Kassenzettel

Was steht drauf, muss man ihn aufbewahren und was, wenn er verloren ist? | 20.03.2019

Die spektakulärsten Banküberfälle der letzten Jahre

© Jo Jankowski

In jedem Geschäft bekommt man ihn beim Bezahlen in die Hand gedrückt: Der Kassenzettel. Er ist fest in unserem Einkaufs-Alltag integriert und trotzdem schaut kaum einer genau hin.

Man sollte meinen, den Kassenbon kenne man in und auswendig – schließlich begegnet er uns im Alltag immer wieder. Aber wissen Verbraucher wirklich, was auf dem Stück Papier steht? Was, wenn man den Bon verliert und ein Produkt reklamieren will? Und wie lange sollte man ihn eigentlich aufbewahren? Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Das steht auf dem Kassenzettel

Wie viele Details auf dem Bon stehen, ist von Geschäft zu Geschäft unterschiedlich. Wichtige Zahlen sind:

  • Der Bruttopreis aller eingekauften Waren
  • Die Stückzahl der Produkte
  • Extra ausgewiesene Mehrwertsteuer (7 oder 19%)
  • Das Datum des Einkaufs

Oft stehen auch Details zu Umtauschfristen und zur Zahlungsart im Kleingedruckten. Wer bei der Kartenzahlung seine Unterschrift setzt, willigt außerdem ein, dass der Händler den Betrag von seinem Konto einziehen darf. In Sachen Datenschutz müssen sich Verbraucher aber keine großen Sorgen machen: „In der Regel kauft man anonym ein. Persönliche Daten müssen nur angegeben werden, wenn ein Produkt umgetauscht bzw. reklamiert werden soll“, erklärt Oliver Buttler von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Nur wenn das Konto nicht genügend gedeckt sei, dürfe der Händler Nachforschungen zur Adresse des Kunden anstellen, um an sein Geld zu kommen. Trotzdem warnt Klaus Müller, Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands: „Aber man sollte wachsam sein.“ Schwierig wäre es, wenn weitere Daten abgefragt würden. „Wenn sie nicht offen und ehrlich danach fragen, sondern das in so eine Unterschriftserklärung hineinschummeln – das wäre nicht zulässig.“

Können Kunden Waren umtauschen, wenn der Kassenzettel unauffindbar ist?

An der Kasse muss es schnell gehen. Da verwundert es nicht, wenn Kassenzettel später nicht mehr auffindbar sind. Liegt er noch im Einkaufsbeutel, der Jackentasche oder bereits im Müll? Doch selbst wenn sie spurlos verschwunden sind, können Waren reklamiert werden. „Man muss nur nachweisen können, dass man das Produkt in dem Laden gekauft hat. Vor allem, wenn die Geschäfte eigene Produktlinien haben, ist der Kauf gut nachvollziehbar“, sagt Buttler. Als Nachweis gilt nicht nur der Kassenzettel. Auch ein Foto des Bons, ein Kontoauszug oder ein Zeuge, der den Kauf mitbekommen hat, sind laut Buttler gültige Beweis. Reklamiert werden darf übrigens auch reduzierte Ware, wenn sie mangelhaft ist.

Wie lange sollten Verbraucher Kassenzettel aufheben?

Auch wenn der Papier-Ordner im Regal bereits überquillt, sollten Kassenbons nicht voreilig im Müll landen. Wie lange sie noch aufgehoben werden sollten, hängt von der Ware ab. „Hier gilt: Den Kassenzettel solange sammeln, wie auch ein Anspruch auf Gewährleistung besteht. In der Regel sind das zwei Jahre“, erklärt Buttler. Kassenbons aus dem Supermarkt, auf denen lediglich Brot, Käse und Milch zu finden sind, müssen hingegen nicht aufbewahrt werden –bei Lebensmitteln gibt es keine Gewährleistungspflicht.

Wo sollte der Kassenbon aufbewahrt werden?

