Hauskauf ohne Eigenkapital

Was bei einer 100-Prozent-Finanzierung zu beachten ist | 25.09.2019

Hauskauf ohne Eigenkapital

Ohne Eigenkapital eine Immobilie zu finanzieren, mag in Zeiten historisch niedriger Zinsen für viele eine verlockende Idee sein. Beim genauen Hinsehen wird aber deutlich, dass so mancher Stolperstein wartet.

Wenig Eigenkapital, höhere Zinsen

Verbraucherschützer und Banken sind sich zumindest in einem Punkt einig: Eine Immobilienfinanzierung mit Eigenkapital ist besser als eine ohne. Der Grund? Ohne die meist geforderten 20% an eigenen Mitteln verteuert sich ein Darlehen. „Je weniger Eigenkapital vorhanden ist, desto höher ist in der Regel der Zinssatz“, sagt Eva Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren.
 
Dazu ein Rechenbeispiel von Verbraucherschützern: Ein Paar kauft eine Immobilie zum Preis von 300.000 Euro. Die Laufzeit für den Kredit soll 15 Jahre betragen, die Tilgung 3%. Wird die Immobilie zu 90% finanziert (Kreditsumme 270.000 Euro), werden dafür 1,75% Zinsen fällig. Bei einer 100-Prozent-Finanzierung (Kreditsumme 300.000 Euro) springt der Zinssatz auf 2,41%. Für die zusätzlichen 30.000 Euro Kreditbedarf erhöht sich die Zinsbelastung über die Laufzeit somit um rund 27.500 Euro.

Ohne Finanzpolster dennoch eine Immobilie finanzieren

Für einige Kaufinteressierte ist das Thema Eigenkapital allerdings ein Problem. „Gerade junge Leute haben in der Regel noch keinen nennenswerten Betrag für eine Immobilie angespart“, sagt Tarkan Atik von der Dr. Klein-Baufinanzierung, einem bundesweit tätigen Finanzdienstleister. „Trotzdem möchten sie ihren Wunsch vom eigenen Haus oder der Eigentumswohnung nicht auf die lange Bank schieben.“ Einige Geldhäuser bieten auch eine 100-Prozent-Finanzierung an – die aber nicht für alle geeignet ist. Junge Menschen sollten sich gut überlegen, ob sie sich auf Jahre mit hohen Zahlungen für Zinsen und Tilgung belasten können. „Für Leute, die ein hohes Einkommen, aber kein Eigenkapital haben, kann das ein Weg sein“, sagt Dirk Eilinghoff vom Portal Finanztip. Auch für Reinhold-Postina vom Verband Privater Bauherren sollten sich nur Gutverdiener eine 100-Prozent-Lösung leisten. „Wer weiß, dass er über lange Jahre verlässlich verdient, wird vielleicht damit glücklich“, betont sie.

Anschlussfinanzierung wird schwieriger

Auch Atik von der Dr. Klein-Baufinanzierung sieht die Nachteile einer 100-Prozent-Finanzierung: „Die Bank preist das Risiko mit ein, im Fall einer Zwangsverwertung nicht mehr den gesamten Betrag zurück zu bekommen. So wird die Finanzierung in jedem Fall teurer und sie dauert meistens auch länger.“ Denn aufgrund der höheren Raten kann meist nicht so viel getilgt werden, wie bei einer Finanzierung mit Eigenkapital. Das wiederum hat Auswirkungen auf die Anschlussfinanzierung: Nach Ablauf der Zinsbindung ist der dann noch abzutragende Kreditberg deutlich höher.

So sieht eine gelungene 100-Prozent-Finanzierung aus

Eine Beispielrechnung macht deutlich, wie ein zu 100% finanzierter Hauskauf ablaufen könnte: Ein junges Paar, beide Ende 20, verfügt über ein gutes Einkommen und erwartet Gehaltssteigerungen. Das Haus, das die beiden kaufen wollen, kostet 350.000 Euro. Das vorhandene Eigenkapital beträgt etwa 36.000 Euro – gerade einmal 10%. Um eine Sicherheit zurückzulegen, beschließt das Paar, nur die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbssteuer sowie Notarkosten selbst zu bezahlen und den gesamten Kaufpreis zu finanzieren. Dank eines KfW-Anteils von 50.000 Euro können sie auf die restlichen 300.000 Euro einen günstigen Zins von 1,67% bei 15 Jahren Zinsbindung bekommen. Hierfür zahlen sie monatlich 1.600 Euro. Damit tilgen sie zugleich so viel, dass das Haus nach 21 Jahren abbezahlt ist.

