Brückentage 2021

Mit geschickter Planung den Urlaub verlängern | 11.12.2020

Brückentage 2020

Mit wenigen Urlaubstagen viel Freizeit herausschlagen. Wir haben für das Jahr 2021 zusammengestellt, welche Brückentage sich dafür anbieten.

Gut für Arbeitgeber, schlecht für Arbeitnehmer: Im Jahr 2021 fallen viele Feiertage auf ein Wochenende. Der Tag der Arbeit (1. Mai) und der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) etwa, der Reformationstag (31. Oktober) ebenso wie die Weihnachtsfeiertage (25./26. Dezember) und Neujahr (1. Januar).

Diese Brückentage lohnen sich

Mit guter Planung lässt sich aber auch 2021 so mancher Urlaub verlängern.

  • Heilige Drei Könige
    In Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Bayern ist dieser Tag am 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag. 2021 fällt er auf einen Mittwoch. Wer sich dort zum Beispiel am 4./5. Januar oder am 7./8. Januar freinimmt, hat mit dem Wochenende einen kurzen Urlaub von 5 Tagen – für den Einsatz von zwei Urlaubstagen.
  • Ostern
    2021 wird Ostern vom 2. April (Karfreitag) bis zum 5. April (Ostermontag) gefeiert. Mit vier Urlaubstagen vor oder nach dem Fest kann man sich – inklusive der jeweiligen Wochenenden davor oder danach - wieder 10 freie Tage verschaffen. Dafür müsste vom 29. März bis zum 1. April oder vom 6. bis zum 9. April Urlaub genommen werden.
  • Himmelfahrt
    Der Himmelfahrts-Donnerstag fällt in diesem Jahr auf den 13. Mai. Wer also vom 10. bis zum 14. Mai 4 Tage Urlaub nimmt, kann sich – inklusive der Wochenenden davor und danach - 9 Tage lang ausruhen. Und nur 1 Urlaubstag am 14. Mai reicht immerhin wieder für 4 freie Tage.
  • Pfingsten
    Nach Himmelfahrt folgt Pfingsten am 23./24. Mai (Pfingstsonntag/Pfingstmontag). Mit dem Einsatz von 6 Urlaubstagen vom Himmelfahrts-Brückentag (14. Mai) an bis zum 21. Mai erreicht man doppelt so viele freie Tage - also 12. Wer direkt nach Pfingsten - vom 25. bis zum 28. Mai - 4 Urlaubstage einsetzt, kommt mit den Wochenenden auf 9 freie Tage.
  • Fronleichnam
    Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in katholische Gemeinden in Sachsen können sich wieder mit einem Urlaubstag am Freitag nach Fronleichnam (3. Juni) ein ausgiebig verlängertes Wochenende genehmigen. Also: 4. Juni im Urlaubsplan ankreuzen.
  • Allerheiligen
    Da der 1. November auf einen Montag fällt, haben Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland auch ohne Urlaubstag ein verlängertes Wochenende – dort ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Oder: 4 Urlaubstage nehmen und eine freie Woche haben.
  • Weihnachten und Silvester
    Heiligabend und Silvester fallen 2021 jeweils auf einen Freitag. Wollen Arbeitnehmer die Zeit dazwischen freihaben, sind 4 Urlaubstage fällig.

Wer früh plant, erhöht seine Chance

Ratsam ist es, die Urlaubstage rechtzeitig einzureichen. Kommt es bei der Planung zu Konflikten, muss im Zweifelsfall der Arbeitgeber entscheiden. Da gilt dann für viele durchaus das Motto: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
 
„Grundsätzlich müssen Arbeitgeber die Urlaubswünsche aller Mitarbeiter berücksichtigen”, sagt der auf Arbeitsrecht spezialisierte Anwalt Curt Dunse. Aber: „Es kommt hier auf den Einzelfall an”, betont der Jurist. Das sei etwa abhängig von der Betriebsgröße.
 