Selbst wer Kassenzettel aufbewahrt, kann bei einer Reklamation vor einem Problem stehen: „Viele Geschäfte drucken ihre Kassenzettel auf Thermopapier. Bei diesem Material besteht die Gefahr, dass die Schrift bereits nach einigen Wochen oder Monaten vollständig verblasst ist“, sagt Michael Rempel, Jurist beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät, solche Kassenzettel sicherheitshalber zu kopieren, einzuscannen oder beim Kauf eine zusätzliche Quittung auf normalem Papier zu verlangen – das gilt vor allem für teure Einkäufe.

Ein paar Tipps gibt es dennoch, um die Lebensdauer von Kassenbons zu verlängern:

  • Die Kassenzettel am besten im Dunklen Lagern, zum Beispiel in einer Schachtel. Denn Licht lässt die Schrift auf dem Thermopapier verblassen.
  • Keine Klarsichtfolien verwenden, da die darin enthaltenen Weichmacher beschleunigen das Altern.
  • Auch die Kassenzettel in Portemonnaies zu stecken, ist keine gute Idee: Im Leder befinden sich Gerbstoffe, die den Druck schneller unlesbar machen.

Übrigens: Ungefragt Aufrunden ist nicht erlaubt

Einfach den Kaufbetrag aufrunden, dürfen Händler nicht ohne explizite Einwilligung des Kunden – selbst, wenn es nur um einen Cent geht. Genau das passierte aber einem Kunden eines Elektronikmarktes. Statt 21,99 Euro zahlte er an der Kasse 22 Euro. Der Verkäufer hatte ihm ungefragt einen Gutschein zugeordnet und dafür einen Cent berechnet. Die Verbraucherschützer mahnten den Händler ab und auch das Landgericht Stuttgart untersagte später diese Geschäftspraxis (Az.: 38 O 67/16 KfH).

Etwas anderes sind Spendenaktionen der Supermärkte, die vor allem zur Weihnachtszeit sehr beliebt sind. Auch hier gilt: „Wichtig ist aber, dass beide Seiten, also Händler und Kunde, einwilligen. Ungefragt darf auch hier nicht einfach aufgerundet werden“, erklärt Buttler.

Autor: ING


Ihre Meinung

Kommentare (30)


Kommentare

Monika N.

18.04.2019

Mir ist mehrfach aufgefallen, dass z.B. dass bei EDEKA oder/und Netto die Preise für Sonderangebote überwiegend bzw. vielfach nicht im Kassensystem registriert sind, kann ich nach meiner Erfahrung und der meines Bekanntenkreises bestätigen. Es ist sehr unangenehm, wenn man als Kunde in die Beweispflicht gehen muss, was nicht alle Kassierer*innen positiv quittieren, nach dem Motto: "Sorry, uns ist da ein Feher unterlaufen....". Oftmals reagieren sie gereitzt, trotz positiver, fast devote Andmsage des Kunden. Kassenzetel immer mitnehmen, nicht nur als Beleg dafur, dass man alles, was man mitnimmt, bezahlt hat, sondern auch als Nachweis bei Reklamationen ggf. auch fehlerhaften Abbuchungen vom Konto (hatte ich schon 'mal: der gleiche nicht unerhebliche Betrag wurde doppelt abgebucht... Das selbe Datum nebst Uhrzeit, das selbe Geschäft...(Kartenzahlung). Wie das möglich war, ist mir bis heute ein Rätsel. Also Augen auf an der Kasse und bei der Kontoauszug-Kontrolle !!!!


Señor Vino Tinto

17.04.2019

Man sollte Kassenzettel zunächst aufbewahren, um noch einmal seinen Einkauf zu überprüfen. Mir ist mehrfach aufgefallen, dass z.B. bei EDEKA und Netto die Preise für Sonderangebote im Kassensystem noch nicht registriert sind. Teilweise muss man sogar den Prospekt vorlegen, weil die ahnungslosen Kassierer die Sonderangebote nicht kennen....


Eberhard

04.04.2019

Udo hat recht am 04.03.2019 mit dem Sachverhalt Berechnung der Schadenhöhe im Versicherungsfall. Das trifft z. B. auf Fahrraddiebstahl zu. Der Kassenzettel kann bei der Versicherung zur Berechnung vorgelegt werden, besser ist eine Rechnung, ein Foto und die Rahmennummer. Ohne glaubwürdigen Nachweis gibt's meistens nur 150 EURO.