Eine lange Zinsbindung ist ratsam

Auch wenn das Risiko steigender Zinsen momentan nicht akut ist – lange Zinsbindungen von mindestens 15 Jahren sind laut Atik vor allem bei einer Vollfinanzierung hilfreich. „Gerade in Niedrigzinszeiten sollten Käufer die Chance nutzen und möglichst viel und schnell tilgen“, betont auch Reinhold-Postina. Steht zum Beispiel eine Erbschaft an oder wird eine Versicherung fällig, sollte man mit der Bank Sondertilgungen vereinbaren. So ist man schneller mit der Abzahlung des Kredits fertig. Eine Baufinanzierung ist aber immer ein Einzelfall. „Wenn kein Eigenkapital eingebracht wird, sind die individuellen Rechnungen und Anpassungen wirklich entscheidend“, betont Atik. „Hier ist der Grat zwischen machbar und empfehlenswert besonders schmal.“ Um abzuschätzen, ob ein Käufer auch langfristig die finanziellen Belastungen eines Haus- oder Wohnungskauf tragen kann, sollte er sich entsprechend beraten lassen. Verbraucherschützer empfehlen, sich vom Bankberater ausrechnen zulassen, wie hoch die Belastung nach Ablauf der Zinsbindung ausfällt, gemessen an gestiegenen Zinsen um beispielsweise 1 bis 2%. Ist die Rate im Anschluss zu hoch, sollte die Zinsbindung länger sein.

Fazit: 100-Prozent-Finanzierung – ja oder nein?

Letztlich ist es immer eine Einzelfallentscheidung. Aber eines ist in jedem Fall klar: „Wer in ständiger Sorge lebt, dass unvorhergesehene Reparaturen oder Anschaffungen anfallen oder er sich während der Laufzeit keine angenehmen Dinge wie einen Urlaub leisten kann, der sollte von dem Vorhaben Abstand nehmen“, sagt Atik von der Dr. Klein-Baufinanzierung.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (25)


Kommentare

Max Mustermann

18.10.2019

Wer heutzutage noch von hohem Eigenkapital redet, der rechnet auch bestimmt noch für den Rest seines Lebens in D-Mark. Diese Zeiten sind vorbei, aber manche begreifen es einfach nicht. Heutzutage ist die Jugend viel cleverer und man geht nicht einfach zur nächsten Bank um die Ecke und lässt sich einen Scheiß von Herrn Müller andrehen. Internet und Globalisierung spielen eine große Rolle, vorausgesetzt man hat den Grips dazu. Alle anderen können gerne weiter in D-Mark rechnen und "Mahlzeit" sagen.


Erik

15.10.2019

Wer jetzt noch Eigentum erwirbt sollte 80 bis 90% Eigenkapital haben. Wer ohne Kapital oder mit sehr geringem kauft, der begeht Selbstmord auf Raten.


@ "@Darmir"

06.10.2019

Wo soll denn so eine schöne Gegend denn sein?
Wo bekomme ich Haus und Grund (neu) nicht 250 Jahre alt und voll renovierungsbedürftig für unter 350.000 Euro?
Gibt es dort Ärzte? Schulen? Kindergärten? Internet schneller als 5 Stunden auf Antwort zu warten? Wie sieht es mit der Infrastruktur aus? usw. usw.
Also da bin ich jetzt mal gespannt.....
Bestimmt im Osten...wo alle weg ziehen weil es nichts gibt. Außer in den Ost-Ballungsräumen.


@Damir

04.10.2019

Natürlich gibt es noch immer schöne Grundstücke samt neuen Häusern drauf sehr günstig - z.B. in der Prignitz, an der Mosel, in der Uckermark, in der Oberlausitz, in Teilen von MVP. Nur gibt es dort keine Arbeitsplätze. Und demnächst gibt es Grundstücke samt Häuser auch dort, wo Kraftwerksblöcke "in die Reserve gehen" oder Tagebaue zu gemacht werden. Da wäre z.B. die aussterbende Niederlausitz. Aus Cottbus sind schon 70 000, aus Hoyerswerda sind schon 50 000 und aus Weißwasser schon 25 000 weg gezogen.


