Geld erhalten soll. 
  • Zahlungsdetails: IBAN oder Kontonummer der Empfängerin oder des Empfängers plus die BIC der Bank. Für Überweisungen in die USA in USD können Sie statt der BIC auch die 9-stellige Fedwire Routing Number angeben.
  • Zielland und die Währung: Wählen Sie aus, in welches Land und in welcher Währung Sie das Geld senden möchten. 
  • Entgeltregelung: Wählen Sie, wer die Kosten der Auslandsüberweisung trägt: SHA, OUR oder BEN

Gebührenverteilung bei Auslandsüberweisungen. Was bedeutet das für Sie?

Da an einer Auslandsüberweisung häufig mehrere sogenannte Korrespondenzbanken beteiligt sind, können auf dem Weg zur Empfängerin oder zum Empfänger an mehreren Stellen Gebühren entstehen. Mit der Wahl der Gebührenverteilung legen Sie fest, wer diese Kosten übernimmt.

SHA: Die Gebühren werden geteilt

SHA ist die am häufigsten gewählte Option:
Sie zahlen nur die Gebühren der ING. Die Empfängerin oder der Empfänger übernimmt die Gebühren seiner Bank und mögliche Gebühren der zwischengeschalteten Korrespondenzbanken.

Das bedeutet für Sie:

  • Der Empfänger kann einen geringeren Betrag erhalten, als Sie gesendet haben.
  • Wie hoch die Gebühren für den Empfänger genau sind, können wir nicht anzeigen.

OUR: Sie übernehmen alle Gebühren

Mit der Option OUR tragen Sie sämtliche Gebühren, die entlang der Zahlungskette entstehen – sowohl bei der ING als auch bei den Banken im Ausland.

Das bedeutet für Sie:

  • Der Empfänger erhält den vollen Betrag, den Sie gesendet haben, ohne Abzüge.
  • Sie zahlen eine Fremdspesenpauschale für alle zusätzlichen Gebühren, die durch Korrespondenzbanken entstehen können.

Diese Option eignet sich dann, wenn Sie sicherstellen möchten, dass z. B. eine Rechnung exakt in voller Höhe beglichen wird.

BEN: Der Empfänger trägt alle Gebühren

Bei BEN werden sämtliche Gebühren vom überwiesenen Betrag abgezogen. Die Empfängerin oder der Empfänger trägt damit die Gebühren seiner Bank sowie aller beteiligten Korrespondenzbanken.

Das bedeutet für Sie:

Sie selbst zahlen keine Gebühren.

  • Der Empfänger erhält einen entsprechend reduzierten Betrag.
  • Die genaue Gebührenhöhe sowie den konkreten Betrag, den der Empfänger erhält, können wir vorab nicht anzeigen.

Weitere Fragen & Antworten

Was sind Transaktionsgebühren bzw. ING‑Gebühren bei Auslandsüberweisungen?

Bei Auslandsüberweisungen können auf dem Weg zum Empfänger an mehreren Stellen Gebühren entstehen – sowohl bei der ING als auch bei anderen beteiligten Banken.

Die Transaktions‑ bzw. ING‑Gebühren sind die Kosten, die wir als ING für die Durchführung der Überweisung erheben. Diese fallen bei den Gebührenoptionen SHA und OUR an. Bei BEN werden grundsätzlich keine ING‑Gebühren berechnet.

Im Rahmen der WM‑Kampagne entfallen die ING‑Gebühren für Überweisungen in Fremdwährungen. Andere mögliche Gebühren (z. B. von fremden Banken) können weiterhin anfallen.

Wie lange dauert es, bis das Geld im Ausland ankommt?

Auslandsüberweisungen laufen oft über verschiedene Banken und Zeitzonen. Deshalb können wir nicht sagen, wie lange es dauert.

Sind Auslandsüberweisungen stornierbar?

Nein, Auslandsüberweisungen sind nicht stornierbar.

Was hat es mit der AWV-Meldepflicht auf sich?

Die AWV‑Meldepflicht bedeutet, dass bestimmte Zahlungen ins Ausland gesondert an die Deutsche Bundesbank gemeldet werden müssen. Meldepflichtig sind SEPA-Überweisungen außerhalb Deutschlands oder Auslandsüberweisungen über 50.000 Euro. Weitere Informationen zum Meldewesen im Außenwirtschaftsverkehr und alle notwendigen Formulare erhalten Sie auf den Internetseiten der Bundesbank.

Wie funktioniert der Wechselkurs?

Sobald an einer Überweisung zwei Währungen beteiligt sind, kommt der Wechselkurs ins Spiel. Er zeigt, wie viel Ihre eigene Währung im Vergleich zur Zielwährung wert ist.

Wechselkurse verändern sich laufend – durch Angebot und Nachfrage an den Märkten oder wirtschaftliche Entwicklungen und politische Ereignisse. Dadurch kann dieselbe Währung an einem Tag etwas mehr, am nächsten Tag etwas weniger wert sein.

Bei Auslandsüberweisungen heißt das: Der endgültige Betrag, der im Ausland ankommt, hängt vom aktuellen Wechselkurs zum Zeitpunkt der Ausführung ab. Je nach Kurs kann die Überweisung also etwas günstiger oder teurer werden.

Den für Sie geltenden Wechselkurs zeigen wir Ihnen bereits an, während Sie die Überweisungsdaten eingeben.