Udo

03.04.2019

Herzlichen Dank für den Artikel, leider habt Ihr aber einen wichtigen Sachverhalt vergessen.
Kassenzettel dienen auch noch nach Jahren bei Versicherungsschäden als wichtiger Nachweis. Mithilfe der Kassenzettel ermitteln Versicherungen die Schadenshöhe.
Gruß
Udo


Agnes-Johanna Burkhard

28.03.2019

Dankeschön für die Aufklärung über die Kassenbelege f4gfm


Ingo F.

27.03.2019

Da die Zettel oft auf Thermopapier gedruckt werden und die Schrift nach einer Zeit vergilbt landen bei mir Zettel wichtiger Einkäufe regelmäßig auf dem Scanner. Dieser speichert die Dateien automatisch auf meinem Netzwerkspeicher. Ich verschiebe diese dann in meinen Rechnungs-Ordner. So ist alles schön archiviert und vor Vergilbung sicher! ;-)


ING

27.03.2019

Guten Morgen Wunderbar - Motorrad gekauft und glücklich!, uns freut es sehr, dass alles so perfekt gelaufen ist und Sie so zufrieden sind. Wir wünschen Ihnen an dieser Stelle viel Spaß mit Ihrem neuen Motorrad! Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Peter.L.

27.03.2019

Ich habe vor ca. 4 Wochen bei Kaufland unter anderem Obst gekauft(Mandarienen) diese waren nach 3 Tagen nicht mehr genießbar,musste ich alle entsorgen.Das habe ich Kaufland per Mail mitgeteilt,sie haben nach einigen Tagen geantwortet,mit dem Bedauern,ich bekomme einen Gutschein,dieser kam dann nach einigen Tagen!!! Fazit:Man muss schon auf derartigen Mangel reagiern.


Wunderbar - Motorrad gekauft und glücklich!

26.03.2019

Hallo ING,
heute habe ich das dritte Mal einen Autokredit bei Euch aufgenommen. Konditionen und Abwicklung ist unschlagbar, zumal die vorzeitigen Rückzahlungsmöglichkeiten größte Flexibilität ergeben. So traut man sich auch mal, sich etwas teures zu gönnen. Die Konditionen und Rahmenbedingungen sind jetzt wieder super.... .(2,49 ist richtig ok.)
Vielen Dank!


Anonym3

25.03.2019

"Kassenbons aus dem Supermarkt, auf denen lediglich Brot, Käse und Milch zu finden sind, müssen hingegen nicht aufbewahrt werden –bei Lebensmitteln gibt es keine Gewährleistungspflicht." Das ist falsch. Es kommt auf darauf an, ob das Produkt bei Gefahrübergang frei von Sach- und Rechtsmängeln ist. Wenn das Produkt in dem Moment der Warenübergabe schimmlig ist, besteht sehr wohl das Gewährleistungsrecht. Wenn es danach schimmlig wird (und der Händler die Mangelfreiheit bei Gefahrübergang in den ersten 6 Monaten beweisen kann), dann nicht.


Schrippe

25.03.2019

Ich hatte im Oktober eine zugegebenermaßen hässliche Lichterkette für den Garten bei LIDL gekauft, um sie an Weihnachten zu montieren. Ich hatte wohl die Beschreibung der Ware nicht richtig gelesen und dachte an Umtausch. Aber nach 2 Monaten? Den Kassenbon hatte ich noch. Also schrieb ich LIDL an und erhielt diese überraschende Antwort: "herzlichen Dank für Ihre Nachricht vom xx.xx..2018.
Unsere umfassende Geld-zurück-Garantie erkennen Sie daran, dass Sie Lebensmittel ohne Vorlage des Kassenbons zeitlich unbegrenzt und egal aus welchem Grund zurückgeben können.
Alle anderen in unseren Filialen gekauften Artikel können Sie innerhalb von drei Monaten zurückgeben. Egal, in welcher unserer 3.200 Filialen Sie den Artikel gekauft haben - gegen Vorlage des Kassenbons erhalten Sie unverzüglich Ihr Geld zurück!
Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch in einer unserer Filialen.