@Damir

04.10.2019

Mit Ihrer Aussage liegen Sie in den Ballungszentren richtig, aber es gibt auch andere schöne Gegenden, wo die Immobilienpreise MIT Grundstück bei weitem die 350 TEUR NICHT erreichen!!!


deutscher Michel

04.10.2019

Ist das hier ein Werbeforum der Zwangsversteigerer? Es ist schon erstaunlich in welchem Umfang hier die schon seit Jahren extrem hohe Zahl an Zwangsversteigerungen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen negiert wird. Statisch gesehen wird in der BRD jede 3. Eigentumswohnung und jedes 4. Eigenheim binnen 25 Jahren einmal zwangsversteigert. Und allein (!) von der Erstellung und Aktualisierung der kostenpflichtigen webbasierten Zwangsversteigerungskataloge leben derzeit mehr deutschlandweit als 150 Selbständige.


Natascha kern

03.10.2019

Meine Wohnung wurde von ing zu 100% finanziert. Man muss sich in bisher gewohnten Ausgaben etwas zurückhalten. Das fiel mir nicht schwer den ich wusste wofür. Ein Leben lang, sagen wir mal, einen Fremden, 500-700€ monatlich zu geben, nur um ein Doch über KoPf zu haben. hielt ic h für übertrieben. Das Geld kann ich für mein Eigentum einsetzen. Muss aber auch die ing. erwähnen, alles reibungslos, easy verlaufen. Meine Raten mi.t der Erhöhung meine Einnehmen, problemlos angepasst. Die Wohnung ist in paar Monaten fertig bezahlt. Rückblickend, es wäre ein e Eigentumswohnung das ich bei Miete einen Fremden geschenk hätte. Danke ing. Mit Euch hätte ich es mich vielleicht als Alleinstehende kleine Sachbearbeiterin vielleicht gar nicht getraut in so eine finanzielle Abenteuer zu begeben.


@ "95% Finanzierung geht" - bitte wer denkt so?

03.10.2019

Bist Du Beamter oder Arzt oder Programmierer? Nur wer das ist, hat in der heutigen Zeit und in der Zukunft Arbeitsplatzsicherheit bis zum gesetzlichen Rentenalter. Und dann sollte der Arbeitsort sich auch nicht ändern - denn sonst kann das Wohneigentum ganz schnell am falschen Platz stehen und total an Wert verlieren.


@95% Finanzierung geht

03.10.2019

Haaaalllooooo

Du hast 3.300 Euro netto und die Frau 1.500 Euro netto.
Das macht 4.800 Euro netto.
Wer verdient denn bitte alles 3.300 Euro netto?

Überleg mal, die Mehrheit verdient unter 2.000 bis 2.500 Euro netto.
Wer 2.500 bis 3.000 netto hat ist schon mal gut. Darüber hinaus ist schon sehr gut.
Über 4.000 netto ist schon mal pervers und total überzogen.


Frau

01.10.2019

Ich schließe mich Damir an. Denm selbst in Osthessen kostet eine neue ca. 4 Zimmer ETW schon um die 350T EUR.


95 % Finanzierung geht.

30.09.2019

Hallo zusammen,
ich verstehe die Logik nicht.
Warum muss ich den 20-40% Eigenkapital haben ?
Wenn ich meine Immobilie bis zur Rente abgezahlt habe ist doch okay.
Wenn ich mit 30 Jahren damit anfange habe ich 37 Jahre Zeit diese abzubezahlen.
Wenn ich in Miete leben bleibe muss ich sogar darüber hinaus weiter Miete zahlen.
Das meine Rate nach 15 Jahre teuerer wird ist etwas was ich einberechnen muss. Meine Miete wurde in den letzten 4 Jahren zwei mal erhöht!!!
Wenn ich nun eine Rate habe die für mich finanziell machbar ist und ich sogar in der Zeit zusätzlich Geld ansparen kann, dann ist doch alles gut.
Ich habe meine Immobilie mit nur 5% Eigenkapital finanziert und habe trotzdem ein Zinssatz von 1,27% bekommen.
Ich muss dazu sagen das ich aber auch 3300€ Netto verdiene und meine Frau 1500€ netto verdient.
In meiner Branche gibt es eine sehr hohe Job Sicherheit.
Warum 10 Jahr weiter sparen um dann das ganze Geld was ich nun in ne Miete investiere verlieren ?