Wenn es aus betrieblichen Gründen unumgänglich sei, einen Urlaubswunsch abzulehnen, müssten Arbeitgeber nach sozialen Gesichtspunkten entscheiden, erklärt Dunse. Ob jemand etwa Schulkinder hat oder mit seinem Partner gemeinsam Urlaub nehmen möchte. Festgelegte Parameter gebe es aber nicht. Deshalb sei eine frühzeitige Planung ratsam.

Urlaubsplanung in Coronazeiten

Als “besonders privilegiertes und verwöhntes Reisevolk” werden die Deutschen besonders herausgefordert, Urlaubstage “neu zu denken”, sagt Psychotherapeutin und Coach Shirin Tanja Sobhani. “Wir müssen uns auf eine andere Art Urlaub einstellen und kreativ werden, wenn es darum geht, den eingereichten Urlaub sinnvoll, zufriedenstellend und wohltuend zu nutzen.”
 
“Die Zeit für Selbstreflexion und innere Einkehr nutzen”, rät Sobhani. Durchkreuzt die Pandemie Reisepläne, empfiehlt sie, weiterhin unter anderem auf folgende Tipps zu setzen:

  • den eigenen Wohnraum verschönern
  • neue Stadtteile oder auch die eigene Umgebung erkunden
  • sich mit besonderem Essen verwöhnen, neue Rezepte ausprobieren
  • virtuelle Treffen mit Freunden organisieren
  • Reisepläne für die Zukunft schmieden
  • neue Hobbys finden
  • eine Fortbildung machen
  • Geld, das für Reisen geplant war, für schöne Produkte ausgeben oder anlegen

Wovon die Psychotherapeutin abrät:

  • nur an verpasste Chancen zu denken
  • der Sehnsucht nachzuhängen
  • nur in Einschränkungen zu denken, statt an Möglichkeiten und Lösungen

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (8)


Kommentare

ING

11.01.2021

Hallo Frank, wir stellen gern immer wieder Informationen ein, die auf den ersten Blick nicht unbedingt etwas mit uns als Bank zu tun haben - aber doch für viele Leser interessant sind, z.B. als kleine Hilfestellung bei der jährlichen Budgetplanung für die Urlaubszeit. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Frank

11.01.2021

Was soll ich denn mit diesen "Informationen" zum Urlaub - von meiner Bank?!?


Berthold Wußler

31.12.2020

Im Abschnitt Urlaubsplanung zu Coronazeiten scheint der Verfasser schon genau zu wissen daß die Viren gefährlich bleiben, obwohl dies noch nie in der Menschheitsgeschichte der Fall war und dies jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Dieses Verhalten konnte man z.B. schon im März 2020 bei einem Intendanten des öffentlich Rechtlichen Staatsfernsehen beobachten. Durch die Regierung sowieso.
Handelt es sich hier um kopfloses Nachplappern oder verbirgt sich hier eine Agenda, von wem auch immer, auf deren Zug viele Mitläufer auf springen ?


Foxi

08.02.2020

Unsere Team-Planung steht schon seit November 2019!!


Peter

26.01.2020

Ein bisschen zu spät der Urlaubsplaner.


Stefan Schlonsok

23.01.2020

Für die Urlaubsplanung 2020 kommt der Beitrag wesentlich zu spät !


Jan

21.01.2020

Leider haben Menschen in vielen Branchen keine geregelte 5 Tage Woche mehr. Feiertage werden besser bezahlt und darauf sind viele Menschen, aus den immer größer werdenden Niedriglohnbranchen, angewiesen. Immer mehr Menschen (auch Hochschulabsolventen) arbeiten für Stundenlöhne von Brutto 11€. Bei Steuerklasse I und 240 Stunden im Monat ergibt das einen Nettolohn von gut 1700€. Leben wie die Ameisen und Bienen...
Schöne neue Welt (NWO)! :-(


Markus

15.01.2020

Man muss immer gegen den Mainstreem handeln. Das lohnt sich beim Urlaub und im Depot!