Horst-Dieter Heil

24.03.2019

Thema Kassenzettel
Bei allen Geräten und Gegenständen, die einer Garantie- oder Gewährleistung unterliegen, klebe ich die Kassenzettel in die Betriebsanleitung, so dass ich bei eventuell anfallenden Propblemen erst gar nicht groß suchen muß.


Günther

23.03.2019

Ich hebe Kassenzettel grundsätzlich auf, da ich meistens den Betrag vom Konto abbuchen lasse. Wenn abgebucht ist, kann ich dann die Bons vernichten indem ich sie in den Hausmüll gebe. Ausnahme ist wenn ich Artikel mit Garantie gekauft habe, dann mache ich aber auch eine Fotokopie wegen der Haltbarkeit des Bons.


Pfeiffer, Rolf

23.03.2019

Den Kassenbon sollte man schon deshalb mitnehmen, um sofort die Preise zu kontrollieren. Oftmals sind Sonderangebote oder herabgesetzte Artikel falsch erfasst.


Ludger Smitz

23.03.2019

Für teure Produkte und zb. TV Geräte etc. lasse ich mir generell einen zusätzlichen Beleg in Papier ausdrucken. Zuhause wird der Thermobeleg an das Blatt geheftet, gelocht und im Ordner abgeheftet. Dann hat man es leichter mit der Suche .
Funktioniert immer und habe schon mehrfach Garantie Ansprüche geltend machen können.


ING

22.03.2019

Hallo Herr Haid, bitte rufen Sie doch einmal kurz unsere Kollegen unter 069 / 34 22 24 an, sie können das bestimmt schnell mit Ihnen gemeinsam klären. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Martin Kaufer

22.03.2019

Ich nehme sogar Kassenzettel für Lebensmittel mit und hebe sie mindestens ein Jahr auf, weil ich schon erlebt habe, dass Lebensmittel vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verdorben waren. Die tausche ich dann wieder um. Ging mir z.B. bei Haselnuss-Keksen so, die ranzig schmeckten oder Vanille-Creme. Außerdem - wer keinen Kassenbeleg hat, dem könnte man unterstellen, dass er die Lebensmittel gestohlen hat. Außerdem habe ich schon ab und zu erlebt, dass mir zu viele Lebensmittel berechnet wurden. Man sollte vor der Kasse kurz überschlägig den Gesamtpreis berechnen und sofort im Laden den Kassenzettel kontrollieren, wenn man den Verdacht hat, dass etwas schief gegangen ist. Man hat mir schon eine 6-er Packung Sprudel berechnet, als ich nur eine Flasche Sprudel gekauft habe. Das klingt jetzt alles sehr kleinlich, aber ich mag es nicht, mehr zu bezahlen als ich muss. Meine gesparten Millionen lege ich dann bei der ING-DiBa für 0,01 % Zinsen auf das Tagesgeldkonto. LOL.


HeRi

22.03.2019

Der Vorschlag mit dem Code von „Wolf“ gefällt mir sehr gut.


Horst Haid

21.03.2019

Jch habe die Banking to go App und wollte heute eine Überweisung durchführen.
Es zeigt mir immer einen Fehler an


ING

21.03.2019

Hallo Rita hetche, bis September können Sie das weiterhin. Durch PSD2 benötigen Sie, wenn Sie ein Girokonto bei uns haben, ein alternatives Freigabeverfahren wie z.B. die Banking to go App oder das mTAN Verfahren. Haben Sie kein Girokonto, können Sie Ihre iTAN-Liste weiterhin nutzen. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Christiane

21.03.2019

Zu Kassenbons: Fast jeder zweite Bon bzw. die Angaben darauf sind falsch, meist zu Lasten der Kunden. Da ich meist das gleiche kaufe, habe ich die meisten Preise im Kopf und kontrolliere beim Einpacken. Gerade wenn falsch ausgepreist wurde oder beim abgelaufenen MHD kann man es ohne Bon nicht mehr nachweisen. Dabei können die Kassierer nichts dafür, wenn es von der Zentrale falsch eingegeben wurde. Aufgehobene Kassenbons haben mir schon manchen Euro erspart. Das Argument Umweltschutz für keinen Bon ist m.E. meistens daneben, weil er trotzdem ausgedruckt und dann direkt "entsorgt"
wird.