Said

30.09.2019

Eine Vollfinanzierung gleicht für 97,67% der Mitbürger einem Selbstmord auf Raten.
Viele unterschätzen die laufenden Kosten und zudem noch, dass sie heut zu tage schneller arbeitslos sein können als sie denken, dazu womöglich auch der Partner und dann?
Findet mal eine Mietwohnung, dann ist das erträumte Dach über dem Kopf weg und man hat womöglich noch schulden, wenn man nicht mit einem blauen Auge davon kommt. Mögliches erspartes (Eigenkapital) ist sowieso dann verbrannt.
Also überlegt euch gut, ob Ihr Vollfinanzieren oder überhaupt finanzieren wollt, wenn ihr nicht schon mind. 50 bis 70 Prozent Eigenkapital habt.


Max

28.09.2019

Die Leute kaufen mit Vollfinanzierung aufgrund der niedrigen Zinsen und binden sich 15 Jahre. Was aber, wenn die Zinsen, die ja zurzeit kaum noch günstiger werden können, nach 15 Jahren auf einmal wieder bei einer ganz anderen Marke stehen? 3%, 4%, o.ä...

Durch die derzeitigen niedrigen Zinsen hat der Immobilienpreis stark angezogen. Steigen die Zinsen wieder, lassen die Immobilienpreise evtl. wieder nach. Es gleicht sich aus.

Der Vollfinanzierer von heute sitzt dann auf einer überteuert gekauften Immobilie mit einer gestiegenen Darlehensrate (da der Zins bei Anschlussfinanzierung höher ist).

Wenn er es dann also nach 15 Jahren wieder verkaufen möchte, da er sich die Rate nicht mehr leisten kann, kriegt er dafür evtl. nicht mal mehr den Darlehensbetrag wieder aus - in dem ja auch die gegenwertslosen Nebenkosten stecken.

Man steigt in einen Markt ein, wenn die Preise günstig sind. Doch nicht, wenn der Markt auf dem Höchststand steht! Gilt für Aktien, wie für alles andere.


@Jens von Realist

28.09.2019

Bitte wer, außer Beamten und Ärzten, hat denn heute noch eine Arbeitsplatzsicherheit für zusammenhängende 20 Jahre und dass ausgerechnet in relativer Nähe vom Standort der neu gebauten Immobilie? Zumal durch die umfassende Digitalisierung von Produktion und Verwaltung, durch die Umstellung auf andere Energiequellen und z.B. auch durch das e-Auto gewaltige Umbrüche bevor stehen.
Auch bei den Banken sinkt die Arbeitsplatzsicherheit rapide. Und die ach so hoch gelobten FinTechs schreiben real bisher alle rote Zahlen und sind Mitgliederstark nur dank 80% inaktiver Kunden.


Damir

27.09.2019

Ich gehe davon aus, dass die ING nur das Haus mit 350T€ meinen - ohne Grundstück! Mit diesen Betrag kann man ein Haus bauen, dem stimme ich zu - jedoch definitiv OHNE Grundstück. Den beim Grundstück legt man nochmals das doppelt hin - definitiv in Stuttgart und wo anders ist es auch nicht günstiger. 350T€ mit Grundstück, ist eine Milchmädchenrechnung - für dieses Geld bekommt man vielleicht noch eine Drei-Zimmerwohnung (Neubau) in Buxtehude.


Bauingenieur Herbert Gröner

27.09.2019

Das ist alles absoluter Quatsch.

Du kannst dir heut zu tage keine Immobilie mehr leisten, wenn du nicht wirklich rund um abgesichert bist und Geld hast. Deshalb auch der Spruch - Geld kommt zu Geld.

Die Quadratmeterpreise in München z.B. Pasing-Obermenzing liegen derzeit bei ca. 9.300 Euro, Am Stadtrand (S-Bahn nahe) ca. 7.500 Euro.
Wer heute noch Vollfinanzierung macht oder aber mit unter 80% Eigenkapital sich eine Wohnung oder Haus kauft, der ist zukünftig einer Zwangsversteigerung sehr nahe.

Leute...lassts Euch von Banken und Sparkassen nichts einreden!!! Ihr reitet Euch gnadenlos in den Ruin.


Jens

26.09.2019

@Christian:
Da hast du wohl die 50.000,-Euro Darlehen von der KfW übersehen... ;-) Die bekommst du ja auch nicht geschenkt. Für die übrigen 300.000,- Euro gebe ich dir recht, das Darlehen wäre nach knapp 18 Jahren abbezahlt. Dann noch weitere 33 Monate lang 1.600,- Euro monatlich und du hast auch das KfW-Darlehen weg und bist schuldenfrei.


@Karl von Dieter 2

26.09.2019

Daniela erzählt Märchen und sucht Doofe für Kredithaie. Denn was nützt es, wenn die Kreditrate für das Haus derzeit günstiger ist, als die Miete für eine Mietwohnung. Denn es gibt eine Masse Dummköpfe die da glauben, dass ein Haus keine Betriebs- und Erhaltungskosten verursacht, von den gegenüber eine Miete weit höheren Nebenkosten ganz zu schweigen. Ganz zu schweigen davon, dass die Kreditfinanzierung von gewerblichen Objekten wegen Marktveränderungen ganz schnell in die Pleite führen kann. Ist doch so manches Handwerk wegen sinkendem Bedarf am Aussterben. Ich denke da z.B. an Steinmetze für Grabsteine, Bäcker, Fleischer, 0815 Gaststätten, Reparaturwerkstätten für Rundfunkgeräte-TV-Phono, Schreibwarenläden, Kfz-Werkstätten und so weiter. Und so manches Sportstudio oder Fingernagel-Verschönerungsstudio und manche PC/Notebook-Werkstatt war auch ganz schnell wieder weg vom Fenster.


Karl

26.09.2019

Hallo Daniela.
Dann viel Glück für die Zukunft, denn sobald der Zins einmal ansteigen sollte, ist es mit dem Glück vorbei.


Realist

25.09.2019

na dann macht man schön. Dadurch wird meine Auswahl bei den Zwangsversteigerungen immer größer.


Christian

25.09.2019

Völlig losgelöst von der Diskussion ob eine Vollfinanzierung sinnvoll oder nicht ist, ist es erschreckend, dass die dargestellte Beispielrechnung seitens der ING-diba völlig falsch ist: Bei einem monatlichen Betrag von 1.600€ bedeutet das bereits einen Tilgungsanteil von 4,73 %, d.h. das Darlehn wäre bereits nach ca. 18 Jahren vollgetilgt. Was für ein Quatsch also!
Wichtig ist vor allen erst einmal richtig rechnen zu können. Dabei helfen gerne auch online-Rechner, die z.B. bei der zum Konzern gehörenden "Interhyp" abrufbar sind.
Ich habe bereits 3 Vollfinanzierungen laufen und kann Daniela nur zustimmen!


Daniela

22.09.2019

Kein Wunder, dass die Quote der Immobilienbesitzer in Deutschland so niedrig ist.
Letztendlich muss man immer Geld fürs Wohnen ausgeben. Solange die Rate, die ich monatlich für meine Immobilie bezahle, nicht höher ist als die, die ich für eine Wohnung bezahlen müsste, sollte es wohl kein Problem sein, Eigentum zu kaufen.
Ich habe jetzt zum 2. Mal eine 100%-Finanzierung gemacht, eine für meine private Immobilie, eine für meine Geschäftsimmobilie und deswegen bisher nicht eine einzige schlaflose Nacht verbracht. Die Rate für mein Haus ist günstiger als eine vergleichbare Miete und bei der Geschäftsimmobilie müsste ich ebenfalls mindestens so viel Miete zahlen wie die Rate. Kürzeste Zinsbindung für minimale Zinsbelastung. Bisher ist der Zins für die 5 Jahres-Zinsbindung noch nie über die der 10-Jahres-Zinsbindung gestiegen.


futurefrank

21.09.2019

Denke, da wird kaum eine Bank mitspielen. Als ich meine Wohnung kaufen wollte hatte ich 20% Eigenkapital und die Nebenkosten.
Trotz guter Bonität und Lebensversicherungen, die den Kaufpreis abgesichert hätten, wurde ich belehrt: "generell keine Kredite an Selbstständige"! Und das war die ING-DIBA.....DIBA...DIBA...DU