Jürgen Niebur

21.03.2019

In einigen Supermärkten - z.B. Netto - muss man bei Bezahlung mit Karte ein grob geschätzt 25cm langes Stück Papier unterschreiben, das rückseitig klein und eng bedruckt ist. Ein Versuch, an der Kasse nur den ersten Absatz lesen zu wollen, endet bestenfalls mit der Androhung von Prügel seitens wartender Kunden. In meinen Augen ein klarer Fall von Nötigung, gegen den man sich machtlos fühlt.


Wolf

21.03.2019

Scannen ist eine gute Variante, die ich schon seit 3 Jahren praktiziere. So kommt mein Büro mit nur noch 2 Ordnern aus, statt mit 14...
Richtig nice wäre es, wenn man den Beleg per Mail oder via APP bekommen könnte. QR-Code nach dem Kassiervorgang scannen und zack ist der Beleg als PDF auf dem Smartphone - kein Papier mehr :-)


Alessandra

21.03.2019

Es kann sich durchaus lohnen, den Kassenzettel auch länger als bis zum Ende des Gewährleistungsanspruches aufzuheben: bei einem Einbruch dienen die Zettel dann nämlich als Kaufnachweis, was bei der Hausratversicherung zu höheren Zahlungen führt als wenn z.B. nur Fotos von den gestohlenen Gegenständen vorhanden sind.


Martin

21.03.2019

Wieso soll es bei Lebensmitteln keine Gewährleistungsverpflichtung geben? Wenn ich daheim sehe, dass das gekaufte Toastbrot schimmlig ist, muss der Händler selbstverständlich dafür einstehen, §§ 437, 439 BGB.


Anonym

20.03.2019

Sehr umweltfreundlich, wenn jeder den Kassenzettel kopieren muß. Oder die Rechnungen von Versandhäusern nur noch per e-Mail kommen und jeder Drucker dafür einzeln angeschalten werden muß. Sehr umweltfreundlich, dieses Thermopapier. Aber wir müssen ja Ressourcen schonen, Energie sparen, das Klima schützen, die Wale retten ...


Michael

19.03.2019

Zu: Können Kunden Waren umtauschen, wenn der Kassenzettel unauffindbar ist?

Nach meinem laienhaften Verständnis ist ein Umtausch (Produkt gefällt nicht) etwas anderes als eine Reklamation (Produkt ist mangelhaft). Für eine Reklamation benötige ich nicht zwangsläufig einen Kassenbon, für einen Umtausch als freiwilliges Entgegenkommen des Händlers schon.


ING

19.03.2019

Hallo Tom, einen genauen Termin können wir Ihnen nicht nennen, aber die Kollegen sind an dem Thema dran. Viele Grüße, Ihr Social Media Team


Tom

19.03.2019

Wann werden endlich SEPA Pre-Notification (angekündigte Lastschriften) in der Übersicht dargestellt?


notting

18.03.2019

Hab auch schon erfolgreich in einem Laden ohne Kassenzettel reklamiert, weil die den Kauf über meine Kundenkarte die ich für den Kauf benutzt habe nachvollziehen konnten.

Da im viel im Internet kaufe, habe ich dort natürl. die Belege entweder im Versandkarton oder elektr. Ok, ist dafür nicht sonderl. anoynm.

"Kassenbons aus dem Supermarkt, auf denen lediglich Brot, Käse und Milch zu finden sind, müssen hingegen nicht aufbewahrt werden –bei Lebensmitteln gibt es keine Gewährleistungspflicht."
Trotzdem gibt's die Produkthaftungspflicht, wodurch es Rückrufaktionen geben kann. Allerdings ist das in der Praxis AFAIK meist so, dass alle Läden die das Produkt verkaufen es bei sowas auch zurücknehmen und das Geld zurückgeben (im Zweifelsfall wohl etwas mehr als man im Sonderangebot gezahlt hat).

notting