Nina Kinkheimer

20.09.2019

Bei diesen Tipps der INg kann ich nur mir nur an den Kopf fassen:
1. wo gibt es noch Häuser für 350T€, vor allem in Ballungsgebieten? Hier in
Rhein-Neckar sind das ab 500T€ aufwärts und diese sind dann auch noch auf dem Dorf
2. 1600€ netto abbezahlen müsste erstmal machbar sein - da müssen 2 sehr gute Einkommen sein, denn dafür bräuchte man ca 3T€ netto für die gesamten monatlichen Kosten
3. keine Rücklagen eingerechnet für eventuelle Reparaturen, die bei gebrauchten immobilien anfallen, z.b Heizung
4. langfristige Garantie auf gesichertes Einkommen haben heutzutage höchstens noch Beamte- alle anderen Angestellten können jederzeit gekündigt werden - ich arbeite im Konzern und erlebe das oft genug.
5. die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt auch wegen genau den o.g. Tipps: völlig falsch kalkuliert, 1 verliert den Job und Ruckzuck ist ausgeträumt


Horst Wittkowski

20.09.2019

Hallo liebe Leser,

wie im Bericht zu lesen locken die niedrigen Zinsen. Weniger für das Eigentum bezahlen als Miete. Eine ETW oder ein Haus, eventuell noch mit Garten, es lockt alles, aber so einfach ist es nicht.

Eine solide Basis, sprich Eigenkapital (10 – 30) Prozent und eine gesicherte Berufsperspektive
sollte vorhanden sein.
Wer es dennoch wagt braucht, sofern er überhaupt einen Kredit bekommt eine zusammenhaltende Familie welche einen in Engpässen unterstützt.

Ich habe dieses Glück gehabt, viele haben mir geholfen, so wie ich ihnen und die gesamte Familie wohnt jetzt in eigenen Häusern in unserer Stadt verteilt.

Abschließend fleißig sparen und mutig ran aber nicht ohne EK, sonst werden die Zinsen zu hoch!!!

Verdienen tun sowieso nur die Anderen.

PS: Sucht Euch die Bank gut aus, fallt nicht auf Vermittler rein!
Die Vermittler versprechen Euch das goldene vom Himmel aber wenn etwa sspäter schief geht gibt es die nicht mehr.

Hallo liebe Leser,

wie im Bericht zu lesen locken die niedrigen Zinsen. Weniger für das Eigentum bezahlen als Miete. Eine ETW oder ein Haus, eventuell noch mit Garten, es lockt alles, aber so einfach ist es nicht.

Eine solide Basis, sprich Eigenkapital (10 – 30) Prozent und eine gesicherte Berufsperspektive
sollte vorhanden sein.
Wer es dennoch wagt braucht, sofern er überhaupt einen Kredit bekommt eine zusammenhaltende Familie welche einen in Engpässen unterstützt.

Ich habe dieses Glück gehabt, viele haben mir geholfen, so wie ich ihnen und die gesamte Familie wohnt jetzt in eigenen Häusern in unserer Stadt verteilt.

Abschließend fleißig sparen und mutig ran aber nicht ohne EK, sonst werden die Zinsen zu hoch!!!

Verdienen tun sowieso nur die Anderen.

PS: Sucht Euch die Bank gut aus, fallt nicht auf Vermittler rein!
Die Vermittler versprechen Euch das goldene vom Himmel aber wenn etwa sspäter schief geht gibt es die nicht mehr.

Hallo liebe Leser,

wie im Bericht zu lesen locken die niedrigen Zinsen. Weniger für das Eigentum bezahlen als Miete. Eine ETW oder ein Haus, eventuell noch mit Garten, es lockt alles, aber so einfach ist es nicht.

Eine solide Basis, sprich Eigenkapital (10 – 30) Prozent und eine gesicherte Berufsperspektive
sollte vorhanden sein.
Wer es dennoch wagt braucht, sofern er überhaupt einen Kredit bekommt eine zusammenhaltende Familie welche einen in Engpässen unterstützt.

Ich habe dieses Glück gehabt, viele haben mir geholfen, so wie ich ihnen und die gesamte Familie wohnt jetzt in eigenen Häusern in unserer Stadt verteilt.

Abschließend kann ich nur sagen: Fleißig sparen und mutig ran aber nicht ohne EK, sonst werden die Zinsen zu hoch!!!
Abschließend kann ich nur sagen: Fleißig sparen und mutig ran aber nicht ohne EK, sonst werden die Zinsen zu hoch!!!

Verdienen tun sowieso nur die Anderen.

PS: Sucht Euch die Bank gut aus, fallt nicht auf Vermittler rein!
Die Vermittler versprechen Euch das goldene vom Himmel aber wenn etwa sspäter schief geht gibt es die nicht mehr.